1. Sonstiges

Erfolgreiche Integration der Kinder beginnt bei den Eltern

Gute Deutsch­kennt­nisse sind eine wich­tige Vor­aus­set­zung für eine gute Aus­bil­dung und eine er­folg­rei­che be­ruf­li­che Kar­riere in der Schweiz. Um die Deutsch­kennt­nisse aller Kin­der beim Schu­lein­tritt si­cher zu stel­len, reichte ich im Som­mer 2012 ein Pos­tu­lat ein mit dem Ziel, dass die Re­gie­rung die Einführung eines se­lek­ti­ven Deutsch­un­ter­richt-​​Ob­li­ga­to­ri­ums für ausländische Kin­der vor dem Kin­der­gar­ten­ein­t​​ritt sowie die sprach­li­che In­te­gra­tion der El­tern re­gelt. Nach einer hef­ti­gen Dis­kus­sion im Lu­zer­ner Kan­tons­rat, wurde mein An­lie­gen gross­mehr­heit­lich überwiesen. Im Jah­res­be­richt 2013 hielt die Re­gie­rung fest, dass mein An­lie­gen in­ten­siv be­ar­bei­tet wer­de. So wird auf das nächste Schul­jahr ein Sprach­stands­test eingeführt, damit die in­di­vi­du­elle Sprachförderung in der Schule in­di­vi­du­ell an­ge­passt wer­den kann. Ebenso wer­den vor­schu­li­sche An­ge­bote im Rah­men der frühen Förderung vor­be­rei­tet. Die Um­set­zung im Be­reich Kin­der-In­te­gra­tio​​n geht für mich in Ord­nung. Die In­te­gra­tion der El­tern bleibt dabei aber auf der Stre­cke. Des­halb kämpfe ich nun um die Einführung eines In­te­gra­ti­ons­ver­​​tra­ges, der die Rechte und Pflichte der ausländischen Per­so­nen klar re­gelt und die El­tern dazu ver­pflich­tet, Deutsch zu ler­nen. Un­sere Ge­setz­ge­bung muss in die­sem Be­reich kei­nen Hand­lungs­spiel­raum​​ bie­ten und soll mess­bar um­ge­setzt werden. http://www.da​mianmu​eller.ch/blog/​erfolgr​eiche-integra​tion-der​-kinder-begi​nnt-bei-d​en-eltern/

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Comments to: Erfolgreiche Integration der Kinder beginnt bei den Eltern
  • Juli 23, 2014

    Habe in meinem ehrenamtlichen “Job” als Deutschlehrer für Einwanderer bzw. Asylanten feststellen müssen, dass nur die Wenigsten wirklich gewillt sind, Deutsch zu lernen. Viele von ihnen sind z.B. Asylanten aus dem Kosovo. Der Krieg dort ist aber bereits im Juni 1999 durch den Einsatz der USA beendet worden. Die meisten dieser Flüchtlinge sind aber nicht mehr zurückgekehrt, obwohl der Asylantenstatus nicht mehr bestand – warum eigentlich nicht?

    Die Asylanten nahmen das “Geschenk” gern an, hier zu bleiben und ihre Familie nachzuholen, weil sie in ihrem Umfeld wie in ihrer Heimat leben und gleichzeitig alle Vorteile unseres Sozialstaates (begründet auf den Fleiss der Schweizer – viele jahrzehnte lang) geniessen konnten.

    Die Bildung von Parallelgesellschafte​n machte es ihnen nach und nach immer angenehmer. In diesem Umfeld wurde weiter in ihrer Landessprache gesprochen, ihre Religion gelebt und ihre Kultur gepflegt – also alles andere als Integration. Leider wird diese Lebensart oft von Generation zu Generation weitergegeben, was die Bemühungen seitens der Regierung hierbei leider oft scheitern lässt (Einbahnstrasse Integration).

    Da es also oft auch wegen dieser Sprachbarriere kaum zu einer Einstellung auf dem Arbeitsmarkt kommen kann, werden diese Leute weiterhin unser Sozialsystem belasten, ohne jemals hierzu etwas beigetragen zu haben bzw. kaum beitragen werden.

    Da die schweizer “Volksvertreter” offensichtlich immer noch nicht begriffen haben, dass unser System leider zu oft ausgenutzt wird (z.B. Wirtschaftsflüchtling​e ohne Ende, Grenzgänger usw.), werden sie bei den nächsten Abstimmungen immer mehr zu spüren bekommen, dass das Volk nicht gewillt ist, die ganze Welt retten zu wollen und auf Kosten weniger Profiteure ihre Lebensstandard immer weiter zu reduzieren (z.B. wegen Lohndumping und immer höheren Steuerbelastungen (u.a. wegen der permanent steigenden Sozialausgaben).

    Also, nicht immer an den Symptomen hermumbasteln, sondern die Ursachen analysieren und (wenn auch nicht so attraktiv) entsprechende Massnahmen ergreifen.

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  • Februar 10, 2015

    Mustafa statt Hansli muss in die Schulbücher, auch wenn Mustafa gar nicht versteht was er da liest… wichtiger ist, dass er nicht diskriminiert wird, von uns Einheimischen Neadertalern.

    Klingt gut, endlich mal ein vernüftiger Vorstoss in die richtige Richtung! wird ja auch zeit nach 20 Jahren, Integrationsverweiger​ung…aber lässt sich das mit ihren Menschenrechten denn vereinbaren?

    Ich würde religöse Dogmen auch noch da rein packen. Dann hat die Kopftuch-statt Badekappe-Disskusion,​ ev. auch endlich mal ein Ende und diese Kinder sind nicht mehr dem Drahtseilakt zwischen Gesellschaft und Elternhaus ausgesetzt. Denn es jedem recht zu machen, ist ein Ding das keiner vermag, auch Migrantenkinder nicht!

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  • Februar 12, 2015

    Und neben der sprachlichen Voraussetzungen, die die FDP anscheinend nun entdeckt hat, braucht es da noch viel tiefere Vorgaben.

    Eltern, die sich nicht an diese Vorgaben halten, sollten das Land verlassen.

    Aber wenn ‘Mütter’ aus fernem Extern hereingeheiratet werden, bleibt der richtige Sprachansatz ein Papierwunschtiger.


    Solchen Leuten muss klip und klar mit der Ausweisung begegnet werden.

    In Saudi Arabien muss auf einer Polizeiwache Arabisch gesprochen werden, sonst hat man dort eine Chance und wird einfach raus geschmissen. Hart aber ‘herzlich’.

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