1. Sonstiges

Es geht gar nicht um das Rauchen

Man darf sich bei der In­itia­tive «Schutz vor Pas­sivrauchen » kei­nen Il­lu­sio­nen hin­ge­ben, Sie ist nur ein wei­te­rer Schritt in Rich­tung der Il­lu­sion, dass eine sucht­freie Ge­sell­schaft rea­li­siert wer­den kann. Die nächste In­itia­tive ist be­reits lan­ciert. Eine aus der Re­gion Cham und Frei­amt lan­cierte  Initiative will eine Steuer auf Zucker, Al­ko­hol und Fett. In Tat und Wahr­heit sind die Ge­sund­heits­fa­na­t​i­ker wie die Ta­li­ban: Sie wol­len uns ihre Art zu leben auf­zwin­gen, natürlich können sie sich auf den Mit­ar­beiter­schutz be­ru­fen, aber ers­tens raucht nur noch eine Min­der­heit und zwei­tens genügt es, wenn eine ein­fa­che Be­stim­mung ge­setz­lich ge­re­gelt wird, dass nie­mand ge­zwun­gen wer­den darf in einem Fumoir zu ar­bei­ten. Aber da darf auch nie­mand von der Ar­beits­lo­sen­ver­s​i­che­rung be­straft wer­den, weil ihm dann gekündigt wird! Zwei­tens darf man auch nicht ver­ges­sen: Be­vor­mun­den und ver­bie­ten sind Ste­cken­pferde un­se­rer Ver­wal­tung in Bern und die Par­la­mente sind der Ver­wal­tung hörig. Das Bun­des­amt für Hys­te­rie und Ge­sund­heit (BAG) wird hun­dert­pro­zen­tig die  Ausführungsbestimmung​en verschärfen und dann ist auch in Einzelbüros und in der Gar­ten­wirt­schaft Rau­chen ver­bo­ten und die Grünen wer­den alles daran set­zen, dass die Rau­cher draus­sen vor dem Re­stau­rant den öffentlichen Grund nicht mehr benützen dürfen (Se­kun­diert von de­nen, die in der Stadt die glei­che Ruhe haben wol­len wie auf dem Lan­d). Eines ist klar, es gibt kein Be­reich im Le­ben, der es bes­ser ermöglicht dem An­de­ren seine Art zu leben auf zu zwin­gen, wie der Ge­sund­heits­be­reic​h, den alle wol­len ge­sund sein und alle haben das Gefühl, sie zah­len wegen den An­de­ren zu viel Prämien. Die Krux ist dass die Mehr­heit noch nicht be­grif­fen hat, dass sie die nächsten Opfer sein können. Ent­we­der sind sie zu dick oder zu dünn und wenn sie Dia­be­tes ha­ben, sind sie sel­ber schuld, weil sie sich un­ge­sund ernährt haben usw. Wer heute ja sagt ist mor­gen wahr­schein­lich das nächste Zie­l­ob­jekt der Ge­sund­heits­fa­na­t​i­ker

 

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Es geht gar nicht um das Rauchen
  • September 5, 2012

    Gratuliere Herr Ebinger, sehr gut Ihre Stellungnahme. Der gibt es nichts hinzuzufügen. Bei den Diabetikern hat das längst begonnen, da kann ich aus Erfahrung sprechen.

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  • September 5, 2012

    Und bald werden die Nächsten kommen, das Solidaritätsprinzip in den Versicherungen wird immer mehr angegriffen. Gilt auch bei der Autoversicherung mit den Altersstufen.

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  • September 7, 2012

    Wie erklären Sie sich, dass die angeblich so extremen Forderungen der Initiative schon in acht Kantonen umgesetzt sind? Wohnen dort nur Extremisten und “Gesundheits-Taliban​”?

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    • Juli 19, 2021

      Im Wallis gilt die “extreme” Lösung seit 2009, und es sind nicht nur 82% der Gesamtbevölkerung, sondern auch 53% der Rauher damit zufrieden.

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