1. Sicherheit & Kriminalität

Es gibt keine Hyperschallwaffen

Da es auch nach mehr­ma­li­gem Ver­su­chen nicht möglich war (wie auch schon in der Ver­gan­gen­heit), meine Ant­wort an der dafür vor­ge­se­hen Stelle zu veröffentlichen, antw​orte ich Frau Auf­den­blat­ten hier.

Beijing, 24.02.2014

Sehr geehrte Frau Aufenblatten. Gestatten Sie mir, aus meinem Artikel, die Stellen zu zitieren, die Sie anscheinend übersehen haben. Ich schrieb u.a.

“Die USA arbeiten an der Entwicklung einer Waffe, die in höchstens einer Stunde jedes Ziel auf der Erde erreichen und zerstören kann………….. Es wird zwar noch einige Jahre dauern, bis diese Waffen einsatzbereit und in genügender Zahl vorhanden sind,…”

Darum haben Sie völlig Recht. Es gibt diese Waffen noch nicht. Sie sind erst in Entwicklung. Als dem Frieden verpflichtetes SP-Mitglied scheint es mir aber besonders wichtig, angesichts dessen, was deren Einführung bedeuten wird, dass sich die Welt über die von mir aufgeworfene Frage Gedanken macht, bevor die Waffen fertig entwickelt sind und in Produktion gehen.

Ich verstehe leider nicht, was Hyperschallwaffen mit der SVP zu tun haben.

Mit freundlichen Grüssen aus Beijing Ihr Gotthard Frick

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Es gibt keine Hyperschallwaffen
  • Februar 24, 2014

    In den letzten Jahren wurde hierzlande “abgerüstet” auf Teufel komm raus. Sog. Armeepflichtlager aufgelöst, Aufhebung von Schutzräumen usw.

    Fakt, aquch wenn es vile nicht gerne lesen: Was wir letztlich doch den Armeeabschaffern (federführend SP, GSOA etc.) zu verdanken haben.

    Genau jene Kreise wehren sich nun weiter und wollen die Souvernität der Schweiz weiterhin untergraben mit der Verhinderung des Gripenkaufes.

    Letz​tlich, wenn etwas passiert, sind es genau die selben Kreise, welche nur eines tun, auf jene zu zeigen welche warnten.

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  • Februar 24, 2014

    Niemand, aber auch gar niemand wünscht sich Krieg. Und niemand, aber auch gar niemand kann ausschliessen, dass wir nicht in kriegerische Handlungen verstrickt werden. Der kalte Krieg hat uns eines gelernt: Nicht Abrüstung, sondern Aufrüstung hat uns vor weiteren Kriegen in Europa verschont. Und sich im Krisenfall auf andere Nationen zu verlassen ist eben so falsch, wie mehrere Kriege nach dem II. WK beweisen.

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  • Februar 24, 2014

    Gotthard Frick

    Auch wenn ich Ihre Sorge vollends verstehe. Was wollen Sie gegen diese totsichere Wunderwaffe als dem Frieden verpflichtetes SP Mitglied machen.

    Was ich von Seiten der SP nach der unerwartet verlorenen MEI Abstimmung zu hören und sehen bekomme, hat sehr wenig mit dem Frieden verpflichtet sein in der kleinen schweizer Politik zu tun.

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  • Februar 24, 2014

    Vielen Dank Herr Frick für ihre Stellungnahme. Jetzt finde ich ihre Stellungnahme gut weil sie darauf hinweisen dass es die Waffe noch nicht gibt (vielleicht irgendwann – aber es sind noch viele technische Hindernisse zu lösen).
    Verbieten kann man diese Waffen nicht – leider geht das nicht.
    Aber ich gehe davon aus dass mit diesen Hyperschallwaffen damit genau so wie mit den Atomwaffen ein Gleichgewicht des Schreckens und Drohens aufgebaut wird – niemand will sie gegen einen Feind einsetzen – nur drohen.
    Sie schreiben: …meine Ant­wort an der dafür vorgesehen Stelle zu veröffentlichen, .. nicht möglich.
    Vielleicht verwenden sie einen alten Browser ??? Probieren sie mal den Firefox-Browser oder Chrome-Browser :
    diese müssen sie zuerst herunterladen und installieren
    https:/​/www.google.com/intl/​de/chrome/browser/
    o​der
    http://www.mozil​la.org/de/firefox/new​/

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    • Juli 19, 2021

      Alle Anderen haben schon beim ersten Artikel von Herrn Frick mitbekommen, dass er von einer Entwicklung der Waffensysteme spricht. Nur Sie, Frau Aufdenblatten nicht.

      Und jetzt kommen Sie mit der Platitude vom Gleichgewicht des Schreckens, obschon Herr Frick in seinem Artikel über Hyperschallwaffen den Frieden vor allem dadurch bedroht sieht, dass ein vernünftiges, abwägendes Handeln der Verantwortungsträger,​ als unabdingbare Voraussetzung für ein Gleichgewicht des Schreckens, aus den beschriebenen Gründen praktisch verunmöglicht wird.

      Bitte lesen Sie doch die Beiträge etwas eingehender, um die Diskussion nicht einfach plattzudrücken.

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