1. Gesundheitswesen

Es ist noch früh für die jährliche Erhöhung der KK, aber…

Als Grenz­gän­ger zah­len Sie für eine KK mit mehr Leis­tung weniger…

ASN schreibt:

“Grenzgänge​r – wir finden die passende Versicherungslösung für Ihre Bedürfnisse ASN kennt die Herausforderungen, mit denen Grenzgänger konfrontiert werden und steht deshalb jenen Menschen zur Seite, die in der Schweiz arbeiten, aber im grenznahen Ausland wohnen.

Sie leben im grenznahen Ausland, möchten sich aber frei entscheiden können, ob Sie sich in der Schweiz oder in Ihrem Wohnland ärztlich behandeln lassen und benötigen daher eine Versicherung, die Sie als Grenzgänger in der Schweiz wie auch in Ihrem Wohnland deckt.”

In der Zeitung wird folgendes Inserat geschaltet:

Kranken- und Unfallversicherung für Grenzgänger

Beispiel: Private, lebenslängliche Abdeckung Freie Arzt und Spitalwahl in der Schweiz und Ausland Zahn- und Augenmedizin Transporte nach Hause oder ins Spital für

(Beispiel) Mutter 35, Vater 40, Sohn und Tochter minderjährig für alle 4

350 Euro (momentan 378 CHF) im Monat

Lohnt es sich für Schweizer auch ins Ausland zu ziehen ? Italienische Grenzgänger zahlen nur einen Bruchteil der Steuern, die ihre italienischen Kollegen zahlen.

Wie ist das möglich, denn diese Versicherung zahlt mehr Leistungen als die Grundversicherung der Versicherungen für Schweizer und ist mindestens um die Hälfte günstiger.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Es ist noch früh für die jährliche Erhöhung der KK, aber…
  • Juni 11, 2017

    Herr Jossi

    Ja die Krankenkassen sind wohl in ganze Europa viel günstiger als in der Schweiz.

    Die Grenzgänger haben im Schnitt bei uns gut den doppelten Lohn als in ihrer Heimat, ja und Steuern zahlen sie auch nur rund die Hälfte wie in ihrem Heimatland. Viele Grenzgänger Deutschland – Schweiz ziehen darum einen 2. Wohnsitz i.d. Schweiz vor.

    Und Medikamente vom – g l e i c h e n – Hersteller kosten in Griechenland, Deutschland usw. rund 1/4 wie bei uns i.d. Schweiz.

    Also die Frage ist doch, wer verdient sich hier eine goldene Nase.?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, die Preise für die Medikamente werden jedes Jahr neu diskutiert. Herr Thomas. B. Cueni ist der beste Vertreter der Pharma Industrie, viele Parlamentarier kuschen.
      Wikipedia:


      “Generalsekretär und Geschäftsführer der Interpharma, einer kleinen aber mächtigen Interessenvertretung der «forschenden Pharmaunternehmen» der Schweiz.[2][4] Unter Cuenis Leitung verlor die Pharmaindustrie noch keine wichtige Abstimmung im Parlament[5], d. h., er intervenierte erfolgreich in der Öffentlichkeit und in der Wandelhalle des Parlaments und beeinflusste die Abstimmungen im Sinne der Industrie. Seit 2017 ist er Generaldirektor bei der International Federation of Pharmaceutical Manufacturers and Associations (IFPMA).”

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    • Juli 19, 2021

      Ja den Cueni , von dem habe ich gehört, er war ein grosser Befürworter der Unternehmensteuerrefo​rm. In einem Interview nach der Abstimmung gab er anderen die Schuld, weil sie schlecht informiert hätten. Er ist immer etwas im Hintergrund.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Jossi & Herr Bernasconi

      Ja ich weiss nur dass die weitaus grösste Lobby bei den Parlamentarier/Innen die Pharmaindustrie ist. Sozusagen wie beim Kasperli-Theater, da haben wir als Kinder ja schnell gelernt, dass der liebe “Kasperli” an Fäden hängt und (fast) unsichtbar von einer fremden Hand aus fremdgesteuert wird.

      Wir haben das grösste Kasperli-Theater leider in Bern gleich an zwei Orten.

      Einzelne Pharma-Firmen “schmieren” schweizweit jährlich mit ca. 25 Millionen Äerzte, damit sie “ihren” Patienten ihre Medikamente ja verschreiben.

      Ethisch beidseitig krass bedenklich.

      Wahlgeschenke der Politiker sind nichts anderes, als die Bestechung der Wähler mit ihrem eigenen Geld.

      © Willy Meurer
      (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

      Den Richter macht, der auf Bestechung sinnt,
      Die Habgier gegen Recht und Unrecht blind.

      Dschalal ad-Din Muhammad Rumi
      (1207 – 1273), zählt zu den bedeutendsten persischsprachigen Dichtern des Mittelalters und gilt als Mitbegründer der islamischen Mystik. Geboren in Balch im heutigen Afghanistan, lebte und wirkte er lange bis zu seinem Tod in Konya, der heutigen Türkei. Zu Zeiten Rumis wurde Anatolien im islamischen Raum, bezogen auf das Byzantinische Reich, als Rum (“[Ost-] Rom”) bezeichnet, daher der Beiname Rumi (Römer). Der Mevlevi-Derwisch-Orde​n geht auf ihn zurück; von seinen Derwischen und späteren Anhängern wird er Mevlana (Herr/Meister) genannt.

      Gegen die Bestechung ist bis heute leider noch kein Kraut gewachsen.

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  • Juni 11, 2017

    Herr Hottinger , das ist eine Schweizer Kasse und diese Kasse will die Medikamente/Aerzte,/S​pitäler und Transporte auch in der Schweiz zahlen, inklusive Zahnversicherung

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  • Juni 11, 2017

    ob dieses Versicherungsangebot für Grenzgänger mit gleichen Leistungen ausgestattet ist wie eine hiesige Policen für Inländische Bewohner , weiss ich nicht.
    Die Arbeitnehmer – wahrscheinlich auch die Pendler – sind aber bei Arbeitsunfällen versichert.
    Ich denke, die Versicherung hat angesichts der hohen Zahl von Grenzgängerinnen sicher ausgerechnet, dass sich für sie es lohnt, mit einer “günstigen” Police , möglichst viele neue Kunden zu aquirieren. Bei einer ärztlichen Behandlung in der Schweiz, müsste die Versicherung auch die hiesigen Medikamentenpreise berappen. ob das aufgeht, wird sich zeigen. In den letzten Jahren, sind einige Krankenkassen verschwunden, welche glaubten, mit nur jüngeren und Gesunden ihr Geschäft zu machen. Es ging nicht immer auf, weil alle älter werden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Müller, Grenzgänger können bei Arbeitsantritt wählen, ob sie sich im Wohnland oder in der Schweiz versichern lassen. Diese Wahl ist endgültig, nur bei Zivilstandsänderung neu wählbar. Wer sich als Grenzgänger in der Schweiz versichert hat mindestens die Grundversicherungslei​stung der Schweiz. Diese hier aufgeführte Versicherung versichert auch alle Transportkosten (Grundversicherung 1/2 Betrag, höchstens 500.-) und Zahnbehandlungen (Grundversicherung nur, wenn Zähne durch andere Krankheiten geschädigt worden sind). Ich habe mir sagen lassen, dass eine Versicherung ist, die durch schlanke Strukturen auffällt und keine hohen Geschäftsführergehält​er bezahlt.

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    • Juli 19, 2021

      noch etwas Grenzgänger sind erst ab einem bestimmten Arbeitsvolumen auch privat unfallversichert. Zum Beispiel gibt es viele italienische Firmen im Tessin, die ihren Angestellten einen Halb oder Viertelstagsjob anbieten und sie 100% arbeiten lassen. Das ist schwer zu überprüfen, denn beide Seiten schweigen, nur bei Konflikten taucht es manchmal auf.

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    • Juli 19, 2021

      “ob dieses Versicherungsangebot für Grenzgänger mit gleichen Leistungen ausgestattet ist wie eine hiesige Policen für Inländische Bewohner , weiss ich nicht.”

      Muss sie, Herr Müller! Die Grundversicherung ist für alle obligatorisch! Auch bei Grenzgängern, kann man da nicht einfach Abstriche machen. Der Arbeitgeber versichert nur bei Unfall und hat die Wahl, sein Personal allgemein oder Privat zu versichern. Und er schliesst für sein Unternehmen, eine Krankentaggeldversich​erung ab. Die obligatorische Grundversicherung ist jedoch Privatsache eines jeden Mitarbeiters und steh damit nicht im Zusammenhang. sie können sich privat z.B. bei Unfall zusätzlich privat versichern, wen ihr Arbeitgeber Sie nur allgemein versichert hat.

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  • Juni 12, 2017

    Unter diesem Link finden Grenzgänger alle nötigen Informationen:
    https​://www.kvg.org/de/ueb​erblick-_content—1-​-1036.html

    Im Übrigen legt der Bund die Prämien für die obligatorische Grundversicherung, inkl. Leistungsumfang, fest und nicht etwa die Kassen selbst.

    Hier scheint es sich um eine Private Versicherung zu handeln. Da müsste man schon mal das Kleingedruckte sehen um zu wissen was da wirklich alles inkl. ist für Fr. 378.-.

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    • Juli 19, 2021

      Danke für die Information
      weshalb , wenn der Bund die Prämien festlegt, haben verschiedene Kassen verschiedene Prämien in der Grundversicherung.
      I​​ch habe für Cassarate Prämien 2017 für 2 erwachs. Personen
      Helsana 954.- pro Monat
      Atupri 795.-pro Monat beide Standartmodell mit anderen Modellen kann man noch sparen.
      Zudem habe ich diese KK, die sich als offizielle KK für Grenzgänger ausgibt dem Preisüberwacher gemeldet und gefragt, deshalb unsere Kassen so viel teurer sind bei weniger guter Absicherung.

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    • Juli 19, 2021

      Bravo Herr Jossi

      Sie haben mit der Krankenkassen Thematik ein gutes Thema aufgegriffen.
      Die Antwort würde mich auch interessieren.

      Gru​ss

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    • Juli 19, 2021

      sollte ich eine Antwort bekommen, werde ich sie hier publizieren

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Herr Jossi

      Auf die Antwort, bin ich auch mal gespannt. Besten Dank!

      Wieso die Prämien bei der Grundversicherung trotzdem unterschiedlich sind, kann ich Ihnen leider auch nicht sagen. Ich weiss nur, dass z.B. die Helsana gerne günstigere Versicherungsmodelle anbieten wollte, dies vom Bund aus jedoch nicht durfte!

      Allenfalls haben die teureren KK’s andere Leistungen z.B. bei der Alternativmedizin? Und/oder die KK?S subventionieren die Prämien durch andere Einnahmen, aus Zusatzversicherungen und Anlagegeschäften. Eine KK darf mit der Grundversicherung keine Gewinne erzielen und keine Werbung damit finanzieren. Irgendwie müssen sie aber im Wettbewerb bleiben.

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    • Juli 19, 2021

      Na ja, sie dürfen keine Werbung machen in der Grundversicherung. Ich bekomme dauernd Anrufe wo mir bessere Bedingungen in der Grundversicherung angeboten wird. Auf dem Handy kann ich diese Anrufe nicht stoppen. Wer weiss woher diese Callcenter meine Nummer haben.

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  • Juni 22, 2017

    Hier die Antwort aus Büro des Preisüberwachers:
    Se​hr geehrter Herr Jossi

    Besten Dank für den Link zu Ihrem interessanten Beitrag. Gerne nehmen wir dazu wie Folgt Stellung:

    Die Preisüberwachung befasst sich im Gesundheitswesen hauptsächlich mit den Tarifen und Preisen zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversiche​rung und spricht zu diesen Tarifempfehlungen z.H. von Kantonsregierungen und Bundesrat aus. Schwerpunkt unserer Tätigkeit sind die kostenträchtigsten Tarife, d.h. die Spital- und Arzttarife sowie die Medikamentenpreise. Multipliziert mit der Menge der konsumierten Gesundheitsleistungen​ (die zufolge der mengentreibenden Anreize der heutigen Medizinaltarife ungebremst wächst) ergeben sich die Krankenversicherungsp​rämien. Diese werden vom Bundesamt für Gesundheit kontrolliert und genehmigt und beziehen sich auf einen mehr oder weniger definierten Leistungskatalog, wobei Erwachsene ab 26 Jahren innerhalb der gleichen Kassen und bei gleichem Selbstbehalt dieselben Prämien zahlen müssen. Zudem kann niemand aus der Grundversicherung ausgeschlossen werden.

    Das von Ihnen zitierte Versicherungsangebot scheint in der Tat sehr günstig zu sein. Es stellt sich allerdings die Frage, ob es sich nicht um eine Lockvogel-Offerte handelt. Ist es nämlich eine Privatversicherung, so gibt es in der Schweiz kaum Kontrollen. Privatversicherungspr​odukte werden bloss summarisch von der FINMA überprüft, und zwar vor allem auf ihre finanzielle Tragbarkeit für die Versicherungsgesellsc​haft. Schreibt ein Versicherungsprodukt Verluste, wird der Kasse nahegelegt, Prämien zu erhöhen, Produkte zusammenzulegen oder einzustellen. Es könnte also sein, dass das von Ihnen zitierte Produkt nach ein paar Jahren aufgrund zu vieler Leistungsbezüge in der Schweiz für die Versicherungsgesellsc​haft nicht mehr rentiert und deshalb eingestellt wird. Und das wird natürlich ungeachtet der vorgängigen Werbung für das Produkt (lebenslängliche Abdeckung..) gemacht. Ein solches Szenario scheint mir durchaus möglich, weil Gesundheitsleistungen​ in der Schweiz teilweise massiv teurer sind als im europäischen Ausland. Z.B. kosten bei uns stationäre Spitalleistungen mehr als doppelt so viel wie in Deutschland und Generika sind ebenfalls doppelt so teuer wie im Durchschnitt von 15 europäischen Ländern.

    Nochmals besten Dank für den Link zu Ihrem interessanten Artikel.
    Mit freundlichen Grüssen
    Manuel Jung

    Leiter Fachbereich Gesundheit
    Eidgenöss​isches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF
    Preisüberwachung​ PUE
    Einsteinstrasse 2, CH-3003 Bern
    Tel. 058 46 280 98
    Fax 058 46 221 08
    manuel.jung@pue.a​dmin.ch
    http://www.preisueb​erwacher.ch

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  • Juni 26, 2017

    Initiative Stop Hochpreisinsel Schweiz:
    https://www​.konsumentenschutz.ch​/themen/hochpreisinse​l-schweiz/fair-preis-​initiative-lanciert-u​nterschreiben-sie-jet​zt/

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