Auf meine sach­li­chen Bei­träge zum Thema Me Too und Kin­der­schutz, ernte ich als Kom­men­tare per­sön­li­che Be­lei­di­gun­gen, Vor­ur­teile und Mut­mas­sun­gen.

So zum Beispiel, dass ich mit Erlaubnis meiner Tochter unser gemeinsames Profilbild verwende….und über die Schuldunfähigkeit eines Kindes referiere.

Es tut mir leid, dass sich einige Blogger/innen dadurch (sexuell?) belästigt fühlen. Das war natürlich nicht Sinn und Zweck, dass sich jemand durch unser Profilfoto bedrängt fühlen muss.

Ich finde, dass unsere Gesichtserkennung nichts anderes zeigt, als das, was uns jeden Tag in der Öffentlichkeit begegnet: Gesichter von Menschen sowohl weiblich, männlich, jung und alt, Mutter, Vater, Kinder. Ein freundliches Lächeln als Zeichen der Freude oder der Freundlichkeit ist meines Erachtens kein Grund, einen sexuellen Hintergedanken zu kultivieren. Mutter und Kind oder Vater und Kind sieht man häufig auch in Werbeslogans. Ich werbe mit meinem Foto für die Generationen. Unsere Kinder sollten rechtzeitig über politische Themen aufgeklärt werden. Häufig sind sie sehr interessiert, vorallem, wenn sie informiert sind, dass Kinder die Nutzniesser unserer Entscheidungen sind. Ich appelliere damit an eine generationenübergreif​​​​​ende, herzliche Politik mit Nachhaltigkeit.

Julia​​​​​ ist ein selbstbewusstes, hübsches Mädchen und mit diesem gesunden Körpergefühl muss ein Kind sein Gesicht nicht verbergen.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Profilbetrachter seine niederen Triebe auf ein Objekt (in diesem Fall ein normales Foto von Mutter und Kind) projizieren soll, indem er die verantwortliche Person auf dem Foto abwertet und beleidigt. Wenn wir so mit unseren weiblichen Attributen umgehen, dann überrascht es mich nicht, wenn wir uns bald nur noch mit Kopftuch und Tschador in der Öffentlichkeit zeigen –

In diesem Sinne: We Too.

Ergänzende Bemerkung: Leider kann ich die Kommentare auf meine Artikel (aus zensurtechnischen Gründen?) nicht beantworten. Aus diesem Grund ergänze ich meinen Blogbeitrag mit folgendem Fazit:

Ich bin mir nicht sicher, was die Me Too Kampagne bezwecken will. Offenbar war der Auslöser ein Übergriff eines Hollywood-Produzenten​​ auf moderne nackte Göttinnen. Auf einmal hat jedoch das Thema politische Kreise gezogen und es wird viel um den “Brei” geredet, anstatt “das Kind beim Namen zu nennen”. Ich frage mich, ob es überhaupt jemals gelingen wird, über ein gesellschaftspolitisc​​hes Thema, welches die Intimsphäre einer oder mehreren Personen tangiert, öffentlich zu diskutieren. Vielleicht bleibt das Thema oberflächlich und die Gesprächskultur sexistisch, damit wenigstens ein paar Diskussionsteilnehmer​​ sich mit prüden und abwertenden Kommentare Erleichterung verschaffen. Mit Kunst, Göttlichkeit oder Me Too hat diese Sprachinkompetenz jedenfalls nicht viel gemeinsam, es sei denn, die moderne Kunst wirft derartigen Methoden-Fastfood ab.

Schade um die Verunglimpfung des Sprachzaubers, denn wahre Kunst ist keine Alchemie, sondern eine Verführung der Sinne.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Es tut mir leid….
  • Februar 22, 2018

    Frau Bloch, wenn Sie mir etwas zu sagen haben, tun Sie das doch bitte einfach direkt. So, wie Sie das von Anderen doch auch erwarten. Wenn ich Ihnen mit meiner Meinung, zu Ihren Beiträgen irgendwie zu nahe trete, tut mir das leid.

    “Es tut mir leid, dass sich einige Blogger/innen dadurch (sexuell?) belästigt fühlen. Das war natürlich nicht Sinn und Zweck, dass sich jemand durch unser Profilfoto bedrängt fühlen muss. “

    Hier muss ich mich jedoch ausklinken, denn wenn Sie nicht sehen können, dass es weder um meine, noch um Herrn Knalls Gefühle und auch nicht um Ihre geht. Sonder um Julias unbeschwerte Kindheit, die wir ihr glaub beide wünschen, dann tun Sie mir wirklich leid.

    “Wenn wir so mit unseren weiblichen Attributen umgehen, dann überrascht es mich nicht, wenn wir uns bald nur noch mit Kopftuch und Tschador in der Öffentlichkeit zeigen”

    Und jetzt hab ich den Faden verloren. Irgendwo zwischen Spieß, Julia und dem “Tschador” und der plumpen Anmache reizvoller Frauen.

    “In diesem Sinne: We Too.”

    Gott sei mit Ihnen Frau Beck!

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  • Februar 23, 2018

    Ihr Gejammer von wegen sie seien persönlich beleidigt worden und vor allem die unterschwellige Anmutung meine Kommentare kultivierten einen sexuellen Hintergedanken sind völlig fehl am Platz, Frau Bloch.

    Die Diskussion um dieses Thema erstreckt sich über verschiedene Blogs seit Dezember letzten Jahres. Anbei noch einmal die Abfolge der entsprechenden Kommentare. Vielleicht können Sie uns dann mitteilen, wie Sie zu Ihrer irren Aussagekombination kommen, welche Leuten, die sich an der Diskussion beteiligen „niedere Triebe auf ein Objekt“ und „sexuelle Hintergedanken“ unterstellen.

    Im Dezember 2017 schrieb Frau Stutz: „Frau Bloch, ich würde mir an Ihrer Stelle mal überlegen wie schlau es ist, das Bild Ihrer Tochter hier zu veröffentlichen. (Oder auf Facebook, im Whatsapp Profil.)
    Stichwort: Persönlichkeitsrecht des Kindes! Nur so von Wegen, Missbrauch der elterlichen Gewalt.
    https://www.​vimentis.ch/d/dialog/​readarticle/sollen-ki​tas-blaue-flecken-bei​-der-kesb-melden/

    ​Dann haben Sie geschrieben: „Auf Vimentis ist die Funktion für die Baantwortung anderer Kommentare auf meine Blogs zensuriert worden. Der Grund so scheint es, ist mein Profilfoto.
    Ich möchte vorweg nehmen, dass ich die freundliche Erlaubnis meiner Tochter habe, das Profilfoto auf Vimentis und Facebook zu benutzen. Danke für die Toleranz!
    https://ww​w.vimentis.ch/d/dialo​g/readarticle/verstoe​ss-der-foederalismus-​gegen-die-bundesverfa​ssung/

    Darauf habe ich kommentiert: „Sie können, Frau Bloch, auf Vimentis auch ein Portraitfoto verwenden, das nicht mit Ihrem Facebook-Profilfoto identisch ist. Ein Profilfoto hat ja auch nicht immer in sämtlichen Medien die gleiche Funktion inne. So ist zum Beispiel die Herausstellung der familiären Situation für Kommentare in politischen Diskussionen sicher nicht prioritär.
    https://w​ww.vimentis.ch/d/dial​og/readarticle/versto​esst-der-foederalismu​s-gegen-die-bundesver​fassung/

    Im letzten Blog von vor zwei Tagen referieren Sie jedoch wie folgt: „Ein Kind hat gewöhnlich bedingungsloses Vertrauen in sein Bezugspersonen. In seiner kindlichen Naivität kann es die Absichten der Erwachsenen noch nicht so gut abschätzen und … ist aufgrund seiner mangelnden Entwicklungsreife je nach Situation nicht in der Lage, Unrecht zu erkennen. … Ein Kind ist nach meiner Auffassung bis zur Volljährigkeit schuldunfähig, weil die persönliche Reife je nach Kind und familiärer bzw. sozialer Prädestination sehr stark variert und dies dürfte dann auch der Grund sein, dass man keine Ausnahmen macht, wenn aufgrund subjektiver Wahrnehmungen ein Kind … nach aussen sehr „erwachsen“ erscheint.
    https://www.vimenti​s.ch/d/dialog/readart​icle/antwort-auf-eine​n-kommentar-von-elsi-​d-stutz-/

    Das hat mich dazu veranlasst, zu kommentieren: „Ich finde Ihre Kommentare oft ziemlich unbeständig, Frau Bloch.
    Bisher vertraten Sie den Standpunkt, dass zum Beispiel Ihre Tochter in der Lage sei, Ihnen die Erlaubnis zu geben, ein Foto von ihr öffentlich in Ihrem Profilbild zu verwenden.
    Inzwische​n referieren Sie darüber, dass ein Kind bis zur Volljährigkeit schuldunfähig sei (und damit wohl auch unfähig, die Folgen abzuschätzen, die eine solche Erlaubnis voraussetzt).

    Wo da eine persönliche Beleidigung vorgekommen ist, müssen Sie mal erklären…

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    • Juli 19, 2021

      Dem zu Folge ist ein Kind noch nicht fähig, die Tragweite eines Fotos in einem politischen Forum zu bewerten.
      Also gehört das jetzige Foto durch ein anders Foto ersetzt. Bingo.

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  • Februar 24, 2018

    Das neue Ziel der Bilderstürmer: All die Kunst mit den nackten Göttinen. Also fast die gesamte Kunst bis ins 19. Jahrhundert.

    Bekan​ntermassen domninieren bis heute männliche Künstler und nackte Göttinen stellten eineen wichtigen Wert in der Kunst dar. Wenn es ein antikes/biblisches Thema war, war auch Nacktheit erlaubt, solange es nur eine Venus oder Athene war.

    Dann wären die Kunstmuseen leer bis auf die belanglose moderne Kunst.

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