1. Sonstiges

EU spricht vom Ausstieg? Die Schweiz soll ihn Umsetzen!

Bitte mal kurz nach­den­ken: Wer glaubt, dass die fos­si­len Brenn­stoffe noch eine Zun­kunfts­tech­no­lo​­gie sind?

Es ist nicht mehr die Frage ob – sondern wann Diesel, Benzin und Ölfeuerungen in diesem Jahrhundert weitgehend verschwinden. Einem Wandel kann man entweder hilflos jammernd beklagen oder man kann ihn aktiv und zu seinen Gunsten nutzen. Allein für Öl und Gas fliessen heute 11 Milliarden Franken ins Ausland. Allein für durch Luftverschmutzung bedingte Krankheit und vorzeitige Todesfälle geben wir heute über 6 Milliarden Franken aus. Jedes Jahr.

Was wäre, wenn von diesen Milliarden die Hälfte in der Schweiz bliebe um die Energie im eigenen Land zu produzieren? Heute fliessen sie zu saudischen Ölprinzen oder anderen despotischen Regimes. Was wäre, wenn bei der Gesundheit Geld gespart und stattdessen in Heizungen und in Hightec Stromnetze investiert würde?

Die EU spricht war vom Ausstieg: Unserem Land traue ich hingegen zu, dass es den Umstieg auch tatsächlich schafft. Wir haben keine Autoindustrie und keine Ölkonzerne, die uns bremsen. Wir haben eine innovative Wirtschaft. Und wir haben heute die Situation, dass die Welt jährlich für grob 7 Billonen Dollar fossile Brennstoffe einkauft.

Wir können jetzt tatenlos zusehen und in ein paar Jahrzehnten die Technologie für dem Umstieg aus dem Ausland beziehen. Oder wir könnten das Jahrhundert bei den Hörnern packen und die Welt mit einen kleinen Teil dieser Technologie beliefern.

Klar: Auf Bundesräte und Parlamentarier können wir dabei nicht zählen. Stattdessen werden wir denen per Volksinitiative den Ausstieg bis 2030 als Zielvereinbarung in die Bundesverfassung schreiben. Dafür haben wir die direkte Demokratie: Ich bin nicht mehr bereit mir die Zukunft als alternativlos zu ertragende Schicksal verkaufen zu lassen!

https://www.derbun​d.ch/ausland/europa/d​as-ist-europas-mannau​fdemmondmoment/story/​17963388

https://www.​bafu.admin.ch/bafu/de​/home/themen/luft/fac​hinformationen/auswir​kungen-der-luftversch​mutzung/auswirkungen-​der-luftverschmutzung​-auf-die-gesundheit.h​tml

https://www.tagesa​nzeiger.ch/schweiz/st​andard/Die-Schweiz-im​portiert-jedes-Jahr-f​uer-13-Milliarden-Fra​nken-Energie/story/25​368868

https://de.wiki​pedia.org/wiki/Energi​everbrauch#Weltweiter​_Energieverbrauch

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Comments to: EU spricht vom Ausstieg? Die Schweiz soll ihn Umsetzen!
  • Dezember 13, 2019

    Ich werde nein gegen diese stalinistische linksgrüne Volksinitiative stimmen.

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    • Dezember 14, 2019

      Lieber Herr Eberhart
      Unbedacht blödsinnige Schlagworte ins Forum posten: Ist das Ihr Advendsvergnügen?

      https://de.wikipedia.​org/wiki/Stalinismus

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    • Dezember 16, 2019

      Wo Jan Eberhart recht hat, hat er recht.

      Es gibt keinen Grund, fossile Brennstoffe zu verbieten.
      Man kann fordern, das geschieht seit Jahren, diese Technologie sauberer zu machen, effizienter zu machen. Das nennt man Fortschritt.
      Man kann parallel dazu andere Technologien fördern, dass sie konkurrenzfähig, sprich überhaupt Einsatzfähig werden.
      Wenn ich nur ein EL mit Akku betriebenes Fahrzeug habe, die ganze Nachlade Infrastruktur fehlt, habe ich mit dem Teil ein Problem.
      Wenn dazu noch Stoffe gebraucht werden, die “heute NOCH” unter miesesten Bedingungen abgebaut werden, habe ich ein weiteres Problem.

      Zu Recht werden Verstösse gegen Umwelt beim Abbau von fossilen angeklagt. Es macht aber überhaupt keinen Sinn, zu schweigen, wenn bei den Neuen Energieformen genau die gleichen Fehler gemacht werden.

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    • Januar 4, 2020

      Herr Michel, wer bringt denn die Schlagworte und wer geht ganz schnell in die persönliche Ebene, wenn er nicht weiterweiss.

      Ihr Text: “Unbedacht blödsinnige Schlagworte ins Forum posten: Ist das Ihr Advendsvergnügen”,
      ist meiner Ansicht völlig daneben. Da ist die persönliche Ebene drin, sowie die Diffamierung. Dieser Stil passt mir gar nicht!

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    • Januar 4, 2020

      Es ist sein Stil, Er diffamiert wenn schon, sich selber, keine Anderen

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  • Dezember 13, 2019

    mal kurz nachdenken bitte:

    Wenn wir diesen “Vorschlag” umsetzen, werden wir Milliarden ins Ausland senden, um Energie einzukaufen. Ob wir das für fossile Brennstoffe tun oder für andere Energien kommt aufs Gleiche heraus.

    Wer glaubt, wir könnten soviel Energie herstellen in unserem Land, dass wir genügend haben, der kann das Glauben, so wie Mike Shiva daran glaubt, er könne die Zukunft von Menschen lesen.

    Und wer glaubt, dass wir mit den E-Fahrzeugen auf dem richtigen Weg seien, der kann auch da weiter daran glauben. Er lässt sich einfach erneut auf eine Wirtschaftsförderung ein, welche lediglich für Konzerne mehr Gewinn bringen, mehr Steuern einbringen.

    Techno​logien entwickeln wir nicht, indem wir etwas verbieten. Wenn wir also führend in neuen Technologien sein möchten, müssen wir das tun und fördern. Das hat nichts mit einem Verbot zu tun.

    Die vernünftige und effektivste Variante ist und bleibt. Neue Technologien in ALLEN Energieträgern zu suchen und zu finden. Diese als “Miteinander” zu nutzen. So im Sinne der E-Autogläubigen, sollten Kurzstrecken z. B. mittels diesen E-FZ erfolgen und Langstrecken, wenn mit Auto, dann bestimmt mit neuen Alternativenergien.

    Die heutige Entwicklung von E-FZ dürfte aber nicht die Zukunft sein, sondern lediglich ein “Zwischenschritt” zu einer Mischenergie-Nutzung,​ welche übersprungen werden könnte, wenn wir uns nicht von Gründ-Links in eine Panik versetzen lassen.

    Diese heute bestehende Panik welche durch Grün-Links verursacht wird, vernichtet Milliarden von Franken, welche zerstört, unbrauchbar usw. gemacht werden sollen. Nur weil wir der Technologie und den richtigen Wandel mittels Verbot den normalen Wandel verändern. Milliarden von Energieträgern, Rostoffen usw. werden vernichtet, ohne diese vollständig ausgenutzt zu haben. Aber nach Grün-Links gibt es Sinn, Fahrzeuge welche noch “gute Dienste” leisten mit ihren Rohstoffen, diese zu vernichten um angeblich das bessere Neue herzustellen.

    Entw​icklung und Technologie wird nicht binnen 1 oder 2 Jahre hergestellt, sondern braucht bis zum Endprodukt Jahrzehnte. Aber Grün-Links glaubt nun man könne alles “übers Knie” brechen, statt vernünftig in die Neue Zukunft zu gehen. Aber wie üblich glauben sie immer noch daran, dass mittels Mehr steuern und Verteuerung von “Dingen” eine neue Zukunft eingeläutet wird. Ja wird es, aber auch in die falsche Richtung, da diese Steuern und Abgaben eine neue Richtung weisen, und effektive Entwicklungen auf sinnvoller Weise verhindern.

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    • Dezember 13, 2019

      Wenn wir die notwendigen Ressourcen, welche die Umwelt nicht belasten, nicht für ein ordentliches Leben besitzen, so müssen wir uns eben einordnen!
      Kann ausreichend Energie aus nicht fossilen Brennstoffen geschöpft werden, so drucken wir eben das notwendige Geld. Geld ist weder knapp noch neutral!

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    • Dezember 14, 2019

      Lieber Herr Schweizer
      Ihre Fehlannahme Nummer 1: Die Schweiz kann nicht mehr Energie herstellen.
      Schon nur wenn die Mehrheit der Dächer in der Schweiz statt Ziegel Solarpanles tragen ist viel gewonnen. Der Klimawandel wird die Geltscher zum verschwinden bringen: Wie werden so oder so Stauseen brauchen, um noch genügend Wasser zu haben.

      Ihre Fehlannahme Nummer 2: Elektrizität und Technologie für Elektrofahrzeuge und alternitive Energie können auch aus der Schweiz kommen. Nur Fossile Technologie kommt zwingend aus dem Ausland – weil sie hier nicht vorkommen und Markt bereits etabliert ist. Ein junger Markt bringt neue Chancen. Aber natürlich nicht für Faulpelze, die den Finger lieber in den Po stecken und dann gelangweilt betrachten.

      Ihre Fehlannahme Nummer 3: Der Status quo – und das betrachten des Fingers aus Fehlannahme Nummer 2- kostet nichts. Stimmt nicht und hat nie gestimmt. Die Schäden von Luftverschutzung, Klimawandel und die Folgen von Kriegen rund ums Öl mit Flüchtlingen und Krisen mussten wir immer bezahlen. Man hat ein Jahrhundert lang die Fossilen mit Billionen subventioniert indem man sie vor diesen Kosten geschützt hat. Und sie werden immer grösser: Allein die Kosten des Klimawandels wir zukünftig jedes Wirtschaftswachstum wegfressen

      Lesen sie gern noch mal genauer:
      https://www​.tagesschau.de/wirtsc​haft/klimawandel116.h​tml

      https://www.​b​afu.admin.ch/bafu/de​​/home/themen/luft/fac​​hinformationen/auswi​r​kungen-der-luftvers​ch​mutzung/auswirkung​en-​der-luftverschmut​zung​-auf-die-gesundh​eit.h​tml

      https://​www.tagesa​nzeiger.ch​/schweiz/st​andard/Di​e-Schweiz-im​portiert​-jedes-Jahr-f​uer-13-​Milliarden-Fra​nken-E​nergie/story/25​36886​8

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    • Dezember 14, 2019

      Fossilie Brennstoffe müssen schrittweise verteuert werden. Dieses Geld stecken wir konsequent in die Verbilligung der weniger schädlichen Alternativen. Was verbilligt am besten rentiert wird sich durchsetzen.

      Statt​ uns auf eine ewige Negativzins Politik einzustellen sollten wir lieber aktiv in den Wachstumsmarkt “Umstieg” investieren.

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    • Dezember 14, 2019

      Herr Adrian Michel
      Der Wachstumsmarkt wird mit der Geldschöpfung, seit ewigen Zeiten aus dem Nichts, wie denn sonst, abgedeckt.
      Darum wirken sich Preiserhöhungen zwar als vorübergehende Kaufkraftsenkung aus, aber wird durch den Ausgleich sofort wettgemacht.
      Saldenm​echanik der Werkzeugkasten des Geldsystems, wird bewusst nicht gelehrt. Das Marktgesetz ist nicht geeignet, da helfen nur Ordnungsmassnahmen! Die E-Mobilität folgt dem Marktgesetzen, also völlig unbrauchbar!

      Geld zirkuliert durch Beschäftigung, so die Lehrmeinung. Korrekt wäre die Erwerbsarbeit auf die Notwendigkeit der Bedürfnisabdeckung abzustellen. Dazu braucht es keine Investitionen, sondern eine korrekte Form der Geldumlage, sicher nicht über das Erwerbseinkommen, als Geldverknappungsspiel​!

      Wenn Ihnen Betrügereien, wie die Negativzinsen nicht stören, wie wollen Sie, die Umwelt retten? Zuerst müsste man das Geldsystem begreifen und sich vom Zahler Virus befreien, um die korrekten Schlussfolgerungen ziehen zu können.

      Ich kenne keinen Politiker oder Bankverantwortliche noch Mitmenschen, welche das Geldsystem verstehen können.
      Es werden die Symptome diskutiert, aber niemals die Ursachen beseitigt!

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    • Dezember 14, 2019

      “Ihre Fehlannahme Nummer 1: Die Schweiz kann nicht mehr Energie herstellen.”

      Habe ich nicht geschrieben.

      Aufgr​und der Tatsache, dass Sie schon mit einer Falschaussage beginnen, habe ich den Rest nicht gelesen.

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    • Dezember 14, 2019

      “Fossilie Brennstoffe müssen schrittweise verteuert werden.”

      Müssen überhaupt nicht, höchstens könnten. Fördert aber nicht Alternativen. Denn geförderte “Alternativen” werden auch nur eine unsinnige Wirtschaftsförderung.​

      Echte Alternativen entstehen, weil man diese möchte, “erfindet” oder “findet”. Und diese brauchen keine Förderung, welche nur zu unnötigen Staatsabgaben führen.

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    • Dezember 15, 2019

      Lieber Herr Schweizer
      Wenn das Haus brennt sollte man um alles in der Welt nicht Wasser aus dem Schlauch spritzen – stattdessen sollte man getrost auf den nächsten regen warten. Weil, da würde die Wasserrechnung ja steigen und das wäre eine unnötige Abgabe.

      Dann schon lieber total abbrennen lassen.

      Kucken Sie nur weiter ihren Finger an. Passt zu Ihnen.

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    • Dezember 15, 2019

      Sie haben einfach nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Und Ihr Vergleich hinkt mehr als nur…

      Und ja…. manchmal ist es besser alles abbrennen zu lassen, als zu löschen. Oder wollen Sie noch den Abriss auch noch finanzieren? Daher abbrennen lassen und neu aufbauen.

      PS: Ist übrigens auch eine gängige Art in der Natur, dass Brände alles niederbrennen, damit Neues entstehen kann.

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    • Dezember 15, 2019

      Lieber Herr Schweizer

      Dochdoch​, wir haben sie verstanden: Sie wollen lieber nichts tun und sich dann beklagen wenn Flüchtlinge, Unwetter und Stürme, Infrastrukturschäden und Gesundheitskosten unser Wirtschaftswachstum auffressen.

      Lieber​ auf Förderung der Alternativen verzichten und dafür die Subventionierung der Fossilen unverändert beibehalten.

      Ist nicht gerade… erfolgversprechend Ihre Taktik. Andere Vorschläge?

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    • Dezember 15, 2019

      Scheinbar haben eben nichts verstanden….

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    • Dezember 16, 2019

      Wer die Geldschöpfung zur Abdeckung der gegenseitigen Leistung, ob mit oder ohne Leistung, nicht begreifen will, kann auch nicht die richtigen Schlussfolgerungen ziehen!

      Es braucht keine Umverteilung, nur korrekte Umlage der Geldschöpfung. Es versteht sich von selbst, dass der Staat der Wirtschaft die Rahmenbedingungen diktiert. Die zur Verfügung gestellte Kaufkraft, muss einen ordentlichen Lebensunterhalt abdecken.
      Es gilt die Saldenmechanik korrekt zu bedienen. Es geht nicht, einzelne Sektoren der Lebensgrundlage zu verteuern ohne den Ausgleich für andere Sektoren zu schaffen. Geld ist Planwirtschaft, wer das nicht begreifen will, ist im geistig den Politiker ausgeliefert!

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    • Dezember 16, 2019

      Scheinbar eben doch keine anderen Vorschläge…

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    • Dezember 16, 2019

      erst erzählen Sie Dinge, welche ich nicht geschrieben habe, behaupten Sie hätten verstanden. Nun versuchen Sie abzulenken und unterstellen mir keine Vorschläge?

      Eben nichts verstanden, sonst hätten Sie ALLE meine Vorschläge schon längst gelesen, statt hier nur Einwürfe rein zu schreiben, ohne Sinn.

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  • Dezember 13, 2019

    Totgesagte leben länger, das Ende von Erdöl, Gas und Kohle wird noch sehr weit sein.

    Man kann wie Links-Grün, Merkel und Flintenuschi Freude haben Westeuropa in die Steinzeit zurück zu katapultieren, ob sich das die Menschen gefallen lassen ?

    Andererseits freuen sich mit Sicherheit viele Länder Asiens Südamerika usw. wenn sie die führenden Rollen in der Industrialisierung übernehmen dürfen, wir sind dann da sicher gute Kunden, jedenfalls die Politiker und Wohlhabenden denn diese wollen ja gut leben. Die Unterschicht soll darben oder Auswandern.

    Es wird ein Überlebenskampf um Energie und Ressourcen bei uns geben. Ev. eine französische Revolution in Europa, die die die Herrschenden Abzocker und Unterdrücker, diese Feudalherren Stürzt ?

    Seit nicht so Sicher ihr Klima-Hysterie-Bonzen​ in der Geschichte der Menschheit sind die Ausbeuter mit Ach und Krach, brutal untergegangen !

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    • Dezember 13, 2019

      Nicht in die Steinzeit, sondern die Technologie umsetzen, welche die Umwelt nicht belastet.
      Die Veredelung der Giftbestandteile der Erde, ist eine Todsünde. Der Mensch das dümmste Lebewesen, baut sich selber Hindernisse!

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    • Dezember 14, 2019

      Die Steinzeit, lieber Herr Gutier, haben wir überlebt weil wir aus dem Feuer sehr viel Neues geschaffen haben und nicht weil wir auf den Bäumen tatenlos sitzen geblieben sind.

      Sie sind als auch so einer, der die Zukunft alternativlos und gottergeben abwartet?

      Ganz so, wie es sich eine Elite von Fossilen Konzernen erträumt?

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  • Dezember 13, 2019

    So, die Linksgrünen wolle alle auf grünen Kurs peitschen? Mit 180 mio. CHF will man die Ketzer auf Kurs bringen? ich freue mich, wenn das erste drakonische Gesetz wuchtig verworfen wird.

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    • Dezember 14, 2019

      …Und zur Belohnung schlittern Sie weiter tatenlos in eine Zukunft mit Klimaflüchtlingen, wachsenden Kosten für Klimaschäden, Ölkonzernen und weiteren Negativzinsen – die Sie sich als alternativlos haben aufschwatzen lassen.

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  • Dezember 13, 2019

    Heute werden 85% des weltweiten Energiebedarfs fossil gedeckt. Weiter rechnet man mit einer Steigerung des Weltenergiebedarfs bis 2035 von 37% (https://de.wikipedia​.org/wiki/Weltenergie​bedarf), hauptsächlich durch die Steigerung von Konsum und Wirtschaftsleistung in Schwellen- und Entwicklungsländern.

    In der Schweiz stammt mehr als 60% der verbrauchten Energie aus fossiler Quelle und mit dem beschlossenen Atomausstieg fallen mittelfristig etwa 8% der heute genutzten Energieträger weg. Zudem rechnet das Bundesamt für Statistik bis 2045 mit einer Bevölkerungszunahme von 12% (tiefes Szenario) bis 32% (hohes Szenario).
    Zu glauben man könne da innerhalb der nächsten zehn Jahre komplett aus den fossilen Energieträgern aussteigen, wie es der Autor schreibt ist angesichts dieser Fakten vollkommen realititätsfremd, ebenso wie der Glaube es bestünde die Aussicht weltweit den CO2-Ausstoss zu verringern.

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    • Dezember 14, 2019

      Als realitätsfremd bezeichnete man früher auch:
      Den ersten Flug zum Mond
      Steve Jobs Einschätzung vom Wachstumspotential der Mobile Phones
      Die Zukunftsperspektiven des Internets…..
      Dass die Eidgenossen Habsburger oder Burgunder besiegen könnten…

      Wenn wir und nicht auf den Weg machen, werden wir stehen bleiben. Zumindest das ist ganz sicher.

      Sicher ist auch: Die Ölkonzerne und Ölprinzen des Nahen Ostens reiben sich die Hände, wenn wir weiterhin weiter Ihr Zeug abkaufen. “Nur nichts ändern” und “Der Umstieg ist unmöglich” sind die Lieblingssongs dieser Leute.

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    • Dezember 14, 2019
    • Dezember 14, 2019
    • Dezember 15, 2019

      Sie hoffen einfach auf die Technik und auf Durchbrüche in der Forschung (z.Bsp. Speichertechnologie).​
      Da kann man aber ebenso hoffen, dass z.Bsp. bei Fusionsreaktoren ein Durchbruch erzielt wird (und damit eine fast unerschöpfliche, saubere und ungefährliche Energiequelle zur Verfügung steht) oder dass Technologien entwickelt werden um der Atmosphäre in ausreichendem Ausmass CO2 entziehen zu können, womit der CO2 Ausstoss als Argument gegen die weitere Nutzung fossiler Energieträger entfallen würde.
      Hoffnung auf Technologie scheint mir nicht per se falsch. Problematisch an Ihrem Ansatz ist aber, dass Sie die heutige (mehrheitlich fossile) Energieversorgung aufgeben wollen, bevor eine gesicherte Ersatzlösung zur Verfügung steht. Ausreichende und permanent verfügbare Energieversorgung ist aber absolut zentral für unseren Wohlstand und unsere heutige Lebensweise. Dabei ist angesichts der aktuellen Bevölkerungsdichte nicht einmal der “Weg zurück”, d.h. eine Übernahme der Lebensweise wie sie hierzulande vor hundert Jahren üblich war eine realistische Option.

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    • Dezember 15, 2019

      Lieber Herr Maletinsky
      Alternative Energien und wohl auch den Fusionsreaktor hätten wir heute schon, wenn Öl, Gas, Kohle oder Atomenergie nicht künstlich billig gehalten würden.

      Sie können heute bei der Förderung ganze Landstriche zerstöre, Sie können den Planeten mit Treibhausgasen aufheizen, wegen Ihren Rohstoffen können Kriege geführt und Flüchtlinge produziert werden, ohne dass Ihr Produkt einen Cent teurer wird. Da ist es kein Wunder, das Alternativen aus eigener Kraft nie konkurrenzfähig werden.

      Die Alternativen sind bereits da. Sie sind auch zuverlässig. Man wiederholt im westlichen Abendland gern die Argumentation von Leuten auf deren Kundenliste Öl-, Gas- und Kohlekonzerne stehen. gelegentlich sitzen sogar deren Konzernchefs in der Regierung.

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    • Dezember 15, 2019

      Unser aktuelles Wirtschaftssystem enthält tatsächlich keine Mechanismen, welche die Umweltbelastung (die der Gesellschaft als ganzes und möglicherweise auch künftigen Generationen schadet) in die Gestehungskosten einfliessen liesse. Dies trifft allerdings bei weitem nicht nur auf Öl, Gas, Kohle oder Atomenergie zu, sondern z.Bsp. ebenso auf die Lebensmittelherstellu​ng oder Biotreibstoffe (deshalb “lohnt” es sich, massenhaft Urwald abzubrennen, um da z.Bsp. Palmöl für “Bio”-Diesel oder Nahrungsmittel anzubauen). Gewissen dieser Aktivitäten wird nicht nur die Umweltzerstörung nicht preislich angerechnet, welche sie verursachen sondern sie werden zudem noch direkt vom Staat subventioniert (Bsp. “Bio”-Treibstoffe oder Windturbinen) – zumindest dies (direkte Subventionen) trifft für die von Ihnen geschmähten Technologien nicht zu.
      Auch wenn ich es sehr wünschenswert fände, wenn die Umweltbelastung den Kosten zugeschlagen würde, sehe ich folgende Schwierigkeiten, welche eine Umsetzung verhindern:
      – Erstens müsste so etwas aufgrund der mittlerweile globalisierten Wirtschaft weltweit umgesetzt werden, um eine Umgehung zu vermeiden und es existiert heute keine Instanz, welche so etwas weltweit durchsetzen könnte.
      – Zweitens wäre es sehr schwierig, sich auf die anzusetzenden Preise zu einigen (wieviel ist ein Quadratkilometer vernichteter Urwald wert, wieviel eine in die Atmosphäre eingebrachte Tonne CO2 und wieviel ein der Kohleförderung oder dem Bau von Windturbinen geopferter Wald)?

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    • Dezember 15, 2019

      Nun ja: Wenn die Menschen vor lauter Schwierigkeiten keinen Schritt machen sterben sie halt aus.
      Ich hätte zwar gedacht, eine so formidable Kreatur würde sich gegen den Untergang wehren… Aber…. ist natürlich schon einfacher nichts zu tun. Lieber Katastrophe.

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    • Dezember 15, 2019

      “Aussterben” ist jetzt aber doch arg übertrieben Herr Michel. Sollte sich die Erwärmung der globalen Mitteltemperaturen tatsächlich so fortsetzen, wie dies heute prognostiziert wird, so würde dies zweifellos einschneidende Konsequenzen für die Menschheit haben.

      Es könnte möglicherweise das Ende der heutigen Zivilisation bedeutet, hingegen scheint es mir höchst unwahrscheinlich, dasss die Menschheit deshalb aussterben würde. Seuchen, Weltkriege und durch Vulkanausbrüche ausgelöste Klimaschwankungen hat die Menschheit bereits überlebt, da erscheint es mir wenig plausibel, dass die prognostizierten fünf Grad Erwärmung ihr Ende bedeuten sollten.

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    • Dezember 16, 2019

      Lieber Herr Maletinsky
      Wenn die Welt sich ungebremst erwärmt werden die Kosten dafür in einigen Jahrzehnten im Durchschnitt etwa 5% der Wirtschaftsleistung wegfressen – durchschnittlich und konservativ gerechnet. Die Klimaaktstrophe frisst also alles Wirtschaftswachstum weg – weltweit.

      Ich weiss nicht, welche Illusionen Sie sich über die Menschen machen… Aber das bedeutet Krieg.

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    • Dezember 17, 2019

      Es ist mir völlig bewusst Herr Michel, dass eine Erwärmung der Erde wie sie teilweise prognostiziert wird, sehr einschneidende wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen haben wird (auch in diesem Hinblick wäre übrigens ein Bremsen des aktuellen Bevölkerungswachstums​ sehr wünschenswert, da dies nicht nur den CO2-Ausstoss verringern, sondern auch die Anpassungsfähigkeit der Menschheit an ein wärmeres Klima erhöhen würde).

      Insofern denke ich nicht, dass ich mir da irgendwelche Illusionen mache, und ich kann mir wie geschrieben sogar denken, dass eine solche Erwärmung – wenn sie denn tatsächlich erfolgt – sogar das Ende unserer Zivilisation bedeuten könnte. Lediglich ein Aussterben der Menschheit scheint mir dann doch etwas dick aufgetragen und ich denke die Menschheit als Ganzes hat schon Schlimmeres überlebt.

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  • Dezember 13, 2019

    Ob viele oder wenige Menschen den Planet Erde bevölkern, alles Giftige was in der Erde gebunden ist, sollte auch dortbleiben. Die Veredelung ist das Problem, dabei spielt Geld (Kosten) bekanntlich keine Rolle; denn Geld entsteht aus dem Nichts.
    Die Elektromobilität kann nicht die Lösung sein, wenn schon Wasserstoff und andere Technologie-Entwicklu​ngen in der Pipeline sind.
    Das Klima kann man nicht mit Marktgesetzen verbessern, nur mit Ordnungsregeln; denn Geld wird bedarfsgerecht gedruckt.
    Die Politiker jedoch, sind von den Neoklassik Vollpfosten indoktriniert, sehen die Beschäftigung als wichtiger an als das Klima! Vertuschung und Irreführung gehört scheinbar zur Aufgabe eines Politikers?

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  • Dezember 13, 2019

    Für mich sind diese “Grünen” Themen keine Umweltschutz Themen sondern? “Spinnerei” weiss keinen richtigen Namen dafür.
    Alles was aus dieser Richtung kommt, werde ich ablehnen an der Urne, ganz klar.

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    • Dezember 14, 2019

      Lieber Herr Nabulon
      Wir lassen Sie mit Ihrer Meinung gern zurück. Beklagen Sie sich hinterher aber nicht, dass wir sie “abgehängt” hätten…

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    • Dezember 15, 2019

      Lieber Herr Adrian Michel,
      Leichtgläubi​gkeit, bei den früheren Horror Szenarien war ich auch sehr Verhalten bis absolut Ungläubig, vor allem was das Waldsterben anbelangt.

      Noch kann ich am Morgen in den Spiegel schauen und sehe niemanden, der sich Leichtgläubig aufs Glatteis führen lies. Ich muss mir ebenso wenig Gedanken darüber machen, in so einem Zusammenhang andere Menschen angelogen, belogen zu haben.

      Nach so einer “Gegebenheit” hätte ich nicht mehr den Mut, einfach so weiter in der Politik aufzutreten, ..aber das ist Charakter Sache, wie man mit so was umgeht.

      Anstelle von Beklagen, könnte man es sich schämen nennen, was später geschieht…

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  • Dezember 14, 2019

    Sowas aber auch: die COP25 muss in die Verlängerung.

    Brasilien, USA, Australien und andere bremsen wo es geht. Immerhin hat der Kohle-Liebhaber Morrison damit eine Wahl gewonnen (ein Wunder wie er sagt), Trump ist genauso gegen diese Lächerlichkeit, genaoso Bolsonaro, der brasilianische Trump.

    Der nächte Gipfel wird auf jeden Fall ohne USA stattfinden (ob mit oder ohne wiedergewählten Trump). Viele werden sich fragen, warum sie mitmachten sollen wenn die Weltmacht Nr. 1 fernbleibt, einer der grössten “Sünder”.

    Ob die Briten, verstrickt in den brexit und in Verhandlungen in Brüssel, der grosse Motivator spielen können, wird man sehen müssen.

    Ohne Antreiber Obama fehlt offenbar der nötige Drück für die Staats- und Regierungschef. Schliesslich hat Obama viel getan, damit das Abkommen von 2015 zustandekommt. Wenn nötig mit spontanen Besuchen bei der chinesischen Delegation.

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    • Dezember 14, 2019

      So was aber auch: Die Politiker versagen auf der ganzen Linie und die Bevölkerung der freien westlichen Welt lässt sich das einfach so bieten. Sie wählt stattdessen lieber noch grössere Idioten wie Boris Johnson und und glaubt, dass die mit einem Zauberstab herumfuchteln und alle Probleme wegzaubern damit sie selbst im Sofa gemütlich sitzen bleiben kann.

      Tja.

      Feststellen, dass die Klimakatastrophe wohl doch kommt und weiter den Finger im Arsch lassen.
      Über Flüchtlinge schimpfen und weiter dafür sorgen, dass es weiterhin Ölkriege und Klimaflüchtlinge gibt.
      Über Arbeitslosigkeit und sozialen Abstieg klagen aber gleichzeitig nichts ändern wollen. Bankenrettungen, Steuergeschenke für Konzerne und Negativzinsen schlucken und dann behaupten für den Ausstieg sei kein Geld da.

      Sie müssen sich nicht wundern, wenn Kinder wie Greta Tunberg keinen Respekt mehr für diese Dumpfbacken-Generatio​n haben.

      Ich hab auch keinen mehr: Grossmäuler allesamt, die sich auf den Lorbeeren der vorderen Generation glaubt ohne Eigenleistung ausruhen zu können und die Rechnung den eigenen Kindern überlasst. How dare you!

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    • Dezember 15, 2019

      die soll erst mal arbeiten anstatt auf kosten eltern herumzureisen und sich wie der weltretter höchstpersönlich auzuspielen. wieso sind dort nur reiche oberschichtenkinder zu sehen, alle aus europa, aber nicht aus asien oder afrika?

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    • Dezember 15, 2019

      Nur ohne Abkommen ist der Lügengipfel ein Gipfel mit gutem Abkommen.

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    • Dezember 15, 2019

      Lieber Herr Eberhart
      Kinder der Unterschicht aus Asien und Afrika werden Sie in unseren Breitengraden nur in Flüchtlingsheimen antreffen. Passt Ihnen ja dann auch nicht.

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  • Dezember 23, 2019

    Herr Michel

    Die Erdtemperatur steigt “homogenisiert” das heisst mit korrigierten und manipulierten Temperaturdaten.

    D​ie Erdtemperatur der Rohtemperaturdaten sinkt aber. Das wird verschwiegen.

    Wa​s ist nun richtig? Was soll ich denn glauben? Weltuntergangsszenari​en? Von denen gab es in der Geschichte schon sehr viele. Ich sehe “das menschgemachte Klima” als grosse Manipulation.
    Kann das Klima vom Mensch gemacht werden???

    Ich empfehle Ihnen das Video von einem Nichtfachmann und Nichtklimawissenschaf​ters anzuschauen:
    Klima der Widersprüche
    https:/​/youtu.be/RLfD9S6-vho​

    Von den Klimawissenschaftern gibt es auf dieser Erde plötzlich sehr viele. Es gibt auch Leute, die behaupten 99 Prozent der Klimawissenschafter bejahen einen “menschgemachten Klimawandel”. Dazu dichten sie zu den 97Prozent noch 2 Prozent hinzu (Blog von Peter Stamm auf diesem Portal).
    Wie die 97 Prozent zustandekommen hier kurz erklärt ( nicht die einzige Quelle)

    https://yo​utu.be/YoxNPl2meCQ

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  • Dezember 29, 2019

    Weltweit sind 1.380 neue Kohlekraftwerke in Planung und ca. 200 im Bau. Also Carbon hat noch lange nicht ausgedient.

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  • Januar 5, 2020

    Um auszusteigen braucht es einen neuen Einstieg.
    Ein Einstieg in ein neues AKW!

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