1. Wirtschaft

EU: Willkommen in der Zinsknechtschaft der Schweiz !

Die von vie­len be­ju­belte Fest­set­zung eines Min­dest­kur­ses von CHF 1.20 pro Euro durch die Schwei­ze­ri­sche Na­tio­nal­bank (S­N­B)ist nicht ganz so un­pro­ble­ma­tisch, wie dies von den Befürwortern be­trach­tet wird.

Gemeint ist damit nicht nur die längerfristige Inflationsgefahr. Ob heute alles anders ist als 1978, als die SNB ein Kursziel für die DM festlegte und dann 1981 eine Inflation von 7.5% erntete, muss bezweifelt werden. Die Anleger werden wohl auch zur Kenntnis nehmen müssen, dass dieses Wechselkursverspreche​n nicht für immer und ewig gilt. Damals wurde die Fixierung nach 4 Jahren wieder abgeschafft.

Als Anleger kann man sich deshalb nicht darauf verlassen, dass bei einem Kauf einer 10-jährigen oder noch länger laufenden Euro-Anleihe sämtliche Zinserträge und die Kapitalrückzahlung zum heute garantierten Mindestwechselkurs einkassiert werden könne.

Ein Mindestwechselkurs ist dabei nicht mit einer Anbindung des Frankens an den Euro zu verwechseln, denn der Mindestwechselkurs bedeutet nur eine Barriere gegen einen weiteren Kursrückgang des Euro, hingegen wird ein Anstieg über die CHF 1.20 Marke nicht eingeschränkt. Wenn die SNB einen Mindestwechselkurs garantiert, dann muss sie vorerst einmal jede angebotene Menge an Euros kaufen. Diese Absicht hat sie bestätigt, indem sie behauptet, unbeschränkt Euros aufzukaufen, um den Mindestkurs zu verteidigen. Was tut nun aber die SNB mit diesen Euros? Sie kann diese Euros in Staats- oder andere Anleihen, in ausländische Aktien oder auch in Gold investieren. Sie vergünstigt mit ihren Milliardenkäufen solcher Papiere die Zinskosten in den Ländern, wo grösstenteils auch unsere Exportkonkurrenz sitzt.

Falls sie Aktien kauft, was ihr erlaubt ist, werden die Refinanzierungskosten​ der ausländischen Aktiengesellschaften,​ von Kunden und Konkurrenten, verbilligt. Eines Tages wird sich aber die Frage stellen, ob die SNB die aufgekauften Euro wieder abstossen soll und kann, denn so wie die Aufkäufe eine Abwertung des Frankens bezweckten, könnten die Massenverkäufe von Euros den Frankenkurs wieder in die Höhe treiben. Massenverkäufe von Euro-Anleihen oder von ausländischen Aktien könnten an den Kapitalmärkten Kursstürze und Panik auslösen. Deshalb ist ein Ausstieg aus den Euro-Engagements nicht einfach und wohl nur über längere Frist möglich.

Investoren und Banken können sich heute kostengünstig in Franken refinanzieren bzw. verschulden und diese Gelder beispielsweise in Euro-Staatsanleihen anlegen. Die Zinsdifferenz kann zumindest kurzfristig ohne grosses Risiko abkassiert werden, denn ein Währungsrisiko besteht bei einem Euro-Kurs nahe beim garantierten Mindestwechselkurs von CHF 1.20 praktisch nicht. Solche Finanztransaktionen in grossen Mengen könnten aber dazu führen, dass die Zinsen in der Schweiz wegen der grossen Nachfrage nach Frankenkrediten ansteigen. Dies wird jedoch derzeit kaum passieren, weil die Notenbank dafür sorgt, dass die Zinsen in der Schweiz tief bleiben, um Anlagen in Franken unattraktiv zu machen.

Steigt der Euro aber beispielsweise auf CHF 1.25 an, dann dürften diese Investoren ihre bei CHF 1.20 gekauften Euros allenfalls rasch wieder mit Gewinn verkaufen. Sie kassieren somit nicht nur höhere Zinsen, sondern sogar noch Währungsgewinne. Je höher der Euro im Kurs ansteigt, um so verlockender wird es für die Investoren, ihre raschen Gewinne zu realisieren. Damit hat die SNB ungewollt einen Deckel auf den möglichen Aufwärtstrend gesetzt. Obwohl keine eigentliche Anbindung des Frankens an den Euro erfolgte, müssen die Exporteure und der Tourismus damit rechnen, dass der Wechselkurs über längere Zeit nahe bei CHF 1.20 verharrt, was nicht ausreicht, die internationale Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen.

Mit der „Einbetonierung“ dieses tiefen Wechselkurses erweist die SNB den leidenden Branchen einen Bärendienst. Erhöht die SNB den Mindestwechselkurs aber z.B. auf CHF 1.40 so profitieren all jene, die Euros zu CHF 1.20 gekauft haben oder immer noch auf Altbeständen zu höheren Kursen sitzen. Viele Exporteure werden sich eine zweite Chance nicht entgehen lassen, ihre Wechselkurse abzusichern, indem sie Euros auf Termin verkaufen. Die Versuchung, noch grössere Spekulationsgewinne rasch zu realisieren, steigt und die SNB wird gezwungen, noch mehr „teure“ Euros aufzukaufen, um das erhöhte Mindestniveau halten zu können. Auch dann stellt sich die Frage ob und wie die SNB diese Euros, die dannzumal durchaus höhere dreistellige Milliardenbeträge ausmachen könnten, je wieder abstossen kann. Ohne erneut eine Frankenstärke zu provozieren, erscheint dies kaum möglich. Deshalb stellt sich die Frage, was die SNB mit dieser Masse an Euros anstellen soll.

Euro-Länder in die Zinsknechtschaft treiben

Die Schweiz könnte mit dem Kauf von Staatsanleihen in Höhe von beispielsweise EUR 500 bis 1‘000 Mrd. viele Euro-Länder in eine Zinsknechtschaft zwingen. Am Kapitalmarkt werden die 10-jährigen Staatsanleihen (ohne Griechenland, Portugal und Irland) derzeit auf einer Renditebasis von 1.7% (Deutschland) bis 5.5% (Italien) gehandelt. Ein Portefeuille solcher Anleihen würde dann jährlich EUR 15 bis 30 Mrd. Zinserträge abwerfen. Damit könnte man die Bundes- und Kantonshaushalte zu 10-20% finanzieren. Die Schweiz wäre nicht einmal das einzige Land, das sich solche „Zins-Kolonien“ hält.

Auch China und Japan finanzieren mit dem Verkauf ihrer eigenen Landeswährung und den Handelsbilanzüberschü​ssen westliche Länder oder Rohstoffreserven. Obwohl selbst hochverschuldet erzielt Japan mit diesen „grosszügigen“ Finanzhilfen an westliche Staaten beachtliche Zinseinkünfte und China hat sich in Afrika und Lateinamerika im Hinblick auf die längerfristigen Versorgungslücken an Rohstoffen gut positioniert. Moralische Bedenken, die Euro-Länder in die Zinsknechtschaft zu treiben, wären fehl am Platz.

Angesichts der politischen Pressionen der EU gegen den Finanzplatz Schweiz, die ungelössten Flugregime-Probleme in Zürich Kloten erscheint eine solche Ausnützung der Verschuldungssituatio​n in der EU als Kompensation durchaus gerechtfertigt. Selbst die EU, bzw. der deutsche Kassenwart der EFSF (European Financial Stability Facility), K. Regling, findet, dass die Zinserträge aus dem krisengebeutelten Griechenland für Deutschland ein „gutes Geschäft“ sei. Sinngemäss könnte man diese aussage auf die Schweiz übertragen, für die Zinserträge aus Deutschland oder anderen EU-Ländern ein „gutes Geschäft“ wären. Mit dem Kauf von EUR 70 Mrd. deutscher Staatsanleihen hat die SNB den ersten Schritt bereits getan. Deshalb, geschätzte EU-Bürgerinnen und –Bürger, arbeitet fleissig und viel, erhöht das Rentenalter und liefert euren Regierungen reichlich und immer höhere Steuern ab, damit diese der Schweiz die Zinsen für ihre Schuldenwirtschaft bezahlen können!

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Comments to: EU: Willkommen in der Zinsknechtschaft der Schweiz !
  • September 22, 2011

    Sehr geehrter Herr Kaufmann

    Sie drehen mit ihren spekulativen Annahmen im Kreis herum und haben dabei Ihren Kompass etwas gar pessimistisch ausgerichtet! Ein Wechselkurs orientiert sich grundsätzlich am Kaufkraftvergleich der beiden Währungsräume. Die Geschichte zeigt, dass eine Abweichung bis zu ca. 30% möglich ist. Der Schweizer Franken stieg im Vergleich zum Euro auf nur kurzfristig durch spekulative Transaktionen mögliche unrealistische Werte. Die Festlegung der Untergrenze von 1,20 SFr. für den Euro ist im Gegensatz zur letztjährigen nicht gerechtfertigten Intervention nun wirklich sehr vorsichtig und dürfte der Nationalbank auch langfristig ohne grosse Probleme möglich sein. Herr Hildebrand hat bereits in Aussicht gestellt, diese Untergrenze sukzessive etwas anzuheben.

    Die von völlig unrealistischen Spekulationen getriebene Werterhöhung des Schweizer Frankens war für unsere Wirtschaft ein ungleich höheres Risiko als dasjenige, welches jetzt von der Nationalbank eingegangen wird.

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  • September 23, 2011

    Ein interessanter Aspekt. Tatsächlich ist dies ein wertvoller aussenpolitischer Einfluss. Dies müsste jedoch auf einzelne Länder konzentriert werden.

    Ich verstehe jedoch nicht nicht komplett den Zusammenhang zwischen dem Währungsziel und den Staatsanleihen. Die SNB kauft ja Euro, um den Kurs zu halten. Dies hat doch keinen Einfluss auf das Land?

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    • September 23, 2011

      Doch herr meyer durch währungsverluste in x milliardenhöhe verschulden wir uns auf kosten der EU.

      Inflation ist angesagt die Schweizer Firmen KMU’s müssen die Rohstoffe deren Preis bis zu 50% gefallen war wieder teuerer Einkaufen als die Konkurrenz im ausland, was wiederum den Export erschwert weil wir wieder teuerer werden.

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    • September 25, 2011

      Grüezi Herr Narr

      Danke für die Antwort, jedoch war dies nicht meine Frage. Ich meinte nicht den Einfluss auf die Schweiz. Im Blog geht es um Einfluss über finanzielle Mittel. Ich sehe jedoch keinen Zusammenhang zwischen “Währungsspekulation​” und Einfluss.

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    • September 25, 2011

      Sorry ich hatte die Frage falsch verstanden.

      Durch die Unterstützung des EU mit dem kauf von Staatsanleihen in grosser Höhe entstehen Zinsen die zurückbezahlt werden müssen und wenn sich der EU nicht mehr erholt wird dies zum finanzielen Risiko die Schweiz kann das Land mit Staatsanleihen unter Druck setzen. wie es die Chinesen mit der USA machen heute schon.

      es gibt da viele varianten, doch soweit würde ich nicht gehen und das von der Nationalbank zu behauptendas sie sowas machen würde. ich sehe eher das wir die Staatanleihen uns an bein streichen und wir Steuerzahler für das aufkommen dürfen.

      Währungspekulatio​nen hat es schon immer gegeben und wird es immer geben solange das die staaten dies zu lassen, die Banken verdienen sich mit dem dumm und dämlich.

      je mehr Franken von spekulanten mit Euro gekauft werden um so tiefer fällt der Euro gegenüber des Frankens, dies ist die grosse Gefahr die ich sehe

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  • September 23, 2011

    Dies ist der grösste fehl entscheid unserer Nationalbank eine Anbindung an den Euro, nach dem Gold Verkauf. Den der Euro ist einfach schon lange überbewertet und dieses Fiasko musst mal kommen.

    Meine Lösung wäre die gewesen den Banken zu verbieten Franken mehr als 5000 zu verschieben.

    Die jetzige Lösung hilft keinem was die gross Konzerne sind so oder so in ausländischen Händen. Also trifft es wieder die kleinen KMU die sich schon vorher nicht zu wehren wussten, und teilweise fast ohne Gewinn arbeiten mussten und jetzt noch mehr.

    Die Politik hat wieder einmal versagt auf der ganzen Linie und geschlafen wie immer.

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  • September 23, 2011

    Herr Kaufmann, Grundsätzlich sähe ich kein Problem, wenn die SNB weiter an den Devisenmärkten intervenieren müste um das angestrebte Kursverhältnis zu erreichen. Leider bin ich mir noch nicht sicher, dass die SNB die erworbenen Devisen auch richtig anlegt. Staatsanleihen im europäischen Raum betrachte ich im Moment noch als sehr kritisch. So lange der Euroraum die Krise der Staatsverschuldungen noch nicht überwunden hat sähe ich eine Investition in althergebrachte grössere Unternehmen (vor allem Firmen die Waren herstellen) als sicherer. Eine Investition in Realwerte (Firmenbeteiligungen)​ bei den aktuell tiefen Börsenständen wäre eine bessere Absicherung der getätigten Deviseninterventionen​. Ein solches Engagement wäre sogar inflationsgeschützt. Auch ein Scheitern des Euros würden solche Grossfirmen nicht zerstören.

    Dazu auch derr Vorschlag von Herrn Spuhler:
    http://www.tagesanz​eiger.ch/schweiz/stan​dard/Man-kann-ja-auch​-mal-von-den-Chinesen​-lernen/story/1302539​8

    Dann noch ein zusätzlicher Aspekt. Falls die SNB grössere Investitionen bei einzelnen namhaften Firmen im Euroraum tätigen würde, könnte indirekt auch der politische Einfluss der Schweiz vergrössert werden. Die Schweiz darf nur nicht falsche Hemungen haben.
    Leider wird dies aber aus falscher Korrektness nicht geschehen. Auch wollen sich viele Politiker nichts mit Europa verscherzen, da sie im Geheimen immer noch einen EU Beitritt vor Augen haben.

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  • September 24, 2011

    Sehr geehrter Herr Kaufmann,

    Unsere Nationalbank lässt sich auf ein riskantes Spiel ein, denn in der Euro-Zone wächst nicht zusammen, was nicht zusammengehört. Dieser nüchterne Tatbestand höhlt den Euro aus. Dann beobachten wir, dass im Ringen um die Euro-Rettung gänzlich unterschiedliche Politikinteressen gemeinsam versuchen, an einem Strang zu ziehen – allerdings in gegensätzlicher Richtung. Seit Beginn der europäischen Währungsunion setzte sich die Politik laufend über die ökonomische Wirklichkeit hinweg. Die Euro-Zone tanzt am Abgrund.

    Überall wird interveniert, dass die Balken krachen, doch ich erlaube mir die Frage: Beherrschen die Politiker die aufbrechenden Krisen überhaupt noch? Natürlich wird künftiges Inflationspotential kräftig geschürt. Uns muss jedoch noch eine andere Sorge umtreiben. Die Zinsen taumeln im tiefen Keller, in den Staatskassen der EU-Länder und der USA gähnt die Leere, die Wirtschaft stottert und stolpert und wir harren an der Schwelle eines globalen Abwertungswettlaufs, versuchen doch die meisten Volkswirtschaften ihre lahmende Wettbewerbsfähigkeit auf den Exportmärkten über die Währung abzufedern. Diese Partie wird niemand gewinnen können.

    Die Stärke des Schweizer Frankens spiegelt die Stärke der Schweizer Volkswirtschaft und gleichzeitig die Schwäche von Euro und US-Dollar. Die Schuldenwirtschaft der EU-Staaten und der USA beginnt ihren Tribut zu fordern. Soll sich nun die Schweiz den siechenden Nationen anpassen? Oder doch lieber auf ihre Stärke setzen?

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    • September 24, 2011

      Bin ganz Ihrer Meinung. Man stelle sich vor, man beschliesst eines Tages, den Euro wieder abzuschaffen, weil es so einfach nicht funktioniert. Die Nationalbank sässe auf einem Berg wertlosem Papier, mit dem sie die Wände tapezieren könnte….

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    • September 24, 2011

      Frau Sulliger, die SNB wäre nicht allein mit diesem Problem!

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  • September 28, 2011

    “Die Schweiz könnte mit dem Kauf von Staatsanleihen in Höhe von beispielsweise EUR 500 bis 1‘000 Mrd. viele Euro-Länder in eine Zinsknechtschaft zwingen”. Jetzt frage ich Sie: was passiert wenn die jeweiligen Ländern nicht mehr Kreditwürdig sind und somit auch keine Schulden inkl. zunehmenden Zinsen zurückzahlen können? Wer zahlt uns dann die Schulden und Zinsen? Müssen wir dann auf einen Teil der Forderungen verzichten? Dies würde bedeuten: 1. das der Staat die Steuern erhöhen müsste oder 2. sich durch die Inflation refinazieren würde oder 3. es zu einer Umschichtung von Assets kommt.

    Meines Erachtens sollte man vornehmlich in reale Werte investieren und diese wiederum mit Optiongeschäften absichern

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  • Oktober 2, 2011

    Ein Kommentar der anderen Art:

    Erinnern sie sich an den schweizer Film “Das gefrohrene Herz” ?? Wenn ja, erinnern sie sich an das Couvert auf dem Stand “Testament” ??

    Und nun mein Vergleich: Das Couvert ist Europa, oder die USA und der Inhalt sind deren Währungen!!

    Glaube​n mach seelig, aber es ist sicher nicht die Basis einer seriösen Investition.

    Somit: Ja zu Interventionen um den Schweizerfranken zu schwächen! Nein zu Direktinvestitionen in Devisen!

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  • Dezember 26, 2011

    Das Übel der ganzen Kriese liegt leider in den Machenschaften der sogenannten “Regierungen”, die in Wirklichkeit nur Repräsentanten von Konkursiten-Staaten sind. Schuldner sind seit langem gefragte Bank-Kunden.
    Diejeni​gen, die den Banken das Geld zum Verleihen anvertrauen sind stets die “Dummen” – nur schade dass die Mehrheit der “Anleger” die Tatsachen leider nicht zu sehen vermögen. Ein “Haushälterischer” Umgang mit Geld wäre für alle Verwaltungen von Steuergeldern dringend von Nöten. Wenn nämlich die Steuereinnahmen nur noch die Saläre der öffentlich Bediensteten und die fälligen Schuldzinsen decken, sind sinnvolle Projekte zum Nutzen des Landes leider nur noch durch weitere Schulden zu finanzieren, das nennen dann die Verantwortlichen “Haushalt!” – Sehr fragwürdig!?

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  • Januar 24, 2012

    Also Herr Kaufmann
    Der Euro wird, sofern die destabilisierung der SVP da keinen Schaden gebracht hat, auf dem Kurs einwenig über 1.20 bleiben.

    So können halt die Banken und andere Spekulaten keine Wechselgewinne mehr verbuchen. Solange 46% aller weltweiten Gewinne auf Finanzspekulationen zurückgehen bleibt das alles reines “Las Vegas”.

    Schade dass der, der es am besten gesehen hat und für eine stabilere Finanzwelt eingetreten ist, von der SVP auf eine so billige weise abserviert wurde. Solange sich die SVP hierfür nicht öffentlich entschuldigt sollte diese betreffend Finanzen gefälligst die Klappe halten. Ende.

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  • Januar 24, 2012

    Herr Kaufmann
    Die Teuerung lag 1981 bei 6.5 %

    http://www.bfs.a​dmin.ch/bfs/portal/de​/index/themen/05/02/b​lank/key/jahresdurchs​chnitte.html

    Ein grosser Teuerungsschub war zudem 1991. Ich möchte darauf verweisen dass die SVP Nationalrätin N. Rickli den dazumaligen SNB Präsidenten als hervorragend bezeichnet (Sonn Talk, Tele Züri). Jenen SNB Präsidenten der mit dieser Geldpolitik eben die Schweizer Wirtschaft fast in die Mauer gefahren hätte.

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