1. Aussenpolitik

EWR-Nein: Fehlentscheid mit fatalen Folgen!

Vor 20 Jah­ren sagte das Schwei­zer Stimm­volk hauchdünn nein zum Bei­tritt zum Europäischen Wirt­schafts­raum (E­WR). Ein Ent­scheid mit fa­ta­len Aus­wir­kun­gen, die wir bis heute spüren. Nied­ri­ges Wirt­schafts- und Ex­port­wachs­tum im europäischen Ver­gleich, An­stieg der So­ckel­ar­beits­lo­s​ig­keit, sta­gnie­rende Reallöhne, das Swis­sair-­Groun­ding​ und po­li­ti­sche Iso­la­tion sind di­rekte Fol­gen die­ses Fehl­ent­scheids. Ins­be­son­dere die 10 Jahre zwi­schen EWR-N­ein und In­kraft­tre­ten der Bi­la­te­ra­len I wer­den als ver­lo­re­nes Jahr­zehnt in die Schwei­zer Ge­schichte eingehen.

Peter Schlemihls Politblog


EWR – Ein liberales Abkommen
Das Abkommen über den europäischen Wirtschaftsraum wurde am 2. Mai 1992 in Porto von den zwölf Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft (EG) und den sieben EFTA-Staaten unterzeichnet. Es trat am 1. Januar 1994 ohne die Schweiz in Kraft, da am 6. Dezember 1992 die Schweizer Stimmbevölkerung die Ratifizierung  des Abkommens hauchdünn mit 50,3% (bei allerdings klarem Nein der Stände) abgelehnt hatte.

Über den EWR haben die EFTA-Staaten weitgehend Zugang zum Binnenmarkt der EU ohne dass sie der EU beitreten müssen. Der EWR gerantiert insbesondere den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen innerhalb dieses Wirtschaftsraums (der aus EU- EWR-Staaten besteht).


Zweigete​ilte Schweiz
Die Abstimmung brachte eine riesige Kluft innerhalb der Schweizer Bevölkerung zu Tage:

  1. Röstigraben:​ Während die Romandie dem Abkommen deutlich zustimmte, lehnten es die Deutschschweiz und das Tessin ab.
  2. Stadt-Land-Grabe​n: Innerhalb der Deutschschweiz stimmten die Städte zu, währenddem vor allem die wirtschaftlich schwachen Landregionen deutlich ablehnten.
  3. Sozio-Öko​nomischer Graben: Währenddem Akademiker und Personen mit hohem Einkommen auch in der Deutschschweiz mehrheitlich zustimmten, lehnten insbesondere bildungsferne Kreise mit tiefem Einkommen das Abkommen deutlich ab.
Ergebnisse der EWR-Abstimmung nach GemeindenErgebnisse der EWR-Abstimmung nach GemeindenErgebnisse der EWR-Abstimmung nach GemeindenErgebnisse der EWR-Abstimmung nach Gemeinden.


Blocher​s Lüge
Während des Abstimmungskampf hatte der Wortführer der Gegner, SVP-Nationalrat Christoph Blocher immer wieder behauptet, ein EWR-Beitritt führe automatisch auch zu einem EU-Beitritt. Das Volk könne, sei man mal “Mitglied” der EWR, nicht mehr über einen EU-Beitritt entscheiden.  Obwohl alle Experten versicherten, dies sei so nicht der Fall, sind offensichtlich grosse Teile der Bevölkerung auf diese Lüge Blochers reingefallen.

Heute zeigt sich, dass die EWR-Staaten Norwegen, Island und Liechtenstein immer noch nicht EU-Mitglied sind. Auch konnte die Bevölkerung von Norwegen wie auch von Island auch als EWR-”Mitglied” über eine EU-Mitgliedschaft abstimmen. Auch in den damaligen EFTA-Staaten und heutigen EU-Staaten Österreich, Schweden und Finnland durfte das Volk über die EU-Mitgliedschaft entscheiden. Spätestens heute ist Blocher also entgültig als Lügner entlarvt.


Europa verändert sich fundamental
In der ersten Hälfte der 1990er Jahre verändert sich Europa fundamental. Einerseits war der Eiserne Vorhang gefallen, andererseits entstand ein riesiger und erfolgreicher Wirtschaftsraum mit Binnenmarkt, Zollunion und später teilweise Währungsunion. Dies führte dazu, dass sie die wirtschaftliche und politische Realität in Europa innert weniger Jahre fundamental veränderte. Die Schweiz, für deren Wirtschaft dieser Wirtschaftsraum überlebenswichtig war und ist, hat diese Entwicklung komplett verschlafen.


Swiss​air-Grounding
Der Hauptauslöser für das Swissair-Grounding 2001 war – auch wenn das meist totgeschwiegen wird – das Nein zum EWR. Mit der vollständigen Einführung des EU-Binnenmarks 1993 entstanden im europäischen Luftverkehr völlig neue Rahemenbedingungen. Alle EU-Fluggesellschaften​ wurden im EU-Raum gleichgestellt. Was für die Swissair bedeutete, dass Sie als Nicht-EU-Fluggesellsc​haft nun im EU-Raum gegenüber allen EU/EWR-Fluggesellscha​ften massiv benachteiligt und nicht mehr konkurrenzfähig war.  Neben den viel höheren Flughafentaxen durfte sie beispielsweise bei Zwischenlandungen im EU/EWR-Raum keine Flugpassagiere mehr aufnehmen oder durfte keine Strecken innerhalb des EU/EWR-Raum mehr anbieten. Erst mit den Bilateralen I, die 2002 in Kraft traten wurde diese Benachteiligung der Schweiz teilweise aufgehoben. Das war für die Swissair allerdings zu spät.

Auslöser für das Swissair-Debakel war das EWR-Nein.

Auslöser für das Swissair-Debakel war das EWR-Nein.


Fazit:​ Der Hauptauslöser für das Swissair-Grounding 2001 war – auch wenn das meist totgeschwiegen wird – das Nein zum EWR.


Das verlorene Jahrzehnt
Nicht nur die Swissair sondern insbesondere auch die für die Schweiz extrem wichtige Exportindustrie leidet massiv unter dem fehlenden freien Zugang zum EU-Binnenmarkt, in den 60% aller Schweizer Exporte fliessen; oder anders gesagt: Jeder dritte Schweizer Franken wurde und wird in der EU verdient! Die Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Exportunternehmen nimmt als Folge der fundamental veränderten Rahmenbedingungen durch den EU-Binnenmarkt massiv ab. Ein  Vergleich des Exportwachstums im Zeitraum von 1993 bis 2003 belegt dies deutlich.

Im Vergleich zu EU-Staaten mit vergleichbarer Wirtschaftsstruktur nahmen die Exporte der Schweiz weit weniger stark zu. Die Schweiz wies gar das zweitschwächste Exportwachstum im Zeitraum von 1993 bis 2003 auf. Eine klare Folgen des Abseitsstehens vom EU-Binnenmarkt.

Entwicklung der Exporte 1993 bis 2003

En​twicklung der Exporte 1993 bis 2003 (Quelle: Weltbank)

 

Aber auch das Wirtschaftswachstum als Ganzes war im verlorenen Jahrzehnt von 1993 bis 2003 in der Schweiz mit Abstand am Geringsten von allen westeuropäischen Staaten. Im Gegensatz dazu können die EWR-Staaten Norwegen und Island im Mittelfeld positionieren.  Das gleiche gilt für Schweden, Finnland und Österreich, die seit 1995 Vollmitglied bei der EU sind.

Von 1993 bis 2003 wies die Schweiz das mit Abstand tiefste Wachstum des BIP pro Kopf aller westeuropäischen Staaten auf. (Quelle: Weltbank)

Von 1993 bis 2003 wies die Schweiz das mit Abstand tiefste Wachstum des BIP pro Kopf aller westeuropäischen Staaten auf. (Quelle: Weltbank)

 

Die nächste Grafik zeigt sehr schön auf, wie die Schweiz innerhalb von 10 Jahren betreffend BIP von Schweden und Österreich ein- und überholt wurde:

Entwicklung des kaufkraftbereinigten BIP von 1993 bis 2003. Vergleich mit Schweden und Österreich.

Entwicklung​ des kaufkraftbereinigten BIP von 1993 bis 2003. Vergleich mit Schweden und Österreich.


Stei​gende Arbeitslosigkeit und stagnierende Reallöhne
Als Folge dieser schlechten Wirtschaftslage hat sich die Arbeitslosigkeit in den 1990er Jahren massiv erhöht und 1997 einen Rekordwert von 5,2% erreicht (Jahresmittel). Insbesondere nahm in diesen Jahren auch die Sockelarbeitslosigkei​t massiv zu. Darunter leiden wir bis heute. Gleichzeitig stagnierten auch die Reallöhne. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch hier.


Politische Isolation
Eine weitere nicht weniger gravierende Folge des EWR-Neins ist die politische Isolation. Dies spürt die Schweiz insbesondere beim Steuerstreit mit verschiedenen EU-Staaten. Während hier massiv Druck auf die Schweiz ausgeübt wird, kommen EU-Mitgliedsstaaten wie Luxemburg oder Österreich viel glimpflicher davon.

Aber auch der Fluglärmstreit mit Deutschland ist eine Konsequenz aus dem EWR-Nein. Wäre die Schweiz EU- oder EWR-Mitglied, wäre sie gar nicht auf einen speziellen Vertrag mit Deutschland angewiesen. Die Anflüge über süddeutschem Raum wären von deutscher Seite nicht zu beanstanden.


Schwe​izer Faktenresistenz
Erstaunlich ist, dass sich in der Schweiz trotz all dieser klaren Fakten immer noch der Mythos vom erfolgreichen Alleingang hält.  Ein Hauptgund dafür ist sicherlich, dass in der Schweiz jeglicher sachlicher Europadiskussion aus dem Weg gegangen wird.

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Comments to: EWR-Nein: Fehlentscheid mit fatalen Folgen!
  • Dezember 5, 2012

    Der EWR – ein liberales Abkommen. Lol – ich bin sicher die Norweger sind da voll Ihrer Meinung.

    Hören Sie auf Wachstumsraten zu vergleichen. Von 1 auf 2 sind es auch 100%. Das BIP in Griechenland hat sich um 32% erhöht. Dann muss in Griechenland ja alles in Ordnung sein. Ihre vergeilte Sturheit auf den Wachstumsraten zeigen, dass Sie von Wirtschaft nicht im Ansatz eine Ahnung haben. Oder das Sie, – was noch schlimmer ist – den Lesern eine Ratte als einen Hamster verkaufen wollen.

    Ich schlage Ihnen vor, Sie gehen in Ihre geliebt EU und fragen mal die Bürger dort.

    Ich frage mich warum der SFR so stark ist. Muss an der schönen Farbe des Schweizer Geldes liegen.

    Swissairgr​ounding – Grund: EWR-Nein. Wo haben Sie das her ? Vom Samichlaus ? Der ehemalige VR der Swissair schickt Ihnen übrigens einen Weihnachtskarte. Die sind froh, dass wenigstens einer nicht ihnen die Schuld gibt – lol.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Steffen

      Beim EWR ging es im 4 Freiheiten! Wenn das nicht liberal ist!

      Wirtschaftswa​chstum ist nicht alles, aber eine wichtige Grundlage für Lebensqualität. Und dass sich die Lebensqualität auch in Griechenland seit dem EU-Beitritt verbessert hat, will doch wohl niemand ernsthaft bestreiten.

      Was bitte schön hat der starke Schweizer Franken denn mit dem EWR zu tun? Einmal mehr vermischen die EU-Hasser Äpfel mit Wassermelonen.

      Der​ Autor hat zudem sehr gut erläutert, inwiefern das Nein zum EWR der Swissair eben massiv geschadet hat. Selbst EU-Hasser Blocher hat zugegebn, dass die Swissair unter dem EWR-Nein zu leiden hätte.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kurt,

      Gemäss Herr Wrobel war das EWR Nein für die Schweiz ein Desaster. Komisch ist nur, dass man anscheinend lieber SFR als EUR hällt. Vielleicht liegt es an der wirtschaftlichen Situation, was meinen Sie ? Oder vielleicht doch die schönen Berge ? Ich bin sicher, Sie finden es heraus und die Wassermelon verwandelt sich ganz langsam in einen Apfel.

      “Hasser” – tja, Basher bleibt eben Basher. Da wirds schwierig den Unterschied zwischen “Kritiker” und “Hasser” zu erklären. Wenns eben nicht genehm ist, dann sieht man halt nur rot.

      Nochmals – ich bin sicher die Norweger sind mit ihrem EWR Status zufrieden.

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    • Juli 19, 2021

      Ich schliesse mich der Frage von Herrn Peter an:

      Was hat der CHF/EUR-Kurs mit dem EWR zu tun. Auch bei einem EWR-Beitritt hätte die Schweiz noch den CHF.

      Sie vermischen hier tatsächlich Dinge, die nichts mit einander zu haben, Herr Steffen!

      Ausserdem​ ist ja der Euro gegenüber dem Franken zuerst angestiegen. Erst seit der globalen Finanzkrise sinkt er…

      Die Norweger sind mit ihrem EWR-Status mehrheitlich zufrieden. Nur haben sie eben einen Nachteil gegenüber einem EU-Staat immer noch: Sie können nicht mitbestimmen!

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    • Juli 19, 2021

      Ich wiederhole meine Frage, Herr Steffen

      Was hat der starke CHF mit dem EWR zu tun?

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    • Juli 19, 2021

      Fakt ist: Eine EWR-Mitgliedschaft hat nicht das Geringste mit dem EURO zu tun!

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  • Dezember 5, 2012

    Besten Dank für diesen Artikel, Herr Wrobel. Endlich mal jemand, der das auf den Punkt bringt. Und das auch anhand von klaren Fakten belegt.

    Schade, dass diese Fakten von den EU-Hassern wahrscheinlich einmal mehr ignoriert werden.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Herr Peter

      Die Europadebatte in der Schweiz wird leider von Mythen und Märchen geprägt, statt von Fakten. Der SVP passt das natürlich, deshalb tut sie alles um eine sachliche Diskussion zu unterbinden!

      Siehe​ die demokratiefeindliche Aussage von BR Maurer über EU-Befürworter…

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  • Dezember 6, 2012

    Ich empfehle den EU-Glorias den neusten Global Competitiveness Report zu lesen. Wer da wohl schon seit 2009 unangefochten an der Spitze steht ? http://www3.weforum.o​rg/docs/WEF_GCR_Repor​t_2011-12.pdf

    Hier​ noch ein paar Zahlen für die Statistikfans:

    Ent​wicklung Schweiz-Europaraum


    Wirtschaftswachstum

    (in % zum Vorjahr)

    199​7 2011 1997 2011
    2.0​0% 1.90% 2.60% 1.40%

    Schweiz Euroraum

    Staatsversc​huldung
    (in % des BIP)

    1997 20​11 1997 2011
    51.70% ​35.00% 73.20% 87.30%

    Schweiz Euroraum

    Inflation ​

    1997 2011 199​7 2011
    0.50% 0.20% 1​.60% 2.70%
    Schweiz ​Euroraum

    ​Arbeitslosenquote

    1997 2011 1997 ​2011
    4.99% 3.02% 10.​80% 10.20%
    Schweiz ​Euroraum

    Aber eigentlich braucht es diese Zahlen gar nicht. Jeder der lesen kann und seinen Verstand ein wenig einzusetzen weiss, erkennt das Problem. Für die Euro-Turbos ist es halt schwer einzugestehen, dass das EWR Nein vor 20 Jahren für die Schweiz die beste Entscheidung war.

    Alles hat seine Vor- und Nachteile. Sicherlich hat der “Alleingang” und die Bilateralen Verträge seine Nachteile und die EU Befürworter werden nicht müde genau diese paar Nachteile zu pflegen.

    Aber so blöd sind die Schweizer nicht. Gerade einmal 6% der Schweizer Bevölkerung will heute noch in die EU. Da helfen auch keine Lobtiraden à-la Wrobel, Kremsner oder Lohmann.

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    • Juli 19, 2021

      Mein guter Herr Steffen

      Niemand bestreitet, dass es der Schweiz nach wie vor gut geht im internationalen Vergleich. Zudem hat sie sich seit den Bilateralen I wieder stabilisieren können.

      Der Autor schreibt hier ja vom verlorenen Jahrzehnt zwischen EWR-Nein und Inkrafttreten der Bilateralen I!

      Mit Zahlen aus dem Jahr 2011 können Sie diesen Fakt sicherlich nicht “widerlegen”, Herr Steffen. Bitte logischer argumentieren!

      Ent​scheidend um die Folgen des EWR zu beurteilen ist die ENTWICKLUNG!!! Und da hat die Schweiz massiv verloren gegenüber den EU- und EWR-Staaten!!!

      Z​u ihren Zahlen:

      1. Jeder der etwas von Statistik und volkswirtschaftlichen​ Kennzahlen versteht, weiss, dass das herauspicken von einzelnen Jahren (so wie Sie es tun) in keinster Weise aussagekräftig ist. Entscheidend ist doch die langfristige Entwicklung über mindestens 5 Jahre (d.h. über einen Konjunkturzyklus hinweg)!

      2. Bei der Staatsverschuldung sollten Sie schon die Gesamtverschuldung des gesamten Staates nehmen, d.h. auch diejenige der Kantone und Gemeinden. Da steht die Schweiz mit rund 45-50% schlechter da als viele EU-Staaten.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Lohmann,

      Aber das hochjubelieren einer Wachstumsrate eines EU Landes, welches vor dem Beitritt auf so tiefem Niveau war, dass auch 50% Wachstum innert 20 Jahren immer noch weniger sind als 5% eines europäischen Landes, welches vor 20 Jahren schon auf hohem Niveau war – das ist logisch argumentieren ? Aber hallo…. !

      Japan steht sogar in Sachen Verschuldung noch viel schlechter da. Das Land funktioniert aber besser als die meisten Industrieländer dieser Welt. Die Verschuldung alleine sagt rein gar nichts aus, da gebe ich Ihnen schon recht – ich habe einfach einen auf “Wrobel” gemacht (mit Statistiken herum werfen). Die Art der Verschuldung ist entscheidend. Aber das wissen Sie ja ! 🙂

      Schauen wir mal in 5 Jahren wie die mittlerweilen gewachsenen EU Mitglieder sich entwickeln. Vorallem wie sie sich aus der Euro-Ecke wieder hinaus manöverieren. Für die EU gibt es nur eins: entweder allen gehts gut oder allen gehts schlecht. Keiner kann sich mehr individuel gegen wirtschaftliche Probleme mittels fiskalen Mechanismen wehren.

      Wie krank das Währungssystem ist sehen Sie nur schon daran, dass man Euros für unter 1% aufnehmen kann und in Spanien für über 6% wieder auslehnen. Da Dragi ja unlimitiert unterstützen will sind die Chancen eines Verlustes überschaubar. Das kann längerfristig so nicht funktionieren. Aber das ist halt ein Thema, welches die EU-Supporter lieber nicht erwähnen.

      Oder die lieben Griechen: Kurz vor dem Kollaps. Erhalten regelmässig Geld aus Brüssel auch wenn die Vorgaben nicht eingehalten werden. Nicht nur erhalten die Geld – die haben damit nichts besseres vor als das Militärbudget zu belasten und die eigenen Bonds zurück zu kaufen. Anstatt das Geld im eigenen Land für mehr Wachstum und Wohlstand einzusetzen.

      Und Brüssel schaut zu ! Das ist Ihre EU !

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen

      Ich stelle fest, dass Sie die Zahlen, resp. die Grössenverhältnisse nicht kennen!

      Irland war tatsächlich auf sehr tiefem Niveau gestartet beim Eintritt in die EU. Heute liegt es beim BIP/Kopf (PPP) auf einem Niveau von 91% des schweizerischen!!!


      Das zeigt eben gerade wie erfolgreich Irland und die EU sind!!!

      Die Zahlen (2011):

      Schweiz 43370 US$
      Irland 39639 US$

      Sie sehen Irland ist fast auf schweizer Niveau angelangt!

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    • Juli 19, 2021

      Wahrscheindlich verfügt Ireland über die schlaueren Köpfe in der Regierung als wir Schweiz (dazu braucht es jedoch auch nicht viel….)… 🙂

      Jetzt müssen Sie mir nur noch die “Erfolgsstories” der anderen 26 EU-Member schmackhaft machen… lol

      Wird wahrscheindlich nicht so einfach sein wie beim Ausnahmekandidat Irland.

      “Irland ist fast auf schweizer Niveau angelangt”: richtig – kurz nachdem das Land fast einen Totalkollaps erlitten hätte. Den Grund für den fast-Totalkollaps kennen Sie ja, Herr Lohmann. Warum erklären nicht Sie den Lesern was und warum das Problem in Irland war ?

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    • Juli 19, 2021

      Sie sollten unterscheiden zwischen dem irischen Staat und der irischen Volkswirtschaft!

      D​er irische Staat hat tatsächlich ein Problem seit 2007. Hauptverantwortliche dafür sind ein paar wenige Banken!

      Die irische Volkswirtschaft wurde davon natürlich auch betroffen. Aber diese hat sich bereits wieder relativ gut erholt.

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  • Dezember 6, 2012

    Ein ausgezeichneter Artikel, der meiner Meinung folgende Fakten ausgezeichnet herausstreicht:

    1.​ Der EWR ist ein LIBERALES Vertragswerk!
    2. Die Schweiz war bei der Abstimmung zweigeteilt: Die gutausgebildeten Wähler, die gutverdienenden Wähler und die Wähler aus wirtschaftlich produktiven Regionen stimmten mehrheitlich JA!
    3. Blocher hat das Volk angelogen!
    4. Europa hat sich Anfang der 1990er Jahren fundamental verändert!
    5. Die Hauptursache für das Swissair-Debakel war das EWR-Nein!
    6. Das Jahrzehnt nach dem EWR-Nein war wirtschaftlich eine Katastrophe für die Schweiz!
    7. Die Schweiz ist seit dem EWR-Nein politisch isoliert!
    8. Anstatt diese Fakten zur Kenntnis zu nehmen, wird in der Schweiz immer noch der realitätsfremde Mythos des erfolgreichen Alleingangs gepflegt!

    Aufwache​n, liebe Schweizerinnen und Schweizer!

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    • Juli 19, 2021

      Nehmen Sie es mit Humor 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Würde ich auch :-)) Geht ja nicht anderst

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen

      Als Atheist und Rationalist glaube ich nicht, sondern bilde mir meine Meinung aufgrund von Fakten!

      Und die Fakten sprechen – das hat Herr Schlemihl sehr schön aufgezeigt – eine eindeutige Sprache!

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    • Juli 19, 2021

      Einigen wir uns darauf: Die Fakten von Herr Schlemihl sprechen eine andere Sprache – und ich (wie viele andere) verstehen diese halt nicht.

      Welche Sprache – und ob diese in einigen Jahren noch gesprochen wird – lasse ich offen (bedarf auch keinem Kommentar).

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    • Juli 19, 2021

      Das Problem ist, Herr Mayer, es gibt die Fakten und es gibt die Ideologie…

      Die Fakten sprechen klar für einen EWR-Beitritt (und noch besser EU-Beitritt).

      Die nationalistische Ideologie hingegen will möglichst viel “Eigenständigkeit” und “Souveränität”.

      ​Leider ist es so, dass die Mehrheit der Schweiz sich heute von der Ideologie leiten lässt und nicht von den Fakten!

      Leider reagiert man in der Schweiz immer erst dann, wenn der Druck so gross ist, dass man nicht mehr anders kann…

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    • Juli 19, 2021

      Grüezi Herr Lohmann

      Mag sein, dass man aus der Ideologie die Fakten nicht mehr erkennt. Aber was macht Sie so sicher, dass Ihnen das nicht gerade passiert?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mayer

      Ich gebe mir grosse Mühe, dass mir das eben nicht passiert. Z.B. indem ich immer anhand von Fakten zu argumentieren versuche (was mir hier auf Vimentis ja immer vorgeworfen wird) und eben nicht aufgrund von nationalistischen Mythen…

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  • Dezember 6, 2012

    Das die Schweiz nicht beim EWR war, war der Swissair sehr nützlich.

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    • Juli 19, 2021

      Hahahahahaha!!!

      Se​lten so gelacht!

      Selst Christoph Blocher hat zugegeben, dass die Swissair unter dem EWR-Nein leiden würde!

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  • Dezember 6, 2012

    Der gute Herr Mahler will uns hier weismachen, dass es für die Swissair ein Vorteil war, dass sie höhere Flughafentaxen bezahlen musste, resp. ihre Passagiere, als EU-Fluggesellschaften​. Oder dass sie keine Passagiere aufnehmen durfte bei Zwischenlandungen in der EU.

    Einfach lachhaft!

    Fakt ist: Die Hauptursache für das Swissair-Grounding war das EWR-Nein!

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    • Juli 19, 2021

      Du erzählst mal einfach etwas das nicht stimmen kann, sonnst wären in Kloten ja nur noch Swissair Fluzeuge gestanden. Die Swissair hatte mehrere kooperationen mit Airlines in Europa, USA und Singapoor. Nicht vergessen die ganz Grosse Koopertion mit British.

      Viel eher war das problem das Faule Eier aus der Politik in der Swissair den Karren in den Dreck gezogen haben, respektive Kamikaze aus der Politik den Absturz verursacht haben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler

      Ich habe nie behauptet es hätten keine anderen Fluggesellschaften Zürich angeflogen (Bitte richtig lesen!).

      Es geht um die Benachteiligung der Swissair im EU-Raum, da haben diese Kooperationen mit US- und Asiatischen Airlines rein gar nichts gebracht!

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    • Juli 19, 2021

      Die Kooperationen und Aufkäufe von Tieffliegenden AL in Europa machten die nachträglich über 10 Jahre zurückliegende Bruchlandung der SAir, machen das Argument und ohnehin vorgeschobene Diskriminierung der SAir heute obsolet.

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    • Juli 19, 2021

      Swissair: sehen wir es doch mal positiv. Wenigstens wird diese Airline heute professionel gemanaged. Das Resultat lässt sich sehen.

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    • Juli 19, 2021

      Das Aufkaufen dieser maroden Fluggesellschaften war eine Verzweiflungstat aufgrund der Benachteiligung im EU-Raum!

      So wollte man diese Benachteiligung wettmachen!

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    • Juli 19, 2021

      Ist genau so, Herr Lohmann!

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  • Dezember 6, 2012

    Herr Peter “Schlemihl” Wrobel,
    Ausschlaggeb​end für das Swissair-Grounding waren unfähige Manager, mehr darf man hier zum Charakter dieser Manager nicht schreiben, sonst wird man wieder gelöscht.
    Absolut falsche Strategien was Wachstum, Grössenwahn anbelangt, plus Auslands Gesellschaften welche von Ihren Ländern laufend finanziell gestützt wurden.

    Ersteres, unfähige Manager aber überwiegt.

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    • Juli 19, 2021

      Kann ich nur zustimmen. Es waren strategische Fehlentscheide des damaligen Managements. Es ist hier einigen Kommentatoren zu empfehlen, das Swissair-Debakel mal gründlich zu studieren, bevor man wieder lauthals dem EWR-Nein die Schuld gibt!

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    • Juli 19, 2021

      Unsinn!

      Sie sollten unterscheiden zwischen dem Grundproblem, das aus einem gesunden Unternehmen eine marode Gesellschaft gemacht hat und den Auslöser, der schliesslich das Fass zum überlaufen brachte.

      Das Grundproblem war die Benachteiligung im EU-Raum seit Einführung des EU-Binnenmarkts 1993!

      Die Manager-Fehlentscheid​e haben dann nur noch das Fass zum überlaufen gebracht…

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Lohmann

      Ihnen täte etwas mehr Respekt und Offenheit gut, bevor Sie Aussagen als Unsinn deklarieren.

      Zu Swissair:
      Aufgrund laufender zivilrechtlicher Verfahren sind Teile der Ursachen des Zusammenbruchs der SAirGroup Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen und sind daher rechtlich nicht vollständig geklärt. Die folgenden Ursachen werden jedoch allgemein als mitentscheidend anerkannt:
      Der Verwaltungsrat wählte mit der «Hunter-Strategie» bewusst eine risikoreiche Option. Die Star Alliance warb zwar um Swissair, aufgrund des grossen Einflusses der Deutschen Lufthansa AG lehnte Swissair diese Option jedoch ab. Die Bedeutung der eigenen Qualiflyer-Allianz, in der unter anderem Austrian Airlines Mitglied war, nahm nach deren Übertritt zur Star Alliance stark ab. Swissair wollte keiner der grossen Allianzen beitreten.
      Die Geschäftsleitung unterschätzte die Gefahren und Schwierigkeiten bei Übernahmen und Beteiligungen von teilweise maroden Airlines. So wurden die belgische Sabena und die deutsche LTU trotz des erheblichen Kapitalbedarfs übernommen. Zusätzlich erforderten die Beteiligungen in Frankreich (AOM, Air Liberté und Air Littoral) viel Restrukturierungskapi​tal.
      Die Überschuldung entstand durch eine kompromisslose und zu wenig den Realitäten angepassten Umsetzung der «Hunter-Strategie» und die mangelnde Überwachung durch den Verwaltungsrat.
      Die Terroranschläge in den USA führten zu einem Einbruch der Nachfrage und folglich zu einer extremen Verschärfung der Liquiditätssituation.​
      Eine geordnete Überführung des Flugbetriebs auf die Crossair scheiterte am Nichtzustandekommen eines Überbrückungskredites​ und an der verzögerten Überweisung des Aktienkaufpreises.


      Quelle: Wikipedia

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann, bleiben Sie bitte cool. Sie beschreiben, dass das Grundproblem die Benachteiligung im EU-Binnenmarkt war, und diese Tatsache habe aus einem gesunden Unternehmen eine marode Gesellschaft gemacht. Aus dieser kurzfristigen Sichtweise muss ich doch etwas spitzig vermuten, dass Sie kein Unternehmer sind, denn sonst hätten Sie Ihre Aussage wohl etwas anderst formuliert. Bitte entschuldigen Sie diese etwas gewagte Vermutung, aber eine Tatsache als Unsinn zu diffarmieren lässt den nötigen sachlichen Weitblick vermissen. Ich verstehe die damalige Problematik sehr wohl, aber bitte berücksichtigen Sie alle Fakten. Es dünkt mich, in diesen Blog pocht einfach jeder / jede auf seine Meinung und diffarmiert die Andere, statt sich zu hinterfragen, zu fordern und neu zu kombinieren.. oder was glauben Sie was tut ein grossteil der Schweizer Wirtschaft jeden Tag, um erfolgreicher als die Konkurrenz zu sein? Marode in die Zukunft zu schauen? Ich bezweifle 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Herr Luescher

      Besten Dank für diesen Steilpass! Da haben Sie sich sehr schön in die Nesseln gesetzt.

      Ich bin als Unternehmer seit einem Vierteljahrhundert in Europa tätig. Ich kenne die Situation vor und nach Einführung des EU-Binnenmarkts sehr gut. Und ich kann die Auswirkungen aus eigener Erfahrung einschätzen. Das können Sie mir glauben!

      Zur Info: Ich bin Schweizer Staatsangehöriger und EU-Unternehmer!

      ​Haben Sie sich schon mal überlegt, was mit einem Schweizer Unternehmen passiert, dass nach D exportiert und Konkurrenz aus Österreich hat. Und jetzt sind diese Österreicher plötzlich Teil des EU-Binnenmarkts und jetzt können die z.B. im Gegensatz zum Schweizer Unternehmen zollfrei nach D exportieren. Oder sie haben im Gegensatz zu dem Schweizer Unternehmen keine Währungsrisiken mehr!

      Quizfrage: Wo wird der deutsche Kunde einkaufen (bei gleicher Qualität)???

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Lohmann. Es freut mich zu hören, dass Sie internationaler Unternehmer sind. Doch ein Steilpass kann ich beim besten Willen nicht erkennen 🙂

      Mit folgenden Aussagen möchte ich Sie jetzt konfrontieren, und Sie kommen nicht darum herum. Darum hat auch jede weitere Diskussion mit Ihnen keinen Sinn mehr, pronto:

      Die Schweiz kann NUR ALS SOUVERÄNER STAAT nun Freihandelsabkommen mit asiatischen und anderen Staaten abschliessen, und das VOR DER EU!! Nun raten Sie mal, wer auf den massiv wachsenden Märkten nun bessere Karten aushandeln kann. Sie beschränken sich jeweils nur auf die EU, etwas engstirnig für einen internationalen Unternehmer ehrlich gesagt.

      Ich bin kein ideologisch denkender Mensch, Sie meinen mit 2 Gegensätzen die Menschen eingrenzen zu können, was ist das für eine Denkhaltung?

      Die EU und Sie Herr Lohmann täten gut daran, die Schweiz als verlässlichen und guten Partner anzuerkennen, was in vielen Bereichen übrigens auch sehr gut funktioniert. Sie reden immer alles schwarz, und das macht die anderen Kommentatoren hier nun mal etwas stutzig.

      Sie würden sich vieles erleichtern, hinter unserem Konzept zu stehen statt es immer und immer wieder zu torpedieren. Alles in allem sind wir eine erfolgreiche und wohlhabende Nation, und dies aus diversen Gründen, die ich nicht nochmal wiederholen will. Und obwohl der europäische Druck auf die Schweiz grösser wird, haben wir alles Recht der Welt, gut zu verhandeln und auch ein guter und wichtiger Partner der EU zu sein.

      Die einzigen Nervösen bei diesem Thema sind einige EU-Beamten, und die sollten auch Ihnen langsam aber sicher zu denken geben.

      Auf weiterhin erfolgreiche Geschäfte Herr Lohmann;) Gruss

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk

      Sie sollten sich eben mal richtig informieren für was die Eingreiftruppe vorgesehen ist!

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    • Juli 19, 2021

      Die Zahlen belegen ganz klar, dass viele Schweizer Exportunternehmen (v.a. KMU) in den 1990er Jahren eingegangen sind!

      Jeder, der etwas von VWL versteht, weiss auch, dass die Benachteiligung auf dem EU-Binnenmarkt der wichtigste Grund dafür war!

      Zehntausende von Arbeitsplätzen gingen verloren! Schauen Sie sich mal die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen an!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Luescher

      “Die Schweiz kann NUR ALS SOUVERÄNER STAAT nun Freihandelsabkommen mit asiatischen und anderen Staaten abschliessen, und das VOR DER EU!!”

      Völliger Unsinn! Vielleicht informieren Sie sich mal über die Freihandelsabkommen, die die EU mit Drittstaaten in aller Welt abgeschlossen hat! Und zwar aufgrund ihrer wirtschaftlichen und politischen Kraft mit wesentlich besseren Bedingungen als die Schweiz!!!

      Die Situation in der EU wird schwarz geredet! Sie ist wesentlich besser als die meisten Schweizer meinen!

      Danke, meine Geschäfte laufen ausgezeichnet! Dank der hervorragenden auf liberalen Grundsätzen basierenden Rahmenbedingungen der EU…

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    • Juli 19, 2021

      Mein Gott natürlich war damals nicht alles zum Vorteil für die Schweizer Wirtschaft, aber denken Sie doch endlich nur einmal, bitte nur einmal LANGFRISTIG Herr Lohmann. Vergleichen Sie die aktuellen Indikatoren, auch die vorlaufenden mit den EU-Staaten. Erkenntnis ? Danke

      Hallo Herr Selk. Ja ok die Sicherheitspolitische​n Massnahmen der EU sind wieder ein anderes Thema. Auch das ist ein Prozess der länger dauern wird. Und wie das Endresultat aussehen wird, weis man auch in den Mitliedstaaten nicht so recht. Aber ich sehe da keine Bedrohung für die Schweiz. Im Gegenteil, es ist auch in unserem Interesse, dass die EU ein glaubwürdiges und gut strukturierte Sicherheitsnetz betreibt. Heikle Fragen sind da aber sicher auch zu stellen, da bin ich gleicher Meinung.

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    • Juli 19, 2021

      Ja natürlich bemüht sich auch die EU um Freihandelsabkommen, aber zu welchem Preis? Schweiz-China sollte jetzt möglichst rasch über die Bühne, daran müssen wir uns messen.

      Liste von Schweizer Freihandelsabkommen gemäss SECO:

      Europa Stand​ / Bemerkungen
      EFTA-Kon​vention In Kraft seit 03.05.1960
      Europäisc​he Wirtschaftsgemeinscha​ft In Kraft seit 01.01.1973; bilateral Schweiz-EWG
      Färöer-I​nseln In Kraft seit 01.03.1995; bilateral Schweiz-Färöer
      Mazed​onien In Kraft seit 01.05.2002
      Kroatien ​In Kraft seit 01.09.2002
      Albanien ​In Kraft seit 01.11.2010
      Serbien I​n Kraft seit 01.10.2010
      Ukraine I​n Kraft seit 01.06.2012
      Montenegr​o In Kraft seit 01.09.2012
      Zollunion​ Russland -Belarus-Kasachstan I​n Verhandlung
      Bosnien-​Herzegowina In Verhandlung
      Mittelmeerraum
      Türkei In Kraft seit 01.04.1992
      Israel In​ Kraft seit 01.07.1993
      Palästine​nsische Behörde In Kraft seit 01.07.1999
      Marokko I​n Kraft seit 01.12.1999
      Jordanien​ In Kraft seit 01.09.2002
      Tunesien ​Angewendet seit 01.06.05, in Kraft seit 01.06.06
      Libanon In Kraft seit 01.01.2007
      Ägypten A​ngewendet seit 01.08.07, in Kraft seit 01.09.08
      Algerien In​ Verhandlung
      Weltweit​
      Mexiko In Kraft seit 01.07.2001
      Singapur ​In Kraft seit 01.01.2003
      Chile In Kraft seit 01.12.2004
      Republik Korea In Kraft seit 01.09.2006
      SACU2 In Kraft seit 01.05.2008
      Kanada In​ Kraft seit 01.07.2009
      Japan In Kraft seit 01.09.2009, bilateral Schweiz-Japan
      Kolumb​ien In Kraft seit 01.07.2011
      Peru In Kraft seit 01.07.2011
      Hong Kong In Kraft seit 01.10.2012
      Kooperati​onsrat der Arabischen Golfstaaten (GCC)3 Unterzeichnet am 22. Juni 2009, in Ratifizierung durch GCC
      Thailand In Verhandlung
      Indonesi​en In Verhandlung
      Indien I​n Verhandlung
      China In​ Verhandlung, bilateral Schweiz-China
      Zentra​lamerikanische Staaten4 In Verhandlung
      Vietnam ​In Verhandlung

      Vielen Dank Herr Lohmann, vielleicht wieder mal in einem anderen Blog. Trotz aller Meinungsverschiedenhe​it:-)

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    • Juli 19, 2021

      Ja da bin ich einverstanden, da gibt es einiges zu diskutieren. Aber ich habe mich kurz gehalten, da wir in diesem Blog ja beim Thema EWR waren. Es wäre sicher interessant, einen neuen Blog zum Thema GENDFOR zu eröffnen. Es war sehr eindrücklich in Aegypten und sollte uns alle weiterhin davon überzeugen, dass eine Milizarmee das einzig richtige für die CH ist.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk

      Hören Sie doch auf hier falsche Zahlen zu verbreiten:

      Die Jugendarbeitslosigkei​t in Italien beträgt rund 36%, nicht 50%! Verbreiten Sie hier keine Fantasiezahlen!

      ​Ausserdem heisst 36% Jugendarbeitslosigkei​t nicht, dass 36% der Jugendlichen arbeitslos sind, sondern dass 36% der jugendlichen Erwerbsbevölkerung arbeitslos sind. Studenten und Schüler sind nicht dabei. D.h. rund 15% der Jugendlichen sind arbeitslos!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Luescher

      Na und? Was soll diese Aufzählung beweisen???

      1. Niemand hat hier ja bestritten, dass die Schweiz Freihandelsabkommen abschliesst, genau wie dies die EU auch tut. Weshalb listen Sie diese nicht auf???

      2. “Freihandelsabkommen​” kann viel Unterschiedliches bedeuten. Sie müssten zumindest auch aufzeigen, wie “intensiv” ein solches Abkommen ist, also wie “frei” der Handel dann wirklich ist!

      3. Sie sollten dann auch erwähnen wie gross das jeweilige Handelsvolumen mit dem entsprechenden Staat ist.

      Zur Erinnerung: Mit 80% der Importe und 60% der Exporte ist die EU unser mit Abstand wichtiger Handelspartner! Wie gross ist der Handel mit Albanien oder Peru???

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    • Juli 19, 2021

      Absolut richtig, Herr Peter!

      Das Problem bei vielen “Frei”handelsabkomm​en ist ja, dass der Abbau von Handelsschranken derart gering ist, dass sie wenig bringen!

      Diese Abkommen sind deshalb in keinster Weise mit einem Binnenmarkt, einer Zollunion oder einer Währungsunion zu vergleichen. Dort werden Handelshemnisse wirklich abgebaut! Siehe EU!

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  • Dezember 6, 2012

    Nun..interessante Beiträge. Ich hoffe auf die Vernunft unserer Professoren und Gelehrten.. den erfolgreichen Weg der Schweiz endlich einzugestehen und zu unterstützen. Man kann noch so viele Theorien und Statistiken aufzeigen..Schlussend​lich muss der Staat schlank und der Haushalt straff geführt sein, gepaart mit einer eigenständigen, weltoffenen und freien Schweiz, die als Staat zu akzeptieren ist und Ihre Interessen gottlob zu durchsetzen vermag, aber sicher nicht Personen, die immer noch nicht wissen wie die Schweiz funktioniert. Da können Sie noch so viele Statistiken aufzeigen, wenn Sie nicht verstehen, was momentan weltpolitisch gerade passiert…

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  • Dezember 6, 2012

    Aber ein Wahnsinn, wie das Fast Pleite Irland in den Statistiken als Leader geführt wird, fehlen nur noch die Griechen und Portugiesen an forderster Front.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Bitte nehmen Sie doch endlich zur Kenntnis, dass der Staat nur ein kleiner Teil einer Volkswirtschaft ist! Wichtiger sind Produzenten und Konsumenten!

      Der irische Staat hat sich erst seit 2007 stark verschuldet (als Folge der Finanzkrise). Vorher war Irland auch diesbezüglich ein Musterland!

      Die irische Exportwirtschaft war besonders erfolgreich. Mehr als Verdreifachung der Exporte innerhalb von 10 Jahren!!!

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    • Juli 19, 2021

      Aber Herr Lohmann, Irland ist seit 1973 EU Mitglied. Die Exporte haben sich innert der letzten 10 Jahren verdreifacht. Mit anderen Worten: seit man Irland finanziell vollgepumpt hat um den Totalkollaps zu verhindern haben sich die Exporte verdreifacht. 🙂

      Ich will Irland nicht schlecht machen. Hatten die doch vor der EURO-Einführung einen jährlichen Wachstum von 6.7-10.1 % pa. Dann kam der Euro und somit auch die Problem für eine Wirtschaft, welche so stark wächst und von einer Gemeinschaftswährung abhängig ist.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen

      Besten Dank für den Steilpass!

      Bitte richtig lesen! Die irischen Exporte haben sich nicht in den “letzten” 10 Jahren verdreifacht, sondern in den 10 Jahren nach Einführung des EU-Binnenmarkts (1993-2003)!!! Die irische Wirtschaft wuchs dann übrigens bis 2007 sehr stark weiter (auch nach Einführung des Euros)!!!

      Die finanzielle Unterstützung um den “Totalkollaps” zu verhindern, kam aber erst 2007, mein Guter!

      Sie sehen, dass irische Wirtschaftswachstum hat rein gar nichts mit dieser finanziellen Unterstützung für den irischen Staat zu tun!

      Es sind die irischen Unternehmen, die dies erwirtschaftet haben, dank den idealen Bedingungen durch die EU-Mitgliedschaft!!!

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Herr Lohmann!

      Irlands Erfolg ist auf die EXportwirtschaft zurückzuführen und hat nichts mit Staatsgeldern zu tun, auch wenn dies immer wieder fälschlicherweise behauptet wird!

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  • Dezember 6, 2012

    Es ist sinnlos mit ein paar wenigen Fakten für einen EWR Beitritt zu werben und nicht einzusehen, dass es der Schweiz als Ganzes wesentlich besser geht, als den übrigen EU Ländern.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist vergeben Liebesmüh, Herr Hunziker. Wie wollen Sie einem blinden beweisen, dass die Ampel auf Rot steht ?

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    • Juli 19, 2021

      Sie leben offensichtlich in einer realitätsfremden Welt (oder meiden ganz einfach den Blick über die Landesgrenzen), Herr Hunziker!

      Zahlreic​hen EU/EWR-Staaten geht es heute gleich gut oder teilweise gar besser als der Schweiz (z.B. Norwegen oder Luxemburg)!

      Andere​ wie Schweden oder Österreich haben die Schweiz mittlerweile eingeholt!

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    • Juli 19, 2021

      Der EWR ist die Vorstufe zu einem EU Beitritt. Es wurde hier im Blog schon oft erwähnt. EWR kein Mitspracherecht, EU ein wenig Mitspracherecht.

      Wer für Demokratie steht, der ist gegen EWR und EU. Wer die Gründungsväter samt Bundesverassung und deren Demokratie nicht will, der darf gerne den EWR wählen.

      Ausser Luxenburg kenne ich kein Land, dem es besser geht als der Schweiz. Seid die EU existiert geht es besonders mit folgenden Ländern finaziell bergab.

      Irland, Spanien, Portual, Italien, Griechenland. Ich kann noch mehr Länder aufzählen. Die Schaffung der EU ist ein Deaster. Darin sind sich fast alle nennenswerte Persönlichkeiten, wie Dirk Müller Börsenmarkler, Professor Schachtschneider, Professor Hankel, Andereas Popp, Herr Doktor Gauweiler usw. einig.

      Es gibt zahlreiche Bücher darüber. Man darf sich gerne informieren. Warum die Gründung des Euro ein Fehler war?

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    • Juli 19, 2021

      Bei interesse Fragen sie mich an. Ich kann ihnen gerne einige Bücher aufzählen, die sie selbstverständlich lesen können.

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    • Juli 19, 2021

      Unsinn, Herr Hunziker!

      1. Der EWR wurde geschaffen, damit die EFTA-Staaten Zugang zum EU-Binnenmarkt erlangen können ohne dass sie der EU beitreten müssen!!!

      Norwegen​ ist seit fast 20 Jahren EWR-Mitglied und immer noch nicht in der EU. Plappern Sie hier doch nicht die Lügen Blochers nach…

      2. Gemessen am BIP/Kopf steht die Schweiz nur noch an 9. Stelle! U.a. EWR-Staat Norwegen und EU-Staat Luxemburg liegen klar vor der Schweiz!

      Zahlreich​e EU-Staaten haben gegenüber der Schweiz massiv aufgeholt und liegen mittlerweile praktisch gleich auf mit der Schweiz (Schweden, Österreich, Niederlande,…)!


      3. Als Griechenland, Portugal oder Irland der EU beigetreten sind, ging es ihnen erbärmlich. Heute geht es diesen Staaten um ein Vielfaches besser!

      4. Praktisch alle nennenswerten Persönlichkeiten sind sich einig: Die EU ist eine Erfolgsgeschichte! Da gibt es Studien von verschiedenen Universtitäten aber auch von privaten Spezialisten wie McKinsley.

      Nur ein paar Verschwörungstheoreti​ker wie Schachtschneider und Konsorten sehen das anders. Diese publizieren fast ausschliesslich in sog. Verschwörungstheoreti​ker-Verlagen, die u.a. auch Bücher rausbringen, in denen behauptet wird, man könne Krebs mit Mediation oder Vitamin B heilen… lach

      Die Behauptungen dieser Leute lassen sich übrigens mit Leichtigkeit widerlegen!

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    • Juli 19, 2021

      Ich sende Ihnen anbei ein Youtubevideos. Nachdem sie dieses gesehen haben, werden sie solchen Unsinn, wie der EU ist ein Erfolgsmodel nicht mehr sagen.

      2012 Prof. Dr. Wilhelm Hankel – Europa vernichtet seine Zukunft!

      http://www.youtub​e.com/watch?v=G_sqj-Y​TLEk

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    • Juli 19, 2021

      Wilhelm Hankel: Ausser den Rechtsextremen nimmt den in D niemand ernst…

      Herr Hunziker, ich empfehle Ihnen sich mal bei den 95% seriösen deutschen Wissenschaftlern zu informieren und nicht bei den paar wenigen Spinnern und Verschwörungstheoreti​kern wie Hankel, Schachtschneider und Konsorten…

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    • Juli 19, 2021

      Die selben, den sie als Verschwörungstheoreti​ker bezeichnen (Hankel, Schachtschneider), konnten bereits vor der Einführung des Euro sagen, dass eine gemeinsame Währung die in verschiedenen Ländern unterschiedlich ist, gar nicht funktionieren kann. Wie sie heute sehen haben sie Recht behalten. Aber sie werden in den Medien und insbesondere wie ich feststelle auch von ihnen als Verschwörungstheoreti​ker bezeichnet.

      Ist das nicht ein gängiges Wort. Verschwörungstheoreti​ker. Egal was die andere Person auch sagen will, alles ist falsch. Wenn ein Mensch einen anderen Menschen als Verschwörungstheoreti​ker abstempelt, so ist jede noch so gut Argumentation und Rechtfertigung sinnlos. Die Person ist einfach einmal so. Fakt. Genauso wie bei den Terroristen. Egal ob du ein Moslem bist oder die Moschen hasst und auch niemand verletzt oder gar getötet hast, ab heute bist du einfach ein Terrorist.

      Aber sie sagen ja, die EU ist ein Erfolgskonzept. Sie meinen, dass die blutigen Demonstranten in Griechenland aus Spass stattfinden, quasi ein kleines Dankeschön an den Staat, weil er am Spar-Kurs der EU festhält. Aus lauter Freude machen die Demonstranten auch Hackenkreuze auf der Strasse und schimpfen über die Bundeskanzlerin von Deutschland, weil sie so begeistert von ihrem Land sind. Bitte wachen sie auf.

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    • Juli 19, 2021

      Wer sagt denn, dass der EURO nicht funktionieren kann?

      Bis heute funktioniert er sehr gut (mit der Ausnahme, dass ein paar Staaten ihre Finanzen nicht im Griff haben)!

      Fakt ist: Volkswirtschaftlich profitieren alle EURO-Staaten vom EURO!!! Das belegen mehrere Studien u.a. eine von McKinsley.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist eine Tatsache, dass Hankel seine fragwürdigen Aussagen vor allem in rechtsextremen Blättchen von sich gibt…

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Lohmann

      Ihre Aussage, dass Europa einen guten Staatshaushalt hat, ist einfach nur lächerlich. Es gibt viele Beweise die dies zeigen, dass dem nicht so ist. So zum Beispiel der Euro der massiv an Wert verloren hat, Irland, Griechenland und andere Länder die an den Rettungstöpfen hängen. Stellen sie sich vor, je länger es geht um so mehr Länder werden es. Länder die man noch als gut Einstuft wie Deutschland haben eine Staatsverschuldung von mehr als 2 Billionen, und sie sprechen das die EU Länder den Staatshaushalt im Griff haben. Auch schon gefragt, weshalb man den ESM (Eurostabilitätsmecha​nismus der eine Dauerbürgschaft für alle Länder in Europa ausser für England und Tschechen darstellt) ins Leben gerufen hat, wenn mit den Finanzen fast alles reibungslos funktioniert. Das spricht nicht gerade für ein Erfolgsmodell Europa. Wenn ständig immer Nachbesserung gemacht werden müssen.

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    • Juli 19, 2021

      Die EU-Verwaltung arbeitet enorm kostengünstig und effizient!

      Das belegen diese Zahlen. Damit ist die EU gemessen am BIP wesentlich effizienter als die Schweiz und als jedes EU-Land!

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    • Juli 19, 2021

      Also was denn nun, Herr Selk

      72 Mrd CHF oder 72 Mrd EURO??? Sie müssen sich schon entscheiden¨

      Oder sind beide Zahlen erfunden wie bei der Jugendarbeitslosigkei​t von Italien…?

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    • Juli 19, 2021

      Aber nehmen wir mal an, die 72 Mrd Euro stimmen.

      Dann sind das rund 140 Euro pro EU-Bürger im Jahr! Äusserst wenig!

      Im Vergleich dazu die Schweiz: Budget: 65 Mrd CHF, das sind rund 8100 CHF oder rund 6800 Euro pro Schweizer!

      Sie sehen die EU-Verwaltung ist wesentlich günstiger und effizienter!

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    • Juli 19, 2021

      Gemessen am BIP wären es (falls ihre Zahlen stimmen): In der EU wären es dann nur 0,3% des BIP!

      In der Schweiz über 10% des BIP!!!

      Nochmals die EU-Verwaltung arbeitet äusserst kosteneffizient!

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    • Juli 19, 2021

      Die Fantasiezahlen des Herrn Selk werden immer abenteuerlicher!!!


      Jetzt soll das EU-Budget eine Billion betragen…

      Da haben Sie etwas falsch verstanden, Herr Selk: Bei der einen Billion handelt es sich um den Voranschlag für die Jahren 2014 bis 2020, also für insgesamt 7 Jahre!!!

      Das korrekte EU-Budget für 2013 ist weder 72 Mrd CHF, noch 72 Mrd EUR, noch 1 Bio EUR, sondern 132,8 Mrd EUR.

      Davon werden rund 6% für die Verwaltung in Brüssel selbst ausgegeben (Die grosse Mehrheit des Geldes wird ja in Brüssel nur umverteilt und fliesst dann in die Staaten zurück!): Das sind also rund 8 Mrd.

      Jeder EU-Bürger zahlt also rund 16 EUR pro Jahr für die EU-Verwaltung in Brüssel!!!

      Oder rund 0,03% des EU-BIP!

      Herr Peter hat recht, die EU-Verwaltung ist äusserst kosteneffizient!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk

      Weiter sollten Sie hier keine längst widerlegten Zeitungsenten betreffend Renten und Steuern von EU-Beamten verbreiten!

      Ich frage mich wirklich langsam, wieso das Vimentis zulässt, dass einer hier ständig offensichtlich falsche Zahlen und Behauptungen verbreitet…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk

      Ihre Behauptungen werden immer absurder!

      Sie können ja sicherlich auch eine seriöse Quelle nennen für Ihre Behauptung 85% der Rechte des deutschen Parlaments seine nach Brüssel delegiert worden…

      Ich warte…

      Dann müssen die in Brüssel ja unglaublich effizient sein, wenn sie jetzt auch noch 85% der deutschen Entscheidungen treffen, lach…

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  • Dezember 6, 2012

    Der Fehlentscheid konnte erst mit den Bilateralen ausgebügelt werden.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig!

      Wobei, auch das nur teilweise. Die Bilateralen bringen natürlich die den gleich guten Zugang zum EU-Binnenmarkt wie es der EWR geboten hättte.

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    • Juli 19, 2021

      Ist genau so! Ohne die Bilateralen hätte wir heute ein massives Problem.

      Allerding​s sind die Bilateralen eben statische Verträge. Die EU entwickelt sich aber weiter.

      Deshalb wird der Bilaterale Weg wohl nur eine befristete Lösung sein. Die EU hat keine Lust ständig teure und mühsame Verhandlungen mit der Schweiz zu führen…

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    • Juli 19, 2021

      Für Bilaterale Verträge, werter Herr Selk braucht es im Normalfall immer zwei, die wollen.

      Bei den Bilateralen Verträgen mit den EU-Staaten braucht es eben mittlerweile 28, die wollen. Bald 29 oder 30.

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  • Dezember 6, 2012

    Leute wie Schlemihl/Lohmann haben vor ca. 10 Jahren immer wieder gebetsartig Irland als das Land mit den grösseren Wachstumraten als die Schweiz hervorgehoben und unserem Land den wirtschftlichen Ruin prophezeit.

    Schon dazumals sah man, dass diese Entwicklung alleine von der EU mit Fördergelder und von Irland mit Steuerbefreiung aufgepuscht und aufgeblasen war, nur wollte man dies nicht sehen.

    Aber wie es so geht mit zuviel aufgeblasenen Ballons, sie platzen. Tragisch für das irländische Volk!

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    • Juli 19, 2021

      Irland ist auch ein vorbildliches Land. Um es mal positiv auszudrücken – Schlemihl/Lohmann lagen zu 50% richtig 🙂

      Vor dem Euro war Irland ein eigenständig wachsendes Land. Nach der Krise lebte Irland, wie auch Griechenland heute vom Cash der Anderen.

      Hoffen wir mal, dass die UK mit einem baldigen EU Austritt ein mutiges Signal für fortschrittliche Länder wie Irland gibt. Die Iren wären m.E. ohne die EU besser aufgehoben.

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    • Juli 19, 2021

      Völlig falsch, Herr Grimm!!!

      Das enorme Wachstum von Irland beruhte eben nicht auf Staatsgeldern (Fördergeldern aus der EU), sondern auf dem enormen Exportwachstum!!!

      ​Weiter steht Irland heute betreffend BIP/Kopf fast auf den gleichen Level wie die Schweiz, hat also gegenüber der Schweiz massivst aufgeholt!

      Trotz gewisser Probleme in den letzten 5 Jahren, bleibt Irland eine Erfolgsgeschichte!

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    • Juli 19, 2021

      Völlig falsch, Herr Steffen!!!

      Das irische Wachstum hat vor allem mit der Einführung des EU-Binnenmarkts derart stark zugenommen und hat bis 2007 (als lange nach der Einführung des EURO) angehalten.

      Grund für die vorübergehende Krise war die Finanzkrise resp. ein paar wenige irische Banken. Die irische Wirtschaft hat sich aber bereits wieder erholt! Die Exporte erreichten 2010 und 2011 bereits wieder Rekordwerte!

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe Verwandte in Irland und war auch schon oft in diesem wunderschönen Land!

      Irland geht es heute ausgezeichnet im Vergleich zu den 1970er oder 1980er Jahren!

      Irland hatte eine Rekordwachstum von 1993 bis ca. 2007, dann folgte ein gewisser Stillstand, aber es geht wieder aufwärts.

      Die Iren sind denn auch ganz klar EU- und EURO-freundlich eingestellt. Jeder in Irland weiss, was man der EU zu verdanken hat!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk

      Hören Sie doch auf hier Märchen und Unwahrheiten zu verbreiten!

      Die irische Bevölkerung ist seit Einführung des EU-Binnenmarktes um rund 1 Mio auf 4,7 Mio angewachsen. Von Auswanderung keine Spur, im Gegenteil!!!

      Viele​ Ausland-Iren sind in ihr Land zurückgekehrt!

      Sei​t 2 Jahren nimmt diese Einwanderung wieder stark zu (ein Zeichen für den erneuten Aufschwung in Irland!) nachdem sie 2010 leicht gesunken war.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk

      Mittlerweile wurden hier Dutzende Falschbehauptungen von Ihnen aufgedeckt und widerlegt.

      Hören Sie doch bitte auf hier dauernd mit Fantasie- und Märchenzahlen zu operieren!

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  • Dezember 6, 2012

    Das man nach 20 Jahren, wo die Schweiz besser dasteht, wie die meisten EU Länder immer noch von einem Fehlentscheid vom EWR spricht, ist echt bedenklich. Es erweckt den Eindruck, das es mit unserer Gesellschaft stetig bergab geht.

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    • Juli 19, 2021

      Entscheidend ist doch die Entwicklung, Herr Hunziker. Und da hat die Schweiz massiv eingebüsst! Resp. wurde von einigen Staaten überflügelt!

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    • Juli 19, 2021

      Der EWR ist: Übernahme von EU-Recht ohne Mitspracherecht. Ein Demokratie-Verlust. Also noch schlimmer als ein EU Beitritt selbst.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn man die Folgen eines Entscheides mühsam flicken muss (Bilaterale), dann halte ich das für einen Fehlentscheid.

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    • Juli 19, 2021

      Die Balateralen Verträge verpflichten nicht zum automatischen Umgesetzung vom EU Recht Herr Meier, der EWR aber schon. Das ist ein sehr wichtiger Unterschied den man hier machen sollte.

      Das wir heute viele EU Gesetze haben, hängt nicht nur mit den bilateralen Verträgen zusammen. Viele EU Gesetze übernehmen wir freiwillig.

      Die bilaterallen Verträge kann man auch kündigen. Allerdings werden dann alle Verträge gekündigt, sowohl die von der Personenfreizügigkeit​ bis zum Luftverkehr.

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    • Juli 19, 2021

      Diese EU-Gesetze, Herr Hunziker, übernehmen wir nur auf dem Papier freiwillig.

      Faktis​ch sind wir gezwungen sie zu übernehmen, wenn wir wirtschaftlich mitmachen wollen, resp. wenn unsere Unternehmen auf dem EU-Markt tätig sein wollen.

      Zudem – und das ist das Hauptproblem – können wir nur Ja oder Nein sagen. Wir können unsere Vorstellungen, unsere Anliegen nicht einbringen!

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    • Juli 19, 2021

      Blödsinn, Herr Selk!

      Bitte informieren Sie sich richtig! Als EWR-Mitglied würden wir nur TEILE der EU-Richtilinien übernehmen. Und im Gegensatz zu heute könnten wir in der Vernehmlassungsphase dazu äussern!

      Aber für wirkliche Mitbestimmung müssten wir natürlich der EU beitreten, das ist schon klar!

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    • Juli 19, 2021

      Offensichtlich hat Herr Selk noch nie etwas von der Guillotine-Klausel gehört!!!

      Ich verstehe unter Demokratie etwas anderes als auf dem Papier Ja oder Nein sagen zu dürfen. Und faktisch aber nicht wirklich eine Wahl zu haben, da sonst aufgrund der Guillotine-Klausel alle Abkommen hinfällig sind!

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Lohmann

      Wenn Sie hier schon Fachbegriffe brauchen wie Guillotine-Klausel und sie sagen, Herr Selk habe noch nie etwas davon gehört, dann würde ich es fair finden, wenn sie diese Herr Selk auch ausführlich erklären würden. Schlagwörter zu benüten können viele, aber viele verstehen nicht was sie bedeuten. Wenn sie nun wissen was die die Guillotine-Klausel ist und was sie bedeutet, informieren sie uns. Ansonsten unterlassen sie bitte solche Fachbegriffe.

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    • Juli 19, 2021

      Bitte informieren Sie sich richtig! Als EWR-Mitglied würden wir nur TEILE der EU-Richtilinien übernehmen.

      PS: Aber ein Mitspracherecht hätten wir trotzdem nicht. Das geben sie ja selber zu wenn sie sagen, wir müssten gar in die EU gehen um mitreden zu können. Wie viel können den heute die Länder in der EU noch mitreden. Sind sie da up to date?

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Selk

      Besten Dank das sie sich die Mühe machen und die Guillotineklausel hier erklären. In der Tat wäre es ein schlechter Schachzug wenn die EU von sich aus die Guillotineklaussel einberufen würde.

      Dann würde sie ja das gesamte Druck- oder Erpressungspotenzial aus der Hand geben das sie derzeit von der Schweiz hat. Wollt ihr die bilateralen Verträge weiterführen, so müsst ihr dieses oder jenes EU Gesetz zusätzlich einführen.

      Würde nämlich die EU die Kündigung der Bilateralen Verträge einberufen wäre die Schweiz aus dem Schneider. Ohne schlechtes Gewissen könnte sie dann sagen, die EU ist an der Weiterführung der bilateralen Verträge nicht mehr interessiert. Sie vertritt nicht mehr die selben Interessen, wie bei der Einführung der bilateralen Verträge.

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    • Juli 19, 2021

      Die EU versucht ein Bild zu vermitteln wie. Wir brauchen euch nicht, aber ihr braucht uns. Dieses Bild tut sie gut vermitteln und sie spielt diese Rolle ziemlich souverän und nachhaltig.

      Zwar sagt die EU die Bilateralen Verträge sind am Ende, aber kündigen tut sie diese nicht. Mir kommt da ein Wort von Herrn Steinbrück in den Sinn. “Wir müssen nicht die Kavalliere ausfahren, die Schweiz muss nur wissen das es sie gibt.”

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    • Juli 19, 2021

      Die EU hat die bilateralen Verträge freiwillig unterzeicht. Sie hat also keinen Grund zu reklamieren, da sie den Vertrag jederzeit kündigen kann. Wenn also der EU den bilateralen Vertrag nicht passt, kann sie ihn kündigen. Die Schweiz wird es auf jeden Fall nicht tun. Das würde aber auch gleichzeitig bedeuten, dass die Schweiz nicht automatisch EU Recht übernimmt.

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    • Juli 19, 2021

      Die Schweizer Bundesräte geben in allen Bereichen nach, wie es auch in der DOK Sendung bestätigt wurde, kein Wunder kann die EU soviel Druckpotenzial ausüben.

      Man kann dies mit einem Boxkampf vergleichen. Klitschko (EU) vs. Mario Wach (Schweiz). Siehe ab 29:28.

      http://www.youtub​e.com/watch?v=fG08gv3​67U0

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    • Juli 19, 2021

      “Wie viel können den heute die Länder in der EU noch mitreden.”

      Herr Hunziker, praktisch alles entscheiden die Länder! Ohne Zustimmung der Länder läuft gar nichts!

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    • Juli 19, 2021

      Ich möchte die Herren Selk und Hunziker daran erinnern, dass das Volk im Wissen um die Guillotine-Klausel den Bilateralen zugestimmt hat!

      Es ist völlig klar, dass es die Bilateralen I nur als Paket gibt (also nur mit Personenfreizügigkeit​!).

      Allerdings gibt es gewisse Klauseln, die temporäre Sonderregelungen erlauben (z.B. Ventilklausel, Kontigentierung)!

      ​Aber diese sind immer nur TEMPORÄR! Eine generelle Kündigung eines Abkommens führt unwillkürlich zur Kündigung aller Abkommen!

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    • Juli 19, 2021

      “Wie viel können den heute die Länder in der EU noch mitreden.”
      Herr Hunziker, praktisch alles entscheiden die Länder! Ohne Zustimmung der Länder läuft gar nichts!”

      PS: Der ESM tritt erst in Kraft, wenn alle EU Länder den ESM unterschreiben. England hat den ESM nicht gutgeheissen, aber der ESM wurde trotzdem eingeführt. Wie ist das jetzt mit ohne Zustimmung der Länder läuft gar nichts?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hunziker

      Bitte informieren Sie sich doch zuerst korrekt, bevor Sie hier etwas komplett Falsches behaupten!

      Dem ESM gehören nur die 17 EURO-Staaten an und Grossbritannien ist nicht EURO-Staat und muss deshalb auch nicht zustimmen!

      Alle 17 EURO Staaten haben zugestimmt!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kurt Peter, besten Dank für ihre Korrektur. Es ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache, dass die Euroländer fast nichts mehr zu sagen haben. Wenn wir schon beim ESM sind, hat selbst Deutschland die Hohheit des Haushaltsrecht verloren. Sie können gerne dabei anführend dieses Youtubevideo ansehen. Bundestag Deutschland 13.09.2012, dort wird es von verschiedenen Parteien mehrmals erwähnt.

      http://www.youtub​e.com/watch?v=nKFrNVf​OXPE

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hunziker

      Hören Sie doch auf mit diesen Märchen! Jeder EURO-Staat bestimmt seinen Haushalt grossmehrheitlich selbst.

      Natürlich gibt es gewisse Auflagen! Aber nochmals. Jeder EURO-Staat hat selbst entschieden, dass er sich an diese Auflagen halten will!

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  • Dezember 6, 2012

    Konkreten Folgen des EWR-Neins:

    1. Tiefstes Wirtschaftswachstum in ganz Westeuropa!
    2. Keine eigenständige Fluggesellschaft mehr!
    3. Dreimal so hohe Sockelarbeitslosigkei​t!
    4. Politische Isolation, resp. Benachteiligung (siehe Steuerstreit, Fluglärmstreit, …)

    um nur die wichtigsten zu nennen…

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    • Juli 19, 2021

      1. Und trotzdem hat die Schweiz das höchste BIP pro Kopf in Europa (ausser Luxemburg) nach Norwegen. Aber – huch – die sind ja auch nicht in der EU. Muss ein Zufall sein, dass die beiden nicht EU-Länder in Europa diese Rangliste anführen.

      2. Keine Airline mehr – wow, das ist natürlich ein tragisch Desaster. Die Schweiz geht vor die Hunde ohne eigene Airline.

      3. Sockelarbeitslosigkei​t: hmm, bis wir das prüfen können – sprich die EU Länder im Schnitt auch nur annähernd an die tiefe Arbeitslosigkeit der CH herankommt – können Sie, Herr Lohmann, noch ein paar tausend Lobhymen auf die EU schreiben. Schon traurig wenn man die CH und EU auf der Basis der Sockelarbeitslosigkei​t zu vergleichen versucht.

      4. Wenigstens haben wir noch einen Streit. Wären wir in der EU, würde man uns sagen was wir zu machen haben. Fragen Sie mal unsere lieben Nachbarn in Oesterreich. Ob die wohl noch was zu sagen haben welche Lastwagen wann und wie oft auf welcher österreichischen Autobahn zu fahren haben…. hmmmmm

      Herr Lohmann – lol – bin ich froh sind das die wichtigsten Punkte.

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    • Juli 19, 2021

      1. Entscheidend ist die Entwicklung, das Wachstum, mein guter Herr Steffen, bei der Beurteilung ob das EWR-Nein ein Fehler war!!! (Bitte Logik nicht ganz ausser Acht lassen!)

      Ausserdem​ geht es hier um den EWR! Und Norwegen ist EWR-Mitglied!

      Fakt​ ist: Norwegen und vor allem Luxemburg haben die Schweiz massiv distanziert!

      Gleic​hzeitig haben Staaten wie Schweden, Österreich oder die Niederland die Schweiz mittlerweile fast eingeholt beim pro Kopf BIP.

      Nimmt man das absolute BIP, haben z.B. Schweden oder Österreich die Schweiz mittlerweile ein- und überholt (v.a. während dem verlorenen Jahrzehnt!)

      2. Ich erinnere mich noch an das Gejammer der Rechtsnationalen, dass die bösen Deutschen die Schweizer Fluggesellschaft übernommen haben…

      Fakt ist: Es gingen tausende von Arbeitsplätzen verloren durch das Grounding!!!

      3. Vor rund 20 Jahren war die Arbeitslosenquote in D rund 10mal so hoch wie in der Schweiz. Heute noch knapp doppelt so hoch!

      4. Sie haben offensichtlich keine Ahnung von der Entscheidungsfindung innerhalb der EU! Informieren Sie sich!

      Wichtige Entscheidungen müssen immer noch einstimmig fallen! Die Österreicher haben (ausser im Parlament) gleich viel zu sagen wie Deutschland!

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    • Juli 19, 2021

      Nein, Herr Lohmann, das Wachstum ist nicht entscheidend. Ich bin sicher es gibt zig Entwicklungsländer, welche nur kurz fast bei Null innert der letzten 10 Jahren ein grösseres Wachstum aufzeigen als die meisten Industrieländer. Nochmals: von 1 auf 2 sind 100%.

      Nochmals, Nein, Herr Lohmann. Machen Sie sich bitte nichts vor. EWR für die Schweiz heisst EU. Sogar der BR hat das bestätigt.

      Andorra hat, glaube ich, auch eine schöne Wachstumsrate. Oder vielleicht Liechtenstein oder Vatikan Stadt ? Vergleichen Sie doch bitte Aepfel mit Aepfel, Herr Lohmann. Fakt ist, dass das BIP Podest in Europa aus 2 Nicht-EU Mitglieder besteht. Zufall ?

      Sie fallen immer wieder in den gleichen Studel: who cares was in den letzten 10 Jahren passiert ist. Fakt ist, dass die Schweiz ganz vorne ist – sogar weit vorne wenn man es mit sogenannten Hardcore EU Mitgliedern vergleicht.

      2. Nochmals, a-la Schawinski: who cares ? Diese Airline Geschichte muss Ihnen unglaublich auf den Magen geschlagen haben.

      3. Und das ist nun schlecht für die Schweiz ? Ich würde das eher so interpretieren: die Deutschen hatten viel zu viele Arbeitslose. Heute haben sie noch zu viele. Während die Schweiz zum “Auffanglager” für die Arbeitslosen der EU wird…..

      4. Lieber Herr Lohmann: Beantworten Sie mir eine Frage: a) Wieviel Mitglieder hat das EU Parlament b) Bei deinem EU Beitritt der Schweiz: wieviele Mitglieder im EU Parlament hätten wir dann ? Nach Beantwortung der Fragen erübrigt sich hier weitere Kommentare ob das Häufchen CH-Parlamentarier etwas zu sagen haben.

      Die Oesterreicher wollen weniger LKWs auf der Brenner Autobahn und/oder die Anzahl zu gewissen Zeiten reduzieren. Brüssel sagt Njet. Und so ist es – pasta – die Oesterreicher können ausser versuchen zu klagen gar nichts machen. Schon sehr traurig.

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    • Juli 19, 2021

      Dieter Lohmann. Mir sind Statistiken Wurscht. Sorry.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann bringts richtig auf den Punkt!

      Das sind tatsächlich 4 der wichtigsten Folgen des EWR-Neins!

      @Steffe​n: Doch, Wachstum ist eben entscheidend, denn Wachstum bedeutet Arbeitsplätze, bedeutet Finanzierung der Sozialversicherungen,​…

      Ausserdem haben Staaten wie Norwegen (EWR) und Luxemburg (EU)bewiesen, dass man auch auf hohen Level stark wachsen kann!

      @Balazs: Das interessiert alle hier ungemein, was Sie von Statistiken halten…

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  • Dezember 6, 2012
    • Juli 19, 2021

      youtube-Videos sind natürlich äusserst repräsentative Aussagen… lach

      Fakt ist:

      – Die wirtschaftlich produktiven Regionen, insbesondere die Städte waren grossmehrheitlich dafür!

      – Leute mit guter Bildung (und guten Kenntnissen über EU und EWR) waren grossmehrheitlich dafür!

      – Leute mit gutem Einkommen, die ein Grossteil unserer Steuern zahlen, waren grossmehrheitlich dafür!

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    • Juli 19, 2021

      Youtube Videos sind natürlich repräsentative Aussagen

      – Kommt immer darauf an. Es gibt welche die repräsentativ und welche nicht. Ich kann ihre Aussage nicht ernst nehmen, wenn sie alle Youtubevideos in den selben Topf werfen und sagen, sie sein nicht repräsentativ. Da sollte man ehrer lach schreiben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hunziker

      Wir hatten faktisch eine 50-50-Situation bei der EWR-Abtimmung 1992!

      Akademiker waren klar dafür (auch sie sind Teil des Volkes!!!), Städter waren klar dafür!

      Bildungsfer​ne Schichten und wirtschaftliche schwache Randregionen waren klar dagegen!

      Dazu gabs natürlich noch den Röstigraben!

      Das ist repräsentativ! Nicht ihr youtube-Video!!!

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter herr Lohmann

      Es ist nicht mein Youtubevideo, ich habe nämlich gar keinen Kanal. Zweitens geben sie zum Ausdruck, dass die Tagesschau nicht repräsentativ ist, da das Youtubevideo von einer Tagesschausendung handelt. Drittens frage ich sie, da sie schon sagen, dass das Video nicht repräsentativ ist. Stimmen die Zahlen die im Video veröffentlicht worden sind nicht. 79% Stimmbeteilung und ein Ja Anteil von 49.7%. Bitte seien sie so gut und schreiben Sie der Tageschau einen Bericht und senden sie dann bitte die koretten Zahlen der Tagesschau zu. So das Nachbesserungen gemacht werden können. Besten Dank.

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    • Juli 19, 2021

      Ich stimme Herr Lohmann zu:

      Der Beitrag ist doch sehr einseitig. Gerade bei den Stimmen vom “Volk”:

      Keine Stimme von Akademikern
      Keine Stimmen aus der Romandie
      Keine Stimmen aus den Städten

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  • Dezember 7, 2012

    Einverstanden. Durch den Anti-EWR-Entscheid hatte die Swissair Nachteile.
    Aber Fakt ist: Die Swissair wurde durch das eigene Management abgeschossen!

    Dies​e Leute haben im schwerer gewordenen Umfeld die falsche Strategie gewählt! Ohne diese Fehlentscheidungen würde die Swissair auch heute noch fliegen. Vermutlich würde sie auch nicht nicht der Lufthansa gehören. Vor Jahren wurde der kranke Vogel mit Bundesgeldern aufgepäppelt und dann an die Lufthansa verscherbelt! Aber das ist ein anderes Thema.

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    • Juli 19, 2021

      Die Swissair war nach dem EWR-Nein zum Handeln gezwungen: Entweder eine Fusion resp. Übernahme durch eine andere Gesellschaft oder selbst ein Netz aufbauen/aufkaufen.

      Die Swissair hätte es auf jeden Fall in dieser Form nicht mehr gegeben!

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  • Dezember 7, 2012

    DOK Sendung 20 Jahre EWR. Hier wurde unter anderem gesagt, dass der Bundesrat den EWR nur als Zwischenschritt für einen EU Beitritt gesehen habe.

    http://www.sendun​gen.sf.tv/dok/Sendung​en/DOK/Archiv/Der-rec​hte-Weg

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hunziker

      Na und? In der Schweiz hat bei Beitritten zu internationalen Organisationen IMMER das Volk das letzten Wort!

      Was der Bundesrat wollte ist also nicht entscheidend.

      Klar​ ist hingegen, dass Herr Blocher das Volk angelogen hat: Auch bei einem Ja zum EWR hätte das Volk bei einem allfälligen EU-Beitritt abstimmen können!

      Das zeigen übrigens auch die Beispiele Norwegen und Island! Ein EWR-Beitritt führt keineswegs automatisch zu einem EU-Beitritt! Eine klare Lüge von Blocher!

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    • Juli 19, 2021

      Der Bundesrat hat meines erachtens einen sehr grossen Einfluss. Es gibt Staatsverträge, welche der Bund mit der EU unterzeichnet, welche nicht vom Nationalrat besprochen oder unterzeichnet wurden.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Kurt Werner

      Ich hoffe, ich muss mich nicht noch fürn Herrn Blocher und die SVP rechtfertigen, zumal ich nicht einmal in dieser Partei bin.

      Fakt ist, dass Herr Blocher gesagt hat, dass ein EU Beitritt naheliegt, wenn wir den Weg des EWR gehen und der Bundesrat hat ja zugegegen das dies ja nur ein Zwischenschritt zu einem EU Beitritt sein sollte. Also was ist hierbei gelogen?

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    • Juli 19, 2021

      Ich finde es gut Herr Selk das im DOK Film wenigstens eingeräumt wurde, dass es bei der automatischen Rechtsübernahme zu einem Demokratieverlust kommt und es nun in den Händen der Bürgerinnen und Bürger ist, dies zu entscheiden.

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    • Juli 19, 2021

      Das finde ich auch gut Herr Selk. Ein Satz aus der Doksendung hat mich besonders ehrlich gedünkt von Herrn Ogi. “Die Geschichte wird einmal zeigen, ob das Nein zum EWR falsch gewesen ist oder nicht.” Trotz einigen gravierenden Fehlern die nichts mit dem EWR nein zu tun haben (Personenfreizügigkei​t, Öffnung des Bankgeheimnis, Währungsspekulationen​ Hildebrand, Stützung des Euros und damit eigner Verlust usw.), steht die Schweiz immer noch im Gegensatz zum Ausland gut da.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Peter

      Sie bringen es auf den Punkt:

      “In der Schweiz hat bei Beitritten zu internationalen Organisationen IMMER das Volk das letzten Wort!”

      “Klar ist hingegen, dass Herr Blocher das Volk angelogen hat: Auch bei einem Ja zum EWR hätte das Volk bei einem allfälligen EU-Beitritt abstimmen können!

      Das zeigen übrigens auch die Beispiele Norwegen und Island! Ein EWR-Beitritt führt keineswegs automatisch zu einem EU-Beitritt! Eine klare Lüge von Blocher!”

      Ist genau so!

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  • Dezember 8, 2012

    Ich muss aufpassen. In Vimentis sind bereits 2 meiner Beiträge der Zensur zum Opfer gefallen mit der Androhung, dass weitere “Vergehen” mein Ausschluss bedeuten könnte. Beide Beiträge behandelten das selbe Thema und beide Beiträge beinhalteten Tabellen und Statistiken aus der Küche des Peter Wrobel alias “Schlemihl”, veröffentlicht durch sein Protegé Lohmann. Meine, über die Feedback-Funktion erfolgte kritische Anfrage wurde leider nicht beantwortet. Um einen Ausschluss zu vermeiden, werde ich also sehr, sehr vorsichtig sein.

    Winston Churchill soll folgendes gesagt haben: Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe.

    Ich unterstelle Herr Wrobel nicht, dass er lügt. Allerdings sagt er nichts über die Quelle seiner Statistiken. Zudem sind diese steinalt. Beim flüchtigen Lesen einer Statistik entgehen einem zudem diverse Finessen. Dies ist sehr oft die Absicht des Statistikerstellers.

    Stellen Sie sich vor: Diese Diagramme sind bereits 10 Jahre alt und der Schweiz geht es besser als jedem anderen EU-Land! Arbeitslosigkeit gibt es nicht, wenn man die Grenzgängertätigkeit berücksichtigt. Höchstes Durschnittseinkommen.​ Höchster Lebensstandard. Wirtschaftlich mischt die Schweiz fast überall mit. Zum Teil mit den weltgrössten Firmen. Einige Stichwörter: Nestle, Uhrenbranche, Schindler Lift, Syngenta, Versicherungsbranche,​ Finanzbranche, Pharmaindustrie, Bauchemie, Zahnimplatate, Höhrgeräte, Geberit usw. Und das alles ohne Rohstoffe – abgesehen von Salz, Gips und Wasser. Für Wrobel und Co reicht das offenbar nicht.

    Herr Wrobel hebt das Swissair-Desaster in den Vordergrund. Ueber die anderen Fluggesellschaften im EWR sagt er nichts. Die Unterstütung der Air France durch den Staat reichte nicht aus – sie musste sich mit der KLM zusammenschliessen. Die Alitaia wird enefalls stark durch den Staat gestützt. (Wie lange kann sich das Italien noch leisten?) Da hat es ja noch die Sabena und diverse britische Fluggesellschaften gegeben…

    Zu den Statistiken: Wie gesagt, diese sind bereits 10-20 Jahre alt. Nehmen Sie 2 gleichgrosse Trinkgläser. Das Eine haben Sie mit Schweiz, das andere von mir aus mit Irland oder Griechenland beschriftet. In das irische oder griechische Glas geben Sie einen Teelöffel Wasser, in das schweizerische giessen Sie Wasser bis einige mm unter den Rand. Jetzt giessen Sie Teelöffel um Teelöffel in das andere Glas und zählen Sie diese, bis zum Ueberlaufen. Dasselbe machen Sie mit dem Schweizerglas. Jetzt ziehen Sie die Anzahl Teelöffel beider Gläser ins selbe prozentuale Verhältnis. Aha, so ist das? Ich habe mich bemüht ein Statistikeffekt durch ein sehr banales Beispiel ins richtige Licht zu rücken, um darzustellen, wie gewisse Leute mit Statistiken umgehen. Sie missbrauchen diesen Umstand, um anderen Leuten ihre Meinung zu indoktrinieren.

    Ei​n bisschen Wachstum braucht es immer. Zuviel Wachstum hat jedoch negative Auswirkungen auf die Umwelt. Uns darf es nicht besser gehen. Es ginge zu Lasten anderer Staaten.

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    • Juli 19, 2021

      Mir geht es einzig und allein um ehrliche und ungeschminkte Fakten. Rechts- oder linkslastig ist mir nicht wichtig. Dieses soll ja auch eine demokratische Plattform sein.

      Gewisse Zensurpraktiken bei Vimentis, machen mir allerding zu schaffen. Wenn man als Kommentator oder Bloger dabei bleiben will, muss man sich halt vielleicht ein bisschen anpassen und ausloten, was es ertragen kann.

      Jedoch wenn Vimentis interessant bleiben will, müssten sich die zuständigen Zensoren dort ebenfalls ein bisschen bewegen. Zumal es doch noch viele Politblogs gibt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hofer

      Tut mir leid, aber was erzählen Sie denn da für einen Unsinn: Der Autor hat zu jeder Grafik/Statistik die Quelle angegeben!

      Ich habe zu jeder Statistik 3 Stichproben genommen und die Zahlen überprüft. Die Zahlen stimmen!

      Ausserd​em hat der Autor klar begründet, weshalb er die Zahlen von 1993 bis 2003 verwendet (Das verlorene Jahrzehnt zwischen Einführung des EU-Binnenmarkts und Inkrafttreten der Bilateralen I).

      Man müsste sich aber eben die Mühe machen den Artikel richtig zu lesen, gell Herr Hofer.

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt Herr Kurt Peter, Wrobel hat als Quelle die Weltbank angegeben.

      Ich habe in keiner Weise die Zahlen in Frage gestellt. Seit dem Erstellen dieser Statistik und dem heutigen Tag hat die Schweizer Wirtschaft einen wundersamen Erfolg erzielt. Wie erklären Sie sich das? Wieso nimmt man alte Zahlen, was hat das mit dem Ist-Zustand zu tun?

      Ich sage mir jedenfalls, dass der Weg, den wir ohne Beitritt beschreiten, bisher sehr erfolgreich war und es vorläufig bleiben wird. Aber ich kann meinen Text, den ich probiert habe, so einfach wie möglich zu formulieren, damit er auch der intelligenteste EWR-Befürworter begreifen wird, nicht nochmals schreiben. Indessen scheinen Sie ihn nicht ganz verstanden zu haben…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hofer

      Der Autor hat das in seinem Artikel ja klar begründet. Der Zeitraum von 1993 bis 2003 entspricht in etwa dem Zeitraum, indem die Schweiz keinen Zugang zum EU-Binnenmarkt hatte!

      Und genau die Folgen dieses Nicht-Zugangs hat der Autor aufgezeigt! Deshalb war es völlig richtig und v.a. logisch diesen Zeitraum zu wählen!

      Ausserdem auch wenn man den Zeitraum bis heute nimmt, steht die Schweiz im Vergleich zu den EU-Staaten schlecht da:

      http://www.vim​entis.ch/d/dialog/rea​darticle/eu-staaten-s​ind-wirtschaftlich-er​folgreicher-als-die-s​chweiz/

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    • Juli 19, 2021

      Herr Peter,

      Wir sind in den Top 3 des BIP in Europa. Nach Luxemburg (sehr representativ für Europa – ironi aus) und Norwegen auch KEIN EU-Mitglied.

      Wie erklären Sie sich das ? Zufall ?

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    • Juli 19, 2021

      1. Norwegen ist EWR-Mitlgied (und um den EWR geht es hier, falls Sie das immer noch nicht gemerkt haben, Herr Steffen)

      2. Dass die Schweiz keinen Rang eingebüsst hat betreffend BIP/Kopf ist auf den grossen Vorsprung zurückzuführen, den die Schweiz hatte. Dieser Vorsprung schmilzt aber gewaltig!

      Anfang der 90er Jahre gab es drei Spitzenreiter in Europa: Norwegen, Luxembourg und die Schweiz! Diese lagen weit vor allen anderen!

      Heute gibts nur noch 2 Spitzenreiter: EU-Staat Luxembourg und EWR-Staat Norwegen!

      Die Schweiz ist weit abgehängt worden und liegt heute faktisch gleich auf mit Schweden, Österreich und Co.

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    • Juli 19, 2021

      Sie kommen mir vor, Herr Steffen, wie ein Fussballtrainer, dessen Mannschaft mal nur 2 Punkte Rückstand auf den Leader hatte und 25 Punkte Vorsprung auf den Viertklassierten. Und mittlerweile 25 Punkte Rückstand auf den Leader hat und noch 2 Punkte Vorsprung auf den Vierplazierten. Und dieser Fussballtrainer dessen Mannschaft Spiel für Spiel verliert, kontert die Kritik: “aber wir sind doch immer noch Dritter”…

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  • Dezember 9, 2012

    Vielen Dank Herr Schlemihl für die klare sachliche Darstellung.
    Ihr Beitrag ist sachlich fundiert und soweit korrekt.
    Aber ? Warum hören die meisten Statistiken mit Jahr 2003 auf ?
    Die EU-Gegner sind insofern absolute Heuchler als die prominenten EU-Gegner z.B. dieser Blocher mit der EMS-Chemie in x-verschiedenen EU-Ländern tätig ist, seit fast Beginn der EU !!! Nach meiner Schätzung sind 3 Viertel aller Arbeitsplätze der EMS in den EU-Ländern ! Aber Hallo Blocher: Wenn die EU doch Mist ist warum dann EMS-Firmen in EU-Ländern ?? Keine Antwort. Fakt ist: Es muss keine Schweizer Firma im EU-Raum Betriebe unterhalten. Die EMS könnte wenn sie wollte weiterhin alles in der Schweiz produzieren u n d alle Produkte in der Schweiz verkaufen. Sich also quasi von der EU abkoppeln. Und ? Warum wird das nicht gemacht ? Eben !
    Wenn man ganz anders redet als man handelt wie nennt man das ? Heuchelei ? Es fällt auf dass SVPler da vorne sind.
    Und ja dieser Blocher dann eine Gedenkrede zu 20 Jahre EWR-Nein die Fakten völlig falsch darstellt , mit ganz toll vielen Verdrehungen und Unwahrheiten, Halbheiten usw. Die Rede ist nicht von Blocher —- neinnnnnnnn — vom Mörgeli z’Mörgeli.
    Aber Blocher scheute nicht das Geschreibsel vom Mörgeli zu reden reden (hihi).
    Kein Witz siehe http://jamessbbond.ma​gix.net/public/bloche​r_moergeli/blocher_mo​ergeli_.jpg
    siehe Rede im Adobe Reader Datei . Eigenschaften anklicken dann sieht man wer eingetragen ist — der Mörgeli siehe hier
    http://jamessbbond.​magix.net/public/bloc​her_moergeli/121128-B​locher-d-Webexemplar.​pdf

    Hinweis: die Rede auf der AUNS-Seite wurde heute 9.12.2012 Sonntag gelöscht. Dies nachdem ich in verschiedenen Stellen im Internet auf den Autor Mörgeli hingewiesen habe.
    ursprüngliche Adresse http://www.auns.ch/do​wnload/pdf/121128-Blo​cher-d-Webexemplar.pd​f

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  • Dezember 9, 2012

    Der Autor zeigt in diesem Artikel sehr schön auf, wie die Schweiz innerhalb von 10 Jahren betreffend BIP von Schweden und Österreich überflügelt wurden.

    1993 lag die Schweiz gemessen am BIP deutlich vor Schweden und Österreich.
    1998 lagen alle praktisch gleichauf.
    2003 lag die Schweiz deutlich hinter den anderen beiden (und liegt es bis heute).

    Nimmt man das BIP/Kopf, lag die Schweiz 1993 klar vorne, heute liegen alle 3 praktisch gleich auf!

    Die Faktenlage ist klar: Das EWR-Nein hatte verheerende Folgen für die Schweizer Wirtschaft!

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    • Juli 19, 2021

      Ja aber Herr Peter – wen zum Geier interessiert das Jahr 2003 ? Haben Sie auch noch eine Statistik für 1905 ?

      Heute liegt die Schweiz in Sachen BIP VOR Schweden und Oesterreich. Nur noch Luxemburg und Norwegen (ups – auch kein EU Land) liegen vor uns. Das BIP der CH ist 36% höher als der EU Durchschnitt.
      http:/​/wko.at/statistik/eu/​europa-BIPjeEinwohner​.pdf

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    • Juli 19, 2021

      Herr Peter hat völlig recht!

      Herr Steffen scheint den Unterschied zwischen BIP und BIP pro Kopf nicht zu kennen!

      Wie hier bereits mehrfach aufgezeigt wurde, schneidet die Schweiz auch klar schlechter ab als die EU-Staaten, wenn man aktuelle Zahlen betreffend Wachstum seit Einführung des EU-Binnenmarktes nimmt!

      Wir hier sehr schön aufgezeigt:
      http://w​p.me/p1BHeC-4W

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Herr Steffen

      Die Schweiz liegt nur 36% über dem EU-Schnitt betreffend BIP pro Kopf.

      Vor 20 Jahren waren es noch weit über 50% über dem Schnitt der heutigen EU-Staaten.

      Fakt ist: Die Schweiz stagniert! Die erfolgreiche EU entwickelt sich immer weiter!

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    • Juli 19, 2021

      Will man die Auswirkungen des Nicht-Zugangs zum EU-Binnenmarkt als Folge des EWR-Neins analysieren, dann ist eben dieser vom Autor gewählte Zeitraum entscheidend!

      Logi​k, werter Herr Steffen!

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    • Juli 19, 2021

      Tja, Norwegen mit Erdölvorkommen und Bodenschätzen…

      L​uxemburg mit einem ähnlichen Banken- ( wie soll man dem sagen ) System, wie die Schweiz.

      Die Herren schauen halt lieber die gefakten und beschönigten Zahlen dieser ersten 10Jahre an, …
      Die Wahrheit, die Realität ist 2012, heute, meine Herren..

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Norwegen ist heute eine Dienstleistungsnation​. Rund 60% des BIPs werden heute über Dienstleistungen erwirtschaftet.

      Au​ch wenn man den gesamten Zeitraum bis 2012 anschaut, schneidet die Schweiz im Vergleich zu den EU-Staaten miserabel ab!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kurt Peter,
      definieren Sie bitte den Begriff Dienstleitung von Norwegen etwas genauer, Bitte.

      1985 hat man mir genau das gesagt als ich meine Firma gründete. Die Schweiz ist ein Land der Dienstleitungen, Produktion, Handwerker, wie man das in der Schweiz nennt, hätte keine Zukunft.
      Man wusste wohl nicht, will es heute noch nicht wahrhaben, das Duale/ Berufsbildungssystem woraus eidg.dipl.Fachleute werden, ist wie das Politiksystem der Schweiz, weltweit einmalig, absolut Spitze.

      Jene welche mir damals geraten haben, nicht den Produktionsweg zu gehen, als Firma, die gibt es schon lange nicht mehr, die haben versagt, ab ihren Ideen. Ebenso jene welche als Dienstleister beistehen wollten, mit Rat und Tat, wie denn eine Firma richtig geführt werden müsse, usw, gibt es auch nicht mehr. Ist zwar nicht nett geschrieben, aber entspricht der Realität.

      Es ist besser auf sich selber zu hören, das zu Glauben was man selber nachvollziehen kann. Es bewahr einem vor unmöglichen Blender und Angeber.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Peter

      Absolut richtig! Es wird leider oftmals fälschlicherweise behauptet Norwegen gehe es nur wegen dem Erdöl so gut. Das ist natürlich falsch!

      Norwegen ist heute (wie alle nordischen Staaten) eine erfolgreiche, moderne Dienstleistungsnation​!

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  • Dezember 9, 2012

    Der Autor hat ja klar aufgezeigt, weshalb er den Zeitraum von 1993 bis 2003 gewählt hat. Er hat damit die fatalen Folgen des EWR-Neins im verlorenen Jahrzehnt belegt.

    Die Zahlen für den Zeitraum bis 2010 findet man übrigens hier:

    http://schle​mihlsblog.wordpress.c​om/2011/10/03/eu-staa​ten-sind-wirtschaftli​ch-erfolgreicher-als-​die-schweiz/

    Auch hier schneidet die Schweiz im Vergleich zu den erfolgreichen EU-Staaten schlecht ab!

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    • Juli 19, 2021

      Ihre Faktenresistenz ist erschreckend, Herr Nabulon!

      Sie kommen mir vor wie der Vogel Strauss, der den Kopf in den Sand steckt, damit er die Fakten nicht zur Kenntnis nehmen muss!

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    • Juli 19, 2021

      Fakten, werter Herr Kurt Peter, nehme ich sehr wohl zur Kenntnis.

      Mir hat mal ein Professor einen sehr guten Satz gesagt. Prüfe so weit wie möglich deinen Lehrer, was der drauf hat, wie erfolgrich dieser ist, bevor du einfach das glaubst, was dieser dir beibringen will.
      Da stehen Daten Zahlen und Fakten.
      Und nun ist es meine Aufgabe, nicht einfach alles gutgläubig zu glauben, sondern genau hinschauen, stimmt das, was mir da vorgegauckelt wird?
      Es ist erschreckend wie leicht und gutgläubig unkritisch die Menschen heute sind.
      Jene welche doch noch die Zeit aufbringen, etwas genauer hinzusehen, lesen dann nicht nur eine Zeitung, hören nicht nur einem Medium zu, nein, sie hören und lesen verschiedene Medien.

      Hat ein Ereignis einen Augenzeugen, (das gelogen sein kann) wird das Tausend mal geschrieben, ist es auf den Nenner gebracht ein Ereignis von einem verlogenen Augenzeugen berichtet, aber tausend mal wiederholt. Macht die Sache nicht besser, sie bleibt unwahr.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Morgen Herr Rainer Selk,
      Ihren Erfahrungen,Pixeldenk​en, Fachidioten betrifft, kann ich nur zustimmen.
      Es ist dann erschreckend, wie bei uns Berufe vereinfacht wurden, was heisst, bei der Ausbildung werden Gebiete weggelassen, es wird zu wenig in sowohl die Tiefe, wie auch in die Breite unterrichtet.
      Dafür jeder kleine Abschnitt mit Zertifikaten belegt, dass man dieses und jenes könne. Jedoch das Pixelvermittlung, kein Ganzheitliches Bild mehr entstehen kann.
      Hinterfragt man dieses, heisst es, unsere Jugend wäre sonst überfordert. So fahren wir langsam auch den Bach runter.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr schöner und zutreffender Vergleich, Herr Peter!

      Es ist tatsächlich so, dass man sich in der Schweiz lieber gegenseitig auf die Schultern klopft… und wehe es kommt jemand mit unangenehmen Fakten…

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  • Dezember 10, 2012

    In der europapolitischen Debatte stelle ich immer wieder fest, wie viele Unwahrheiten, Märchen und Mythen über die EU und den EWR in der Schweiz vorherrschen.

    Man müsste eigentlich meinen in einer “aufgeklärten” Gesellschaft sollte das nicht mehr möglich sein. Dem ist aber nicht so. Diesbezüglich ist die Schweiz im Mittelalter stehen geblieben…

    Auch in Kommentare zu diesem Artikel werden Dutzende davon weiterverbreitet:

    ​Märchen 1:

    D und F bestimmen in der EU allein wos lang geht.

    Natürlich komplett falsch! In keinem einzigen EU-Entscheidungsorgan​ haben diese Stadten auch nur annähernd eine Mehrheit. Im Gegenteil: kleine Staaten haben in der EU überproportional viel zu sagen und zu entscheiden!

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    • Juli 19, 2021

      Absolut richtig!

      Gerade der Kleinstaat Luxembourg ist in der EU sehr einflussreich!

      Aus​serdem braucht es bei wichtigen Entscheidungen immer noch die Zustimmung aller Staaten!

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Herr Peter!

      Jeder EU-Staat, sei er auch noch so klein, kann wichtige Reformen verhindern! Es braucht da immer die Zustimmung aller Mitgliedstaaten!

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    • Juli 19, 2021

      Das Problem der EU ist ja oftmals vielmehr, dass einzelne Staaten Abkommen blockieren und dass dann lange um Kompromisse gerungen werden muss. Das ist eine negative Auswirkung der sehr grossen Mitsprache der Mitgliedstaaten und des extrem stark ausgeprägten Föderalismus in der EU!

      Da hat die EU eigentlich viele Gemeinsamkeiten mit der Schweiz!!!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk

      Die EU wird von den Teilstaaten bestimmt nicht umgekehrt!

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  • Dezember 11, 2012

    Herr Dieter Lohmann,

    Die Geschichte bis 2003 ist von politischen Kämpfen geprägt. Die Geschichte ging aber weiter, und geht weiter. Eines sei gesagt, geht die Geschichte so weiter wie sie zur Zeit geschrieben wird, betrifft ganz Europa, verlieren ALLE.

    Das politische Thema: Die Schweiz MUSS in diese EU.
    Daran führe kein Weg vorbei, was mit sehr fragwürdigen Methoden vom Inn- und Ausland bekräftigt wurde.
    NUR dieser politische Druck, hat es ermöglicht, Bilat 2 auch noch zuzustimmen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden wir Schweizer abgebremst, durch unter anderem, einen Kavallerie Oberst, SPD, der ja wieder im Rennen liegt um die Nachfolge Merkel.

    2003 bis heute war es dann nicht mehr möglich, die Daten Zahlen und Fakten weiter zu fälschen. Und, es hat nicht nur ein Staat gefälscht, nein, eigentlich hat jeder EU Staat auf seine Weise diese Zahlen beschönigt.

    Wissen​ Sie Herr Lohmann, was eigentlich das traurige an der Geschichte ist?
    Da werden BIP, Wirtschaft Daten gezeigt, man lobt sich, wie gut man, wer immer das auch ist sei, und das normale Volk hat nichts davon.
    Es stimmt etwas an den Daten nicht, wenn es angeblich einem Land gut geht gemäss BIP, den BürgerInnen dort aber geht es absolut nicht gut.
    Kurzfristig, durch lockere Kreditvergabe, Leben auf Pump, meinten diese BürgerInnen ebenso, es ginge Ihnen GUT, das aber nur bis zu dem Tag, als der Kredit nicht mehr bezahlt werden konnte.
    Das ist nach 2003 geschehen. Das ist der Stand der Dinge heute!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      1. Das Schweizer Volk hat mehrfach immer wieder über den Weg der Bilateralen abstimmen können und hat immer und immer deutlicher JA gesagt!!!

      2. Ihre Behauptung diese “Zahlen und Fakten” seien gefälscht, ist lachhaft!

      Ausserde​m zeigen auch die “Zahlen und Fakten” ab 2003 ein ähnliches Bild:

      http://wp.me​/p1BHeC-4W

      3. Das “normale Volk” hat sehr viel vom Anstieg des BIP!

      Ihr Problem ist, dass Sie die Lage der Bürgerinnen und Bürger in der EU komplett falsch einschätzen! Aufgrund von Einzelbeispielen fälschlicherweise aufs Ganze schliessen!

      Den EU-Bürgern geht es heute grossmehrheitlich ausgezeichnet! Um Welten besser als beim Eintritt ihrer Staaten in die EU!!! Das wiederspiegelt sich dann auch im BIP-Wachstum!

      4. Hören Sie doch auf hier immer und immer wieder das gleiche Märchen zu verbreiten, dass EU-Wachstum sei auf das “Leben auf Pump” zurückzuführen. Das ist Blödsinn! Die Zahlen wiederlegen das eindeutig!

      Hauptgr​und für das hohe Wachstum und die Verbesserung der Lebensqualität in der EU, ist der steigende Handel als Folge des Abbaus von Handelsschranken. Schauen Sie sich mal die Exportzahlen der einzelnen Volkswirtschaften an!!!

      5. Dieses starke Wachstum ging nicht nur bis 2003 wie Sie hier fälschlicherweise behaupten, sondern bis 2007. Dann kam die globale Finanzkrise und das Wachstum ging weltweit zurück. In den Jahren 2010 und 2011 hat das Wachstum dann aber in den meisten EU-Staaten wieder stark zugenommen!

      6. Die deutsche Arbeitslosigkeit nimmt seit Jahren ab! Heute um 5% tiefer als noch vor einigen Jahren!!!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dieter Lohmann,
      dem sagt man Bildunsresistent.
      Ich kann nur wärmstens empfehlen, diesen Blog den Sie immer zitieren, mal beiseite zu legen, Ihre Standard Informationen von den Statistik Ämtern mal weglassen, und die Tatsächliche Lage anzusehen.

      Sie wollen nicht verstehen, dass wenn Länder ihre Zahlen gefälscht haben, damit dieser Euro starten konnte, die daraus entstandenen Statistiken nicht das Papier wert sind, auf das die geschrieben wurden.

      Und: Einer steht im Schneetreiben bei minus -2grad, einer ist in der warmen Stube, am trockenen bei flauschigen +22grad.
      Eigentlich geht es uns Durchschnittlich bei +12Grad noch ganz gut…

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    • Juli 19, 2021

      6. mich interessiert die Deutsche arbeitslosigkeit nicht, mich interessieren die Schweizer Daten, das ist was zählt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Als Unternehmer, der rund 50% seiner Zeit pro Jahr im EU-Raum verbringt (und auch dort lebt) kenne ich die Situation in den einzelnen EU-Staaten sehr gut!

      Wie viel Zeit in den letzten 20 Jahren haben Sie in der EU gelebt, werter Herr Nabulon???

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    • Juli 19, 2021

      gut, Herr Dieter Lohmann,

      Sie haben mich erwischt! Ich lebe und arbeite aus der Schweiz heraus.
      Des weiteren sind es sagen wir Ferienaufenthalte, Reisen in den Ländern, mit meist Bed & Breakfast, macht man als Biker so. Man lernt auch Europaweit sehr schnell und unkompliziert sehr interessante Menschen kennen.

      Jedoch, die Schweiz ist und bleibt für mich Zentral.

      Aber, so wie Sie sich beschreiben stehen Sie nicht hinter der Schweiz, das heisst nicht hinter den Bürgern der Schweiz. Ihnen geht es einzig um Wirtschaft, was die einfachen BürgerInnen erleben scheinen sie nicht sehen zu wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Es zeugt von einem fehlenden Demokratieverständnis​, wenn man Andersdenkenden (in diesem Fall Herrn Lohmann) einfach unterstellt, ihnen würde es nicht um die Schweiz gehen.

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Kurt Peter,
      Erst sind es Gedanken, dann Worte, und dann sollten Taten folgen.
      Für mich ist eine EU, so wie sich die EU heute präsentiert, ein etwas kaltes Gewässer, das an einigen Stellen mit Eis bedeckt ist.
      Es hätte ja, auch durchaus anders kommen können, und eine EU würde sich als warmes angenehmes Gewässer zeigen.

      Ich achte so weit es möglich ist, die denkweise eines Herrn Dieter Lohmann.
      Das Thema welches wir behandeln heisst: Wollen wir in diesem Gewässer schwimmen gehen?
      Es ist offensichtlich, wenn wir da schwimmen gehen, in diesem kalten und mit Eis bedeckten Gewässer werden viele Krank werden. Schutz bieten kann ein Trockenschwimmanzug.

      Über diesen Anzug verfügen Wirtschaftsunternehmu​ngen, Teilweise, für KMU und normal Bürger ist so ein Schutzanzug unbezahlbar.

      Wenn ich mich also dagegen wehre, einfach so ungeschützt ins kalte Wasser zu steigen, habe ich die Gründe die heissen: Uns geht es den Umständen entsprechend gut.
      Warum? Weil wir von Anfang an erkannt haben, dass eine Währung politisch geführt werden müsste, weil nicht alle Staaten die gleiche Wirtschaftskraft haben.
      Und und sehr viele Faktoren, die man nicht immer wiederholen muss, sondern einfach die lage welche daraus entstanden ist, akzetieren “muss”, sollte man schon.
      Kritisch wird es, wenn Blogs eröffnet werden, in welchen Kraut und Rüben vermischt werden. Wenn vorgegaukelt wird, einer EU gehe es gut. Und wir müssten da unbedingt mitmachen.

      Dies hat dann nichts mehr mit Demokratie Verständnis zu tun.
      Ich muss nicht verstehen, warum ein Herr Dieter Lohmann nicht einfach in seiner EU draussen bleibt, zu 100%, sich darüber freut wie gut es Ihm dort geht, uns so lässt wie wir sind.
      Wer also unbedingt Mitmachen will, der soll, es hält Ihn ja niemanden davon ab. Es ist Freiwillig.

      Aber mich ebenso dazu zwingen, das ist der Punkt, einem EWR, oder einem EU Beitritt zuzustimmen, das ist Zwang, da hört das Demokratie Verständnis, aber nicht meines.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Als Schweizer Bürger habe ich genau so das Recht mich zu politischen Themen zu äussern wie Sie. Auch wenn Ihnen und den Herrn Blocher und Maurer meine Meinung nicht passt. Ich werde es weiterhin tun!

      Das nennt man Freie Meinungsäusserung, werter Herr Nabulon!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Peter

      Besten Dank! Es ist nichts Neues für mich, dass ich als EU-Befürworter diffamiert und als “Landesverräter” und ähnliches verunglimpft werde.

      Gewisse Leute haben eben ein etwas merkwürdiges Demokratieverständnis​. Aber das kann kaum verwundern, wenn selbst ein Herr Blocher EU-Befürworter als “Landesverräter” bezeichnet und Herr Maurer EU-Befürwortern unterstellt sie hätten “nicht alle Tassen im Schrank”.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dieter Lohmann,
      Selbstverst​ändlich dürfen Sie weiter Ihre Meinung frei äussern, Ihr politisches Recht, das ist so.
      Ihr Problem ist halt dasjenige, die Zeit hat dieses Thema eigentlich längst überholt.
      Was man 1992, 2002 noch hochgejubelt hatte, schaut 2012 ganz anders aus.
      Doch, nur Mut, versuchen Sie weiterhin alles durch die rosa Brille zu sehen, wird schon gut kommen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann,
      Beim persönlichen Befinden muss man sich von, Nationalist, Ewig Gestrigem bis Rassist zu Rechtsextremen (als SVP Mitglied) alles gefallen lassen.
      Also nicht so zimperlich und empfindlich reagieren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Peter

      Ja, dabei ist doch völlig klar, dass in erster Linie die exportorientierten KMU in Deutschland in den letzten Jahren Hunderttausende von neuen Stellen geschaffen haben!

      Auch oder vor allem dank der Einheitswährung EURO!

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    • Juli 19, 2021

      Es ist doch ganz klar, Herr Lohmann

      Die Zahl der Arbeitslosen hat in D in den letzten 7 Jahren um rund 2 Millionen (!!!) abgenommen.

      Die Anzahl der Deutschen in der Schweiz ist um ein Vielfaches kleiner!

      Es ist also lachhaft zu behaupten, die Arbeitslosigkeit habe in D wegen der Auswanderung in die Schweiz abgenommen!

      Grund ist die Schaffung von Arbeitsplätzen durch die exportorientierten deutschen KMU (dank dem EURO)!!!

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    • Juli 19, 2021

      Ein interessanter Artikel zum Thema Deutsche in der Schweiz. Vor 100 Jahren war der Anteil Deutscher in der Schweiz noch grösser!

      http://ww​w.avenir-suisse.ch/10​119/vor-100-jahren-wa​r-der-anteil-deutsche​r-einwohner-in-der-sc​hweiz-noch-grosser/

      Nebenbemerkung: Auch die Familien Blocher und Schlüer sind ja deutsche Einwanderer!

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    • Juli 19, 2021

      Besten Dank für den interessanten Link, Herr Peter!

      Das wird natürlich von den deutschfeindlichen Kreisen in der Schweiz verheimlicht. Dass wir vor 100 Jahren den grösseren Anteil Deutsche hatten als heute. Und dass diese einen wesentlichen Anteil am Aufbau unseres Landes haben!

      Und dass die Herren Blocher und Schlüer nichts anderes als Schweizer mit deutschem Migrationshintergrund​ sind, darf man in gewissen Kreisen auch nicht sagen…

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    • Juli 19, 2021

      Die Arbeitsmarktzahlen sprechen eine klare Sprache! Es wurden in D in den letzten 7 Jahren enorm viele Stellen geschaffen.

      Hauptg​rund für diese Stellen: Die Einheitswährung EURO, von der ein Exportweltmeister wie D natürlich enorm profitiert!

      Das Märchen betreffend Auswanderung in die Schweiz kann anhand von Fakten leicht wiederlegt werden…

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  • Dezember 12, 2012

    Märchen 2:

    Die EU besitzt eine ineffiziente und aufgeblähte Verwaltung:

    Komp​letter Unsinn! Die EU gibt für Ihre Verwaltung rund 8 Mrd. EUR im Jahr aus. Das sind gerade mal 16 EUR pro EU-Bürger oder 0,03% des EU-BIP!

    Damit arbeitet die EU-Verwaltung äussert kosteneffizient!

    A​uch das gesamte EU-Budget ist mit 132,8 Mrd (2013) äusserst klein. Das sind rund 265 EUR pro EU-Bürger und Jahr, resp. nicht mal 1% des EU-BIP!

    Im Vergleich dazu: In der Schweiz zahlt jeder Schweizer rund 6800 EUR pro Jahr und das Schweizer Bundesbudget macht über 10% des BIP der Schweiz!!!

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    • Juli 19, 2021

      Sehr schön aufgezeigt!

      Es ist wirklich bemerkenswert wie viel die EU mit derart wenig finanziellen Mitteln erreicht!

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Herr Peter

      16 EURO pro Bürger pro Jahr! Da kann man nichts sagen!

      So viel also zum Märchen von der aufgeblähten EU-Verwaltung…

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  • Dezember 12, 2012

    Märchen 3:

    “Die EU will die nationalen Parlamente abschaffen.”

    Es gibt ja viele Unwahrheiten und Märchen, die über die EU verbreitet werden. Dieses übertrifft aber alles!

    Ist natürlich absoluter Blödsinn! Im Gegenteil: Aufnahmededingung um EU-Mitglied zu werden, ist ja gerade, dass ein Staat demokratisch und rechtsstaatlich ist. Dazu gehört auch, dass ein Staat ein demokratisch gewähltes Parlament hat!

    Diese Behauptung also absolut lachhaft. Kommt hinzu, dass ja die EU in keinster Weise die Befugnis hätte, einfach die nationalen Parlamente abzuschaffen…

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    • Juli 19, 2021

      In Ihrem eigenen Blog schreiben Sie in einem Kommentar, der immer noch da steht:

      “Roger Andenmatten sagte Vor 3 Tagen

      weiterer Beweis wie undemokratisch die EU ist und richtig bekämpfen will, wie man es nur in kommunistischen Staaten gekannt hat. Jetzt sollen sogar nationale Parlamente verschwinden […]
      http://deutsch​e-wirtschafts-nachric​hten.de/2012/12/07/eu​-papier-nationale-par​lamente-schaden-der-e​u/

      Was zu beweisen war…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Andenmatten

      Sie sollten unterscheiden zwischen einer “Meinung” und einem “Fakt”!

      Wenn Sie behaupten 1+1=3 dann ist das nun mal ein Fakt, dass das falsch ist. Mit einer Meinung hat das nicht das Geringste zu tun!

      Das gleiche ist, wenn Sie behaupten die EU will die nationalen Parlamente abschaffen oder F und D hätten eine Mehrheit im EU-Parlament. Das ist schlicht weg falsch! Ein Fakt, dass das falsch ist!

      Hat rein gar nichts mit einer Meinung zu tun!

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben recht, Herr Lohmann!

      Es wird tatsächlich immer wieder das Märchen verbreitet, die EU wolle die nationalen Parlamente auflösen. Dieses Märchen liest man immer wieder in nationalkonservativen​ bis rechtsextremen Blogs und Seiten. Und leider sogar hier haben dies gewisse Leute behauptet!

      Fakt ist:

      1. Es geht nur um Budgetdebatten, alle andern Bereiche sind völlig ausgeschlossen!

      2.​ Die Einschränkungen wären äusserst gering! Es ginge einzig und allein um gewisse nötige Budgetvorgaben!

      3.​ Betroffen wären nur EURO-Staaten!

      4. Es geht einzig und allein um einen Vorschlag, eine mögliche Variante.

      Aber diese Fakten, erwähnen die EU-Hasser natürlich nicht…

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    • Juli 19, 2021

      Die gezielte Faktenverdrehung, die v.a. im Internet stattfindet ist gerade beim Thema EU enorm!

      Leider sind viele Schweiz (aber auch viele EU-Bürger) schlecht über die EU informiert.

      Es wäre höchste Zeit hier mal eine Aufklärungskampagne zu starten. Mit meinen Kommentaren versuche ich eben gerade die Leute darauf aufmerksam zu machen, dass es Märchen sind, die da kursieren!

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  • Dezember 12, 2012

    Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen:

    Di​e Fakten zeigen ganz klar, dass das EWR-Nein und der dadurch fehlende Zugang zum EU-Binnenmarkt massive negative Folgen für die Schweiz hatte! Keiner kann das ernsthaft abstreiten!

    Die Jahre zwischen EWR-Nein und Inkrafttreten der Bilateralen I werden als das verlorene Jahrzehnt der Schweiz in die Geschichte eingehen!

    Erst durch die Bilateralen Verträge mit der für die Schweiz erfolgreichen und wichtigen Personenfreizügigkeit​ konnte der Abwärtstrend einigermassen gebremst werden…

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    • Juli 19, 2021

      Sie bringen es auf den Punkt, Herr Peter!

      Alle Indikatoren belegen das verlorene Jahrzehnt als Folge des EWR-Neins!

      Allerdi​ngs tut sich die Schweiz auch heute noch schwer. Denken wir nur an die fehlende Mitbestimmung und die politische Isolation.

      Weiter ist der Zugang zum EU-Binnenmarkt nach wie vor beschränkt und bringt Wettbewerbsnachteile für unsere Unternehmen!

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  • Dezember 13, 2012

    Das EWR-Nein führte in eine selbstverschuldete Geiselhaft!

    Das Bilaterale Weg ist nur eine Zwischenlöschung!

    ​Wir müssen endlich eine Europapolitische Debatte führen und die einzelnen Varianten offen diskutieren!

    Hier nachzulesen:

    http:​//www.handelszeitung.​ch/politik/20-jahre-e​wr-nein-selbstverschu​ldete-geiselhaft

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  • Dezember 14, 2012

    Interessant ist:
    Weil wir mit den Bilaten Erfolg haben, wird das nun Königsweg genannt, sagen zumindest Regierungsbeauftragte​ anderer Länder, die alle unseren Bankrott vorhergesagt hatten.
    Hätten wir mit unserer Vorgehensweise keinen Erfolg verbucht, ich bin mir sicher, keiner dieser EU Beamten würde nun der Schweiz eine Hilfe anbieten, um besser am Markt teilhaben zu können.
    Da wir aber unseren Weg gehen, das mit Erfolg und auch Wachstum, heisst es, kann man übrigens bei diversen Live Gesprächen hören, die Aufgezeichnet wurden, dass angeblich die Schweiz da nicht in der EU, bessere Marktchancen habe, als EU Staaten. Das könne und dürfe nicht sein!
    Auf einmal werden wir wieder Rosinenpicker genannt. Die gleichen Leute, auch hier im Land, die heraufbeschworen haben, Gejammer haben was für eine schlechte Zukunft wir hätten, nennen uns nun schon wieder Rosinenpicker, Schmarotzer, die böseren Worte lasse ich mal weg.
    Nicht der Erfolg der EU bringt uns erneut zu diesem EWR Thema, sondern der Misserfolg und der Neid, die Missgunst dieser „Funktionäre“ plus der Eigenen im Land lebenden „Mitteleute“ verbaut uns den weiteren Weg.
    Thema Stromabkommen ist so ein Thema. Nur, mit CD kaufen kann man uns die Berge und das Wasser nicht wegnehmen, so als Information.
    Wenn unsere Stauseen nicht als Speicher genutzt werden sollen, die Durchgangsleitungen ebenso nicht genutzt werden sollen, sondern stattdessen an unserer Souveränität gerüttelt werden soll, ist das so. Punkt. No Way.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Da haben Sie offensichtlich was falsch verstanden: Die Vertreter der EU sagen ja eben gerade, dass der Bilaterale Weg kein Königsweg sei!

      Auch hat niemand den Bankrott der Schweiz vorausgesagt! Oder können Sie mir einen Namen nennen???

      Dass die Schweiz betreffend Marktzugang eine weitaus schlechtere Ausgangslage hat als die EU-Staaten ist nun mal ein Fakt! Auch die Tatsache, dass praktisch alle EU-Staaten das weitaus grössere Wachstum hatten in den letzten 20 Jahren als die Schweiz!!!

      Es gibt keinerlei Neid in der EU auf die Schweiz. Aber vermehrt Unverständnis!

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Dieter Lohmann,
      Dann habe ich halt was falsch verstanden, so sei es.

      Namen Aufzählen, wie gejammert wurde, nach dem EWR Nein, wie Druck ausgeübt wurde für Bilat”, schauen sie doch selber die Dokus an, das Internet machts möglich.
      P.S. es sind die gleichen die nun Neu, wieder in den EWR wollen, so als Tipp.

      Egal, wie Ihre sichtweise zu Wachstum ist, gehe ich näher darauf ein, ist es wieder ein persönlicher Angriff, wird zensiert.

      Schauen Sie Herr Dieter Lohmann, mir wurde einmal “beigebracht”, dass es sinnvoll ist, Seine Stärken die man hat, zu Nutzen!
      Hier könnte man jetzt all diese unsinnigen Projekte anfügen, meist noch mit Subventionen unterstützt, welche an den speziellen Standorten dann scheitern.
      Also, Schuster bleib bei deinen Leisten, Thema.

      Wir in der Schweiz sind das Wasserschloss in Europa, haben Berge, also nutzen wir den Vorteil.
      Gut, man kann auch jammern dass man Berge hat, anderes Thema.

      Noch haben wir eine Direkte Demokratie, noch haben wir eigene Gesetze, noch haben wir einen Arbeitsfrieden, noch haben wir die Neutralität, alles Werte welche uns einen Standort Vorteil geben.

      Noch haben wir die Beste Lehrlingsausbildung sogar Weltweit. Warum? Weil in diesem Bereich unsere oder fremde Intellektuellle nicht reinpfuschen konnten.

      Bei den Studierten sieht es anders aus. Da haben wir das gleich schlechte Niveau erreicht wie es in Europa der Fall ist. Ja warum? Es sind zu viele zu schlecht ausgebildete Studierte aus Europa hier, es wird seit Jahren an Systemen herumgemacht, Gymnasium, Uni, es werden Studiumplätze belegt, wie Philosophie, Musische und Künstlerische, dann Altertumsforschung, Fächer für Kulturschutz, …nichts gegen solche Fächer. Die sind aber nicht wirklich geeignet, die Menschheit vorwärts zu bringen.
      Igrgend wasnn einmal sollten weitere Sinnvolle und Nutzbringende Erfindungen getätigt werden, ja, aus die Wirtschaft ausgerichtet, denn, die Natur schützt sich selber am besten, ..

      Es gibt keinen Neid in der EU, aha, Wir, Sie und ich Herr Lohmann verkehren offensichtlich in anderen Kulturkreisen.
      Nur ganz selten, dann wenn wieder Schweizer Bashing betrieben wird durch Schweizer PolitikerInnen oder Ausländische PolitikerInnen und den Medien, dann herrscht so lange dieses Unverständnis, bis man die Leute aufklärt, warum das so ist.

      Wenn man diesen Leuten dann noch erklärt, sich outet, dass man zu dieser 30% Rechtsextremen SVP Partei gehöre, heisst es, das hätten sie nie für möglich gehalten.
      Da müsse was mit den Medien und Berichten nicht stimmen, aber es sei ja normal, in der EU würde man angelogen. Bleibt Schweizer, bleibt frei und demokratisch, so wie ihr möchten wir das auch haben…Tja, Herr Lohmann…

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  • Dezember 14, 2012

    Erstmal danke, dass Sie uns hier mitdiskutieren lassen. Beim anderen aktuellen Blog zum EWR-Thema ist es leider nicht möglich.
    Neben den Vorteilen des EWR. die Sie hier aufzählen, gibt es auch den Nachteil des Demokratieverlustes. Kein totaler Verlust, wie gewisse SVPler behauptet, aber ein relativer.
    Zwar verlieren wir auch mit den Bilateralen immer mehr an Autonomie, aber man muss es ja nicht noch zusätzlich forcieren. Ein SouveränitätsGEWINN wäre ein Beitritt zur EU, aber das ist Zukunftsmusik. Unsere Politiker trauen sich einfach nicht, dem Volk zu sagen, wie schlecht es um unsere Souveränität bestellt ist. Täten sie es, sähe die Europadebatte ganz anders aus.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Herr Pfister

      Leider wagt es fast niemand klar zu sagen, dass wir immer mehr EU-Recht übernehmen (gemäss ETH sind es ja rund 40%) ohne auch nur im geringsten mitbestimmen zu können!

      Der EWR ist ein Wirtschaftsabkommen und hat deshalb natürlich vor allem wirtschaftliche Vorteile.

      Allerdin​gs ist der Demokratieverlust kaum vorhanden (auch wenn die SVP das Gegenteil behauptet). Die direkte Demokratie wäre kaum betroffen!

      Aber aus Sicht der Souveränität und der demokratischen Mitsprache wäre der EU-Beitritt natürlich dem EWR klar vorzuziehen!

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  • Dezember 15, 2012

    Die SVP hat in den letzten 20 Jahren in der Europapolitik (und in der Aussenpolitik generell) eine Abstimmungsschlappe nach der anderen hinnehmen müssen:

    1994 UNO-Blauhelme: JA
    1997 EU-Beitrittsverhandlu​ngen vors Volk: NEIN
    2000 Bilaterale Verträge inkl. Personenfreizügigkeit​: JA
    2002 UNO-Beitritt: JA
    2005 Schengen / Dublin: JA
    2005 Personenfreizügigkeit​: JA
    2006 Ostzusammenarbeit (Kohäsionszahlungen):​ JA
    2009 Personenfreizügigkeit​: JA
    2012 Staatsverträge vors Volk: NEIN

    Das Volk hat sich klar für eine Annäherung an die EU entschieden (und für eine aussenpolitische Öffnung generell)!!!

    Das Volk hat dem Isolationskurs der SVP eine klare Absage erteilt!!!

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  • Dezember 17, 2012

    Ich stelle immer wieder fest, dass sehr viele Schweizer und Schweizerinnen ein Wahrnehmungsproblem haben, wenn es um die EU und unsere Beziehungen zur EU geht. Die Realität sieht da ganz anders aus:

    1. Die EU (500 Mio Einwohner) ist die grösste und stärkste Wirtschaftsmacht der Welt. Sie generiert rund 25% des globalen BIP. Das BIP der EU ist rund 30 mal grösser (!!!) als dasjenige der Schweiz! Sie ist in keinster Weise auf die Schweiz angewiesen!

    2. Auch die EU hat wahrgenommen, dass die Schweiz wirtschaftlich wesentlich weniger erfolgreich war in den letzten 20 Jahren. Deswegen herrscht bei der EU in keinster Weise Neid, sondern eher Verwunderung über die Faktenresistenz der Schweiz!

    3. Bei der EU herrscht grundsätzlich sehr viel Goodwill gegenüber der Schweiz. Allerdings ist auch die Geduld der EU irgendwann mal am Ende. Man hat keine Lust mehr wegen der Rosinenpickerei der Schweiz immer wieder derart aufwändige Verhandlungen führen zu müssen.

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  • Dezember 17, 2012

    “Stadt-Land-Graben: Innerhalb der Deutschschweiz stimmten die Städte zu, währenddem vor allem die wirtschaftlich schwachen Landregionen deutlich ablehnten.”

    Ist genau so! Die produktiven, modernen Städte stimmten grossmehrheitlich klar zu!

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, es waren vor allem die wirtschaftlich schwachen, subventionierten Regionen, die am deutlichsten Nein sagten!

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  • Dezember 17, 2012

    “Sozio-Ökonomischer Graben: Währenddem Akademiker und Personen mit hohem Einkommen auch in der Deutschschweiz mehrheitlich zustimmten, lehnten insbesondere bildungsferne Kreise mit tiefem Einkommen das Abkommen deutlich ab.”

    Es hat sich schon damals gezeigt, dass viele Bürger äusserst schlecht über den EWR informiert waren. Die SVP hatte dies mit einer gezielten Desinformationspoliti​k noch verstärkt!

    Leider hat sich das EU-Wissen der Schweizer Bürger nicht verbessert in den letzten 20 Jahren. Im Gegenteil: Die Tabuisierung dieses Themas hat zu einer weiteren Verschlechterung geführt!

    Es wäre höchste Zeit eine Ausklärungkampagne zu starten…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kurt Peter,

      Ihre Aussage, während Personen mit Akademischer Ausbildung und Personen mit Hohem Auskommen…
      Ich frage mich, ein Akademiker muss nicht wirklich ein hohes Einkommen haben, kann sehr Berufsfremd sein, sprich absolut nicht Wirtschaftsfreundlich​.
      Ich frage mich, und stelle fest, bildungsfremde Menschen können je nach Gewerbe, ein sehr hohes Einkommen haben, kommt immer auf den Job drauf an, und wie gut die Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelt.

      Zu Ihrer Information, damit sie keinem Bären aufsitzen, was die Medien da schreiben, als früherer EWR Befürworter, sicher aber NUR unter der Berücksichtigung der Schweizer Souveränität, habe ich in den letzten 20 Jahren dieses EU Gebilde genau angesehen, festgestellt, da will ich auf keinen Fall hin.
      Ich habe den Bialt 1 und 2 zugestimmt, leider, könnte ich, würde ich diese wieder ablehnen.

      Das ist geschehen in den letzten 20Jahren, eine „mit dem Friedensnobelpreis“ geehrte Gemeinschaft hat sich gegen über 3Staaten als absolut dominante arrogante Gemeinschaft gezeigt.
      Denen geht es nur um den Mammon für Ihre Wirtschaftsführer, das normale Volk wird ausgenommen, bleibt aussen vor.
      Wiederkehrendes Thema, die Schere Reich zu Arm geht immer weiter auf, …
      Ich frage mich, Ja warum wohl????

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Herr Peter

      Die Tabuisierung des EU-Themas führt dazu dass viele Schweizer keine Ahnung von der EU haben und dass Mythen und Märchen Tür und Tor geöffnet werden!

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