1. Gesellschaft

Feministinnen voll im Frauennahkampf?

Ein Wer­be­foto

empört

die Fe­mi­nis­tin­nen.

Wer wegen sol­cher­lei ­­Fir­le­fanz eine Se­xis­mus-­De­batte lostritt, als hätte eine Mas­sen­ver­ge­wal­ti​​​​​​​​​­gung statt­ge­fun­den, ba­ga­tel­li­siert die tatsäch­li­chen Missstände.

Manch​​e Feministinnen sind be­­sessen von dem Bestreben, ein möglichst frauenverachtendes Bild unserer Gesellschaft zu zeichnen. Schlimm muss es dann für sie sein, wenn sie Vorfälle beklagen, mit denen die angeblich verachteten Frauen selbst kein Problem hatten, Jahrzehnte lang.

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Das umstittene Bild: Die Mitarbeiterinnen haben sich freiwillig und gerne in der Aufmachung präsentiert, wie sie erklärten.

Das umstittene: Die Mitarbeiterinnen haben sich freiwillig und gerne in der Aufmachung präsentiert, wie sie erklärten.

Foto BAZ

Sexismus​​-D​​​​​​​ebatte “Frauen verachtend”

Die Opferkultur ist eine von Politik, Feminismus und Helferinnen-Industrie​​​​​​​​​ erschaffene gesellschaftliche Haltung, immer genügend Benachteiligte, Diskriminierte und Opfer zu erzeugen. Das Werbefoto einer Berliner ­Allianz-Agentur sorgt für die jüngste Sexismus-Debatte. Darauf steht der ­Firmenchef im Vordergrund, hinter ihm stehen seine acht Mitarbeiter­innen. Und, du liebe Güte, die Damen zeigen Bein. Sie tragen Minikleider und Highheels. Wegen dieses Fotos, das sie wahrscheinlich nächtelang wach ge­halten hat, entschloss sich die ­prominente Publizistin Inge Bell, auf Facebook anzuklagen: Frauen könnten so auch für ein Bordell werben. Das Bild sei «sexistisch, entindividuali­sieren​​​​​​​​​d, frauenverachtend», schob sie im Spiegel nach. Im Netz stiess sie auf volle Zustimmung.

Das gesellschaftliche Vorhandensein von Opfern stellt sicher, dass es jemanden gibt, um den man sich kümmern kann, den man bedauern kann und der dadurch es ermöglicht sich als Gutmensch zu fühlen.

Sexismus existiert der und wie?

Sich gegen Missstände einzusetzen, ist zwar löblich. Und ja, Sexismus existiert, aber wenn schon auf beiden Seiten der Spezie Mensch. So etwa wenn eine antiquierte Firmen­politik die Jobchancen einer Frau ­verhindert, der Vorgesetzte seine ­Stellung ausnutzt, um seiner Angestellten näherzukommen, oder wenn ein Unternehmen von seinen Mitarbei­terinnen auf dem Gruppenbild sexy Outfits verlangt. Ebenso wenn sich eine Sekretärin im Sexy Outfix dem Chef unaufgefordert auf den Schoss setzt, oder vor ihm freiwillig auf die Knie geht und ihm die “Clinton-Synfonie” bläst. Und dies nur damit er sie womöglich – einfach völlig vernebelt vom Testoron – auch noch ehelicht, super geil, sie somit subito das gesetzlich verankerte Anrecht – lustvoll & sehr leicht auch so spielend noch erreicht, nämlich auf denselben Lebenstandart wie der Herr Direktor. Dieser aber, im Gegensatz dazu musste genau diesen Lebensstandart zuvor in mühseligem Studium & Arbeitsschweiss sich hart erarbeiten.

Und darum a propo Gleichberechtigung:

Fragt sich doch auch, wer denn so benebelt resp. so doof war, solches auch noch in ein Gesetzt feste zu verankern?. Und ist dies nicht etwa auch eine Diskriminierung des männlichen Geschlechtes, welchem zu 99 % naturgemäss dieses zweifelhaftes “Privileg” nicht so leicht möglich ist?. Und wie viele “Weibchen” haben sich denn völlig selbstsüchtig, schwach & egomanisch einfach “hochgeschlafen”, um sich nach 3/4 Jahrzehnten dann plötzlich öffentlich über eine angebliche Vergewaltigung erbärmlich noch zu beklagen?. Opfer spielen eine sehr bedeutende Rolle im öffentlichen Leben, vor allem Opfer von Gewalt und Missbrauch. Sie dienen dazu, anderen moralische Festigung und Orientierung zu geben. Deshalb ist es ideologisch motiviert, auch Frauen als Opfer der Männer darzustellen, weil so Schuldgefühle induziert und damit politische Forderung durchgesetzt werden können. Synonym wird deshalb auch von einer OPFERINDUSTRIE gespro​​​​​​​​​chen. In westlichen Demokratien hat sich eine emotionalisierte Bekenntnis- und Opfer­kultur ausgebreitet. Wer sein Innerstes nach aussen kehrt und sich darauf versteht, sich als Opfer zu präsentieren, darf auf Verständnis und volle Unterstützung hoffen.

Opferstatus der Frau ist aufgebaute Agenda von ­Feministinnen

Das Foto also entindividualisierend​​​​​​​​​? Jedes Firmenbild ist hoffentlich ent­individualisieren​​​​​​​​​d, weil es dabei ja nicht ums Individuum, sondern ausschliesslich um die entsprechende Firma geht. Das wesentliche Detail: Die Mitarbeiterinnen haben sich freiwillig und gerne in der Aufmachung präsentiert, wie sie selber freimütig erklärten. Ein Gedankengang, prädestiniert, die ­jahrzehntelang auf dem Opferstatus der Frau aufgebaute Agenda von ­Feministinnen über den Haufen zu werfen. Dabei haben sie uns doch so eindringlich erklärt, was den Frauen alles ­schadet. Auffallen hätte ihnen auch müssen dass fünf von 8 freiwilligen “Sexy Girls” gut sichtbar Blondinen sind, welche auf der “Sexyiste” der Männern bekanntlich in der Champions Leaque spielen. Kapiere dieses Emananzen Gelaber wer will, ich jedenfalls nicht. Der Opferstatus ist in mehrfacher Hinsicht von Gewinn. Er verspricht Entlastung, indem er die Verlagerung von Schuld­anteilen ermöglicht und die eigene Verantwortung minimiert. Nichts ist ja an einer Niederlage deprimierender als die Einsicht, dass man sich sein Versagen selber zuzuschreiben hat. Welche Erleichterung, wenn es plötzlich eine Erklärung gibt, die Gründe ausserhalb der eigenen Person findet, wenn es Vorurteils­strukturen​​​​​​​​​ sind, die einen kleingehalten und dafür gesorgt haben, dass einem der Respekt versagt wird, den man erwarten darf, oder die Position, die einem nach eigener Einschätzung zustände!

Der angeblich alleine seelig machende Genderismus

Haben diese Feministinnen & Genderfrauen eigentliche überhaupt schon mal in Betracht gezogen, dass es noch heute Frauen gibt, die Mühe haben, wenn man immer von allen Frauen redet diesbezüglich angeblich alleine seelig machender Genderismus? Es gibt Frauen die geniessen ihre FREIHEIT, nämlich um genau das zu tun was SIE möchten, und nicht, was von einigen gerne gesehen wird, ja heute bereits verlangt wird, oder Frau wird verlacht und ausgestossen aus der Scheinwelt der Emanzenutopie. Und ja, stellt Euch doch einfach einmal vor, es gibt Frauen die möchten einfach “nur” Hausfrau und Mutter sein. Und ja, es gibt Frauen, die dieses Bild nicht der Rede Wert finden wenn ein Mann der “Gockel” ist. Und ja, es gibt Frauen, die Unternehmerinnen sind und mehrheitlich Männer angestellt haben, und auch das ist gut so. Aber es kann nicht angehen, dass man Frauen so pauschalisiert und ausschliesslich über einen Leisten ziehen will. Und ja es gibt sogar solche Frauen die nach einer Scheidung mir sagen: “Mein Ex muss für mich keinen Rappen zahlen, weil ich für mich selber zu sorgen vermag, aber für unsere gemeinsamen Kinder muss er zahlen. Auch lasse ich ihm freien 50/50 %-igen Zugang zu unseren Kinder, den sie brauchen ihren Vater. Chapeau kann ich da als Mann nur sagen.

Hätte es nur Männer auf dem Foto, würde bestimmt der Spruch mit der Frauenquote noch folgen.

Die Ausländer, welche heute im Fokus stehen, werden die in unserer abendländischen Kultur hart erkämpften Frauenrechte und die gemässigte Emanzipation bald “zurück” abwickeln. Dann werden Sie nicht mehr nur über die SVP schimpfen, sondern die Linken verfluchen, welche das nicht nur zugelassen, sondern ganz bewusst gewollt und ungestört knallhart auch durchgezogen haben. Aber Niemand kann auf Dauer eine Maske tragen.

Die Frau ist kein Raubtier, im Gegenteil, sie ist die Beute, die dem Raubtier auflauert.

von José Ortega y Gasset

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Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Feministinnen voll im Frauennahkampf?
  • Januar 7, 2018

    Feministinnen, noch mehr die Genderistinnen schafften die von echten Männern sehr begehrenswerten echt weiblichen Frauen, leider (schon fast) ganz ab.

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    • Juli 19, 2021

      Dabei muss doch auffallen:

      Was ist der Grund, warum ein bereits ins Alter gekommene Weib erst nach 21 Jahren behautet, sie sei damals sexuell belästigt worden?

      Etwa weil sie keinerlei Kariereleiter mehr sich hinaufschlafen kann?

      Sie vielleicht im Grunde genommen traurig ist, weil sie von Männern keinerlei noch so kavalierhaft vorgebrachten Avanancen mehr erhält?

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