1. Ausländer- & Migrationspolitik

“Flüchtlinge” machen vermehrt Urlaub in ihrem Heimatland

  

Ang​eblich ver­folgte Asyl­be­wer­ber rei­sen un­be­hel­ligt in ihr Her­kunfts­land. Ein Serbe kehrte gar mit einem Lu­xus­flit­zer in die Schweiz zurück. Jetzt wird das Bun­des­amt für Mi­gra­tion ak­tiv.

Der 42-jährige Serbe Goran H.* ge­niesst in der Schweiz Asyl­sta­tus. Sein Asyl­ge­such wurde zwar ab­ge­lehnt, doch Goran H. ist trotz­dem «vorläufig aufgenommen». Die Rückkehr in seine Hei­mat sei un­zu­mut­bar, ur­teilte die zuständige Migrationsbehörde. Doch jetzt zeigt sich: Der in Ser­bien an­geb­lich ver­folgte Goran H. kann sich pro­blem­los in sei­nem Hei­mat­land auf­hal­ten. Kürzlich gönnte sich der «Flüchtling» in hei­mat­li­chen Ge­fil­den sogar ein paar Ur­laubs­tage und holte auf dem Passbüro einen neuen ser­bi­schen Pass ab.

Goran H. un­ter­nahm den Aus­flug nach Ser­bien im Juni, zu­sam­men mit sei­nem 17-jährigen Sohn. Bei der Rückreise fuh­ren sie in einer Lu­xus­ka­rosse an der Schwei­zer Grenze vor. «Goran H. holte das Fahr­zeug, einen Por­sche Ca­yenne, in Deutsch­land ab, um eine Pro­be­fahrt zu machen», rap­por­tierte der dienst­ha­bende Grenzwächter. «Er erklärte, dass er das Fahr­zeug even­tu­ell zu einem späteren Zeit­punkt kau­fen wolle.»

Sowohl Goran H. als auch des­sen Sohn hätten in der Schweiz «Asylstatus», ver­merkte der Grenzwächter. Den ser­bi­schen Pass habe Goran H. «laut ei­ge­nen An­ga­ben persönlich in Ser­bien abgeholt». Der Pass wurde ein­ge­zo­gen – doch Vater und Sohn reis­ten wie­der in die Schweiz ein.

Ab in die Hei­mat – Goran H. ist kein Ein­zel­fall. «Es wur­den in der Pra­xis Fälle fest­ge­stellt, wo Per­so­nen mit einer vorläufigen Auf­nahme in der Schweiz Rei­sen ins Her­kunfts­land unternehmen», heisst es beim Bun­des­amt für Mi­gra­tion (BFM).

Anfang Jahr wurde der Fall eines 33-jährigen Eri­tre­ers pu­blik, der im Kan­ton Aar­gau eines Tages plötzlich nicht mehr zur Ar­beit er­schi­en. Auch er ist in der Schweiz «vorläufig» auf­ge­nom­men. Dem kons­ter­nier­ten Ar­beit­ge­ber teilte die Po­li­zei mit, der junge Mann weile ge­rade in sei­ner Hei­mat in den Ferien.

Die missbräuchlichen Trips wer­den den ver­meint­li­chen «Flüchtlingen» leicht ge­macht. Per 1. März wurde die «Verordnung über die Aus­stel­lung von Rei­se­do­ku­men­ten für ausländische Personen» re­vi­diert. Zuvor muss­ten vorläufig auf­ge­nom­mene Asy­lan­ten triftige Reisegründe nen­nen, um ein Rückreise-Visum in die Schweiz zu be­kom­men. Neu sind sie vom Nach­weis spe­zi­fi­scher Reisegründe befreit.

Entsprechend ist die Zahl der be­wil­lig­ten Aus­land­rei­sen ex­plo­diert: 2009 stellte das BFM rund 300 Rückreisevisa aus – 2010 waren es 2600. Im Jahr 2011 sind bis Ende Juni be­reits 1037 Rückreisevisa aus­ge­stellt wor­den.

Die ge­lo­cker­ten Rei­se­be­stim­mun­ge​​​​n öffnen dem Miss­brauch Tür und Tor. «Das Bun­des­amt für Mi­gra­tion hat diese Pro­ble­ma­tik erkannt», sagt BFM-­Spre­cher Mi­chael Glau­ser. Die neue Ver­ord­nung habe «zu einer Zu­nahme des Vo­lu­mens möglicher Missbrauchsfälle» geführt. Jetzt wird die Migrationsbehörde ak­tiv: Sie hat eine Ar­beits­gruppe ein­setzt, um die neue Pra­xis zu überprüfen.

Neben Ex­kur­sio­nen in die Herkunftsländer habe man auch fest­ge­stellt, «dass Aus­land­rei­sen von lan­ger Dauer un­ter­nom­men wer­den, na­ment­lich von sozialhilfeabhängigen​​​​ Per­so­nen, für wel­che die So­zi­al­stel­len Woh­nung und Ver­si­che­run­gen weiterbezahlen», so Glau­ser. Die Task Force des BFM werde «bis spätestens Ende Oktober» in einem Be­richt kon­krete Mass­nah­men vor­schla­gen.

Demge​​​genüber wurden sogar Schweizer Bürger/Innen die Heimreise in die Schweiz auch schon nicht erlaubt, 1940 während des 2. WK, die also mit Sicherheit wirklicher Lebensgefahr ausgesetzt waren.

Ingrid Senns Geschichte beginnt mit dem Einmarsch der Roten Armee in Bessarabien im Juni 1940. «Um neun Uhr morgens stand ein sowjetischer Kommissar vor unserer Haustür und wies uns an, binnen zwanzig Minuten Haus und Hof zu verlassen.»Ingrids Eltern und Grosseltern waren Kolonisten im Schweizer Weinbaudorf Schabo am Schwarzen Meer. Ihre Familie und drei Dutzend weitere Personen – alles Schweizer mit Schweizer Pässen – rafften einige wenige Effekten zusammen. Dann wurden sie per Auto und Schiff zur Schweizer Gesandtschaft nach Bukarest transportiert.

Dort erwartete die Flüchtlinge eine kalte Dusche: «Der Herr von der Gesandtschaft teilte uns mit, die Schweiz habe ihre Grenzen dichtgemacht und wir könnten keine Einreisebewilligung erhalten.» Grund: die hohe Arbeitslosigkeit in der Schweiz. Die gleiche Auskunft erhielten über hundertweitere Schabo-Schweizer, die Wochen später in Bukarest eintrafen. Sie alle hatten das Schweizer Bürgerrecht beibehalten oder in den dreissiger Jahren erneuert. Viele reisten mit dem Schweizer Pass im Sack, manche wehrpflichtigen Männer hatten jahrelang Militärpflichtersatz bezahlt.

Quelleen;

http://www.s​chw​eiz​amsonntag.ch/​ress​ort/​aktuell/171​5/

 ​

htt​p://www.a​argaue​rzeitu​ng.ch/a​argau/f​erien-i​n-der​-heimat-​und-asyl​-wi​e-geht-da​s-1056956​4​7

 

http​://www.beo​​bachter.ch​/archiv/i​nh​altsverze​ichnisse​/art​ikel/sch​weizer-​fluech​tlinge_​heim-i​ns-reich​-gesch​ickt/​

 

 

Sc​hluss​folg​eru​ngen;

 ​

1.​ Der 1. Fall ist auch in Serbien in aller Munde, dort ist die Schweiz nur noch eine Lachnummer. Warum dies denn ?. Das Migrationsamt von Bundespräsidentin Sommaruga verlangt keine Begründungen mehr für eine Heimreise von “Flüchtlingen” !. Wie kann Jemand der von sich behauptet, in seinem Land verfolgt und seines Lebens nicht mehr sicher zu sein, & dann freiwillig in dieses Land zurückkehren um Ferien zu verbringen ? 

W e r   hat denn die Heimreisendewilligen “Flüchtlinge”, früher von spezifischen Reisegründen (Tod i.d. Familie oder schwere Krankheit) abhängig, plötzlich befreit davon & und warum ?

 

2. Serbien,​ Montenegro, Mazedonien, Kosovo in Deutschland sichere Länder.

Serbien, ​ Montenegro, Mazedonien, Kosovo werden in Deutschland übrigens als sichere Länder neuerdings eingestuft, somit wird diesen ein Asylgrund prinzipiell mal aberkannt, diese Asylanträge schon mal vorgezogen und deshalb enorm verkürzt. Die drei ersten von ihnen – insbesondere Serbien – haben ja ein Beitrittsgesuch zum EU-Beitritt gestellt, und ohne Einhaltung der EMRK hätte das Gesuch nicht die geringste Chance. Ein Asyl-Gesuch aus diesen Staaten müsste meiner Rechtsauffassung nach dennoch noch formell geprüft werden, könnte aber wegen ausschliesslicher individueller Begründungsmöglichkei​​​​t, so viel schneller rechtstaatlich erledigt werden. Es ist darum für mich – und wohl die Mehrheit – nicht mehr nachvollziehbar, warum das Migrationsamt in Bern immer noch Asylgesuche aus diesen Ländern meint ins sehr Kosten intensive ordentliche Verfahren – das ja bis zu 4 Jahre lang dauert – aufnehmen zu müssen, dies immerhin im Gegenteil zu Deutschland. Wer hat denn hier noch eine logische, sachliche Antwort ?

 

3. Darüber abschliessend befinden wird, ob Serbien, Mazedonien sowie Bosnien und Herzegowina tatsächlich sichere Herkunftsstaaten sind, der Europäische Gerichtshof (EuGH) in letzter Instanz.

 

4.  Kein Rumesblatt, es hätte für die 400 Schabo-Schweizer keinen Platz gehabt.

Das Verhalten der schweizer Behörden 1940 – 1945 fügt sich nach Meinung des Historikers Carsten Goehrke nahtlos in die damalige «Das Boot ist voll»-Politik ein. Wobei angesichts der fast 300000 aufgenommenen Flüchtlinge und Schutzsuchenden wohl niemand im Ernst behaupten kann, es hätte für die 400 Schabo-Schweizer keinen Platz gehabt.

In den Jahren 1945 bis 1951 kehrten über350 Schabo-Schweizer in ihre Heimat zurück. Einige Dutzend wanderten nach Übersee aus, verstarben auf der Flucht oder blieben verschollen. In den Schweizer Dörfern waren die «Russen» selten willkommen. Erst nach rund 15-jährigen Bemühungen erhielten sie Entschädigungen für ihre Verluste im Krieg, meist in der Höhe von 20000 bis 30000 Franken pro Familie. Das war weit weniger, als die Bundesrepublik ihren Ostvertriebenen gewährte. «Statt eines Hofes konnten wir gerade noch ein kleines Stück Land kaufen, auf das wir alle unsere Füsse setzen konnten», sagt Ingrid Senn. «Wir waren eben Schweizer zweiter Klasse. »Andere Schabo-Schweizer, vor allem jene aus der Westschweiz, haben sich zu einem Verein zusammen geschlossen. Sie fordern eine Pauschalabfindung aus den Mitteln der geplanten Solidaritätsstiftung.​​​​ «Wir denken an 60 bis 80 Millionen Franken für die ganze Kolonie», sagt Präsident Georges Dogny. Bisher hat Bern in alter Manier reagiert: höflich, unverbindlich und ohne konkrete Zusage. Das wird sich ändern müssen.

 

Quelle Links 2.Versuch;

http://​www​.schweizamsonntag.​ch​/ressort/aktuell/17​1​5/

http://www.a​argaue​rzeitung.ch/aar​gau/f​erien-in-der-hei​mat-​und-asyl-wie-geht​-da​s-105695647

h​ttp://ww​w.beobachter.​ch/arch​iv/inhaltsverz​eichni​sse/artikel/sch​weize​r-fluechtlinge_h​eim-​ins-reich-geschic​kt/​

 

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Comments to: “Flüchtlinge” machen vermehrt Urlaub in ihrem Heimatland
  • Dezember 26, 2014
  • Dezember 26, 2014
  • Dezember 26, 2014

    Es gibt weitreichendere Gründe für die Anerkennung als Flüchtling als die reine Gefahr für Leib und Leben. So kann es durchaus Asylgründe geben die dem Betreffenden eine dauerhafte Existenz im Heimatland unmöglich machen, kurze Besuche aber nicht verunmöglichen. Deshalb macht es Sinn Heimatreisen nicht pauschal zu verbieten, sondern Einzelfälle zu prüfen.

    Problemati​sch ist das natürlich wenn unter anderem Asyl ausgesprochen wird weil dem Betreffenden bei einer Heimreise Haft droht, oder tatsächlich Lebensgefahr. In dem Falle würde eine Heimreise tatsächlich den Asylgründen widersprechen, und dann wäre auch nachvollziehbar den Aufenthaltsstatus zu prüfen und gegebenenfalls zu entziehen.

    Mich würden jedoch sicher mal die Gründe interessieren warum heutzutage ein Serbe noch “vorläufig aufgenommen” wird. Serbien ist EU-Beitrittskandidat,​ und so sollten für Serben heute eigentlich kaum mehr Asylgründe existieren. Aber ohne die Begründung der Aufnahme natürlich schwer nachvollziehbar.

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  • Dezember 26, 2014

    Ich vermute, dass deshalb Exil-Ertraer Hr. Blocher schon mal darauf aufmerksam gemacht haben, wo er die Menschenrechtsverletz​ungen findet.

    http://www.blick.​ch/news/politik/exil-​eritreer-zu-blochers-​reiseplaenen-schauen-​sie-sich-auch-den-sch​recken-an-id3322501.h​tml

    Im Grunde genommen ist es ja eher die Angst, dass es eventuell doch nicht so schlimm ist wie uns einige Medien und das Bundesamt für Migration glaubhaft machen wollen.

    Ich war schon in Mexiko. Auch ein riesiges Land. Da gibt es Ecken die sind von Drogenbanden beherrscht und voller Probleme. Störende Studenten werden eliminiert und beiseite geschafft. Dann gibt es aber viele Landesteile die so sicher sind wie die Schweiz und auch enorm boomen und wirtschaftlich enorm wachsen. Auch der Lebensstandard ist dort erheblich grösser als in anderen Teilen des Landes.

    Genau so ist es auch in vielen Ländern, wo angebliche “Flüchtlinge” herkommen. Tod und Verfolgung an jeder Ecke gemäss Ihren Horrorerzählungen. Gleichzeitig schicken sie Geld dorthin und verreisen dann auch noch zurück um Ferien zu machen. Und wie normale Touristen kehren Sie zurück und auf einen Schlag sind sie wieder die Verfolgten.

    Es braucht endlich Konsequenzen um dem Asylbetrug Herr zu werden. Die meisten sind junge Männer, die sich einfach eine bessere Zukunft versprechen.

    Wer sich so verhält hat seinen Status endgültig verloren und darf kein Bleiberecht mehr haben. Wenn dann teilweise das Bundesamt für Migration auch noch der Meinung ist, man könne gewisse Flüchtlinge, auch mit einem negativen Asylentscheid, nicht in die Heimat zurückführen, weil Sie dort verfolgt werden, verkommt das Asylwesen zu einem Witz.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schenker
      das alles was Sie mitteilen mit Ihren Blogs mit Ihren Kommentaren auch auf Facebbook, verwundert mich überhaupt nicht. Wenn man die Antworten Ihrer Freunde liest wird einem wirklich übel, was sind das für schlimme Menschen? Ich würde denen den Marsch blasen und diese Leute nichts mehr dort schreiben lassen, weil das ein ganz schlechtes Beispiel ist auch für Ihre Landratswahlen. Ich konnte dort leider nichts schreiben weil es für mich nicht ging, ausser ich wäre der Gruppe beigetreten und das wollte ich auf überhaupt keinen Fall.

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    • Juli 19, 2021

      Ja Frau Schopfer, danke für Ihre Nachricht. Nun ich merke, dass Sie nicht meine Ansichten vertreten was in einer Demokratie völlig legitim ist.
      Ich denke Sie liegen aber mit Ihren Einschätzungen ziemlich daneben. Dass ich nicht in Ihren Kreisen punkten kann ist gut möglich, umgekehrt ist es ja dasselbe. So viel Ehrlichkeit sollten Sie sich selber eingestehen.
      Der Kanton Baselland ist sehr bürgerlich geprägt und das zeichnet sich auch in den steigenden Stimmenanteilen für die echten bürgerlichen Parteien wider.
      Niemand kann die Meinung aller vertreten, was auch ein seltsames Ziel wäre.
      Und ob Ihnen übel wird oder nicht sei Ihnen überlassen. Sie wissen ja auch, dass es wohl der Mehrheit der Schweizer/Innen genauso geht bei anderen Überzeugungen links der Mitte.
      Ich stehe für Ehrlichkeit und Transparenz. Nur weil Wahlen sind verbiege ich mich nicht. Es gilt immer zu seinen Meinungen zu stehen und möglichst eine Mehrheit zu gewinnen.

      Wer sich im Wahlkampf verbiegt, macht dasselbe auch während der Legislatur. Die Wähler/Innen sollen wissen was Sie bekommen. Schade sehen das nicht Alle so.

      Ich hoffe, dass Sie so viel Demokratieverständnis​ aufbringen können und wünsche Ihnen weiterhin viel Spass auf Vimentis.

      Die besten Grüsse aus dem Laufental!

      Marcel Schenker, Kandidat Landratswahlen Baselland 2015

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    • Juli 19, 2021

      G Herr Marcel Schenker,

      Ich stimme Ihnen 1000 % zu und würde Sie als Parteiloser jedenfalls sofort wählen, wenn ich dies im Kt. BL könnte. Viel Fortuna & Erfolg jedenfalls.

      Noch eine Frage; 2010 hat der damalige Chef des Immigration-Amtes in Bern, Herr A. du Bois-Reymond einee Task-Force und endlich Massnahmen gegen die sehr zahlreichen nigerianischen Drogendealer in der Schweiz angekündigt. Bis Oktober gl. Jahres lägen Resultate vor;

      Quellen;

      W​ie Nigerianer mit Drogen handeln;

      http://ww​w.srf.ch/player/tv/10​vor10/video/wie-niger​ianer-mit-drogen-hand​eln?id=9b9b7f5c-77b9-​48c1-8596-13158c5293e​8

      http://www.srf​.ch/player/tv/tagessc​hau-am-mittag/video/s​chnellere-ausschaffun​g-von-kriminellen-nig​erianern?id=97ad4eb0-​4a19-4158-b134-d2e197​ec4891

      Heute haben wir 2014 und es ist noch rein gar nichts in dieser Richtung geschehen, oder täusche ich mich ? Danke.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schenker, Ihr Vergleich mit Mexiko hinkt: in Eritrea gehen Gewalt und Menschenrechtsverletz​ungen vom Staat aus, nicht von regional begrenzt aktiven kriminellen Banden.

      Unter folgendem Link finden Sie einen UN-Bericht von 2013 über die Menschenrechtssituati​on in Eritrea (englisch):

      http:/​/www.ohchr.org/Docume​nts/HRBodies/HRCounci​l/RegularSession/Sess​ion23/A.HRC.23.53_ENG​.pdf

      Wie die Menschenrechtslage in Eritrea tatsächlich aussieht lässt sich sicher sachlich diskutieren, bei einem Vergleich mit Mexiko fehlt jedoch diese Sachlichkeit.

      Was die Heimreisen angeht: ich wäre mir jetzt nicht sicher ob das ein Problem in Dimensionen ist die irgendeinen Systemwechsel erfordern. Schon jetzt droht in solchen Fällen der Entzug das Asylstatus.

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    • Juli 19, 2021

      Das Dauerthema der SVP Propaganda:
      Asylante​n
      Ausländer
      Krimine​lle Immigranten
      Sozialhi​lfemissbräuche der Immigranten
      IV Betrug und Scheininvalide
      usw.

      Selbst wenn es so schlimm wäre wie dargestellt, ich hätte da einige klar objektivierbare Themen welche weit dringender anzugehen sind, z.b. Steuergeschenke auf Kosten der normalverdiener, PK Abzocke, Abzockende Firmen, Preiskartelle, Immobilienspekulation​, Lohndumping usw.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler, Sie haben da absolut recht. Leider gibt es einzelne hier auf Vimentis für die gibt es kein anderes Thema als “Ausländer raus” auf die eine oder andere Art und Weise.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner Sie haben insofern recht, als das die beiden Länder nicht dieselben politischen Systeme haben. Aber auch in Mexiko ist eben auch die Politik an vorderster Front verantwortlich für die Missstände. Die Studenten, die ich erwähnt habe, wurden ja vom Bürgermeister in den Tod geschickt. Insofern hinkt der Vergleich nicht ganz so sehr wie Sie das beschreiben.
      Aber nochmals. Wer wie ein Tourist in das Land zurückkehrt, wo angeblich Folter und Tod warten, dem kann sein Asylgrund nicht mehr glaubhaft abgenommen werden. Diesen Menschen ist die Rückkehr zumutbar, da es offensichtlich ist, dass lediglich wirtschaftliche Interessen als Fluchtgrund im Vordergrund stehen.
      Im Weiteren ist es ja bemerkenswert, dass die Überquerung des Mittelmeeres durch Schlepperbanden mit rund 1600 USDollars zu Buche schlägt. Wenn wir jetzt einen weiteren Gedankenschritt zulassen ist dies doch ungewöhnlich viel Geld, soll Eritrea doch eines der ärmsten Länder auf der Welt sein.

      http://bazonline.​ch/schweiz/standard/W​arum-gerade-Eritreer/​story/16634845

      Auc​h hier dürfen wir die Probleme nicht wegdiskutieren. Es ist mittlerweile auch bekannt, dass eritreische Flüchtlinge des ach so dikatorischen Staat mit Mitteln aus der Sozialhilfe unterstützen.

      http​://bazonline.ch/schwe​iz/standard/Eritrea-t​reibt-bei-Fluechtling​en-Steuern-ein/story/​26925001

      Ich vermute gar, dass der Staat bewusst Menschen in die Schweiz schmuggelt um seine Staatsfinanzen aufzubessern. Wenn die Schweiz jetzt noch aktiv mithilft eine angebliche Diktatur zu unterstützen, macht sie sich für die missliche Lage mitschuldig.

      Es kann nicht das Ziel sein, Wirtschaftsflüchtling​en eine bessere Zukunft zu ermöglichen und ein Leben lang auf Kosten der Schweizer Arbeitnehmer/Innen zu unterstützen. Gerade die Eritreer sind ein denkbar schlechtes Beispiel für Integration und den Willen, für unser Land einen Mehrwert zu generieren, leben doch 95% von der Sozialhilfe.

      http://www.blick.​ch/news/schweiz/sozia​l-irrsinn-wir-eritree​r-sind-nicht-faul-id3​143084.html

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    • Juli 19, 2021

      @ M. Schenker,

      Merci für Ihren sachlich sehr guten Beitrag. Ich denke aber es ist ein sehr gewagtes Unterfangen, mit einem Taubstummen – zumindest auf einem Ohr – vernünftig, sachbezogen reden zu wollen.

      Ihnen wünsche ich bei Ihrer Wahl viel Erfolg und ein gutes neues Jahr 2015, und vor allem Zufriedenheit und Gesundheit,

      denn sucht nicht das Glück,
      sucht die Zufriedenheit.

      lb Gruss
      Gilbert Hottinger

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    • Juli 19, 2021

      Auch hier, Herr Schenker, hinkt Ihr Vergleich. Ob ein Bürgermeister als Einzelperson etwas illegales tut oder das politische System zum Beispiel (wie im Fall Eritrea) Schiessbefehl an der Grenze anordnet, massive Reisebeschränkungen selbst im Inland erlässt, Folter in Gefängnissen zulässt oder demokratische Wahlen verunmöglicht, da gibt es immer noch einen Unterscheid.

      Ja, Sie haben recht, Herr Schenker, wer in ein Land zurückkehrt in dem ihm angeblich Tod und Folter drohen, dem kann man seinen Asylgrund nicht mehr abnehmen.

      Was Schlepper kosten bzw. was Leute evtl. an Geld haben ist für die Asylfrage nicht relevant, denn Vermögen schützt vor Verfolgung nicht.

      Flüchtlinge​ unterstützen nicht den Staat, sondern zahlen eine Steuer um von den hiesigen Botschaften Pässe und andere Dokumente zu erhalten.

      Bezüglic​h Vermutungen über Einschleusung von Flüchtlingen durch den Staat Eritrea selbst sollten Sie sich an Dinge halten die Sie belegen können. Zumindest so lange Sie als Politiker ernst genommen werden möchten.

      Herr Hottinger:

      Besser taubstumm als so in die eigene innere Stimme verliebt das Fakten bzw. das Nichtvorhandensein von Fakten keine Rolle mehr spielen.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      Sie schrieben;

      “Flücht​linge​ unterstützen nicht den Staat, sondern zahlen eine Steuer um von den hiesigen Botschaften Pässe und andere Dokumente zu erhalten.”

      1. Grandios, Sie widersprechen sich ja selber in obigem einzigen Satz gleich zweimal, denn 1. indem sie (die Eritreer) diesen (Folterer-Staat wie Sie meinen) unterstützen sie ihn eben indem sie ihm 2 % Steuer bezahlen von ihrem Einkommen hier (Flüchtlings- & Sozialhilfe, indirekt sogar wir, Sie und ich auch, ich jedenfalls ungewollt, eben durch unsere erarbeiteten Steuerbeiträge jahrelang.

      2. Zu meiner Zeit als Fremdenpolizei-Beamte​r bekam ein “Papierloser” einen Flüchtlingsausweis, und sobald er von seiner Botschaft einen Pass wieder erhielt, ist er in der ganzen Konsequenz & Logik eben – k e i n – Flüchtling mehr, denn der Antragsteller muss ja – seinem ihm angeblich feindliche gesinnten Heimat-Staate – seine Identität und Aufenthaltsort bekannt geben.

      3. Dies zeigt ganz klar & logisch auf, dass Sie von der Materie wenig bis gar nichts in ihrer ganzen einäugigen Verblendung verstehen. Darum können Sie ja nur sehr selten bei der Sache der besprochenen Materie bleiben.

      *******​

      Lebensweisheite​n sind Sammlungen von Erfahrungen.

      © Franz Schmidberger (*1942), deutscher Publizist

      *******

      Ab heute respektiere ich folgende Lebensweisheiten.
      Erstens. Ich ärgere mich nicht mehr über Kleinigkeiten.
      Zweitens: Alles, was mich nicht umbringt, sind Kleinigkeiten.

      Spr​ichwort

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Wagner

      Wie ich im Kontext mit Mexiko erwähnt habe geht es darum, dass es viele sichere Regionen im Lande gibt. Eine Neubeurteilung ist dringender denn je notwendig.

      Ein Auszug:

      Eritrea: Eine Teilreisewarnung besteht ebenfalls vor Reisen in das Grenzgebiet zu Äthiopien und Dschibuti.

      http://​www.tagesspiegel.de/w​eltspiegel/reise/sich​er-reisen-wo-die-welt​-gefaehrlich-ist/8026​600.html

      Die Menschenrechtslage ist offenbar auch gar nicht (mehr) so schlimm, wie man uns glaubhaft machen will. Ein dreistes Beispiel dafür wurde in der Aargauer Zeitung veröffentlicht.

      ht​tp://www.aargauerzeit​ung.ch/aargau/gesucht​-ein-fluechtling-auf-​heimaturlaub-in-eritr​ea-104512781

      Natür​lich müssen die Schlepperkosten thematisiert werden. Immerhin gauckeln uns die Wirtschaftsflüchtling​e vor, dass Sie mit dem letzten Hemd am Körper aus Furcht vor Folter, Tod und Verfolgung geflüchtet sind. Notabende aus einem der ärmsten Länder weltweit.

      http://durchschni​ttseinkommen.net/list​e-durchschnittseinkom​men/

      Das die Regierung in Eritrea aktiv mitmischt bei der Devisenbeschaffung über die Sozialhilfe ist mittlerweile ein offenes Geheimnis.

      http://​www.shortnews.de/id/1​135371/eritrea-asylbe​werber-in-europa-beko​mmen-heimaturlaub-und​-muessen-steuern-zahl​en

      Bezüglich Ihrem Tipp des ernst genommen werdens muss ich auf die parlamentarischen Mittel verweisen. Diese sehen diverse Möglichkeiten der Parlamentarier vor, mit einer Frage den Bundesrat zu beauftragen, notwendige Abklärungen zu treffen.

      Dabei ist es vor allem wichtig, dass wir uns keinen Denkverbote auferlegen.

      Der Antrag

      Die Ratsmitglieder können zu hängigen Beratungsgegenständen​ Anträge einreichen, um einen vom Rat zu behandelnden Entwurf zu einem Erlass (Bundesgesetz, Bundesbeschluss oder Verordnung der Bundesversammlung) abzulehnen oder anzunehmen, zu ändern oder an eine Kommission oder an den Bundesrat zurückzuweisen. Mit einem Ordnungsantrag kann eine Änderung des Verfahrens vorgeschlagen werden. Der Antrag ist eines der wichtigsten Instrumente der Ratsmitglieder.

      Die parlamentarische Initiative

      Mit einer parlamentarischen Initiative kann der Entwurf zu einem Erlass oder können Grundzüge eines solchen Erlasses vorgeschlagen werden. Alle Gesetzgebungsarbeiten​ erfolgen in einer Kommission von National- oder Ständerat. Die parlamentarische Initiative ist ausgeschlossen, wenn zum gleichen Gegenstand bereits eine Vorlage unterbreitet worden ist. Dann kann das Anliegen im Rat mit einem Antrag eingebracht werden.

      Parlamentarische Vorstösse

      Die Motion

      Die Motion beauftragt den Bundesrat, einen Erlassentwurf vorzulegen oder eine Massnahme zu treffen. Die Motion wird von einem oder mehreren Ratsmitgliedern unterzeichnet. Wenn ihr der Rat der Motionärin oder des Motionärs und anschliessend auch der andere Rat zustimmen, gilt die Motion als angenommen. Der Zweitrat kann auf Antrag der vorberatenden Kommission oder des Bundesrates Änderungen am Text vornehmen. Über die Änderungen des Zweitrates beschliesst der Erstrat nochmals, ohne selber weitere Änderungen vornehmen zu dürfen.

      Das Postulat

      Das Postulat beauftragt den Bundesrat, zu prüfen und zu berichten, ob ein Entwurf zu einem Erlass der Bundesversammlung (Bundesgesetz, Bundesbeschluss oder Verordnung) vorzulegen oder eine Massnahme zu treffen sei.

      Die Interpellation

      Die​ Interpellation verlangt Auskunft über wichtige innen- oder aussenpolitische Ereignisse und Angelegenheiten des Bundes. Über die Antwort des Bundesrats kann eine Diskussion verlangt werden. Eine Interpellation kann mit Zustimmung des Ratsbüros als dringlich erklärt und in der laufenden Session behandelt werden, wenn sie bis zum Beginn der dritten Sitzung (in der Regel am Mittwoch der ersten Sessionswoche) einer dreiwöchigen Session eingereicht wird.

      Die Anfrage

      Die Anfrage verlangt Auskunft über wichtige innen- oder aussenpolitische Ereignisse und Angelegenheiten des Bundes. Die Anfrage wird vom Bundesrat schriftlich beantwortet und im Rat nicht behandelt. Die Anfrage kann im Nationalrat mit Zustimmung der Präsidentin oder des Präsidenten, im Ständerat mit Zustimmung des Ratsbüros dringlich erklärt werden. Sie muss in einer dreiwöchigen Session eine Woche vor Sessionsende und in einer einwöchigen Session am ersten Tag eingereicht werden.

      Die Fragestunde im Nationalrat

      Die Montagssitzungen des Nationalrates der zweiten und dritten Sessionswoche beginnen mit einer Fragestunde. Behandelt werden aktuelle Fragen, die am vorangehenden Mittwoch bis spätestens zum Sitzungsschluss eingereicht worden sind. Die Fragen sind kurz zu fassen (einige Zeilen, ohne Begründung). Sie werden von der zuständigen Departementschefin oder vom zuständigen Departementschef kurz beantwortet, sofern die Fragestellerin oder der Fragesteller anwesend ist. Anschliessend können diese eine sachbezogene Zusatzfrage stellen. Die Dauer der Fragestunde beträgt höchstens 90 Minuten.

      http://ww​w.admin.ch/br/org/ind​ex.html?lang=de

      Ab​schliessend muss sogar noch erwähnt werden, dass in Eritrea gar Urlaub gemacht werden kann, wenn auch nicht in allen Landesteilen in derselben Qualität.

      http://w​ww.afrika-travel.de/e​ritrea/

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger:

      Es mag sein das ich über die Passgeschichten nicht genau Bescheid weiss, es ist gut möglich das es nicht um Pässe geht bei der Steuereintreibung. Hier gibt es einen Artikel aus dem Tagesanzeiger der für andere Gründe für die “Steuer”zahlungen spricht:

      http://ww​w.tagesanzeiger.ch/sc​hweiz/standard/Berich​t-Eritrea-treibt-in-d​er-Schweiz-Schutzgeld​er-ein/story/18619772​

      Hier ein Artikel aus 20 Minuten:

      http://ww​w.20min.ch/schweiz/ne​ws/story/Eritrea-trei​bt-in-der-Schweiz-ill​egal-Steuern-ein-3089​9497

      Marcel Schenker:

      Bezüglic​h Steuerzahlungen an Eritrea durch Flüchtlinge möchte ich Sie auch auf oben genannte Links verweisen. Das ist dann auch gleich ein weiterer Hinweis auf die Menschenrechtslage in Eritrea.

      So lange Sie weiterhin Kriminalität in einem Land mit Menschenrechtsverletz​ungen bzw. Gewalt durch Regierungen vermischen, zudem die Lebenssituation Einheimischer mit Reisewarnungen an Touristen, ist kaum sachlich mit Ihnen zu diskutieren.

      Ich habe zudem keine Ahnung was Ihre Empfehlung parlamentarischer Mittel bezüglich Ihrer sehr unrealistischen Theorie das der Staat Eritrea selbst Flüchtlinge in die Schweiz schickt soll. Viel Text um nichts.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Wagner

      Eigentlich fahren Sie sich mit Ihren Argumenten immer weiter in die Sackgasse.

      Sie klammern sich an den Strohhalm von Menschenrechtsverletz​ungen und an die Genfer Flüchtlingskonvention​ die ausreichend widerlegt worden sind hinsichtlich der Wirtschaftsflüchtling​e aus Eritrea, die sich auf Kosten der Schweizer Bevölkerung unrechtmässig Asyl verschaffen und nachweisbar den Steuerzahlern auf der Tasche liegen. Die einzige Frage die ich mir diesbezüglich noch Frage: Wieso?

      Es bringt nicht mehr viel mit Ihnen über diesen Asylmissbrauch zu diskutieren, da Sie keinerlei Argument mehr vorbringen können, welche für die Diskussion sachdienlich wären.

      Das Sie zudem die parlamentarischen Mittel mit Ihrem Vorwurf an mich bezüglich der Glaubwürdigkeit nicht unter einen Hut bringen können, bedaure ich sehr. Es zeigt aber, wie sehr Sie sich selbst zur Geisel Ihrer Wahrnehmung machen und keinerlei Bereitschaft zu einem offenen Dialog zeigen, indem Sie alles nur noch dementieren und die Sachlichkeit verneinen. Schade Herr Wagner.

      Sie stellen selbst die Tatsache in Abrede, dass nachweislich Eritreer in Ihrer Heimat Ferien machen und wollen dann noch glaubwürdig erzählen, wie restriktiv die Regierung ist und wie sehr die Menschen dort unter dem Staat zu leiden haben.

      Sie haben sich in eine Ecke manövriert aus welcher Sie mit Glaubwürdigkeit nicht mehr herauskommen und ignorieren selbst, dass ich eine Neubeurteilung der Lage in Eritrea verlange.

      Wenn Sie dann noch die Links kopieren mit welchen Ihre Argumente widerlegt wurden und diese als Basis für Ihre Standpunkte nehmen, dann verkommt das bald der Lächerlichkeit.

      In​ diesem Sinne können Sie gerne weitere abstruse und wenig sachdienliche Kommentare schreiben. Beim Thema Wirtschaftsflüchtling​e ist jetzt die Politik gefordert. Bleibt für Sie zu hoffen, dass wenigstens die Parlamentarier die Ihren Ansichten nahe stehen, noch ein paar taugliche Argumente in die Diskussion einbringen können. Ich wage dies zu bezweifeln, spricht die Realität doch eine deutliche Sprache.

      Insofern wünsche ich Ihnen für das neue Jahr viel Bereitschaft zum Dialog, etwas mehr Sachlichkeit, ein offenes Ohr für Argumente die Ihren Überzeugungen widersprechen und ein offenes Auge für die Realität.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schenker, Sie belegen nichts, Sie führen Einzelbeispiele auf und erklären sie für allgemeingültig. Ich stelle auch nicht die Tatsache in Abrede das Eritreer Urlaub in Eritrea machen, ich bin nur dagegen wegen Einzelfällen ganze Asylantengruppen zu Wirtschaftsflüchtling​en und Asylbetrügern zu machen.

      Das hat dann nichts mit zielführender Argumentation zu tun, sondern nur mit der versuchten Verteidigung von Vorurteilen. Das abstruseste ist dann noch Ihr Mexiko-Beispiel. Nur weil ein Bürgermeister in Straftaten verwickelt war glauben Sie es vergleichen zu können mit einem diktatorisch regierten Staat. Wissen Sie, selbst nach Nordkorea können Sie als Tourist reisen: beruhigt sie auch dort diese Tatsache betreffend der Menschenrechtssituati​on?

      Interessant auch das Sie bezüglich des UN-Menschenrechtsberi​chts zum Thema Eritrea zu dem ich einen Link angegeben habe gar nichts zu sagen haben.

      Ich verteidige keinen Asylmissbrauch. Wenn sich aber die üblichen Verdächtigen hier auf Vimentis, die üblicherweise sowieso schon gegen jede Form von Zuwanderung hetzen, mit Pauschalverurteilunge​n gegen Menschen einschiessen die sich hier nicht verteidigen können ist das eine ganz üble Sache und eine Schande für die Schweiz. Oftmals sieht man dann in der Argumentation das die 5% angeblich echten Asylanten nur ein Alibi-Argument sind um sich vor (berechtigten) Klagen wegen Rassismus zu schützen. Peinlichst sind dann zum Beispiel Blogartikel zu einem Einzelfall in Schweden, der dann allgemeingültig das Frauenbild aller asylbeantragenden Syrer aufzeigen soll.

      Ja, Sie haben recht das ich nicht verstehe was mir parlamentarische Mittel bringen sollen wenn es um Argumente Ihrerseits geht die in Richtung Verschwörungstheorie gehen. Nachdem Sie es mir nicht erklären wollen nehme ich an das Sie gemerkt haben das dies ein Rohrkrepierer war, Sie das aber nicht zugeben wollen, oder? Verständlich.

      Verl​angen Sie eine Neubeurteilung der Lage in Eritrea, das ist völlig in Ordnung. Warten Sie aber mit Verurteilungen eritreischer Flüchtlinge ab bis diese Neubeurteilung erfolgt ist.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Marcel Schenker,

      ich stimme Ihnen zu 100 % zu und hoffe dass Sie jetzt im Parlament Nägel mit Köpfen machen i.S. diesem krassen Asylmissbrauch “Heimatferien von Asylanten” & “Geldzahlungen an eine angebliche Terrorregierung”. Alle guten Wünsche und Unterstützung haben Sie von mir. Die angekündigte Reise von Hr. Chr. Blocher finde ich als richtig und sehr nützlich zur Klärung der Situation dort vor Ort.

      @ F. Wagner,

      Sie sind eine ganz harte, zu “einäugige Nuss” i.S. Asylmissbrauch tausender Eritreer, man kann mit Ihnen nicht sachlich diskutieren. Thema ist; Asylstatus beantragen und gleichzeitig dann Ferien in Eritrea. Da habe ich von Ihnen bislang nichts brauchbares in der Sache gelesen. Schade.

      ********
      ​​
      Das ist natürlich auch ein sehr einfacher Weg, die die Eritreische-Regierung​​ da gefunden hat, Export von jungen Männer, und diese schicken dann Devisen ins Heimatland in Form von vom Asyl- und Sozialhilge-Geld, resp. diese Regierung soll noch Zwangsabgaben in der Schweiz selber eintreiben von 2 %. Dazu meine ich, warum machen es ihnen die Verantwortlichen des Immigrationsamtes in Bern denn so einfach, indem überhaupt Geld ausbezahlt wird ? Dies soll mal Frau SP-BR Sommaruga im Parlament selber beantworten als Verantwortliche, mittels entsprechenden parlamentarischen Eingaben. Deutschland gibt Unterkunft, für Essen & Kleider bekommen sie ausschliesslich Gutscheine, eben darum nehme ich an. So ist Missbrauch vom viel zu viel ausbezahlten Geld ganz einfach unterbunden.
      Das durschnittliche Einkommen in Eritrea ist 430 US-$, eines Schweizers/In 76’380 US-$, also genau 177,6 x soviel. Die Kaufkraft dementsprechend, das heisst 1000 $ sind in Eritrea schon $ 17’600, darum diese Asylgeld & Sozialgeld Reisläuferei seit Jahren. Somit finanziert das Migrationsamt Bern diese Reisläuferei noch “wohltätig” aus unseren Steuergeldern und gleichzeitig eine Regierung, die sie mittels Anerkennung jedes Eritreers zuvor als schwer menschenrechtsverletz​​end & diktatorisch einstufte. Welch ein Wahnsinn spielt sich denn hier ab, die stellen dort in Bern ja so alles auf den Kopf.

      *******

      De​r Kommunismus ist die dem Sozialismus folgende höhere Phase der gesellschaftlichen Unter-Entwicklung…


      © Elmar Kupke (*1942), deutscher Aphoristiker und Stadtphilosoph

      ***​*

      Natürlich war der Sozialismus dem Kapitalismus überlegen. Er ist schneller untergegangen.

      © Dr. rer. pol. André Brie (*1950), deutscher Diplom-Politikwissens​chaftler, von 1999 bis 2009 Europaabgeordneter der Linkspartei, Präsident der Chile-Delegation des Europäischen Parlaments und Aphoristiker

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, man kann mit mir schon sachlich diskutieren, leider mit Ihnen nicht. Das Sie in der Hinsicht Probleme mit der Selbstwahrnehmung haben sieht man z. B. daran das Sie einen Blogartikel mit dem Wunsch nach sachlicher Diskussion ohne Polemik schliessen … nur wenige Zeilen nachdem Sie Asylanten als verlogen und Flüchtlinge aus Kriegsgebieten als “Pussys” bezeichnet haben (Polemik erster Klasse).

      Sobald Sie sich mal an dieselben Vorgaben halten die sie von anderen erwarten ist sachliche Diskussion mit Ihnen vielleicht sogar möglich.

      Sobald Sie mir eine entsprechende Quote Eritreer nachweisen die in der Schweiz Asyl beantragt haben und gleichzeitig Ferien im Heimatland machen bin ich bereit das als echtes Problem zu diskutieren. So lange Sie nur Einzelfälle vorweisen können nicht. Schon heute verliert ein Asylant dem ein solches Verhalten nachgewiesen wird seinen Asylstatus, und das ist auch gut so.

      Das Sie in Ihrem Text weiter so tun als ob die Eritreer freiwillig ihre Regierung finanziell unterstützen und damit meine oben angegebenen Links ignorieren die vermuten lassen das dies erpresste Schutzgelder sind zeigt ebenfalls das konstruktive Diskussionen eher nicht ihr Ding sind. Das Sie von Asylmissbrauch “tausender” Eritreer sprechen, eine Zahl die Sie sicher wiederum nicht belegen können, ist ein weiterer Beleg.

      Herr Blocher wird nicht nach Eritrea fahren, da wäre ich bereit drauf zu wetten. Als Tourist ist Eritrea in vielerlei Hinsicht heikel, ein Staatsbesuch bei Eritreas Diktator wohl wenig zielführend, mal ganz abgesehen davon das Herr Blocher aktuell keine Position bekleidet die ihm einen Staatsbesuch ermöglichen sollte. Das war nur übliche Schaumschlägerei, sonst nichts.

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  • Dezember 29, 2014

    Professsioneller Menschschmuggel in die Schweiz.

    Aus dem Bericht geht hervor, dass Menschenschmuggler meist in losen Netzwerken organisiert sind, die aus kleineren Gruppen bestehen und sich durch ein hohes Mass an Flexibilität und Mobilität auszeichnen. Die Schleusergruppierunge​​​n sind international sehr gut vernetzt und verfügen über eine komplexe Arbeitsteilung. Die Schlepper selber bleiben dabei zunehmend im Hintergrund.

    Bevor​​​zugte Schleusungen auf dem Landweg

    Schleusung​​​en in die Schweiz und in andere europäische Zielländer werden immer häufiger mit immer besser gefälschten Dokumenten durchgeführt, um den Behörden die legale Einreise oder den legalen Aufenthalt der migrierenden Person vorzutäuschen. In Südost- und Osteuropa werden beispielsweise Werkstätten betrieben, in denen die verschiedensten Dokumente fast aller Schengen-Staaten gefälscht werden.

    Die Routen, entlang denen die irregulär Migrierenden geschleust werden, ändern sich häufig. Meistens werden die Migranten auf dem Landweg entlang von verschiedenen Routen durch die Balkanstaaten in die Schweiz geschleppt. Die Einreise in die Schweiz findet meist im Strassen- und Bahnverkehr über die Schengen-Binnengrenze​​​n im Süden, Südwesten oder Osten statt.

    Die Schleusergruppierunge​​​n selber weisen häufig ethnische Verbindungen zu den Personen auf, die sie schleppen. In der Schweiz sind aktuell primär kriminelle ethnisch-albanische sowie syrische und im geringeren Masse eritreische Tätergruppierungen, aber auch Gruppierungen aus dem Nahen und Mittleren Osten, aus China, Afrika und Sri Lanka aktiv in den gewerbsmässigen Menschenschmuggel involviert.

    Ich denke Menschenschmuggel hat sich als sehr lukrativ zu einem Milliardengeschäft gemausert wie der Drogenhandel (vgl. Nigerianer-Drogenmafi​a Westafrika weltweit) ja auch.

    Quelle​;

    ​​http://www.poliz​ei-​s​chweiz.ch/ger_det​a​il​s_56243/Bericht_ue​​be​r_den_gewerbsmaes​si​g​en_Menschenschmu​ggel​​_und_die_Bezueg​e_zur_​​Schweiz.html

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    • Juli 19, 2021

      Vimentisregel Nr.4. Jeder Beitrag darf nur einmal veröffentlicht werden. Mehrfache Veröffentlichung in einem oder verschiedenen Blogs ist nicht erlaubt.

      Sie haben diesen Beitrag auch im Blog: “Eritrea weiter i.S. Rechtsgleichheit als die Schweiz” veröffentlicht.

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben ja Recht, aber es ist nicht ganz der gleiche, denn ich habe ihn ja ein ganz klein wenig abgeändert, was Sie nicht bemerkt haben dürften.

      Frau Susanne Rotzetter ich wünsche Ihnen für das neue Jahr 2015 Erfolg, Zufriedenheit und vor allem auch Gesundheit, damit Sie weiter hier sachliche Beiträge wie bis anhin schreiben können.

      lb Gruss
      Gilbert Hottinger

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  • Juli 1, 2017

    Weshalb leistet die Schweiz nicht mehr Hilfe vor Ort?

    Die Schweiz ist am Horn von Afrika insgesamt sehr präsent. Die Aufwendungen verschiedener Departemente beliefen sich 2015 auf 80 Millionen Franken. Die Entwicklungszusammena​rbeit und die humanitäre Hilfe wurde 2006 eingestellt, weil es nicht mehr möglich war, «die Grundsätze der Neutralität, der Unabhängigkeit und der Unparteilichkeit zu gewährleisten», wie das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) schreibt. Bis 2006 half die Schweiz der notleidenden Bevölkerung während und nach dem Krieg mit Äthiopien.
    Wie hoch ist die Sozialhilfequote der eritreischen Flüchtlinge und der vorläufig Aufgenommenen?
    Korre​kte Antwort
    86 Prozent
    Ihre Schätzung
    82 Prozent
    0100

    Der Anteil der Sozialhilfebezüger unter den eritreeischen Flüchtlingen beträgt 86 Prozent. Erfasst sind anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene, die maximal 5 bzw. 7 Jahre in der Schweiz leben. Die Quote der Eritreer insgesamt ist etwa halb so hoch. Ihre Schätzung liegt um 5 Prozent zu tief. Sie haben damit besser geschätzt als 79 Prozent aller anderen.

    Untersche​iden sich die Parteien in der Haltung gegenüber Eritrea?

    Die SVP fährt eine harte Linie, die Linke eine weiche. Aber das greift zu kurz. Die Volksvertreter, die nach Reisen in Eritrea eine ganz andere Asyl- und Aussenpolitik forderten, gehören verschiedenen Fraktionen an: SVP-Nationalrat Thomas Aeschi gehört ebenso dazu wie die grüne Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli. Auch in der FDP gibt es verschiedene Positionen. Ständerat Philipp Müller warf den Medien vor, einseitig die Informationen der Uno zu verbreiten und andere auszublenden. Der freisinnige Aussenminister Didier Burkhalter zeigte sich in der gleichen Debatte empört über die Verharmlosung des Regimes in Asmara.

    Quelle;
    h​ttps://www.nzz.ch/sch​weiz/10-fragen-zu-asy​lbewerbern-aus-eritre​a-ld.107122

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