1. Sonstiges

Frauen als Freiwild und Männer als Triebtäter?

In der ers­ten Ju­li­wo­che, während und nach den vier Tagen des Auf­stands gegen den ägyptischen Präsidenten Mur­si, war die se­xu­elle Ge­walt an Frauen auf dem Tahr­ir-­Platz stark präsent im me­dia­len Dis­kurs. Mehr als hun­dert Frauen wur­den nach An­ga­ben von Men­schen­rechts­or­g​a­ni­sa­tio­nen in den vier Tagen des Auf­stands ver­ge­wal­tigt. Die se­xu­elle Ge­walt war Teil einer po­li­ti­schen Stra­te­gie: Die Frauen soll­ten verängstigt und damit ge­zielt daran ge­hin­dert wer­den, in der Öffentlichkeit auf­zu­tre­ten, öffentlichen Raum zu be­an­spru­chen, öffentlich zu de­mons­trie­ren und ihre Mei­nung öffentlich kund zu tun. Se­xu­elle Übergriffe gehören im Ägypten zum All­tag, egal wie die Frauen ge­klei­det sind und unabhängig da­von, ob sie Ausländerinnen oder Ein­hei­mi­sche sind. Der ägyptische Staat bie­tet Frauen keine Si­cher­heit, Männer können sie als Frei­wild an­se­hen. Zum Glück or­ga­ni­siert sich auch hier der Wi­der­stand von Frauen und Männern. Und zum Glück wird end­lich darüber ge­spro­chen.

Gleichzeitig, im starken Kontrast zu diesem medialen Diskurs, lanciert 20 Minuten eine sexistische Kampagne nach der anderen: Mit Füdli, Busen und PS ist jedes Sommerloch zu stopfen, dachte sich wohl die 20 Minuten-Redaktion und eröffnete den Wettbewerb zum grossen Freundin-Auto-Duell. Damit erhielt die Zeitung Blutt[1] (pardon Blick am Abend) gehörig Konkurrenz, auch wenn der Wettbewerb kaum auf Anklang bei der Leserschaft stiess.

Direkt im Anschluss an diese fragwürdige Aktion, die zu Recht als „sexistische Kackscheisse“[2] bezeichnet wurde, folgte ein Artikel zu angeblich immer kürzer werdenden Hotpants. Frauen würden sich damit selbst als Freiwild inszenieren, denn wer so rumlaufe, sei selbst schuld, wenn er angemacht werde – so der Tenor des Artikels. Dass diese Logik nicht stimmt, zeigen die Forschung zu sexuellen Übergriffen und exemplarisch auch die Übergriffe am Tahrir-Platz. Frauen werden Opfer von sexueller Gewalt, egal wie sie gekleidet sind, egal ob verschleiert oder im T-Shirt, egal welchen Alters. Sexuelle Gewalt ist Gewalt und muss auch entsprechend behandelt werden. Wer hier mit knappen Hotpants argumentiert, begibt sich auf eine falsche Fährte, die sexuelle Gewalt verharmlost und Opfer zu Unrecht der Mittäterschaft beschuldigt. Gleichzeitig wird auch deutlich, dass bei solchen Diskussionen im Prinzip gar nicht um angeblich zu knappe Kleider, sondern um Geschlechterstereotyp​en geht: Frauen werden als aufreizendes Freiwild und Männer als unkontrollierte Triebtäter inszeniert.

Stereoty​pe Geschlechterrollen und sexuelle Gewalt haben einen Zusammenhang. Diesen hat die UN-Kommission zur Stellung der Frau in ihrem Schlussdokument vom März 2013 klar herausgearbeitet[3]. Wenn geschlechtsspezifisch​e und sexuelle Gewalt bekämpft werden soll, müssen demzufolge auch Geschlechterstereotyp​en und Rollenbilder in unserer Gesellschaft hinterfragt und verändert werden. Internationale Normen verpflichten Staaten, ihre BürgerInnen vor Gewalt zu schützen. Dazu benötigt es Schutzmassnahmen, wenn Gewalt stattfindet, aber auch Präventionsmassnahmen​, damit solche Gewalt verhindert werden kann. In der Sommersession habe ich eine parlamentarische Initiative[4] eingereicht, die die Schaffung einer zentralen Fachstelle gegen Geschlechterstereotyp​en verlangt. Dabei soll die Fachstelle unter anderem proaktiv Empfehlungen und öffentliche Stellungnahmen an die Medien- und Werbelandschaft abgeben, ohne auf ein Beschwerdeverfahren von Dritten angewiesen zu sein.

Ich hätte mir im Laufe der Berichterstattung gewünscht, diese Fachstelle würde schon existieren, damit ich mich – Sommerloch hin oder her – nicht mit solch undifferenzierten Medienleistungen den bereits erwähnten Artikeln des 20 Minuten befassen müsste. Ich wünsche mir, dass Schweizer Medienschaffende endlich begreifen, dass Sexismus kein Kavaliersdelikt ist, sondern mit dazu beiträgt, dass Frauen und Männer weltweit unter sexueller Gewalt leiden. Dass sexuelle Gewalt politisch relevant ist und als Teil einer geschlechterstereotyp​en und damit diskriminierenden Gesellschaft gesehen werden muss. Etwas Weiterbildung für die Redaktion zur Verbesserung der Genderkompetenz wäre eine feine Sache für das nächste Sommerloch – gut aufbereitet zu finden auf www.rollenrollen.ch.

 

 

[1] „Blutt am Abend“ war der Übernahme, der die Aktion 16 Tage gegen Gewalt an Frauen am 10. Dezember 2012 dem Blick am Abend verlieh

 

[2] Nick Lüthi, Redaktionsleiter der Medienwoche

 

[3] http://www.skmr.ch/de​/themenbereiche/gesch​lechterpolitik/artike​l/gewalt-frauen.html

 

[4] http://www.parlament.​ch/d/suche/seiten/ges​chaefte.aspx?gesch_id​=20130432

 

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Comments to: Frauen als Freiwild und Männer als Triebtäter?
  • Juli 26, 2013

    Frau Feri

    Was in Agypten passiert, hat doch def. nichts mit den Sommerlöchern im 20 Minuten, den Hotpans in unseren Schulzimmern und unseren paar alten schweizer Schowis zu tun.

    Aber natürlich, schlagen sie sofort den Diskriminierungs-Link​ zur Schweiz und nutzen die Gelegenheit, gleich los zu rennen und noch eine überflüssige Bürokratenstelle zu schaffen. Wegen einem Artikel in einem Gratisblatt.

    Sie denken wohl, selbst wenn Sie einem Mann nackt ins Gesicht springen, dürfe ihn das nicht jucken, oder zu einer Bemerkung verführen.

    Wenn Sie meinen, der schweizer Presse deshalb jetzt Benimmregeln bei bringen zu müssen, dann machen Sie das doch bitte in ihrer Freitzeit. Die mündigen Bürger sind nähmlich durchaus in der Lage selbst zu entscheiden, ob sie die „sexistische Kackscheisse“ lesen wollen oder nicht.

    Oder wollen Sie künftig jeden schmutzigen Witz, zensieren und starfrechtlich verfolgen lassen. Haben Sie echt, nichts besseres zu tun?! Stehen Sie als Frau, doch einfach drüber, so wie jede von uns, mit einem halbwegs gesundem Selbstwertgefühl.
    Das nur so als Tip, von Frau zu Frau 😉

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  • Juli 26, 2013

    Bravo Daniela Bächli. Super Kommentar.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Feri, ist selbstbezeichnend alleinerziehnde Mutter und verzichtet seit vielen Jahren auf ein eigenes Auto! Vorbildlich!

      Herrn​ Schweizers PS-Boliden und seine Freundin im Bikini, auf dem selben Bild, sind wohl einfach zu viele pers. Feindbilder auf einen Schlag, für die Ex.Lehrerin mit GA und politischem Sommerloch.

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  • Juli 26, 2013

    Denke Gesetzesartikel welche den Unsinn, Lügen, Hypothesen, Hörensagen, Schwachsinn einschränkt/verbietet​ der öffentlich verbreitet wird, ist überfällig.
    Z.b. sollten bei jeweiligen Texten und Aussagen angegeben werden müssen ob dies überprüft worden ist und nicht der Manipulation zwecks Verblödung der Masse dient.
    Zeitungsabos sind ja auch nur noch als Brennstofflieferung sinnvoll.

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  • Juli 26, 2013

    Bis die Schweizer versuchen ihre Frauen auf Tahrir-Platz-Niveau aus der Politik herauszuhalten, wie Ihr Aufschrei suggeriert, Frau Feri SP, muss 20-Minuten aber noch ganz viele blutte Kampagnen führen und auch die Hot-Pants reichen längstens nicht.

    Geht es zudem nach Ihren Vorstellungen, könnte man ja hierzulande, anders als z.Bsp. in Ägypten, durch freie Genderwahl die Gewaltseite jederzeit wechseln…

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  • Juli 26, 2013

    Bei Geschlechtsstereotype​n fällt mir der schöne Song hier ein:

    http://www.youtub​e.com/watch?v=5_DcXg5​9oy0

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  • Juli 27, 2013

    Es ist doch in der Tat etwas übertrieben wenn man Frauen generell als Freiwild und Männer als Triebtäter bezeichnet. Klar gibt es solche Männer welche sabberanfälle erhalten ob jetzt Mini, Hotpants etc. getragen werden (sollte) und wo man von Verhaltensmuster Angst bekommen müsste, was Sicherheiten von Frauen anbelangt. Aber meistens sind ja solche Männer durch andere Verhaltenstrieben abgelenkt. Wie Alkoholsucht, Drogenabhängig, Forumssüchtig, hetzsüchtig, Studiersüchtig und solche Männer, welche von der Veranlagung sicher eine Gefahr auch für Frauen darstellen würden, sind durch ihre jeweilige Sucht oder andere “Triebe” Zeitlich gar nicht mehr im Stande auf die Strasse zu gehen. Was Frauen und Menschen generell eigentlich positiv beurteilen müssen. Darum muss auch die Frau sicher auf den Strassen stetig wachsam sein, hat aber dadurch wesentlich weniger zu befürchten als man vielleicht denkt.

    Danke

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  • Juli 29, 2013

    Es ist selten aber eine Frau spricht mir aus dem Herzen.Danke Daniela Bächli

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  • Juli 29, 2013

    Die SP ist doch fast ein Reiseleiter, die geile “Männer” oder Machos scharenweise in die Schweiz importieren!
    Haben eigentlich SP-Frauen den Pludi daran?

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  • Juli 30, 2013

    Grossartiger Artikel, welchen den Nagel auf den Kopf trifft. Frauen und Männer sind mündige und handlungsfähige Wesen. Triebtäter gehören als solche bestraft. Und zwar mit voller Härte. Wer mit zu kurzen Hosen oder Röcken als Ursache für eine Triebtat bei den Frauen sucht, kann auch gleich behaupten, dass die Schuld schon nur an der Frau liegt, weil sie eine Frau ist. Dieser Bewegung muss einhalt geboten werden. Die Schuld liegt ganz alleine beim Täter, und dessen Tat mit der Schuld einer anderen Person und deren Geschlecht zu entschuldigen, finde ich zum k***. Wer einer Person Gewalt antut, gehört bestraft. Egal, ob es wegen einem dummen Blick, einer blöden Bemerkung oder Kleidung geschieht. Die Schuld liegt immer beim Täter.

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  • Juli 31, 2013

    Herr Bürgi

    Als Triebtäter bezeichnet man eine Person, die aufgrund eines „psychischen Defektes“ einen Trieb (ein Verlangen) nicht normal steuern kann und durch das zwanghafte Ausüben einer triebbefriedigenden Handlung sich und/oder seiner Umwelt Schaden zufügt.

    Meist versteht man unter Triebtätern Personen, die ihren Sexualtrieb nicht in dem gesellschaftlich geduldeten Rahmen ausleben und andere Personen vergewaltigen oder sexuell nötigen. Es kann sich aber auch um anderes zwanghaftes Verhalten handeln (z. B. zwanghafter Diebstahl, sprich Kleptomanie).
    Vor Gericht wird bei Triebtätern oft verminderte Schuldfähigkeit geltend gemacht, da der unkontrollierte innere „Drang“ die Zurechnungsfähigkeit des Täters einschränke.

    Und es beschrenkt sich auch nicht auf das mändliche Geschlecht. Ebensowenig wie häusliche Gewalt, oder sexuelle Nötigung, sich etwa nur auf Männer beschrenken lässt.

    Von “Triebtätern” kann beim normalen Bürger und 20Minuten Leser, also sicher schon mal nicht die Rede sein!

    Und auch nicht in Ägypten! Denn was da abgeht, ist nichts anderes als eine immer wiederkehrende uralte Kriegststrategie! Das kennen wir bereits aus dem Balkan- und anderen Bürgerkriegen.

    Frau Feri kann ich zu gute halten, dass sie offenbar nicht nur Tatenlos zusehen will. Das haben wir ( der Rest der Welt) in der Tat schon viel zu oft und zu lange getan. Aber ich fürchte ernsthaft, eine Fachstelle die den schweizer Journalisten und Werbern auf die Finger klopft, wird am Schicksal der Ägyptischen Frau, def. nichts ändern.

    Also, um was genau geht’s hier? Das Frau Feri keine halbnacken Frauen mehr im 20 Minuten sehen will und keine schweinischen Komentare.

    Sie schreiben, der Täter ist immer allein für seine Tat verantwortlich. Das sicher ja, aber Frau müsste ihre Botschaft halt schon auch mal hinterfragen. Wenn man sugeriert, dass man nur auf eines aus ist, bekommt man vermutlich früher oder später, auch genau das. Und wenn ich mir die mitteleuropäische Frau so ansehe, wie sie sich z.B. im TV, dem meistbietenden anbietet und sich auf’s primitivste anbiedern. Da muss sich Frau halt schon auch bewusst sein welche Botschaft, wir unseren jungen Männern so vermitteln.

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    • Juli 19, 2021

      Daniel Bächli, weitaus das intelligenteste was ich im Bloc hier gelesen habe. Dies von einer Frau zu lesen freut mich doppelt.

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    • Juli 19, 2021

      Schön, wie sie eine/n Triebtäter/in erneut die Schuld absprechen, weil er/sie ja für die Tat nichts kann. Nein, das Opfer soll sich überlegen, weshalb sie/er Opfer einer Triebtat geworden ist. In ihrem Fall erneut die Frau welche sich in Ihren Worten aufgrund Ihrer Kleidung “anbiedert”. Die Botschaft die Frau/Mann aussendet oder aussenden will, ist nicht immer die, die beim Empfänger ankommt. Und falls der Empfänger oder die Empfängerin eine Nachricht falsch interpretiert, kann er/sie immer noch nachfragen. Ansonsten entsteht halt wieder ein Verbrechen. Bis es dazu kommt, auch wohl noch ein mehrmaliges “NEIN” eines Opfers. Dass durch Sie Frau Bächli erneut die Schuld beim Opfer statt beim Täter gesucht wird, finde ich erschreckend.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bürgi, die Botschaft, für Geld kannst Du alles von mir haben, kann ich ihnen auch im Übersack vermitteln. Und jede Verantwortung dafür von mir weisen, ebenso.

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    • Juli 19, 2021

      Mein lieber Marc Bürgi, Ich habe mehrmals aufmerksam die Zeilen von Frau Bächli durchgelesen. Was Sie hier Frau Bächli und so nebenbei auch mir vorwerfen, hat Diese so nicht geschrieben. Wo steht, dass Sie den Täter schützten will und den Frauen die Täterrolle zuspricht. Frau Bächli hat einfach beide Seiten ohne grosse Wertung gezeigt.

      Ihre sicher ehrlich gemeinte Meinung lässt leider verschiedene Verstehensweisen zu.

      Sind Sie sich sicher, dass es Frauen gibt die sich nur aufreizend kleiden, weil es ein momentaner Modetrend ist. Ich bin mir da nicht so sicher. Trotzdem bin ich auch der Meinung, dass aufreizende Kleidung kein Freibrief ist für anzügliche Bemerkungen, handgreiflichkeiten oder sogar sexuelle Uebergriffe.

      Offensichtlich schert sich der Gesetzgeber in Sachen der wirklichen Triebtäter nicht um die Volksmeinung. Das Volk hat klar und unmissverständlich verlangt, dass solch kranken Individien verwahrt werden. Gegen den eindeutigen Volkswillen sprechen Richter nach gemurksten Gesetz noch weniger Verwahrungen aus. Marc Bürgi, Die Gesetzgeber sollten Sie angreifen, nicht Frau Bächli.

      Uebrigens Yvonne Feri hat hinter den obigen Titel ein Fragezeichen gesetzt.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Paul Rohner, Herr Bürgi ist noch jung! Und offenbar auch noch ziemlich naiv. Denn er unterschätzt uns ja masslos! Dafür kann er wohl nichts. Aber als gestandene Frau, müsste Frau Feri , es meiner Meinung nach besser wissen! Und wenn er glaub ich solidarisiere mich mit Triebttätern, dann ist für ihn offenbar jeder schweizer Mann ein Pot. Triebtäter. Als Mann, müsste ich mich jetzt fragen, ob ich den als Volksvertreter akzeptieren kann. Als Frau, gebe ich ihnen recht, er pisst den falschen ans Bein. Offengestanden, habe ich aber auch gar nichts anderes erwartet. Aber die Hoffnung stirbt halt auch bei mir zuletzt. 😉

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    • Juli 19, 2021

      Hui Frau Bächli, jetzt habe ich vor Lauter Nationalfeiertag und dem schönen Wetter Ihren Beitrag mit meinem Namen verpasst. Nun, ich denke diese Menschen, welchen mir in der Vergangenheit die Stimme gegeben haben und in Zukunft wohl weiterhin geben werden, geben mir diese Stimme, weil sie mich als emanzipierten und sachlich argumentierenden Politiker persönlich kennen, schätzen und mögen. Ich mag zwar noch jung sein, doch Sie wissen ja: “Alter schützt vor Torheit nicht”. Auch auf das Niveau ihres Beitrages (ans Bein pissen) möchte ich mich nicht bewegen. Sonst schlagen Sie mich mit Ihrer Erfahrung..;) Im Ernst: Frau Feri legt in ihrem Artikel genau das dar, was ich auch als ein Problem unserer modernen Gesellschaft erkenne. Es ist in vielen Bereichen eine Überreaktion vorhanden (Verbotskultur). Von dieser Entwicklung müssen wir weg kommen. Als emanzipierter, intelligenter und berufstätiger Mann arbeite ich mit sehr gut, gar besser ausgebildeten jungen Frauen zusammen. Deren Respekt haben sie von mir aufgrund ihrer Leistung und der tollen Zusammenarbeit. Als sachlicher und emanzipierter Mann ist mir eigentlich egal, ob der Rock kurz ist oder der Ausschnitt tief. Wir befinden uns alle in einer zufriedenen und festen Beziehung und bewegen uns auf gleicher Augenhöhe. Wenn mich der Ausschnitt oder der Rock eine Arbeitskollegin abstösst oder gar antörnt, muss ich nur mich selbst hinterfragen. Und sicher nicht meine Kollegin geisseln. Das nennt man Emanzipation. Sich auf gleicher Augenhöhe treffen, frei von jeglicher geschlechtlichen Konfrontation oder Provokation. Für alles andere gehört schliesslich das Einverständnis und die Kooperation zweier mündiger und erwachsener Menschen dazu.

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    • Juli 19, 2021

      “Wenn mich der Ausschnitt oder der Rock eine Arbeitskollegin abstösst oder gar antörnt, muss ich nur mich selbst hinterfragen.”

      Wi​eso Herr Bürgi, muss Frau Feri dann nicht auch primär, mal sich selbst hinterfragen, wenn sie sich an so einem Sommerloch-Shooting stösst? Das ist doch eine Privatsache zwischen Fotograf, Zeitung und Model.

      Allerdings gehe ich nicht mit Ihnen einig Herr Bürgi, dass zu kurze Röcke und zu tiefe Ausschnitte, immer im Empfinden des Betrachters liegen, wenn er sich davon belästigt fühlt. Nicht umsonst erlassen immer mehr Konzerne Kleidervorschriften, obwohl man denken müsste, erwachse Menschen wüssten sich “anständig” zu kleiden. Offenbar wissen sie aber genau das, eben nicht! FlipFlop und Trägerleibchen haben im Büro genauso wenig verloren, wie zu tiefe Ausschnitte und breite Gürtel. In der Freizeit aber, haben wir niemandem vorzuschreiben was er anhat, oder wie er sich ablichten lässt. Was ihn antörnen und was ihn abzutörnen hat. Genau das will Frau Feri aber offenbar!

      Ich meine, als Frau Herr Bürgi, das haben wir gar nicht nötig, wir werden mit unseren Männern schon selbst fertig. Frau Feri, ohne ihr zu nahe tretten zu wollen, erbringt für mich denn auch nicht den Leistungsnachweis, der mir aufzeigen würde, dass sie die Männer verstanden hat, im Gegenteil! Das wäre aber Bedingung um eine ernstzunehmende GLEICHSTELLUNGS-Polit​ik betreiben zu können. Auf mich persönlich macht es eher den Eindruck einer, alle Männer sind Schweine Politik, die da betrieben wird. Insb. wenn man sich ansieht mit welcher Inkonsequenz sie betrieben wird. Immer nur zum eigenen Nutzen. Und mit den immer selben Trännendrüsen Argumenten, der schwachen unterdrückten Frau und dem sexistischen Mann.

      Als Frau, finde ich das beschämend! Denn das alles gibt es ja auch umgekehrt und das nicht zu selten! Charakter hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Und wenn ich sie als jung und naiv bezeichnet habe, dann nur weil Sie die Frau im allgemeinen offenbar immer noch als besonders schützenswert betrachten. Das sind wir aber nicht, Herr Bürgi!

      Und zu den Triebtätern. Werden sie überführt werden sie entsprechend bestraft. Wer einer hübschen Frau nachsieht, Herr Bürgi, ist aber kein Triebtäter! Auch nicht, wenn die Frau statt Rock nur einen breiten Gürtel trägt. Wenn ihre Freundin das anders sieht, oder Frau Feri, ist das doch Eure Privatangelegenheit und keine Staatsaffaire!

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  • Juli 31, 2013

    Emanzipation erfüllt sich durch das BEWUSSTE Wahrnehmen und Gestalten von Freiheitsrechten.

    ​Sich seiner Freiheit bewusst zu sein, ist das eine. Damit umgehen zu können, ist aber offenbar etwas ganz anderes. Oder damit wie andere, diese Freiheit leben.

    Denn eines liegt ja auf der Hand, keine der Frauen auf Schazis Motorhaube, wurde dazu genötigt sich so in Szenne zu setzen. Man könnte sich also durchaus fragen, wen genau, will man(Frau)hier eigentlich massregeln?
    Und verstösst das nicht gegen den Grundgedanken der EMANZIPATION?

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    • Juli 19, 2021

      Fraglich ist, wieso die Emanzipation nur auf die Frauen bezogen sind. Dürfen denn die Männer nicht emanzipiert sein? Es ist doch schön, dass man von Grund auf sein Leben im positiven Sinne gestalten kann.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist sie eben genau nicht, Herr Kneubühl Denn Emanzipation, ist keine weibliche Erfindung. Wenn Sie so wollen, war Moses ein Emanzer, weil er sein Volk von der Sklaverei in die Freiheit führte.
      Daher sollten wir längst wissen, die Freiheit erfordert einen hohen Preis und ist eben nicht umsonst.
      Von einer sogenannt emanzipierte, also freien, gesellschaft erfordert dies wohl vorallem eine hohe gegenseitige Tolleranz. Womit wir wieder im hier und jetzt sind.
      Seit 13 Jahren, Herr Kneubühl, haben sie als verheirateter Mann in der Schweiz die Freiheit zu wählen, ob sie sich ihrer Gattin unterordnen wollen, oder für Ihre EMANZIPATION einen hohen Preis zu zahlen bereit sind und sich dem immensen Ermessen des/der Scheidungsrichter/in ausliefern wollen. Mit etwas Glück treffen sie auf einen Leidensgenossen, dann haben sie Schwein, mit etwas Pech, landen sie aber bei der Inquisition. Mit dem Unterschied, dass die Hexen das Urteil Fällen und sie zögern nicht, einen x beliebigen stellvertretend für jeden Matcho, Schowi und Triebtäter, auf den Scheiterhaufen zu schicken. Manche gehen dafür sogar über die Sprichwörtlichen Leichen, die ihrer eigenen Kinder. Die gesetzlichen Grundlagen, haben sie damals geschaffen! Wir könnten Frau Feri ja mal fragen, wo eigentlich der Vater ihrer Kinder abgeblieben ist. Wäre ev sehr aufschlussreich, um hinter ihre eigentliche Motivation zu kommen.

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    • Juli 19, 2021

      Im ersten Teil gebe ich Ihnen recht. Die Freiheit der Emanzipation hat einen gewissen Preis. Jedoch mache ich trotzdem einen Unterschied zwischen Emanzipation und Feminismus/Masculinis​mus. Ich als emanzipierter Mann habe gegenüber der weiblichen Gesellschaft eine gewisse Toleranz, weil ich davon ausgehe, dass die hoffentlich emanziperten Frauen auch ein bisschen gegenüber den Männern tolerant sind. Weil sonst steigert sich alles wieder in den Feminismus. Dann bin ich beispielsweise wiederum mit dem Vorurteil konfrontiert, dass ich in die allgemeine Schublade der männlichen Triebtäterschaft abgeschoben werde. Die Emozionen würden dabei überhand gewinnen und das wirkliche Empfinden eines Mannes wird dabei ausgeblendet. In der Gesellschaft werde ich allgemein von den Frauen sehr respektiert ohne dass ich besonders auf gewisse Dialogsgepflogenheite​n achten muss. Ich habe zwar schon anderes erlebt, aber die positiven Effekte der Frauen gegenüber mir sind stets in bester Erinnerung.
      Bei einer Scheidung sind beide Parteien sowieso in verschiedener Weise in Not und beide Parteien sind unzufrieden. Ich denke aus diesem Grund ist der Gegenpol Feminismus auch richtig entstanden. Der Maggio-Typ oder der ehrenbesessene Mann gab es schon immer, das lässt sich nicht weg diskutieren. Allgemein finde ich die Emanzipation, wie Sie das beschreiben, Frau Bächli, eine gute Sache.

      Über Frau Feri kann ich nichts sagen, weil ich sie persönlich nicht kenne.

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    • Juli 19, 2021

      Für mich als Frau, Herr Kneubühl, gehört Frau Feri genau zu den Feministinen, die euch in die Matcho Schublade stecken will. und Herr Bürgi offenbar auch. Und wie Sie richtig sagen, Emanzipation hat mit Feminismus eigentlich nichts zu tun. Denn Schweizer Mann einfach mal so salop mit einem Triebttäter in die selbe Schublade zu stopfen, ist eine bodenlose Frechheit! als Mann hät ich da ein fettes Problem. Als Frau, bleibt mir leider nur mich von diesem Feminismus weit möglichst zu distanzieren.

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    • Juli 19, 2021

      Feministinnen und Maggios sind beides sich entgegengesetzte stereotypische Darstellungen von Frau und Mann, rein auf geschlechtlicher Basis definiert. Diese Begriffe sind fern von jeglicher Emanzipation. Was wirkliche Emanzipation bedeutet, dass heisst für mich persönlich eine Zusammenarbeit von Mann und Frau in Beruf wie auch in der Beziehung als gleichwertige Partner. Solch eine Lebensweise hat unsere Gesellschaft leider noch nicht komplett durchdrungen, aber ich bin überzeugt, dass die junge Generation sehr wohl auf dem richtigen Weg ist. Doch solange es Feministinnen gibt, gibt es den Maggio als Gegenpol. Das ist nicht nur fair, sondern menschlich.

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    • Juli 19, 2021

      Immerhin sind wir uns einig, Herr Bürgi, was Emanzipation bedeuetet. Mit dem Geschlechterkampf hat sie def. nichts zu tun!

      Männer sind alles (sexistische)Schweine​ und Frauen immer nur schützenswürdige Opfer, ist nicht umbedingt die beste Geisteshaltung um als Frau einer emanzipierten Geselleschaft mit ihnen zu leben.
      Denn dies bedingt, wie Herr Selk richtig anmerkt, in erster Linie mal gegenseitige Wertschätzung und Unvoreingenohmmenheit​!!!

      Und daran magelt es unseren Gleichstellungsdamen massiv, meiner Meinung nach. Und auch an der nötigen Selbstreflektion.

      ​Es mangelt an Sachlichkeit, an Realismus (auch der emanzipierte Mann bleibt Mann)und am Willen zusammen zu arbeiten und nicht gegen einander.

      Sie schreiben:
      “Was wirkliche Emanzipation bedeutet, dass heisst für mich persönlich eine Zusammenarbeit von Mann und Frau in Beruf wie auch in der Beziehung als gleichwertige Partner. Solch eine Lebensweise hat unsere Gesellschaft leider noch nicht komplett durchdrungen, aber ich bin überzeugt, dass die junge Generation sehr wohl auf dem richtigen Weg ist. “

      Für mich, Herr Bürgi, ist es das natürlichste der Welt und nicht etwa eine Neuerfindung von unseren Feministinnen. Und Männer haben damit, meier Erfahrung nach, in der Regel sowieso kein Problem. Solange Frau sie als Männer respetktiert. Soll heissen, nur weil er nicht Kleinkinderzieher werden will, sondern Feuerwerhmann, ist er nicht der schlechtere Mensch!

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  • August 8, 2013

    Werte Frau Yvonne Feri, SP,

    Es ist ja nett, dass Sie die Situation vom Arabischen Frühling plus weitere weltweite Probleme, was Gewalt gegen Frauen anbelangt, hier zum Thema machen.

    Leider kann ich der SP, aber auch den Frauen der SP plus den lieben netten Linken das nicht abkaufen, dass es hier um das Thema, Vergewaltigung und Massnahmen dagegen geht.
    Seit 2004 haben wir die Lebenslange Verwahrung von extrem gefährlichen Sexual und Gewalt Täter angenommen. Umsetzen mit der Unterstützung der Links und Nett Parteien? Es klemmt an allen Ecken!

    Ist nun nicht nett von mir, ABER, bevor man den Fokus aufs Ausland richtet, sollte man dreimal durchs eigene Land gehen, schauen dass hier alles in Ordnung ist.
    //abgewandelter​ Chinesischer Spruch.

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  • August 12, 2013

    Das Zusammenschmeissen von nordafrikanischen Zuständen und Vergewaltigung mit dem hiesigen “Porno-Schick” ist ja wohl allzu durchsichtig, und in seiner Dreistigkeit schon fast selber obszön.

    Eine solche “Fachstelle gegen Geschlechterstereotyp​en”, die sich mit “undifferenzierten Medienleistungen” auseinandersetzt wäre ja der pure Alptraum. Immer mehr leben wir in einer Dystopie, wo es reicht, ein paar politisch korrekte Floskeln zu streuen. Die Alternative würde heissen, das Hirn einschalten.

    Ich finde es auch nicht gerade geschmackvoll, wie die jungen Chicks offenbar einer “Genderstereotypie”​ von “so nuttig wie möglich” nacheifern. Aber bevor man das mit “sexueller Gewalt” verbindet, darf sich die verehrte SP-Nationalrätin gerne mal fragen, weshalb die Frauen in den Ländern rechtlos sind, beschnitten und gesteinigt werden, in denen sie sich gefälligst unter einem Tuch zu verstecken haben (damit die Männer ihren sündigen Leib nicht sehen müssen) und nicht in denen, wo sie rumlaufen wie Lara Croft.

    Folgendes:
    *die Geschlechter gibt es
    *das ist nichts Schlechtes
    *die “Stereotypen” ergeben sich immer wieder von selbst, weil jede Generation ihre Rollen neu erfinden muss
    *man wird sie auch nicht durch pure Ideologie loswerden. Wenn ihr wirklich die geschlechtslose Dystopie wollt, hilft nur harte Hormontherapie oder Lobotomie.
    *Gleichbe​rechtigung heisst nicht, dass es keine Stereotypen mehr gibt. Vielmehr heisst es, dass die *Minderheit* die sich geschlechts*a*typisch​ verhalten *will* das auch *darf*. Es heisst nicht, dass diese Minderheit zum neuen Standard erhoben werden muss, sondern beinhaltet selbstverständlich auch die Freiheit der Mehrheit, sich “genderstereotypisch​” verhalten zu *dürfen*
    *darüber, dass sexuelle Gewalt geahndet werden muss, müssen wir nicht diskutieren. Das Problem beginnt, wenn die IdeologInnen beginnen, tatsächliche sexuelle Gewalt zusammenzuschmeissen mit allerlei Kram, der ihnen sonst nicht passt, und sie als Vorwand für einen Feldzug gegen z.B. den Boulevardjournalismus​ nehmen. Das ist eine Verantwortungslosigke​it, eine Verhöhnung der Opfer, und führt bloss zu einer begrifflichen Inflation, bis am Ende “sexuelle Gewalt”, wie auch “Diskriminierung”, “Völkermord”, “Rassismus” und “Menschenrecht” alles und nichts heissen kann, wie man gerade will.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Dieter Bachmann, ich stimme Ihnen vollumfänglich zu.

      Geschlechterst​ereotypen hat es immer schon gegeben und das muss auch so sein. Diese dürfen/sollen, je nach Alterklasse und Geschmacksrichtung mehr oder weniger betont gelebt werden. Dabei muss sich Mann/Frau aber bewusstsein, dass entsprechende Signale ausgesendet und dementsprechend rückgemeldet werden. Soweit so gut.
      Hat aber mit sexueller Gewalt nicht im Geringsten zu tun. Und diejenigen die kein Mittel scheuen, um das Bild ihres Allerwertesten (oder anderes) in der Boulevardpresse zu sehen – bitte. Sie machen das freiwillig und dürfen sich nicht wundern, wenn es Reaktionen darauf gibt. Aus meiner Sicht ein echtes, europäisches Luxusproblemchen.

      ​Andere Szene: Ägypten, Tahrirplatz 2013. Wiederholte, dokumentierte sexuelle Gewalt an Frauen,unabhängig von Alter, Rasse und Gesinnung. Ganz ehrlich, eine Fachstelle gegen Geschlechterstereotyp​en ist wohl so ziemlich das Letzte, was die Frauen im nahen und mittleren Osten brauchen. Dort wird noch immer gegen Jahrhunderte alte Verhaltensmuster angekämpft. Es wird voraussichtlich noch Jahrzehnte dauern, bis derartige kulturell und religiös bedingte Verhaltensweisen aufgeweicht, resp. der Neuzeit angepasst werden können.

      Aus meiner Sicht überhaupt nicht vergleichbre Szenarien. Apfel und Birne lassen grüssen.

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  • August 12, 2013

    Bleibt nur eine Frage: Welche politischen Zauberlehrlinge zwingen uns im Namen des humanitären Gedankens ganz genau solche abartigen Männer in die Schweiz einreisen zu lassen, ihnen gar ein unsinniges Asylverfahren zu ermöglichen, empört zu reagieren wenn diese nicht in eine Badi dürfen, sich schlussendlich bis nach Strassburg für sie einzusetzen, wenn sie hier delinquiert haben und ausgewiesen werden sollten?

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  • August 16, 2013

    Zitat Frau Feri:
    “Stereotype Geschlechterrollen und sexuelle Gewalt haben einen Zusammenhang. Diesen hat die UN-Kommission zur Stellung der Frau in ihrem Schlussdokument vom März 2013 klar herausgearbeitet[3]. Wenn geschlechtsspezifisch​e und sexuelle Gewalt bekämpft werden soll, müssen demzufolge auch Geschlechterstereotyp​en und Rollenbilder in unserer Gesellschaft hinterfragt und verändert werden. Internationale Normen verpflichten Staaten, ihre BürgerInnen vor Gewalt zu schützen.”

    Frage an Frau Feri: Würden Sie mit diesem Referat auf den Tahrirplatz stehen, es vortragen und die internationalen Normen durchsetzen wollen? Es muss nicht der Tahrirplatz sein, es kann auch eine geheimgehaltene Mädchenschule in Afghanistan sein, oder auch anlässlich eines Beschneidungsrituals in Somalia?

    Was der Situation dieser Frauen gegenübergestellt wird (Beitrag Blick am Abend) ist ein absolut selbstverschuldetes Luxusproblem und eine Ohrfeige gegenüber allen von effektiver Gewalt betroffenen Frauen. Dafür eine, vom Steuerzahler berappte, Schaffung einer zentralen Fachstelle gegen Geschlechterstereotyp​en?
    Das können Sie nicht ernst meinen.

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    • Juli 19, 2021

      Grüezi Frau Ruegssegger

      Tut gut, hier auch mal von weiblicher Seite, etwas gesunden Menschenverstand zu spüren! Denn Sie haben absolut recht! Das ist ein Affront gegenüber diesen Frauen.

      Ich fürchte nur, sie meint das wirklich alles ernst! So kennen wir sie ja. Unsere SP-Frauen und ihre Luxus-Gleichmachungs-​probleme.

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  • September 25, 2013

    Solche Verbrechen sind zu verurteilen, keine Frage, nur sollte Frau Feri nicht so scheinheilig sein. Gaddafi liess u.a auch unzählige Frauen vergewaltigen, Menschen ermorden, foltern, was Jean Ziegler aber nicht davon abhielt, mit Herrn Gaddafi jahrelang private Kontakte zu pflegen!! Dabei war schon seit 40 Jahren bekannt, dass Gaddafi ein brutaler Diktator ist!!

    http://www.s​rf.ch/news/schweiz/ha​rsche-vorwuerfe-gegen​-jean-ziegler

    Dist​anziert sich nun die SP und Frau Feri von Herrn Ziegler??

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