1. Aussenpolitik

“Freunde” als Hehler und Lauscher.

 

„Freunde“ als Hehler und Lauscher!

 

Frau Merkel und Herr Hollande finden es absolut unzulässig, dass ihre Länder und sie persönlich vom engen „Freund“ Amerika massiv belauscht und ausspioniert werden.  Die gleichen Leute finden es aber absolut zulässig, dass sich ihre Regierungen als Hehler betätigen, also Daten kaufen, die beim „Freund“ Schweiz gestohlene worden waren.

 

Nicht nur der Verfasser, auch die meisten Leute in seinem Freundeskreis sind sich bewusst, dass wir von eigenen und fremden Regierungen, Konzernen,  Interessengruppen, Verbrechersyndikaten und Einzelpersonen dauernd ausspioniert werden. Sind die beiden  Regierungschefs wirklich so naiv gewesen, sich dessen erst jetzt bewusst zu werden? Wie wollen sie verhindern, dass das, besser versteckt und mit den technisch immer raffinierter werdenden Mitteln, weitergeht – allen zu erwartenden gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz?

 

Diese Geschichte erinnert wieder an eine Grundwahrheit, die zwar schon vor bald 200 Jahren von einem bedeutenden britischen Staatsmann ausgesprochen und 1940 von General de Gaulle wiederholt wurde, die wir Schweizer aber nicht mehr wahrhaben wollen, weil wir glauben, wir seien von einem „Speckgürtel von Freunden“ umgeben:

 

Länder haben keine Freunde und keine Feinde. Sie haben nur Interessen.

 

Es liegt im Interesse Amerikas, möglichst viel über alle anderen Ländern und deren politische und wirtschaftlichen Führer zu wissen. Es liegt im Interesse des hoch verschuldeten Deutschlands und Frankreichs, ihre Hände auf versteckte Vermögen zu legen.  Und um als lebenswichtig empfundene  Interessen durchzusetzen, wenden Staaten militärische Gewalt an. Da spielen Ethik und Moral keine Rolle.  Die Nazis hatten diesen Sachverhalt noch brutaler ausgedrückt: „Recht oder Unrecht, mein Vaterland!.“ Deshalb brauchen wir eine glaubwürdige Armee.

 

Gotthard Frick, Bottmingen

 

  

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: “Freunde” als Hehler und Lauscher.

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Umwelt, Klima & Energie
Biodiversität: Wir haben zu wenig Schutzflächen! Die Leistungen der Ökosysteme müssen in Zielsetzungen und Steuerungsinstrumente der Politik und Wirtschaft einfliessen. Ein zu enger Aktionsplan des Bundes reicht dafür trotz guter Ansätze nicht.“ (Markus Fischer Der Professor für Pflanzenphysiologie ist Mitglied des Expertengremiums des Weltbiodiversitätsrats in BaZ vom 1.10.2020)

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen




Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu