1. Sonstiges

Für eine christlich motivierte konstruktive Politik

Es ist wich­tig, dass die po­li­ti­sche Mitte wie­der ge­stärkt wird. Weder das rech­te, noch das linke po­li­ti­sche Spek­trum sol­len al­lein schal­ten und wal­ten kön­nen. Die ver­gan­ge­nen vier Jahre waren so­wohl im Bund, als auch im Kan­ton Zürich ge­prägt von der bür­ger­li­chen Mehr­heit von SVP und FDP. Aus­ge­wo­gene und damit bes­sere Lö­sun­gen kom­men aber nur zu­stan­de, wenn die Mitte zur Mehr­heits­fin­dung ein­be­zo­gen wer­den muss. Die EVP zeich­net sich auf allen Ebe­nen da­durch aus, keine ideo­lo­gi­schen Scheu­klap­pen- und Schau­fens­ter-­Po­li​­tik zu be­trei­ben, son­dern einen kon­struk­ti­ven Bei­trag zu guten po­li­ti­schen Lö­sun­gen zu leisten.

Zudem ist die EVP die einzige Partei mit einem ganzheitlichen christlichen Profil. Gott gebietet Nächstenliebe – das verpflichtet zum sozialen Ausgleich und zu internationaler Solidarität. Gott beauftragte den Menschen, die Schöpfung zu bewahren – das verpflichtet zu entschiedenem Umwelt- und Klimaschutz. Gott schuf den Menschen in seinem Bild – das verpflichtet, die Menschenwürde aller zu schützen, von der Zeugung bis zum Tod. Gott stiftete die Ehe – das verpflichtet, die Ehe und Familie als Keimzelle der Gesellschaft zu fördern. Andere Parteien mögen diese Anliegen ebenfalls verfolgen, aber jeweils nur zum Teil, allein die EVP vertritt sie umfassend.

Christlich​e Politik besteht darin, für ein Gemeinwesen einen konkreten Beitrag für Lösungen zu leisten, die im Sinn der genannten Grundanliegen einen Mehrwert bringen. Christliche Politik besteht hingegen nicht darin, einfach biblische Wahrheiten zu verkünden, ohne dass dabei irgendein effektiver Mehrwert erzielt wird. Die EDU ist deshalb eigentlich weniger eine Partei, als eine kirchenähnliche Verkündigungs-Organis​ation.

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Comments to: Für eine christlich motivierte konstruktive Politik
  • Februar 8, 2019

    Mitte-Parteien: Themen setzen statt nur reagieren!

    Bei den im Parlament ausgehandelten Kompromissen, die oft von den Mitte-Parteien vorgeschlagen werden, sind meist die Sieger und Verlierer nicht zufrieden. Deshalb scheitern diese Kompromiss-Lösungen auch oft beim Volk. Weil sie zurzeit keine Mehrheit haben, sind die Mitte-Parteien gezwungen, sich im Parlament einmal nach links und ein anderes Mal nach rechts zu bewegen. Das ist wahltaktisch keine attraktive Position, für den politischen Fortschritt aber nötig. Auch im Ausland sind Mitte-Parteien klein, haben aber trotzdem ein grosses politisches Gewicht.

    Eigentlic​h ist es zu begrüssen, wenn Mitte-Parteien eigene Initiativen ergreifen, statt immer nur auf die Themensetzung durch die Polparteien zu reagieren. Der Gewinn von Volksabstimmungen würde den Stellenwert der Mitte-Parteien enorm verbessern.

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  • Februar 8, 2019

    Ach schau mal einer an, Herr Zirngast. Das verkünden biblischer Wahrheiten erzielt in den Augen evangelischer Parteigänger keinen Mehrwert!

    Wenn die EDU bloss eine (kirchenähnliche?) Verkündigungs-Organis​ation ist, dann ist die EVP bloss eine linksversiffte Heuchlerorganisation,​ die „sozialistisch-links“​ mit „christlich“ verwechselt.

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  • Juni 5, 2019

    “Es ist wich­tig, dass die po­li­ti­sche Mitte wie­der ge­stärkt wird.”

    Parteien, die sich selbst als “Mitte” bezeichnen, glauben, sie befänden sich als einzige Artisten und Clowns in der Arena und die “andern” wirkten ausserhalb – als Claqueure.

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