1. Gesellschaft

Für sozial gerechte Familienpolitik

Sie sind eine fünfköpfige Fa­mi­lie, leben im Kon­ku­bi­nat und haben ein mitt­le­res Ein­kom­men. Als El­tern ar­bei­ten Sie beide Teil­zeit zu total 150% (60% und 90%) und leis­ten zusätzlich Frei­wil­li­gen­ar­be​it. Sie haben eine betreuungsbedürftige Mut­ter und Ihre Kin­der sind im Alter von 7 bis 13 Jahren.

Demzufolge sind Sie auf Kinderbetreuung und Entlastung im Familienalltag angewiesen. Die Kosten laufen regelmässig aus dem Ruder. Da sind die Krankenkassenprämien,​ die Hortrechnungen, die monatliche Reinigungshilfe, die auswärtige Verpflegung durch die Berufstätigkeit, die Mietkosten, die Hobbys der Kinder, Kleider, Zeitungsabo, Freizeitaktivitäten, Ferien und vieles mehr. Es ist Ihnen bewusst, dass keine grossen Sprünge möglich sind, und Sie gehen sorgfältig mit Ihrem Geld um. Ein Budget führen Sie seit vielen Jahren. Und trotzdem wird es eng. Ein Auto gibt es nicht, Zusatzausgaben wie Zahnkorrekturen für die Kinder müssen sorgfältig geplant werden. Es ist deshalb Zeit für eine zeitgerechte Familien- und Gleichstellungspoliti​k.

 

Genügend familienergänzende Kinderbetreuung

Mitt​woch. Sie beide, Mutter und Vater, arbeiten an diesem Tag. Zum Glück sind die Kinder nicht mehr so klein und der Stress hält sich am Morgen in Grenzen. Um 7 Uhr müssen alle raus, bis auf den Kleinsten. Die Stunde bis Schulbeginn verbringt er alleine zu Hause, da die Frühbetreuung in der Schule fehlt. Ein Wecker erinnert ihn daran, wann er von zuhause losgehen muss. Und der Vater ruft ihn fünf Minuten vor acht an, um zu fragen, ob alles in Ordnung ist und er bereit ist, sich auf den Weg zu machen.  

Eine richtige Familienpolitik beinhaltet flächendeckend eine qualitativ gute familienergänzende Kinderbetreuung. Die Familienzulagen müssen erhöht und die Krankenkassenprämien gesenkt werden. Der Mutterschaftsurlaub sollte ausgebaut und ein nennenswerter Elternurlaub etabliert werden. Zudem wird die Familienarmut nicht nur als Schlagwort benutzt, sondern wirklich bekämpft, indem die ökonomische Existenzsicherung von Kindern angegangen wird.

 

Lohngleichh​eit umsetzen

Zu Hause entsteht, nach der Berichterstattung über den Frauentag, eine Diskussion über die Gehälter. Die Kinder sind erstaunt, dass sehr oft Männer und Frauen für die gleiche Arbeit nicht den gleichen Lohn erhalten. „Das sei doch logisch und normal“ – die Realität zeigt jedoch ein anderes Bild.

Die Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen beträgt noch immer 18,4 Prozent, wie der Equal Pay Day vom 7. März und der Internationale Frauentag 2013 zeigen. Frauen müssen somit bis zum 7. März 2013 arbeiten, um für gleichwertige Arbeit denselben Lohn zu erhalten, den Männer bereits am 31. Dezember 2012 in der Tasche hatten. Frauen verdienen nicht weniger, weil sie weniger leisten, sondern weil sie für gleiche und gleichwertige Arbeit schlechter bezahlt werden. Diese Lohnschere steigt umso mehr, je höher die Hierarchiestufe ist und je mehr Boni sowie flexible und erfolgsabhängige Lohnbestandteile ausbezahlt werden. Damit ist das kräftige Zeichen der Annahme der Abzockerinitiative auch ein Zeichen für die Lohngleichheit, das mit der 1:12-Initiative und der Mindestlohninitiative​ des SGB verstärkt wird. Das zeigt: Die Lohngleichheit ist ein strategisch wichtiger Pfeiler in jeder Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Sozialpolitik. Damit ist die Lohngleichheit auch Bestandteil jeder Diskussion über die Altersvorsorge. Denn diese hängt in der Schweiz vom Lohn ab. Deshalb ist es wichtig, dass die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen vorgibt und deren Umsetzung auch verbindlich überprüft.

 

Ergänz​ungsleistungen und konkrete Projekte gegen die Familienarmut

Es ist Mai und die Formulare für die Prämienverbilligungen​ müssen ausgefüllt werden. Dieser Papierkram! Und wer bringt das nun auf die Gemeinde? Mit drei Kindern und den hohen Arbeitspensen ist es Ihnen kaum möglich, zu den offiziellen Öffnungszeiten vorbei zu gehen. Trotzdem sind Sie natürlich dankbar für diese Unterstützung, denn das schweizerische System der Krankenkassenprämien ist kaum finanzierbar für viele Familien – auch für Sie. 

Sie kommen nach Hause und finden einen eingeschriebenen Brief vor: Der Eigentümer ihrer Wohnung hat gewechselt und schickt Ihnen nun eine Mietzinsanpassung. Am Familientisch entstehen heftige Diskussionen: „Woher das Geld nehmen, wenn nicht stehlen“ – ein gängiger Spruch, welcher viel aussagt. Eine neue Wohnung suchen? Das wollen Ihre Kinder nicht. Sie fühlen sich wohl im Quartier, haben ihre Gspändli hier und kennen sich bestens aus. Auch Sie selber haben sich mit der Umgebung und den Nachbarn gut arrangiert – auch wenn es mal lauter wird (bei drei Kindern!) oder es mal einen Betreuungsnotfall gibt. Also das Fazit am Familientisch: Wir bleiben und müssen uns das absparen mit Second-Hand-Kleidern und Aktionen bei Lebensmitteln und Hygieneprodukten. Wenn sich alle fünf bemühen, klappt es schon irgendwie. 

Haushalt​e mit Kindern – insbesondere Ein-Elternfamilien und kinderreiche Familien –  haben ein besonders hohes Armutsrisiko und sind stärker vom Phänomen der Working Poor betroffen. Lag die Armutsquote 2010 im Durchschnitt bei 7,9%, war sie bei Ein-Elternfamilien mit 25,9% mehr als drei Mal höher. Eine überdurchschnittliche​ Armutsgefährdung weisen auch Personen in Haushalten mit zwei Erwachsenen und drei oder mehr Kindern auf (21,2%). Deshalb brauchen wir eine zeitgerechte Familienpolitik! 

Fa​milienarmut ist nicht nur als reales Problem anzuerkennen, sondern sie ist aktiv in Form von konkreten Projekten zu bekämpfen und wir müssen uns das Ziel zu setzen, Erwerbsanreize zu schaffen und die Vereinbarkeit von sozialem Leben, Familie und Erwerbsleben zu fördern. Ergänzungsleistungen für Familien sehe ich als vordringliche Lösung.

 

Unabhängi​g von Geschlecht und Lebensform besteuern

Das geltende Steuerrecht führt unbestritten zu fragwürdigen Ungerechtigkeiten zwischen den verschiedenen Zivilstandsformen. Der Bundesrat soll eine steuereinkommensneutr​al ausgestaltete Individualbesteuerung​ prüfen. Besteuerung soll fortan unabhängig vom Zivilstand, unabhängig vom Geschlecht und unabhängig von der gewählten Lebensform erfolgen. Statt die Ehe als einziges Modell des Familienlebens zu zementieren oder die traditionelle Familie hochzustilisieren, rückt damit die Realität ins Blickfeld.

 

Veränd​erte Familienrealitäten

B​is heute haben Sie Glück und Sie führen eine schöne Partnerschaft und fühlen sich wohl in Ihrer Familie. Und trotzdem: um die 50% der Ehen werden geschieden und ebenso viele Beziehungen gehen auseinander.

Familie​nrealitäten haben sich in den letzten Jahren stark verändert – es gibt Ein- und Doppelverdiener-Famil​ien, Ein-Eltern- und Patchwork-Familien und unterschiedliche intergenerationelle Betreuungsmodelle. Gleichzeitig ist die Schweiz ein Land mit der höchsten Frauenerwerbsquote, die auch eine der höchsten Teilzeitquoten beinhaltet. Manche wählen Teilzeitarbeit bewusst, weil das ihre Art ist, Familie und Erwerbsarbeit unter einen Hut zu bringen. Bei anderen gleicht diese Wahl eher einer Qual, weil es keine bezahlbaren oder verfügbaren familienergänzenden Kinderbetreuungsmögli​chkeiten gibt. 

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Comments to: Für sozial gerechte Familienpolitik
  • September 20, 2013

    Frau NR Feri

    die SP tut seit langem alles um die Familien und Kinder zu verstaatlichen.

    Qu​al für die Kinder, Qual für Mütter, Kosten für die Allgemeinheit.

    Die SP als soziale Partei täte gut daran endlich wieder zu den Wurzeln zurückzufinden.

    Immer neue Forderungen von Seiten der SP sind teuer für die Allgemeinheit und eine Gemeinheit für die Allgemeinheit!

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    • Juli 19, 2021

      Ja aber komischer weise wird jetzt doch bei der AHV gespart mit wir diese Papierflieger leisten können KAP14 lässt grüssen

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    • Juli 19, 2021

      Herr Vögelin

      vorwiegend​ linke Gremien sparen überall bei der Schweizer Bevölkerung/mit Vorliebe bei den Schwächsten. Man braucht die Ressourceen für die Asylindustrie und derer überbordenden und zuweilen fragwürdigen Bürokratien.

      Dazu empfehle ich Ihnen folgenden Blog und eingefügter Zeitungslink:

      http​://www.vimentis.ch/d/​dialog/readarticle/sc​hwach–sparpolitik-be​rn-auf-dem-ruecken-be​hinderter-/

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    • Juli 19, 2021

      Einspruch Frau Habegger

      Die SP tut seit langem alles um die Frauen und ihre Kinder, nicht die Familien, zu verstaatlichen!Famili​en gib’s ja praktisch keine mehr! Und dieses Kinderfeindliche Lebens-Model wird von der SP offenbar dermassen begrüsst, dass man es unbedingt staaatlich fördern muss!

      Aber müssen wir das als Geselleschaft wirklich? Wollen wir das? Sind wir unseren Kindern nicht mher schuldig, als den Egoismus ihrer Eltern zu fördern?

      Wäre für mich eine Grundsatzfrage!
      Stat​t diejenigen zu unterstützen die sich ihrer Verantwortung als Eltern noch bewusst sind und für ihre Kinder da sein wollen! Und zwar nicht nur in den schönen und glücklichen Zeiten! 😉

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    • Juli 19, 2021

      Frau Bächli

      Einspruch stattgegeben ;-).

      Eltern sind nicht über Geld ersetzbar!

      Aber mit Verlaub, denke gewissen Quoten-, Emanzenfrauen wird dieses Liechtli erst ab einem gewissen Alter aufgehen, dann könnte es jedoch zu spät sein, denn was diese Frauen ihren Kindern mitgeben, da kann ich nur den Kopf schütteln zuweilen.

      Deshalb setzt sich ja gerade die SVP ein gegen Staatskinder, Staatskitas, Frühsexualisierung im Chindsgi usw., alles wollen vorwiegend die SP an den Staat delegieren. Kinder aufstellen und die Kosten den Steuerzahlern. Im Gegenzug den Rentnern welche jahrelang gearbeitet haben, kürzt und stiehlt man ohne Skrupel.

      Stehe somit als SVP-Frau ganz hinter Ihrem “Einspruch”!

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  • September 20, 2013

    In Frau Feris Darstellung haben mich vor allem die wahrhaftigen
    Kriegsg​reuel schockiert, die ich bei uns schon längst als überwunden
    geglaubt habe; man vergegenwärtige sich bloss einmal, was es heisst, sich
    Second-Hand-Kleider​ zulegen und auf Verkaufsaktionen mit billigeren
    Preisen aufpassen zu müssen, also zum Sparen genötigt zu werden!
    Für sämtliche von Frau Feri geforderten Massnahmen haben natürlich
    immer alle Steuerzahler oder Konsumenten aufzukommen, und ich plädiere
    heute schon für gehörige allgemeine Steuererhöhungen, damit die
    Armengenössigen – die für ihre Lage ja schliesslich überhaupt nicht
    verantwortlich sind (oder ist da etwa jemand anderer Meinung?) – den
    Standard jener spitzbübischen Schlaumeier erreichen, die einen genügend
    grossen Abstand zu einem solchen Leben in der Kloake geschafft haben.

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  • September 20, 2013

    Kein einziger Vorschlag, keine einzige kostenneutrale Lösung lese ich bei Ihnen, Frau Nationalrätin. Wie will die SP denn soziale Lösungen vorbringen ohne die ständige Jammerei und dem Schrei nach dem Staat? Wieso sind denn die Eltern nicht verheiratet? Wieso leisten diese Eltern zusätzlich noch Freiwilligenarbeit? Das ist doch nicht nötig. Wieso braucht es Reinigungshilfen? Das 13-Jährige Kind kann doch das Zimmer selber in Ordnung bringen und beim Abwasch helfen oder lieben die Eltern die Kinder nicht, weil sie gestresst sind? Dann helfen die Kinder beim Abwasch nicht, ist doch logisch. Ein Zeitungsabo? Wir haben ja Internet. Soll denn diese Familie arm sein? Also bitte. In den grossen Detailläden ist sovieles billiger geworden. Ein grosser Flachbildschirmfernse​her kriegt man schon für CHF 500.–. Dank dem freien Markt ist sovieles erschwinglich geworden, auch für den Mittelstand. Eine Familie ist sicher nicht arm, wenn sie kein Auto besitzt. Eine Reise ans Mittelmeer ist für eine Familie bis zu 80 % günstiger geworden. Kreuzfahrten gibt es schon für 1’000 Euro für eine 4-köpfige Familie.

    Der freie Markt hat in ihren Angeboten die Familien in den letzten 20 Jahren spürbar entlastet.

    Sie wollen ständig bei den Armen die Steuern erhöhen und die AHV-Sicherung aufs Spiel setzen. Die Uni St.Gallen hat die Fakten auf den Tisch gelegt, dank Ihrer 1:12-Initiative.

    Wie gesagt, so eine nutzniesserische Partei, wie die SP, die nur jammert und fordert, ohne zu überlegen, wer das alles bezahlen soll. Durch Faulheit macht man kein Geld, das weiss wohl jeder.

    Es gibt Familienarmut in der Schweiz, das stimmt. Dort müssen Sie den Hebel ansetzen und nicht beim Mittelstand.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kneubüher, die heutige Frau ist zu schön und zu intelligent um sich selbst um Haushalt und Kinder zu kümmern! Also legt sie sich, zur Not halt auf Staatskosten, Domestiken zu. So einfach ist das!

      Was sie sich offenbar nicht fragen müssen, als verantwortungsbewusst​e Eltern, ist was das für die Kinder bedeutet! Denn wenn unsere Kinder verfetten,nur so als Beispiel, ist die Werbung schuld! Und nicht etwa die Tatsache, dass in der Häfte der Haushalte kaum noch jemand richtig kochen kann beschweige denn, die Zeit und Muse dazu findet.

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  • September 21, 2013

    Sehr geehrte Frau Feri
    Sie schreiben hier grosse Widersprüche.
    Kinder​zulage pro Kind rechnen sie wohl hier nicht dazu.
    150% arbeiten= wieviel Lohn? 7000.- 8000.- oder mehr?

    Wie sieht es zum B.sp. mit unseren AHV Rentner? 3500.- Fr gesamteinkommen im Monat
    Monatsmiete 1600.- keine Zulage und es geht auch.

    Sehr geehrte Frau Feri
    auch ich kenne Personen aus Ihrer Partei.
    Was mir da auffällt ist:
    Stromverbrauch 14 Stunden täglich am PC bis frühmorgens um 04.00H
    Einkaufen um 21.30 H im Tankstellenshop.(dies​ täglich obwohl nebenan Coop bis 18.30 geoffnet hat.)
    Arbeiten nur wenn nötig, Schlafen bis 12.00H mittags
    Essen bloss Fastfood.
    Genau diese Personen sind gegen: AKW, gegen liberalisierung der Tankstellenshops,
    un​d fürs Rauchverbot ( Gesundheitsschädigend​ und hohe Kosten verursacher).
    Genau diese Personen sitzen in der UNIA und Gewerkschaft
    freundl​iche Grüsse

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    • Juli 19, 2021

      Bei Ihren Lohnberechnungen, Herr Nyffeler und Herr Selk, haben Sie den Frauenabzug von 18,4% für gleichwertige Arbeit nicht berücksichtigt…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall
      Wie haben es denn unsere Vorfahren mit 4 und 7 Kinder gemeistert?

      Wer Kinder will sollte auch rechnen können.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr richtig Herr Selk
      auch meine Eltern mussten arbeiten um 4 Kinder gross zu ziehen ohne dass der Staat da war.
      Nur konnten meine Eltern sich kein Auto, keine Ferien leisten.
      Kleider wurden vom ältesten bis zum jüngsten weitergegeben und so lange ausgetragen, bis man sie nicht mehr eigenhändig flicken konnte. An all diejenigen, die vor 50 Jahren gross geworden sind möchte ich sagen:”Seit stolz auf Eure Eltern was die alles damals geleistet haben, Ohne zu jammern”!!!!!

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  • September 21, 2013

    Ich weiss, ich frage jetzt sehr zynisch. An welche Familien haben sie gedacht? An Schweizer Familien? Die können ja aus finanziellen Gründen eben gar keine Kinder mehr zeugen. Die kinderreichen Familien werden vom Staat schon heute unterstützt. Sorry meine Pauschalisierung aber ich sehe selten Schweizer Familien mit 2 oder mehr Kinder. Sie etwa? Ich verstehe nicht, was der obige Bericht soll. Für die anderen Familien macht der Staat ja eh schon alles.

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  • September 21, 2013

    Aus den selben Reihen kommt nun ja auch die “Zuckerwatte” für Rentner.

    AHV soll erhöht werden, doch super… und alle fallen drauf rein….

    Was diese Entouragen hier zu bieten versuchen ist die Mogelpackung, welche seinesgleichen sucht.

    Man gebe den Rentnern mit der einen Hand und hole es mit neuen Abgaben, Gebühren, neuen Steuern etc. um ein mehrfaches gleich wieder zurück.

    Wollten diese Kreise wirklich etwas für IHRE Rentner tun, würden Sie die Renten von Steuern befreien, denn das Geld welches Rentner im Alter erhalten, wurde bereits mehrfach besteuert.

    Gehe davon aus dass es nun wohl Daumen runter hagelt, solche Vorschläge passsen den ach so sozialen Kreisen aber gar nicht ins Konzept, man braucht die vorhandenen Ressourcen doch dringend für z. B. Asyl- und Gesundheitsunwesens-I​ndustrien oder für Staatskinder/bzw. Staatsfamilien, sowie die dazugehörenden aufgeblähten Bürokratien, etc..

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    • Juli 19, 2021

      Frau Habegger
      Sie sprechen ein wahres Wort gelassen aus.
      Natürlich haben Rentner ihre AHV schon mehrmals versteuert.
      Aber die stehts geldsüchtige Regierung will doch davon nichts wissen.
      Wenn sie wenigstens nur einmal die menschenrechtsverleug​nende Heiratsstrafe abschaffen würde, müssten viele Rentner nicht noch EL beantragen.
      Jeder verheiratete Rentner schenkt pro Monat so dem Staat mehr als CHF 1’100.- !!!
      Mit diesem Geld könnte ich und meine Frau gewiss einmal im Jahr Ferien machen.
      Es würden viel weniger Rentner auf den Stufen des Sozialamtes hocken.
      Aber “unsere” Regierung will, dass es den Ausländern (inkl. Kriminellen) gut geht und die Gripen müssen unbedingt auch noch beschafft werden!
      Unterdessen kann sich die Regierung ihr Salär selbst erhöhen!
      Warum werden denn diese Damen und Herren nicht rot?

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    • Juli 19, 2021

      Sie werden nicht mehr rot, weil die grössten Abzocker schon mehrheitliche rot/grün sind, wie es scheint.

      2007 haben genau diese Kreise auch die IV-Ehepaarrente ersatzlos gestrichen. Ca. 700.-/Monat.

      Die Linken wollen die Bevölkerung beherrschen und bewirtschaften, wie erreicht man das? Indem man breitflächig “aushungert/bevoprmu​ndet” und eigene Bürokratien aufplustert.

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    • Juli 19, 2021

      solange man immer mehr Ressourcen hat für die Asylindustrie und den angegliederten Bürokratien/Insitutio​nen etc. braucht im Grunde genommen doch überhaupt gar nicht an den Soziallleitungen jener genörgelt zu werden, welche einbezahlt haben.

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  • September 23, 2013

    “Bis heute haben Sie Glück und Sie führen eine schöne Partnerschaft und fühlen sich wohl in Ihrer Familie. Und trotzdem: um die 50% der Ehen werden geschieden und ebenso viele Beziehungen gehen auseinander.”

    Aha​?! Funktionierende Beziehungen sind also reine “Glückssache”?! Interessant!

    Und die Kinder das entsprechende Hobby!? Das Tüpfli auf dem i der Karriere-Mutter? Von 19:00-21:00 Uhr?

    Ja das Leben ist eine Lotterie und wenn’s mal nicht so läuft, wie Frau sich das vorstellt, gibt’s ja noch den Steuerzahler. Das aber Familienpolitik zu nennen, ich weiss ja nicht. Mit Familien hat das ja nun wirklich nur noch wenig zu tun.

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  • September 23, 2013

    Ps:

    Frau Feri, wieso erwähnen Sie ehrlicherweise nicht, dass das Unterhaltsrecht für Kinder geschiedener und unverheirateter Eltern, gerade revidiert wird! Mit dem Ziel, genau die von Ihnen hier beschriebenen Armutsrisiken aufzuheben und jedem Kind, den gebührenden Unterhalt inkl. Betreuungsunterhalt zukommen zu lassen. Selbstverständlich mit Steuergeldern quersubventioniert!

    UNTERHALSMAXIMIERUN​GSPRINZIP nennt man Ihre Stratgie im Scheidungsverfahren und in der Politik, Frau Feri?!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Bächli

      doch kein Problem, man (SP vorab) holt sich für die eigenen Wunschtröimli, was es dazu braucht einfach wieder mal beim Selbstbedienungsladen​/via neuer Steuern, Gebühren, Abgaben etc., oder kürzt AHV/IV/ALV Renten der eigenen Bevölkerung, welche Beiträge geleistet hat über Jahre.

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    • Juli 19, 2021

      Leistung ist ein gutes Stichwort, Frau Habegger!

      Offenbar​ ist das familiäre Scheitern in diesem Land, auch eine Leistung die entsprechend honoriert werden muss. Zum Wohle der Kinder, selbstverständlich! 😉
      Aber echte Familien, die brauchen keine Unterstützung. Ist ja sowieso ein veraltetes Lebensmodell das den Bedürfnissen unserer Kinder so gar nicht entgegenkommt. Stellen sie sich nur mal das Frauenbild vor, dass da immer noch vermittelt wird! 😉

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    • Juli 19, 2021

      Meineserachtes Herr Selk, vergisst Frau Feri bei ihrer Politik einfach etwas sehr Wesentliches! Die Kinder!

      Aber es ist ja nichts Neues in unserer Familienpolitik, dass das Kindswohl idirekt an das Wohl der Mutter, wohl gemerkt nur der Mutter, gekoppelt wird. Die selbstverständlich nie die Verantwotung für ihre Entscheidungen selbst verantworten muss.

      Sprich werden die Bedürfnisse der Mutter nicht befriedigt, kann auch der Rest, garantiert nicht in Frieden leben.

      Die EU, ist uns da in der Tat einen Schritt voraus! Aber psssst.. die SP hat mit der EU ja bekannter Massen nicht viel am Hut, oder? 😉

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  • September 23, 2013

    Die von Ihnen immer wieder, Frau Feri SP, beschworenen, “veränderten Familienrealitäten” sind nur Tarnbegriffe für einen ideologisierten Genderismus der die echte Familie schon aus prinzipiellen Gründen zu bekämpfen hat.

    Denn Familie bedeutet nun mal “Frau und Mann plus deren Nachkommen”. Das hat uns die Natur so vorgegeben, what else?

    Begriffe wie Xy-verdiener-, Ein-Eltern-, Patchwork- oder Homo-Familien sind reines Neusprech. Auch unterschiedliche Betreuungsmodelle haben nichts damit zu tun, ob es sich um eine Familie handelt oder nicht.

    Sie können ja von mir aus von Rudeln sprechen oder so, wenn Sie diese krass “veränderten Realitäten” gesamthaft beschreiben wollen…

    Der weltweit verstandene Begriff “Familie” ist aber schon seit ewigs reserviert!

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    • Juli 19, 2021

      In den wilden 70 igern, nannten wir es ” Komunen”! Und sie waren Randständige die so gegen die gesellschaftlichen Normen rebbeliert haben.

      Aber fragen wir doch mal unsere jungen Frauen und Männer, wie sie sich eine Familie heute vorstellen. Frau Feri wäre sicher überrascht und gleichermassen enttäuscht, wie wenig ihre Frauenpolitik, bei den jungen Frauen, gefruchtet hat!

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    • Juli 19, 2021

      Das Perfide an der Bezeichnung Ein-Eltern-Familie ist die Sugestion, wir hätten es hier massenhaft mit Halbweisen zu tun!

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