1. Gesellschaft

Gedenktag der Menschenrechte

Gedanken zum heu­ti­gen Ge­denk­tag der Men­schen­rech­te:

Ge​rechtigkeit und Rechtsgleichheit unterliegen einem Naturgesetz. Die Gerechtigkeit ist in der Natur angelegt (das Gewissen bzw. die moralischen Grundsätze zur Unterscheidung von Gut und Böse) und der Mensch müsste danach streben, diese Gerechtigkeit zu erkennen.

Die Maximen des Philosophen Immanuel Kant widersprechen dem Naturgesetz, denn Ungerechtigkeit zu tolerieren, damit ungerechtes Handeln seinen Platz in der Gesellschaftsordnung findet, führt zu einer gesellschaftlichen Unordnung, wenn der Unterlegene zum “Opfer” des Überlegenen wird.

Gerechtigkeit liegt also im Kern der menschlichen Tugend und dient somit als Massstab für ein individuelles, menschliches Verhalten (die Norm) für eine friedliche Gesellschaftsordnung.​

Gerechte Rechtsgleichheit wird dann erfüllt, wenn niemand durch die Freiheit eines anderen zu Schaden kommt und in der Gesellschaftsordnung jedes Individuum frei ist, gerecht zu handeln. Zum Beispiel die freie Meinungsäusserung ist eine Kernkompetenz der Gerechtigkeit…..

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Comments to: Gedenktag der Menschenrechte
  • Dezember 10, 2017

    Leider wird heute die Meinungsfreiheit mit massiver Gewalt bei uns unterdrückt.

    Sobald jemand oder eine Organisation ihr Meinungsfreiheitsrech​t in Anspruch nehmen will und diese Meinung nicht den Links-Grünen entspricht, wird der SA-Prügelmob “Schwarzer Block”; “Reithalle” oder wie die Faschos-Prügelmobs heissen auf die Strasse gegen die Bürger aufgefahren und Regierungen der Städte lasse diese voll Menschen zusammenschlagen.

    ​So sehen die Menschenrechte bei uns aus .

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  • Dezember 10, 2017

    Von mir aus gesehen kennt die Natur kein Gewissen und keine Gerechtigkeit im menschlichen Sinne . Flora und Fauna leben nach den, in jeder Art immanenten Eigenschaften. Der Lebenszyklus jeder Art richtet sich auch nach den vorkommenden Gegebenheiten, wie z.B. die Jahreszeiten, Tag und Nacht , Wetterbedingungen. Und dazu kennt die Natur die Nahrungsketten und die Anpassungen der Flora und Faune an langfristig sich verändernde Lebensumstände ( langfristige – Evolution).
    Die Menschenrechte sind eine Erfindung der Menschen. Die Idee und die gesetzlichen Gegebenheiten werden aber je nach Land , Kultur und Regeln anders ausgelegt.

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    • Juli 19, 2021

      “Von mir aus gesehen kennt die Natur kein Gewissen und keine Gerechtigkeit im menschlichen Sinne “

      Vielleicht auch besser so, denn die Sonne fragt nicht danach, auf wen sie scheint und ob oder wie viel jemand dafür bezahlt hat, das Wasser lässt sich trinken ohne danach zu fragen, ob und wie viel jemand dafür bezahlt hat, der Regen prasselt auf alle, die Luft lässt sich atmen ohne zu fragen, ob und wieviel jemand dafür bezahlt hat. Ursprünglich konnte man auch auf einem Boden liegen, ohne zu fragen, wem dieser gehört.

      Nun gibt es Leute, welche nach dem Boden am liebsten auch noch das Wasser, die Luft und das Sonnenlicht zu Geld machen wollen.

      Die Erde entstand ohne Grenzsteine, Zäune und Mauern. Sie kannte damals keine Grossgrundbesitzer.
      ​Auch hat uns die Natur wenig Zwänge auferlegt. Wir müssen essen, trinken, atmen, schlafen, aufs Klo gehen und uns vor der Witterung schützen und dafür sorgen, dass wir nicht aussterben.
      Wie viele Zwänge dagegen hat sich der Mensch dagegen selbst geschaffen?
      Er erfand das Geld, die Uhr und das Bodenrecht. Mit dem Geld wird enorme Ungleichheit bei der Verteilung geschaffen, die von Natur aus so nie möglich gewesen wäre.

      Mit der Uhr hat man die Zeit zum Stressfaktor gemacht, nun gehorcht der Mensch der Uhr, statt der Natur.

      Die Natur hat eine riesige Artenvielfalt geschaffen, wie erbärmlich sehen da manche langweilige Menschen aus, wo alles grau in grau sein soll, alles gleich gross, gleich schlank, gleich hoch, alles Einheitsbrei usw..

      Auch ist die Natur gerecht, das Leben fängt an mit der Geburt und endet mit dem Tod, wo man wieder Platz machen muss und dies gilt für arm und reich, da der Tod und die Naturgesetze keine Unterschiede machen.

      Man hat Unmengen von Maschinen und Technik erfunden, nun ist die Digitalisierung am kommen.
      Da sollte das Leben doch leichter, lebenswerter werden und wir sollten ja mehr Zeit haben als früher.
      Haben wir das?

      Ökonomen und teilweise auch Politiker kommen mit ihrem mahnenden Zeigefinger und beschwören eine düstere Zukunft mit Überschuldung, Staatsbankrott und Teuerung herbei. Geldverknapper, Geldhorter und Geldgierige sorgen dafür, dass viele nicht zur Ruhe kommen und ständig dem Geld, diesem kostbaren, knappen Gut am hinterherrennen sind und keine Zeit mehr haben.

      Ja, ich bin froh, zum Glück kennt die Natur kein Gewissen und keine Gerechtigkeit im menschlichen Sinne.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Huber, schöner Kommentar.
      Wir Menschen kommen ohne eine intakte Natur nicht aus. Die Natur wohl ganz gut ohne uns Menschen. Und – Es gibt halt nur die eine Erde!

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    • Juli 19, 2021

      Und doch liegt der Gerechtigkeitsinn, das Erkennen von Gut und Böse, sowieso unsere Fähigkeit zur Barmherzigkeit in unserer Natur. Und da wir eben Individuen sind, wenn auch angepasst und im Gleichschritt Zeit und Geld hinterherjagend, sind auch hier die Talente nicht “gerecht” verteilt, was aber auch seine Berechtigung hat. Es scheint gar eine natürliche Notwendigkeit zu sein.
      Leider gibt es unter uns auch Individuen deren Talente, einer Gesellschaft nur Schaden. Und unabhängig davon, wie wir ihr Verhalten begründen, geben wir Jedem eine 2. Chance und die Gelegenheit sich zu resozialisieren. Die Chance sein natürliches Potenzial auszuschöpfen und ein wertvolles Mitglied unserer Gemeinschaft zu werden.

      Viele fordern aber mehr, Gerechtigkeit?! Wir haben nun mal keinen Einfluss darauf, in welches Umfeld wir geboren werden und mit welchen Talenten wir ausgestattet werden. Was wir aber immer haben, ist ein freier Wille und die Fähigkeit uns weiterzuentwickeln.

      Wenn Jesus sagte, was du dem Geringsten nicht getan hast, hast du auch mir nicht getan, heißt das für mich nicht, dass ich mich (oder als Gesellschaft) und mein Revier, nicht vor Eindringlingen beschützen darf, oder mich von Individuen die wiederholt gegen die Naturgesetze des Zusammenlebens verstoßen, anderen Leid und Schaden zufügen, und nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind, nicht abwenden und es seinem Schicksal überlassen darf. Bzw. ihm seine Freiheit nehmen darf. Sein Leben? Anstatt ihm wieder besserem Wissens, also wieder der Natur, noch mein letztes Hemd zu geben. Während Andere vielleicht dringend Unterstützung brauchen, z.B. die Opfer solcher Individuen und Menschen mit Handicap.

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  • Dezember 10, 2017

    Die Gerechtigkeit liegt denn auch nicht in der menschlichen, sondern in der göttlichen Natur. Manche Weltanschauungen basieren auf philosophischen Gedankengut und führen bis in die Antike zurück (vgl. Justitia)

    Nach meinen Recherchen kommt denn auch der Begriff “Zivilisation” aus den jüdisch-christlichen Traditionen. Die barbarischen Sitten in der Antike wurden denn auch von den Hebräern durchbrochen. Um 750 v.Ch. verkündete der Prophet Amos in Israel folgenden Spruch Gottes:

    (Quelle: Geschichte Schweiz)
    “Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie und kann eure Feiern nicht riechen. Wenn Ihr mir Brandopfer darbringt, ich habe kein Gefallen an euren Gaben, und eure fetten Heilsopfer will ich nicht sehen. Weg mit dem Lärm deiner Lieder! Dein Harfenspiel will ich nicht hören, sondern das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach”.

    Solche Einsichten erreichten unsere Breitengrade leider erst mit der Christianisierung ab rund 100 n. Chr., also mit mindestens 1000 Jahren Verspätung, und es dauerte noch einmal beinahe 2000 Jahre, bis (gleiches) Recht (für alle) und (soziale) Gerechtigkeit in Westeuropa Tatsachen wurden. Europa verdankt die humanistische (“menschenfreundliche​”) Grundlage seiner Kultur, auf die wir mit Recht stolz sind, somit nicht eigener Tradition, sondern fremden Einflüssen. Umgekehrt stellt der Versuch der Nazis, zu vorchristlichen Wurzeln zurückzukehren, den grössten Rückschritt in der Geschichte Europas dar und führte zur grössten Barbarei der Weltgeschichte.
    (copy paste)

    Die Gesetze sind demnach eine Erfindung der Menschen zum Zwecke der Regelung und Ordnung des Lebens in einer Gemeinschaft (Zivilisation). Ebenso sind die Menschenrechte eine Leitlinie zur Orientierung sozialen Zusammenlebens, damit jeder seine Rechte und Pflichten kennt. Ohne diese Gesellschaftsordnung wären wir immer noch im evolutionären Bereich der Affen, die sich ihre eigenen naturgegeben Gesetze schaffen. Deren Credo lautet nämlich “Das ist mein Revier, das ist meine Familie und das sind meiner Affenkinder. Wer mein Revier betritt, der wird gebissen”.

    Wenn wir uns tatsächlich nach dem Lebenszyklus jeder Art und nach den vorkommenden Gegebenheiten richten, dann hätten wir keine Zivilgesellschaft sondern ein “Affentheater” und man könnte meinen, das haben wir trotz allen Gesetzen, Normen und den Menschenrechten immer noch zur genüge.

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    • Juli 19, 2021

      Das Grundsystem „Das ist mein Revier, das ist meine Familie, das sind meine Kinder“ (eigentlich in umgekehrter Reihenfolge) ist nicht nur ein von Affen verinnerlichtes, Frau Bloch. Auch die Menschen und viele andere Tiere haben dieses Gen.
      Und dies hat erfahrungsgemäss zum Überleben der jeweils dieses Prinzip lebenden Spezies geführt.

      Diese Souveränität des Einzelnen zu beschneiden ist die Absicht hinter den oft fälschlicherweise als „Menschenrechte“ bezeichneten Ideologie-Verirrungen​.

      Genau diese Grundbedürfnisse der Lebewesen werden durch „Kinderschutzbehörden​“, Disqualifizierung der traditionellen „Familie“ oder „Abschaffung der Grenzen“ ignoriert. Es stellt sich nur die Frage, ob sich die manipulierten Menschen noch wehren können, wenn sie es denn endlich realisieren.

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    • Juli 19, 2021

      Mit Religion würd ich gar nicht kommen, alle Religionen führen, führten Religionskriege und metzeln “Ungläubige” erbarmungslos nieder.
      In ihrer Geschichte haben die Christlichen Kirchen beinahe eine Milliarde Menschen massakriert, in der Inquisition Menschen lebend verbrannt usw.

      Die Kirchen würden das noch heute, hätte man sie nicht in den Kulturkämpfen auch den Gesetzen der Staaten unterstellt. So mussten sie sich fügen und durften nicht mehr nach Lust und Laune morden, ausser im Vatikanstaat, dort gibt es noch heimliche Giftmorden.

      Heute sind die Islamisten, die sich auf den Koran berufen, eine gesetzlose Mörderbande.

      Ich traue keiner Kirche oder Religion !

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    • Juli 19, 2021

      Man sollte den Fehler vermeiden, Herr Gutier, Religion und Kirche zu verwechseln.

      So finden Sie in der christlichen Religion nirgends einen Rückhalt für die Ermordung oder Bestrafung Andersgläubiger. Das Gegenteil ist der Fall.
      Dass beispielsweise die immer wieder an den (übrigens längst vor dem Rütlischwur beendeten) „Kreuzzügen“ festgemachten Gräueltaten als „Verbrechen der „Christen“ indoktriniert werden, ist völlig falsch.

      Aus der Geschichte muss man Folgendes erkennen: Die Armeen der Kreuzzügler rekrutierten sich zwar grossmehrheitlich aus Christen, die Motivation an den Kriegen teilzunehmen war aber nicht in erster Linie religiös.
      So kann man diese Kriege ohne weiteres auch als Reaktion auf die jahrhundertelange Unterdrückung durch die Muslimische Herrschaft in schon seit jeher christlichen Gebieten (inklusive Europa) interpretieren. Dass die Unterdrückten fast alles Christen waren, liegt auf der Hand, liegt aber daran, dass es gar keine anderen Religionen gab und dass zu diesen Zeiten die Kirchen als politische Machtfaktoren funktionierten. Vergleichbar mit Monarchien oder Kaiserreichen, wo Papst und Kaiser oft die gleiche Funktionen ausübten.

      Diese Trennung zwischen Kirche und Religion kennt allerdings der Islam nicht. Im Gegensatz zum Christentum wird im Islam dem Gläubigen vorgeschrieben nach dem wortwörtlichen Koran und der daraus abgeleiteten Scharia zu leben sowie alle zu vernichten, die diesem Gebot nicht entsprechen wollen. Die „Kreuzzüge“ der Muslime (Dschihad genannt) lassen sich also direkt mit religösen Aufträgen begründen.

      Noch etwas: Vertrauen Sie keiner Kirche oder Religion. Vertrauen Sie Jesus!

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    • Juli 19, 2021

      “Deren Credo lautet nämlich “Das ist mein Revier, das ist meine Familie und das sind meiner Affenkinder. Wer mein Revier betritt, der wird gebissen”. “

      Und genau darum, funktioniert es bei den Affen auch, ohne Kriege! Deshalb ist an dem Affentheater absolut nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil! Vernunft ist nämlich keine Ansichtssache, sondern schlicht und einfach, instinktiv das Richtige zu tun! Affen fällt das vermutlich leichter, weil sie nicht emotional denken, nicht in der Vergangenheit leben, nicht über die Zukunft nachdenken sondern im hier und jetzt leben. Es geht dabei auch niemals um die Rechte eines einzelnen Individiums, sondern einzig und allein um das Überleben der ganzen Gruppe (Gesellschaft). Affen würden auch die die ganze Gruppe gefährden um einem einzelnen Affen “gerecht” zu werden, denn das ist Unvernunft. Eher wird ein Einzelner verstossen, oder gar getötet, um den Frieden in der Gruppe zu bewahren. Das ist zwar hart und brutal, aber eben auch das einzig Vernünftige! Also wer genau, macht jetzt das Theater?! Will auf biegen und brechen zusammenführen, was nicht zusammen gehört, nicht zusammen passt? Und vor allem, wo ist darin der Nutzen für die Menschheit?!

      Zumindest meine Erfahrung zeigt ganz klar, wenn zwei sich nicht einig sind, sollten sie getrennte Wege gehen und sich Gleichgesinnte suchen. Alles andere führt nur zum unnötigen, unvernüftigen “Affen-Theater” und/oder schwulen Kompromissen, die am Ende doch keinen zufrieden stellen.

      Übrigens, auch unser soziales Denken und unser Mitgefühl, haben wir von den Affen geerbt, ist also Naturgeben und nicht etwa ein Zeichen für unsere Überlegenheit, denn niemand ist seiner Natur überlegen! Der Mensch glaubt das leider in seiner Arroganz, und glaubt daher Primaten wären ihm nicht würdig. Aber eigentlich ist es doch genau umgekehrt! Affen können sich nicht auf die Fahne schreiben, ihre eigene Lebensgrundlage systematisch zu zerstören. Das schafft nur der degenerierte Mensch!
      Und würde er auf Jesus hören, würde er sich einfach an der Natur orientieren und sie und alle ihre Geschöpfe ehren! Aber die Geschichte zeigt leider, dazu ist der Mensch nicht fähig. Nicht gestern, nicht heute und morgen ganz sicher auch nicht. Er streit sich lieber über den Glauben an eine höhere Macht und die Rechte und Chancen des Individiums. Als läge es in unserer Natur, alle gleich zu sein, oder als gäbe es gar einen natürliche Anspruch auf Gerechtigkeit für jedes Individium. So wichtig ist der einzelne für Mutter Natur aber nun mal einfach nicht, für sie zählt nur das grosse Ganze!

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