1. Sonstiges

GEERT UND ICH

Schon das Flug­zeug auf dem Zürcher Flug­ha­fen war blau ge­we­sen. KLM. Auch die Uni­form der Ste­war­des­sen hatte diese Farbe ge­habt. Vom Him­mel ganz zu schwei­gen. Geert Wil­ders Kra­watte hing dann eben­falls hell­blau über sei­ner Brust. Doch blauer noch waren seine Au­gen. Meine Reise nach Den Haag stand also farb­lich ge­se­hen im Zei­chen der Hoffnung.

Und diese wurde nicht enttäuscht.

Als ich Geert nach akribischen Eingangskontrollen und einer längeren argwöhnischen Begutachtung durch seine Leibwächter endlich Auge in Auge gegenüberstand war ich zuerst von seiner Länge beeindruckt. Hundertneunzig Zentimeter Eleganz und Zuvorkommenheit glitten auf mich zu und schüttelten mir herzlich die Hand.

„Hi, Oskar, it’s a pleasure and a honor to meet you”. Ganz meinerseits, Geert. Das Duzen ergab sich wie von selbst.

Ohne Verzug betraten wir gemeinsam den Konferenzraum, wo die Journalisten schon sehnsüchtig auf das ausgefallene Paar warteten. Der hagere, längliche und blonde Holländer neben dem stämmigen, braungebrannten Rossschwanzträger aus den Alpen.

Geert sagte zuerst einige einleitende Worte und erteilte dem Gast aus „Switzerland“ das Wort.

Ich bedauerte zuerst das unverständliche und feige Verhalten des Gemeindepräsidenten von Savièse, der in vollem Wissen um den Redner den Mietvertrag der Festhalle unterschrieben hatte und mich dann durch seinen plötzlichen Vertragsbruch zwang, Geert auszuladen. Dies nur, weil er sich vor denjenigen des „islamischen Zentralrates“ aus Biel fürchtete. Dann einige Worte zur Islamisierung allgemein und einem zukünftigen Europa der souveränen Staaten.

Darauf ergriff Geert das Wort. Auf Englisch. Mir fielen seine ruhige, besonnene Sprechweise auf, die Wärme seiner Stimme und sein Humor.

Selbst die Journalisten konnten sich seinem Charme nicht entziehen. Alle lachten mit, als er uns als Paar bei seinem „first date“ vorstellte und im Herbst in Berlin die Flitterwochen versprach.

Nachdem die Fragen der Reporter beantwortet waren, zogen wir uns in sein Büro im oberen Stockwerk zurück. Eine elektronisch verriegelte Stahltür strahlte Fort-Knox-Kälte aus, aber im Vorraum dahinter sorgten drei charmante und lächelnde Sekretärinnen für menschliche Wärme. Das Arbeitszimmer selbst war gemütlich, mit vollen Bücherregalen und einladenden Ledersesseln ausgestattet.

Geert beschaffte mir ein Bier und fragte, ob es mich störe, wenn er eine Zigarette rauche. Selbstverständlich nicht. Er bot mir eine an. Danke. Bin Nichtraucher.

Auf der Couch an der Wand nahmen die jüngste Senatorin der Niederlande und Geerts Pressesprecher Platz, der vor Jahren einmal mit Diana West Vom Washington Post bei mir in Savièse sein erstes Raclette verspeist hatte.

Das Gespräch zwischen den zwei „islamophoben Rechtspopulisten“ konnte beginnen und verlief, wie ich es insgeheim erhofft hatte: herzlich, entspannt und doch faktisch.

Wir waren in unserer Kritik einhellig: Personenfreizügigkeit​ als Fleischwolf der Mittelklassen, Demokratie-Defizit der EU, schweigende Duldung der fortschreitenden Islamisierung, Beschränkung der Redefreiheit. Er fragte mich bis ins Detail über die direkte Demokratie in der Schweiz aus. Wie viele Unterschriften braucht es? Innert welcher Frist? Wie oft wird jährlich abgestimmt? Was ist die Rolle von Parlament und Regierung? Und so weiter. Ich erklärte alles ausführlich. Bewunderung in seinen Augen: „So etwas müssen wir bei uns auch einführen“. Dann die Frage nach etwaigen Verbündeten. Auch hier waren wir deckungsgleich. Vorbehalte gegenüber Marine Le Pen, Strache und De Winter. „Aber die Dänen sind in Ordnung. Und Stadtkewitz ist grosse Klasse. Dem müssen wir bei den Wahlen in Berlin im September helfen“. Kopfnicken meinerseits.

Dann wagte ich persönlichere Fragen: Immer diese sechs Leibwächter, rund um die Uhr. Wie lebt man damit? Man gewöhne sich an alles, war die Antwort. Warum er sich das antue. Weil es ja einer machen müsse. Man könne doch nicht einfach dabei stehen und zuschauen, wenn Pim Fortuyns und Theo Van Goghs im Namen des religiösen Fanatismus auf offener Strasse abgeschlachtet würden. Man müsse reden, wenn alle schweigen.

Hier sass ich nun dem Mann gegenüber, der von allen Medien Europas als hasserfüllter, intoleranter Extremist dargestellt wird. Dieses Bild hielt vor dem Original keineswegs stand. Im Menschen vor mir war keine Spur von Hass oder Intoleranz zu finden. Da wurden Fakten dargelegt, auf kühle, sachliche Art. Da kam Besorgnis um den Zustand Europas zum Ausdruck, Sorge um die Zukunft. Dahinter verbarg sich eine warmherzige Persönlichkeit, die eine ungeheure Ruhe ausstrahlte. Nichts Fahriges, Hektisches in der Gestik. Viel Besonnenheit bei bedächtiger Wortwahl. Und immer wieder dieses Lächeln, vor dem jede Hassbezeugung nur  wegschmelzen konnte. Ich verstand, warum man diesen Menschen nicht zu Wort kommen lassen durfte. Er hätte spielend ganze Säle überzeugt, strahlte zugleich diese ungeheure Leichtigkeit des Seins aus und doch wieder eine gewisse Melancholie, die manchmal einen Schatten über seine Augen warf. Den Schatten der Fatwa, die über ihn verhängt wurde.

 

Oskar Freysinger

Nationalr​at

 

 

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Comments to: GEERT UND ICH
  • Juli 5, 2011

    …Geert Wilders ist meiner Meinung nach das Spiegelbild vieler Machteliten in Europa. Man ist sich vollkommen bewusst, dass er in den meisten Aussagen Recht hat, man darf ihm das aber aufgrund der Schwächung des europäischen Masterplans nicht zugestehen und probiert mit medialer perversität, ihn in ein doch eher seltsames schiefes Licht zu rücken.
    Diesem konnte er sich nicht wiedersetzen, aber er hat es trotzdem geschafft, einigen Medien wieder reinen Wein einzuschenken.

    Som​it ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch andere Politiker, Medienschaffende, Autoren etc. den Drang haben, endlich Klartext zu reden, die Probleme zu lösen und Europa im wahrsten Sinne zu reorganisieren, damit wir uns wirklich nicht selbst abschaffen..

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    • Juli 8, 2011

      Guten Tag Herr Luescher,

      die Hoffnung stirbt zuletzt 😉

      Vor einer Reinigung kommt Busse und Opfer. Ich denke die Gefahrenkarte von Herrn Blattmann könnte was haben…

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    • Juli 9, 2011

      Grüezi Herr Nünlist

      Die Gefahrenkarte von Blattmann ist tatsächlich nicht abwegig wie vielfach intepretiert. Ich glaube auch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es auch in Europa schwerwiegende Unruhen geben wird. Auch das unglaublich manipulierte Finanzsystem wird langfristig nicht bestehen können…aber diese Erkenntnis wurde bereits vor über 100 Jahren erkannt, und man hat kapituliert.

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  • Juli 5, 2011

    Empfehlung: die letze Weltwoche-Ausgabe Artikel von Christian Huber:
    “Respekt für einen Ünbeugsamen”, ein Abriss über den Werdegang von G. Wilders.

    Ich war überrascht, rechtsextrem ist Wilders demnach sicher nicht. Extrem vielleicht! Und Nerven aus Stahl hat er sicher.

    (Um die Ww. online zu lesen muss man Abonennt sein – oder Häcker. Falls beides nicht zutrifft kann man sie am Kiosk kaufen.)

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    • Juli 6, 2011

      Franziska und Oskar sind wegen seiner blauen Augen schwach geworden.
      Aus Wikipedia: “In einer Studie im Auftrag des Innenministeriums klassifizieren niederländische Extremismusforscher des IVA (2009) die Politik von Wilders’ Partei als neo-rechtsradikal oder „nationaldemokratisch​“.”

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    • Juli 7, 2011

      … übrigens, Frau Keller, hacken ist illegal. Aber wie bei vielem: diese Gesetze gelten wohl für die SVP nicht.

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  • Juli 7, 2011

    Alles wie gehabt

    Es ist immer das gleiche: Wenn man etwas am multi-kulti der Linken kritisiert, dann ist man sehr schnell ein Rassist, ein Rechtsextremer, ein Fremdenhasser usw. Bei meiner Polit-Kampagne auf facebook und netlog hat heute jemand den selben Unsinn wieder erzählt. Weil es in vielen Ländern keine richtigen bürgerlich-konservati​ven Parteien mehr gibt, ist gleich alles rechts von der Mitte, oder rechts von den Linken, so gleich wieder rechtsextrem! Vor allem in Deutschland, wo alles rechts von den Linken schon viel zu rechts ist, während die CDU immer weiter nach links rückt. Auf der anderen Seite ist es dann gar kein Problem, wenn die deutsche Linkspartei vom Verfassungsschutz beobachtet wird und die Nachfolgerin der SED ist!

    Wilders ist dann so gleich wieder ein Rechtsextremer, wenn er berechtige Islam- und Ausländerkritik äußert? Sind Wilders, Freysinger oder meine Person nun auch Rechtsextreme, wenn man schlicht und einfach nur Ross und Reiter benennt? Es ist nun mal so, dass sich viele Muslime in den Niederlanden nicht integrieren möchten, wenn diese Sonderrechte einfordern und möglichst viel von zu Hause beibehalten möchten, an Kultur und Umgangsformen, aber in der Fremde sich der Integration verweigern! Und es ist kein Märchen, dass in den Niederlanden die Kriminalität von Menschen mit islamischen Hintergrund, halt auch nicht die kleinste ist! Und der Islam kennt nun einmal keine saubere Trennung zwischen Religion und Staat. Wenn Muslime dann in den Niederlanden( oder auch anderswo in Europa) voll nach dem Islam und der Scharia leben möchten, dann führt das unweigerlich zum Konflikt mit unserem Rechtstaat, der Menschenwürde, dem Selbstbestimmungsrech​t der Frauen, wie von Minderheiten!

    Die Juden in den Niederlanden bekommen schon zu spüren, was es heisst, von vielen Muslimen als Bürger zweiter Klasse angesehen zu werden! Und zwar deshalb, weil immer mehr radikale Muslime in ihren Wohnquartieren ihre scharianischen Islamvorstellungen durchsetzen möchten, gegen alles was ungläubig ist. Die kleinste Minderheit ist dann wieder das erste Opfer!

    Die oben genannten Punkte sind nun mal eine Realität in Holland und nicht nir dort! Das zu benennen entspricht einfach der Wahrheit und hat nichts mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu tun. Natürlich fallen nicht alle Muslime in Holland und Europa in diese Kategorie. Aber es muss schon erlaubt sein, diese negativen Dinge beim Namen nennen zu dürfen, ohne das man dafür wieder in die braune Ecke gestellt wird! Vor allem dann wenn die Probleme immer grösser werden! Es bringt ja nichts das man diese Dinge wieder verharmlost und verleugnet, bis wieder ein Sarrazin ( SPD!) wachrütteln muss!

    Generell sollte die EU endlich die Probleme mit dem Islam, der Masseneinwanderung, der Ausländerkriminalität​ und dem EU-Euro Kollaps ernst nehmen, nicht aussitzen, weil immer mehr Länder, Parteien und Politiker wie Wilders&Co unbequeme Dinge den etablierten Parteien und linken Gutmenschen aufzeigen, die Probleme sich anhäufen. Ansonsten haben die Linken und die EU halb Europa gegen sich, aber können dieses auf die Dauer nicht länger bekämpfen und diffamieren: Geerd Wilders, Jimmie Åkesson
    Timo Soini, Thilo Sarrazin, Udo Ulfkotte, Rene Stadtkewitz, Jaroslaw Kacyski,
    Viktor Orban, Vaclav Klaus, Marie Le Pen, Die wahren Finnen, Fremskrittspartiet, Vlaams Belang, die Schwedendemokraten, die FPÖ, Lega Nord, FN, FIDEZ, die Politik der Dänen, das Burka Verbot von Sarkozy, das Minarettverbot der Schweizer, das nein der Franzosen und Holländer zur neuen EU-Verfassung; stärker werdende Separatisten in Schottland, Katalonien, der Lombardei und Flandern, ungelöste Probleme auf Zypern, Nordirland, dem Baskenland, Korsika, Südtirol, Woiwodina usw. Ganz zu schweigen von Polit-und Finanzdesaster der EU!

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  • Juli 7, 2011

    …interessant ist am Thema per se, dass sich kein Politiker zum Thema als solches äussert ausser Oskar Freysinger, der den Besucher selber empfing. An dieser Stelle Chapeau! Wenn ich Geert Wilders aus Distanz betrachte kommt mir Christoph Blocher in den Sinn.

    Ja doch, die Beiden haben für mich einiges gemeinsam. Sie werden als polarisierende Persönlichkeiten in der breiten Öffenlichkeit “geächtet”. Beide haben sehr viel Mut und tragen ihre Meinung aber genau in diese breite Öffentlichkeit. Beide haben ein Flair, die Medien für sich zu gewinnen und Beide sind sogenannte “rechte” Politiker. Vielleicht sind alles Zufälle, wie auch der Vorwurf der Rechtsradikalität in der Beurteilung von Ausländerfragen. Doch logischerweise ist dies ja nur eine subjektive Betrachtung. Denn alles was ja nicht dem linken heimatmüden Gerede passt, wird einfach mal als rechtsradikal abgestempelt. Aber eben, nobody’s perfect.

    Was mich an Geert Wilders schon erstaunt ist der Durchhaltewille und vor allem die Toleranz der Niederländer. Während unser Christoph National vom Parlament wortwörtlich zum Teufel gejagt wurde, hält sich Geert Wilders stramm im harten Gegenwind. Gut, die Intrigen in Bern zeigen ja momentan wieder die schönsten Blüten. Inkompentenz wurde ja auf vielerlei Arten bereits zur Schau getragen werden. Das leicht irritierbare Volk wird’s dann schon kaufen, je nachdem wie man es verkauft (siehe Affäre Beyeler). Doch wehe Euch der Wahlen im Herbst. Eines bin ich sicher, ein Potentat eines Christoph Blochers, wie eckig und kantig er auch sein mag, tut jedem Parlament gut. Genau wie ein Geert Wilders. Oskar Freysinger ist der Steigbügelhalter, was an dieser Stelle überhaupt nicht negativ gewertet werden soll. Ich finde das toll, dass einer den Mut hat, sich zu positionieren und sich zu differenzieren. Im Marketing spricht man dann von adäquater Wahrnehmung. Im Gegensatz zum Rest der bernerischen “Hinten rechts” Orientierung, wo es nur darum geht, entweder möglichst schnell in der untergehenden EU auch noch dabei gewesen zu sein, oder viele VR Mandate gesammelt zu haben. Wenn Sie, Herr Freysinger, im Kanton Solothurn wohnen würden, meine Stimme hätten Sie.

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  • Juli 8, 2011

    Den ständigen, immer gleichen giftigen Schimpftiraden derer die sich selbst für über der Sache stehend halten, die in Wahrheit aber nur die sich ständig verschlimmernden Realitäten nicht wahrhaben wollen, sollte man mit Gleichmut begegnen.
    Für diese ideologibesessenen “Berufsignoranten” muss es schlimm sein, zu erleben wie tagtäglich ihre Visionen einer besseren multikulturellen Welt den Bach ‘runtergehen.
    Das in der Union vereinigte Europa, die offenen Grenzen, das hochgelobte Vermischen der Kulturen zeigt sich als verantwortungsloses Spiel von Politik, Wirtschaft und Banken auf dem Rücken von allen europäischen Bürgern, ebenso wie auf den Rücken derer, die aus anderen Kulturen mit völlig falschen Vorstellungen hier eingewandert sind.

    Die elitäre Überzeugung der Linken, man könne zb. den Einheimischen ein Zusammenleben mit etwas für sie nicht Nachvollziehbarem wie dem Islamismus inkl. Scharia zumuten und die Reaktionen auf den Unwillen des Volkes auf die Arroganz und Agressivität des nicht-integrationswil​ligen Islam, entlarvt die Linken als sture, realitätsferne und absolut lernresistente Ideologen.

    Früher lautete die linke Parole: “Alle Macht dem Volk”! In den letzten 40/50 Jahren hat sich diese zu etwas entwickelt, das eher so tönt: “Alle Macht der linksintellektuellen Elite, denn Volk ist zu blöde, nur wir wissen wo’s lang geht!”

    Selbst in der jetzigen Situation kann man von linker Seite her nicht über seinen Schatten springen und zugeben, dass die eigenen “völkerverbindenen Experimente” nicht geklappt haben.
    Nein – man zündelt noch länger und heftiger gleich neben dem Pulverfass herum, anstatt endlich zu akzeptieren, dass ohne Akzeptanz im Volk nichts zu machen ist und man jetzt am besten die Klappe hält und nach Hause geht!

    Jüngstes Beispiel: Man öffnet die Grenzen – und wenn die Menschen dann kommen, ist man erstmal rettungslos überfordert, staunt blauäugig darüber, dass Schengen nicht funktioniert, dass die Rückführung nicht klappt und wirft dann treue, brave, zahlende Schweizer Mieter aus ihren Wohnungen um darin Asylanten einzuquartieren!
    Den​ Stimmen die in Europa je länger je lauter werden und die eine Rückkehr zum Nationalismus fordern, begegnet man mit den altgedienten Schlagworten die noch aus den sechzigern stammen, als die SP, die PDA etc. schleichend von Mittelschülern und Studenten übernommen wurden.
    Die studierende Jugend aus der Oberschicht, die keine Ahnung vom Leben eines Arbeiters hatte und seither unsere Linksparteien dominiert.
    Eigentlich ist das nur noch lächerlich und wird auch nicht mehr lange Bestand haben, denn aufgrund der Tatsachen wird wohl bald der letzte Arbeiter in diesem Lande gemerkt haben, dass diese Linke nie aus ihrer intellektuellen, realitätsfremden, ideologischen Pubertät herausgekommen ist und ihn (den Arbeiter) nur als geistig minderbemittelte Manipulationsmasse
    b​etrachtet.
    Also regen wir uns nicht mehr darüber auf, dass diesen Leuten halt einfach nichts anderes einfällt, als bei jeder Gelegenheit mit der Nazi- und Rechtsextremen-Keule herumzufuchteln – sie haben einfach keine anderen stichhaltigen Argumente mehr – angesichts der fatalen Lage für die sie zu grossen Teilen die Verantwortung übernehmen müssten!

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    • Juli 8, 2011

      Wieder so eine Hasstirade einer, die “sich selbst für über der Sache stehend” hält, gegen die Linke. Die Wut muss gross sein – ist aber halt nicht kreativ.

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    • Juli 8, 2011

      Das zusammenleben funktioniert nicht weil Leute wie Sie Ausländer als nicht gleichberechtigt betrachten. Solange die Ausländer Jobs zu Sklavenähnlichen Bedingungen machen müssen, so ist das in Ordnung. Aber sobald Ausländer Rechte haben und nicht mehr schikaniert werden können, dann bricht eine Welt zusammen. Das sind Menschen und kein Sklaven. Und Leute die Am Montag ihren in der Ausnüchterung sind, am Freitag spätestens um 4 Uhr im Ausgange, unfreundlich zu Kunden, unzuverlässig etc…. sind. Die werden gefeuert! Natürlich ist dann ein Ausländer Schuld. Dabei müssten die nur lernen zu arbeiten.

      PS: Ohne Schengen wären noch mehr ihrer verhassten Ausländer da.

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    • Juli 8, 2011

      Herr Meier:
      1. Sie beziehen sich auf meinen Kommentar? Ich sehe nämlich keinen Zusammenhang zwischen dem was ich geschrieben habe und Ihrer Antwort?
      1a. Das Einzige was ich im Zusammenhang mit Ausländern geschrieben habe bezieht sich auf den nicht-integrationswil​ligen Islam(ismus), auf Asylanten die logischerweise nicht arbeiten (weder unter “sklavenähnlichen Bedingungen” noch unter anderen).
      Im weiteren weise ich noch darauf hin, dass auf dem Rücken der europäischen Bürger wie auch auf dem Rücken der aufgrund falscher Vorstellungen hier Zugewanderten ein falsches Spiel von Wirtschaft, Politik und Banken getrieben wird.

      Sie bezichtigen mich vollkommen unberechtigt des Ausländerhasses und geben mir damit, gemäss meinem Kommentar der sich in der Hauptsache mit dem Zustand der Linken beschäftigt, recht.

      Sie haben mir gegenüber überhaupt keine gültigen Argumente vorzubringen, statt dessen beschimpfen Sie mich massiv mit denselben Keulen die immer gerne von denen gebraucht werden, die sich aufgrund ihrer massiven Mitschuld am laufenden Disaster besser in Zurückhaltung üben und ihre eigenen Regeln betreffend Stil und Anstand einhalten sollten.

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    • Juli 8, 2011

      Ihr Kommentar ist einzige Schimpftirade und strotzt nur so von Vorwürfen. Da erlaube ich mir im gleichen Stil zu schreiben. Und warum sie Linke beschimpfen versteh ich nicht. Abgesehen von EU und Ausländer überholen sie die SP locker links.

      Die PFZ ist übrigens eine liberale Errungenschaft und keine Linke.

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    • Juli 8, 2011

      Guten Tag Herr Meier,

      Frau Keller darf doch noch schimpfen, oder ist es verboten über Linke zu schimpfen? Muss man solchen das Maul stopfen, wie Herrn Fehr in Zürich?? Ist das die linke Lösung und im Fernseher dann verkünden, selber schuld, weil provoziert?

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    • Juli 11, 2011

      Herr Schneider, mein Demokratieverständnis​ gründet sich auf der Idee, dass ein Volk grundsätzlich ernst genommen werden soll!

      Und das hat die Linke komplett vermissen lassen. Es gibt genug wirklich extreme Beispiele dafür. Uns wurde von der Linken Elite oft genug deutsch und deutlich erklärt, dass wir zu blöde sind um direktdemokratisch abzustimmen. Ausserdem wurde die Bevölkerung, wenn sie mit den Ideen der Linken nicht konform ging über Jahrzehnte aufs gröbste mit der Rassismuskeule beleidigt und es wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass Schweizer die nicht im Sinne der Linken Vorgaben abstimmten denkunfähige Idioten sind.

      Sie liefern hier selbst das beste Beispiel, in dem Sie behaupten, ich verhöhne die Demokratie wenn ich darauf hinweise, dass die Inhalte der Linken sich von einem auf die Basis (Volk) bezogenen Gewichtung der Macht auf einen elitären Club der Linksintellektuellen hin verlagert haben, der sich einbildet über die Interessen und Anliegen der Bevölkerung richten zu können.
      Das Zusammenleben verschiedener Kulturen ist durchaus möglich – aber nur dann wenn keine dieser Kulturen zugunsten einer anderen bevorzugt behandelt wird – dass hat die Linke nicht getan!
      In den letzten Jahrzehnten wurden die Schweizer an sich von der Linken systematisch auf Bonsaigrösse zurückgeschnitten. Nur was von aussen kam war gut! Jeder/Jede welche sich gegen eine galoppierende und kompromisslose Öffnung in Richtung Globalisierung wehrte wurde von der Linken überfahren und im Obigen Sinne plattgemacht. Eine lange Zeit funktionierten diese Schuldzuweisungen hervorragend, jetzt aber dreht sich angesichts der wirtschaftlichen und politischen Lage, der zunehmenden weltweiten Not der Wind ins genaue Gegenteil!
      Wundern Sie sich darüber? Wie kann eine Partei über lange Zeit die Leute als depperte Rassisten und SVP’ler beschimpfen, die eigenen Landsleute als ewige Fortschrittsfeinde und demokratieunfähige Trottel hinstellen und bis vor kurzem noch in ein undurchschaubares Machtkonstrukt integrieren wollen, obwohl das Stimmvolk dazu mehrfach Nein gesagt hat ?
      Ist das ein demokratisches Verhalten?
      Zeugt das von Respekt dem doch immerhin potentiellen Wähler gegenüber?

      Übrigen​s: Ich bin nirgendwo “Stammwähler” und gehöre in keine Partei. Das tue ich mir nicht an! Ich informiere mich selbst und mache mir meine eigenen Gedanken und entscheide auch selbst. Mit links oder rechts hat das nichts zu tun! Aber ich reagiere ausgesprochen allergisch auf Leute, die das Gefühl haben ihre abgehobenen unrealistischen Visionen seien das einzig Richtige für die Bevölkerung eines ganzen Landes, auch wenn schon seit längerem immer deutlicher wird, dass der hochgelobte Weg nur der einzig Sichere ist unseren Form der Demokratie zu verlieren!

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    • Juli 11, 2011

      Sie behaupten, dass sie unabhängig sind. Die SVP Propaganda übernahmen sie absolut unkritisch!!!! Sie sind zu 100% ideologisch.
      Missach​teter Volkswillen der SVP:
      – Rothenturminitiative 1987 (der Moorschutz ist immer noch nichtgarantiert) ich war dafür.
      – Alpeninitiative (ich war dagegen)
      – Gewässerschutzgesetz

      – ZH Gegenvorschlag zu Krippeninitiative (nach 6 Monaten versucht das zu versenken)
      – etc….. Ist mir zu mühsam alles zusammenzusuchen.

      ​Bitte schreiben sie nicht über die SVP sei für die Umsetzung der Volksentscheide. Die SVP bekämpft mit allen demokratisch legitimen Mittel missliebige entscheide. Das ist absolut legitim, schliesslich sind wir in einer Demokratie. Nur Bitte ich dies anzuerkennen und nicht den anderen Demokratiedefizite vorzuwerfen, wen sie unbeliebte Entscheide weiterhin bekämpfen.

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    • Juli 11, 2011

      Herr Schneider, Sie haben die SVP ins Spiel gebracht, lesen Sie selbst nach. Es geht nicht darum “nicht mitgestalten zu wollen”etc… – es geht darum WIE man das machen will!
      Für die Linke schien es nur einen Weg zu geben: Bedingungslose Übernahme und kritikloser Beitritt. Das klappte zweimal nicht. Die Reaktionen darauf habe ich bereits beschrieben.

      Die einzigen wirtschaftliche Realität die jetzt gerade weltweit passiert ist der globale Kollaps des Finanz- und Wirtschaftssystems, der ebenfalls global schlimme Folgen hat und haben wird – für alle.
      Auch für Länder wie die Schweiz, die obwohl “politisch eigenständig” finanzwirtschaftlich genauso global vernetzt sind wie alle anderen auch.
      Die Polarisierung in allen Lagern wird sich verschlimmern, Lösungen dafür hat niemand bis jetzt, weder die Rechte noch die Linke und die Mitte schon gar nicht – es gibt es halt keine der alten Rezepte mehr, die man jetzt noch anwenden könnte.
      Vielleicht muss man die Prioritäten endgültig neu setzen, weg von dem ewigen links rechts denken, weg von “Profit heiligt jedes Mittel-denken” hin in Richtung Menschlichkeit.

      Wi​e auch immer. Jedenfalls verliert bei mir jeder, der sich nicht um die Leute kümmert sondern nur um seine eigene fixen elitären Ideen von denen er glaubt sie würden ihn befähigen sich über andere zu stellen und sie für blöd zu halten, wenn sie seinen Weg zum Glück nicht folgen wollen. Dafür steht bei mir aufgrund der gemachten Erfahrungen die Linke mehr als jede andere Partei, sicher solange bis sie mir beweist, dass sie den Respekt vor allen Bürgern dieses Landes wiedererlangt hat.

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    • Juli 11, 2011

      Herr Meier wie immer! Für sie besteht die Welt aus Lieben die nicht in der SVP sind und aus Bösen die ein SVP Brandzeichen auf der Stirn tragen und links und rechts davon Hörner!
      Ihre extreme Phobie ist Ihr ureigenes Problem und betrifft mich in keiner Weise.
      Ehrlich glauben Sie mir: Mich geht das nichts an

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    • Juli 11, 2011

      Sozialer Friede durch den EU-Beitritt und die Öffnung der Grenzen, welche wie man in der Realität sieht eher für zunehmenden sozialen Unfrieden sorgt?
      Aufnahme von Flüchtlingen (im Namen der MR) die aus wirtschaftlichen Gründen hierher kommen und denen man Wohnraum verschafft in dem man brave Mieter aus ihren Wohnungen wirft, um für die Flüchtlinge Platz zu schaffen = die besten Voraussetzungen um den sozialen Frieden im Lande zu erhalten?

      Gleichst​ellung von Mann und Frau hat es bis heute nicht bis zu den gleichen Löhnen für gleiche Arbeit geschafft, dafür feiert etwas unnötiges wie Gender hintenherum heimliche Erfolge. Sexuelle Frühaufklärung der Kinder auf eine Art und Weise, dass man sich dem allerschlimmsten Verdacht, beim Lesen der betreffenden Broschüren, nicht erwehren kann. Nicht zu vergessen, die Idee Pornofilme zu Schulstoff zu erklären. Alles im Sinne von mehr Menschlichkeit? AUA!
      Was die kranke EU Treiberei durch alle möglichen Hintertüren der letzten Jahre mit Menschlichkeit und Respekt dem Volk gegenüber zu tun hat ist mir schleierhaft?

      Für mich sind das keine Leistungsausweise der SP. Vielmehr offenbart sich in krasser Weise zu jedem Thema der Graben zwischen grauer linker Theorie ohne Bodenhaftung und entsprechenden “praktischen” Resultaten.

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    • Juli 11, 2011

      “es gibt es halt keine der alten Rezepte mehr, die man jetzt noch anwenden könnte”,….. das ist von ihnen. Warum verteidigen sie dann die SVP? Ich will damit nicht sagen dass die anderen, vor allem die SP, besser ist. Aber die SVP versucht mit Lösungen aus den 50’er des letzten Jahrhunderts die Zukunft zu meistern. Bei der SVP sind Sie absolut unkritisch.
      oder … “Profit heiligt jedes Mittel-denken” hin in Richtung Menschlichkeit… Profit über alles ist bürgerliche Politik!!!!!!

      Den Leistungsausweis der SP ist auch für mich nicht grossartig und die Partei verwickelt sich in viele Widersprüche. Nur bei der SVP sind die Widersprüche um einiges Grösser.

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    • Juli 11, 2011

      Herr Schneider, mir fällt auf, dass Sie meine Argumente nie wirklich aufnehmen, sondern immer nur diejenigen herauspflücken, bei denen es Möglichkeiten gibt anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Die Strategie kommt mir sehr bekannt vor und funktoniert auf Dauer nicht.
      Meine Sicht der Menschlichkeit interessiert Sie kein bisschen, die Frage ist ein Ablenkungsmanöver nichts weiter.
      Ich habe hier die Gründe für meine Negativbewertung der SP oft genug und klar dargelegt und daran ändern Ihre mageren Einwürfe nichts.
      Wir wissen wo wir sein würden, wenn wir nur der SP gefolgt wären.
      Dafür braucht’s nicht viel Fantasie.
      Ich bin froh über die Parteienlandschaft in der Schweiz, obwohl sie unbedingt weiteren positiven und realitätsbezogenen Zuwachs im Sinne von wirklichem Engagement für’s Volk als Alternative zu den bereits bestehenden Parteien brauchen könnte.
      Die bestehenden Parteien könnten solche Herausforderungen zudem gut brauchen, es würde sie wieder dahin bringen einzusehen wer hier wen braucht.
      Vor allem eine Partei wie die SP, die erst kurz vor den Wahlen anfängt zu realisieren, dass sie Anliegen in ihrem (letztjährig) veröffentlichen Parteiprogramm vertritt, die über 80% der Bevölkerung knallhart ablehnt! Nur schon das alleine reicht aus um nach der Existenzberechtigung einer Partei zu fragen, die es fertig bringt dermassen am Wahlvolk vorbei zu politisieren!

      (Politische Verblendung? Elitäre Selbstüberschätzung?)​

      Da nützt die (vorübergehende) kürzliche Einsicht, dass man doch die Stimmung im Volk kurz vor den Wahlen mal berücksichtigen sollte auch nicht viel! Die scheinbare Einsicht ist Wahlkampfstrategie und sie kommt zu spät! Damit wird die SP den Vertrauensverlust den sie sich eingefangen hat auch nicht wieder einholen können.
      Seien Sie gegrüsst!

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    • Juli 11, 2011

      Mich würde aber Ihre Sicht der Menschlichkeit auch interessieren; mehr als Ihre Hasstiraden, die in immer kürzeren Intervallen folgen.

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    • Juli 12, 2011

      Herr Schneider:
      Wenn Sie meine “Tiraden” wirklich gelesen hätten, würden Sie danach nicht fragen.
      Ausserdem, wie kommen Sie dazu Forderungen an mich zu stellen? Ich bin keine Partei, die Ihnen etwas verspricht und von der Sie dann die Einhaltung des Versprochenen fordern könnten.
      Ich bin eine Wählerin und Stimmbürgerin die etwa so kritisch mit der SP umgeht, wie diese mit zb. der SVP oder der FDP. Es ist und war schon immer sehr interessant zu sehen, dass die SP zwar (nach ihrer Meinung) gepflegt austeilt, aber Kritik schlecht einstecken kann.

      Nochmal und abschliessend: Die SP hat durch ihre namhaften Aushängeschilder mehrfach versucht das direktdemokratische System der Schweiz zu untergraben und den Bürgern ihre Rechte zu torpedieren. Das haben wir alle wiederholt miterlebt und es war deutlich respektlos, verächtlich dem Land und seinen Bürgern gegenüber.
      Respekt und Achtung dem Anderen gegenüber (auch gegenüber anders denkenden Mitbürgern, auch gegenüber anders denkenden Einheimischen) sind die Grundpfeiler der Menschlichkeit, wenn diese nicht vorhanden sind, braucht man über den ganzen Begriff nicht mehr weiter zu debattieren.
      Mir gehen übrigens die Argumente nicht aus, es sind immer dieselben und sie stimmen immer noch, nur wollen Sie diese nicht zur Kenntnis nehmen!
      Ich hab’s jetzt wirklich oft genug versucht klar zu machen, warum diese Partei nicht nur mein Vertrauen verloren hat – aber eben, wie Kollege Estermann beweist, egal ob die Beweisführung stimmt oder nicht, man verschanzt sich umgehend hinter dramatischen Anwürfen oder fiesen Gifteleien anstatt anständig Stellung zu beziehen.
      So: Und jetzt macht das Ganze wirklich keinen Spass mehr! Es gibt Sinnvolleres zu tun – Carpe Diem!

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    • Juli 12, 2011

      Ach nein? Jetzt wo Sie das sagen fällt’s mir auch auf!!!!!

      PS: Habe ich von Ihnen und Ihren eng geistesverwandten Freunden schon Vorschläge hier gelesen? Kann nicht sein – daran würde ich mich erinnern!

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    • Juli 12, 2011

      Frau K., das war ein kurzer “Carpe diem”.

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    • Juli 12, 2011

      @Frau Keller Aus ihnen spricht einzig Hass auf alle Linken. Solange Sie nicht alle Politiker mit gleichen Ellen messen, bleiben Sie unglaubwürdig.

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    • Juli 19, 2011

      Ja, die Frau Keller, wer kennt sie hier nicht? Die treueste Vasallin der Grossfürsten Blocher von und zu SVP.
      Ich weis nicht wie Sie eine Partei mit rechts-nationalistisc​hen und teils auch diskriminierenden Ansichten unterstützen können.
      Ich möchte Sie darüber aufklären, dass Herr Wilders das letzte Mal vor Gericht stand, weil er den Koran mit “Mein Kampf” von Adolf Hitler verglichen hat. Wenn Herr Freysinger sich mit soeinem trifft ist das nicht mehr und nicht weniger, als das versteckte preisgeben seiner wahren Gesinnung…

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  • Juli 8, 2011

    Guten Tag Herr Freysinger,

    bleibe​n sie so wie sie sind und lassen sie sich nicht in- und extern das Maul verbieten.

    Es tut mir leid, aber im Augenblick kommt mir nur eines in den Sinn. Geert Wilders wird gerne in eine braune Ecke gestellt und zwar von denen, die auf Inseraten verkünden, israelische Produkte? Kaufe ich nie!!

    NSDAP, national sozialistische deutsche Arbeiter Partei. Es wäre mal nützlich dies zu deuten. Dem Staat (national) gegenüber sozial zu sein. Also der Mensch dient dem Staat und nicht der Staat dem Menschen. Das ergibt hohe Steuern, alle Macht dem Staat, gegen das Bankgeheimnis, der Staat vor das Individuum, usw. das wäre national sozial. Der Begriff und seine Deutung, NSDAP, ist eindeutig links zu deuten. Aus diesem Grund ist braun, dem roten sehr verwandt. Eine Partei die rechts steht, ist eindeutig judenfreundlicher, als eine linke. Dies beweisen auch schon die Köpfe, die für einen Boykott für israelische Produkte einstehen.

    Das sind Leute die nur in Gegensätzen leben. Wegen einem Plakat mit einem schwarzen Schäfchen, eine Aufruhr (rassistisch), selber aber eine solche Anzeige aufschalten, die alte Erinnerungen weckt. Das Minarettverbot als religiös feindlich bezeichnen und gleichzeitig ein ganzes Volk verteufeln. Sie sind für die Gleichberechtigung, aber unterstützen das tragen der Burka. Sind für Tierschutz (wie Hitler), aber gegen Menschenschutz. Kriminelle Ausländer schützen und ihnen Urlaub auf unbestimmte Zeit in der Schweiz gewähren, aber rechtschafende Israelis am besten auf den Mond vertreiben.

    Komisc​herweise hegen diese “Schweizer”, auf die Schweiz und ihre Kultur etwa den gleichen Hass, wie gegen Israel.

    Ich bin sicherlich dafür, dass Israel die Menschenrechte einhält. Zum Unterschied dieser einseitig eingestellten Personen auf dem Plakat, aber dafür, dass man gegenüber Israel die Menschenrechte auch einhält. Es gibt andere Länder, die Menschenrechte weniger einhalten als Israel. Wie sieht es aus mit Libyen, China, Kolumbien…. Nur weil Republik noch angehängt ist, betreiben diese Länder keine Menschenrechtsverletz​ungen mehr? Rote und linke Logik.

    Leute wie ihnen, Herr Freisinn, verdanken wir, dass noch ein vernünftiges Wort gehört wird, trotz linkem Staatsfernsehen und Presse.

    Liebe Grüsse Kurt Nünlist

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    • Juli 19, 2011

      Sie verstehen das herkommen der beiden Begriffe wohl nicht wirklich:
      -Nationals​ozialismus basiert auf dem Buch “Mein Kampf” von Adolf Hitler, was ein Gewalt- und Diskriminierungsberg sondergleichen ist. Auch gut zu wissen: Hitler hat sowohl Sozialismus auch als Kapitalismus verabscheut.
      -Sozial​ismus/Kommunismus basiert auf den Werken “Das kommunistische Manifest” und “Das Kapital 1-3” von Karl Marx. Beide Bücher zielen auf eine völlige Gewaltlosigkeit ab.
      -Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts (bzw. “der 3. Weg”), ist nicht marxistisch, denn er schaut den Sozialismus als Mittelweg zwischen Kapitalismus und Kommunismus an, ebenfalls gewaltfrei.

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    • Juli 22, 2011

      Bitte, haben sie Mein Kampf schon gelesen?

      Nationals​ozialismus ist genau so zu verstehen, wie es steht und wurde von Hitler oder Hess, wie auch immer, in Mein Kampf so beschrieben.

      Dass diese beiden Herren eine Schraube locker hatten, muss ja nicht erwähnt werden. Etwa gleich wie Karl Marx. Denn Menschen sind keine Gegenstände, die man einfach um herschieben kann für eine Ideologie. Das Merkmal dieser Spinner ist:

      Der Mensch ist immer für die Ideologie da, und nicht umgekehrt.

      Nur mal zum nachdenken!!

      “Das​ Denkmal für die Opfer des Kommunismus, Victims of Communism Memorial, ist ein politisches Denkmal in Washington, D.C., USA, in unmittelbarer Nähe des Kapitols, das an die rund 100 Millionen Opfer sozialistischer und kommunistischer Regimes erinnern soll. Es enthält eine drei Meter hohe Bronzereplik der Göttin der Demokratie, die von Studenten während der Proteste am Platz des himmlischen Friedens 1989 in Peking errichtet wurde.”

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    • Juli 29, 2011

      Haben Sie mein Kampf gelesen? Ich denke nein, denn sonst würden Sie hier wahrscheinlich wahrere Kommentare abgeben! Hitler bezeichnet die Juden als Bazillus und will sie von der deutschen Volksgemeinschaft ausgrenzen und schlussendlich planmässig vernichten.
      Haben Sie solche Sachen bei Marx gelesen? Marx war ein hochanständiger Mann, der gebildet war, und der Opfer seiner eigenen Erkentnisse wurde (ein Leben in Flucht). Er sagt nie: “Überwacht euer Volk und sperrt es ein” oder “beschwören Sie beinahe einen Atomkrieg”!
      Hitler hingegen war bewiesenermassen ein Gestörter.

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    • August 5, 2011

      Marx und Hitler hatten mehr gemeinsam, als sie denken. Marx wollte z.B. die Religionen verbieten. Das weil sie in seinem System schädlich ist. Religion kann aber für den einzelnen Menschen sehr wichtig sein. Es gibt ihm Sicherheit, einen Halt, einen Faden. Dass Marx denkt, er könne Menschen so beeinflussen und manipulieren, dass sie nur nach seinem Gedankengut leben, ist ein wenig engstirnig. Es gibt nicht den Menschen, die alle gleich gross, gleich stark, gleich intelligent …. sind. Der Versuch den Menschen nicht in seiner Vielfalt zu akzeptieren, ist sehr wohl ein ähnliches Gedankengut wie das von Rudolf Hess, das Hitler umzusetzen versuchte. Wer ist besser, Rudolf Hess, der dieses Gedankengut an Hitler weiter trug? Oder Marx, der sein Gedankengut an Stalin … weiter trug?

      Für mich sind das alles Spinner, der der seine Gedanken entwickelte und die Folgen nicht sah und die, die diese umsetzten.

      Zur Vielfalt der Menschen. Sind es nicht die Medien, die einen Idealen-Menschen produzieren? So sollte man sein, sportlich, jung, kein Gramm zu viel, erfolgreich, selbstbewusst, vital …… Was ist mit all den anderen, die nicht so sind? Ja die können sich eincremen, operativ nachhelfen … Da müssen sie nicht in die 30iger Jahre gehen, wegen blond, blaue Augen usw. Das Schweizerfernsehen übermittelt die gleiche Botschaft.

      Es hat schon vieles eine Gemeinsamkeit. Die erste ist, das Ideal und alles was anders ist, als schlecht zu bezeichnen. Dabei liegt in der Vielfalt die Chance.

      Dasselbe in der Ausländerpolitik. Vielfalt, also nicht nur Muslime, nicht nur Kosovo …. Gut durchmischt, vielfältig. Somit ist die Integration einfacher und wenn schon andere Kulturen eine Chance mit sich bringen, diese umso grösser. Es bringt aber nichts, Leute in die Schweiz zu lassen, die gegen jede Vielfalt sind!!!

      Wie man den Rahmen setzen will, wie viel, welche Rechte usw. das muss politisch entschieden werden.

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    • September 3, 2011

      Herr Nünlist, die ersten Opfer der Nazis waren die Sozialdemokraten! Die Verharmloser in den bürgerlichen Parteien störte das nach dem Ermächtigungsgesetz nicht. Es ist eine Verhöhnung der Opfer, wenn Sie da Braun mit Rot vergleichen.

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  • Juli 10, 2011

    Ich war diese Woche in der SAC-Cristallinahütte.​ Da war ein junger Mann in der Küche, wo ich sofort dachte: der ist kein Einheimischer, der die Gäste mit einem gewinnenden Lächeln begrüsst.

    Es war ein Ausländer!

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    • Juli 10, 2011

      Ich lade Sie gerne ein, mal mitzukommen – auch Herrn Freysinger.

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    • Juli 10, 2011

      Auch Schweizerinnen haben Anrecht in der sac-Hütte zu arbeiten. Gleichstellungsbüro, Meldebüros für Rassismus, Gewerkschaften, SP sind stumm.

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  • Juli 19, 2011

    Dieser Beitrag zeigt in extremer Form, wo die SVP ihre “Werte” und “Einstellungen” herholt. In Deutschland gab es mal so eine ähnliche Partei, wie hiess sie doch gleich…die mit den 6 Millionen toten Juden da…
    Anders gesagt, Herr Freysinger, in Deutschland wären Sie wohl bei der NPD.
    Sie meinen wohl immer noch das alle Probleme vom Islam kommen, nicht wahr? Ich frage Sie ganz direkt, und bitte Sie darüber nachzudenken, wie schön fänden Sie es in Hoffnung auf eine bessere Zukunft in die Schweiz zu kommen, und danach nur auf Ausländerhass und Diskriminierung zu stossen? Würde Sie das zur Integration antreiben?
    Sie machen das was nur die eine Partei aus Deutschland gemacht hat, und was das gefährlichste, weil nicht kontrollierbare ist: Hass auf eine bestimmte Gruppe Menschen zu lenken und sie in Klassen einzuteilen.

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    • Juli 19, 2011

      Leider ist Freysinger nicht der Einzige mit solchem Gedankengut.

      Eine andere Exponentin der SVP schreibt: “Als ich 1993 in die Schweiz kam und mit meinem Mann ein neues Leben aufbaute, wurde ich hier sehr gut aufgenommen und grosszügig unterstützt. Für mich war sofort klar: Ich werde mich für dieses wunderbare Land einsetzen, für alle Menschen, die hier wohnen und arbeiten!”

      Wie verlogen!
      Weiter in ihrem Glaubensbekenntnis: “Ich stellte mit grossem Erstaunen fest, dass hier in der Schweiz ähnliche Kräfte am Werk sind, wie diejenigen, welche seinerzeit die Ost-Länder zu einem sozialistisch-kommuni​stischen Einheits- Regime «umfunktionierten»!”​

      Man findet sich im falschen Film wieder.

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    • Juli 19, 2011

      Deshalb auch meine grosse Hoffnung auf eine Schweiz des Dialogs, eine Schweiz des miteinanders anstatt des gegeneinanders. Man muss nicht wettern, das bringt niemandem etwas, man muss handeln! In Deutschland hat man z.B. mit einer Art Quartierbüro in “Ausländerquartieren​” gute Erfahrungen gemacht, die helfen Leute aus den Drogen oder Kriminalität zu bringen und ihnen versuchen Arbeit zu beschaffen, ihnen bei der Integration helfen. Aber eben, das will ja die SVP nicht, weil das ja sonst der ach so überbelastete Mittelstand zahlen müsste, bitten Sie doch mal die Superreichen zur Kasse, Herr Freysinger!

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  • Juli 27, 2011

    Geert, blond, blaue Augen. Ein Kreuzritter?
    Die Zeit des Verniedlichens ist vorbei.
    http://de.qantara.d​e/Isoliert-die-geisti​gen-Brandstifter/1660​6c16862i1p8/index.htm​l

    Herr Freysinger, an Ihrer Stelle würde ich Ihren Blog jetzt vom Netz nehmen.

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    • Juli 18, 2021

      Guten Tag Herr Estermann

      Allerdin​gs ist die Zeit des verniedlichen vorbei. Weg mit denen, die ihre Meinung den andern aufzwingen wollen. Weg mit denen, die ihre Ideologie über die, anderer Menschen stellen und so weiter. Anders Behring Breivik hat sich so verhalten, wie die, die er bekämpfen will.

      Anders Behring Breivik mag rechtes Gedankengut haben, hat aber eine rote Lösung gesucht. Für mich hört es sich nicht liberal an, andersdenkende zu erschiessen. Es gäbe nämlich eine andere Lösung.

      Sportliche​r Kampfgeist mit fairen Mitteln etwas zu erreichen und was für Politiker noch viel schlimmer ist, diese einfach nicht mehr zu wählen.

      Herr Estermann, ihr Beitrag ist einfach nur primitiv. Tatsächlich ist es so, dass es in Europa eine Kraft geben wird, die extrem ausländerfeindlich ist. Nicht selten von Migranten selbst und daran erkennt man die verfehlte Ausländerpolitik am besten. Das ist die Gegenbewegung zur roten Ausländerpolitik, die weder Hand noch Füsse hat. Beide Extreme sind nicht gut. Deshalb ist es wichtig, dass man Politiker hat wie Herrn Freysinger, der Probleme anspricht und nach Lösungen sucht. Die Probleme nur vor sich lodern zu lassen, werden genau zu dem Resultat führen, die Anders Behring Breivik gewählt hat. Ihren Versuch, Meinungen zu kastrieren, wird nicht wirkliche dieses Problem lösen, sondern in Gewalt eskalieren. Das weil es Leute gibt, die sich ohnmächtig fühlen, nicht verstanden usw. Die Lösung ist eine Diskussion, die offen und ehrlich ist und die Probleme beim Namen nennt.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Nünlist, ich überlasse es dem Blogler zu beurteilen, wessen Worte hier “primitiver” sind. Ich werde auch Sie und Herr Freysinger nicht mit Attributen versehen, die andere bereits gebraucht haben.

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    • Juli 18, 2021

      Guten Tag Herr Estermann

      Ja überlassen sie das den Bloglern. Wieso möchten sie dann, dass der Blog vom Netz genommen wird? Was sollen dann die Bloglern noch beurteilen können?

      Für mich ist Mord, Mord. Mir käme es nicht in den Sinn, Anders Behring Breivik am 1. Mai als Gastredner einzuladen.

      Wie sieht das bei Leila Khaled, Verena Becker ….. aus. Da werden Leute hochgejubelt, die das gleiche getan haben, wie Anders Behring Breivik. Was ist anders, die politische Gesinnung? Wenn es politisch der Sache dient, dann sind es nicht mehr Mörder, sondern Freiheitskämpfer?

      ​Für mich sind das alles Mörder und für mich haben sie gemeinsam, dass sie ihre Gesinnung versuchen gewaltsam durchzusetzen. Solche Leute haben keinen Platz bei uns und Parteien die dies gutheissen, auch nicht!!

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    • Juli 18, 2021

      Auch Wilhelm Tell war ein Mörder. “Wenn es politisch der Sache dient, dann sind es nicht mehr Mörder, sondern Freiheitskämpfer.” Das Problem am aktuellen Fall ist die Verharmlosung. Die Naivität der Politiker und Blogger.

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    • Juli 18, 2021

      Heute haben wir in der Schweiz andere Möglichkeiten als zu morden.

      Was denken sie, den Kindern eines ermordeten ist es ein Trost, wenn es politisch motiviert ist? Wenn ein Freiheitskämpfer ihnen den Vater erschossen hat?

      Sie Herr Estermann verharmlosen, relativieren. Bei ihnen gibt es ja schon weniger Mord, weil es der Sache dienlich ist.

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    • Juli 18, 2021

      Lieber Herr, überlegen Sie bitte mal, ob es richtig ist, anderen abzuschreiben.

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  • August 6, 2011

    Während Blogs wie SOS Verschwörungstheorien​ unterstellt werden, sprechen Muslimbrüder offen ihre Pläne und Ziele aus:

    “’It should be us, with our understanding of Islam, our principles, colonizing the United States of America.’

    Der angeblich liberale schweizerische Islamwissenschafter und Publizist Tariq Ramadan bei einem Vortrag in Dallas/Texas am 27.Juli 2011.

    http://www.youtube.co​m/watch?v=1WDEfVdsr3M​

    Quelle: SOS Oesterreich

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    • Oktober 3, 2011

      Nun, lieber Peter Frei

      Die von Ihnen nicht recht einzuordnende Aussage lässt sich vielleicht besser verstehen, wenn man die tatsächlichen Fakten und nicht jene, an die Wand geworfenen eigenen, missliebigen Schatten berücksichtigt.

      Es​ ist, nur das jüngste Beispiel zu nennen, die USA, welche mit völkerrechtswidrigem Verhalten die Rechtssicherheit auf der Welt nachhaltig zerstört hat.

      Vielleicht sollte auch noch darauf verwiesen werden:

      Art. 2 Ziff. 4 der UNO Charta hält den Grundsatz fest: Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.

      Und das momentane Verhalten der NATO in Nordafrika?

      Ich bitte SIE! Dieses Verhalten ist bestimmt nicht muslimisch!
      Ist es westlich, rechtlich, christlich, zivilieiert?
      Nein?
      ​Was dann?

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  • August 8, 2011

    Wenn man lang genug hetzt, findet sich einer, der zur Tat schreitet.

    Mit diesem Satz bringt es ein österreichischer Politologe auf den Punkt.

    Freysinger und seine Gefolgsleute spielen sich als die Retter des freiheitlichen Abendlandes auf. Was unterscheidet aber unsere Demokratie von einem totalitären Willkürsystem? Es sind unsere Grundrechte.

    Grund​rechte wie Rechtsgleichheit (jeder ist vor dem Gesetz gleich), Schutz vor WIllkür, Verhältnismässigkeits​prinzip usw.

    Schauen wir uns die SVP Initiativen der letzten Jahre an.

    Willkürliche Einbürgerungen
    Willk​ürliche Ausschaffungen
    Willk​ürliches Türmliverbot

    Immer​ wieder greift die SVP den Rechtsstaat an und versucht, Minderheiten ihre Grundrechte abzusprechen. Demokratie ohne Grundrechte ist willkürlich, totalitär.

    Die SVP, an ihrer Spitze Gestalten wie Schlüer und Freysinger zerstören genau das, was sie angeblich verteidigen!

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    • Juli 18, 2021

      Sie verwechseln Opfer und Täter, genau so wie Partei und Volk.

      Die Entscheidungen hat das Volk getroffen. Vielleicht waren die Entscheidungen emotional, aber bestimmt nicht unbegründet.

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    • Juli 18, 2021

      “Sie verwechseln Opfer und Täter, genau so wie Partei und Volk.”

      Ach, wenn die SVP hetzt und Andersdenkende als Rabenvögel und rote Ratten darstellt, dann ist sie Opfer?

      Und Gaddafi, der seine Opposition als Ratten bezeichnet, ist auch ein Opfer?

      Das Verdrehen von Opfern und Tätern ist wohl eher ein Kunststück der SVP.

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    • Juli 18, 2021

      Täter ist die Person, welche die Entscheidung trifft und umsetzt.

      “Ach, wenn die SVP hetzt und Andersdenkende als Rabenvögel und rote Ratten darstellt, dann ist sie Opfer?”

      Ich denke anders, bin ich jetzt eine rote Ratte oder ein Rabenvogel? Von welcher Gruppierung sprechen Sie genau?

      “Und Gaddafi, der seine Opposition als Ratten bezeichnet, ist auch ein Opfer?”

      Das möchte ich nicht beurteilen, da ich mir selbst kein Urteil bilden kann. Oder denken Sie, unsere Medien berichten neutral?

      “Das Verdrehen von Opfern und Tätern ist wohl eher ein Kunststück der SVP”

      Haben Sie ein konkretes Beispiel?

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  • August 8, 2011

    Experiment:

    Man nehme die Anti-Islam-Propaganda​ von SVP und anderen Rechtspopulisten und ersetze die Worte “Islam”, “Muslime” und “Islamisierung” durch “Judentum”, “Juden” und “Verjudung”.

    Woran erinnert uns das?

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    • August 8, 2011

      Gläubige Juden lassen Schweizer Mädchen in Ruhe, auch wenn sie keinen Schleier anziehen.

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    • August 8, 2011

      @Keller

      nicht alle Muslime zwingen ihre Töchter dazu, ein Kopftuch zu tragen. Genausowenig wie alle katholischen Priester Kinder missbrauchen. Nicht alles in einen Topf werfen.

      Ich habe übrigens noch nie von Muslimen gehört, die Nicht-Muslime zum Kopftuchtragen zwingen wollten. Haben SIe Quellen oder behaupten SIe da einfach etwas?

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    • August 8, 2011

      Was hat Faschismus mit Propaganda zu tun? Kennen Sie die Bedeutung von Faschismus? Erklären Sie mir bitte den Zusammenhang

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    • August 8, 2011

      Ich meine nur, dass die Faschisten sehr ähnliche Propaganda-Methoden hatten wie die heutigen Rechts-Populisten….​Informieren sie sich über NS-Propaganda und lesen sie Goebbels Tagebücher. Es ist ein krasser Vergleich und Dinge wie Anitsemitismus trifft bei den Rechts-Populisten natürlich nicht zu, aber man erschreckt ziemlich, wie viele Gemeinsamkeiten es wirklich gibt…!!

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    • August 8, 2011

      Diese Aussage war differenzierter, dem stimme ich durchaus zu.

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    • August 20, 2011

      Bringen wirs in einem Satz auf den Punkt: Herr Freysinger hat mit diesem Artikel sehr gut beschrieben, woher die SVP ihre rechtspopulistischen Ansichten nimmt.
      Und auf Grund dieses Echos (Faschtyp usw.) schreibt er auch nichts mehr, das ist doch sonnenklar.
      Jetzt nur noch als Lehrer auf die Strasse stellen, sonst verdirbt er noch die Jugend.

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    • November 18, 2011

      “Gläubige Juden lassen Schweizer Mädchen in Ruhe, auch wenn sie keinen Schleier anziehen.” Ja, ja, Herr A. Keller, aber wehe, es fiele einem Juden ein, ein Schweizer Mädchen heiraten zu wollen, um seine Hand zu werben. Was dann? Wenn er es nicht in Ruhe lässt? Ist das auch ok?

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    • Dezember 29, 2011

      Herr Rebmann,

      gerade das alte Testament ist voll von Gewalt und Intoleranz gegenüber Andersgläubigen. Eine grosse Auswahl finden Sie hier:

      http://freig​eisterhaus.de/viewtop​ic.php?t=2474

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  • August 8, 2011

    Herr Pfister,
    Ihre Argumente gegen die SVP und ihre Propagandamaschine hat man hier schon ‘rauf und ‘runter gelesen. Aber noch nie hat einer von denen die sie ins Spiel werfen so etwas wie Einsicht darüber bekundet, WARUM die Initiativen der SVP vom Stimmvolk befürwortet worden sind.
    WARUM wurde die Ausschaffung von überführten Straftätern angenommen?
    WARUM wurde das “Türmliverbot” angenommen?

    Einfac​h so? Ohne Grund? Weil die Schweizer halt grad so drauf waren?

    Oder weil die Schweizer Stimmbürger allesamt Rassisten sind?

    Oder weil sie einfach nicht genug Hirn haben, um Resistent gegen “ungerechtfertigte Hetze” der SVP zu sein?

    Was Sie der SVP vorwerfen tun Sie selbst: Sie hetzen auf populistischem Niveau gegen die SVP – UND VOR ALLEM:
    Gegen die Stimmbürger die die erwähnten Initiativen angenommen haben – und das mit Gründen die Ihnen gewichtig genug für eine Annahme erschienen sind.

    Daran ist nicht eine Partei schuld. Die hat nur ein dringendes Anliegen im Volk, welches andere Parteien ignoriert haben, aufgegriffen und, wenn man so will, vermarktet! Wie das übrigens alle Parteien tun!
    Oder wurde zb. Fukushima nicht vermarktet?

    Die Parteien greifen die Stimmung in der Bevölkerung auf und vermarkten sie mehr oder weniger geschickt zu ihrem Vorteil. Das war zum Donnerwetter noch mal schon immer so.
    Also können wir daraus schliessen, dass zumindest die abstimmende Bevölkerung von gewissen Entwicklungen in unserem Land genug hat und nachdem sie schon seit einiger Zeit auf Korrekturen dieser Entwicklungen zu ihren Gunsten gewartet hat und diese Erwartungen nicht Ernst genommen worden sind, hat die Bevölkerung eben die entsprechenden Initiativen der SVP angenommen!

    Die Reaktionen des BR und gewisser Vordenker der SP dazu waren sehr informativ.
    (Überras​chte, entsetzte Gesichter vor laufenden Kameras und hinterher moralinsaures Gezeter und Jammern nach den Menschenrechten und dem EU-Gerichtshof = Keine Ahnung davon was im Volk vorgeht & Durchzug im Elfenbeinturm. Es war wunderschön peinlich)

    Man hört den Leuten nicht zu – man belächelt sie – man macht sie ‘runter, hebt den Zeigefinger, spricht moralisches Recht und fühlt sich über die Masse erhaben – bis es knallt.
    Und das war leider eben auch schon immer so! Beispiele dafür gibt’s grad aktuell genug und es werden noch mehr.

    Ach noch was, Leute die so argumentieren wie Sie es tun, hinterlassen bei mir immer den Eindruck, als würden sie es sich gern in einer Dimension bequem machen. Urteilen ist immer einfacher als hinter die Dinge zu sehen, um die Zusammenhänge zu erkennen. Ich betone noch einmal hier wie schon an anderer Stelle: Eine Partei hat nur so viel Macht wie das Volk ihr gibt – jedenfalls in unserem Land schon (noch).
    Also rechnen Sie – wenn Sie die SVP so recht eigentlich als Nazi’s darstellen wie in Ihrem Beitrag hier, dann unterstellen Sie den berühmten 30 % (!) von Schweizer Bürgern dieses abscheuliche braune Gedankengut – ist das nicht ziemlich unüberlegt und vor allem undifferenziert, eben eindimensional?
    Frie​de sei mit Ihnen, geschätzter Herr!

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    • August 11, 2011

      Madame Keller kann es einfach nicht lassen, Leute anderer Meinung zu verunglimpfen. Auffällig oft wird so etwas zur Predigt, aber halt eine unanständige.

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    • August 20, 2011

      “WARUM wurde die Ausschaffung von überführten Straftätern angenommen?
      WARUM wurde das “Türmliverbot” angenommen?

      […]

      Daran ist nicht eine Partei schuld. Die hat nur ein dringendes Anliegen im Volk, welches andere Parteien ignoriert haben, aufgegriffen und, wenn man so will, vermarktet!”

      Waru​m wurde Hitler gewählt? Er hat nur das in der Bevölkerung vorhandene Judenproblem aufgegriffen und vermarktet.

      Sorry,​ Frau Keller, Sie machen es sich zu einfach.

      Die Angst vor dem Fremden und Unbekannten steckt in jedem von uns. Dessen muss man sich bewusst sein. Man muss sich auch bewusst sein, wohin es führt, wenn diese Angst geschürt wird (in der Gegenwart Attentat im US-Parlament, Massenmord in Norwegen; in der Vergangenheit 2. Weltkrieg)

      Wenn Gebildetete Leute wie lic. phil. Freysinger und Dr. Phil. Schlüer solche Hetzkampagnen betreibt, ist dies doppelt schockierend. Gerade Schlüer hat ja Geschichte studiert und weiss daher genau, dass Motive wie rote Ratten der braunen Propagandaküche entspringen.

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    • November 18, 2011

      Herr Pfister, schauen Sie mal, was Herr Schlüer gegenüber dem rassistischen weissen Mörderregime Südafrikas für eine Haltung vertrat. Für ihn war Mandela zu recht inhaftiert, er übernahm kritiklos die Sprüche seiner weissen Mörderpolizei-Freunde​, mit denen er sich brüstete. “One man, one vote” kam für ihn nicht in Frage. Und auch nicht für seinen damaligen Boss, Blocher. Man gründete eine Organisation, die asa, um dem Schweizer Volk Sand in die Augen zu streuen und weiterhin dreckige Geschäfte mit dem Apartheitsegime tätigen zu können, von denen das Schweizer Volk bis heute nichts wissen darf. Dafür haben genau die gleichen “Volksvertreter” danach gesorgt! Was erwarten Sie von solchen Typen?

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  • November 18, 2011

    Hitler soll ja auch so sanft und überzeugend gewesen sein, so blaue Augen. Aber was diese Typen dann losreissen, welche Bluthunde, welche Uwes, Breiviks und Beates man dadurch von der Leine lässt, das will man dann wieder nicht sehen. Die gehören dann nicht zu einem…. Wölfe im Schafspelz!

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    • Juli 19, 2021

      Geert Wilders Zukunftsvisionen und Ziele sind um keinen Deut besser. Nazi-Ideen und wohin das führt, wissen wir. Das sind keine Lösungen! In Schweden und in Deutschland haben wir nun erleben müssen, wohin dieses braune, rechte Gedankengut führt! Und ich begreife niemanden, der sich solcher Nazitypen noch rühmt!

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