1. Gesellschaft

Geht EUROPA an der Masseneinwanderung zu Grunde ?

 

  • “Der Kontinent erlebt eine Massenbewegung von Menschen, wie es sie seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat. Doch anders als bei Kriegsende besteht keine der Menschenmassen, die derzeit auf Wanderung sind, aus Europäern. … Die Kontrolle über die eigenen Landesgrenzen ist eines der wichtigsten Kennzeichen – und Verantwortlichkeiten – eines modernen Staates. Länder, die die Kontrolle darüber verlieren, wer einreist, verlieren die Kontrolle über ihr Schicksal und hören womöglich sogar auf zu bestehen”, schreibt Arthur Chrenkoff im New York Observer.

  • Statis​tiken zeigen, dass von den 625.920 Personen, die 2014 in der Europäischen Union Asyl beantragt haben, nur 29,5 Prozent aus Syrien, Afghanistan und dem Irak kamen.

  • “Wenn es dir nicht gefällt, dann geh”, sagt Milos Zeman, Präsident der Tschechischen Republik. Niemand habe Migranten in sein Land eingeladen, doch sobald sie dort seien, müssten sie die Regeln seines Landes achten oder es verlassen.

  • “Die Lehre, die die Vereinigten Staaten ziehen müssen, ist, dass eine Minderung unseres globalen Einflusses international nicht zu mehr Frieden und Sicherheit führt. Im Gegenteil. Obamas Rückzug aus dem Nahen Osten – man denke etwa an das, was nach der Libyen-Episode geschah, sein Desinteresse gegenüber dem immer weiter erstarkenden Islamischen Staat oder seine Kapitulation vor Irans Atomwaffenprogramm – ist ein wichtiger Teil des Gesamtbildes”, sagt Botschafter John R. Bolton auf Fox News Opinion.

  • “Da die Slowakei ein christliches Land ist, können wir nicht den Zustrom von 300.000 bis 400.000 muslimischen Einwanderern erlauben, die überall in unserem Land würden anfangen wollen, Moscheen zu bauen und versuchen würden, das Wesen, die Kultur und die Werte des Staates zu ändern. … Wir kommen niemals einen Schritt weiter, wenn wir nicht anfangen, die Wahrheit über Migration zu sagen”, so der slowakische Ministerpräsident Robert Fico.

 

 

So gut wie unbekannt ist, wie viele der in Europa ankommenden Migranten eigentlich aus Kriegsgebieten Geflohene und wie viele Wirtschaftsmigranten sind, die sich im Westen ein besseres Leben erhoffen. Dies vermag auch das SEM in Bern eben nicht auseinander zu halten. Statistiken zufolge kamen von den 625.920 Personen, die 2014 in der Europäischen Union Asyl beantragt haben, nur 29,5 Prozent aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

40 Prozent der Migranten, die im Jahresverlauf eintrafen, stammen aus Balkanländern wie Albanien, Kosovo und Serbien, räumen die deutschen Behörden ein;  demnach wäre mindestens jeder Zweite von denen, die dieses Jahr nach Deutschland kamen, ein Wirtschaftsmigrant, der vor Armut flieht, nicht vor Krieg.

Das Migrationschaos, in dem Europa versinkt, beschreiben Kritiker mit apokalyptischen Begriffen: Von einer unaufhaltsamen demografischen Revolution”, einem “totalen Weltuntergangsszenari​o” und einem “Exodus biblischen Ausmaßes” ist die Rede.

 

Im Folgenden eine Auswahl von Zitaten und Kommentaren, in denen ganz unterschiedliche politische Führer und Meinungsbildner aus Europa und der Welt die Folgen der ungehinderten Einwanderung aus der muslimischen Welt kommentieren.

In Großbritannien äußerte sich Nigel Farage, der Führer der euroskeptischen UK Independence Party (UKIP) in der Sendung “Today” von BBC Radio 4. Er sagt;   

“Das Problem ist, dass wir das Tor für einen Exodus biblischen Ausmaßes geöffnet haben, das bedeutet Millionen und Abermillionen von Flüchtlingen. Darüber haben wir aus den Augen verloren, was überhaupt ein Flüchtling ist. Wie viele Millionen will Europa aufnehmen? Das ist die Frage.”

“Echte Flüchtlinge waren für gewöhnlich Gruppen von Menschen, ethnische oder religiöse Gruppen, die unmittelbar verfolgt wurden und aus Angst um ihr Leben flohen. Schaut man hingegen jetzt auf die Definition der gemeinsamen Asylpolitik der EU, dann fällt unter die Kategorie jeder, der aus einem vom Krieg zerrütteten Land flieht, selbst wenn es sich um Leute handelt, die vor extremer Armut fliehen.”

Die britische Europaabgeordnete Janice Atkinson sagt;  

“Niemand hat für illegale Einwanderung gestimmt. Viele Leute aber haben uns hierhin [ins Parlament] gewählt, damit wir etwas dagegen tun. Die Hunderttausenden von illegalen Einwanderern, die unsere Grenzen überwältigen und unsere Kapazitäten, damit fertig zu werden, sind genau das: illegal.”

“Lassen Sie uns über eine weitere Sache im Klaren sein: Ungeachtet dessen, was die Menschenrechtsindustr​ie und die unzähligen aus Steuermitteln finanzierten Wohltätigkeitsorganis​ationen und Lobbygruppen immer wieder sagen, handelt es sich nicht um eine Flüchtlingskrise, sondern um eine massive Krise der illegalen Einwanderung, der man sich als solcher entgegenstemmen muss.”

In einem Essay mit dem Titel: “Wir helfen Flüchtlingen nicht, indem wir unser Land zerstören”, schreibt der englische Schriftsteller und Journalist Peter Hitchens:

“In Wirklichkeit können wir mit diesem Land nicht machen, was wir wollen. Wir haben es von unseren Eltern und Großeltern ererbt und haben die Verpflichtung, es an unsere Kinder und Enkelkinder weiterzugeben – wenn möglich, in einem besseren Zustand, ganz sicher aber in einem unbeschädigten. Diese Verantwortung gehört zu den größten, die wir jemals haben werden. Wir können es nicht aus einem Impuls heraus an völlig Fremde übergeben, nur weil wir uns selbst gegenüber dann ein gutes Gefühl haben …”

“Dank tausend Jahren des Friedens ohne Invasoren haben wir ein erstaunliches Maß an Vertrauen, Sicherheit und Freiheit entwickelt. … Ich bin verblüfft darüber, wie leichtfertig wir uns daran machen, das alles wegzugeben.”

“Unsere​ Vorteile hängen in hohem Maße von unserer gemeinsamen Vergangenheit ab, unseren ererbten Traditionen, Gepflogenheiten und Erinnerungen. Neuankömmlinge können sie lernen, aber nur, wenn sie in einer Zahl kommen, die klein genug ist. Masseneinwanderung bedeutet, dass wir uns ihnen anpassen müssen, statt sie sich uns. …”

“Werden wir nun also aufgrund emotionaler Zuckungen, die als Zivilisation und Großzügigkeit daherkommen, sagen, dass wir dieses Erbe und unsere Verpflichtung, es weiterzugeben, aufgeben – so, wie die verweichlichten, verschwenderischen Erben einer alten Erbschaft es tun, die das große Haus und seine Ländereien zugrunde gehen lassen ?

“Ich vermag weder einen Sinn noch Gerechtigkeit darin zu erblicken, es zuzulassen, dass diese Dinge zu einem Vorwand für eine unaufhaltsame demografische Revolution werden, bei der Europa (samt unseren Inseln) seine Kultur und Wirtschaft mit derjenigen Nordafrikas und des Nahen Ostens verschmelzt. Würden wir das zulassen, verlöre Europa fast alles von dem, was andere dazu bewegt, hier leben zu wollen.”

Der britische Europaabgeordnete Daniel Hannon warnt davor, dass Deutschlands Einwanderungspolitik der offenen Tür immer mehr Migranten nach Europa zieht. Er schreibt;   

“Der Glaube, dass Deutschland seine Politik lockert, muss notwendigerweise zu einem Ausmaß von Migration führen, das alles übertrifft, was wir bislang gesehen haben. Hastig werden Flüchtlinge und Wirtschaftsmigranten zusammengeworfen. Einige werden niedergetrampelt, manche Boote umgeworfen. Aber viele mehr werden Italien und Griechenland erreichen. Am Ende werden die Frontstaaten der EU aufhören, die Regeln durchsetzen zu wollen und Wellen von Neuankömmlingen einfach durch ihr Territorium winken, was viele dazu ermuntert, die Überfahrt ebenfalls anzutreten.”

Die Londoner Financial Times beklagt die fehlende einheitliche europäische Antwort auf die Migrationskrise:

“​Für die europäischen Ideale war es ein miserabler Sommer. Verstörende Bilder kommen aus dem Staatenblock, der einst gegründet wurde, um nach Frieden zu streben: von Flüchtlingen, die auf dem Seitenstreifen einer Autobahn ersticken; armseligen Behelfslagern; leblosen Säuglingen, die an den Strand gespült wurden; brennenden Asylantenheimen; Nummern, die auf den Unterarm gekritzelt werden; der Anblick von Polizei in schwarzer Montur, wie sie Pfefferspray auf Familien sprüht, die vor dem Krieg geflohen sind. Europa, das von Asylsuchenden überschwemmt wird und dem es dabei an den wesentlichen Mechanismen fehlt, um damit zurechtzukommen, ist darüber gespalten, was zu tun ist. Höhere Mauern? Willkommensmatten? Ist es ein nationales Problem, oder sollte die Bürde geteilt werden?”

Der britische Politikwissenschaftle​r Anthony Glees bezichtigt die deutsche Regierung der Heuchelei: Einerseits verlange sie von Griechenland, dass es sich strikt an EU-Gesetze halten müsse, um Rettungsgelder zu bekommen, andererseits breche dieselbe Regierung im Alleingang EU-Recht und mache Europas Grenzen weit auf für Hunderttausende von Migranten aus der muslimischen Welt. Er sagt;   

“Wenn sich Deutschland wie ein Hippiestaat benimmt, der nur von Gefühlen geleitet wird, werden sich Europas tektonische Platten verschieben. Ministerpräsident David Cameron hat, wie ich finde, sehr richtig, gesagt, dass Großbritannien nicht nur mit dem Herzen, sondern auch mit dem Kopf handeln muss. Nun stellt sich in Großbritannien die Frage: Wo wird das alles enden, wenn Frau Merkel diese Politik verfolgt, die eine ganz andere Politik ist als die, die sie im Hinblick auf Griechenland verfolgt hat. Großbritannien interveniert bereits militärisch im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat. Deutschland hingegen hat sich aus alldem herausgehalten. Wenn dann gleichzeitig gesagt wird: Verzweifelte Menschen in Syrien und dem Irak, bitte kommt in die Bundesrepublik Deutschland – dann betrachten viele Briten dies als widersinnig. Das wird kein Ende nehmen!”

“Ich glaube, dass Deutschland womöglich immer noch historische Gefühle hat, die es in Großbritannien gar nicht gibt. Es könnte sein, dass es im Jahr 2015 immer noch Erinnerungen daran gibt, was vor dem Zweiten Weltkrieg mit Flüchtlingen passierte (1938/39). Für Großbritannien aber, wo wir derzeit nicht nur den Terrorismus bekämpfen, nicht nur mit dem Problem der Wirtschaftsmigranten fertigwerden müssen, sondern auch mit dem humanitären Problem, erscheint die deutsche Herangehensweise als schlampig und nicht gut durchdacht, insbesondere, was Europa betrifft, wo die Deutschen sich nicht an die Regeln halten. Wie immer man über die ungarische Regierung denkt, die Regeln existieren, und wenn Deutschland sich nicht an die Regeln hält, läuft die gesamte Union Gefahr zu zerfallen.”

Deutschl​and schickt im übrigen jetzt i.d. Flüchtlingslager Arbeitsexperten, die untersuchen sollen, wer von den “Flüchtlingen/Migrant​en sich denn für eine schnelle Integration in den deutschen Arbeitsmarkt eignet. Dieses Verhalten ist wenigstens ehrlich, offenbart dies doch die Zweckgebundenheit zu 100 %. Trotzdem halte ich diese eigennützige, rein materiell betrachtet, Verhalten der Deutschen für viel zu kurzsichtig, denn wer garantiert denn, das sich so eine Masse Muslime sich keinesfalls freiwillig integrieren lassen, sondern grosse Paralell-Gesellschaft​en installieren werden, unterstützt z.B. von Saudi-Arabien.

Für die SCHWEIZ gilt genau dasselbe.

Saudi-Arab​ien finanziert 200 Moscheen für Deutschland;

 http:/​/bazonline.ch/ausland​/europa/hunderte-flue​chtlinge-legen-autoba​hn-nach-budapest-lahm​/story/27194993

 

N​ur rein sachliche Kommentare sind hier gefragt und erwünscht, ansonsten werden diese gelöscht, im schlimmsten Fall wird die Kommentarfunktion ganz gesperrt.  Danke.

 

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Comments to: Geht EUROPA an der Masseneinwanderung zu Grunde ?
  • September 22, 2015

    Herr Hottinger

    Es ist einfach nur ätzend! Wir haben unseren Wohlstand mit Schuldengeld “erarbeiten” dürfen und es funktioniert weiter! Diese Realität hat mit dem Verstehen der Entstehung, Funktion und Auswirkung unseres Schuldengeldschneebal​lsystem zu tun! Ein fatales Bildungsloch, welches allerlei Manipulationen ermöglicht! Resultat: “Stumpfsinn” aus konservativem Denkvermögen kopieren!”

    Es ist grösstenteils richtig, dass die Flüchtlinge nicht aus Europa kommen! Ist Europa die Welt? Hat Europa an den Lebensgrundlagen in anderen Erdteilen keine Schuld?

    Ganzheitli​ches Denken ist keine konservative Tugend, darum ist von dieser Seite keine Problemlösungen zu erwarten!

    Was bedeutet für Sie, Vorort helfen um den Menschen ihre “Flucht” aus ihrer Heimat zu ersparen?
    Das wäre ein sinnvoller Dialog, jedenfalls besser als das Denkvermögen in der “Rindvieh-Partei”!

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  • September 22, 2015

    @ G. Bender,

    Jeder Mensch hat seinen Ursprung, auch wenn Sie denken per “Zufall”, so bedeutet dies doch “es fällt einem zu”. Das ist “Schicksal”, und darin sollten wir uns fügen, ganz einfach in Bescheidenheit üben. Jede Kultur, jeder Mensch hat etwas Einzigartiges, darum sind die Ahnen auch sehr bedeutend und wichtig, wie konsequenterweise daraus eben auch die “Heimat”.

    Diese Heimat dürfen wir Niemanden nehmen, keine Macht der “Welt” hat des Recht dazu. Das nenne ich Menschwürde.

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  • September 22, 2015

    “Geht EUROPA an der Masseneinwanderung zu Grunde ?”

    Nein.

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  • September 22, 2015

    Herr Hottinger, warum fragen Sie nicht, ob die Schweiz am Gold zugrunde geht?
    https://www.ev​b.ch/kampagnen-aktion​en/ein-goldenes-gesch​aeft/
    Da haben Sie nichts dagegen, dass es in die Schweiz kommt. Äzend!

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  • September 22, 2015

    Ich möchte in diesem Zusammenhang gern Immanuel Kant zitieren, jemanden den Sie ja auch gern zitieren (wenn sie ihn auch zeitlich immer wieder falsch einordnen”.

    Es ist kein Gastrecht, worauf dieser Anspruch
    machen kann (wozu ein besonderer wohltätiger
    Vertrag erfordert werden würde, ihn auf eine gewisse
    Zeit zum Hausgenossen zu machen), sondern
    ein Besuchsrecht, welches allen Menschen zusteht,
    sich zur Gesellschaft anzubieten, vermöge des Rechts
    des gemeinschaftlichen Besitzes der Oberfläche der
    Erde, auf der, als Kugelfläche, sie sich nicht ins Unendliche
    zerstreue​n können, sondern endlich sich doch
    neben einander dulden zu müssen, ursprünglich aber
    niemand an einem Orte der Erde zu sein mehr Recht
    hat, als der andere.

    (Zum ewigen Frieden – ein philosophischer Entwurf)

    Europa und dem Rest der Welt wird es sehr gut tun, wenn kleinliche, fremdenfeindliche Vorbehalte gegen Menschen die nicht so sind wie man selbst aufhören.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      1. Ich bin überrascht dass Sie Fromm zitieren, was mich aber natürlich freute.

      2. Doch muss ich Ihnen sagen, dass Sie ein “Schlingel” sind, weil Sie hätten nicht nur wieder beim 1. Abschnitt bereits stehen bleiben müssen, sondern Sie haben doch die Pflicht den Lesern schon die ganze Wahrheit – wie sie eben von KANT sehr weise und vorbildlich diesbezüglich definiert hat – vorzusetzen wie folgt;

      3. Kant führte nämlich weiter aus; “Wer jedoch das Gastrecht missbraucht, dem darf und muss die Türe unverzüglich gewiesen werden, denn Niemand braucht Übergriffe & gar Eroberung zu dulden.”

      4. So sieht das GANZE eben schon wieder ganz anders aus, auch wenn es jetzt nicht mehr in Ihre rein subjektive Optik passt.

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    • Juli 19, 2021

      @ Gilbert Hottinger

      Können Sie vielleicht angeben, wo Kant den von Ihnen zitierten Abschnitt ausführt? Im “ewigen Frieden” habe ich ihn leider nicht gefunden. Dort folgt nämlich alsbald ein Abschnitt, in dem Kant die Eroberungszüge der Europäer, die überall auf der Welt das Gastrecht verletzen, verurteilt:

      Vergleicht man hiemit das inhospitale Betragen
      der gesitteten, vornehmlich handeltreibenden Staaten
      unseres Weltteils, so geht die Ungerechtigkeit, die sie
      in dem Besuche fremder Länder und Völker (welches
      ihnen mit dem Erobern derselben für einerlei gilt) beweisen,
      bis zum Erschrecken weit.

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    • Juli 19, 2021

      Ach wissen sie Herr von Vaucanson: Der Hr Hottinger bezeichnet sich als Parteilos, ist aber ein extremer SVP-Anhänger. Das erlaubt ihm die Wahrheit zu verfälschen.
      Ich habe viele gedruckte Bücher von Kant und auch elektronische E-Books von Kant. Ich finde sein Zitat nirgends !
      Zudem bringt er immer wieder ein Zitat von Kant über die Schweiz. Gibt es nicht. ich habe einen Professor und Kant-Experten der Uni Zürich gefragt: er bestätigt das Zitat Kant über die Schweiz gibt es nicht !

      Sein Zitat über das Gastrecht ist völlig falsch. Hat Kant nie so gesagt. Das Original hier
      https://www.gutenbe​rg.org/files/46873/46​873-h/46873-h.htm
      siehe e-Books von Kant
      https://www.gutenbe​rg.org/ebooks/author/​1426

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  • September 22, 2015

    1. Es wäre jetzt mehr als zweckdienlich, wenn sich JEDERMANN MAL MIT DEM INHALT von diesem Blog sachlich & ernsthaft auseinander setzen würde, indem er ihn GANZ liest, dann ebenso sachlich & cool seinen eigenen Standpunkt überprüft, und erst dann keinen einfach ideologische Einseitigkeit von sich gibt, sondern das GANZE zu objektivieren versucht.

    2. Heute sähen wir, was die nächste Generation dann zu ernten hat, also haben wir JETZT unsere ganze
    Verantwortung mannhaft wahr zu nehmen, und nicht das berühmte “Affchen, nichts hören, nichts sehen, nichts sagen” immer wieder durch zu “spielen”.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, das würde ich mir sehr gern von Ihnen wünschen: das Sie sich mit ideologischer Einseitigkeit zurückhalten, und Themen zu objektivieren versuchen. Oder ganz einfach, das Sie die Dinge, die Sie von anderen erwarten, auch selbst beherzigen.

      Beispi​el:

      “So gut wie unbekannt ist, wie viele der in Europa ankommenden Migranten eigentlich aus Kriegsgebieten Geflohene und wie viele Wirtschaftsmigranten sind, die sich im Westen ein besseres Leben erhoffen. Dies vermag auch das SEM in Bern eben nicht auseinander zu halten. Statistiken zufolge kamen von den 625.920 Personen, die 2014 in der Europäischen Union Asyl beantragt haben, nur 29,5 Prozent aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.”

      Ich habe Ihnen mehrfach anhand von Genfer Flüchtlingskonvention​ und Asylgesetz erklärt wer in Europa und der Schweiz Recht auf Asyl hat, wer als schutzbedürftig gilt und deshalb vorläufig aufgenommen wird und so weiter. Hätten Sie diese Argumentation angenommen wüssten Sie das die Unterschiedung in nur die beiden Kategorien Kriegs- und Wirtschaftsflüchtling​e unsinnig ist.

      Das Problem ist nicht das das SEM Kriegs- und WIrtschaftsflüchtling​e nicht unterscheiden kann … ich bin sicher das tut es zwar nicht fehlerfrei, aber weitestgehend erfolgreich. Das Problem ist das ein Herr Hottinger die Gesetze und Konventionen auf die er sich argumentativ bezieht nicht kennt oder nicht versteht, dann aber bei Widersprüchen zu den eigenen Ansichten den Fehler immer nur bei den anderen sucht, nie bei sich selbst.

      Nachdem Sie immer noch den Unsinn schreiben wie im oben zitierten Absatz, obwohl wir gerade die letzten 2 – 3 Wochen ausführlich das Asylgesetz diskutiert haben, müssen Sie akzeptieren das mir persönlich die Lust an sachlicher Argumentation vergeht … wozu auch, sie verpufft ins Leere.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      Sie müssten nicht so düppiert reagieren, sondern den Blog richtig und ganz zuerst einmal lesen. Hier nochmals der ganze Zusammenhang, den Sie ansprechen und scharf monieren, zu Unrecht, denn die deutschen Behörden stellten dies so fest, nicht ich;

      “So gut wie unbekannt ist, wie viele der in Europa ankommenden Migranten eigentlich aus Kriegsgebieten Geflohene und wie viele Wirtschaftsmigranten sind, die sich im Westen ein besseres Leben erhoffen. Dies vermag auch das SEM in Bern eben nicht auseinander zu halten. Statistiken zufolge kamen von den 625.920 Personen, die 2014 in der Europäischen Union Asyl beantragt haben, nur 29,5 Prozent aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

      40 Prozent der Migranten,
      die im Jahresverlauf eintrafen, stammen aus Balkanländern wie Albanien, Kosovo und Serbien, räumen die deutschen Behörden ein; demnach

      wäre mindestens jeder Zweite von denen, die dieses Jahr nach Deutschland kamen, ein Wirtschaftsmigrant, der vor Armut flieht, nicht vor Krieg.

      Das Migrationschaos, in dem Europa versinkt, beschreiben Kritiker mit apokalyptischen Begriffen: Von einer unaufhaltsamen demografischen Revolution”, einem “totalen Weltuntergangsszenari​​o” und einem “Exodus biblischen Ausmaßes” ist die Rede”.

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    • Juli 19, 2021

      Flüchtlinge aus Balkanländern können Wirtschaftsflüchtling​e sein … oder beispielsweise der diskriminierten Minderheit der Roma angehören, und damit zumindest schutzbedürftig sein.

      Flüchtlingsk​onvention (zum x-ten Mal):

      “Flüchtling ist, wer aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will”

      Sie müssen bitte endlich verstehen das nicht jeder Flüchtling der NICHT vor Krieg flieht automatisch ein Wirtschaftsflüchtling​ ist. Und zwar aufgrund des Flüchtlingsbegriffs aus der Genfer Flüchtlingskonvention​ auf die Sie sich wiederholt beziehen, und auch aufgrund des Flüchtlingsbegriffs aus dem Schweizer Asylrecht … ein Recht von dem Sie behaupten das es im Asylwesen dauernd gebrochen wird (was ich Ihnen aber ebenfalls schon widerlegt habe).

      Diese ständige mangelnde Differenzierung, gemeinsam mit der kompletten Ignoranz gegenüber Fakten die Ihnen nicht in den Kram passen machen ihre gesamten Diskussionsansätze zu Asyl-, Ausländer- oder auch Islamthemen unsachlich. Deshalb nervt es mich wenn gerade Sie Sachlichkeit einfordern.Das ist dasselbe wie als Sie mich aufforderten gemäss Vimentis-Regeln in mein Profil meinen Beruf und Wohnort einzutragen … etwas, was Sie selbst nicht gemacht haben.

      Ein bisschen Selbstreflektion täte Ihnen gut. Wenn Sie sachliche Blogeröffnungen schreiben finden sich sicher auch Leute die diese sachlich mit Ihnen diskutieren möchten.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      Sorry, aber ich glaub unsere Differenzen stammen in 1. Linie daher, als ich mit den deutschen Argumenten argumentierte, wie ich es übrigens ja so auch bezeichnete,
      von den 625.920 Personen, die 2014 in der Europäischen Union Asyl beantragt haben, nur 29,5 Prozent aus Syrien, Afghanistan und dem Irak kamen.

      40 Prozent der Migranten,
      die im Jahresverlauf eintrafen, stammen aus Balkanländern wie Albanien, Kosovo und Serbien, räumen die deutschen Behörden ein; demnach

      wäre mindestens jeder Zweite von denen, die dieses Jahr nach Deutschland kamen, ein Wirtschaftsmigrant, der vor Armut flieht, nicht vor Krieg.

      Warum die Schweiz da ein “Wattebausch” Auslegungsverfahren anwendet, wo Deutschland auf Grund seiner III. Reich Vergangenheit doch viel eher dazu Veranlassung hätte, verstehe ich echt nicht ganz.

      Ich habe ja in einem frühreren meiner Blog’s geschrieben und auch richtig vorausgesagt, weil die Schweiz die Asylfrage- resp. die ganze Thematik nicht strikte & systematisch genug angeht, werde Deutschland i.d. Zukunft eine Fluchtwelle erleben müssen, und Deutschland werde dann zwangsläufig das Thema mit deutscher Gründlichkeit angehen, der SCHWEIZ zum VORBILDE. Genau dies ist geschehen, warum ich das GANZE sehr gelassen verfolge, das können Sie mir glauben.

      Merkel fordert von USA mehr Unterstützung (Presse 21.8.15)

      Bundeskan​zlerin Angela Merkel hat bei der Aufnahme von Flüchtlingen mehr Unterstützung durch die USA gefordert. “Zu glauben, Europa könne das ganz alleine ohne die Mithilfe der Vereinigten Staaten von Amerika, das scheint mir auch nicht ganz realistisch zu sein”, sagte Merkel auf einem Kongress der Unions-Bundestagsfrak​tion am Montag in Berlin.

      Amerika und Europa seien durchaus in der Lage, viele Flüchtlinge aufzunehmen und ihnen Schutz zu gewähren. “Das kann aber bestenfalls eine Nothilfe sein”, sagte Merkel. Die USA könnten mehr Flüchtlinge etwa aus Syrien aufnehmen, die Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern wie im Libanon, Jordanien und der Türkei verbessern und die Fluchtursachen bekämpfen.

      Von dem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs an diesem Mittwoch erwartet Merkel jedoch keine schnellen Antworten auf die Fragen nach einer fairen Verteilung der Flüchtlinge innerhalb der EU oder der Bekämpfung der Fluchtursachen.

      Na​ch KANT darf man Leute, die das Gastrecht missbrauchen, unbedingt ausweisen, denn Niemand muss Übergriffe, gar Besetzung dulden.

      Ich denke Vergewaltigungen von unseren Mädchen und Frauen gehören auch darunter, da sind wir uns hoffentlich einmal einig;

      Quelle;
      ht​tp://de.gatestoneinst​itute.org/6547/vergew​altigungen-migranten

      Der Balkan ist sicher;

      Quelle;
      h​ttp://www.welt.de/pri​nt/welt_kompakt/debat​te/article143757247/D​er-Balkan-ist-sicher.​html

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    • Juli 19, 2021

      Unsere Differenzen stammen daher das Sie aus der Information das nur 29.5% der Asylbewerber in der EU aus Syrien, dem Iran und Afghanistan kommen gleich ein “Mehrheit der Asylbewerber Wirtschaftsflüchtling​e” machen. Ein Schluss der so nicht zu ziehen und nicht begründbar ist. Warum das so ist will ich Ihnen nicht NOCHMALS erklären.

      Inwiefer​n die Schweiz ein “Wattebausch”-Auswahl​verfahren anwendet kann ich nicht nachvollziehen, Sie begründen das ja auch nicht wirklich. Ich weiss nur aus diversen vorhergehenden Diskussionen das Sie weder das Schweizer Asylrecht noch die Genfer Flüchtlingskonvention​ wirklich verstanden haben bzw. verstehen wollen.

      Auch nach Kant darf man Menschen die das Gastrecht verletzen nicht “unbedingt” ausweisen, speziell wenn dessen Ausweisung seinen “Untergang” bedeuten würde.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      1. Sie können mir noch so viele Gesetzesnovellen und Verordnungen zitieren, das bringt überhaupt nichts, ich erkläre es Ihnen gerne noch mal, weil diese nicht angewandt werden, ganz einfach.

      2. Sie sehen vor lauter Bäumen den Wald – das GANZE – eben gar nicht mehr, so werden Volksinitiativen, zwei Bundesverfassungsarti​kel einfach nicht mehr umgesetzt, was Sie einfach nicht z.K. nehmen wollen. Da können Sie noch so viele Daumen “nach oben” sammeln, das stört mich nicht im geringsten.

      Das Thema ist für mich damit beendet.

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    • Juli 19, 2021

      Ich stimme Ihnen zu: es bringt nichts Ihnen irgendwas sachlich zu erklären, Sie nehmen nur das an was in Ihr Weltbild passt. Ich habe Ihnen erklärt warum Sie falsch liegen mit der Annahme das Gesetze nicht umgesetzt werden … Sie haben dem nichts als Getrötzele entgegenzusetzen.

      ​Für Sie ist das Thema beendet … für mich nicht. Jedesmal wenn Sie wieder irgendwo hier auf Vimentis irgendwelchen Unsinn schreiben den Sie sachlich nicht begründen können (wie z. B. das das Asylgesetz nicht umgesetzt wird) bin ich wieder da. Notfalls kann ich die Gesetzeartikel die Sie ignorieren um ihren ideologischen Kampf zu führen auch 10x am Tag per Copy&Paste anbringen.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      Sie schreiben;

      “Ich habe Ihnen mehrfach anhand von Genfer Flüchtlingskonvention​​ & dem Asylgesetz erklärt, wer in Europa und der Schweiz Recht auf Asyl hat, wer als schutzbedürftig gilt und deshalb vorläufig aufgenommen wird und so weiter. Hätten Sie diese Argumentation angenommen wüssten Sie das die Unterschiedung in nur die beiden Kategorien Kriegs- und Wirtschaftsflüchtling​​e unsinnig ist. “

      1. NEIN FALSCH, es gibt nach dem Asylgesetz & gemäss Flüchtlingskonvention​ Aufgenommene, sogenannte aufgenommene Asylanten, dann Kriegs- und Wirtschaftsflüchtling​​e und solche die im Asylverfahren einen negativen Bescheid erhielten.

      2. Erstere erhalten eine dauernde Aufenthaltsbewilligun​g, was so i.O. ist, aber selbst bei schweren Straftaten (ab sechs Monaten Gefängnis unbedingt) später werden sie entgegen dem diesbez. Verfassungsartikel einfach rechts- & verfassungswidrig nicht ausgeschafft, und auch die anderen im Asylverfahren abgewiesenen, auch sie erhalten eine “privororische Aufnahme”.

      3. Sie sind eine richtiger Formalist, leider ziemlich lernresistent bis stur, denn Sie wollen nicht z.K. nehmen, dass selbst die “provisorisch Aufgenommenen”, später auch eine definitive Aufenthaltsbewilligun​g erhalten, mit der lapidaren Begründung, sie seien jetzt schon so lange hier, und dem zu Folge gut integriert.

      4. Also ich sage mir, was soll denn dieses ganze larifari Theater, man kann dann doch viel ehrlicher nach reiner SP-Manier gerade heraus sagen, wir nehmen alle auf, die zu uns kommen wollen. Dies hat übrigens die Chefin SEM in Bern, Frau BR-Sommaruga, SP, so wenigstens ehrlich ausgesprochen.

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    • Juli 19, 2021

      Punkt 1: Falsch. Das Asylgesetz gibt Kriterien für den Asylstatus vor (Flüchtlingsbegriff Artikel 3), Kriterien für eine vorläufige Aufnahme (Gewährung vorübergehenden Schutzes Artikel 4) und Kriterien wann eine Ausschaffung ins Heimatland nicht zulässig ist trotz “falscher” Fluchtgründe wie Wehrdienstverweigerun​g (Rückschiebungsverbot​ Artikel 5). Unter dem Rest der dann übrig bleibt gibt es dann tatsächlich einige Wirtschaftsflüchtling​e.

      Punkt 2: Falsch. Es gibt sehr wohl Ausländer mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigun​g die nach einem Strafverfahren ausgeschafft werden. Selbst der europäische Gerichtshof für Menschenrechte entscheidet häufig für eine Ausschaffung. Diese Entscheidungen fallen in der Regel nach einer Abwägung der Rechte des Ausländers (z. B. Recht auf Familienleben) und der Gefährdung der öffentlichen Ordnung (ganz gesetzeskonform). Pure “Racheausweisungen” (Du warst böse, Du musst gehen) sind anfechtbar, die Ausweisung beispielsweise von Wiederholungstätern jedoch nicht. Zudem werden, was ihre Formulierung nicht ausweist (Sie pauschalisieren) sehr wohl Asylbewerber nach abgelehntem Asylantrag ausgeschafft (2014 mehrere tausend). Die Ausschaffungsinitiati​ve der SVP sieht übrigens diese von Ihnen erwähnte Grenze von “ab 6 Monaten unbedingt” NICHT vor … wäre die SVP hier kompromissbereit wäre die Asylinitiative längst umgesetzt.

      Punkt 3: Auch diese Pauschalisierung stimmt nicht. Man wird nicht durch Aufenthaltsdauer integriert, sondern durch Sprachkenntnisse, einen ausgeübten Beruf, Unabhängigkeit von der Sozialhilfe. Das alle vorläufig aufgenommenen Flüchtlinge quasi automatisch irgendwann einmal eine feste Aufenthaltsgenehmigun​g bekommen ist Unfug.

      http://www.skmr.c​h/de/themenbereiche/m​igration/artikel/vorl​aeufige-aufnahme.html​

      Dieser Link klärt auf das von 25’000 Personen mit vorläufiger Aufnahme knapp die Hälfte seit über 7 Jahren in der Schweiz lebt … also kein Automatismus wie von Ihnen unterstellt.

      Punkt​ 4: Mir wäre nicht bekannt das Frau Sommaruga jemals gesagt hätte das alle kommen sollen die kommen wollen. Ich selbst bin ebenfalls nicht dieser Meinung, aber ich bin ja auch nicht links (meine politische Ausrichtung ist in meinem Profil nachlesbar).

      Herr Hottinger, wir reden hier über Gesetze. Sie bringen vielleicht betreffend Eritreern ein “Wehrdienstverweigeru​ng ist kein Asylgrund” zusammen, aber wenn ich in dem Zusammenhang das Rückschiebungsverbot erwähne gehen Ihnen die Argumente aus …. was aber nicht heisst das Sie von ihrem Standpunkt abweichen. So halte ich dann eher Sie für lernresistent und stur.

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    • Juli 19, 2021

      @ J . Wagner,

      1. Ich gewinne immer mehr die Gewissheit, dass mit “Flüchtlingen/Migrant​en” i.d. Schweiz sehr lukrative Geschäfte gemacht werden.

      2. NEIN, das Rückschiebeverbot ist ebenso lächerlich & sogar unnötig für mich, denn jetzt werden diese jungen Männer mit 15’000 CHF ja schon wieder zurück nach Eritrea gelockt, wohl kaum, um sie ins Gefängnis zu stecken, sondern weil sie werden dringend gebraucht, um das Land auf zu bauen & zu entwickeln.

      Auszug Art. i.d. BAZ;

      3. “Eritreer stellen mit Abstand die grösste Asylbewerber-Gruppe in der Schweiz. Toni Locher ist Honorarkonsul des Staates Eritrea in der Schweiz und kennt die Verhältnisse in dem afrikanischen Staat. In einem Gastbeitrag für die «Schweiz am Sonntag» schreibt er: «Die Schweiz hat 2005 mit dem Urteil der Asylrekurskommission die Türe für junge Männer aus Eritrea weit geöffnet. Wir haben die Dienstverweigerer gerufen – und es sind junge Menschen gekommen.»

      Quelle;​
      http://bazonline.ch​/schweiz/standard/15-​000-franken-fuer-die-​rueckkehr-nach-eritre​a/story/12487005

      I​ch hoffe doch, Sie glauben wenigstens dem Honoralkonsul.

      4. Im übrigen ist Eritrea, was die medizinische Betreuung, die Geburtensterblickeit der Kinder, das Schulsysstem u.a. mehr, sogar an 1. Stelle aller Länder in ganz Afrika steht ?

      In jedem Land muss der Bürger doch etwas leisten für die Gemeinschaft.
      Dazu J.F. Kennedy;

      “Fragt nicht, was der Staat für euch tun kann,
      fragt euch, was ihr für den Staat tun könnt.

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    • Juli 19, 2021

      1. Was Sie Gewissheiten nennen, nenne ich “Verschwörungstheorie​n”.

      2. Ob das Rückschiebeverbot lächerlich oder unnötig FÜR SIE ist, ist komplett irrelevant. Was sichere Länder für Rückschiebungen sind, entscheiden nicht Sie, sondern andere Institutionen, zum Beispiel die UNO. Die UNO hätte sehr gern Beobachter ins Land geschickt um die Lage zu beurteilen … Eritrea hat das verweigert. Was meinen Sie warum? Weil man zu bescheiden ist um vor der UNO mit dem tollen Lebensstandard, der Top-Demokratie und den hohen Menschenrechtsstandar​ds zu protzen?

      3. Sie behaupten das “jetzt junge Männer mit Fr. 15’000 zurückgelockt werden” … hätten Sie den verlinkten Artikel vollständig gelesen wüssten Sie das dies jetzt nicht passiert, sondern eine Idee des Honorarkonsuls ist.

      Ein Honorarkonsul als Interessenvertreter der eritreischen Regierung ist für mich nicht grundsätzlich vertrauenswürdig.

      ​4. Nein, IHR Eritrea meine ich nicht. Ich meine das real existierende Eritrea, wo die Situation wie folgt aussieht:

      Bei der Kindersterblichkeit liegt Eritrea in Afrika im Mittelfeld (Kindersterblichkeit bei 37.53 pro 1’000 Geburten, niedriger als im Senegal oder in Äthopien, leicht höher als beispielsweise in Ghana, weit höher als in Tunesien, Marokko, Ägypten (zwischen 22 und 24 pro 1’000 Geburten). Vergleich Schweiz: 3.67.

      Sie loben ein Gesundheitssystem in der die Kindersterblichkeit nur 10x so hoch ist wie in der Schweiz. Ein bisschen zynisch, oder?

      In Südafrika gibt es eine Alphabetisierungsrate​ von 94%, Kenia gibt es eine Alphabetisierungsrate​ von 78%, in Tunesien von 82% … in Eritrea nur 74%, Auch hier ist Eritrea nicht “an 1. Stelle aller Länder in ganz Afrika”.

      Bisherige​ Quelle: CIA World Factbook

      Zum Eritreeischen Schulsystem:

      “Form​al besteht Schulpflicht für Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren, dennoch besuchen nur zwischen 39 und 57 Prozent der Schulpflichtigen eine Grundschule und nur rund 21 Prozent eine weiterführende Schule. Die Schulen sind schlecht ausgestattet, die durchschnittliche Klassenstärke liegt bei 63 (Grundschulen) beziehungsweise 97 (weiterführende Schulen) Schülern je Klasse. Mädchen sind deutlich benachteiligt, der Anteil der Analphabeten liegt bei 30 Prozent.[1]”

      Quell​e: Wikipedia

      Nun, Herr Hottinger, dürfen Sie mir gern Ihre Quellen nennen welche Eritrea an 1. Stelle in ganz Afrika betreffend Gesundheitssystem, Kindersterblichkeit usw. sehen. Ich bin sehr gespannt.

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Leider sehe ich unter dem Link Ihre Behauptung nicht belegt.

      “was die medizinische Betreuung, die Geburtensterblickeit der Kinder, das Schulsysstem u.a. mehr, sogar an 1. Stelle aller Länder in ganz Afrika steht ?”

      Ich finde nirgendwo auf Ihrem Link irgendwelche Quellen zu obigen Behauptungen. Sie können nicht ernsthaft eigene Behauptungen ohne Quellenangabe an anderer Stelle als Beleg für ähnliche Behauptungen hier angeben. Sie zitieren z. B. eine Christine Umutoni, aber ein Quellennachweis findet sich auch dort nicht. Sie erwähnen im ersten Beitrag auf dem Blog das die Kindersterblichkeit in Eritrea bei 74 auf 1’000 Lebendgeburten liegt und scheinen das für eine positive Meldung zu halten … tatsächlich ist eine solche Kindersterblichkeit erschreckend hoch (Schweiz 3.6). Das machen nicht wenige Länder in Afrika besser … selbst falls der Wert aus dem CIA Factbook von 37 auf 1’000 Lebendgeburten eher stimmen sollte.

      Eritrea braucht sich bei der UNO nicht über Flüchltinge zu beschweren: man müsste nur UN-Beobachter ins Land lassen, und wenn dort alles in Ordnung ist, wird Eritrea zum sicheren Staat erklärt. Dann wird kein Eritreer mehr vorläufig aufgenommen, und erst recht kein Asyl. Aber das passiert nicht.

      Ich verstehe aber schon warum sie sich Eritrea schönreden wollen.

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    • Juli 19, 2021

      @ Eritrea ein totalitäres Regimes, wirklich menschenverachtend ?

      1. Das wäre dann eine Saat, die immer i.d. Wirklichkeit auch aufgehen würde.

      2. In der Form nämlich, dass ihm die jungen Bürger, die keine Zukunft mehr sehen, einfach massenhaft davon laufen, wie z.B. auch bei der früheren DDR geschehen. Dieser reine links-extreme Überwachungsstaat hat sich ja damit dann auch gleich selber abgeschafft, ganz einfach, “seine” Bürger & Bürgerinnen sind aus diesem Gefängnis ausgebrochen, wann und wo sich gerade die Gelegenheit bot. Die Leistungsbereitschaft​ für so ein Gebilde sinkt auch auf den Nullpunkt.

      3. Jede Gemeinschaft braucht aber ein gewisses Mass an Solidarität und somit auch Gemeinsachaftsdienst,​ das ist i.d. Schweiz mit dem Militärdienst für Männer nicht anders. Ich lernte auch nicht gerne Menschen zu töten im Ernstfall, doch ich sah ein, es ist ja ausschliesslich um unser ALLER FREIHEIT mit der Waffe zu verteidigen. So ging ich eben, zähneknischend. Im nach hinein darf ich bekennen, rein zwischenmenschlich & sozialem Verhalten habe ich erstaunlich viel gelernt für das spätere Zivilleben, dass ich keinesfalls mehr auf diese Erfahrungen verzichten wollte. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum ich auf diese “Dienstverweigerer” jeweils etwas “verschnupft” reagiere.

      4. Dann haben wir ein erst kürzlich revidiertes Asylgesetz, wo “Dienstverweigerung als Asylgrund” formell * a u s g e s c h l o s s e n * wurde vom Gesetzgeber, der Mehrheit von beiden Parlament-Kammern, was ja speziell & bewusst auf die “Eritrea-Thematik” bezogen geschah. Die Exekutive (auszuführende Behörde) weigerte sich aber dann i.d. Folge aus wohl rein politischen Gründen, so meine Meinung dazu, diese neue Gesetzesbestimmung zu “exekutieren”, und die Judikative hebelte i.d. Folge dieses neue Gesetz wieder unter äusserst fadenscheiniger Begründung einfach wieder aus.
      Es ist dies die regelrechte Unterminierung unseres einzigartigen Politsystems die mir Sorge bereitet, denn der Ruf aller Politiker und Staatsdiener nimmt i.d. Folge derart rasant SCHADEN i.d. Bevölkerung, dass dies zum Einsturz führen wird, führen muss, geht es in diesem Stiele weiter. Begründung; Eben weil die direktdemokratisch abgegebene Willensäusserungen der Bürger & einer Mehrheit der Politiker vermehrt einfach mit den Füssen wieder “zertrampelt” wird.

      Niemals empört etwas mehr als Ungerechtigkeit;
      alle anderen Übel, die wir ausstehen,
      sind nichts dagegen.

      – Kant

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    • Juli 19, 2021

      Wie gesagt, ich weiss warum sie sich Eritrea schönreden wollen, ich will da nicht weiter drauf einsteigen.

      Das Sie offensichtlich immer noch nicht verstanden haben das Eritreer nicht wegen Wehrdienstverweigerun​g hier vorläufige Aufnahme oder Asyl finden, sondern wegen des ebenfalls im Asylgesetz festgelegten Rückschaffungsverbots​, und weiterhin falsch behaupten das Gesetze nicht umgesetzt werden, ist ein weiterer Grund diese Diskussion hier nicht mehr weiterzuführen. Sie nehmen offensichtlich nichts an was Ihnen nicht in den Kram passt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, betreffend Ihre Bemerkung zu Toni Locher, Honorarkonsul:

      Ton​i Locher, der Honorarkonsul von Eritrea, wurde 2002 vom ehemaligen Aussenminister Eritreas zum Honorarkonsul ernannt. Er steht demnach der dortigen Regierung nahe und ist ihr genehm. Ob sich das als unabhängig bezeichnen lässt erachte ich als fragwürdig. Kritik an der Regierung darf er sich nicht erlauben, das wäre für seine humanitären Einsätze in Eritrea und für das Amt als Honorarkonsul verheerend.

      Ohne die jahrzehntelangen grossen humanitären Anstrengungen von Herrn Locher zu schmälern habe ich aber meine Zweifel in Bezug auf seine Objektivität. Ich vertraue eher dem in diesem Sommer veröffentlichten 500-seitigen UN-Bericht, der dem Regime vorwirft, willkürliche Inhaftierungen, Hinrichtungen sowie systematische Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu begehen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger,
      Sie behaupten, Quellen zu haben, verlinken dann aber nur einen Ihrer eigenen Artikel. Die einzige Quelle, die ich darin finde, ist ein Video von Udo Ulfkotte über “die verschwiegenen Kosten der Zuwanderung”. Über den liest man in Wikipedia: “Nach Meinung von Beobachtern aus Wissenschaft und Medien bewegt er sich in rechtspopulistischen,​ islam- und ausländerfeindlichen Kontexten und verbreitet Verschwörungstheorien​.”

      Wo sind die harten Zahlen, die belegen, dass Eritrea das leuchtende Vorbild in Afrika ist?

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    • Juli 19, 2021
  • September 22, 2015

    Georg Bender, auch Sie sind ein Meister in Sachen Beleidigungen. Mir stellt sich die Frage: “welche Partei meinen Sie mit Rindvieh Partei”. Ihre Zahlen und Schuldengeldspielerei​en interessieren wohl nicht nur mich nicht. Das duzendfache Einhämmern Ihrer Geldwertbelehrungen kommt nicht an.

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  • September 22, 2015

    Obwohl gemäss Vimentis-Reglement die Quelle angegeben werden muss unterlässt es Hr Hottinger und kopiert einfach von hier http://de.gatestonein​stitute.org/6560/euro​pa-schicksal
    Sagenhaft wie fleissig er kopiert

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  • September 29, 2015

    1. Die grosse Mehrheit sind doch reine alleinstehende männliche Wirtschaftsflüchtling​e, die sich bequem an den europäischen Sozialtöpfen gütig halten wollen. Und wo bekommen Sie am meisten;

    Auf der Karte einfach auf das Kreuz anklicken, dann erscheint die Entschädigung;

    htt​p://bazonline.ch/ausl​and/europa/wo-in-euro​pa-fluechtlinge-am-me​isten-geld-bekommen/s​tory/12658943

    2. Auffallend ist ITALIEN, einmal mehr,Unterhalt gibt es keinen (00.00), in einem Aufnahmelager 27.89 €, aber auch nur bezeichnenderweise für 35 Tage. Danach müssen sie wohl in den Norden (Schweiz/Deutschland/​Schweden) verschwunden sein.

    3. Dies ist also ein ganz bewusster, willentlicher Bruch der Dublin- Schengen Verträge, und die Verantwortliche Frau BR-Sommaruga, SP, macht dagegen nichts, seit Jahren dauert dieser Zustand an.

    4. Darum ist die richtige Stimmabgabe am 18. Oktober 2015 nun so wichtig für unser Land, die Kantone & die Gemeinden, nicht dass diese mit dem Konkurs hadern müssen wie z.B. Aarburg im Kt. AG, die massenweise Eritreer jahrelang schon i.d. Sozialkassen liegen haben, mit dem ganzen Familien-Nachzug !.

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  • Dezember 2, 2015

    @ Die Schweiz nimmt hinter Schweden im Verhältnis zu 1000 Einwohner am meisten Flüchtlinge auf.
    Eigentlich müssten Italien, Griechland, Ungarn deutlich mehr aufnehmen, wenn die Schengen- & Dubin
    Verträge nur von diesen Staaten eingehalten würden;

    Quellen-Na​chweis;
    https://twit​ter.com/oecdstatistik​/status/5890429854945​85345

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