1. Politisches System

Gemeindefusionen: Geringe Einsparungen und Politikmüdigkeit

„Die er­war­te­ten fi­nan­zi­el­len Vor­teile von Ge­mein­de­zu­sam­men​schlüs­sen sind ge­ring und in man­chen Fäl­len nicht fest­stell­bar. Hin­ge­gen ist die Stimm­be­tei­li­gung im Falle des Kan­tons Gla­rus, wo die Zahl der Ge­mein­den bei Wei­tem am stärks­ten re­du­ziert wur­de, deut­lich ge­sun­ken. Die­ser Rück­gang deu­tet auf einen ge­rin­ge­ren Bezug des Stimm­volks zur de­mo­kra­ti­schen Po­li­tik hin, was sich sogar im Aus­mass der Stimm­be­tei­li­gung auf Ebene der eid­genös­si­schen Ab­stim­mun­gen aus­wirkt. Die emo­tio­nale Ver­bin­dung zum Wohn­ort hat sich ver­min­dert. Diese be­dau­er­li­che Ent­wick­lung kann sich durch­aus in den nächs­ten Jah­ren wie­der um­keh­ren, wenn die Be­völ­ke­rung sich an die drei neuen Ge­mein­den ge­wöhnt hat. Klar ist je­doch: Die wei­tere Ent­wick­lung des Be­zugs der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu deren po­li­ti­scher Ein­heit sollte un­be­dingt im Auge be­hal­ten werden.“(Bruno S. Frey, Anthony Gullo, Andre Brivibain Die Volks­wirt­schaft 3/2021,| 24.02.2021)

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