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GRIPEN jagd “SCHOCKWELLEN DURCH INDUSTRIE UND REGIERUNGEN”

GRIPEN jagd “­SCHOCK­WEL­LEN DURCH IN­DUS­TRIE UND RE­GIE­RUN­GEN”

D​​er Titel ist wörtlich einem Video im Internet der FINANCIAL TIMES vom 8 Mai entnommen (Übersetzung durch den Verfasser).

Schon die SEIT 1916 bestehende amerikanische Fachzeitschrift AVIATION WEEK AND…. hatte in ihrer Ausgabe vom 24 März 2014 den GRIPEN zum Standard künftiger Kampfflugzeuge gekürt. Die FINANCIAL TIMES wies in ihrem Beitrag darauf hin, dass die Sparte Kampfflugzeuge bisher von den US dominiert worden sei. Das Konzept GRIPEN – und damit Schweden – sei wegen der günstigen Anschaffung- und Betriebskosten, seiner Spitzenavionik & Bewaffnung und auch, weil er nicht nur mit doppelter Schallgeschwindigkeit​​​, sondern auch sehr langsam fliegen könne, was in gewissen Einsätzen, z.B. gegen Helikopter (oder in engen Alpentälern, der Verf.), sehr wichtig sei, zu einem sehr gefährlichen Konkurrenten der bisherigen Kampfflugzeugherstell​​​er geworden.

Die FINANCIAL TIMES wies am Schluss noch auf die Volksabstimmung hin und meinte, auch eine Ablehnung könne dem Ruf des GRIPEN nicht schaden. Wie erinnerlich, haben die Medien weltweit, z.B. auch in Indien, Sri Lanka, China, Australien,   nach dem Fall des Einsatzes französischer Kampfflugzeuge über die reiche Schweiz gespottet, die, so wörtlich, als “uneinnehmbare Alpenfestung” wahrgenommen worden sei, aber kein Geld für die Armee habe. Am Schluss hatten alle noch darauf hingewiesen, der zum Schliessen der Lücken vorgesehene GRIPEN könnte in der Abstimmung durchfallen.

Wegen​​​ dieses Aufsehens wird die Schweiz am 18. Mai weltweit beobachtet werden und alle Medien das Ergebnis kommentieren. Wir bestimmen somit, ob wir das bisherige weltweite gültige Bild des friedliebendsten, aber wehrhaftesten Volkes der Welt für immer zerstören wollen. Dazu kommt, je weiter wir die Armee abschaffen, desto sicherer werden wir zum ersten Mal nach 200 Jahren in einen möglichen Krieg in Europa hineingerissen. Die damit verbundenen Greuel und Zertörungen will ich von unseren Frauen, Kindern und Männern fernhalten und auch noch unser demokratisches Recht schützen, als einziges Volk der Welt sogar über ein Kampfflugzeug abstimmen zu können.  Deshalb bin ich für ein starke Armee und Luftwaffe. Es geht nicht um “Militarismus”, “Freunde der Armee”, “Ewiggestrige, im Réduit einbetonierte Miliärköpfe”, sondern um unser einmaliges, demokratisches Land.

Gotthard Frick, Bottmingen

 

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Comments to: GRIPEN jagd “SCHOCKWELLEN DURCH INDUSTRIE UND REGIERUNGEN”
  • Mai 8, 2014

    Je näher die Abstimmung kommt, desto pathetischer werden die Befürworter. Aus “für oder gegen die Flugzeuge” wird “für oder gegen die Armee” und jetzt sogar “für oder gegen die Schweiz”.

    Herrlich​, wie Giacobbo Markus Somms Leitartikel vorliest (gegen Ende der Sendung)

    http://ww​w.srf.ch/sendungen/gi​acobbo-mueller/mit-ma​rkus-somm-und-florian​-schroeder

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  • Mai 8, 2014

    Ich sag’s doch: Gripen JA. Bin überzeugt, es kommt so. Wir sehen es am 18.5.14.

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  • Mai 9, 2014

    Ja zum Gripen, was sonst!

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  • Mai 9, 2014

    Die Financial Times ist eine uramerikanische Zeitschrift. Sie wird alles verteidigen, dass die NSA lizenziert hat und das in den Gripen eingebaut wird und man damit noch viel Geld verdient, Hauptsache es hilft den Amerikanern, die Schweiz interessiert die Amis höchstens, wenn es um Steuerbetrug geht. Allenfalls, wieviel man noch von den CH-Banken abschöpfen könnte.

    Noch besser, man kann die Schweizer bankenmässig erpressen, und auch noch deren zukünftige Kampfflugzeuge unter eigener Kontrolle behalten. Sind wir wirklich so naiv?

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  • Mai 10, 2014

    Zu Herrn Wecker von vor 23 Stunden

    … sagt Herr Wecker, der seinen Nachbarblog schliesst, weil er keine anderen Agrumente betr. Gripen zulassen will oder ertragen kann.

    Stimmt, Herr Wecker, so und genau so ‘…wird die Schweiz nicht mehr bewundert, wie es früher mal eine Zeit lang üblich war, im Gegenteil, sie wird wahrgenommen als arrogante, weltfremde und dumme Nation…’

    Fragt sich aber sehr, wer oder wen SIE damit meinen? Oder läuft das unter dem Stichwort ‘allgemeine Verdunkelungsgefahr’,​ also Austeilen und nicht sagen, wen man konkret damit meint? 🙂 (-:

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  • Mai 10, 2014

    Die Bewohner in den meisten Länder der Welt, die Schweiz und Schweden für als das selbe Land halten. Und auch oder denken das die Schweiz Nazigold versteckt.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn man auf Reisen, Herr Mahler, Bewohner anderer Länder antrifft, die die Schweiz und Schweden nicht auseinanderhalten können, ergeben sich meist hochinteressante Gespräche.

      Es ist eine gute Gelegenheit, die politischen Systeme der beiden Länder zu erklären und die eklatanten Unterschiede aufzuzeigen, die unsere direkte Demokratie ausmachen. Die Leute sind oft baff das es ein solches Traumsystem überhaupt gibt und werden umgehend zu Fans der Schweiz. Für Viele ist die Kenntnis unseres Systems gar eine grosse Hilfe beim Verständnis der Machtverhältnisse in ihren eigenen Staaten.

      Und wenn die glauben, in Schweden würde Nazigold versteckt, so ist das wohl wahrscheinlich falsch, aber nicht unser Bier.

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    • Juli 19, 2021

      Kann sein das es in der Schweiz mal eine Demokratie gab, heute ist das sicher nicht der Fall. Es fehlt das die BürgerInnen objektiv informiert werden. Unser System ist zur Zeit alles andere als Beispielhaft.

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    • Juli 19, 2021

      Machen Sie doch ein Praktikum in Nordkorea, Herr Mahler!

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    • Juli 19, 2021

      Sie machen da, wahrscheinlich, Herr Mahler, aus persönlicher Verdrossenheit einen gravierenden Denkfehler.

      Der Fehler besteht in der Vorstellung von dem was “objektiv informieren” bedeutet. Denn niemand kann andere objektiv informieren, man kann nur sich selbst objektiv informieren und sich dann eine subjektive Meinung bilden!

      Wenn Sie also verlangen, dass “unser System” Sie objektiv informiert, verlangen Sie etwas Unmögliches, weil Sie damit eigentlich sagen wollen, dass eine Obrigkeit oder “der Staat” die Aufgabe habe, Sie über alle Vor- und Nachteile in Kenntnis zu setzen. Aber auch die Behörden als Informanten, sind ja immer auch Partei.

      Entscheide​nd ist einzig zu verhindern, dass “unser System” es unterbinden könnte, dass sich jeder Bürger frei aus allen möglichen Quellen selber informieren und sich sein eigenes Bild machen kann. Aber die nötigen Informationen muss sich jeder Einzelne dann schon selber zusammensuchen.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist eine falsche Schlussfolgerung Ihrerseits, wenn die Bürger nicht, nicht vollständig informiert werden oder falsche Tatsachen konstruiert werden ist das nicht objektiv. Das Personen z.b. auf Gemeindeämter Informationen bei Anfragen nicht mitteilen vertreten nicht eine Partei oder Behörde, sondern bloss eine willkürliche Verweigerung.

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    • Juli 19, 2021

      Und Herr Mahler glaubt wirklich, dass das in Schweden so ist? Der hat keine Ahnung. Skal

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