1. Umwelt, Klima & Energie

Grüne Vorreiterrolle auf Kosten des Steuerzahlers?

Eine Kehrmaschine mit Wasserstoffbetrieb scheint auf den ersten Blick zukunftsweisend zumal es ohne Emissionen betrieben werden kann. Gemeinden und Städte haben sicherlich Vorbildfunktionen, wenn es um den Einsatz von alternativen Treibstoffen geht – ob nun Wasserstoff die richtige Alternative ist, sei dahin gestellt. Ich bin klar der Meinung, dass der Einsatz von Wasserstoff zu früh ist für die Stadt Uster, da die Kosten in keinem Verhältnis zum ökologischen Ertrag stehen. Nebst den Fahrzeug selber muss auch noch eine Wasserstofftankstelle​ beschafft werden. Des Weiteren muss bedacht werden, dass die Produktion von Wasserstoff momentan nicht CO2-neutral erreicht werden kann.

Mein Vorschlag, welcher sicherlich prüfenswerter wäre, ist eine Kehrmaschine, welche mit Erdgas betrieben wird. Die Lärmemission erreicht in etwa die Hälfte eines dieselbetriebenen Fahrzeuges. Eine Erdgastankstelle ist bereits vorhanden in Uster und wenn man den Betrieb mit Biogas sicherstellt, kann man das Fahrzeug sogar komplett CO2-neutral betreiben im Gegensatz zum Wasserstofffahrzeug. Dies bedeutet geringere Betriebskosten, Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und ökologisch sinnvoller.

 
http:​//www.avu.ch/bezirk-u​ster/uster/Uster-soll​-Einsatz-von-HybridFa​hrzeugen-pruefen-/sto​ry/17787522

Uster soll Einsatz von Hybrid-Fahrzeugen prüfen
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