1. Ausländer- & Migrationspolitik

Hätten Sie’s gewusst?

Ja, die­sen Ar­ti­kel habe ich auch ge­le­sen: http://www.svp-birmen​sdorf.ch/downloads/le​serbrief-1.pdf

Eine in­ter­essante Ant­wort dar­auf von Alan David Sangines
http://www.sangines.c​h/2015/03/asyl-vs-ahv​-ein-offener-brief-an​-frau-kaelin/#comment​-6049

So. wie man den Le­ser­brief von Frau Kae­lin ver­ste­hen kann, erhält jeder Asyl­be­wer­ber 56.00/­Tag zur Verfügung. Stimmt so aber nicht. O.K., es geht Geld für Be­treu­ung dar­auf. Hier haben wir die Wahl ob wir Be­treu­ung für Asyl­be­wer­ber wünschen oder nicht. Sol­len diese sich sel­ber überlassen sein? Die Aus­zah­lung der Beiträge, die Un­ter­brin­gung, das Schrift­li­che etc. gibt es für Asyl­be­wer­ber si­cher nicht gratis… Sol­len Asyl­be­wer­ber, wenn ab­ge­wie­sen für die Aus­schaf­fung mit Hilfe der Be­treuer greif­ba­rer sein?

Wei­ter in die­sem Brief wurde ge­schrie­ben, dass Asyl­be­wer­ber alles be­zahlt er­hal­ten. Was al­les? Hier spricht der Neid her­aus. Ich sehe beim bes­ten Wil­len nicht, was an den 16.50 pro Tag (muss doch die asyl­su­chende Per­son in Zürich Es­sen, Klei­der, Hy­gie­ne­ar­ti­kel, Haus­halt, Tickets für den ÖV, etc. davon be­rap­pen) viel sein soll. Ev. kann mir ein Mit­schrei­ber dies erklären? Echt nur Neid aus mei­ner Sicht, wel­cher da heraussprudelt…

Ohr­feige für Rent­ner und AHV. AHV be­zahlt wer ar­bei­tet oder sich frei­wil­lig an­mel­det. Asyl­be­wer­ber dürfen ja nicht ar­bei­ten und mit dem er­hal­te­nen Geld (16.50 in Zürich) noch den Min­dest­bei­trag an AHV be­zah­len -> so­fern das Wis­sen bei die­sen ent­spre­chend vor­han­den ist? Also bitte… Ent­spre­chend gibt es nur Aus­zah­lun­gen so­fern ein­be­zahlt wurde.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Hätten Sie’s gewusst?
  • Mai 5, 2015

    O.K., betr. AHV (nebst IV und EL) könnte man bei Asylbewerbern und Flüchtlingen nebst Einwanderern die genaue Gesetzgebung, Handhabung und internationalen, resp. binationalen Abkommen googlen… Ev. entdeckt man da noch anderes.

    Kommentar melden
  • Mai 6, 2015

    Ich habe mich schon oft über diesen Leserbrief einer Frau Elsbeth Kälin geärgert. Dieser Leserbrief geistert seit 2012 im Netz herum. Zu finden ist er auch auf Anti-Asylseiten von Facebook .Bei Letzterem garniert mit meist hässlichen Wutbürger-Kommentaren​. Nicht zu glauben, wie unreflektiert solcher Mist aufgesogen wird.

    Sogar auf Vimentis existiert dieser Brief in Form eines Kommentars in folgendem Blog:

    http://www.v​imentis.ch/dialog/rea​darticle/sozialhilfe-​vom-rechten-ins-richt​ige-licht-gerueckt/?o​pen=134205&jumpto=134​641

    Danke Frau Sägesser für den Link auf den offenen Brief von Herrn Alan David Sangines. Er widerlegt mit Fakten ganz klar die Behauptungen dieser Leserbriefschreiberin​.

    Kommentar melden
  • Mai 9, 2015

    Besten Dank für Ihren Beitrag Frau Rotzetter. Auch wenn Frau Kälin nicht die ganze Verantwortung trägt (sie hätte ja prüfen können, bevor sie was schreibt und Fehler machen ist menschlich -> auch ich bin nicht gefeit von falschen Interpretationen und deren Verbreitung. Doch bin ich dankbar, wenn man mich auf Fehler hinweist), so sind solche Leserbriefe und Kommentare sicher irreführend und nicht hilfreich. Deshalb war ich, wie Sie dankbar, für die Fakten von Alan David Sangines. Auch wenn sich der Leserbrief wohl tief verankert hat… Ev. weil die Gegenstimmen „zu leise“ sind?

    Kommentar melden
  • Mai 10, 2015

    Saegesser Barbara, Sie bemängeln die Aussage von Frau Kaelin, dass AsylbewerberInnen alles bezahlt erhalten. So falsch ist diese Ausage jedoch nicht. Ab Anmeldung als “Verfolgter / Verfolgte” sind Diese automatisch nach Gesetz Krankenkassenversiche​rt. Ist dies Neid, wenn ich die KK Versicherung für mich und die Eingereisten mitbezahlen darf. Nötige Zahnreparaturen bezahle ich selbst, via Steuern auch jene der Eingereisten. Ist auch dies Neid? Wenn ich mit einem Behördenentscheid nicht einverstanden bin, zahle ich die Anwalt und Gerichtskosten selbst. Den Eingereisten zahlen wir dies, wenn erwünscht bis nach Strassbourg. Ist auch die Neid?

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      @Herr Rohner. Wenn Sie selbst Fürsorgeabhängig sind (ev. sogar daneben EL beziehen) würde Ihnen mehr als Asylbewerbern bezahlt und Sie hätten sogar noch mehr Rechte als Schweizer inkl. die Möglichkeit der unentgeltlichen Prozessführung etc. Sie hätten je nach Alter die Möglichkeit zu Arbeiten (sofern Sie einen Job finden. Asylbewerber werden jedoch dem Arbeitsmarkt durch Arbeitsverbot oder je nach Kanton mit Inländervorrang möglichst vom Arbeitsmarkt ferngehalten (Ausweis N). Bei Flüchtlingen (Ausweis F) fällt der Inländervorrang weg, doch gibt es durchaus Arbeitnehmer, die erst ab C-Ausweis einstellen). Folglich hinkt der Vergleich „Leistung erbringen um Leistung zu erhalten“ durchaus, wenn man nicht die Möglichkeit um Leistung zu erbringen gibt/geben will http://www.swissinfo.​ch/ger/asylsuchende-i​n-der-schweiz_freier-​arbeitsmarktzugang-od​er-arbeitsverbot-/386​37496. Zudem: Wenn gesagt wird, dass Asylbewerber unterstützt werden obwohl sie noch nie was in die Kasse bezahlt haben. Was ist denn mit den Jugendlichen ohne Lehrstelle und Arbeit? Wenn Menschen durch Armut (man will ja die Schweiz nicht attraktiv machen und sie integrieren) in die Kriminalität gedrängt werden (Diebstahl aus Hunger und Not, Bettelverbot inkl. etc.), kostet es den Steuerzahler auch. Offenbar wünschen Sie lieber Geld punkto Sicherheit anstelle Sozialleistungen zu bezahlen oder es geht in solchen Debatten auch um Neid? P.S. (Das P.S. mit Ironie): Den Asylbewerbern und Flüchtlingen muss man ja nichts geben, aber die Konsequenzen tragen will man auch nicht….

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser, Ist wohl als politische Kunst an zu sehen, was Sie da alles auf meinen Beitrag antworten. Ich bin nicht Fürsorgeabhängig. Ich beziehe keine EL. Ich könnte nicht auf unentgeltliche Prozessführung zählen, und wenn schon dann wären dies nicht Staranwälte. Ich muss weder einen Job suchen noch finden. Ich habe gerade soviel Rente und AHV, dass ich Steuern und Krankenkasse ohne Vergünstigung zahlen darf. Nur einige hundert Franken weniger AHV und Rente pro Jahr und ich könnte auch ohne Steuern und KKbeiträge mein Leben fristen.Was haben Jugendliche ohne Lehrstelle und Arbeit, mit Asylbewerbern zu tun? Eine Frage soll mir noch erlaubt sein, verdienen Sie mehr als gutes Geld an den Asylbewerbern oder in der Fürsorgeindustrie, dass Sie so verdreht auf meinen und andere Ihnen unpassenden Beiträge und Meinungen antworten.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Rohner. Ich habe nicht geschrieben: “Sie sind fürsorgeabhängig” und ich habe nichts von Staranwälten geschrieben. Also bitte gut lesen.

      Ich sah, dass Sie der SVP angehören. Die SVP will ja gerade nicht, dass sich Asylbewerber integrieren und arbeiten. Doch jammert diese Partei über die Sozialkosten (will also die Konsequenzen nicht tragen, wie es scheint und schieb dies auf Links ab). Das ist paradox und geht nicht auf. Wenn Sie nicht einverstanden sind mit der Höhe des Schnittes zur EL, sollten Sie sich dafür stark machen. Doch die SVP will ja im sozialen Bereich sparen. Also auch da als SVPler nicht jammern und die Konsequenzen tragen.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Sägesser Barbara, Sie wollen also behaupten, dass gewissen Asylbewerbern keine Staranwälte zur Seite gestellt werden durch die Asylindustrie. Meine Frage haben Sie wohlwissend vergessen zu beantworten. Dann habe ich sie mir jetzt halt selbst gegeben.

      Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Ausländer- & Migrationspolitik
Migrationsboom: Noch nie wanderten so viele Menschen in die Schweiz ein wie in diesem Jahr. Das Land verändert sich. Die Probleme werden real. Sie brauchen Wohnungen, Schulen und Infrastruktur. Sie sind ein wichtiger Treiber, dass die Mieten steigen, Lehrer:innen vielerorts Mangelware sind und es auf den Strassen und Zügen immer enger wird.
  1. Politisches System
Mehr Frauen in der Politik: Wird sie dadurch besser? Auch Frauen können Unheil anrichten, das umso grösser wird, je mehr Macht sie haben. Den drohenden Blackout wegen Strommangels verdanken wir einer Frauenmehrheit im BR, die nach Fukushima in einem populistisch-emotionalen Entscheid den Ausstieg aus der Atomenergie beschloss.

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu