1. Aussenpolitik

Herrn Lambsdorffs (FDP) Frechheit

Initiative gegen Einwanderung – So gingen die Schweizer Rechtspopulisten auf den Leim

“Focus”, Donnerstag, 13.02.2014, 17:36; von FOCUS-Online-Experte Alexander Graf Lambsdorff; Link: http://www.focus.de/p​olitik/gastkolumnen/l​ambsdorff/alexander-g​raf-lambsdorff-grenze​nlose-freiheit-fuer-w​irtschaftlichen-aufsc​hwung_id_3612215.html​

Herr Lambsdorff

ge­nau­er​: Alex­an­der Se­bas­tian Léonce von der Wenge Graf Lambs­dorff (* 5. No­vem­ber 1966 in Köln) dem Uradels­ge­schlecht Lambs­dorff entstammend

von der deutschen FDP

– die mit dem schweizerischen Freisinn nichts gemein hat, sondern die Partei des Mövenpick-Besitzers ist, der in Weinfelden im Schloss wohnt und durch seine FDP-Parteispende erreicht hat, dass die deutsche Bundesregierung unter der Leitung von Frau Merkel die Mehrwertsteuer für den deutschen Wirtschaftsbereich zu dem „Mövenpick“ gehört, stark reduziert hat –

erfrecht sich zu sagen, die 1,5 Millionen Schweizerinnen und Schweizer, die der Initiative “Stopp der MASSEN-Einwanderung”​ zugestimmt haben seien den Rechtspopulisten auf den Leim gegangen.

Leute wie Herr Lambsdorff steigern:

„Populismu​s“ – „Rechtspopulismus“ – „Rechtsradikal“ – Hitler.

 

Neueste Meldung (13.02.2013): Um die 50 Prozent der deutschen Frauen und Männer

– eine Quelle: 48%; eine ander Quelle. “hauchdünne Mehrheit” –

würden für eine Begrenzung der Zuwanderung stimmen!

Wenn die Deutschen darüber abstimmen könnten wäre die Zustimmung noch grösser!

 

Rhoenbli​cks Kommentar:

Die Keule des ‚Rechtspopulismus‘

E​igentlich teilen auch in Deutschland viele die Bedenken, die uns Schweizer veranlasst haben, die Initiative „Stopp der Massen-Einwanderung“ anzunehmen. Jedoch, selbst in der „RNZ“, die sorgfältig und sachkundig über diese Abstimmung und deren Konsequenzen berichtet (10.02.2014) werden die Protagonisten, die Schweizerische Volkspartei (SVP), die stärkste Partei der Schweiz, als „Rechtspopulisten“ apostrophiert.

In Deutschland ist da der Weg zu „rechtsradikal“ nicht weit. In der Schweiz gibt es demnach rund 1,5 Millionen rechtspopulistische Gefolgsleute. So viele Frauen und Männer haben der SVP-Initiative zugestimmt. Die deutsche Politiker-Kaste ist von den Problemen der Bevölkerung nicht betroffen. Sie werden in gepanzerten Wagen durch die Städte chauffiert; die Flugbereitschaft helikoptiert oder fliegt sie von Ort zu Ort; sie nicht in den Wartezimmern der gesetzlich Versicherten; sie leben in Villen (die Bundeskanzlerin ausgenommen); sie haben Bedienstete, Angestellte; fürs Alter ist fürstlich vorgesorgt; sie geben sich volksnah – sie laden ihr Wahlvolk nach Berlin ein und werden von diesem bewundert. Das, auf was sie sich nicht einlassen wollen, versehen sie mit einem abstoßenden Etikett, wie zum Beispiel: „Rechtspopulismus“, und dann hat sich das Problem „erledigt“. Leider richten sich auch die deutschen Zeitungen weitgehend nach dieser Sprachregelung.

‚Pop​ulismus‘, d. h. eine populistische Politik müsste, so das lexikalische Verständnis, pseudo volksnah, programmatisch unscharf und unverbindlich sein (Peronismus; Chavès), die mit Stimmungen der Unzufriedenheit jongliert, akute Konfliktlagen aufgreift, um eigene egoistische Ziele zu erreichen: Macht, Reichtum, Abhängigkeit einer Klientel.

Jedoch, die Initiative „Stopp der Masseneinwanderung“ nennt mit gesundem Menschenverstand die Probleme und schlägt eine Möglichkeit vor diese abzumildern, evtl. zu beseitigen. Der deutschen Politiker-Kaste ist das schon sehr suspekt, sie würde sich in Frage gestellt fühlen, deshalb gibt es keine direkten Volksrechte im Bund. Die vom Ausgang der Initiative betroffenen Schweizer Politiker (Bundesrat, Parlamentarier) haben erkannt, dass sie die Probleme zwar gesehen, aber zu wenig gewichtet haben.

Daher konnte der „SRF“-Korrespondent in Bern am Wahlabend in der „Tageschau“ sagen: „Heute hat das Volk entschieden – Morgen beginnt die Arbeit im Bundeshaus“.

 

Bei den Wahlen ins Europäische Parlament:

Keine Stimme der “FDP”, erst recht nicht dem Herrn Lambsdorff. dem Grafen!

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Comments to: Herrn Lambsdorffs (FDP) Frechheit
  • Februar 14, 2014

    Herr Lambsdorff hat Recht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Klar, die SVP hat einen Wähleranteil von 50.3%?
      Die Stimmbürger sind von der SVP über den Tischgezogen worden?

      Die SVP war die einzige Partei, welche die MEI unterstützt hat; der Bundesrat, alle anderen Parteien, Economiesuisse, Wirtschaftsverbände, Bauernverband, etc. haben lautstark und mit einem Riesenbudget vor den Folgen gewarnt und die Schweiz mit Plakaten “Abschottungsinitiat​ive – NEIN” zugepflastert. Die Stimmbürger hatten also gar keine Möglichkeit, von den Folgen Notitz zu nehmen?
      Vielleicht lag es aber auch bloss daran, dass die SVP einen Lösungssvorschlag unterbreitet hat und die Gegner es “verschlampt” haben, eine Alternative aufzuzeigen indem sie einen Gegenvorschlag ausgearbeitet hätten…

      Partikul​äre Interessen gehen nicht an die Urne – das sind immer noch die Stimmbürger mit ihren Ängsten und Sorgen, welche die Konsequenzen der Masseineinwanderung zu tragen hatten. In den Wirtschaftszentren sitzen die Profiteure der Einwanderung -die haben “nein” gestimmt. Jene, welche bloss die Folgen zu spüren bekamen (Steuern, Sozialversicherungen,​ Infrastrukturkosten, etc.) und keinen Profit hatten, die haben “JA” gestimmt…

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  • Februar 14, 2014

    Gute Analyse Herr Lambsdorff liegt falsch. Es ist eine Frechheit. Danke

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  • Februar 14, 2014

    @ Jürg Walter Meyer,

    Ja das musste einmal gesagt sein, BRAVO. Denn wenn jemand seine Familie schützt, ist er dann auch ein “Rechtspopulist, resp. ein Nazi. Viele Menschen wissen gar nicht, was sie da so unbedacht quasseln, verleumderisches Gift spritzen. Aber die Linken Chaoten demonstrieren auf der Strasse gegen einen Volksentscheid, nur weil er ihnen nicht passt, schlechte Demokraten, pfui.

    Die CH-Regierung hat viel zu lange blind zugeschaut, ja geschlafen, genau so wie auch die EU Regierungen blind sind, keine gesunde Verbindung mehr zum Volk haben.
    So hat doch z.B. die deutsche Regierung aus CDU/CSU & SPD, kaum im Amt, als eine der 1. Massnahme sich selber schon die Diäten um 10 % erhöht. Und das Volk muss den Gurt immer enger schnallen, viele sind arbeitslos, unter jungen Menschen viel zu viele (vgl. Spanien 40-60 % je nach Region).
    Das spricht doch Bände, oder nicht ?

    Ich sehe es schon fast als sicher an, dass an den kommenden EU-Wahlen im Mai
    jene Parteien, die sich noch für den Bürger/Innen einsetzen, merken wo den Menschen “der Schuh drückt”, einen zweistelligen Zuwachs erfahren werden.
    Dazu beigetragen hat mit Sicherheit auch das für die Schweiz erfreuliche Schweizer Ergebnis, weil die grosse Mehrzahl der Menschen i.d. Nachbarländern
    sagen​; “Wir hätten genauso abgestimmt, Bravo Schweizer.

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  • Februar 14, 2014

    Die Natur schuf die weisse aus der schwarzen Haut; dazwischen befinden sich “nur” 100’000 Jahre. Jedes Land hat eine eigene Geschichte, die es verteidigen muss. Gegen seine eigene Herkunft in fremder Umgebung ohne soziales Netz die Eingeborenen verdrängen zu müssen sollte wirklich eine Ausnahme darstellen und nicht durch eine pseudomoralisch geschürte
    “Masseneinwanderun​g” begünstigt werden. Ansonsten läuft die bunte Welt grosse Gefahr eintönig und langweilig zu werden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Scheuber, woher haben Sie denn die Farbentheorie zur Hautfarbe entnommen oder waren Sie bei dem Transformationsprozes​s dabei?

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    • Juli 19, 2021

      ich wusste gar nicht, dass es offenbar Leute gibt, die nicht wussten, dass der homo sapiens nicht vom Knetlehm kommt, sondern vor 200’000 Jahren in Ostafrika sich aus NICHT weissen “Vorahnen”
      genetis​ch entwickelte.

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    • Juli 19, 2021

      Also, mit Verlaub, Herr Scheuber, waren Sie dabei? Sicher nicht. Ich auch nicht. Inzw. wurden bereis viel ältere Spuren von Menschen gefunden. Aber ich finde, das wird hier absurd.

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