Rhoenblicks Kommentar: Frau Chris­tine Egers­ze­gi-O­brist aus Mel­lin­gen hat gegen den Gri­pen ab­ge­ho­ben – sie will den Kauf ab­schies­sen – je­doch hat sie keine Ge­folg­schaft ge­fun­den für ihren Al­lein­gang: “Die bürgerlichen Gri­pen-­Geg­ner hin­ge­gen – unter ihnen FDP-Ständerätin Chris­tine Egers­zegi (AG) und CV­P-Na­tio­nal­rat Jac­ques Nei­rynck (VD) – haben ihr Ziel von 10 000 Un­ter­schrif­ten nicht ein­mal an­satz­weise erreicht.”

aus:

„K​aum Unterschriften gesammelt: Bürgerliche Gripen-Gegner geben auf“

„Aargauer Zeitung“, vom 17.10.2013; von Lorenz Honegger; Link: http://www.aargauerze​itung.ch/schweiz/kaum​-unterschriften-gesam​melt-buergerliche-gri​pen-gegner-geben-auf-​127467572

 

       ​          FDP.Die Liberalen – Medienmitteilung

Lin​kes Referendum gefährdet Luftwaffe und damit unsere Sicherheit

FDP.Die Liberalen setzt sich im Abstimmungskampf klar für ein Ja zum Gripen-Kauf ein!

SP, Grüne und GSoA haben heute ein Referendum eingereicht, mit dem sie den Kauf des Gripen als Tiger-Teilersatz verhindern wollen. FDP.Die Liberalen wird sich im Abstimmungskampf klar für den Kauf neuer Kampfflugzeuge einsetzen: Die Schweiz ist auf eine moderne Luftwaffe als Teil einer glaubwürdigen Armee angewiesen, damit wir als souveränes Land jederzeit auch den Luftraum unter Kontrolle haben. Die Behauptungen der Initianten, der Gripen sei zu teuer und dessen Auslieferung unsicher, sind haltlos. Denn dank der Forderungen der FDP konnte die Schweiz schusssichere Kauf- und Lieferbedingungen sicherstellen.

Die Linken wollen die Gripen-Beschaffung mit einem Referendum bekämpfen.

Mit einer irreführenden Argumentation von übertriebenen Kosten haben SP, Grüne und GSoA die notwendigen 50’000 Unterschriften zusammenbekommen. Die FDP dagegen ist überzeugt: Zu einer glaubwürdigen Armee der Schweiz als souveränes Land gehört auch eine moderne Luftwaffe, damit wir nicht nur den Boden, sondern auch den Luftraum zu jeder Zeit unter Kontrolle haben.

Vertragsgerec​hte Auslieferung wird garantiert

Für die FDP sind mit dem heute vorliegenden Vertrag die Bedingungen – notabene bezüglich Konventionalstrafen und Rückzugsrecht – für einen Gripen-Kauf erfüllt. Somit kann die Schweiz im schlimmsten Fall vom Kaufvertrag zurücktreten. Ebenfalls wird behauptet, dass die Schweiz Entwicklungsrisiken tragen müsse. Das Argument hält nicht, denn dank der FDP wurden die früheren Risiken minim.

FDP wird sich für den Gripen-Kauf einsetzen

Die FDP begrüsst, dass das Parlament in der Herbstsession dem Kauf des Gripen als Tiger-Teilersatz zugestimmt hat. Sie wird sich im Abstimmungskampf klar für ein Ja zum Kauf der 22 Kampfflugzeuge einsetzen. Zugleich erwartet die FDP, dass die Kampagne ohne eine Finanzierung durch den Gripen-Hersteller erfolgt.

Starke und leistungsfähige Luftwaffe ist unverzichtbar

Unsere​ Armee benötigt eine starke und leistungsfähige Luftwaffe. Denn diese ist Bestandteil unserer Landesverteidigung, um im Falle einer Bedrohungslage und für die Gefahren der Zukunft (Terrorismus, Naturkatastrophen etc.) gerüstet zu sein. Die FDP will eine moderne Armee, die im Ernstfall die Sicherheit von uns allen garantiert – aus Liebe zur Schweiz!

Rhoenblick:​ In Verantwortung für unser Land! _____________________​___________________

 

 

Kontakt: › Philipp Müller, Präsident FDP.Die Liberalen, 079 330 20 79 › Corina Eichenberger, Nationalrätin, 079 330 40 49 › Walter Müller, Nationalrat, 079 229 73 10 › Hans Altherr, Ständerat, 079 635 60 33 › Joachim Eder, Ständerat, 079 755 86 78 › Pia Guggenbühl, Kommunikationschefin,​ 079 566 60 10 › Aurélie Haenni, Pressesprecherin Westschweiz, 079 315 78 48

_________________​_____________________​__

FDP.Die Liberalen, Generalsekretariat, Neuengasse 20, Postfach 6136, CH-3001 Bern T +41 (0)31 320 35 35, F +41 (0)31 320 35 00, www.fdp.ch

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Comments to: Ich bin für den Kauf des Gripen!
  • Januar 14, 2014

    Ich bin befürworten, dass unser Herz für unser Schweizer Rüstungsindustrie zulieb der Arbeitsplätze kosten…
    Dafür benötigt man ihm zur Unsicherheit unser Land zufolgende Luftbewachung der Terrorismus Al Kaider usw. und mögliche Konfiktkrise der EU noch nicht reif. Deutlich: Eurokrise, Konfikt um Gibraltar usw.

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  • Januar 14, 2014

    Bei den bürgerlichen Gripen-Gegnern geht es nicht darum, die Sicherheit der Schweiz aufs Spiel zu setzen oder das Gripen-Budget für andere Zwecke verwenden zu wollen.

    Viele finden dieses Flugzeug von der Leistungsfähigkeit für die Schweiz nicht geeignet. (Die F/A-18 hat die besseren Werte)

    Dieses Flugzeug soll als Erdkämpfer dienen, was wirklich nicht nötig ist, für dies kann man beispielsweise Kampfhubschrauber mit Lenkwaffen beschaffen, was viel weniger kostet.

    Für die nächste Anschaffung, die neue Aufklärungsdrohnen, die viel wichtiger sind, steht dieses Flugzeug im Weg.

    Italien hat 100 Maschinen der neuesten US-Tarnkappengenerati​on bestellt, die dem Gripen weit überlegen sind. Für was denn ein Flugzeug, dass erst in der Entwicklung steht und der neuesten Generation hinterher schreitet.

    Deswege​n bin ich gegen den Gripen.

    Lassen wir das Volk entscheiden.

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  • Januar 14, 2014

    Die Schweiz muss die Luftsicherheit während Friedenszeiten gewähren können. Sonst können wir Anlässe wie z.B. das WEF vergessen. Somit brauchen wir einen Ersatz für die Tiger.
    Wie weit der Grippen auch wirklich kriegstauglich ist, möchte ich nicht beurteilen. Ich glaube aber, dass wir diesbezüglich auch nicht das Beste vom Besten haben müssen. Wir brauchen eine gut ausgebildete Luftwaffe die sich in unseren Bergen sicher bewegen kann. Falls es dann wirklich kritisch würde, kann man entsprechende Flugzeuge relativ rasch beschaffen.

    Somi​t brauchen wir eine glaubwürdige Lösung für Friedenszeiten die Sicherstellt, dass unsere Piloten auf grössere Krisen vorbereitet sind. Dies ist meines Erachtens mit der Beschaffung des Gripen erfüllt.

    Vor allem haben wir dann wirklich auch die Option, wenn ein kriegerischer Konflikt ansteht das neuste vom neusten zu Kaufen. Besser wenn man jetzt nur das nötigste kauft und etwas Geld spart, damit man sich bei Bedarf das Beste leisten kann.

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  • Januar 15, 2014

    Die Schweiz ist halb so gross wie Österreich. Ich habe bis jetzt noch keinen rationalen Grund gehört, warum wir doppelt so viele Kampfflugzeuge haben sollten wie unser Nachbar.

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  • Januar 15, 2014

    Ich habe bis jetzt noch keinen rationalen Grund gehört warum wir 11 Milliarden Entwicklungshilfe zahlen (mehr als viele grössere Staaten) aber wenn es um unsere Sicherheit geht sparen wollen. Bei Atomaussstieg sind die selben linken Kreise bereit über 100 Milliarden zu investieren. Begründung; es gehe um die Sicherheit…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi,
      ich bin völlig einer Meinung mit Ihnen, aber das Wort “verschiessen” so zu schreiben erhält plötzlich eine Doppelbedeutung, die hier vermutlich nicht gewollt ist.

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  • Januar 15, 2014

    Äusserst hohe Kosten für Entwicklungshilfen und für die eigene Sicherheit will man die Armee abschaffen, will man die Schweiz unter dem Schutz fremder Mächte sehen? Wie geht das zusammen? Nein, das was ich hier geschrieben habe, geht natürlich zu weit. Ich glaube, dass wir alle keine Verteidigungs-Experte​n sind. Aber, was mich an der Begründung der Unterschriftensammlun​g stört, ist die Tatsache, dass die Gegner BEWUSST mit falschen Zahlen arbeiten, denn:

    1. Die Kosten für den Gripen sind KEIN 11 Milliarden, Sonden etwas mehr als 3 Mia.
    2. Bei der Kostenaufstellung wurden bewusst die heutigen Kosten des alten Flugzeuges NICHT mit berücksichtigt, die beim Kauf eines neuen Flugzeuges sukzessive wegfallen.
    3. Alle anderen Flugzeuge, die nur annähernd in Frage kommen, sind viel, viel teurer.
    4. Die Gegner des Gripen wissen haargenau, dass jeden Verschiebung des Kaufes das Flugzeug teurer machen und hoffen dann sagen zu können: “Seht mal, nun wird das Flugzeug doch teurer, das haben wir immer gesagt”
    5. Die SP und die GSoA wollen die Armee abschaffen und wollen die Schweiz unter dem Mantel von anderen Staaten wissen. Was bedeutet das für die Schweiz? Totale Abhängigkeit! Wollen wir das? Ich nicht, aber offenbar die Linken!

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  • Januar 15, 2014

    Mein werter Parteikollege Meyer,

    Das liberale Referendumskomitee hat in der halben Zeit rund 5000 Unterschriften gesammelt. Ziel war es in der gesamten Zeit 10’000 zu sammeln. Also lagen sie doch klar im Fahrplan!

    Als Liberaler, der eben auch Wert auf eine nachhaltige Finanzpolitik legt, bin ich klar gegen die Beschaffung dieser überflüssigen Kampfflugzeuge!

    Es​ ist erschreckend, dass die Mehrheit der FDP einfach völlig blind und unkritisch dieser Milliarden-Verschleud​erung von Steuergeldern (wir sprechen da von rund 10 Mrd!!!) für Uelis Chaos-Truppe zustimmt!

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    • Juli 19, 2021

      Logisch als Weltenbummler, bzw. angebl. Freund aus dem grossen Kanton und EU-Turrbo, denn ohne Gripen sind die Schweizer schneller in den EU-Sumpf gezwungen.
      Gripen JA!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Habegger, was hat die Landesverteidigung mit dem EU-Sumpf zu tun ? Nichts ! Aber würde irgendeiner ausserhalb der EU losschlagen, wäre die Armee auf Infos aus der EU angewiesen. Würde die EU (hihihi) gegen uns losschlagen, hilft nur noch ein Wunder 🙂
      Ach übrigens, für mich erstaunlich, dass mit CH-Beteiligung hochwertige Luftabwehrsysteme in die ganze Welt verkauft werden, diese hierzulande aber keine Chance haben.

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  • Februar 23, 2014

    Schleichender Sozialabbau und neue Kampfjetbeschaffung passen schlecht zusammen. Ab 2015 werden die Prämienverbilligungen​ für Krankenkassen schon wieder gekürzt, neustes Beispiel ist der Kanton Aargau:
    http://selbs​tbestimmung.ch/politi​k/video-aargau-ab-201​5-werden-die-praemien​verbilligungen-fuer-k​rankenkassen-gekuerzt​/

    In einem Umfeld von schleichendem Sozialabbau an allen Ecken und Enden ist eine neue Kampfjetbeschaffung nicht mehr zu rechtfertigen und eine Provokation gegenüber der Bevölkerung, welche dringend auf ein intaktes und glaubwürdiges Sozialsystem angewiesen ist, anstatt in schleichender Salamitaktik ständig weiter ausgepresst und drangsaliert zu werden.
    Gleichzeitig gefällt sich Bundesbern, auf internationaler Bühne besonders generös aufzutreten, wo unsere Landesregierung offenbar keine Hemmungen hat, über die kommenden 4 Jahre Entwicklungshilfegeld​er in Höhe von nicht weniger als 11,3 Milliarden (!) Franken zu verausgaben.

    Tipp an Bundesbern: So nicht! Erstellen Sie wieder soziale Bodenhaftung. Solange von der gesamten Landesregierung kein verbindliches Bekenntnis vorliegt, dass als Folge des Gripenkaufs nicht wieder bei den Ärmsten gespart wird (d.h. insbesondere keine Sparübungen bei den AHV/IV-Ergänzungsleis​tungen, bei IV-Rentnern, bei der Sozialhilfe, etc.), weder jetzt noch später, brauchen wir weder einen Gripen, noch sonst irgend einen neuen Kampfjet. Und solange dieses Bekenntnis nicht vorliegt, werde auch ich mich in meinem gesamten Umfeld tatkräftig dafür einsetzen, dass jegliche neue Kampfjetbeschaffung scheitern wird.

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  • April 8, 2014

    “Ich bin für den Kauf des Gripen (…)”

    Herr Walter, es wurde auch schon vorgeschlagen, den “Gripen” im Falle einer Ablehnung des Kaufs zu leasen. Leasing ist aber keine Option, die sich rechnet. Da geplant ist, die Flugzeuge während dreissig Jahren zu betreiben, wäre Leasing im Vergleich zum Kauf wirtschaftlich unsinnig.

    Der Kauf ist also ohne Leasingoption abzulehnen. Für die luftpolizeiliche Überwachung genügen die alten Jets, und mit einem kleinen Teil des eingesparten Geldes kann diese wieder rund um die Uhr garantiert werden.

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