1. Umwelt, Klima & Energie

Im Aargau wird alle 23 Sekunden ein m2 verbaut

Es braucht end­lich ein Grünraum-Moratorium. Wenn un­be­dingt eine Fläche neu ein­ge­zont wer­den muss, ist min­des­tens die gleich grosse Fläche an­dern­orts wie­der aus­zu­zo­nen. Man kann doch nicht so tun, als ob wir immer noch in den 60i­ger oder 70i­ger Jahre leben und unser Kul­tur­land in un­be­grenz­tem Aus­mass zur Verfügung steht. Ich möchte die Ver­tre­ter der fdp und der cvp fra­gen (diese Par­teien sind die trei­ben­den Kräfte für Neu­ein­zo­nun­gen im Gross­rat), wie sie sich un­se­ren Aar­gau in 50 oder 100 Jah­ren vorstellen?

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Comments to: Im Aargau wird alle 23 Sekunden ein m2 verbaut
  • September 10, 2012

    Kompensationen sind eine problematische Lösung für den Baulandverschleiss. Erstens sind sie juristisch schwierig, da viele Parteien damit einverstanden sein müssen (GrundeigentümerInnen​, Gemeinden, Kantone). Zweitens nützt es den Agglomerationen wenig, wenn bei ihnen weiter eingezont und betoniert werden darf, während irgendwo an der Peripherie unattraktives Bauland ausgezont würde.

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Biodiversität: Wir haben zu wenig Schutzflächen! Die Leistungen der Ökosysteme müssen in Zielsetzungen und Steuerungsinstrumente der Politik und Wirtschaft einfliessen. Ein zu enger Aktionsplan des Bundes reicht dafür trotz guter Ansätze nicht.“ (Markus Fischer Der Professor für Pflanzenphysiologie ist Mitglied des Expertengremiums des Weltbiodiversitätsrats in BaZ vom 1.10.2020)

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