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Im Zweifel für die Lebenden: Organspende fördern

Heute gilt: Wer zur Or­gan­spende schweigt, kommt als Spen­der nicht in Fra­ge. Doch die­ser Stan­dard kos­tet Le­ben. Mit der Volks­i­ni­tia­tive „­Or­gan­spende för­dern – Leben ret­ten“ kön­nen wir die Ver­hält­nisse end­lich um­dre­hen und dem Leben den Vor­rang einräumen.

Es gibt Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind. Fragen, die über unseren hektischen Alltag hinausreichen. Die unser Leben und unseren Tod betreffen – und das Schicksal anderer Menschen gleich mit. Es sind Fragen, die unsere ethisch-moralische Grundhaltung herausfordern und vor denen wir uns gerne drücken. Solche Fragen müssen mit grösster Sensibilität behandelt werden. Zu diesen Fragen gehört die Regelung zur Organspende.

Heute muss sich ausweisen, wer spenden will

Heute sieht diese Regelung folgendermassen aus: Wer in der Schweiz bereit ist, nach seinem Ableben alle oder nur bestimmte Organe zu spenden, erklärt dies mittels einer Spenderkarte. Als Spende in Frage kommen die Nieren, die Lunge, die Leber, das Herz, die Bauchspeicheldrüse und der Dünndarm. Auch Gewebeteile, wie die Hornhaut oder Blutgefässe, können gespendet werden. Die Spenderkarte liegt in vielen Arztpraxen aus, es gibt sie bei Krankenversicherern oder in Spitälern. Liegt eine solche Karte nicht vor, werden die nächsten Angehörigen zur Spendenbereitschaft des Toten befragt. In keinem Fall kann eine Spende ohne den ausdrücklichen Willen des Toten oder der Hinterbliebenen erfolgen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Transplantation eines Spenderorgans einem anderen Menschen das Leben retten könnte.

Diese Regelung trägt mit dazu bei, dass lebenswichtige Spenderorgane fehlen. Immer mehr Patienten müssen mit der zermürbenden Unsicherheit leben, wann und ob ihnen überhaupt jemals durch eine Organspende eine Chance auf Heilung gegeben wird. Betroffen sind derzeit etwa 1’500 Schweizer_innen. Sicher ist aber andererseits: Die Spender nehmen keinen Schaden. Nur nachdem ihr Tod zweifelsfrei feststeht, darf ein Organ entnommen werden.

Die Volksinitiative „Organspende fördern – Leben retten“ strebt eine Umkehr dieser Regelung an. Zukünftig soll die Zustimmung des Verstorbenen zur Organspende standardmässig vermutet werden. Dann müssten diejenigen, die nicht spenden wollen, ihren Willen melden, sozusagen durch eine „Nichtspenderkarte“.

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In Zukunft soll der Schutz der Schwächsten Vorrang haben

Bei einer so schwerwiegenden Frage wie der Organspende hilft es, sich an übergeordneten Prinzipien zu orientieren. Ein solches Prinzip ist der Anspruch unseres Staates, die Schwächeren zu schützen. Im Zweifel soll sich der Staat auf die Seite derer stellen, die sich nicht selbst helfen können. Bei der Organspende wird dieses Prinzip tagtäglich durchbrochen – ausgerechnet wenn es um Leben und Tod geht. Stellen wir das Schutzprinzip also wieder vom Kopf auf die Füsse: Die Schwächsten sind hier diejenigen, die auf eine Organspende angewiesen sind. Ihre Not ist höher zu bewerten als der Unwille der Gesunden, sich durch das unterlassene Ausfüllen der Spendenkarte wenigstens mit dem Thema zu befassen. Denn nichts anderes fordert die Volksinitiative. Niemand wird durch sie zur Organspende gezwungen.

Die Medizin hat in den letzten Jahrzehnten erstaunliche Fortschritte gemacht. Erst vor einem Monat, am 3. Dezember, jährte sich die erste erfolgreiche Herztransplantation am Menschen zum 50. Mal. Seitdem ist dieser komplizierte und lange für unmöglich gehaltene Eingriff chirurgischer Alltag. Unzähligen Menschen konnte dadurch das Leben gerettet werden. Doch wir bringen uns selbst um die heilsamen Wirkungen solcher moderner Wunder, indem wir Organspenden unnötig schwer machen. Niemand weiss, wie viele Menschen genau sterben mussten, weil es an Spenderorganen fehlte. Aber wir wissen: Es waren zu viele. Um damit endlich Schluss machen zu können, braucht die Volksinitiative jetzt jede Unterschrift.

Bis im April 2019 werden für die VolksinitiativeOrganspende fördern – Leben retten“ Unterschriften gesammelt. Jede Unterstützung ist wichtig, damit eine politische Diskussion zu diesem Thema auf eidgenössischer Ebene ermöglicht wird.

Diesen Text habe ich auch auf meinem Blog veröffentlicht. Er steht somit unter einer CC BY-ND 4.0 Lizenz.

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Comments to: Im Zweifel für die Lebenden: Organspende fördern
  • Januar 4, 2018

    Das alles in diesem Text tönt ja schön und wunderbar gut.Einige Fragen sind da noch!Bis zu welchem Alter lohnt es eigentlich,ein Organ von sich der Nachwelt zur Verfügung zu stellen?
    Wie sicher bin ich vor kriminellen Machenschaften?Also wie sicher lebe ich noch,wenn alle Welt weiss,dass ich bereit bin, ein Organ zu spenden?Kann es sein,dass dann mal plötzlich ein Auto auf mich los fährt und vorbei ist dafür mein Leben?Da wir nun in einem grenzenlosen Raum leben,wo von Sizilien bis zum Nordpol sich sämtliche unerwünschten Mitbewohner auch in allen Breitengraden frei bewegen können,sollen sich ja unglaubliche Szenarien bereits jetzt abspielen, durch sog. kriminelle “Organjäger”.!Ja,so hat halt gar mancher ein etwas mulmiges Gefühl,wenn er mit dem Gedanken spielt,sich als Organspender, schriftlich bestätigt zur Verfügung zu stellen.Auch die Spitäler sind durch ihren Auftrag,profitabel zu geschäften nicht mehr unbedingt der Hort einer glückseligen Hilfsbereitschaft,wo wirklich alles für die Gesundheit der Patienten getan wird.Wie gross ist denn dort die Gefahr für jemanden der keine Angehörigen mehr hat,das man den halt etwas “rascher er” sterben lässt,um irgend einem gut Betuchten mit seinen Organen das Leben etwas zu verlängern?Wir leben eben längst nicht mehr in einem geschützten,geborgene​n Hort Namens “Schweiz”,wo man völlig ohne Sorgen sich für so einen Schritt hätte entscheiden können!Die Skepsis ist darum sehr,sehr gross..!–auch bei mir..!!

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  • Januar 4, 2018

    Eine Partei, die sich an vorderster Front für Abtreibungen einsetzt, hat sich aus meiner Sicht beim Thema „Leben retten“ bereits unwiederbringbar disqualifiziert.

    A​uch hier versuchen diese Ideologieanhänger die Moralvorstellungen ihrer Mitbürger per staatlichem Zwang festzusetzen.

    In den Augen dieser Hypokriten ist wer Abteibungen ablehnt weil er kein Leben vernichten will, entweder „Macho“, „rückwärtsgewandt“, „stur“, „nicht in der Realität angekommen“ usw.
    Nun attackiert man alle, die sich oder ihre Angehörigen nicht wie ein Ersatzteillager ausschlachten lassen wollen, weil sie die Würde des Menschen auch nach dem Tod nicht antasten wollen. Sie werden in die genau gleiche Ecke gestellt.

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  • Januar 4, 2018

    Herr Marco Fritschi

    Sie Schreiben:

    “in solches Prinzip ist der Anspruch unseres Staates, die Schwächeren zu schützen. Im Zweifel soll sich der Staat auf die Seite derer stellen, die sich nicht selbst helfen können.”

    Das kann ich guten Gewissens bejahen, Sie liegen darin zweifellos richtig. Nur ist auch die legitime Frage, was ist physisches Leben überhaupt, aus welchem Grunde leben wir und was ist nach dem physischen ableben?.

    Sorry aber doch gerade die SP erst einmal sollte sich auf die Seite der wirklich Schwächsten, nämlich die noch ungeborenen Menschen, die menschlichen Embryos – an denen schon ALLES dran ist – stellen. Nicht die unreifen Erwachsenen schützen durch bequeme eigennützige Abtreibungen, zuerst das Vergnügen, dann die Folge davon einfach wegmachen, vierteilen & auskratzen, ab in die Tonne, wo die Teile manchmal noch “zappeln”.

    Ihr Anliegen für das LEBEN ist sehr lobenswert, doch bitte überlegen Sie doch auch erst einmal was das wirklich bedeutet, sowie was nach dem physischen Tode noch sein kann, noch ist?. Dann relativiert sich nämlich fast alles.

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  • Januar 10, 2018

    Herr Marco Fritschi SP
    Ich sehe das als ein gewaltiger Eingriff gegen die Integrität der Person, denn der Körper und mein Geist (mein Leben) ist wohl das einzige, was „mir“ gehört. Zumindest steht das so in den Menschen Rechten, dass dies so sei.
    Wenn es um Organ oder auch Blutspende geht, ist das mein freier Entscheid, ob ich Spender werde oder nicht. Erkläre ich mich nicht als Spender, muss das von der Gesellschaft ohne Murren oder psychischem Druck akzeptiert werden. Der Mensch der nicht spenden will, muss dies nicht begründen, warum er diese Einstellung hat.
    Es ist sein Wille, auch wenn sein Letzer, dies nicht zu tun.
    Um zu beschreiben, an was ich denke bei diesem Versuch, an Organe zu kommen, was das mit Ethik und Moral zu tun hat, Sozialem Denken, mir fehlen die Worte, auf anständige Art und Weise, das zum Ausdruck zu bringen.
    Ein klares Nein.

    P.S. wenn jemand so human sein will, es gibt Mio von Menschen in der 3 ten und 4 ten Welt, die auf einfache Medizin warten, aber hier verdienen die Spitäler und Chirurgen wohl zu wenig….

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  • Januar 10, 2018

    Ich finde es schon etwas gefährlich, wenn man dazu übergeht, dass wenn man sich gegen etwas nicht ausdrücklich wehrt einfach stillschweigendes Einverständnis vorausgesetzt wird. Das könnte dann auch für andere Dinge gelten, habe es schon am Arbeitsplatz gesehen, dass sich die Leute gegen ein Unrecht nicht wehrten (aus Angst) und dies dann von Vorgesetzten als sillschweigendes Einverständnis interpretiert wurde.

    Man soll sich auch fragen, wer die Schwachen sind. Sind dies nicht eher diejenigen, welche sich zu ihrem Willen nicht mehr äussern können?

    Was ist, wenn mehrere Patienten auf ein Organ warten?
    Z.B ein Millionär, ein Arbeitnehmer, ein Sozialhilfeempfänger,​ ein Familienvater, eine Mutter, ein alleinstehender alter Mann, eine junge Frau?

    Für wen würde man sich wohl entscheiden, wenn nicht für jeden ein Organ zur Verfügung steht?
    Der Spender kann es sich ja meist nicht aussuchen, wem er seine Organe spenden will und wem nicht.
    Bekanntlich öffnet Geld viele Türen, mit Organen wird auch Handel getrieben:

    https:/​/www.nwzonline.de/wir​tschaft/skandal-bei-o​rganspenden-reiche-in​-klinik-bevorzugt_a_1​,0,491596277.html

    ​In armen Ländern leben sogar Menschen davon, dass sie ihre eigenen Organe verkaufen. Eine Frage der Zeit, bis solche dann als “Inländerorgane” umdeklariert werden und hier unwissentlich auftauchen?

    Organs​pende wirft auch sonst viele Fragen auf:

    Wann ist jemand wirklich tot? Nach meinem Wissenstand müssen Organe ziemlich rasch entnommen werden, da sie sonst nicht mehr zu gebrauchen sind.

    Auch muss man sich fragen, warum jemand überhaupt so krank wurde, dass er/sie ein Organ benötigt.
    Meist Reparaturmedizin eben, die Ursachen beseitigt man nicht?
    Natürlich kann es sich bei einigen schon auch um Geburtsgebrechen handeln, dann liegt der Fall anders.
    Aber wenn z.B ein Workaholic Raubbau mit seiner Gesundheit treibt (und vielleicht auch mit der Gesundheit anderer, indem er alle als faul bezeichnet, welche es ihm nicht gleich tun) bis sein Herz eines Tages nicht mehr will und er ein Spendenherz benötigt, ist dann ein “neues” Herz die richtige Lösung?
    Hätte man diesen Menschen nicht vorher mal etwas bremsen müssen?

    Wir leben ja in einer Leistungsgesellschaft​, in welcher Erkrankungen wegen Stress zunehmen obwohl immer mehr Maschinen, Digitalisierung unser Leben ja einfacher und gemütlicher machen sollten?
    Stattdessen​ immer mehr Stress, meist nur mehr des Geldes wegen, dieses knappe, künstliche Gut.

    „Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.“
    Immer schneller, grösser, höher, besser, weiter, ob das der richtige Weg ist?
    Sollte man nicht einmal besser zuerst die Ursachen bekämpfen, so dass es weniger Spendenorgane braucht?

    Der hohe Fleischkonsum, der nicht nur der Gesundheit abträglich ist, sondern unter dem auch andere von den Schwächsten leiden, nämlich Tiere in der Massentierhaltung, könnte vielleicht auch zu manchen Erkrankungen und den damit verbundenem Organversagen beitragen haben?
    Ebenso Medikamentenmissbrauc​h, Kettenrauchen, übermässiger Alkoholkonsum usw.
    Warum bekämpft man nicht einmal mehr die Ursachen der Krankheiten, statt immer nur die Krankheiten?

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    • Juli 19, 2021

      Auch in manchen Ländern des Westens wird der Ruf nach der Todesstrafe immer lauter, in China uns USA teilweise ist es bereits so weit.

      “Organhändler erhalten ihre Ware nicht nur von notleidenden Organverkäufern, sondern auch, indem sie sich die gewünschten Organe auf brutale Art und Weise von anderen Menschen aneignen. Dadurch wird das Geschäft noch lukrativer, da neben den Einnahmen keine Ausgaben mehr gegenüber dem Spender anfallen. Beliebte Opfer sind beispielsweise schutzlose Flüchtlinge oder zum Tode verurteilte Straftäter in China, die genau dann exekutiert werden, wenn die Nachfrage nach Organen am größten ist. Die Organproduktion in sogenannten Babyfabriken ist allerdings die wohl zweifelhafteste Beschaffungsmethode der skrupellosen Händler.”

      Etwa 60% aller chinesischer Organe stammen mutmaßlich von Gefangenen, die scheinbar auf Bestellung hingerichtet werden.

      Da diese Art der Organbeschaffung auch für den chinesischen Staat, der angeblich tief in die illegalen Geschäfte der Händler verstrickt ist, sehr lukrativ ist, werden in China schon Kleinigkeiten mit dem Tod bestraft. So kann z.B. Steuerbetrug, schwerer Gemüsediebstahl oder der Raub von Benzin schon die Todesstrafe nach sich ziehen. Dadurch stehen den Händlern viele Körper zur Verfügung, aus denen sie dann die entsprechenden Organe entnehmen können.

      http://ww​w.organhandel.info/ge​waltsame-organentwend​ung/

      Wir sind zwar nicht in China, aber niemand weiss was in der Schweiz die Zukunft bringt. Man hört je länger je mehr auch hierzulande Erschreckendes.

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  • Januar 28, 2018

    Ein weiteres Obligatorium, diesmal nicht die bußenbewehrte Gurtentragpflicht, sondern eine Organkartentragpflich​t, wobei die Busse in Form einer Leichenschändung erfolgt, zu installieren, ist ein weiterer Versuch der elendiglichen Bevormundung erwachsener Schweizer durch linksstaatliches Nudging (Schubsen) mittels demütigender Bevormundungsgesetze,​ geboren aus kranken Gehirnen einer mehrheitlich rot-grünen Küche, auf deren Gutmenschentum alle leicht verzichten könnten.

    Ihr Problem, Herr Fritschi, wäre mit etwas Phantasie ganz einfach zu lösen. Ein entsprechendes Piktogramm, (bspw. Herz und Herz mit Slash – analog Straßenschild Einbahnstraße o.ä.) auf die ID und das Problem wäre gelöst – und zwar international!

    Abe​r vermutlich spekuliert die Umerziehungs- und Genderistenpartei SP darauf, daß die Bürger nicht noch eine weitere Kontroll-Karte auf sich tragen wollen; oder ganz schlicht darauf hoffen, daß sie dafür zu faul sind. Es ist dies die schäbig sublimierte Manipulation, die uns allen auf die Nerven geht und der wir seit der Jahrtausendwende von linker Seite immer intensiver ausgesetzt sind. Vermutlich liegt es daran, daß die SP angeblich die höchste Frauenquote hat. Diese Gängelei muß endlich ein Ende haben. Sie ist inzwischen unerträglich geworden.

    Carolus Magnus

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    • Februar 13, 2018

      Ich kann das gutheissen!..mit der Umkehr-Folgerung,also​,dass wer nicht explizit NEIN sagt zu “seiner” Organ-Entnahme,müsste​ das also schriftlich erklären!Da sind wir dann wieder bei der “Stigmatisierung” angelangt!…,will heissen,dass jeder,der NEIN sagt von vornherein als unmenschlich und egoistisch gebrandmarkt wird.Ja,wie viele wollen so noch NEIN sagen,wiewohl ihnen das alles elendiglich und zuwider ist!..Das ist schlicht “auferzwungenes” Gutmenschentum !!..oder eben noch krasser “ein Nötigungsversuch”!

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  • Januar 28, 2018

    «Die Spender nehmen keinen Schaden. Nur nachdem ihr Tod zweifelsfrei feststeht, darf ein Organ entnommen werden.»

    So wie wir dogmatisch an eine Klimaerwärmung aufgrund eines anthropogen verursachten Überschusses von CO2, oder gar völlig absurd an den tödlichen Passivtabakrauch zu glauben haben, so sollen wir auch glauben, daß die Medizin genau weiß, wann wir tot sind. Kein vermeintlicher Wissenschaftszweig hat sich bis heute derart oft und gravierend geirrt, wie die medizinische.

    Die Organe müssen schnellstmöglich transferiert werden können, die stundenlange Vorbereitung der Chirurgen lassen diese ungeduldig auf den Tod des Spenders warten.

    Hier entsteht bereits ein Konflikt zwischen Organempfänger und Organspender. Laut heutiger medizin”wissenschaftl​icher” Doktrin ist einer tot, wenn die Mediziner keine Hirnströme mehr feststellen können. Ebenfalls nach heutiger Doktrin sind die neu aus den Unis nachgerückten Chefärzte in der Schweiz ernsthaft von der Schädlichkeit des Passivtabakrauches überzeugt. Wenn also der Staat über die Universitäten und Staatsexamina den Lerninhalt bestimmen auch, oder gerade wenn das Erlernte nachweislich falsch ist, und jeder, der etwas Gegenteiliges auch nur denkt, seine Karriere sofort abschreiben kann, dann ist das genau dasselbe, wie all die Märchen von der Masturbation, die sich 250 Jahre lang hielten oder die Doktrin, daß wenn keine Hirntätigkeit mehr feststellbar sei, man definitiv tot sei. Sprechen Sie mal mit Leuten, die Nahtod-Erfahrungen hatten und für klinisch tot erklärt wurden. So beispielsweise die 19-jährige Christine Stein. Sie war 23 Minuten klinisch tot und berichtet in Ihrem Buch darüber.

    Nahtoderf​ahrungen
    https://www​.focus.de/wissen/mens​ch/nahtoderfahrungen-​phaenomen-nahtod-fuen​f-unglaubliche-berich​te-aus-dem-jenseits_i​d_4639129.html

    In 50 oder 100 Jahren wird man sich genauso ungläubig an die heutigen Dogmata und erzwungenen Paradigmenwechsel erinnern, denn die Medizingeschichte ist nichts anderes als eine Lange Aneinanderreihung fataler Irrtümer, wovon noch heute viele nicht korrigiert wurden. Sie ist von allen Wissenschaften erwiesenermaßen die ungenaueste, die fehlerhafteste, die anmaßendste.

    Zu meiner Zeit schilderte man den Pubertierenen, mit welch grauenvollen Qualen und gesundheitlichen Schäden sie zu rechnen hätten, nein, nicht wenn sie rauchen würden, womit Jugendliche heute zum Angstschweiss getrieben werden, sondern wenn sie masturbierten. Das war zu der Zeit als 1967 in Kapstadt dem Chirurgen Barnard die erste Herztransplantation gelungen war, und der Patient ein paar Stunden länger leben durfte.

    Es ändern sich nur die Krankheiten um von interessierter Seite die zu verteufelnden Verhalten, Substanzen, Glaubensrichtungen oder Übervorteilungen zu bedienen, und heute macht man dafür nicht einmal vor dem Klima halt, um Bürgern Angst einzujagen. Analog auch hier: konstruktiv kritische, den Politinteressen entgegengesetzte Fakten werden knallhart zensuriert und mittels vielseitiger Erpressungsvarianten unter dem Deckel gehalten.

    Carolus Magnus

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    • Februar 12, 2018

      Herbert von Vaucanson

      Vielleicht können Sie auch noch dabei zuschauen, wie Ihnen Organe entnommen werden:

      http://www​.heilpraxisnet.de/nat​urheilpraxis/neue-stu​die-wie-lange-lebt-me​nschliches-bewusstsei​n-auch-nach-dem-tod-w​eiter-20160816198340

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    • Juli 19, 2021

      Und was ist mein Vorteil, Herr Magnus, wenn ich nach meinem fälschlicherweise attestierten Tod mit allen Organen vergraben oder eingeäschert werde? Bis jetzt sind auf der Totenbahre noch die Allerwenigsten wiedererwacht, wonach die ärztlichen Todesbescheinigungen so falsch nicht sein können.

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    • Juli 19, 2021

      Bis Sie vergraben werden, Herr Vaucanson, dauert es Tage. Bei einer Transplantation zählt hingegen jede Sekunde, und Ärzte sind nun mal auch nur Menschen.

      Carolus Magnus

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    • Juli 19, 2021

      Das sehe ich auch so. Aber wie gesagt: Bis jetzt sind auf der Totenbahre noch die Allerwenigsten wiedererwacht. Was bringt denn der Verzicht auf eine Organentnahme für einen Vorteil?

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    • Juli 19, 2021

      Es ist schon als normaler Patient praktisch unmöglich, Ärtzen einen Kunstfehler nachzuweisen, nicht zuletzt weil die sich da gegenseitig nicht in die Quere kommen wollen. Als klinischt Toter nach der Organentnahme, ….. schwierrig! Und wo kein Kläger, da bekanntlich auch kein Richter!

      Hier wird einfach einmal mehr versucht, die eigene Ideologie, allen anderen aufzwingen zu wollen. Was soll das eigentlich? Kommt mir vor wie ein Mesias, der auf der einzigen Wahrheit behaart und alle anderen sind einfach Ungläubige. Neudeutsch: Populisten!

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    • Juli 19, 2021

      Das hängt vermutlich von Ihrem Glauben ab. Beim 2. Konzil zu Konstantinopel wurde der damalige Papst derart von Kaiser Justinius genötigt, der bisherigen, heute 1’500 Jahre alten Reinkarnationslehre abzuschwören und die Bibel zu säubern. Daß wir heute davon wissen, ist dem Umstand zu verdanken, daß den Revisionisten einige Hinweise bei der Säuberung nicht aufgefallen sind, und noch heute nachgelesen werden können.

      Inzwischen​ glauben in Europa wieder 30% an eine Wiedergeburt. Und jeder der lebt, hat auch schon früher gelebt, so die Bibelaussagen.

      Der​ Übergang vom Leben zum Tod vollzieht sich höchst unterschiedlich und in unterschiedlichem Tempo. Die Bibel schlägt irgendwo vor, am 3. Tage zu beerdigen. Vermutlich ist das der Grund, denn die Leute lebten damals in der Gegend von Mesopotamien, wo es schnell mal stinkt in der Hitze, und wo man sich dann gerne den Tabakgeruch zurück wünscht, den man nach Jahren der Verteufelung heute nicht mehr riechen kann, weil die Gehirnwäsche zu gut funktioniert.

      Caro​lus Magnus

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    • Juli 19, 2021

      Geht’s jetzt plötzlich um Religion, Herr Magnus?

      Da gehen die Ansichten auseinander: Die alten Ägypter haben ihren Verstorbenen vor der Mumifizierung die Organe entnommen. Das tat der Wiederbelebung (oder zumindest dem Glauben daran) offenbar keinen Abbruch.

      Die Initiative will all diesen Gläubigen ihre Hoffnung auf Wiedergeburt ja auch gar nicht nehmen: Wer seine Organe auch nach seinem ärztlich festgestellten Tod im Körper behalten will, darf das auch weiterhin.

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    • Juli 19, 2021

      @Elsi D. Stutz

      Wen sprechen Sie an? Sollte es meine Aussagen betreffen, so unterstelle ich Ihnen entweder Faulheit des Lesens, Unfähigkeit des Verstehens oder schlicht Legasthenie.

      Carol​​us Magnus

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    • Juli 19, 2021

      Herr Vaucanson, Ihre Frage ist tatsächlich eine hauptsächlich religiöse Frage: «Was bringt denn der Verzicht auf eine Organentnahme für einen Vorteil? »

      Aber nicht nur. Meine Erfahrungen mit Ärzten und Spitälern lassen mich inzwischen an Hippókrates, dessen medizinischer Eid längst abgeschafft wurde, und an den Ärzten in ihrer Gier ganz allgemein zweifeln. Darf ich meinen Erfahrungen nur weiterhin vertrauen, oder bin ich jetzt bereits politisch unkorrekt?

      Im Übrigen, deklarieren Sie doch einfach bei der nächsten Erneuerung Ihrer ID-Karte, daß Sie Spender sind, so daß der Staat auf der Karte ein entsprechendes Piktogramm anbringen kann. Das ist die international einfachste Lösung.

      Carolus Magnus

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    • Juli 19, 2021

      Ja, ja, ich weiß, daß dies weder national noch international bereits geregelt ist. Also endlich mal eine politische Aufgabe für unsere angeblichen Interessenvertreter in Bern, sich mal einer sinnvollen Aufgabe zu stellen. Bisher hat der 1998 vom Volk beschlossene UN-Beitritt nur Unbill gebracht und all die lügenhaften Verdrehungen und spin-doctoralen Manipulationen im Vorfeld der Abstimmungen, insbesondere die verfassungswidrige Einmischung in die Entscheidungsfindung des Volkes durch Achilles Casanova haben der Schweizer Demokratie sehr geschadet.

      Carolus​ Magnus

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    • Juli 19, 2021

      @Carlos Magnus
      Richtig, müsste ich wohl! Sowohl als auch. 😉

      @von Vaucanson
      Sie haben versäumt noch zu erwähnen, dass die Organe der Alten Ägypter ebenso sorgfältig konserviert in Sep. Gefäßen mit dem Toten beigesetzt, und nicht etwa weiterverwendet wurden. Feiner Unterschied.
      Und ja, zumindest geht es um die persönliche, individuelle und auch religiöse Überzeugung jedes Einzelnen. Und nur weil ich auch nicht glaube, dass ich irgend was von diesem Körper nach meinem klinischen Tod nochmals brauche, heisst das noch lange nicht, dass Herr Marco Fritschi SP meint, “er” müsse frei darüber verfügen können, lege ich nicht mein Veto ein! Wieso? Um Leben zu retten? Huhn ja! Während in Afrika die Babys immer noch verhungern? Sorry aber…

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    • Juli 19, 2021

      Nein, Frau Stutz, weder Marco Fritschi noch sonst jemand will frei über ihre Organe verfügen können. So oft Sie das auch widerholen, es wird nicht wahr. Es obliegt auch im Sinne der Initiative Ihrer eigenen persönlichen Entscheidung, ob Sie Ihre Organe spenden wollen oder nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Doch Herr von Vaucanson, genau das wollen unsere Guttuer, alle nötigen diese Entscheidung treffen zu müssen, ansonsten wird einfach darüber verfügt. SP Bevormundung/Verstaat​lichung in ihrer Reinkultur!!!

      Ich bleibe bei dem Beispiel mit dem Einbrecher, weil es genau zu dieser Ideologie! Wenn Sie ihr Eigentum nicht klar als sollches Kennzeichnen, darf er es entweden?!

      Fehlt nur noch die entblöste Niere von T. F. und Konsorte. (Mit dem Verweis, wer sich tatsächlich austragen lässt (sein Eigentum beschriftet), ist ein Sexist, Rassist, Populist, Sklaventreiber, oder was halt grad so in Mode ist, bei unseren Verstaatlichern und Gleichmacher Schwersten und Brüdern.

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    • Juli 19, 2021

      Sie sind bereits heute dazu aufgefordert, sich zu entscheiden, Frau Stutz. Und wenn Sie es nicht tun, dann entscheiden andere für Sie. Heute sind das Ihre Angehörigen (und die entscheiden nicht zwingend in Ihrem Sinne), mit Annahme der Initiativewäre entscheidet die Gesellschaft – pauschal. Mit Initiative oder ohne: Es sind immer Sie, die sich in erster Linie entscheiden muss.

      Das ist auch in anderen Bereichen so: Mit der Zustellung der Abstimmungsunterlagen​ werden Sie vom Staat ebenfalls aufgefordert, eine Entscheidung zu treffen. Verzichten Sie darauf, entscheiden andere für Sie. Die Konsequenzen müssen Sie trotzdem mittragen. Ist das jetzt etwa auch staatliche “Bevormundung in ihrer Reinkultur”?

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    • Juli 19, 2021

      Vielleicht sollte man Initianten erst einem IQ-Test unterziehen.

      Carol​us Magnus

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    • Juli 19, 2021

      “Das ist auch in anderen Bereichen so: Mit der Zustellung der Abstimmungsunterlagen​​ werden Sie vom Staat ebenfalls aufgefordert, eine Entscheidung zu treffen.”

      Das ist ja auch in Ordnung! Wenns um Mittel für die SBB geht, oder den EU Beitritt. Dinge, für die der Staat zu sorgen hat! Um meine Organe, oder darum wie ich mein Kind erziehe, meine Rolenteilung etc. lebe, welchen Mann ich wähle und wer schuld ist, wenn er mich schlägt…. Das ist meine Privatangelegeneheit und das soll auch zu bleiben!

      Kann man aber wohl nur so sehen, wenn man für das eigene Tun und Lassen auch die Verantwortung übernimmt! Wer sich aber nur als Opfer seiner eigenen Entscheidungen sieht, der braucht diese Einmischung und Bevormundung vermutlich wirklich.

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  • Januar 29, 2018

    Im Leben nicht! Was mit mir passiert, sollte ich “klinisch” tod sein, entscheide immer noch ich und ganz sicher kein Chirurg, der Staat oder gar ein SP Futzi!

    Es wird eh nicht mehr lange dauern, dann lassen sich, jene die es vermögen, ihre Ersatzteile eh im Reagenzglas nachzüchten, so wie sie es heute, mitr grösster Unterstützung der SP, schon mit ihren Kindern machen! So viel zum Schutz der Schwächsten… Gesunde Wunschkinder aus dem Reagenzglas, das ist ja der Schuh der das breite Volk drückt, gäll Herr Fritscho?! Wie wäre es, wenn ihr euch mal um die echten Probleme der Bevölkerung kümmert, statt um sollchen Zwangs-Verstaaatlichu​ngs-Brunz, wo es um den freien Willen und die Freiheit jedes Einzelnen geht?!!!

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    • Juli 19, 2021

      Und wie teilen Sie den Ärzten Ihren Entscheid mit, wenn Sie klinisch Tod sind, Frau Stutz?

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    • Juli 19, 2021

      Schon mal was von Patientenverfügung oder Organspenderausweis gehört, Herr von Vaucanson?!
      Wer seine Organe spenden will, der kann das schon lange! Noch, braucht es dazu einfach die freie Willensäusserung, diese will uns die SP nun aber abnehmen!

      Schreiben Sie Ihre Wertgegenstände zuhause etwa auch extra an, damit der Einbrecher weiss, dass er sich NICHT in einem Selbstbedingungsladen​ befindet, sondern sich an Ihrem Eigentum vergreift?! Ist genau das Selbe und komplett Hirnrissig. Es sei denn, man denkt SP…?!

      Die Menschen für Organspenden sensiblilisieren, das kann man ja gerne tun! Aber das hier geht def. zu weit!

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    • Juli 19, 2021

      Was ist “das hier”, Frau Stutz? Ich habe nämlich das Gefühl, dass Sie etwas ganz und gar missverstanden haben.

      Die Initiative will niemandem die Entscheidung abnehmen, ob er seine Organe spenden will oder nicht – im Gegenteil: Künftig ist jede/r angehalten, selber zu entscheiden, ob er seine Organe spenden will oder nicht. Diese Entscheidung würde neu in einem zentralen Register festgehalten und kann jederzeit geändert werden. Neu wäre allerdings auch, dass alle Personen, die sich NICHT entscheiden (wollen), als Spender eingetragen würden – statt wie bisher als Nicht-Spender.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr van Vaucanson, aber ich habe sehr wohl verstanden worum es den Initianden geht und mir ist auch das Problem der fehlenden Spenderorgane bewusst. Und ebenso, welches schmutzige Business damit gemacht wird. Das Jeder von uns selbst irgendwann auf einen Spender angewiesen sein könnte, ist mir auch sehr wohl bewusst. Nur:

      “Neu wäre allerdings auch, dass alle Personen, die sich NICHT entscheiden (wollen), als Spender eingetragen würden – statt wie bisher als Nicht-Spender.”

      Ge​nau darin sehe ich eine Nötigung! Idamit wird ganz klar darauf abgezielt, dass Viele sich schlicht nicht austragen lassen, weil es ein Aufwand ist. Und ich will von keinem Idealisten dazu gezwungen werden, mich aus irgend einem Spenderregister austragen lassen zu müssen, wenn ich meine Organe nicht spenden will. Oder z.B. mein Knochenmark, meine Eizellen etc. etc.?!

      Nein! Ich brauch diese entmündige Schubserei unserer “linksstaatlichen” Gutgetuer auch nicht!

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    • Juli 19, 2021

      Na, wenigstens haben Sie eingesehen, dass mit der Initiative die freie Willensäusserung nicht unterdrückt sondern geradezu verlangt wird.

      Man kann zum “Standardwert” natürlich geteilter Meinung sein. Inwieweit der einer Nötigung gleich kommt, geht aber an mir vorbei.

      Heute gibt es übrigens viele Fälle von Personen, die eigentlich nichts dagegen hätte, ihre Organe zu spenden, aber die Karte nicht ausfüllen oder die Karte nicht bei sich tragen (oder sie wird nicht gefunden). Dann entscheiden die Angehörigen – manchmal auch gegen den Willen der Verstorbenen.

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    • Juli 19, 2021

      Was schlussendlich das Problem der betroffen Angehörigen und des Verstorbenen ist und nicht das der breiten Öffentlichkeit. ( oder der SP) Meiner Meinung nach!

      Geradezu verlangt, ist in meinen Augen, denn halt auch nichts anderes als eine faktische Nötigung, den ich fühle mich ja genötigt zu ……. Also worum geht’s? Meine Einsicht!

      Mir geht die Einmischung in extrem persönliche Entscheidung unserer SP Jünger und Schwestern generell längst zu weit. Auch und gerade in Fragen der med. Ethik und in eine Richtung die komplett an mir, vorbei geht… Genauso wie die Intoleranz und das fehlen von Anstand und Respekt, gegenüber anders denkender.

      Schwier​ig, in der Sache! Denn ich gehöre in der Tat zu jenen, die solche Fragen für sich, noch längst nicht abschließend beantwortet hat. Nennen Sie mich einen Egoisten, doch ich habe da absolut keinen Druck. Doch ich persönlich erwarte vor allem auch von keinem Anderen, dass er sich unter Druck setzen muss. Weil es mich schlicht nichts angeht! Darin liegt tatsächlich die Diskrepanz. Sehen Sie es einfach ein.

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  • Februar 12, 2018

    Herr Wolfensberger,
    ich bin auch für freiwillige Organspenden. Was die “kriminelle” Seite betrifft, habe ich vor Jahren gelesen, dass in China, Organtransplantatione​n immer Ende des Monats stattfinden. Das sei zur gleichen Zeit, wenn jeweils in Chinesischen Gefängnissen, die Todesurteile vollstreckt werden. Ob hier ein Zusammenhang bestehen könnte, lässt sich vermutlich nicht nachweisen.

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  • Februar 12, 2018

    Neue Studie: Wie lange lebt menschliches Bewusstsein auch nach dem Tod weiter?

    Trotz Herzstillstand ein Bewusstsein
    Seit einiger Zeit versuchen Wissenschaftler und Mediziner zu ergründen, was nach dem Tod mit einem Menschen passiert. Nicht selten berichten Patienten, die bereits kurze Zeit klinisch tot waren und dann zurückgeholt wurden, dass sie „ein Licht am Ende des Tunnels“ gesehen haben. Renommierte Forscher der University of Southampton haben nun herausgefunden, dass auch nach einem Herzstillstand das Bewusstsein weiterlebt. Ihre phänomenalen Ergebnisse stellten sie nun einer breiteren Öffentlichkeit vor.

    Bewusstsein bis zu drei Minuten nach dem Tod aktiv
    Eine Studie mit mehr als 2.000 Probanden untersuchte, ob es für uns Menschen wirklich ein Leben nach dem Tod gibt. Die Wissenschaftler der University of Southampton bestätigten, dass unser Bewusstsein noch bis zu drei Minuten aktiv ist nachdem ein Herzstillstand eingetreten ist.

    http://www.heilpr​axisnet.de/naturheilp​raxis/neue-studie-wie​-lange-lebt-menschlic​hes-bewusstsein-auch-​nach-dem-tod-weiter-2​0160816198340

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    • Februar 13, 2018

      Das ist eine interessante Studie, Herr Huber. Ich möchte im Kontext der Diskussion aber noch anmerken, dass hinsichtlich einer potentiellen Organspende der Hirntod ausschlaggebendes Kriterium ist und nicht der Herzstillstand.

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  • Mai 25, 2019

    Organe zur Organspende können nicht von Toten entnommen werden sondern nur von Lebenden ! Das muss man wissen.
    Bevor Organtransplantation möglich war gab es keine Definition “Hirntot” dies wurde erfunden, definiert damit Organspende möglich wurde !

    Der Tot wird angezeigt mit Totenflecken und Leichenstarre, jedoch lebt jeder Mensch der als “Hirntot” bezeichnet wird. Damit die Angehörigen eines Spenders nicht aufbegehren wird dem Spender Spritzen gegeben, damit er sich nicht mehr bewegt .

    Jetzt fragt man sich ob solches ethisch und moralisch vertretbar ist.

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  • Mai 26, 2019

    Wenn ich mit dem Thema Organtransplantaltion​ konfrontiert werde muss ich immer an das Märchen vom Gevatter Tod (nachzulesen bei den Gebr, Grimm) denken. Ist, was machbar ist, auch sinnvoll? Ist es ethisch vertretbar?
    Der Stuttgarter Kardiologe und Internist Paolo Bavastro ist seit langem ein wachsamer und kritischer Beobachter des Transplantationsgewer​be. Im Zentrum seiner Forschungen steht die Einsicht, dass eine irrevesible Hirnschädigung keineswegs als “Tod des Menschen” gelten kann, die Organentnahme also einer Tötung gleichkommt. /Quelle: Paolo Bavastro: Organ-Transplantation​ – Zukunftsweisend oder Irrweg des Zeitgeistes?, Stuttgart 2018)
    Natürlich muss jeder Mensch für sich entscheiden, ob er unter diesen Umständen Organe empfangen oder spenden möchte. Ich lehne beides ab und habe dies so in meiner Patienten-Verfügung festgehalten.

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