Es ist sicher richtig, dass die 1 zu 12 Initiative systemwidrig operiert, wenn man an den neoliberalen Kapitalismus glaubt.

Richtig ist auch, dass es andere Mittel gibt, um der “Abzockerei” entgegen zu wirken. Nur müssten diese anderen Mittel von der Politik eingebracht und durchgesetzt werden, aber das geschieht nicht.

Im Gegenteil. Jene Politiker und Wirtschaftsführer, die 1 zu 12 mit oft kaum begründeten Argumenten ablehnen, haben in der Vergangenheit alles getan, um Massnahmen gegen die “Abzockerei” im Keim zu ersticken.

Wenn die Politik nicht früh auf die Stimme des Volkes antwortet, ergreift dieses auch hier zu Lande den Vorschlaghammer.

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Comments to: Initiative 1 zu 12
  • November 10, 2013

    Die Massnahmen der Abzockerei sind mittels MinderIni eingeleitet. Die Umsetzung ist in Bearbeitung.

    1:12 ist wieder nur eine neue Bürokratie, welche KMU’s, welche sich Abzockerei gar nicht leisten können bewirtschaften will. Und überdies riecht das Ganze auch nach Ablenkungsmanöver der Abzockerei von Staat und Behörden, welche ganz offensichtlich auch stattfindet.

    Nein 1:12 / Im Gegenzug ENDLICH auch die Staats- und Behördenabzockerei unter die Lupe nehmen

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  • November 10, 2013

    Leider merken unsere Bürger. auch die der roten Sorte, nicht mehr, dass unser Umverteilungstaat mit seiner Verwaltung bereits eine Umfang angenommen hat, der jährlich Abermillionen für Schreibtischarbeit verschlingt. Es wird kaum kontrolliert, ob all die Posten und Pöstchen mit Arbeit ausgelastet sind. Wichtig ist, dass die Stelle durch eine linientreue, meist rot angehauchte Person belegt wurde. Wenn dann noch in Betracht gezogen wird, dass wir über 90 Bundesämter mit je einem Direktor besitzen, so können wir leicht ausrechnen, weshalb das Bundesratsgremium auf dem Verordnungsweg dauernd Zusatzgebühren erhöht oder neue erfindet.
    Mit der 1:12-Initiative werden keine Probleme gelöst, sondern allenfalls neu geschaffen!!!

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