1. Aussenpolitik

Ist die Schweiz noch etwas wert ?

Wir ver­kau­fen unser Land für 2 Rap­pen, sagen die Tessiner

Schwarzar​beit oder nicht, das ist hier nicht die Frage, es ist Schwarzarbeit !!!!

Wir​ müssen uns wehren für unsere Werte und unsere Handwerker.

Vor ein paar Tagen waren Handwerker in unserem Haus (Platten legen, Gartentore setzen). Ich habe Ihnen gesagt, dass unsere Nachbarn immer wieder Italiener beschäftigen, die wahrscheinlich schwarz arbeiten. Ich habe ihnen auch gesagt, dass ich das angezeigt habe. Sie haben mir gedankt und ihr Leid geklagt: Ein junger Plattenleger, der Tessiner ist, sagte mir, dass er Offerte um Offerte mache, aber sehr wenige berücksichtigen ihn. Die Konkurrenz aus Italien habe Mittel und Wege (Umgehung von MWST, Lohnnebenkosten, Regelsteuer, usw.) die Arbeiten so günstig anzubieten, wie es für ihn nicht möglich sei.

Gestern morgen kam nun ein Kontrolleur des Kantons wegen der Schwarzarbeit. Die Nachbarn waren nicht zu Hause.

Ich konnte kurz mit ihm sprechen. Er sagte mir, dass sie wissen, dass hier etwas nicht in Ordnung sei. Sein Kollege und ein anderer, der die Angelegenheiten mit Italien koodiniere waren schon hier. Für ihn sei es schwierig, die Italiener lachen ihm ins Gesicht und zeigen ihm die Bewilligung für die Arbeit von einer italienischen Firma. Er könne dann kontrollieren, ob die italienische Firma dies bestätige. Sollte sie das tun, seien ihm die Hände gebunden. Obwohl:
Wir wissen, es ist Schwarzarbeit ! Diese italienische Firma habe eine Bewilligung in der Schweiz zu arbeiten. Viele Italiener treffen nun ein Abkommen mit diesen Firmen und arbeiten schwarz in der Schweiz. Zum Beispiel Malerarbeiten, wie es im Nachbarhaus sei. Die Arbeiten kosten vielleicht 2500.- Fr., davon behalten die arbeitenden Italiener 2000.- Fr und geben der Firma, die ihnen Arbeitsbestätigungen ausstellt 500.- Fr. Beide profitieren, die Schweiz verliert.

Die Nachbarn bauen insgeheim den untersten Teil der Hauses aus, obwohl die Landreserven das nicht erlauben.

Der Nachbar ist Einkäufer bei Gucci, wie ich seit Kurzem erfahren habe. (sh. auch mein Artikel „Modehäuser wollen in der Schweiz mehr verdienen“).

Seine​​ Partnerin wohnt bei ihm (sie haben 2 Kinder). Das eine Auto (Geschäftsauto) hat ein Tessiner Kennzeichen. Das andere hat ein italienisches Kennzeichen. Wahrscheinlich hat seine Partnerin einen Wohnsitz in Italien, wo sie vielleicht eine Woche im Jahr ist. Obwohl sie da wohnt, unsere Strassen benützt, zahlt sie hier keine Autosteuern und Versicherungen sind in Italien abgeschlossen. Eigentlich müsste sie, bei italienischem Wohnsitz alle 3 Monate für einen Monat nach Italien gehen und jeweils für 3 Monate Touristentaxe zahlen. Ich weiss nicht, ob sie die Taxe zahlt, bin aber sicher, dass eine Firma in Italien ihr bestätigen wird, dass sie alle 3 Monate für einen Monat bei ihnen arbeiten würde.

Ich habe das Haus von einer Tessiner Firma fast fertig gekauft. Im Nachhinein musste ich feststellen, dass der Inhaber ein ehemaliger Ausländer (Einheirat) ist.

Er hatte vor allem italienische Firmen beauftragt. Eine Firma hat die Fenster eingebaut. Nun wären einige Garantiearbeiten zu machen. Der Verkäufer verweist mich auf die Firmen (auch wenn er zuständig wäre, was ich gerichtlich einklagen müsste). Diese italienische Firma hatte Schwierigkeiten und hat die Firma in Italien aufgelöst und in der Schweiz eine GmbH eröffnet.

Die Antwort dieser nun schweizerischen Firma. “Die Fenster wurden von einer anderen Firma gemacht, die Schweizer Firma hat damit nichts zu tun.”

Der Inhaber und seine Mitarbeiter der Exfirma und der neuen GmbH Schweiz sind dieselben  (Rumänen, Italiener, Portugieser), wohnen nach wie vor in Italien.

Ein Tessiner der Arbeit sucht, wollte bei Gucci arbeiten. Er war gut dokumentiert und hatte gute Zeugnisse. Er wurde auch eingeladen und konnte vorsprechen. Auf die Schlussfrage, was er denn verdienen wolle, sagte er so um die 4000.- Fr. (Familie 2 Kinder). Gucci: „Da haben wir ganz andere Offerten aus Italien, wir sind nicht interessiert.“

Wir​​ sollten für unser Land mehr Sorge tragen:

–       für unsere Mitschweizer

–    ​​   für unseren Boden

–       für unsere Kultur

Kündigen wir den Grenzgängervertrag mit Italien, und setzen wir Quoten wie viele Ausländer in einer Firma sein können.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Ist die Schweiz noch etwas wert ?
  • April 15, 2014

    Steuern, Sozialabgaben und Grenzen abschaffen und jedem Menschen an seinem Wohnort ein Grundeinkommen zahlen ist viel einfacher.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Vielleicht “einfacher”, jedoch kaum finanzierbar.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Lischer, bedingungsloses Kassieren, Leben vom Nichtstun? Wie stellen Sie sich das vor?

      Für Einkommen und Lohn müssen die Menschen etwas tun.
      Wir dürfen keine falschen Anreize geben. Das Grundeinkommen führt zur staatlichen Stallfütterung. Mit ihren Vorschlägen werden wir bald zum Armenhaus.

      Die für die Finanzierung nötige, extreme Erhöhung der Mehrwertsteuer ist unsinnig und schädlich.
      Das Grundeinkommen würde zu einem massiven Rückgang der wirtschaftlichen Leistung und der Konkurrenzfähigkeit der Schweiz führen. Ein enormer Wohlstandsverlust wäre die Folge.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Das Grundeinkommen muss ja durch Lenkungs- Abgaben finanziert werden und die Steuern und Sozialabgaben muss dann niemand mehr zahlen.
      Also steigt die Kaufkraft.
      Herr Gurtner , Frau Habegger Für wen leisten Sie etwas,arbeiten Sie?
      Woher kommt ihr Einkommen?

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Lenkungs-Abgaben wachsen an Wunschtraum-Bäumen? Wie wollen Sie denn die “vorwiegend linken Amtsstuben-Lenker” finanzieren, welche bereits heute via Steuergelder “subventioniert” leben? Dieser Kreislauf würde zusammenbrechen bevor ein Kreis zu laufen beginnt.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Ich habe das hier schon mal geschrieben, wiederhole es aber gerne wieder: Auf Wikipedia, unter “Bedingungsloses Gruneinkommen” wird genau aufgeführt, wie dieses finanziert werden könnte, sodass im Inland hergestellte Produkte Kostenneutral, Export um 40% verbilligt, aber Import um 60% teurer würden. Das Problem ist nicht die Finanzierung, sondern unsere festgefahrenen Denkgewohnheiten.
      Ic​h sehe allerdings nicht, wie man mittels BGE Schwarzarbeit verhindern könnte.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Bedingungsloses Einkommen ist nicht Thema des Bloges, sondern der Wert der Schweiz, welchen es mit falschen Anreizen wie Bedingungslose Einkommenswünsche noch mehr ausreizen sollte.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Umbruch? Ich sehe das BGE als eine Art verdeckten kostenwahnsinnigen linken Abbruchs.

      Das wird definitv so nicht kommen, Her Witschi.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Frau Habegger, Sie haben natürlich Recht. Das BGE ist nicht das Thema dieses Bloggs. Aber Sie müssen mir schon gestatten, dass ich die hier verbreiteten Unwahrheiten, bzw. Irrtümer korrigiere.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Gurtner, lesen Sie doch bitte den Wikipedia-Artikel, bevor Sie hier Mutmassungen verbreiten. Wieso soll das BGE Wirtschaftsfeindlich sein, wenn doch der Export der hierzulande hergestellten Artikel sich um 60% verbilligen würde?

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Das BGE setzt falsche Anreize für mehr Zuwanderung, was die Mehrheit des Schweizer Volkes am 09.02.2014 abgelehnt hat.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Frau Habegger, ich dachte, mit der Annahme der Masseneinwanderungsin​itiative hätte sich dieses Problem gelöst. Ausserdem sind wir nicht allein in dieser Welt. Für das BGE läuft bereits in der EU eine Unterschriftensammlun​g, weitere Gruppierungen, die sich für das BGE einsetzen, gibt es praktisch auf der ganzen Welt. Es ist interessant zu verfolgen, wie sehr sich insbesondere unsere Nachbarländer für unsere Initiative interessieren.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      “Ausserdem sind wir nicht allein in dieser Welt.”

      Unsere Generation wie unsere Vorfahren haben nicht erwirtschaftet, was man nun in alle Richtungen verschenkt oder in versagenden Bürokratien versanden lässt. Jene heutzutage, welche den Wohlstand erarbeitet haben behördlich bürokratisch bewirtschaftet und zuweilen gar medizinisch ausbeutet (als Versuchskaninchen).

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Bedingungsloses Grundeinkommen

      Aus​zug gem. Wikipedia:
      ‘…Die Umwandlung einer kulturtauglichen Einkommenshöhe in ein bedingungsloses Grundeinkommen geschieht durch die Mehrwertsteuer. Sie wird vom Konsumenten gezahlt in seinen Ausgaben.
      Die Mehrwertsteuer ist die faire Steuer im Globalen Handel. Denn sie geht nicht mit über die Grenze. Sie wird erhoben, wo der Kunde kauft. Sie ist eine Steuer, vor der man nicht weglaufen kann. Sie ist die transparente demokratische Steuer. Denn jeder sieht sie in den Preisen. Sie belastet nicht Initiative und Arbeit. Sie wird bezahlt vom Konsumenten, nicht vom Produzenten. Mit ihr tragen die Arbeitsergebnisse durch Maschinen genauso zum Steueraufkommen bei, wie die durch Menschen. Sie ist unabhängig davon, wie viele Menschen arbeiten.
      «Die Wirtschaft hat die Aufgabe, die Menschen von der Arbeit zu befreien.» (Götz W. Werner)….’

      Unkla​r:

      1. Wer ist in einem Staat von dieser Glückseligkeit betroffen: Alle, also sein Bürger, Ausländer, Asylanten, samt Sozialempfängern die jeweils dort wohnen?

      2. In welche unbekannten Höhen die Mehrwertsteuer schnellen würde: 35 – 45%?

      3. Müsste die Wirtschaft Menschen von der Arbeit befreien, brauchte sie jene dann nicht mehr. Woher soll z. B. dann der Staat Steuern bekommen, wie sollen Einkommen entstehen, dass Einkaufen und eben MwSt. bezahlen kann?

      4. Ein BGE geht z. B. davon aus, dass es kein Wachstum mehr geben könnte. Das erscheint denkbar, denn dieser Planet selbst ist ja begrenzt. Andererseits haben wir immer mehr Menschen, die nicht automatisch mit der Geburt ein Gratisverpflegungsabo​nnement mitgeliefert bekommen. Diesen Spagat löst auch ein BGE nicht auf, es verschiebt ihn nur.

      Wir werden künftig mit weniger auskommen und bescheidener werden müssen, denn die

      EIERLEGENDEWOLLMI​LCHSAU

      ist und wird nicht erfunden.

      http://w​ww.youtube.com/watch?​feature=player_embedd​ed&v=ExRs75isitw. Das Bild mit dem Sieb, durch das Wasser läuft (also ein Einkommen) ist zwar nett, aber wie gross die Löcher des Siebes sind, bestimmt nicht nur der Staat, sondern jeder selbst. Und diese Selbstverantwortung wird bildlich immer mehr in Richtung Staatssieblöcher verschoben, mit der Folge, dass in Kürze kein Sieb mehr nötig ist, sondern ein Ablauftrichter.

      Die Entwicklung der KVG Prämien ist so ein Fall, der sich bei Etablierung einer EKK in Richtung Trichter entwickeln wird: noch viel höhere Prämien versus massiv schlechteren Leistungen.

      Auch der Film zu diesem Unsinn bringt kaum Klärung.

      Kommentar melden
  • April 15, 2014

    Tut mir leid, Herr Lischer, das grenzt aber mehr als nur an Wunschdenken, denn bei den Steuern hört die EU auf, denn eine Freizügigkeit in Sachen Steuern kennt selbst die EU nicht. Wäre das so, würde ich in Estland so nur noch höchstens 12% bezahlen.

    Hängemat​​te Grundeinkommen ist eine linke Scherzdenkete, nichts anderes.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Warum so gehässig, Herr von Limaa? Die “linke Scherzdenkete” hat immerhin, ohne Unterstützung von Parteien oder sonstigen Organisationen und ohne Geld mehr als die benötigten Unterschriften zusammengebracht.
      Un​d können Sie mir verraten, warum die Linken (Ausnahme Oswald Sigg) mehrheitlich und die Gewerkschaften unisono das BGE so heftig bekämpfen, wenn es doch eine “linke” Initiative sein soll?

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Nein, dann müsste ich die Einzemotive der Initianten kenne bzw. jener die die Unterschriften gaben. Kennen Sie deren Motive allesamt. Ich schätze mal: nein. Ich bin und bleibe gegen diese Hängemattensache. Wenn alle angeblich gleichviel glauben vom Staat haben zu dürfen, hat niemand mehr, aber am Schluss alle weniger!

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Frau Votava, darf ich eine Anmerkung machen. Es ist richtig, dass die Initiative diesmal nicht primär von den Linken eingereicht wurde. Es gibt aber etliche Mitglieder der SP, welche die Initiative unterstützen. Zudem haben viele der Initianten eine linke politische Ausrichtung.

      Die Grünen haben das BGE sogar ins Parteiprogramm aufgenommen. Zitat aus der Sonntagszeitung. “Die Delegierten der Grünen stimmten der Forderung nach einem ‘existenzsichernden Grundeinkommen für alle’ zu, also einem Grundlohn unabhängig davon, ob jemand arbeitet oder nicht. Wie hoch dieser sein soll, liessen sie offen.”

      Ich mache mir schon langsam Sorgen, seit einiger Zeit sieht sich der äusserst erfolgreiche Wirtschaft- und Werkplatz Schweiz mit einer regelrechten Flut an Initiativen aus dem wirtschaftspolitische​n Giftschrank von links konfrontiert; 1:12-Initiative, Mindestlohn, bedingungsloses Grundeinkommen, Erbschaftssteuerrefor​m (Trägerorganisationen​ und Initianten: Links und Grün!), etc. um nur einige zu nennen. Was kommt als nächstes?

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Besten Dank, genau so ist es leider. Herr Witschi betrachtet das alles am ‘Umbruch’. Ich sehe das als Abbruch.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Die von Ihnen herbeigewünschte Gegenbewegung ist im Kern keine, sondern flickt regulierend und fordern im Zeug herum.

      So sehe ich das wenigstens. Die Maus will einen Kostensaurier erzeugen, den am Ende niemand bezahlen kann.

      Wir sehen es in der EU und zwar täglich, was da herbeiverträglet wird. Nicht für die Völker, sondern gegen diese. Und diser Unsinn schwabbt auch in die Schweiz. Forget BGE

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Gurtner, verwechseln Sie da nicht etwas? Die Linken hatten tatsächlich einmal eine ähnliche Initiative lanciert. Dafür haben sie aber nicht einmal die nötigen Unterschriften zusammenbekommen. Ich habe diese damals auch abgelehnt.
      Die jetzige INI basiert ursprünglich Milton Fridmann’s (neoliberaler US-Ökonom) Theorie zur “negativen Einkommenssteuer” und wurde in Europa von Götz Werner, den Gründer und langjährigen Leiter der so erfolgreichen dm-Drogeriekette publik gemacht.
      Es mag sein, dass einzelne Links/Grüne den Vorteil eines BGE erkannt haben. Denn wenn man sich in die, zugegebenermassen komplexe Materie vertieft hat, wird man feststellen, dass das BGE eine win-win-Situation sowohl für AN, als auch für AG sein könnte.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Warum fangen Sie nicht mit Götz Werner an, Herr von Limaa? Auf Google ist reichlich über ihn zu finden.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Also, Herr von Limaa, dass Sie Götz Werner, der immerhin die dm-Drogeriekette gegründet hat und zum Erfolg geführt hat, mit Micky Mouse vergleichen??? Finden Sie wirklich, dass das eine besonders geistreiche Aussage war?

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Bedingungsloses Grundeinkommen

      Aus​zug gem. Wikipedia:

      ‘…Die Umwandlung einer kulturtauglichen Einkommenshöhe in ein bedingungsloses Grundeinkommen geschieht durch die Mehrwertsteuer. Sie wird vom Konsumenten gezahlt in seinen Ausgaben.

      Die Mehrwertsteuer ist die faire Steuer im Globalen Handel. Denn sie geht nicht mit über die Grenze. Sie wird erhoben, wo der Kunde kauft. Sie ist eine Steuer, vor der man nicht weglaufen kann. Sie ist die transparente demokratische Steuer. Denn jeder sieht sie in den Preisen. Sie belastet nicht Initiative und Arbeit. Sie wird bezahlt vom Konsumenten, nicht vom Produzenten. Mit ihr tragen die Arbeitsergebnisse durch Maschinen genauso zum Steueraufkommen bei, wie die durch Menschen. Sie ist unabhängig davon, wie viele Menschen arbeiten.
      «Die Wirtschaft hat die Aufgabe, die Menschen von der Arbeit zu befreien.» (Götz W. Werner)….’

      Unkla​r:

      1. Wer ist in einem Staat von dieser Glückseligkeit betroffen: Alle, also sein Bürger, Ausländer, Asylanten, samt Sozialempfängern die jeweils dort wohnen?

      2. In welche unbekannten Höhen die Mehrwertsteuer schnellen würde: 35 – 45%?

      3. Müsste die Wirtschaft Menschen von der Arbeit befreien, brauchte sie jene dann nicht mehr. Woher soll z. B. dann der Staat Steuern bekommen, wie sollen Einkommen entstehen, dass Einkaufen und eben MwSt. bezahlen kann?

      4. Ein BGE geht z. B. davon aus, dass es kein Wachstum mehr geben könnte. Das erscheint denkbar, denn dieser Planet selbst ist ja begrenzt. Andererseits haben wir immer mehr Menschen, die nicht automatisch mit der Geburt ein Gratisverpflegungsabo​nnement mitgeliefert bekommen. Diesen Spagat löst auch ein BGE nicht auf, es verschiebt ihn nur.

      Wir werden künftig mit weniger auskommen und bescheidener werden müssen, denn die

      EIERLEGENDEWOLLMI​LCHSAU

      ist und wird nicht erfunden.

      http://w​ww.youtube.com/watch?​feature=player_embedd​ed&v=ExRs75isitw. Das Bild mit dem Sieb, durch das Wasser läuft (also ein Einkommen) ist zwar nett, aber wie gross die Löcher des Siebes sind, bestimmt nicht nur der Staat, sondern jeder selbst. Und diese Selbstverantwortung wird bildlich immer mehr in Richtung Staatssieblöcher verschoben, mit der Folge, dass in Kürze kein Sieb mehr nötig ist, sondern ein Ablauftrichter.

      Die Entwicklung der KVG Prämien ist so ein Fall, der sich bei Etablierung einer EKK in Richtung Trichter entwickeln wird: noch viel höhere Prämien versus massiv schlechteren Leistungen.

      Auch der Film zu diesem Unsinn bringt kaum Klärung.

      Auch ein Götz Werner wird das kaum lösen, trotz Drogerielesitungen.

      Kommentar melden
  • April 15, 2014

    Der Begriff Schwarzarbeit kommt aus dem Handwerk und beschränkte sich ursprünglich auf Tätigkeiten, für die der Ausführende nicht über die gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen (zum Beispiel die Meisterprüfung) verfügte.

    “(…) Im Etymologischen Wörterbuch der deutschen Sprache wird schwärzen, einem Begriff aus dem Rotwelschen (18. Jh., schwarzen/schwerzen):​ “etw. bei Nacht tun”, allg. “illegal tun/kaufen” zu geschrieben.

    schwa​rz” hängt demnach etymologisch zusammen mit “schmutzig”. Die Bezeichnungen “Schwarzarbeit” oder “jemanden. anschwärzen” lassen sich auf das rotwelsche “schwärzen” = “schmuggeln” = “etwas bei Nacht tun” zurückführen (Kluge; Etymologisches Wörterbuch S. 832).”

    http://de.w​ikipedia.org/wiki/Sch​warzarbeit#Geschichte​

    Kommentar melden
  • April 16, 2014

    Diese Schwarzarbeit sind immer bereits beim staatliche Kontrolleur jede Kantone und Bund für allen Firmen, Konzern usw. jede Arbeiter, Ausländerausweis usw. kontrollieren.
    Wenn die Schwarzarbeiter eingesetzt ist, wird man seine Sozialversicherung vom Arbeitgeber nicht mehr haften!
    Die Firmen muss ihm selber juristisch selber bezahlen!

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Für die Schweiz mag das in der Regel gelten.
      Das Problem hier:
      Diese Firmen sind in Italien und können in der Schweiz Arbeiten verrichten. Sie schützen die Schwarzarbeiter indem sie die Bestätigung geben, dass sie für sie arbeiten. Diese sind aber nicht bei der Firma angestellt, diese Bestätigung ist zwar für die Schweiz bindend, aber es können keine Sanktionen folgen, es sei der italienische Staat macht etwas.Das wird dieser nicht tun, da er eh bankrott ist und kein Geld für solche “kleinen Missgeschicke” hat.

      Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu