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Ja zu Unversehrtheit – Nein zu Missbrauch !

Pädagoge hatte se­xu­el­len Kon­takt mit 21 Kindern

http://www​​​.20min​.ch/schweiz/​b​er​n/sto​ry/Paedago​ge​-hat​te-s​exuellen​-Ko​ntakt-​mit​-21-Ki​nder​n-205064​31​
(Que​lle 20Min 24.04.14)

Mit grossen Mengen Alkohol und Marihuana machte der 44-Jährige seine Opfer gefügig. Zudem hat er pornografisches Material über das Internet verbreitet. Nun wurde Anklage erhoben.

 

 

​n

Obgenannter Medienbericht zeigt einmal mehr:

Ja 

am  18. Mai 2014

 

 

Headerbild kinder-schuetzen.ch

 

 

 

Be​a​ Habegger/Behinderten-​​​Vertreterin SVP Stadt Bern

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Ja zu Unversehrtheit – Nein zu Missbrauch !
  • April 24, 2014

    Das ist wohl die grösste Schweinerei, die man einem anvertrauten Kind antun kann. Solche Typen müssen für viele Jahre ins Gefängnis und sollten nie mehr mit Kindern arbeiten dürfen, denn die Kinder müssen ihr ganzes Leben mit diesem Trauma leben.

    Für Jugendliche, die einmal mit einer Minderjährigen “geschlafen” haben, sollten hingegen differenziert betrachtet werden, denn wegen einer Jugendliebe einen Beruf und/oder ein Hobby mit Kindern nicht mehr ausführen zu dürfen, ist hingegen, meiner Meinung nach, viel zu hart. Hingegen für Serientäter darf KEINE Gnade Gültigkeit haben!

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  • April 24, 2014

    Solche Fälle sind schrecklich und auch die härtesten Strafen werden das Leid der Opfer nur bedingt aufwiegen.
    Dieses Beispiel hätte aber durch die aktuelle Initiative nicht verhindert werden können, da nur Wiederholungstäter erfasst werden.

    Ein lebenslanges Berufsverbot ist nach der parlamentarischen Gesetzesvorlage, welche voraussichtlich im Januar 2015 in Kraft treten wird, in einem solchen Fall bereits vorgesehen. Die Initiative ist diesbezüglich unnötig.

    Die unausgewogene Initiative verletzt ausserdem ein grundlegendes Prinzip der Rechtsstaatlichkeit, nämlich das Verhältnismässigkeits​prinzip. Der Einzelfall wird von der Initiative nicht genügend berücksichtigt, weshalb es zu stossenden Ergebnissen kommt. Die Initiative ist deshalb abzulehnen.

    In einer Demokratie kann man sich bei Abstimmungen nicht immer nur von Emotionen leiten lassen. Es braucht auch etwas Vernunft und Weitsicht. Wenn Sie an der Urne ein Zeichen setzen wollen, setzen Sie doch ein Zeichen für den Rechtsstaat und legen am 18. Mai 2014 ein Nein ein.

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    • Juli 19, 2021

      Wäre es dem Recht nicht genüge getan, wenn man rigoros bei allen Richtern sämtliche Samthandschuhe einziehen würde?

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    • Juli 19, 2021

      Was wäre denn aus Ihrer Sicht, Herr Weingartner, ein verhältnismässiges pädokriminelles Verbrechen?

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    • Juli 19, 2021

      @Oli Weingartner. Sehe ich auch so. Rechtsstaatlichkeit vor Volkswille. Mein “Nein” ist gesetzt. Das heisst allerdings nicht, dass ich die Pädophilen schützen will! Ich sehe in dieser Initiative nur nicht “die Lösung”.

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    • Juli 19, 2021

      So, so, Frau Sägesser, Sie wollen also nicht die Pädophilen schützen? Dennoch weibeln Sie für ein Nein um genau diese Pädophilen vor sogenannt “unverhältnismässiger​ Strafe” für ihre Verbrechen zu schützen.

      Sagen Sie doch mal, was an einem kinderbezogenen Berufsverbot für verurteilte pädophile Straftäter unverhältnismässig sein soll!

      Um das Problem der Pädophilie-Verbrechen​ für immer aus der Welt zu schaffen, ist die Initiative tatsächlich nicht die Lösung. Aber sie ist eine effiziente Lösung für das Problem der potentiellen Wiederholungstäter im Bereich der beruflichen Tätigkeit mit Kindern.

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    • Juli 19, 2021

      “Was wäre denn aus Ihrer Sicht, Herr Weingartner, ein verhältnismässiges pädokriminelles Verbrechen?”

      Diese​ Frage zeigt mir, dass Sie das Verhältnismässigkeits​prinzip nicht verstehen. Ich verweise Sie aber gerne auf meinen Blogeintrag zu diesem Thema, wo ich die Problematik versucht habe, in einfachen Worten zu erklären.

      Die Initiative umfasst auch Straftäter, welche keine pädosexuellen Präferenzen haben. Ein Berufsverbot für solche Straftäter ergibt aber aus meiner Sicht keinen Sinn, da von diesen Personen keine spezifische Gefahr für Kinder ausgeht. Da es folglich an der Erforderlichkeit der Massnahme fehlt, ist sie nicht verhältnismässig.

      ​Erklären Sie doch bitte, weshalb Sie ein Berufsverbot im Falle einer Jugendliebe befürworten?

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    • Juli 19, 2021

      Hören Sie mir, Herr Weingartner, doch auf mit der Leier von der Jugendliebe. Wenn Sie möchten, dass das Schutzalter geändert werden sollte, so müssen Sie das entsprechende Gesetz ändern!

      Bei der Initiative geht es um ein generelles Verbot für VERURTEILTE Pädokriminelle mit Kindern zu arbeiten.

      Und wer Kinder sexuell missbraucht beweist doch gerade, dass er pädosexuelle Präferenzen hat, oder was muss einer denn sonst tun um als Kinderschänder zu gelten?

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    • Juli 19, 2021

      Das ist falsch! Hier der Initiativtext zum Nachlesen:

      Die Volksinitiative lautet:

      “Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:
      Art. 123c (neu) Massnahme nach Sexualdelikten an Kindern oder an zum Widerstand unfähigen oder urteilsunfähigen Personen
      Personen, die verurteilt werden, weil sie die sexuelle Unversehrtheit eines Kindes oder einer abhängigen Person beeinträchtigt haben, verlieren endgültig das Recht, eine berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit mit Minderjährigen oder Abhängigen auszuüben.”

      Pädose​xuelle Präferenzen müssen nicht zwingend vorliegen, nur weil die sexuelle Unversehrtheit eines Kindes oder einer abhängigen Person verletzt wurde. Das habe ich an diversen Beispielen gezeigt.

      Das Beispiel mit der Jugendliebe ist eben gerade ein solches. Es geht auch nicht um eine Anpassung des Schutzalters. Das finde ich soweit bei 16 Jahren in Ordnung.

      Es geht um die Verletzung des Verhältnismässigkeits​prinzip. Ich will, dass weiterhin ein Richter im Einzelfall darüber entscheiden kann, ob ein Berufsverbot angemessen ist oder nicht. Ich will eine gerichtliche Kontrolle insbesondere, weil es eben extreme Fälle, wie jenen der Jugendliebe gibt, in denen ein lebenslanges Berufs- und Tätigkeitsverbot nicht angemessen ist.

      Aber Herr Knall, sie haben auf meine Frage nicht geantwortet. Erklären Sie doch bitte, weshalb Sie ein Berufsverbot im Falle einer Jugendliebe befürworten?

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Weingartner: Guter Punkt, Herr Weingartner!

      @Herr​ Knall. Es braucht nicht immer neue Gesetze und Initiativen, die nicht perfekt formuliert sind. Das bestehende muss nur umgesetzt werden. Gesetze nützen nicht, wenn man nicht hinschaut: Zudem existieren „Schwarze Listen“ http://www.tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/Ist-eine-Umarmung-​erlaubt/story/2257719​0. Doch dies scheint ihnen nicht genug?

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    • Juli 19, 2021

      Das ist eben, sinnlose juristische, Herr Weingartner, Wortklauberei!

      Mit dieser spitzfindigen Deutungsvarietät, wäre es also so, dass wer Kinder missbraucht hat, kein Berufsverbot für die Arbeit mit erwachsenen Abhängigen erhält, weil unverhältnismässig. Umgekehrt dürfte weiterhin mit Kindern arbeiten, wer Abhängige aus nicht pädophilen Gründen missbraucht hat…

      Wegen der Jugendliebe: Wenn ein Pfadiführer sich in ein minderjähriges Pfadi-Modi verliebt, dann weiss er ganz genau, dass er sich mit seiner Freundin nicht sexuell einlassen darf. Überschreitet er diese Grenze, so zeigt er damit, dass er aus charakterlichen Gründen für Berufe oder Leiterfunktionen mit Minderjährigen nicht geeignet ist.

      Ein Baggerfahrer, der auf einem Waldfest im Suff eine besoffene Minderjährige schwängert, ist natürlich auch nicht für solche Berufe geeignet, auch wenn er nicht pädophil ist. Ein Berufsverbot für Kinderberufe wird für ihn aber nicht eine grosse Strafbedeutung aufweisen.

      Dass ich mich für das Entstehen immer, Frau Sägesser, neuer Gesetze einsetzen würde, ist keineswegs zutreffend. Im vorliegenden Fall handelt es sich aber um ein Schutzgesetz, das gegenüber den absolut schutzlosen Opfern in seiner Absolutheit gerechtfertigt ist.

      Ein entsprechendes Berufsverbot ist für alle diesbezüglich Verurteilten auf jeden Fall verhältnismässig.

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  • April 29, 2014

    Immer wieder wird angeführt, ein generelles Berufsverbot für verurteilte Kindsmissbraucher stelle eine sogenannte Unverhältnismässigkei​t bei der Bestrafung dar. Wer so argumentiert hat einzig den Täterschutz zum Ziel!

    Aus dem Blickwinkel der Bürgergemeinschaft, die in erster Linie die Aufgabe hat, schutzlose Gemeinschaftsmitglied​er, insbesondere Kinder, so gut wie möglich zu schützen, kann jedoch der Berufswunsch eines einschlägig vorbestraften Straftäters kein Verhältnismassstab sein.

    Es wird ja wohl niemand behaupten, die Kinderbetreuungsindus​trie könnte zu wenig Personal rekrutieren, wenn sie auf die verurteilten Kinderschänder verzichten muss, oder…?

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  • Mai 6, 2014

    Die Initiative wirbt mit einem lebenslangen Berufsverbot für Pädophile und versteckt sich damit hinter einem Begriff, der in der aktuellen und auch in der von den Initianten angestrebten Gesetzgebung gar nicht auftaucht.

    Es wird hierzulande niemand verurteilt, nur weil er pädophil ist. Pädophil zu sein, ist keine Straftat. Pädophil sein ist auch nicht etwas, das man sich aussucht.

    Worum es hier geht sind Verurteilungen bzgl. strafbaren sexuellen Handlungen mit Minderjährigen (im Schutzalter). Solche Übergriffe passieren durch pädophile Erwachsene, durch nicht pädophile Erwachsene, durch jugendliche Erwachsene oder durch Minderjährige selber. Die Initianten erwähnen eigentlich nur immer die ersten beiden Tätergruppen, also die Erwachsenen, die viel älter sind als ihre Opfer. Und weil deshalb alle meinen, es gehe nur um diese Tätergruppen, findet das Anliegen auch eine so grosse Zustimmung. Denn in diesem Fall finde auch ich ein Berufs- und Vereinsverbot angemessen.

    Weil das angestrebte Gesetz aber nicht nur die pädophilen und auch nicht nur die viel älteren Täter erfasst, müssen auch die anderen Fälle in Betracht gezogen werden. Sexuelle Handlungen im Rahmen einer Jugendliebe, wo die ältere Person 18 und die jüngere 15 Jahre alt ist (bereits ein Tag mehr denn genau drei Jahre reicht aus) gelten z. B. ebenfalls als strafbare sexuelle Handlungen an Minderjährigen. Wenn nur eine, auch nicht involvierte Person, in einem solchen Fall Anzeige erstattet, wird die ältere Person verurteilt und darf nie mehr mit Kindern arbeiten oder in einem Verein tätig sein, wo sie Umgang mit Kindern hat. In diesem Fall finde ich ein Berufs- und Vereinsverbot nicht angemessen.

    Und weil ich nicht will, dass diese sinnvolle Differenzierung einfach durch blinde Automatismen ausgeschaltet wird, stimme ich gegen die Initiative.

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    • Juli 19, 2021

      Die ewige Sülze von der Jugendliebe ist wohl das Allereinzige was Euch Täterschützern einfällt um die Initiative zu bekämpfen. Das geht einem total auf den Sack.

      Nachdem diese Pseudokonstruktion von Menschenrecht schon etwa eine Million mal vorgebracht und gleichvielmal entgegnet und ad absurdum geführt worden ist, sollte irgendjemand doch mal in der Lage sein, zu erklären, was ein wegen sexuellen Delikten mit Abhängigen Verurteilter noch in einschlägigen Berufen zu suchen hat wo er weiter mit Abhängigen “arbeiten” soll.

      Und sonst kann man nur noch in den Worten des Luzerner Auto-Video-Motzers ausrufen: Haltet doch einfach mal die Fresse!

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  • Mai 7, 2014

    Wer lieber mit der Faust auf den Tisch klopft, als unsere Kinder bestmöglich zu schützen, soll die Initiative annehmen. Wer lieber das Gefühl haben möchte, es diesen Kuschelrichtern gezeigt zu haben, als bestmöglich unsere Kinder zu schützen, soll die Initiative annehmen.

    Wer aber wirklich bestmöglich unsere Kinder schützen will, der lehnt die Initiative ab.

    Die neue Gesetzesregelung sieht nämlich bereits ein lebenslanges Berufsverbot für Pädophile vor. Die Initiative will aber darüber hinaus auch minderjährige und jugendliche Straftäter, die gar nicht pädophil sind, mit lebenslangen Berufs- und Vereinsverboten belegen. Das ist unverhältnismässig.

    Die Initiative bewirkt auch, dass die neue Gesetzgebung nochmals überarbeitet werden muss. Der Staat verliert also nochmals viel Zeit und Geld, bis die neue Gesetzgebung umgesetzt werden kann – Zeit und Geld, dass schlussendlich unseren Kindern fehlt, die geschützt werden sollen. Zeit und Geld, die wir zum Schutz unserer Kinder viel effizienter in der Prävention und in der Sensibilisierung einsetzen könnten. Vor allem weil wir ja schon ein entsprechendes Gesetz haben.

    Die Initianten wollen diese Zeit und dieses Geld aber lieber für einen juristischen Querschläger ausgeben und leisten damit den eigentlichen Tätern Vorschub.

    Aus diesem Grund sind auch die meisten Kinder- und Jugendorganisationen wie z. B. die Stiftung Kinderschutz Schweiz, die Jubla oder die Pfadi gegen die Initiative. Sie alle wollen lieber einen besseren Kinderschutz als eine Scheinsicherheit.

    ​Deshalb: Für einen besseren Kinderschutz ein NEIN zur Initiative.

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    • Juli 19, 2021

      Die neue Gesetzgebung, Herr Vaucanson, sieht nicht ein lebenslanges Berufsverbot für Pädophile vor. Im Gegenteil, diese mangelhafte Gesetzgebung sieht vor allem Ausnahmen von einem Berufsverbot für Pädophile vor!

      Das will die Initiative beheben. Die Zeit müssen wir uns halt nehmen.

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    • Juli 19, 2021

      Die Initiative schafft nicht die Ausnahmen für verurteilte Pädophile ab, sondern überhaupt alle Ausnahmen.

      Minderjährige Straftäter und Jugendlieben werden von den Initianten in einen Topf mit pädophilen Straftätern geworfen. Wozu das gut sein soll, weiss niemand.

      Indem die Initianten vorgaukeln es gehe um Pädophile, wo es in Tat und Wahrheit um sexuelle Übergriffe an Minderjährigen und Abhängigen geht, schaffen sie eine gefährliche Scheinsicherheit. Eine Scheinsicherheit, für die am Schluss unsere Kinder bezahlen werden müssen. Das ist einfach nur traurig.

      Darum: Wer unsere Kinder wirklich schützen will, stimmt NEIN.

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    • Juli 19, 2021

      Zum Glück, Herr Vaucanson, geht es nicht nur um Pädophile, sondern um alle Übergriffe an Minderjährigen und Abhängigen! Sonst wäre das Berufsverbot doch nur Flickwerk.

      Es ist ja doch genauso schlimm, wenn ein Kind oder eine abhängige Person von jemandem Missbraucht wird, der nicht pädophil ist. Warum sollte denn ein nicht pädophiler Missbraucher weiterhin mit Abhängigen arbeiten können?

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    • Juli 19, 2021

      Weil es z. B. vielleicht nur eine Jugendliebe war?

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