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Ja zur Goldinitiative – Nein zu den Inflationierungspläne​n

Noch 2002 schrieb die Nationalbank in ihrer Broschüre „Die Nationalbank und das liebe Geld“: „Solange Papiergeld durch Gold gedeckt sein musste, war Gold sein Anker: Weil die Menge an gefördertem Gold nur langsam anstieg, bestand kaum Gefahr, dass plötzlich zu viel Gold und damit zuviel Papiergeld im Umlauf war. Heute verpflichten sich die Zentralbanken dazu, die Menge an umlaufendem Geld wohldosiert zu erhöhen. So können sie sicherstellen, dass der Wert des Geldes erhalten bleibt. Diese Verpflichtung der Zentralbanken spielt nun die Rolle des Ankers.“

Was oder wer hat die Nationalbank dazu bewogen, ihre damaligen Grundsätze über Bord zu werfen, mit der Euro-Anbindung die Geldmenge gigantisch zu inflationieren und die Golddeckung und die Werterhaltung des Schweizer Frankens völlig zu vernachlässigen?

Ste​ht unsere Nationalbank unter dem Druck der Europäischen Zentralbank (EZB)? Der EZB-Präsident fordert in seiner jüngsten Rede dringend eine höhere Inflation zur Lösung der Schuldenkrise. Die Zeche der vorgesehenen Bankenrettung zahlt üblicherweise die normale Bevölkerung mit zusätzlicher Arbeitslosigkeit und höheren Steuern, sowie Vermögenseinbussen (NZZ vom 24.11.2014).

Die Banken haben das einst in sie gesetzte Vertrauen gründlich verspielt, die Abzocker- und Spekulationsmentalitä​t hat vor nichts mehr Halt gemacht, ist unglaubliche Risiken eingegangen und hat Sicherheits- und Absicherungsvorkehrun​gen völlig in den Hintergrund verdrängt. Die Folge sind riesige Boni, Milliardenverluste, Milliardenbussen und keine Kehrtwende zum Grundsatz „hohe Rendite gleich hohes Risiko“. Kein Wunder, wird behauptet, Goldreserven seien nicht mehr nötig. Wir sind besser beraten, vom Gold denn von den Finanzhaushalten der EU abhängig zu sein! Nur genügend Goldreserven können uns vor den Inflationierungspläne​n und dem Druck der Zentralbanken schützen.

 

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