1. Gesundheitswesen

JA zur Initiative „Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung“

Mit der Volksinitiative wollen die Initiant:innen erreichen, dass Kinder und Jugendliche vor Tabakwerbung geschützt werden und sich gesund entwickeln können. Dazu müssen Bund und Kantone die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen fördern und jegliche Art von Werbung für Tabakprodukte, die diese «erreicht», verbieten. Folglich muss jede Art von Werbung, die sich hauptsächlich an Erwachsene richtet, die aber für Kinder und Jugendliche zugänglich ist, ebenfalls unter das Verbot fallen.Tabakwerbung zielt auf junge Menschen ab, um neue Kund:innen zu gewinnen; denn wer bereits raucht, wechselt selten die Marke. Da junge Menschen häufiger rauchen als der Rest der Bevölkerung, spielt die Werbung dabei eine wichtige Rolle. 

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Comments to: JA zur Initiative „Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung“
  • Januar 28, 2022

    Das Resultat sieht man jedoch nach der Abstimmung. Was mir nicht aufgeht ist Folgendes: Die EVP unterstützt das Stimmrechtsalter 16. Das Tabakverbot ist in der Schweiz kantonal geregelt (meist bei 16 oder 18 Jahre). Was also bringt das Werbeverbot für jene im Hinblick auf das Kaufverbot und gleichzeitig sollen jene, die sie (noch) schützen wollen abstimmen können? Wenn man zudem die Auslegeordnung an den Kiosken betr. Zigaretten anschaut, sollte dann nicht auch das Süsse an den Kassen und der Alkohol hinter der Kasse für Kinder/Jugendliche nicht ersichtlich sein? Die Eltern und der Gruppendruck haben sicher einen grösseren Einfluss ob Jugendliche mal rauchen oder nicht, denke ich. Oder wie denn sonst sollten Kids an Zigaretten kommen trotz Tabakverbot?

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  • Januar 29, 2022

    NEIN zum Stimmrechtsalter 16!

    Noch mehr unbedarfte Stimmbürger:innen? Solange die Schule dem staatsbürgerlichen Unterricht einen so niedrigen Stellenwert beimisst wie bis heute, kann nicht erwartet werden, dass Schüler:innen mit Null-Berufserfahrung kompetent politisch mitreden können. Zudem kann man erst mit zunehmendem Alter schleichende, erst langfristig erkennbare negative Entwicklungen der Wirtschaft und Gesellschaft angemessen beurteilen. Das wissen viele Junge selbst. Ein weiterer Grund für die tiefe Stimmbeteiligung der Jungen.

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