1. Gesellschaft

Judaismus, Islamismus, Katholizismus !

Gespräch mit dem is­rae­li­schen Schrift­stel­ler Amos Oz

«Ich liebe Jesus für seine Anarchie»

Interview:​ Car­men Eller 18.3.2015, 05:30 Uhr
 

Achtsamkeit für die Spra­che ist Acht­sam­keit für den Men­schen: der Autor Amos Oz. Acht­sam­keit für die Spra­che ist Acht­sam­keit für den Men­schen: der Autor Amos Oz. (Bild: Al­berto Cri­sto­fari / A3 / Du­kas)

Er ist po­li­ti­scher Kom­men­ta­tor, Frie­dens­ak­ti­vist und der berühmteste le­bende Autor Is­raels. Für den 1939 in Je­ru­sa­lem ge­bo­re­nen Amos Oz ist der Schrift­stel­ler nicht nur ein Geschichtenerzähler, son­dern auch Rauch­mel­der der Spra­che. Car­men Eller hat ihn in Ber­lin interviewt.

Ihr neuer Roman «Judas» bie­tet eine span­nende Um­deu­tung der Ge­schichte aus dem Neuen Tes­ta­ment. Wie ent­wi­ckelte sich Ihr In­ter­esse an die­ser Fi­gur ?

Das Neue Testament wird an jüdischen Schulen nicht unterrichtet. Aber als ich etwa 16 Jahre alt war und im Kibbuz lebte, wurde mir bewusst, dass ich die klassische Kunst, die europäische Musik und Literatur ohne das Neue Testament nicht verstehen würde. Ich las es also in einem Hinterzimmer des Kibbuz. Jesus mochte ich sofort. Doch was die Geschichte des Judas angeht, hatte ich einige Fragen. Keine theologischen oder ideologischen, sondern eher detektivische Fragen.

Welche waren das ?

Fragen zum berühmtesten Kuss der Geschichte, zu den 30 Silberstücken, zum Verrat. Ich fand heraus: 30 Silberstücke waren damals nicht besonders viel Geld. Heute entspräche die Summe etwa 600 Euro. Warum sollte ein Jünger wie Judas seinen Lehrmeister und Gott für 30 Silberstücke verkaufen? Und selbst wenn, warum sollte er sich danach erhängen? Und ich hatte noch eine Frage: Warum sollte jemand auch nur einen Cent dafür bezahlen, dass ein Mensch durch einen Kuss verraten wird, den ganz Jerusalem kannte ?

Schmuel Asch, der schüchterne Studienabbrecher aus Ihrem Roman, hat seine eigene Interpretation der Geschichte. Demnach war Judas der treuste Jünger Jesu.

Nach Schmuels Version glaubte Judas mehr an Jesus als Jesus an sich selbst. Jesus hatte Zweifel und Angst vor dem Tod. Judas überzeugte Jesus davon, dass er vom Kreuz steigen könnte. Als es ihm nicht gelang, sagte Jesus die berühmtesten Worte der Geschichte: «Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?» Als Schmuel Asch schrieb, Judas sei der erste, der letzte, der einzige Christ gewesen, fiel ich fast von meinem Stuhl.

In Ihrem Buch gibt es ein ganzes Kapitel über die Kreuzigung aus der Sicht von Judas, der in der Bibel ja eher eine Randfigur ist.

Aber die Geschichte ist das Tschernobyl des europäischen Antisemitismus. Sie kontaminierte ganz Europa und auch andere Teile der Welt. Man hasste die Juden für Gier und Gottesmord. Wenn ich mir Werke der grössten Künstler der Renaissance über das letzte Abendmahl ansehe, dann sitzt da Jesus neben arisch anmutenden Jüngern mit blonden Haaren und blauen Augen. Und in der Ecke kauert dieses semitische Insekt mit hässlichen Ohren, grosser Nase und abstossendem Grinsen. Judas. 400 Jahre vor den Karikaturen der Nazis. In der deutschen Sprache ist es für ein Kind, das die Judas-Geschichte zum ersten Mal hört, nicht leicht, zu unterscheiden zwischen «Jude» und «Judas». Das hört sich fast gleich an. Ich fühlte den Drang, diese Geschichte aufzuheben, vielleicht sogar sie zu zerstören.

In dem Buch «Juden und Worte», das Sie gemeinsam mit Ihrer Tochter Fania Oz-Salzberger geschrieben haben, heisst es: «In der jüdischen Tradition ist jeder Leser ein Korrektor, [. . .] und jeder Autor – auch der Schöpfer des Universums – stellt eine Menge Fragen.» Fehlen dem Christentum lebendige Debatten ?

Ich bin kein Experte für das Christentum oder christliche Theologie. Es stimmt, dass die gesamte jüdische Zivilisation – in guten Zeiten – ein grosses Open-Air-Seminar ist. Ein endloses Spiel mit Interpretationen. In schlechten Zeiten wird es dogmatisch. Aber es gibt ein anarchistisches Gen in der jüdischen Zivilisation. In diesem Sinne war Jesus ein fabelhafter Jude. Ein grosser Debattierer, der die Dinge auf den Kopf stellte. Ich liebe Jesus für seine heimliche Anarchie.

Welche Rolle spielt Religion für Sie persönlich ?

Ich bin ein säkularer Mensch. Wahrscheinlich deshalb, weil ich auch ein Skeptiker bin. Ich halte mich an den Humanismus. Wir Menschen sollten einander keinen Schmerz zufügen, denn es gibt schon genug Schmerz in der Welt. Das ist, wenn Sie so wollen, meine Religion in einem Satz. Ich habe kein Problem mit Religionen, sondern mit jeder Art von Fanatismus. Ich kenne Pazifisten in Israel, meine Kollegen in der Friedensbewegung, die beinahe bereit sind, mir in den Kopf zu schiessen, weil ich eine etwas andere Vorstellung davon habe, wie man mit den Palästinensern Frieden schliesst.

Wegen Ihrer politischen Ansichten sind Sie selbst immer wieder als «Verräter» bezeichnet worden. Hat Sie das gebremst oder eher noch angestachelt ?

Wahrsc​heinlich beides. Manche meiner Landsleute in Israel haben mich viele Male als Verräter bezeichnet. Das tut weh. Und ich weiss: Wenn diese Leute mich einen Verräter nennen, muss ich sie verletzt haben. Zugleich sage ich mir aber, dass ich in sehr guter Gesellschaft bin. Einige der grössten Denker, Politiker und Schriftsteller der Geschichte sind als Verräter beschimpft worden.

Womit ecken Sie vor allem an ?

Viele israelische Juden haben – verständliche – Schwierigkeiten damit, dass unser einziges Heimatland nicht nur uns gehört. Da gibt es auch die Palästinenser, die Anspruch auf das gleiche Land haben. Das ist schwierig. Es ist so, als ob man seinen Ehepartner mit einem Fremden teilen sollte, mit einem Feind. Ich habe zu meinen israelischen Landsleuten gesagt: Wir haben keine Alternative dazu, mit den Palästinensern zu koexistieren. Sie werden nicht weggehen. Wir werden nicht weggehen. Wir müssen verstehen, dass wir in diesem Land nicht alleine sind. Die Palästinenser müssen dies ebenfalls verstehen, und es ist auch für sie schwierig und schmerzlich. Für viele Israeli ist diese Haltung eine grosse Provokation .

Sie setzen sich seit langem für eine Zweistaatenlösung ein und haben mehrfach betont, der Konflikt zwischen Israeli und Palästinensern beruhe auf keinem Missverständnis, sei weder kultureller noch religiöser Natur.

Es gibt auf beiden Seiten Fanatiker, die daran arbeiten, daraus einen religiösen Konflikt zu machen. Es geht hier aber nicht um Religion. Weder wollen die Juden, dass die Muslime zum Judentum konvertieren, noch umgekehrt. Es geht um ein Land. Ein geliebtes Land, das die Juden für sich beanspruchen – zu Recht – und auch die palästinensischen Araber. Ebenfalls zu Recht.

In Ihrem Roman «Mein Michael» phantasiert die Hauptfigur und Erzählerin Hannah über arabische Zwillinge. Auch dafür gab es Kritik.

Ja, ich habe scharfe Kritiken gelesen über die Stereotype in Hannahs Phantasien. Wer sexuelle Phantasien hat, die politisch korrekt sind, kann den ersten Stein auf mich werfen. Ich denke: Sexuelle und andere Phantasien sind eher nicht politisch korrekt. Es tut mir leid, aber ich kann das nicht ändern.

Würden Sie gerne aus der Sicht palästinensischer Figuren schreiben ?

Ich spreche nicht einmal Arabisch. Wie könnte ich also eine palästinensische Figur aus der Innensicht beschreiben? Schriftsteller sollten über das schreiben, was sie am besten kennen. Wenn der grosse Dostojewski über Juden schreibt, tut er dies auf sehr negative, stereotype Weise. Manchmal kommen junge Autoren nach Lesungen zu mir und fragen nach Tipps. Dann rate ich ihnen: Schreib nur über das, womit du dich auskennst.

Sie selbst haben schon mit fünf Jahren auf eine Karteikarte Ihres Vaters geschrieben: «Amos Klausner, Schriftsteller». Wie kam das?

Als kleiner Bub war ich in keiner Hinsicht besonders beeindruckend. Ich war nicht gut im Sport, ich war nicht gut in der Schule, ich war nicht gross, ich war nicht besonders attraktiv. Meine einzige Möglichkeit, den Mädchen zu imponieren, bestand darin, Geschichten zu erfinden. Das ist der umgekehrte Mythos von Tausendundeiner Nacht. Statt der schönen Frau, die jede Nacht eine Geschichte erzählt, um zu überleben, erfand ich Geschichten, um die Mädchen zu beeindrucken. Vielleicht tue ich das bis heute.

Schriftstelle​​r, so sagten Sie 1992 bei der Entgegennahme des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, hätten die Fähigkeit, «als Rauchmelder, vielleicht sogar als Feuerwehr der Sprache zu dienen».

Ich habe das vor mehr als 20 Jahren gesagt und bin heute noch mit mir einer Meinung. Das passiert mir nicht immer. Jede Katastrophe der Entmenschlichung in der Geschichte beginnt mit der Entmenschlichung der Sprache. Wenn Menschen als «unerwünschte Elemente» oder «Parasiten» bezeichnet werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man sie wie Parasiten behandelt. Ich gebe Ihnen ein Beispiel aus der Geschichte Israels: Nach dem grossen militärischen Sieg der Israeli im Sechstagekrieg 1967, als Israel das Westjordanland besetzte, waren viele Israeli so euphorisch, dass sie überall über die «befreiten Gebiete» sprachen. Damals schrieb ich in einem äusserst umstrittenen Artikel, dass Territorien nicht befreit werden können. Befreien kann man nur Menschen.

In einem Ihrer Essays schreiben Sie über Ihr Unbehagen an dem Wort Shoah.

Viele Jahre lang hatte ich Probleme mit dem Wort Holocaust, und mir war unwohl angesichts des hebräischen Worts Shoah. Ein Tsunami ist ein Holocaust, ein Erdbeben ist eine Shoah. Was in Europa passierte, war die vorsätzliche, kaltblütige Ermordung von Millionen unschuldiger Menschen durch kaltblütige Mörder. Mit stillschweigender Unterstützung von Millionen anderer Menschen.

Sie kritisieren auch die Formulierung «Verbrechen, die im Namen des deutschen Volkes verübt wurden».

Ja, diesen Ausdruck habe ich viele Male gehört, auch von Politikern. Es ist ja nicht so, als ob eine Gruppe Neuseeländer sich plötzlich des Cockpits des deutschen Volkes bemächtigt und Verbrechen «im Namen des deutschen Volkes» begangen hätte. Verbrechen, von denen das deutsche Volk nicht gewusst oder die es nicht gewollt hätte. So war es nicht.

Gibt es in Israel aktuelle Beispiele für problematische Ausdrücke ?

Wenn man über historische oder religiöse Rechte auf «heilige» Orte spricht und sagt, es sei wert, für «heilige» Orte zu kämpfen, dann schreie ich. Denn ich glaube: Das einzig wirklich Heilige in der Welt ist das menschliche Leben. Steine können nicht heilig sein. Nicht für mich. Ich respektiere Menschen, die an Kathedralen glauben, an die Klagemauer, an den Stein in Mekka, aber für mich ist dies alles nicht wert, dafür auch nur ein einziges menschliches Leben zu opfern.

Quelle;

htt​​p://www.nzz.ch/feuil​l​eton/buecher/ich-li​eb​e-jesus-fuer-seine​-an​archie-1.18504168​?ext​cid=Newsletter_1​80320​15_Top-News_am_​Morgen​

 

Schlussfo​lgerung​en;

 

1.  Herr Amos OZ spricht mir persönlich in vielem wie aus der Seele, denn seit dem HOLOCAUST herrscht zwischen Juden & Mohamedanern/Palestin​​ensern Krieg, entweder heiss, oder kalt mit einem Klima der INTOLERANZ.

 

2.  Wir in EUROPA haben aktuell ein zunehmend grosses Problem auch mit dem Islamismus, eine äusserst radikale Form des Islam. Dieses Problem sollten aber die Moslem-Gelehrte selber jetzt entschärfen, gar lösen, indem sie – wie im Christentum – eine Reformation der z.T. mitteralterlichen Texte vornehmen sollten. Auch Mohamend lehrte nämlich die Nächstenliebe wie Christus, beide lehrten in vielem zumindest ähnlich.

 

3. Aber auch selbst wir im sogenannten Christentum, wir müssen selber einmal vor unserer eigenen Türe jetzt unbedingt wieder “tüchtig wischen”, denn dass die Christenheit in mindesten drei Teile (altkatholisch, , röm. katholisch, protestantisch) aufgespalten ist, das kann es ja keinesfalls richtig sein. Jesus Christus hat niemals einen Zwang irgend welcher Art ausgeübt, er stellte JEDEM alles in seine alleinige Verantwortung und meinte; “Was ihr säet werdet ihr ernten, im GUTEN wie im BÖSEN”. Er lernte vor allem die LIEBE, die kennt keinen Zwang, sonder immer Freiwilligkeit, sie fordert auch nie, sondern sie GIBT. Herr Amos OZ hat schon Recht als Jude, mit der JUDAS Geschichte müsste das Christentun sicher neu definiert werden, deren Meinung bin ich auch. Judas hat Christus leider immer nur auf der materiellen Ebene miss-verstanden, er wollte ihn durch den Verrat einfach zwingen, die Römer, ihre Zwangsherrschaft  über Israel so endlich zu zerschmettern. Er sah seinen fatalen Fehler wenigstens noch ein, wenn auch zu spät, weshalb er sich ja auch erhängte.

 

4.  Dann bin ich der bescheidenen Meinung, dass es ein Prinzip des Lebens gibt im Kleinen wie im Grossen, es funktioniert  immer gleich. Dieses Prizip heisst; Wenn wir eine Aufgabe nicht lernen wollen sie zu lösen und daran zu wachsen (geisitig), diese Thematik einem im Leben in immer grösser werdender Dosis/Form dann einfach “und die Ohren” geschlagen wird, bis wir es kapieren, dann aber nicht durch Einsicht, sondern eben durch schmerzvolle Erfahrungen des Leidens. Genau das passiert uns gegenwärtig mit dem stark zunehmenden radikalen Islamismus in Europa, in Syrien & im Irak. Nach der Begründung der Weltmacht USA – als Rechtfertigung für den Einmarsch in den Irak – müsste aber doch jetzt im Irak die “Demokratie”  verankert worden sein, oder nicht ? Bush jun. hat die Christenlehre dogmatisiert & ebenso nur zur Macht missbraucht, dasselbe machen z.Zt. die radikalsten Islamisten, sie missbrauchen die geistige Lehre von Mohamed, die auch die Nächstenliebe lehrt wie Christus.

 

5.  Jeder Politiker/In müsste sich jetzt halt nur mal die kleine Mühe machen, und die diesbezüglichen Einsichten von Erich FROMM, Psychoanalitiker zu Gemüte führen, dann weiss er/sie, dann muss nicht mehr nur “geglaubt” werden, wie & warum es den Faschismus auch heute noch gibt, leider Gottes mehr denn je, sogar wieder in zunehmenden Masse. Dieses Prinzip trifft im übrigen selbst auf die sogenannte Friedensbewegung zu, die werden am Schluss ja auch so radikal, dass sie zuerst psychische (mit Worten), dann schlussendlich auch noch physische Gewalt anwenden;

Die Seele des Menschen: Ihre Fähigkeit zum Guten und zum Bösen

Erich Fromm thematisiert in diesem Buch die Fähigkeit des Menschen zu zerstören, seinen Narzissmus und seine inzestuöse Fixierung. Für Fromm erhebt sich die Frage, »ob wir uns auf eine neue Barbarei zubewegen … oder ob eine Renaissance unserer humanistischen Tradition möglich ist«.

Dieses Buch ist für jeden Menschen, erst recht für jeden Politiker/In heute Pflicht, die wirklich wissen wollen, was in dieser Welt in Wirklichkeit so abläuft, sich nicht mehr ausschliesslich mit “glauben” zufrieden geben wollen.

Quelle;

htt​p:​//www.amazon.de/Di​e-S​eele-Menschen-F%C​3%A4​higkeit-Guten/dp​/3423​350059

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Comments to: Judaismus, Islamismus, Katholizismus !
  • März 18, 2015

    Religion ist für mich als Katholik, ein Marketing – Instrument!
    Wenn es dir auf Erden schlecht geht, wirst du im Himmel, die Erfüllung finden!

    Es gibt und es gab gute Menschen! Darum ist für mich Christus, ein nie zu erreichendes Vorbild! Die Menschen haben mit seinem Namen viel Unheil angerichtet und hören nicht auf damit! Sein Werken wird missbraucht für eigene Interessen!
    In der Reli war nur von Schuld, Sünde und Strafe die Rede! Von schönem und verbindenden Handeln habe ich sehr wenig gehört!
    Ihr Pkte 4 habe ich verinnerlicht! Mein Vater gab uns auf den Weg: Hinterfragt mit der Beantwortung : “wem nützt, wem schadet es”!

    In diese Kategorie gehört der Mythos Steuer- und Beitragszahler! Die Besserverdienenden und Vermögenden leisten nicht mehr an das Gemeinwohl, sondern sie profitieren vom Geld der irrwitzigen Systemen! Umkehr das im Kopf eingeprägten Wahrheit! Mit der mit der Muttermilch eingesaugten und den Vorbetern (meistens Konservative) dozierten Ansichten, wird viel manipuliert!

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  • März 18, 2015

    Sorry, die Links 2. Versuch;

    http://ww​w.nzz.ch/feuilleton/b​uecher/ich-liebe-jesu​s-fuer-seine-anarchie​-1.18504168?extcid=Ne​wsletter_18032015_Top​-News_am_Morgen

    ​Die Seele des Menschen: Ihre Fähigkeit zum Guten und zum Bösen Taschenbuch – 1. April 1992
    von Erich Fromm (Autor), Liselotte Mickel (Übersetzer), Ernst Mickel (Übersetzer)

    Quell​e;
    http://www.amazon​.de/Die-Seele-Mensche​n-F%C3%A4higkeit-Gute​n/dp/3423350059

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  • März 19, 2015

    Diese Schrift von Erich FROMM erklärt, auf sehr einfache, verständliche Art & Weise,
    warum es die extreme Intoleranz gibt, warum sie entsteht, in welchem Umfeld, zu welchen Zeiten in der Vergangenheit (Nazitum), nämlich aus der pseudo-christlichen Mitte in totaler Verdrehung ins Gegenteil der geistigen Botschaft von Jesus Christus. Es gibt auch einen jüdischen Faschismus & einen islamistischen Faschismus, unser aller Problem weltweit der Gegenwart.

    Erich Fromm war ursprünglich jüdischen Glaubens, konvertierte dann aber zum Katholizismus;

    A​utorentext
    Rainer Funk (geb. 1943) promovierte über die Sozialpsychologie und Ethik Erich Fromms und war von 1974 an Fromms letzter Assistent. Fromm vererbte dem praktizierenden Psychoanalytiker Funk seine Bibliothek und seinen wissenschaftlichen Nachlass. Diese sind jetzt im Erich Fromm Institut Tübingen untergebracht, siehe http://www.erich-fromm.de.Da​rüber hinaus bestimmte er Funk testamentarisch zu seinem Rechteverwalter. 1980/1981 gab Funk eine zehnbändige, 1999 eine zwölfbändige “Erich Fromm …

    Klappentext


    In “Die Seele des Menschen” entwickelt Erich Fromm erstmals sein Verständnis der Biophilie – der Liebe zum Lebendigen als Gegenkraft zum Angezogensein vom Leblosen und Destruktiven (Nekrophilie), dem Narzissmus und einer inzesthaften Fixierung an mütterliche Figuren. Mit Recht kann deshalb dieses Buch als Erweiterung seines bekanntesten Werks “Die Kunst des Liebens” gesehen werden. Erich Fromm trieb beim Verfassen dieses Buches die Sorge, dass die Menschen durch die industrialisierte Welt in ein Leben voller Gleichgültigkeit, Angst und Hass abgleiten. “Es erhebt sich die Frage, ob wir uns auf eine neue Barbarei zubewegen – oder ob eine Renaissance unserer humanistischen Tradition möglich ist.” (Erich Fromm) Die Biophilie und die Überwindung des Narzissmus sieht Fromm in diesem Buch als die wichtigsten Kräfte für ein “Wachstumssyndrom” an, das der Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben und einem destruktiven Verfall entgegenwirken kann. Aus dem Inhalt: . Der Mensch – Wolf oder Schaf? . Verschiedene Formen der Gewalttätigkeit . Die Liebe zum Toten und die Liebe zum Lebendigen . Individueller und gesellschaftlicher Narzissmus . Inzestuöse Bindungen . Freiheit, Determinismus, Alternativismus

    Qu​elle;
    http://www.exl​ibris.ch/de/buecher-b​uch/e-books-deutsch/f​romm-erich/die-seele-​des-menschen-ihre-fae​higkeit-zum-guten-und​-zum-boesen/id/978395​9120043

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  • März 22, 2015

    Islamismus ?

    Andreas Thiel mischt Maischberger auf 10.03.2015

    Video-Quelle;

    https://www.youtube.c​om/watch?v=yJ0oe-JkXH​s

    Maischberger | Die Vorurteilsfalle: Gute Muslime, böser Islam? |10.03.2015

    https://www.youtu​be.com/watch?v=u43a7z​cjsu4

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  • Mai 26, 2015

    Die Seele des Menschen. Ihre Fähigkeit zum Guten und zum Bösen: The Heart of Man. Its Genius for Good and Evil [Kindle Edition]
    Erich Fromm (Autor), Rainer Funk (Herausgeber)

    Zu bestellen bei; AMAZON.de

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