Die Re­duk­tion vom Min­destal­ter für Jung­schüt­zen­kurse auf 15 Jahre lockt deut­lich mehr Ju­gend­li­che an die Waffe (vgl. Sonn­tags­zei­tung vom 8.1.2017). Mehr­kos­ten von 220’000 CHF für das fi­nan­zie­rende VBS sind das eine. Den Auf­schwung und die För­de­rung die­ser “Ju­gend­s­ze­ne” finde ich grundsätz­lich be­denk­lich. Ja, auch ich war Sol­dat. In mei­ner Ju­gend lernte ich eine ge­sunde Skep­sis ge­genü­ber Mi­li­ta­ris­mus – und doch zog mich mein ju­gend­li­cher Ehr­geiz zu den Rad­fah­rern. Manch­mal würde ich gerne meine alten “Ram­bo-­Ge­schich­te​​n” auf­ti­schen – ob ich es be­dau­ern soll, dass das in mein Um­feld eher de­plat­ziert ist?

Oh, das Adrenalin, als Rotland an mir vorbei infiltrierte, als mein Schuss in den Rücken des feindlichen Anführers die Stille zerriss… Die Teamleistung, als wir uns mit dem Maschinengewehr durch den Sumpf kämpften, und die technische Faszination, wie wir mit Superpuma abhoben… Unter langjährigen Jungschützen-Stammbei​​z-Kollegen könnten wir uns in unseren Heldentaten überbieten. Meine Kollegen sind hingegen nach Abschaffung der Gewissensprüfung alle in den Zivildienst übergetreten – mit dem Geschirrspülmaschinen​​-Ausräumen in der Kita muss man nicht prahlen. Sind “Verweigerer” Weicheier? Als einer der letzten durfte ich mein Gewissen noch prüfen lassen. Ich kam wohl schon auf den Weicheier-Trip, als ich mich für eine Unteroffiziers-Laufba​​hn im Büro- und Verpflegungsdient entschied (wobei wir Fourier-Anwärter die Offiziers-Aspiranten in der Übung Finale übertrumpften). Die Radfahrer waren wohl noch eine spezielle “Elitetruppe” – da konnten Scharfschützen auch Che Guevara als Vorbild haben und man stieg auch mal sarkastisch mit erhobenem Gewehr “Allah-Akbar” rufend aus dem Schützengraben (2001 – wir hatten noch Visionen). Bei den Panzergrenadieren, die den selben Job einfach mit benzinfressenden Colabüchsen statt human-powered übten, und zu denen die Nato-inkompatiblen Rdf umgeteilt worden sind, wären solche Spässe vielleicht weniger gut angekommen. Ich wette, ich hätte es mit einigen ambitionierten Jungschützen zu tun bekommen, die den Job entsprechend ernst nehmen. Bei den Motorfahrern gelandet höre ich den rundlichen Offizier im Nebenzimmer sein Ego-Shooter-Game spielen. Meinem militaristischen Bürogehilfen – Jungschütze, der eigentlich zu den Panzerfahrern wollte – kann ich immerhin mal seine Grenzen zeigen, indem ich ihn die 40 kg Gemüse, die ich jeweils mit dem Veloanhänger beim Biobauern einkaufen ging, ein Stück weit mit dem Militärrad ziehen liess.

Einerseits bedaure ich, dass durch die Erleichterung vom Zivildienst wohl weniger Menschen mit gesunder Skepsis im Militärdienst sind. Anderseits fördert der Militärdienst (und die Einstimmung darauf im Jungschützenkurs) ein fragwürdiges Mannesbild; wie viele Raucherkarrieren begannen im Militär, und inwiefern kann man sich dem kameradschaft-fördern​​den Alkohol entziehen? Als ambitionierte Radfahrer gingen wir (wenige, bzw. die “intellektuellen Fourier-Anwärter”) trainieren statt saufen; was machen die Jungschützen nach dem Training? Als Fourier für den Dreitagemarsch in Nijmegen sollte ich die finanzielle Verantwortung für die Kultivierung des Soldatenstolzes übernehmen. Drei Schweizer Armee-Lkw durchqueren Deutschland bis ins Heimatland von Heineken – ein Anhänger gefüllt mit Bier. Ich kenne keine Kostenstelle, über die ich sowas reglementsgerecht abrechnen könnte – aber für die Herren Oberst gibt es spezielle Usancen. Die Schweizer Armee gibt einen Empfang für die Bundeswehr, man wetteifert mit US-Marines im Marsch – wozu? Auch ich messe mich gerne mit anderen – aber das Hauptziel meiner Schulung sollte nicht das Töten von Meinesgleichen sein. Dass letzteres hierzulande im Militärdienst nicht thematisiert wird, vereinfacht einiges – die Jungschützen zielen ja auch nur auf Scheiben. (Immerhin ist das 300 m Schiessen so sportlich sauber fern vom tödlichen Häuserkampf in Ho-Chi-Minh oder Mossul.) In den USA führt das Vernachlässigen der psychologischen Auseinandersetzung mit dem Töten ab und zu zu einem Blutbad. Wegen dem Aufblühen der Jungschützenkurse werden wir hoffentlich nicht bald amerikanische Zustände haben; aber mit Steuergeldern fördern will ich den Waffenkult doch nicht. Pazifismus mag in der heutigen Zeit schwieriger sein als auch schon. Den Abzug zu ziehen war schon immer leicht. Bang – du Weichei.

P.S.: Ich bitte alle Jungschützen, die gegenüber dem Militärdienst skeptisch sind, sich beim Nachrichtendienst zu melden (gerne mit Kopie an mich). Erstens – sie werden des unsachgemässen Einsatzes von Steuergeldern verdächtigt (wozu VBS Förderung, wenn kein guter Soldat daraus wird?) Zweitens: Wozu, wenn nicht für unser Vaterland, wollen Sie denn die Waffe nutzen?!

P.P.S.: Was aus meiner Sicht politisch zu bewegen wäre:

– Das VBS soll die Kostenübernahme für Jungschützenkurse u.ä. einstellen

– Allgemeine Wehrpflicht, in welcher der Feuerwehrdienst/Katas​​trophenschutz dem Militärdienst gleichgestellt ist. (Seit 16 Jahren bin ich als Feuerwehrmann einsatzbereit, habe in diesem alltäglich gefragten Metier jedoch deutlich weniger Ausbildungstage absolviert als im Umgang mit Waffen…)

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Comments to: Jungschützen an die Waffen – wozu?
  • Januar 9, 2017

    In der Schweiz dürfen Schweizer Bürger und Bürgerinnen von 15 bis 20 Jahren unentgeltlich militärische Jungschützenkurse besuchen – je 1 Kurs pro Jahr und total 4 Kurse. Sie erhalten während der Kursdauer von Mai bis Oktober leihweise ein Sturmgewehr 90, das sie ohne Verschluss nach Hause mitnehmen dürfen. (nach Wikipedia)

    Ich finde diese Kurse nicht bedenklich.

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  • Januar 9, 2017

    Die Kurse an sich mögen nicht bedenklich sein – jedem das seine. Aber wieso sollen wir mit Steuergelder diese Jugendkultur fördern? Zu meiner Zeit outete man sich nicht unbedingt als Jungschütze – das war etwas für Spiesser (oder Waffennarren?) Echte Jungs gehen biken, in die Pfadi oder von mir aus zur Jugendfeuerwehr. Dass die Jungschützen-Jugendku​ltur im Aufwind ist beunruhigt mich.

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    • Juli 19, 2021

      Zu “meiner” Zeit gingen alle Knaben im Dorf nach der Schulzeit in die Jungschützenkurse. Keiner von uns hätte da fehlen wollen. Wir waren recht “vaterländisch” gesinnt und bauten auch an jeder Bundesfeier eine Pyramide.

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  • Januar 9, 2017

    Ihre autobiographische Prosa lässt einem vor Mitgefühl, Herr Lüthi GLP, erschauern. Es ist herzzerreissend wenn man sich Ihre ausweglose Situation in einem Umfeld vorstellen muss, indem es als deplatziert gilt, den militärischen Dienst am eigenen Vaterland zu erwähnen und man besser daran tut, die Probleme des Geschirrspülerausräum​ens in der Kita zu analysieren.

    Da mag man Ihnen die kleine Freude gönnen, in kritischer Aufwallung, respektive aufgrund „gesunder Skepsis“, ab und zu mal einen Bürogehilfen mit vierzig Kilo Gemüse im Fahrradanhänger durchs Dorf treiben gekonnt zu haben um den ambitionierten Jungschützen, die den Job entsprechend ernst nehmen, die Grenzen aufzuzeigen.

    Zu bedauern ist aber vor allem, dass es Ihnen als intellektuellem Unteroffizier nicht einmal während der militärischen Freizeit möglich war, zusammen mit Ihren (halt zum Teil wohl rundlichen) Kameraden bei einem Bier (oder auch einem Sirup von mir aus) lebenslange Freundschaften zu knüpfen, die nicht nur auf dem gerade gängigen Zeitgeist fussen, sondern auf dem gemeinsamen Schicksal Schweizer zu sein, welcher die Freiheit des Landes und dessen Bürger im Notfall zu verteidigen verpflichtet und auch dazu bereit ist.

    Freundschaften die, ob Hotelier oder Gleisarbeiter, ob Schreiner oder Product-Manager, ob Makler oder Melker, für alle den gleichen Kern tragen: Die Dankbarkeit dafür, Bürger dieser einzigartigen Nation sein zu dürfen und das Wissen darum, sich auf die notfalls todesmutige Verteidigungsbereitsc​haft all dieser Kameraden verlassen zu können, sollte dieser Kern des Schweizerseins angegriffen werden.

    Wer tatsächlich über Jahre hinweg mit seinen Kumpeln das Maschinengewehr durch den Pfludi geschleipft hat der weiss, dass nicht das Töten von Meinesgleichen Hauptziel seiner Schulung ist, sondern das Verhindern des Tötens von Meinesgleichen.

    Ju​ngschützenkurse sind in der Landschaft der heutigen Freizeitbeschäftigung​en für Jugendliche diejenigen, bei denen Eigenschaften wie Disziplin, Vorsicht, das sich-an-Regeln-Halten​, Verantwortungsbewusst​sein und der korrekte Umgang mit Waffen den höchsten Stellenwert haben. Auch wird dort das Töten (im Gegensatz zu vielen anderen Hobbys) weder als Ziel gesehen noch wird es geschult.

    Vielen Jugendlichen mit Eltern aus dem militärskeptischen, intellektuellen und Rad fahrenden Milieu täte ein Jungschützenkurs sicher gut. Schon rein um mal der aufoktroyierten Faktenblase zu entkommen.

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    • Juli 19, 2021

      Danke für die interessante Rezension. Seien Sie unbesorgt, was meinen Freundeskreis anbelangt, mit dem besten Rdf-Kollegen radle ich nach wie vor jährlich durch Europa.

      >Auch wird dort das Töten (im Gegensatz zu vielen anderen Hobbys)
      >weder als Ziel gesehen noch wird es geschult.

      Hoppla, lernt man auf Radtouren u.ä. eher töten als im Jungschützenkurs? Man mag sich sportlich geben, aber wozu Waffen letztlich dienen sollte man sehr wohl thematisieren. Da gibt es einige traurige Geschichten von US-Veteranen… einfach nicht thematisieren ist keine Lösung. Und warten, bis die Jugend so diszipliniert, dienstwillig und obrigkeitsgläubig ist wie vor dem ersten Weltkrieg, auch nicht. Mann muss schon sehr erwachsen sein, um als Jugendlicher dem Machtgefühl, das eine Waffe vermittelt, zu widerstehen.

      >dass nicht das Töten von Meinesgleichen Hauptziel seiner Schulung ist,
      >sondern das Verhindern des Tötens von Meinesgleichen.

      Um​ lebenslange Freundschaften zu knüpfen, brauchen wir kein Rüstungs- und Jungschützenbudget – das geht günstiger – auch in der Feuerwehr.

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    • Juli 19, 2021

      Man könnte, Herr Lüthi, sich natürlich jetzt fokussiert darüber unterhalten, ob nun eher exzessives Velofahren oder die kontrollierte Schützen-Ausbildung bei Jugendlichen die vermehrte Absicht prägt, sein Sportgerät als Machtmittel oder gar als Tötungswaffe einzusetzen.

      Anges​ichts der in den Städten auf Trottoirs gehbehinderte Rentner verdrängenden oder mit 50km den Stutz ab bei Rot noch über die Kreuzung donnernden Antifas und Coaching-Dozenten, im Wissen um die auf Wanderwegen platzfordernd harmlose Spaziergänger zu heiklen Rettungssprüngen zwingenden Mountainfighters und im Hinblick auf die lautlosen, wahnsinnig schnellen, aber schlecht pilotierten Rentner- und Bürolisten-E-Bykes muss man sich so seine Gedanken machen. Und wenn man die Zahlen der Verletzten oder Toten ansieht ebenfalls.

      Aber ich vermute, es geht hier eher darum Ihrem Milieu unter der Maske des Pazifismus eine Rechtfertigung für die selbstgewählte Wehrlosigkeit zu verschaffen. Wenn die Feigheit zur Ehre erhoben wird, so braucht man sich später auch nie dafür zu schämen mit dem Angreifer kollaboriert und ohne Gegenwehr kapituliert zu haben.

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    • Juli 19, 2021

      Ich schätze Ihre kreativen Gedankenwege und Formulierungen! Wenn Sie LkW-Fahren als Hobby beiziehen würden, müsste man die tödlichen Konsequenzen leider durchaus beachten… Mit dem Bike muss ich aber ziemlich blöd tun, um die selbe Konsequenz herbei zu führen, wie der Amokschütze im Zuger Parlament. Hm, und häusliche Gewalt… Frust in die Pedale treten statt Griff zum Waffenschrank? Ja, wir können uns gerne fokussiert darüber unterhalten.

      Was mich auch noch Wunder nehmen würde: Wenn ich mit dem Ego-Shooter-Offizier einen Sirup trinken gegangen wäre – ihrer Ansicht nach – hätte er mich auf einen “besseren Weg” führen können oder ich Ihn? Mit meinem Feldweibel-“Kollegen”​, der seinen Dienst sehr ernst nahm, versuchte ich den Dialog, nachdem er den Telefonbeantworter seiner Freundin erst mit tausend Fluchwörter und Verunglimpflichungen gefüllt hat und eine Woche später wieder mit Verzeihungs-Bitten. War nicht sonderlich ergiebig. Ja, der Dienst bringt uns alle etwas näher. Aber nicht alle Jungs entwickeln sich zum Besten, wenn man sie in Ihrem Waffenstolz bestärkt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall, warum kneifen Sie konsequent, wenn es um das Thema Feuerwehr geht? Da geht Ihre Lebensgleichung nicht auf.

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    • Juli 19, 2021

      Weil es, Herr Barner, hier um ein Ansinnen geht, bei dem die ideologiebasierte Verfemung von Jungschützenkursen prioritär ist, sowie gleichzeitig die (nicht-) Erfüllung der Armeedienstpflicht gerechtfertigt werden soll. Und nicht um die Feuerwehr.

      Es ist genau das lgeiche wie bei Herrn Lüthi. Der will nun plötzlich übers Velofahren reden, Sie über die Feuerwehr. Eine immer wieder verwendete Methode die Diskussion in ein nicht mit dem Thema zusammenhängendes Nebengeleise zu führen, wenn man keine schlagenden Argumente für die behauptete Kernthese mehr findet…

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    • Juli 19, 2021

      “Allgemeine Wehrpflicht, in welcher der Feuerwehrdienst/Katas​​​trophenschutz dem Militärdienst gleichgestellt ist. (Seit 16 Jahren bin ich als Feuerwehrmann einsatzbereit, habe in diesem alltäglich gefragten Metier jedoch deutlich weniger Ausbildungstage absolviert als im Umgang mit Waffen…)”
      Um das geht es laut Text oben. Das wäre doch mal ein Vorschlag, über den man diskutieren könnte. Ich möchte also nicht “plötzlich” über Feuerwehr reden, sondern etwas zum Thema mitteilen, was Sie konsequent versuchen zu hintertreiben und zu verfemen….. Ich war lange bei der Feuerwehr und weiss, um was es geht.

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  • Januar 13, 2017

    – Ich habe einen Jungschützenkurs in meiner Jugend nur besucht, weil meine Kollegen auch hingingen. Ein wenig Stolz war man schon, dass die Gemeinde einem ein Karabiner gab, den man auch heimnehmen durfte (mit Verschluss). Aber damals haben wir uns gar nicht mit Politik, Krieg oder Militär befasst. Es genügte und einfach gut zu treffen. Also eher ein Sport. Ich denke, diese Kurse schaden nicht. Schiessen ist ja auch eine olympische Disziplin.
    – Ein Wort zum Militär. Ich habe von der RS (noch in der alten Kaserne Basel) bis zum Feldweibel meine Diensttage absolviert. Die letzten zwei WK’s waren mühsam. Die Sanität war durch ständige Umstrukturierung nicht mehr im Schuss. Die Ärzte in der Einheit wollten uns mehr Wissen vermitteln, wurden aber durch den vorgegebenen Stundenplan gebremst. Das EMD(so hiess e noch) hat auf ihrem Plan halt mehr Bahrenübungen als Sanitätsleistungen oder Lebensrettungen. Ich hoffe, dass heute wieder gescheiter geübt wird im Schweizer Militär. Die Sanitätsausbildung habe ich gewählt, weil man das Wissen im Privatleben auch gebrauchen kann. Das ist ja bei der Artillerie nicht gut möglich.
    – Wenn also jemand nachdem er im Militätgeweesen ist, zum Schlusss kommt, er wolle zum Zivildienst wechseln, so kann man sagen, er hat beides gemacht und entschieden. Der Feuerwehr beitreten bedeutet, für die Gesellschaft einen Dienst leisten. Und das darf immer gelobt werden.

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  • Januar 14, 2017

    Ich bin nicht sicher, ob eine Herabsetzung des Min­destal­ter für Jung­schüt­zen­kurse sinnvoll ist.

    Ich glaube aber nicht, dass dumme Sprüche und eine Armee mit dem Velo für die Landesverteidigung dienlich sind.

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  • Januar 15, 2017

    Herr Lüthi,
    Es geht hier nicht um Schiessen oder Velofahren. Das Schweizer Waffengesetz soll wieder mal eingeschränkt werden, diesmal aus Brüssel. Seit Bekanntgabe der Verhandlungen in der EU sind in der Schweiz die Waffenkäufe gestiegen und es hat sich eine breite Front von Schützen, Jägern und Waffensammlern gebildet, die sich nicht weiter durch die EU dreinreden lassen wollen. Ich weiss, dass gewisse Leute die Bewaffnung der Schweizer mit Sorgen betrachte. Aber jedes neue Gesetz am Horizont kurbelt die Waffenverkäufe an. Wir haben die viertgrösste Waffendichte auf der Welt, aber es passiert wenig. Warum? weil Schiessen hier Tradition hat. Jungschützenkurse sind ein Garant dafür, dass unsere Jungen and der Waffe ausgebildet sind. Das ist etwas was wir den USA weit voraus haben, und darum finde ich diese Gelder, über die man eigentlich nicht mal diskutieren sollte gut angelegt. Der SSV, Pro Tell. Swiss NRA und andere Organisationen werden gegen Schengen das Referendum ergreifen wenn, die EU Regeln hier eingeführt werden. Ich werde diese Organisationen mit allem was ich habe Unterstützen, denn ich bin für ein freiheitliches Waffenrecht und auch für Jungschützenkurse, an denen man Verantwortung und Respekt vor einer Waffe lernt.

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