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Juso-Molina besorgt über rechte Jugend

http://www.blick.ch/​​news/politik/juso-mo​l​ina-besorgt-ueber-r​ec​hte-jugend-jungen-​wir​d-eingetrichtert-​nur-​auf-sich-zu-scha​uen

Was ist bloss mit den Jungen los? Das dürften sich nicht wenige Linke dieser Tage gefragt haben. Während in früheren Jahrzehnten die Jugendkultur vornehmlich links geprägt war, zeigen Ergebnisse der Eidgenössischen Jugendbefragung «ch-x» ein ganz anderes Bild: Die Jugend von heute ist religiös, sportlich – und rechts.

Rund ein Drittel der jungen Männer steht der SVP nahe, erst an zweiter Stelle folgt, weit abgeschlagen, die SP. Linke Jungpolitiker runzeln die Stirn über ihre Altersgenossen.

Dass die SVP derart oben ausschwingt, hatten die Wenigsten geglaubt. «Mich erschreckt es natürlich, dass ein Drittel der Jungen der SVP nahe steht», sagt Fabian Molina, Präsident der Jungsozialisten (Juso).

Rechter Zeitgeist

Zwar befände sich auch die Juso im Aufschwung, «uns rennen die neuen Mitglieder die Türen ein», so Molina. Aber für die Zukunft mache ihm diese Sorgen. «Der Zeitgeist tickt eindeutig nicht links.»

Für den Juso-Chef ist klar, was die Jugend vom rechten, pardon, linken Weg abgebracht hat. «Das ist das Ergebnis aus 30 Jahren Neoliberalismus: Den Jungen wird eingetrichtert, nur auf sich selbst zu schauen.» Das Soziale bliebe auf der Strecke. «Das ist SVP in Reinkultur!», sagt Molina.

Toleranter denn je

Die Schweiz sei allerdings seit ihrer Gründung ein bürgerlich-konservati​​ves Land. «Ich habe nie geglaubt, dass eine Generation alleine den Sozialismus schaffen kann. Schon gar nicht meine», sagt der Zürcher.

Zudem sei die Linke ja nicht überall auf dem Rückzug. In vielen europäischen Ländern erlebe man derzeit «eine neue, starke» Linke, ist Molina überzeugt. Und auch in der Schweiz habe sich viel getan: «Wir haben zum ersten Mal eine Mehrheit für die Ehe für alle. Auch unsere Gesellschaft wird toleranter.»

– Beisst sich der Hund nicht in den Schwanz? Wenn den JUSO’s die Türe eingerannt wird, aber die Jungend von heute immer mehr Rechts sei, woher kommen denn die “Türe einrennenden”? Stimmt die demographische Entwicklung in der Schweiz etwa nicht, dass plötzlich so viele Jugendliche mehr da sein sollen, welche die Türe einrennen und immer mehr Rechts denken? “Ein Dopplereffekt?”

– Eigentlich war man in der Schweiz bisher der Meinung, dass wir eine Demokratie seien und kein sozialistischer Staat.


– Logisch gibt es Länder in denen man immer Linker wird. In jenen Ländern die denen es noch kein Sozialsystem gibt. Eine etwas “schwammige” Aussage. Wenn nur 20 Rechte oder Linke mehr in einem Land mit 100’000 Menschen sind, dann sind eine Verdreifachung und ergeben einen extremen “Aufwind” für die angesprochene Seite.


Schluss: Überlebt man sich eine solche Aussage etwas genauer, scheint es mir, dass hier einfach ein “Bodenverlierer” sich um sein “Amt” fürchtet und billige Propaganda macht in einem Pressebericht. Aber vielleicht (überzeugt nach SRF-Auftritt) sollte sich der “junge Herr” mal sich über seine polemischen Aussagen Gedanken machen. Denn mit Polemik überzeugt man Wähler vielleicht nur kurzfristig.


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Comments to: Juso-Molina besorgt über rechte Jugend
  • Oktober 9, 2015

    Die Wähler zwischen 18 und 29 haben die “Masseneinwanderungs-​Initiative” am deutlichsten abgelehnt. Insofern ist Ihre Vermutung “jung=rechts” genauso falsch wie “SVP=Volk”.

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    • Juli 19, 2021

      Danke für Ihr Vote Frau Arnold

      “Die Wähler zwischen 18 und 29 haben die “Masseneinwanderungs-​​Initiative” am deutlichsten abgelehnt”

      Dies ist und muss eine Annahme sein, denn wenn das genau definiert werden könnte, wäre der Datenschutz bei Wahlen verletzt worden. So kann es nur eine “Befragung” oder Ähnliches sein, welches eine solche Aussage macht.

      “Insofern ist Ihre Vermutung “jung=rechts” genauso falsch wie “SVP=Volk”. “

      Von dieser Schlussfolgerung geht man auch nicht aus im Bericht, oder meiner Aussage. Was angenommen werden kann, dass Jung und Alt mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht in allen Fragen gleicher Meinung sind.

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    • Juli 19, 2021

      Es gibt etwas, das sich “repräsentative Umfragen” nennt, Herr Schweizer. Und eine solche stellte fest, dass die jüngeren Stimmbürger am deutlichsten gegen die MEI waren – leider ist genau diese Gruppe aber auch am wenigsten zur Urne gegangen.

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    • Juli 19, 2021

      und was bedeutet “repräsentative Umfragen” Nicht das diese mehr Aussagt als andere Umfragen. Nur das es bei ANGEBLICHEN Wählern welche an der Abstimmung ANGEBLICH mitmachten (beides wird ja nicht überprüft) Und nein wirklich repräsentativ sind nur Wahlen und Abstimmungen!

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