1. Sonstiges

Kampfansagen, Hilfe aus Bern gefragt

Seit der An­nahme der Mas­sen­ein­wan­de­ru​​​ngs­i­ni­tia­tive ist im Tes­sin nichts Sicht­ba­res ge­sche­hen. Der Unmut nimmt zu und es wer­den Pläne ent­wor­fen, was im Tes­sin so­fort zu tun sei:

Folgende Schritte sind in Diskussion:

  1. An​​ Italien den ca, 40% Anteil der Quellensteuer nicht bezahlen
  2. Volksabst​​​immung über Bezahlung an die Weltausstellung 2015 in Mailand. Das Volk soll abstimmen, ob Italien überhaupt etwas bekommt.
  3. Melden aller Kleinlastwagen und Kastenwagen aus Italien zur Ueberprüfung.
  4. Ital​​​iener sollen neue Fahrprüfung machen, um in der Schweiz fahren zu dürfen.
  5. Betriebe melden, die keine TessinerInnen anstellen.
  6. Video über „Patroncini“ (italienische Kleingewerbler)

Zu 1) Die Tessiner Regierung überlegt sich diese Quellensteuer nicht zu zahlen, bis sich die Situation mit den Grenzgängern geklärt hat. In einer ersten Entscheidung ist das abgelehnt worden, aber es ist nicht vom Tisch.

Zu 2) Die Legapartei hat eine kantonale Initiative gemacht und genügend Unterschriften gesammelt: Man soll an Italien keine Millionenunterstützun​​​g für die Weltausstellung 2015 zahlen. Das ist ein zweischneidiges Schwert. Denn das Tessin könnte sich dort zeigen und dem Tessiner Tourismus Schub verleihen. Allerdings in einem Artikel im „Corriere del Ticino“ (wichtigste Tageszeitung) wird vermutet, dass dort auf den Bauplätzen ohne Konzept gearbeitet wird und dass alles massiv in Verzug sei.

 

http://w​​​ww.cdt.ch/primo-pia​n​o​/approfondimenti/​10​96​04/nubi-di-polv​ere​-su​llo-sciame-de​ll-e​xpo-​2015.html

 

 Zu 3) Immer mehr Kleinlaster mit italienischen Kennzeichen verkehren im Tessin, Es sind Kleinselbständige aus Italien, oft nicht gemeldet. Diese sollen konsequent überprüft werden. Es hat jedoch zu wenig Kontrolleure, die Gewerkschaften helfen kaum.

Zu 4) Ein Regierungsrat ( Gobbi  ) hat diese Forderung aufgestellt. Italiener seine zumeist egoistisch und kennen die Regeln in der Schweiz kaum oder missachten sie konsequent.

Z​u 5) Es gibt Betriebe, die nicht einmal wissen, wie man SchweizerInnen anstellt. Sie haben nur Erfahrung mit Grenzgängern.

Zu 6) http://www.youtube.co​​​m/watch?v=vJMNNb6yz​S​w​

 

Artikel​​ im Corriere di Como (Italien) zeigen, dass man besorgt ist. Die Grenzgänger sollen auch unters Kontingent fallen hat man aus Bern gehört. Man ist empört. Es wird empfohlen sich selbständig zu machen und sich als Selbständigen in der Schweiz zu melden.

 

http:​​​//www.corrierecomo.​i​t​/index.php?option​=c​om​_content&view=a​rti​cle​&id=62890&cat​id=1​4:pr​ima-pagina

​r

(E​in Artikel als Beispiel, die anderen finden Sie in dieser Zeitung)

 

Um nicht in einer Eskalation zu landen, müsste Bern jetzt sofort handeln und auch etwas gegen die Kleinselbständigen machen, die sich online anmelden können.

JETZT HANDELN !!!

 

http://ww​​​w.vimentis.ch/d/dia​l​o​g/readarticle/br-​so​mm​aruga-setzt-um/​

 

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Kampfansagen, Hilfe aus Bern gefragt
  • Juni 29, 2014

    In Sachen Masseneinwanderungsin​itiative wird gar nichts geschehen nur, dass uns die EU dafür zu büssen versucht, dass die Schweizer die Schnauze voll haben von unserer ausländischen Arbeitsplatzkonkurren​z und den ausländischen Ausnützern unserer Sozialkassen. Nicht nur das Tessin, sondern wir alle sollten uns deshalb überlegen, welche weiteren Schritte zu unternehmen sind, weil unsere Parlamentarier und Bundesräte gar nicht daran denken, die MEI umzusetzen. Eine Durchsetzungsinitiati​ve genügt nicht, aber vielleicht hilft die Ecopop-Initiative zumindest ein Stückchen weiter. Nur wird mit der Ecopop-Initiative das Grenzgänger-Problem nicht gelöst.

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  • Juni 29, 2014

    Der Bundesrat hat schon am 9. Februar 2013 gesagt, dass die Umsetzung nicht einfach werden wird und sie 3 Jahre Zeit dazu brauchen. Dieses Dilemma haben wir federführend der SVP zu verdanken, die mit unlauterer Propaganda das Volk manipuliert hat.

    Jetzt sind 4 Monate vorbei. Habt doch endlich mal etwas Geduld. Auch Bundesräte können nicht zaubern, sie dürfen dann das Ausbaden, was geltungssüchtige reiche Politiker dem Volk vorgelogn haben, bevor hier jemand gross die Klappe aufmacht, sollte er sich mal überlegen, wie ihm ihm anstelle dieser Bundesräte gehen würde, damit alles wenigstens einigermassen wieder ins Lot kommt.

    Diese MEI hat die Schweiz im Ausland noch arroganter und verhasster gemacht, als diese nach den diversen SVP-Abstimmungen wie Minarett und so Schrott, jetzt kommt man wieder mit der Lüge UNICEF hätte Gelder veruntreut,

    um negativ aufzufallen und beantwortet aus Überheblichkeit die offenen Fragen der Vimentis-User nicht,

    Frau Estermann

    wie schreibt man dem:

    SVP-konform. Man ist bzw. meint was Besseres zu sein, wenn man in dieser Partei ist, als das Fussvolk wie ich.

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    • Juli 19, 2021

      Korrektur:
      Greenpeac​e anstatt Unicef

      aber das beisst der Maus auch keinen Faden mehr ab:-)

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    • Juli 19, 2021

      Nur hat nicht der Bunesrat “das Sagen in der Schweiz, sondern der Souverän, d. h. die Volksmehrheit der stimmenden Bevölkerung.

      Nicht die SVP hat die MEI entschieden sondern das STIMMEND VOLKsmehr. Gerade weil jene die Probleme sehen und die Warnungen der Sonnenstube nicht in den Wind schlagen.

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    • Juli 19, 2021

      Urs Siegrist sagte gerade eben

      Korrektur:
      G​reenpeac​e anstatt Unicef

      aber das beisst der Maus auch keinen Faden mehr ab:-)

      Verstoss melden
      Danke! Stimme gespeichert.

      W​ohl den falschen Blog erwischt, na ja entschuldigt bei Mehrfachfakern.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Urs Siegrist
      Die Tessiner Regierung hatte schon lange vor der MEI zum Beispiel darauf aufmersam gemacht , dass der Grenzgängervertrag mit Italien so nicht mehr akzeptabel ist. Man hätte diesen Vertrag schon lange auflösen können, denn Italien hat sich nicht daran gehalten. Ich habe vor der MEI den Bundesrat darauf schriftlich darauf aufmerksam gemacht, dass das Tessin sie sicher annehmen würde. Er hat mir geschrieben, dass sie andere Informationen hätten.
      Deshalb wäre jetzt für das Tessin schnelles Handeln gefragt. Aber vielleicht hat Bern immer noch andere Informationen…..

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    • Juli 19, 2021

      Herr Urs Siegrist
      Wenn der BR wirklich gewollt hätte, wäre die Abstimmung anders verlaufen. Das Tessin hat mit seiner Annahme von 70% die Waagschale so gelegt. Uebrigens waren im Tessin die meisten Parteien dafür, um Zeichen zu setzen. Hätte BR Widmer Schlumpf den Grenzgängervertrag geändert und BR Sommaruga für das Tessin die online Anmeldubg gändert, wäre die Abstimmung nicht so verlaufen. Uebrigens Italien kennt für Schweizer keine online Anmeldung.

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    • Juli 19, 2021

      Italien hat gar keine Anreize mit der Schweiz zu verhandeln.

      Wieso auch? Unser Bundesrat, bzw. BR Leuthard verschenkt ja die Ressourcen unseres Landes lieber à Fonds perdu ohne Gegenleistung und erjammert sich dann neue Gelder (höhere Steuern, immer neu erfundene Abgaben, horende Phantasie -Vignettenpreiswünsch​e,etc.) um weiter um sich zu werfen, ganz EU-konform:

      http:/​/www.srf.ch/news/schw​eiz/schweiz-zahlt-150​-millionen-zueckerli-​fuer-italiens-bahnans​chluesse

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    • Juli 19, 2021

      Und der Ueli Maurer bezahlt Offiziere aus Nordkorea aus unseren Steuern, das erwähnt die Habegger selbstverständlich nicht.

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  • Juni 29, 2014

    Im Text zur Masseneinwanderungsin​itiative ist eine Übergangszeit von 3 Jahren vorgesehen. Natürlich hat sich bis jetzt noch nichts geändert.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig Herr Wagner : Übergangsfrist….nic​ht Beginn in 3 Jahren. Mir geht es weniger um die sofortige Umsetzung der MEI. Ich möchte, dass dem Tessin geholfen wird und Signale an Italien ausgesendet werden z. B:
      Grenzgängervertra​g mit Italien wird neu verhandelt.
      Kleinsel​bständige können sich nicht mehr online anmelden, sonder tun das auf regulärem Weg (sofort zu machen) Italien kennt nämlich keine online Anmeldung für Schweizer, die müssen einen langen bürokratischen Hürdenlauf abrennen.

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    • Juli 19, 2021

      Also die Tessiner tut mir auch leid, aber einzelne Schicksale interewssieren unsere Politiker nicht, leider.

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  • Juli 14, 2014

    Überall verwendet Herr Jossi die korrekten Namen. Nur meinen Namen jedoch verballhornt er seit Wochen – gegen die Höflichkeitsregeln in diesem Forum. Ich beende meine Namenswechsel, wenn mich wieder alle korrekt ansprechen.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig Herr WvW, wenn Sie aufhören Ihre Kommentare bei schlechter Bewertung zu löschen und dann wieder einzustellen,
      wenn Sie aufhören gegen Menschen in absolut nicht akzeptabler Form zu reagieren, zum Beispiel: ” Auf die Antwort eines Behinderten haben Sie geschrieben : Da klatscht ein Einarmiger”
      wenn Sie aufhören Menschen, die Ihnen nicht passen, wie ein Versessener zu verfolgen, indem Sie das Gleiche x mal in verschiedenen Blogs wiederholen.

      Das machen nur Sie, ich verstehe Ihre Motivation dahingehend gar nicht und wollte Ihnen zeigen wie das ist, wenn jemand dauernd auf jemandem rumhackt.

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    • Juli 19, 2021

      Warum schreiben Sie das bei Frau Habegger nicht?

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    • Juli 19, 2021

      Geehrte Frau Schopfer
      Nur Herr von Wildenstein ändert ständig seinen Namen und beschhuldigt mich, dafür sei ich verantwortlich. Wenn ich bei Andren etwas lese, was mich stört, werde ich es auch schreiben. Wenn Sie sich durch Äusserungen von Frau Habegger gestört fühlen, dann schreiben Sie es., es nützt nichts mich dazu aufzurufen, denn ich schreibe was ich für richtig halte.
      ich wünsche Ihnen einen schönen Tag

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