1. Gesellschaft

Karfreitag: Jesus stirbt am Kreuz

Karfreitag

Karfreit​​​​​​​​​ag wiederholt sich jedes Jahr von neuem, wie übrigens auch andere geistige Gegebenheiten, deren Inhalt immer in Symbolen und Farben von Malern wie dem Genius Leonardo Da Vinci dargestellt werden. Ihm ist mit “Das letzte Abendmal”ein wahres geistig spirituelles Meisterwerk gelungen.

Leonardo da Vinci wird in die Zeit jener geistig-kulturellen Umbrüche hineingeboren, die Mitte des 14. Jahrhunderts in Italien ihren Anfang nehmen. Humanismus und Renaissance – die „Wiedergeburt“ des antiken Geisteslebens –, die Fortschritte in den Naturwissenschaften eröffnen den Menschen neue Horizonte. Wie also verhält es sich mit Leonardos Abendmahl?

Uneheliche​​​​​​​​​s Kind aus dem Hügeldorf Vinci

1452 erblickt Leonardo in dem toskanischen Hügeldorf Vinci als uneheliches Kind das Licht der Welt. Er wächst bei seinem Vater auf, einem erfolgreichen Notar in Florenz. Dort tritt er mit siebzehn in die Werkstatt des Bildhauers und Malers Andrea del Verrocchio ein.

Schon früh erwacht Leonardos Interesse an den neuen Wissenschaften, am genauen Studium der Natur sowie des Menschen.

Als Leitgedanke über allem könnten seine Worte stehen:

Alles Wissen ist eitel,

das nicht in der Sinneserfahrung,

der Mutter aller Gewissheiten,

zur Welt kommt.“

Deswegen wird Leonardo sein Leben lang an der Forderung sinnlicher Anschaulichkeit festhalten. In seinem „Traktat über die Malerei“ schreibt er:

„Du wirst die Gestalten in solcher Bewegung machen, dass sie ausreicht zu zeigen, was diese Gestalt in ihrem Gemüt hat.“

Das letzte Abendmahl von Leonardo da Vinci

Das eigentliche Mysterium des Bildes “Das letzte Abendmahl” liegt darin, dass es jedem Menschen der Symbole deuten kann auch unmittelbar offenbart, nämlich welcher Apostel Jesus an die jüdischen Pharisäer verraten wird für schäbige 30 Silberlinge. Wie könnte man dies denn bildlich darstellen? Was steht symbolisch für “Leben”?

Wahrheit liegt im Hintergründigen, verborgenen, diese muss man suchen, und wer sucht der findet auch was er geistig sucht, und zwar dort wo wir sie am Wenigsten vermuten, z.B. in den (noch echten) spirituellen Märchen. So fragt ein irdischer König jede seiner drei Töchter wie sehr sie ihn denn lieben würden. Die Älteste, wie Diamanten, sehr gut, die Nächste, Vater ich liebe dich so fest wie Gold, gut, und die jüngste: Vater ich liebe dich so sehr wie Salz. Erzürnt beschimpfte und verstiess er sie. Er jagte sie sprichwörtlich “zum Teufel.” Danach musste er schmerzhaft erst erfahren, wie fade das Leben ohne Salz (Lebenselexier) ist, und man ohne sogar sterben muss. Auch im Volksmund gibt es ja schon die Formulierung: “Salz des Lebens”. Also Salz bedeutet leben dürfen, kein Salz den physischen Tod. Also hat Leonardo beim rechten dem Arm (2. Apostel links von Jesus im grünen Gewand) ein kleines Gefäss das umgefallen, Salz verschüttet ist, so Judas markiert, der das Leben Jesu verschüttet, hinweg nimmt. Ganz einfach, kein Salz, kein Leben. Auch umklammert seine rechte Hand die Geldbörse, welcher den Lohn seines „Verrates“ enthält.

Inhaltlich gleiche Bedeutung von Salz i.d. Literatur:

“Wo kein Gott ist, da ist kein Salz und kein Halt”
Gottfried Keller

“Ein schlimmes Zeichen ist es, Don Enrique, dass Ihr das Salzfass eben umgestossen.”
Heinrich Heine,

“Es ist furchtbar, im Meere vor Durst zu sterben. Müsst ihr denn gleich eure Wahrheit so salzen, dass sie nicht einmal mehr – den Durst löscht?”
Friedrich Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse

“Salz ist unter allen Edelsteinen, die uns die Erde schenkt, der Kostbarste.
Justus von Liebig (1803 – 1873)

Geld ist heute das “Lebensblut” materialistischer technologischer “Zivilisation”.

Solange es durch alle Teile des Körpers zirkuliert und jede Zelle ernährt, ist die Zivilisation gesund. Wenn aber GIER und MONOPOLE den Strom blockieren oder behindern, entstehen KRANKHEITEN, VIRENSEUCHEN, ARMUT und ENTBEHRUNGEN. Dies alles plagt das Volk und STAGNATION, INFLATION und BANKROTTE plagen Industrie und Geschäftswelt.

Judas der Inbegriff jeden Verrates?

Judas ist auch nicht, so wie z.B. die röm. kath. Kirche ihn uns stets dargeboten hat die Inkarnation des Bösen schlechthin. Er war in Wahrheit der Apostel der Jesus ALLES zugetraut hat, dass seine Macht so gross ist dass ihm ALLES möglich ist, dass er die Macht besitzt das römische Heer mit einem Finger schnippseln zu vernichten. Insofer hat er Jesus NICHT verraten, nur falsch verstanden. Denn Jesus lehrte auch: “Mein Reich ist nicht von dieser (materiellen) Welt, und gebt dem Kaiser was des Kaisers ist. Judas hat also nur die geistige Ebene NICHT begriffen, richtig erkannt. Solche Menschen bezeichnete Jesus mehrmals als geistig „Blinde“, arme Menschen. Judas dachte, spätestens wenn die Römer ihn auspeitschten, bis aufs Blut foltern, Jesus die Römer vernichten, damit die Juden vom römischen Joch endlich befreien würde. Jesus Tod tat ihm danach darum sehr leid, er erkannte nach Jesu Tod zu spät seinen Irrtum, schämte sich, war verzweifelt über sich selber, weshalb er sich dann aufgehängt hat. Jeder klar denkende Mensch muss zwangsläufig zu selber dieser Schlussfolgerung kommen. Darum sollten wir alle, vor allem aber Politiker/Innen mit Vorbildfunktion, immer Andersdenkende immer zuerst einmal zu verstehen versuchen, was ihre eigentlichen Beweggründe sind für ihre abweichende Meinung. Also nicht wie heute leider üblich, völlig unreflektiert politisch Andersdenkende verunglimpfen, verachten, einfach ignorieren. Solches mündet immer im Rufmord und Gewalt.

Und noch dies, fast hätte ich es vergessen, der 1 Apostel links von Jesus ist bei Leonardo da Vinci nicht etwa Johannes, sondern gut erkennbar an ihren feinen weiblichen Zügen ein Weib (von weiblich), Maria die Jesus (geistig) liebster Jünger war.

Die geistige Botschaft Jesus Christus lautet: “Die höchste Form der LIEBE ist der sein Leben opfert für seinen Nächsten. Am Karfreitag stirbt Jesus voller Qualen, gekreuzigt durch die Römer, die damalige irdische Grossmacht.

Ja ich weiss, heute in der “modernen Zeit” interessiert dies nur noch Wenige, das ist ja gerade das traurige daran. Eine Mehrheit der Menschen “vergöttert” ausschliesslich den “Mammon”, das GELD & all den materiellen Besitz & Klim-Bim. Der “moderne” Mensch zelebriert seit der Globalisierung doch nur noch den “Tanz um das goldenen Kalb” . Dies ganz nach dem Motto: “Hast du was, bist du was.” Wo aber bleibt die geistige LIEBE ? Die höchste Form der Liebe hat der, welcher sein Leben hingibt für seine Nächsten. Dies sind die Familien-, die Gemeinde-, die Kantons- und die Landesmitglieder. Sagte Jesus nicht: “Liebe deine Nächsten wie DICH SELBST”. Sich selber annehmen, lieb gewinnen mit den verschiedenen Talenten die in uns ALLEN innewohnen seit Geburt. Somit ist jeder Mensch einzigartig, jeder auf die eine oder andere Art also ein “kleiner Leonardo da Vinci”. Mit unseren Talenten vermögen wir ALLE eigenständig unser Leben zu gestalten, verantwortungsvoll in Würde, in Freiheit. Also nicht fremdbestimmt, gar unterjocht und versklavt von einer irdischen Macht.

Zuallererst fällt einem doch auf, dass die 12 Apostel in 4 dreier Gruppen aufgeteilt wurden, analog dem Frühling, Sommer, Herbst, & dem Winter, somit Natur, die Schöpfung repräsentierend. Die 12 Apostel welche auch analog die 12 Monde im Zodiac bedeuten. Die Farben, die Gestik der Hände, die Gegenstände auf dem Tisch, alles dies hat hier bei Leonardo Da Vinci eine tiefere, ganz bewusste spezifische Bedeutung. Dies macht das Bild meiner Meinung nach zu einem einzigartigen Kunstwerk, weil es so ein Chinese, Japaner, Mongole, Franzose, Italiener, Schweizer ect. zu deuten vermag, ohne dass dies in Worten erklärt werden müsste. Er/sie kann es geistig erkennen, entziffern, und so selber darin “lesen”, sofern er nur genug interessiert ist,

an dieser etwas anderen Art in der Mystik eines Leonardo da Vinci,

von OSTERN eben. Bekanntlich hat kein Prophet oder religiöser Erneuerer je etwas schriftlich hinterlassen. Warum wohl?. Eben weil man geschriebenes leicht umdeuten, verfälschen kann zum eigenen Vorteil und eigener Machtausübung über diese “gläubigen”, jedoch geistig “blinden” Menschen.

IM ZENTRUM DANN JESUS CHRISTUS, IN SICH GEKEHRT, DIE LINKE HAND OFFEN, GLEICH DIE GEBENDE,DIE RECHTE ERGREIFEND. DAS GEWAND ROT (MÄNNLICH) & BLAU (WEIBLICH) GETEILT, ER HAT DEN STÄRKSTEN TRIEB DES MENSCHEN, DEN SEXUALTRIEB VERGEISTIG, SOMIT BEREITS SUBLIMIERT. DAS HEISST ALS MANN DAS WEIBLICHE IN SICH BEREITS VEREINT.

ER WAR SO ALS “MENSCHENSOHN” GEISTIG BEREITS EIN VOLLKOMMENER.

NEHMEN WIR ROTE FARBE UND BLAUE UND VERMISCHEN DIESE UNTER-EINANDER, BEKOMMEN WIR SYMBOLISCH TREFFEND BORDEAUROT, AUCH ALS KARDINALSFARBE BEKANNT. IN DER RÖM. KATH. KIRCHE KANN EIN KARDINAL PAPST WERDEN, NENNT SICH DANN “STELLVERTRETER GOTTES AUF ERDEN”.

Doch Hand aufs Herz, wieviel der röm. kath. Pfarrherren und Kardinäle haben ihren Sexualtrieb submiliert, sind wahrhaftige Geistliche?

Hat die aktuelle Corona-Virus-Krise nicht auch etwas mit dem Karfreitag, mit Ostern zu tun?

1. Bein Aufstehen heute an Karfreitag kamen mir spontan folgende Gedanken: Haben wir jetzt diese Corona-Krise nicht unbewusst selber heraufbeschworen resp. “verdient” zur Einkehr in die Stille?. Zwangsverordnet sicher, auch wenn die Bundesräte/Innen ganz andere Motive hatten. Trotzdem, gerade dadurch haben wir doch eine grosse Chance bekommen, einmal sinnbildlich nachzudenken, kritisch aber undogmatisch alles bisherige zu hinterfragen, und was gerade jetzt passiert. All jene die nicht mehr zur Arbeit können, denen man ihren Kleinbetrieb, ihren Handwerksbetrieb vom Bundesrat einfach geschlossen hat. Sind wir alle nicht so ebenfalls (symbolisch) heute an Karfreitag ohnmächtig (ohne Macht) gemacht von der Obrigkeit ans “Kreuz” geschlagen worden? Unsere Hände, unsere Füsse können wir diese denn noch bewegen, zur Arbeit gehen, für unser irdisches überleben denn noch benutzen? Wie viele werden aus Not Selbstmorbegehen, in Massen Konkurs anmelden müssen?

2. Ist es da nicht ein grosser Trost, was uns Jesus leibhaftig vorgelebt hat, wie wir ihm nacheifern sollten? Dies hat er folgendermassen formuliert: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das (geistige) Leben, keiner kommt zum Vater (nach dem Corona-Virus Tod z.B.) denn durch mich”. Wir Menschen von heute ist uns nicht grossteils schon jeder Bezug zu diesem geistigen Weg verloren gegangen? Jedoch nach den Schöpfungsgesetzen erzeugt jedes “aus der Mitte fallen”, von einem Extrem ins andere Extrem heraus?. Ist es denn nicht extrem, noch letztes Jahr, wie jedes Jahr zuvor, kannte die Mehrheit Karfreitag und Ostern ausschliesslich als zusätzliche 4 Tage Ferien, wo man mit Kind und Kegel nach Süden fuhr, resp. vor dem Gotthard dann Stunden im Stau “verloren” hat. Dies ohne selber dann Nachzudenken, warum tun wir uns dies an? Also umzukehren und schon damals zu Hause zu bleiben.

Durch diese politischen Zwangsmassnahmen: “Bleibt alle zu Hause”, sind unsere Arme und Beine symbolisch so nicht auch ans Kreuz gefesselt, verdammt zur Untätigkeit?.

3. Das Kreuz ist ja auch noch ein symbolischer Gegenstand, so wie Leonardo da Vinci symbolisch malt. Der senkrechte Balken steht für die Materie, der waagrechte für das geistig seelisch spirituelle, unser Seelenheil. Durch das Corona-Virus werden wir ALLE – ob wir es wollen oder nicht – gezwungen jetzt uns mit dem eigenen Tod uns zu beschäftigen. Angst kommt wahrscheinlich auch auf mit den Fragen: Was habe ich falsch in meinem Leben, was richtig gemacht? Das letzte Hemd hat bekanntlich keine Säcke. Was nützt uns dann Besitz und Geld? Habe ich gut getan als Mutter mein Baby viel früh in eine Kitts zu “entsorgen”, nur um einen Mercedes fahren zu können?. Die Eltern vielleicht herzlos einfach in ein Altenheim abgeschoben, aus den Augen, aus dem Sinn, wo sie innert kurzer Zeit vereinsamt in sich sichtbar zusammenfallen?

4. Mit dem generellen Corona-Hausarrest sind z.B. die zuvor ausserhalb arbeitenden Mütter” jetzt gezwungen, resp. haben die Chance bekommen, sich um ihr Kleinkind endlich selber zu kümmern, es um-, und zu versorgen, ihm ihre Nähe, damit ihre Liebe für sie wahrnehmbar zu schenken. Das Kleinkind erlebt dadurch, ja ich bin es Wert dass Mutter sich persönlich um mich kümmert. Ich darf sein so wie ich bin, und muss nicht so sein wie andere es wollen, dadurch fremdbestimmt.

Wer es bis dahin ausgehalten hat zu lesen, dem möchte ich jetzt endlich das Mysterium von Leonardo da Vinci ‘s “Das letzte Abendmahl” aus seiner Perspektive der Naturgesetze und Symbole versuchen zu vermitteln.

Jesus Christus hat uns diesen geistigen Weg exemplarisch selber vorgelebt, in seiner ganzen Radikalität, damit ihn wohl auch der “Dümmste & Verstockteste” begreifen möge. Dies sofern er den guten Willen dazu noch aufbringt, denn wo ein Wille, ist auch ein Weg.

In diesem Sinne allen schöne & besinnliche Ostertage.

“Es geht eine grosse und ewige Schönheit durch die ganze Welt,

und diese ist gerecht über den kleinen und grossen Dingen verstreut.”
Von Rainer Maria Rilke

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/11/Giampietrino-Last-Supper-ca-1520.jpg

Wer noch mag, die ganze Symbplik des Bildes, jedes Apostels interessiert, kann hier nachschauen:

https:​​​​​​​​​//www.vimenti​s​.​c​h​/​d​/​d​ialog​/r​ea​da​rt​ic​le​/o​​st​​ern​-da​s-l​etz​t​e-​a​be​n​dm​a​l-vo​n​-le​o​nar​d​o-d​a​-vi​​n​ci/​

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Comments to: Karfreitag: Jesus stirbt am Kreuz
  • April 11, 2020

    Es sind aber nur 11 Apostel auf diesem Bild. Die sechste Person von links ist eine Frau.

    Die Frau von Jesus Christus – Maria Magdalena?

    https:/​/www.panoptikum.net/m​aria-magdalena/

    Au​ch auf dem Original ist eindeutig eine Frau zu erkennen.

    https://de.wikipedi​a.org/wiki/Das_Abendm​ahl_(Leonardo_da_Vinc​i)#/media/Datei:Last_​Supper_by_Leonardo_da​_Vinci.jpg

    Aus welchem Grund fehlt bei diesem Abendmahl der 12. Apostel?

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    • April 11, 2020

      @ Herr Brian Bader

      Ja Sie haben natürlich Recht, der sechste Apostel von links ist eine Frau, nämlich Mariia Magdalena, sagte ich ja. Nach Leonardo ist nämlich auch eine Frau ein Mensch, kann und darf ein Apostel von Jesus sein, sogar der liebste Apostel. Sie ist Jesus geistig auch am nächsten, darum trägt sie bei Leonardo das genau gleiche Kleid wie Jesus, nämlich in blau und rot aufgeteilt. Es bedeutet, auch Maria hat als Frau bereits das männliche Prinzip vollständig in sich vereint wie Jesus, beide sind also ganzheitlich, bereits geistig vollkommen. Ihre Weiblichkeit unterstreicht Leonardo indem er ihre Hände verschränkt malt, Symbol der Ruhe, der Passivität. Das weibliche Element ist Wasser, passiv, das männliche das Feuer, aktiv. Nach Leonardo ist das Weib also mehr als befugt Priester zu werden, ja die röm. kath. Kirche sieht dies ganz anders ich weiss, aber warum das werden Sie bestimmt jetzt gut selber leicht noch herausfinden.

      Alle​ übrigen Apostel fuchteln mit ihren Händen scheinbar wild absichtslos umher, doch jede Handstellung hat ihre geistige Bedeutung, wie der Himmel, der Ziodac selbe ja auch, im Grossen wie im Kleinen, im Oben wie Unten. Die Zwölf Apostel sind analog der zwölf Monde, also der Monate aufgeteilt in Vier Gruppen zu je drei Aposteln, die Quadratur des Kreises in der realen Schöpfung.

      Der 1. Quadrant, die Apostel 1/2/3 als Beispiel:

      Der 1. Apostel: Von vorne betrachtet, der Apostel rechts aussen markiert den Beginn des Lebens, es ist der 21. März des Jahres im Zodiac, representiert das Prinzip eines; Energie schiesst in den Raum, die Knospen i.d. Natur öffnen sich in der Analogie der Schöpfung, Farbe rot, Handbewegung dieses Apostel einfach nach vorne in den Raum greifend, Element Feuer, der Widder am Zodiac. Man erkennt ihn am Menschen gut, weil er einfach noch ohne jede Reflektion einfach wild feurig “tätig” ist. Der Widder ist als “Schutzli” darum sehr gut in der realen Welt zu erkennen.

      Der 2. Apostel: Dieser Apostel umfasst mit beiden Händen diesen vom Widder erschlossenen Raum, schliesst in ein, markiert sozusagen das Revier, Element Erde, darum hat sein Hemd die Farbe braun, der Stier im Zodiac als Apostel.

      Der 3. Apostel: Er verkörpert das Prinzip der Funktionalität, i.d. Materie ist es z.B. dann der Bauer, der im 3. Schritt des Lebens dann eben das eingezäunte Revier, z.B. dieses Land mit dem Pflug bearbeitet & bepflanzt. Der Apostel Zwillinge erfüllt die Funktionalität in diesem materiellen Raum.

      Usw, hier sind alle vier Quadranten ausführlich beschrieben:

      https​://www.vimentis.ch/d/​dialog/readarticle/os​tern-das-letzte-abend​mal-von-leonardo-da-v​inci/

      Herr Brian Bader wünsche Ihnen noch ganz herzlich schöne besinnliche Ostertage.

      Und schön zu Hause bleiben, so bleiben sie gesund.

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    • April 11, 2020

      An der rechten Seite von Jesus (im Bild links) sitzt Johannes der Apostel (nicht zu verwechseln mit Johannes der Evangelist). In der Bibel heisst es: “der Jünger, den Jesus sehr liebte”. Ich habe noch nie gehört, dass eine Frau beim Abendmal dabei war.

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    • April 11, 2020

      b rabe, es geht nicht darum, ob Magdalena am Abendmahl teilgenommen hat, sondern wer Da Vinci auf diesem Gemälde hineingemalt hat. Nehmen Sie eine Brille zu Hand, dann erkennen auch Sie, dass die Person auf dem Bild eine Frau darstellt.

      Hier eine Vergrösserung:

      htt​ps://upload.wikimedia​.org/wikipedia/common​s/a/a9/Juan_en_La_%C3​%9Altima_Cena%2C_de_L​eonardo_da_Vinci.jpg

      Die Frau darauf ist bestimmt nicht Johannes.

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    • April 11, 2020

      @b. rabe

      Natürlich die r.k.Kirche nie vertreten dass Maria zu den 12 Jüngern Jesu gehörte. Auch wurde in der Bibel – verfasst 70 Jahre danach – sehr vieles einfach weggelassen wurde bis alles den irdisch Machtbesessenen passte.

      Dazu studiere man nur ein klein wenig die erforschte Geschichte der Kirche im Mittelalter.

      Es muss doch für jeden eigenständig denkfähigen Menschen fassbar sein, dass Christus niemals die Frau abwertete gegenüber dem Mann. Was eben auch die fast total vermännlichten Genderistinnen zu ihrem Leidwesen nicht sehen können. Ihr schöpfungs- und karmabedingtes Weib sein unbewusst total ablehnen, ja hassen noch ihre Restweiblichkeit, eben das was noch übrig geblieben ist.

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    • April 11, 2020

      Wir können leider Leonardo nicht mehr fragen, ob er eine Frau oder einen Mann darstellen wollte. Im Museum Leonardo da Vinci in Rom ist die Person neben Jesus eindeutig als Johannes bezeichnet. Aber vielleicht irren sich die Experten in Rom.

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    • April 13, 2020

      Sie müssen kaum Leonardo da Vinci fragen, Sie müssen nur ihre Augen aufmachen,

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    • April 14, 2020

      Herr Forestier,
      ich kann der Person neben Jesus leider nicht zwischen die Beine sehen. Vielleicht können Sie das?

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    • April 16, 2020

      Gut, an den Gesichtszügen würde ich auch auf eine Frau tippen.
      Es ist bekannt, insbesondere in apokryphen Schriften, dass Jesus auch Frauen als Jüngerinnen hatte. Maria-Magdalena war seine Lieblingsjüngerin.


      Und wir wissen laut kanonischer Bibel nicht, wer an der Hochzeit zu Kanan (wo Jesus Wasser in Wein verwandelte) das Hochzeitspaar war.
      Was wäre, wenn es Jesus selbst mit Maria-Magdalena gewesen wäre?–

      Dann wäre nämlich die Frage auf dem Bild von Leonardo da Vinci beantwortet.–

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    • April 21, 2020

      Das sind Fantasmen, Herr Wobmann. Man weiss ganz sicher, dass bei der Hochzeit von Kana Jesus NICHT der Bräutigam war.
      Die Geschichte dieser Hochzeit ist in Joh.2 nachzulesen. Vor der Szene mit der dann erfolgten Weinverwandlung heisst es:

      „Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war dort. 2 Aber auch Jesus wurde samt seinen Jüngern zur Hochzeit geladen. 3 Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein. 4 Jesus spricht zu ihr: Das kann uns doch egal sein, Mutter. Meine Stunde ist noch nicht gekommen!“

      Das ist wohl schwer mit ihm in der Rolle des Bräutigam zu vereinbaren.

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  • April 11, 2020
    • April 11, 2020

      Dass der Hottinger nicht unbedingt mit Intelligenz gesegnet ist, sein Gott hat ihn da vernachlässigt, hat der Hottinger doch mal einem Autor wegen Ehrverletzung gedroht der diesen Link postete https://www.der-posti​llon.com/2011/04/grot​eil-der-deutschen-dan​kbar-dass.html
      Krieg ich jetzt auch eine Ehrverletzungsklage unlieber Hr Hottinger?
      Eigentlich ist das ganze Gerede vom Hottinger sinnlos, auch die Berufung auf das Phantasiewesen Gott und das Märchenbuch Bibel.
      Statt sich auf das Menschliche zu besinnen wird auf irgendwelche Phantasien berufen. Ach ja den angeblichen Jesus, es gibt keine Beweise für ihn. Und zur Erinnerung. Auch wenn was in einem Buch steht ist das kein Beweis. Dann müssten Schneewittchen und die 7 Zwerge ja real sein.

      Zu bedenken zum heutigen Tag: alles hat ein Ende, auch die Erde. Wenn die Sonne weg ist, wird es düster. Ja die Sonne scheint nicht unendlich. https://www.wissensch​aft.de/allgemein/tite​lthema-wenn-die-sonne​-die-erde-frisst-fluc​ht-vor-dem-sonnentod/​

      Geniesst die Ostern —- solange es die Erde noch gibt —- 😉
      Ach ja was macht der angebliche Gott wenn die Erde weg ist?

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    • April 13, 2020

      Herr/Frau Meili

      Aus welchem Erdloch seit denn Ihr gekrochen, keine Kinderstube, kein Respekt vor Andersdenkenden, keine Manieren,

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    • April 16, 2020

      @Ch. Meili
      Das mit den “Ehrverletzungsklagen​” lassen wir da lieber mal weg.
      Bringt eh nichts als nur viel Aufwand und Zeitverschwendung, wo man doch Sinnvolleres machen kann.

      Dass aber Gott ein “Phantasiewesen” sein soll und die Bibel ein “Märchenbuch”, entspricht schon gar nicht der Wahrheit.–
      Natürlic​h wurde die Bibel von Menschen geschrieben, und sie wurde sogar erst im 4.Jh.n.Chr. zusammengestellt; aus diversen Evangelien und Briefen auf Pergamentrollen.
      Von​ diesen gab es ursprünglich sogar noch mehr als diejenigen Evangelien, welche man heute in der Bibel vorfindet.
      Viele wurden von der Romkirche als apokryph verboten und fanden deshalb keinen Eingang in die kanonische Bibel.

      Dass es aber GOTT selber nicht geben soll, ist schon eine besondere Behauptung, die auf keiner Grundlage fusst.
      Schon die Höhlenbewohner glaubten an einen oder mehrere Schöpfer-Gott/ Götter. Auch der Glaube an ein Weiterleben nach dem leiblichen Tode war damals üblich, so wie auch heute noch die indigenen Völker ALLE ein spirituelles Weltbild zu Eigen haben!–
      Das kommt NICHT von ungefähr, Frau Meili.–

      Ja, seit Menschengedenken gab es immer wieder Menschen, welche ausserordentliche Fähigkeiten besassen, mit dem Jenseits zu kommunizieren.
      Wenn da wirklich nichts dran wäre, sondern nur Träume/Phantasien, dann wäre dieses Phenomen schon längst als ein Solches entlarvt worden.–
      Ist es aber nicht!!–

      Es gibt auch heute noch nahmhafte Wissenschaftler, welche an Gott glauben und an ein Weiterleben nach dem leiblichen Tod.

      DIESES WISSEN GEHÖRT ZUM GEISTIG-KULTURELLEN ERBE DER MENSCHHEIT!–
      Und wir lassen uns, Frau Meili, dieses Wissen nicht von ein paar Materialistischen/Ath​eistischen Grünschnäbeln wegnehmen, welche vor ca 300 Jahren viel Staub aufwirbelten und immer noch meinen, sie hätten die “Weisheit mit Löffeln gegessen”.
      Genau dieses materialistische Denken, welches diesen Leuten innewohnt, hat zu den Umwelt-Problemen beigetragen, in welchen wir uns heute noch befinden.
      Materialis​mus der damit untrennbar einhergehende Egoismus trägt also nichts zur Lösung unserer Probleme bei, im Gegenteil, sie werden verschlimmert.–

      W​enn Sie sich mit der oberflächlichen Erklärung der materialistischen Schulwissenschaftler,​ wie die Welt und das Universum entstanden sein soll (Urknall), zufrieden geben, ist das Ihre Sache.

      Ich jedenfalls bin mit so einer rudimentären und nicht durchdachten These nicht zufrieden und gehe nach wie vor von einem Urschöpfer-GOTT aus, welcher durch Gedankenkraft das materielle Universum schöpfte/erschuf.
      Un​d da diese materielle Schöpfung nicht einfach aus dem Nichts entstanden ist, gehe ich auch davon aus, dass es VOR der materiellen Schöpfung noch eine Geistige Schöpfung gegeben haben muss.
      Von DORT stammen wir nämlich, und werden dereinst auch wieder (nach vielen Inkarnationen) dorthin zurückkehren.–

      Da​mit habe ich Ihnen auch Ihre letzte Frage beantwortet.

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  • April 11, 2020

    Der Hottinger vergass zu erwähnen dass die Sekte Christentum (eine Abspaltung vom Judentum) dieses Ereignis kopiert hat, wievieles anderes. Und klar: vieles kommt auch aus dem Judentum das wiederum bei anderen Völkern klaute. Es gibt wohl keine Religion als das Christentum das soviel bei anderen Völkern geklaut hat, gäbe es ein Copyright das Christentum müsste jedes Jahr Milliarden zahlen.

    Das christliche Osterereignis ist wie vieles (Ereignisse und Ideen, z.B. Erschaffung der Menschen, das Paradies usw usw) viel früher von anderen Völkern erfunden worden.
    Bevor Mithras starb, hielt er mit zwölf Jüngern ein letztes Abendmahl. Dabei wurden Brot oder Fleisch, Wasser oder Wein gereicht.
    Mithras wurde begraben und erstand auf von den Toten.

    Mithras war als Sonnengott, der Sonntag geweiht, eben jener Tag an dem bis heute die Christen ihren offiziellen Gottesdienst ausüben.

    Wichti​gstes Symbol des Mithraismus war das Kreuz.

    Der höchste Mithras-Priester trug als Amtszeichen eine phrygische Mütze – die »Mitra«, der Vorläufer der Bischofsmütze. Seinen Körper kleidete ein rotes Gewand, er trug einen besonderen Ring und den Hirtenstab.

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    • April 12, 2020

      Zum Glück haben wir das Frölein Meili, das uns die Christliche Religion erklärt. Die weiss nämlich besser als alle anderen, dass Ostern, das wichtigste Fest der Christen, eigentlich einem komischen Sonnengott geweiht sei.
      Die Angst davor, dass die Bibel die Wahrheit erzählt ist zu gross. Die Selbsterkenntnis wäre zu schwer zu ertragen für die Grossschnorri und Christenhasser.

      Hi​er nur zur Info aus Wikipedia:

      Mytholo​gie
      Man weiß nur wenig Genaues über den römischen Mithraskult und seine Mythologie. Das hat zwei Hauptgründe: Zum einen war der Kult in seiner römischen Variante eine Mysterienreligion, deren Anhängern streng verboten war, Konkretes über Glaubensinhalte und Rituale zu erzählen oder niederzuschreiben. Zum anderen bemühte sich das siegreiche Christentum, die Erinnerung an den Mithraskult zu unterdrücken. Daher ist es nahezu unmöglich, Sicheres zum Mithraskult zu sagen (auch wenn in der Forschungsliteratur teils anderes suggeriert wird). Fast alles ist umstritten.

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    • April 16, 2020

      @Ch. Meili
      Gerade die Auferstehung verstehen die Juden anders:
      Die Juden glauben an eine leibliche Auferstehung und dass NUR Juden auferstehen werden; welches dann die Auserwählung von ihrem “Gott” Jahwe betonen soll.
      Jesus hingegen ist zwar auch leiblich auferstanden, aber nicht, um zu beweisen, dass es ein ewig- materielles Leben hier auf Erden gäbe, sondern dass wir Menschen Geistig-Seelisch in einem feinstofflichen Körper auferstehen und in einer anderen Dimension weiter leben!–
      Ja, Jesus predigte ein geistseelisches Weiterleben nach dem leiblichen Tod!!-

      Ganz im Gegensatz zu den Sadduzäern, welche von einer Ganztod-Theologie ausgingen (wie übrigens auch diverse moderne Theologen).

      Aber Jesus warnte auch vor den Irrlehren der Pharisäer und Sadduzäer; siehe: Matth. Kap. 16, 6 bis 12.

      Fazit:
      Die damaligen Juden (insbes. die Pharisäer, Sadduzäer, Zeloten) hatten ein ganz anderes (materialistisches) Verständnis von “Auferstehung”, als Jesus und die Frühchristen, welche ein spirituelles Verständnis hatten.

      Uebriges gibt es sehr wohl noch eine andere Religion, welche noch mehr Ideen von Anderen geklaut hat: Der Islam!–
      Dieser hat fast nur Ideen aus dem Judentum und Christentum geklaut, diese dann aber noch zu seinen Gunsten verdreht.–

      Wenn es dieses von Ihnen besagte Copyright geben würde, wäre der Islam finanziell noch viel schlechter dran, als das Christentum.

      Es war die römische Kirche, welche den Mithras-Kult mit dem Christentum vermengte.
      Die Romkirche hat auch viele Lehren des Urchristentums verändert.

      Darum unterscheide ich zwischen Kirchentum und Christentum.

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    • April 18, 2020

      Die Bibel erzählt in vielerlei Hinsicht die Wahrheit, Herr Knall, das weiss man. Speziell das alte Testament ist voller geschichtlicher Anspielungen, die durch archäologische Forschung belegbar sind. Was allerdings die in der Bibel enthaltene Mythologie angeht, das steht teilweise auf mehr als nur wackligen Beinen.

      Auch heute werden Bücher geschrieben die eine fiktive Geschichte in einer realen Umgebung erzählen. Wie zum Beispiel Harry Potter, der auf einem Besen über das reale London hinwegfliegt, in der realen Grafschaft Surrey lebt (wenn er nicht auf dem fiktiven Hogwarts-Internat ist), und vom realen Bahnhof Kings Cross, aber vom fiktiven Gleis 9 3/4 abfährt.

      Es wird oft versucht aufgrund der belegbaren Inhalte der Bibel auch die mythischen Teile für “belegt” zu erklären … was natürlich Unsinn ist.

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    • April 19, 2020

      Bibel = Harry Potter, Herr Wagner. Ja dieses Niveau gibt es auch bei frommen Eiferern. Die lehnen den Harry Potter ab, weil sie darin eine Dämonenerzählung sehen, welche sie offensichtlich, aber mir nicht verständlich, auf derselben seelischen Wichtigkeitsstufe einordnen, wie die Geschichte von Jesus.

      Aber wenn Sie die Wahrheit der Bibel erforschen wollen, können Sie das einfach tun wenn Sie sich folgende Frage stellen: Was würde es für mich bedeuten, wenn wissenschaftlich nachgewiesen würde, dass zum Beispiel Moses die zehn Gebote nicht von Gott diktiert erhalten, sondern abgeschrieben hat? Oder wenn ein historischer Beleg dafür vorgelegt würde, dass Judas nicht dreissig, sondern vierzig Silberlinge dafür erhielt, Jesus für die Schergen der Hohepriester per Kuss kenntlich zu machen? Usw.

      Wären dann die Wahrheiten, die in diesen Erzählungen offenbart werden weniger wahr?

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    • April 19, 2020

      Die Wahrheiten wären nicht weniger wahr, Herr Knall. Sofern es Wahrheiten sind. Und durch den Beweis einer Wahrheit werden nicht automatisch andere Erzählungen gleich mitbelegt. So kann man nicht sagen “Die Bibel enthält nur Wahrheiten”, nur weil beispielsweise die in der Bibel erwähnte Zerstörung Babylons durch die Perser geschichtlich nachweisbar ist.

      Ich halte es für sehr sicher das Moses die 10 Gebote selbst geschrieben hat. Die Gottesgeschichte war nur Hilfe um seine Autorität zu festigen. Hätte er einfach nur gesagt “ich gebe euch dieses Gesetz” wäre das schwieriger gewesen. Eine ähnliche Geschichte ist die von Joseph Smith, der die Mormonen mit der Geschichte gegründet hat das ein Engel ihm goldene Platten mit dem Inhalt des Buchs Mormon offenbart hätte, aber andere diese Platten nicht sehen dürften … wer es glaubt …

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    • April 19, 2020

      So, so, Herr Wagner. Man kann also nicht sagen „die Bibel enthält nur Wahrheiten“? Kann man den sagen, die Bibel enthält auch Unwahrheiten? Welche denn?

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    • April 19, 2020

      Was soll das, Herr Knall? Warum reissen Sie meine Aussage aus dem Zusammenhang? Ich habe sinngemäss erklärt das man nicht einfach weil einzelne Inhalte der Bibel historisch belegt sind, davon ausgehen kann das auch der Rest der Bibelinhalte belegt ist.

      Auf der anderen Seite kann man nicht einfach weil Teile der Bibel nicht belegt sind davon ausgehen das diese Teile unwahr sind. Ich bin kein Atheist, ich bin Agnostiker. Ich kann Ihnen nur sagen an was in der Bibel ich nicht glaube, so lange man mir nicht das Gegenteil beweist: das sind angeblich von Gott inspirierte Phrophezeiungen und Wunder, und ich glaube auch nicht an die Geschichte von Jesus als Gottes Sohn (das es einen Jesus gegeben hat halte ich dagegen für sehr gut möglich).

      Differen​​ziertes Denken, Herr Knall. Ich sage es Ihnen immer wieder. Würden Sie nicht ständig zwischen Schwarz und Weiss “ausschlagen”, sondern sich mal auf die Grautöne einlassen, könnte man halbwegs vernünftig mit Ihnen diskutieren. Darauf hoffe ich allerdings schon sehr lange.

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    • April 19, 2020

      Falls Sie sich, Herr Wagner, tatsächlich für die Fragen interessieren, die Sie hier als „keine Wahrheit“ oder „ich glaube es nicht“ abtun, erklärt in diesem Video ein Theologieprofax auf sehr verständliche Weise, wie das mit der Trinität im Christlichen Glauben zu verstehen ist. Dazu gehört eben auch die Benennung von Jesus als Gottes Sohn, obschon Jesus gleichzeitig derselbe Gott ist. Zusammen mit dem dritten Pol des dreieinigen Gottes, dem heiligen Geist.

      https://www​.youtube.com/watch?v=​bJcag0dNnbU

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    • April 19, 2020

      Ich habe mir das Video angeschaut, verschwendete Zeit.

      Ich bin sehr interessiert an Religiosität, ich hatte Phasen wo ich sehr viel gelesen und diskutiert habe. Das grosse Problem von Leuten wie Ihnen ist, das Sie sich nicht in jemanden hineinversetzen können der nicht sowieso schon gläubig ist. Dieser Pfarrer aus dem Video versucht zu erklären, das Wahrheiten die sich einem nicht unbedingt sofort erschliessen nicht zwangsläufig unwahr sind. Für jemanden der nur eine Bestätigung sucht für etwas, was er sowieso schon glaubt/glauben will, ist das sicher ausreichend, aber wenn auch nur jemand der ganzen Sache neutral gegenübersteht reicht das schon nicht mehr.

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    • April 20, 2020

      Es muss schon eine ganze Weile her sein, Herr Wagner, seit Ihrer letzten „Phase, wo sie sehr viel gelesen und diskutiert haben“. Wer Sätze schreibt wie: Er „versucht zu erklären, das Wahrheiten die sich einem nicht unbedingt sofort erschliessen nicht zwangsläufig unwahr sind“, der hat wohl vor allem nicht viel nachgedacht. Wahrheiten die nicht zwangsläufig unwahr sind… was für eine Weisheit!

      Aber für jemanden der nur eine Bestätigung für seine angstgeprägte Ablehnung des Christlichen Glaubens sucht, ist das sicher ausreichend…
      Denn die Angst davor, dass die Bibel die Wahrheit erzählt ist zu gross. Die Selbsterkenntnis wäre zu schwer zu ertragen für die Grossschnorri und Christenhasser.

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    • April 20, 2020

      Wovor sollte man denn Angst haben, Herr Knall? Wäre es nicht eher angesichts eines rachsüchtigen, brutalen, intoleranten Gottes wie ihn speziell das alte Testament darstellt nicht eher so das man Angst davor haben müsste sich NICHT zur Bibel zu bekennen?

      Die Anspielung auf Christenhasser ist mal wieder ein typisches Beispiel für ihr undifferenziertes Denken. Nur weil man die Bibel als Gottes Wort bezweifelt ist man nicht automatisch ein Christenhasser. Wie Sie es immer wieder schaffen komplexeste Themen wie hier wieder das Thema “Glaube” in simplen Schwarz/Weiss-Kategor​ien abzuhandeln ist bemerkenswert … allerdings nicht positiv bemerkenswert. Das sollte man mit einer auch nur halbwegs erfolgreichen Schulbildung besser können.

      Das Sie nicht verstehen was ich sagen will ist nicht so überraschend. Ich habe schon öfter festgestellt das es für mich fast unmöglich ist mich Ihnen gegenüber verständlich auszudrücken … was aber – und da bin ich ziemlich sicher – nicht an mir liegt.

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    • April 20, 2020

      Ist das jetzt wieder eine Wahrheit, Herr Wagner, die nicht zwangsläufig unwahr ist…?
      Die Angst davor, dass die Bibel die Wahrheit erzählt besteht darin, dass man dann erkennen muss, als Atheist oder wie auch immer bezeichneter Leugner der Botschaft Jesu, sein Leben ohne jegliche Hoffnung und damit in einsamer Verzweiflung zu fristen. Das wäre eine verheerende Selbsterkenntnis, die ja sicher kein überheblicher Zeitgeistiger freiwillig auf sich nehmen will.

      Man sieht das auch daran, dass Sie sich Gott als rachsüchtig, brutal und intolerant zurechtbiegen müssen. Weil Sie seine unbegrenzte und an keine Bedingungen geknüpfte Liebe zwanghaft ablehnen. Denn es würde bedeuten, dass Sie ihre Selbstverliebtheit, die in der irren Vorstellung gipfelt, Gottes Wahrheiten in richtig oder falsch einteilen zu können, durch Demut und Dankbarkeit ersetzen müssten.

      Ja, es braucht Mut, sich unter die göttliche Obrigkeit unterzuordnen. Aber eigentlich nicht mehr, als sich einer bundesrätlichen, von Polizeitruppen durchgesetzten Notdiktatur unterzuordnen. Die Voraussetzungen hätten Sie also. Nur Mut! Denn ER gibt klar zu verstehen: “Fürchtet Euch nicht!”

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    • April 20, 2020

      Die Bibel als wahr erachten, aber die Existenz Gottes verneinen … wie funktioniert denn das, Herr Knall? Wenn ich mein Leben ohne Hoffnung und in einsamer Verzweiflung verbringe, dann aber die Bibel und die Botschaft Jesu als Lösung dafür erkenne, warum sollte ich weiter leugnen?

      Wenn man das alte Testament wörtlich nimmt, ist Gott nunmal jemand der die Städte Sodom und Gomorrha zerstört und alle Einwohner getötet hat, die Sintflut über die Erde gebracht hat, der furchtbare Bestrafungen androht und vieles mehr …

      Mit der Aussage das es eine “irre Vorstellung” wäre, Gottes Wahrheiten in richtig oder falsch einteilen zu können, entpuppen am Ende Sie sich als der schlimmere “Obrigkeitshörige” als ich … auch wenn Sie nicht weltlicher Obrigkeit nachhängen, finden Sie es offensichtlich absolut abwegig, eine von Ihnen anerkannte Autorität in Frage zu stellen … im absoluten Wortsinn Hörigkeit.

      Es braucht keinen Mut, sich unter die göttliche Obrigkeit unterzuordnen. Negative Folgen, wie Sie ja selbst schreiben, droht ja eigentlich nur denjenigen die das nicht tun. Man hat einen festen moralischen Rahmen und Regeln, muss sich kaum mehr selbst Gedanken machen … ist doch bequem. Mut braucht man bei den angedrohten Folgen für die Ablehnung des Glaubens doch eher genau für diese Ablehnung, oder?

      So manchesmal, wenn Sie Dinge schreiben, frage ich mich wie viel Promille Sie intus haben.

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    • April 20, 2020

      Sie haben natürlich, Herr Wagner, Recht, wenn Sie sagen ich sei obrigkeitshöriger als Sie. Was uns dabei unterscheidet, ist die Art der Obrigkeit die wir akzeptieren. Irgendwie ist es aber doch ein Bisschen jämmerlich, einen Bundesrat mit Gott gleichzustellen.

      Und auch das stimmt: Wenn man sich in Gottes Hände befiehlt, hat man einen festen moralischen Rahmen und Regeln, man muss sich kaum mehr selber Gedanken machen. (Vor allem nicht darüber, ob Gott falsch liegt oder nicht…).
      Ich finde das gut, weil ich finde der Rahmen und die Regeln sind die richtigen. Sie kommen ja von Gott.

      Wegen den negativen Folgen haben Sie allerdings ein schiefes Bild. So sind die Christen weltweit die Menschen, die am meisten verfolgt und bekämpft und wegen ihrer Religion getötet werden.
      Auch hierzulande werden bekennende Christen immer wieder mit den üblichen Stigmatisierungen eingedeckt. In der Öffentlichkeit werden sie verlacht oder gar gewaltsam angefeindet, wie zum Beispiel beim „Marsch fürs Leben“.

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    • April 20, 2020

      Wer hat denn bitte einen Bundesrat mit Gott gleichgestellt? Das ist sicher nicht das gleiche: ein Bundesrat ist eine reale Person, die im Rahmen einer rechtsstaatlichen, demokratischen Bundesverfassung, kontrolliert durch Gesetze und Regeln, eine gewisse Autorität ausübt … quasi als erster unter gleichen. Der Gott der Bibel ist ein autoritärer Herrscher, der bedingungslosen Gehorsam verlangt, Gesetze für seine “Untertanen” erlässt, um die er sich aber selbst nicht kümmert (“du sollst nicht töten” für die Menschen, er dagegen schickt die Sintflut und zerstört Städte), der keine Konkurrenz/Opposition​ duldet (“Du sollst neben mir keine anderen Götter haben”), der in den angeblich von ihm inspirierten 10 Geboten klar verkündet “denn ich, der Herr, Dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott” (eine äusserst miese Charaktereigenschaft)​. Der Gott der Christen ist eher ein absolutistischer Diktator als ein Schweizer Bundesrat.

      Aber, wie gesagt: ich glaube nicht das es ihn wirklich gibt. Ein so allmächtiges Wesen kann nicht so kleinlich in den Details sein, so intolerant, so voller Eifersucht. Man würde hier eine höhere Moral erwarten können denke ich.

      Ich glaube nicht das die Christen die weltweit am meisten verfolgte Gruppe sind.

      Beim “Marsch fürs Leben” sind Leute der Meinung, das sie ihre eigenen Vorstellungen davon wann schützenswertes Leben beginnt anderen Menschen aufzuzwingen haben, gegen demokratische Entscheidungen. Typisch absolutistische Religion.

      Zitat:

      “(Vor allem nicht darüber, ob Gott falsch liegt oder nicht…)”

      Genau diese kritiklose Hörigkeit ist ein grosses Problem.

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    • April 24, 2020

      Obwohl diese Diskussion hochinteressant ist und ich mit Aufmerksamkeit beide Standpunkte gelesen habe, sehe ich, dass man so (Bibelglaube versus Agnostizismus) nicht weiter kommt.

      Ja, die Schriften der Bibel, auch von anderen heiligen und weniger heiligen Schriften, wurden von Menschen geschrieben. Von daher gibt es keine Alleinwahrheit einer Schrift, DAS REINE GOTTESWORT zu sein.

      Trotzdem gibt es gewisse Unterschiede der diversen “heiligen” Schriften. In der Bibel finden wir VIELE Autoren, im Koran hingegen ist NUR ein Autor sichtbar.
      Und dieser Autor war, wenn wir seine Biographie betrachten, nicht gerade auf tugendhaften Pfaden (er war Kriegsfürst und Raubzügler).

      Es versteht sich von selbst, dass man das Gründen einer Religion nicht einem Massenmörder und Raubzügler überlassen darf, ansonsten eben das herauskommt, was wir in der Geschichte des Islams VON BEGINN BIS HEUTE sehen.–

      Nun aber zurück zur Bibel:
      Da diese bekanntlich viele Autoren hatte, wäre die Qualität dieser Autoren zuerst zu überprüfen. Und auch da gibt es gewaltige Unterschiede.
      Ein Moses hat nicht unbedingt dieselbe “geistige Qualität” wie ein Jesaia; noch weniger wie Autoren des neuen Testaments.

      Mir ist beim Lesen der Bibel überhaupt aufgefallen, dass es frappante Unterschiede, Gottesdarstellungen und Widersprüchlichkeiten​ gibt, zwischen dem sog. “Gott” des alten Testamentes (AT), und dem GOTT des neuen Testamentes (NT).–

      Darum ärgert sich der Agnostiker Hr. Wagner (übrigens zu Recht) über das zerstörerische und destruktive Verhalten dieses AT-“Gottes”.
      Anderer​seits haben wir Hr. Knall, der sich auf die Bibel beruft und (leider) nicht zwischen AT und NT unterscheiden will.– Er sieht im AT DENSELBEN Gott, wie im NT.
      Ist das wirklich so?-

      Die geistige und weltanschauliche Haltung der Christen (zumindest der Urchristen) kommt fast ausschliesslich aus dem NT!–
      Was ich immer wieder sehe ist, dass viel zu wenig zwischen AT und NT unterschieden wird; denn diese wären eigentlich ZWEI VÖLLIG VERSCHIEDENE BÜCHER.–
      Und nicht nur das:
      Auch zwei völlig verschiedene Gottes- Vorstellungen, die NICHT zueinander vereinbar sind.

      Meine Schlussfolgerung:
      Von daher wird es wahrscheinlicher, dass der sog. “Gott” des alten Testaments gar nicht derselbe ist, wie der GOTT des neuen Testaments, so wie Jesus IHN verkündete.
      Wer die beiden Testamente gelesen hat, merkte bald einmal, dass im NT ein ganz anderer Gott verkündet und gelehrt wird, als im AT.
      NT-GOTT: Barmherzig, Verzeihend, liebend, aber dennoch gerecht.
      AT-“Gott”: Eifersüchtig, Racheprinzip, ändert seine Meinung, Auserwählungswahn, Blutopfer-fordernd, …

      Ist es nicht so, dass auch Jesus diese frappanten Unterschiede erkannt hat?–
      Ich sage Ja.-
      ER hat schon damals festgestellt, dass die damalige jüdische “Elite” (die Pharisäer, Sadduzäer, Tempelpriester) einen ganz anderen “Vater” verehrten, als ER selbst (Jesus).
      Siehe: Johannesevangelium Kap. 8, 37 bis 47.
      DARUM entlarvte ER diese Pharisäer und Sadduzäer als geistige Irrlehrer.–
      Siehe: Matthäus Kap. 16, 6 bis 12.

      Die Schlussfolgerung war, dass schon damals die Mehrheit der Juden Jesu Botschaft nicht annahm, obwohl ER selber jüdischer Abstammung war.
      Die Konsequenz daraus war, dass die ersten Christen zwar noch mehrheitlich Juden waren, aber das Hauptaugenmerk schon damals (nach der Auferstehung Jesu) auf die Verkündigung von Jesu Lehre und Botschaft auf die ganze Welt gerichtet wurde.
      Siehe: Matth. Kap. 28, 18 bis 20. — Markus Kap. 16, 15.

      Und so kam es dann auch: Siehe Apostelgeschichte.–

      Ich bin weder Bibelfundie, noch Agnostiker und schon gar nicht Atheist; sondern Theist, der den kritischen Verstand immer noch eingeschaltet hat.

      DARUM, Hr. Wagner und Hr. Knall, sind ihre Schlussfolgerungen von einem gesamt-“Bibelgott” grundfalsch und führen nicht weiter!–

      Ebenso das vernichtende Urteil gegenüber den Christen von Hr. Wagner.

      Und noch etwas Hr. Wagner:
      Wer denn soll mehr verfolgt werden auf dieser Erde, als Christen?–

      Beim Marsch fürs Leben wird klar dargestellt, dass der Mensch bei der Empfängnis beginnt, Mensch zu sein. Denn die menschliche Geistseele inkarniert bei der Empfängnis.
      Ja, das ist eine spirituelle Sicht des Lebens; ganz im Gegensatz zu ihren materialistischen Vorstellungen, wo der Mensch nur als Zellklumpen angesehen wird.–

      Die Auswirkungen einer solchen materialistischen und menschenverachtenden Vorstellung sind frappant- destruktiv und lebensfeindlich:
      – Abtreibungen (=Tötungen von Kindern im Mutterleib) bis kurz vor Geburt.
      – Aktive Sterbehilfe (siehe Holland), wo ein Arzt (nach neoliberaler Sicht von Nützlichkeit) entscheidet, wer leben darf und wer die Todesspritze bekommt.

      Ja, ich bin auch für demokratische Entscheidungen. Aber auch diese können mal falsch sein, auf Grund von Falschinformationen der Bevölkerung durch Monopol- Machtmedien.
      Wenn Sie den Lebensschutz als “absolutistisch” bezeichnen wollen, offenbart das Ihre niederträchtige Gesinnung gegenüber allem Leben.–
      Wer so leichtfertig anderes Leben ausradieren will, ist auch unempfindlich gegenüber weiteren Diktatur-Bestrebungen​, so wie sie zur Zeit in dieser Coronakrise gemacht werden:

      – Ausschaltung des Parlaments
      – Versammlungsverbot
      -​ Dekrets-Regierung
      – Abwürgung von wichtigen Teilen unserer Versorgungswirtschaft​.
      – Impfzwang
      – Zwangsmedikation von kritischen Leuten in psych. Kliniken
      – Abschaffung des Bargeldes, um eine totalitäre Herrschaft der Grossbanken über alle Bürger zu rechtfertigen.
      – Die Bürger zum Einkauf bei mächtigen zentralistischen Online-Grosskonzernen​ zu zwingen, indem man kleine Läden möglichst spät oder gar nicht mehr öffnen lässt, damit die kleinräumig gewachsenen Stukturen ausgeschaltet werden; und wir alternativlos diesen Online-Machtkraken gegenüberstehen müssen.

      Wenn das nicht absolutistisch und kritiklos gegenüber den Regierungen und Machtkonzernen ist, dann heisse ich “Josef”.
      Aber eben, wenn man keinen geistigen Gott mehr wahrhaben will, dann werden eben automatisch andere Autoritäten (Regierungen, Konzerne, fragwürdige Gesellschaften, Schulwissenschaft, WHO, EU, …) zum Ersatz-“Gott” !–

      Ja, Hr. Wagner DAS ist ein grosses Problem!–

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    • April 24, 2020

      Danke, Herr Wobmann, dass Sie „beide Standpunkte“ gelesen haben und interpretieren. Mein „Standpunkt“ ist jedoch in Ihrem Text nicht wirklich so wiedergegeben, wie ich ihn verstehe.

      So unterscheide ich ganz klar zwischen altem und neuem Testament. Trotzdem glaube ich daran, dass es sich selbstverständlich um denselben Gott handelt. Denn alles andere würde bedeuten, dass es mehrere Götter geben würde. Das widerspricht aber allen Vorstellungen der monothesistischen Religionen.

      Christ​en gibt es erst seit Jesus Christus. Davor war das ja logischerweise unmöglich. Und Christen sind Christen, weil sie Jesus nachfolgen. Und Jesus selber ist Gott in Dreieinigkeit mit dem Schöpfer und dem heiligen Geist.

      Aber Gott hat immer versucht, die Menschen auf seine Allmacht und seine allumfassende Liebe einzuschwören. Sie haben sich immer wieder verweigert und sind in Dekadenz, Unmoral und Selbstzerstörung abgeglitten. So hat er nach der Schöpfung einen Bund (Neuanfang) mit Noah versucht, dann mit Abraham, mit Moses, und mit David.
      Und danach hat er selbst seinen neuen Bund zu den Menschen getragen und hat als Jesus alles klargemacht. Er hat mit der Wegnahme aller Sünden den Neustart ermöglicht. Deshalb spricht man bei Christen von einer Wiedergeburt, die sie mit dem bewussten Entscheid für die Jesusnachfolge erleben.

      Im Alten Testament können wir die Geschichte nachlesen, die allesamt auf Jesus hinweisen und von seinem Kommen künden. Erst durch Jesus als Brennpunkt vieler Geschichten welche sich über Jahrtausende erstrecken, kann die wahre Bedeutung der ganzen Heilsgeschichte erkannt werden. Seine Wahrheiten sind im Neuen Testament aufgeschrieben.

      Völlig kleingeistig ist es, aus heutiger Livestylesicht beurteilen zu wollen, ob die Erzählungen von vor zehntausend Jahren und mehr richtig oder falsch waren. Und noch absurder ist es, aufgrund solcher Beurteilungen über den Sinn des Christlichen Glaubens zu urteilen.

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    • April 24, 2020

      Herr Wobmann, ich finde in Ihrem Text gleich mehrere Denkfehler:

      Der erste Fehler ist das Sie eine historische Person, namentlich Mohammed, nicht in seinem historischen Kontext sehen, sondern nach heutigen Moral- und Ethikvorstellungen bewerten. Das ist natürlich grundfalsch. Sie ignorieren auch das auch mit der Bibel in der Hand, noch hunderte Jahre nach Mohammed (und auch nach Verfassung des “menschenfreundlichen​” neuen Testaments), wirklich grausame Taten begangen wurden.

      Der nächste Fehler, eher ein Interpretationsfehler​, ist die Aussage ich würde von einem “Gesamt”-Bibelgott ausgehen. Tatsächlich beweisen mir gerade die Unterschiede zwischen dem Gott des alten und des neuen Testaments, im Widerspruch mit dem Monotheismus des Christentums, das GAR KEIN Gott hinter der Bibel steht. Auch Herr Knall zeigt in seinem Beitrag oben deutlich das er zwar den Gott des alten und des neuen Testaments für denselben hält, aber nur weil das dem Grundsatz des Christentums entspricht … eine Erklärung für die “charakterlichen” Unterschiede liefert er nicht.

      Es gibt keine grösseren “Christenverfolgungen​” im grossen Stil auf der Welt. Es gibt christliche Minderheiten in bestimmten Ländern die Repressionen oder in Einzelfällen auch Gewalt ausgesetzt sind, die grössten Massaker richten aktuell aber leider die Moslems untereinander an, Glaubenskriege zwischen einzelnen Gemeinschaften.

      Ab​treibungen bis kurz der Geburt fände ich auch verwerflich, in Europa ist aber ein anderes Modell gebräuchlich, und zwar die Fristenregelung bis hin zur 12. Schwangerschaftswoche​.

      Herr Knall:

      Sie schreiben es wäre “kleingeistig” aus heutiger Livestylesicht beurteilen zu wollen, ob Erzählungen von vor zehntausend Jahren und mehr richtig oder falsch waren.

      Ich sehe das so: wenn der Glaube an einen Gott auf Erzählungen beruht die sich auf das Wirken des Gottes beziehen, beispielsweise auf Wunder oder angeblich von Gott inspirierte Prophezeiungen die sich bewahrheitet haben, das alles aber nicht beweisbar ist, sind berechtigte Zweifel angebracht. Ich halte im Gegensatz zu Ihnen genau die Idee Gründe für berechtigte Zweifel zu ignorieren für kleingeistig.

      Viel​leicht, um zu verstehen was ich meine, gebe ich Ihnen den Tipp sich einmal mit der Analogie von “Russells Teekanne” zu beschäftigen:

      http​s://de.wikipedia.org/​wiki/Russells_Teekann​e

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    • April 25, 2020

      Von einem Gläubigen zu verlangen, dass er Ihnen, Herr Wagner, die Taten Gottes erklärt, zeugt davon, dass Sie nichts verstehen wollen. Denn die Bibel IST ja die Erklärung von Gottes Taten!
      Das können sie aber nur begreifen, wenn Sie sich dazu durchringen können, Ihre Angst vor der Wahrheit zu überwinden und eben zu glauben, statt nur zu zweifeln. Denn ob Ihr Zweifel berechtigt wäre, können Sie ebenfalls nicht „beweisen“.

      Betref​fend Ihrem Informationsstand hinsichtlich der weltweiten Christenverfolgung haben Sie ebenfalls noch Nachholbedarf. Hier zu Ihrer Aufklärung:

      https://www.srf.c​h/news/international/​minderheiten-in-bedra​engnis-immer-mehr-chr​isten-werden-verfolgt​

      https://www.opend​oors.de/christenverfo​lgung/weltverfolgungs​index

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  • April 18, 2020

    @”Christine” Meili

    Christine als ihr FAKE-Name, die Schande komme über sie.

    Der wahre Charakter eines Menschen zeigt sich nicht bei der ersten Begegnung, sondern bei der letzten.

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