Ohne Not­mass­nah­men wird die Tem­pe­ra­tur auf der Erde bis zur Mitte des Jahr­hun­derts um 3,2 Grad stei­gen. Bis dahin wer­den be­reits weltweit viele Ge­biete un­be­wohn­bar sein, so durch Aus­trock­nung oder Überflutung. Wenn die Länder die Klimakatastrophe nicht sofort stoppen, ist sie nicht mehr aufzuhalten. U. a. wird auch die Weltwirtschaft zusammenbrechen. Bis 2050 droht ein BIP-Taucher von durchschnittlich 18%. In der Schweiz wird ein Einbruch von 6% erwartet.

Bis zur Mitte des Jahrhunderts wird die Temperatur ohne Gegenmassnahmen um 3,2 Grad steigen.

Kohlenstoffdioxid

Falls die Ziele des Pariser Abkommens erreicht würden und der Temperaturanstieg unter 2 Grad bliebe, würde die Weltwirtschaft nur 4% schrumpfen. Die Schweiz hätte einen Rückgang von nur 1,4%.

Wir müssen jetzt handeln, um die Risiken zu mindern und das Netto-Null-Ziel zu erreichen.

RWE Braunkohlekraftwerk Niederaussem

Wenn die weltweiten Infratsrukturinvetsit​​​​​​​​​​​​ionen von 6,3 Billionen USD jetzt um nur 10% erhöht würden, könnte der durchschnittliche Temperaturanstieg auf unter 2 Grad gesenkt werden. Es ist jedoch eine ganze Palette griffiger Notmassnahmen erforderlich. Vor allem geht es nicht ohne viel höhere Lenkungsabgaben bei Kohle, Erdöl und Erdgas. Auch müssen klare Kriterien den Investoren zeigen, welche Finanzprodukte dem Klimaschutz nützen.

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27. April 2021

Sagt der Mars zur Erde: „Du siehst aber heute schlecht aus.“ Klagt die Erde: “Mit mir geht’s zu Ende. Ich habe Homo sapiens.“ – „Mach dir nichts draus!“, tröstet der Mars. „Das hatte ich auch mal. Das verschwindet von selbst.“

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Comments to: KLIMAKATASTROPHE: NUR LENKUNGSABGABEN KÖNNEN UNS NOCH RETTEN
  • März 1, 2022

    DIE SCHWEIZ MUSS GEGEN DIE KLIMAERWÄRMUNG JETZT GRIFFIGE MASSNAHMEN ERGREIFEN – WIE OFT MUSS DAS NOCH GEFORDERT WERDEN?

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  • Mai 10, 2022

    Ohne griffige Not­mass­nah­men jetzt wird die Tem­pe­ra­tur auf der Erde bis zur Mitte des Jahr­hun­derts um 3,2 Grad stei­gen. Bis dahin wer­den be­reits weltweit viele Ge­biete un­be­wohn­bar sein, so durch Aus­trock­nung oder Überflutung. Wenn die Länder die Klimakatastrophe nicht sofort stoppen, ist sie nicht mehr aufzuhalten. Die Weltwirtschaft wird zusammenbrechen. Weitere Kriege wie in der Ukraine werden diesen Zusammenbruch beschleunigen.

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  • Juni 12, 2022

    Wegen des steigenden Oelpreises setzt die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) an verschiedenen Fronten an. So fordert sie für Mieterinnen und Mieter einen temporären Nebenkosten-Stopp. Einer Benzin- und Oelpreissenkung stimmt sie nicht zu; die ÖV-Preise sollen fallen. Im übrigen fokussiert sich die SP weiterhin auf Familien mit tiefem bis mittlerem Einkommen. Sie sollen einen Teuerungsausgleich bekommen. Eine staatliche Benzin- und Oelpreissenkung oder -subvention kommt für die SP natürlich nicht in Frage, trägt doch der gestiegene Preis unmittelbar zur dringend notwendigen Reduktion des CO2-Ausstosses bei – dies anstelle der abgelehnten wirksamen Lenkungsabgaben mit Rückerstattung.

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  • Juni 24, 2022

    Spät kommt er, aber er kommt: Mitte-Präsident Pfister fordert neue Klimazölle und Lenkungsabgaben. Wer sich klimaschädlich verhält, soll dafür zahlen. Auch auf importierte Waren solle eine CO2-Abgabe erhoben werden, verlangt Pfister. Hoffentlich bringt er eine Mehrheit der Parteimitglieder dazu, diese Forderungen endlich zu unterstützen.

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  • Juni 28, 2022

    Wie gerecht ist die CO2-Abgabe?

    „Die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen in der Schweiz verursachen Kosten. Für die gesellschaftliche Akzeptanz der Massnahmen spielt aber nicht nur die Kostenhöhe, sondern auch deren Verteilung eine Rolle. Insbesondere CO2-Abgaben verursachen Kaufkraftverluste, die für Haushalte mit tiefem Einkommen disproportional hoch ausfallen können. CO2-Abgaben generieren aber auch Staatseinkommen, das nach gängiger Praxis an die Haushalte rückverteilt wird. Eine Studie der ETH Zürich vergleicht verschiedene Methoden der Rückverteilung und findet, dass die derzeit praktizierte Rückverteilung von CO2-Abgabe-Einkommen bis in absehbare Zukunft auch bei ambitionierten Zielen disproportional hohe Kaufkraftverluste bei einkommensschwachen Haushalten kompensieren wird. Andere analysierte Methoden der Rückverteilung sind weniger gut geeignet, einkommensschwache Haushalte vor hohen Politikkosten zu schützen.“ (F. Landis in Die Volkswirtschaft 3/2020, 20.02.2020)

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