1. Sonstiges

Kommunistische Verhältnisse in der Schweizer Landwirtschaft

In der Schwei­zer Land­wirt­schaft herr­schen kom­mu­nis­ti­sche Verhältnisse. Die Schweiz gehört zu den Spit­zen­rei­tern welt­weit was die Sub­ven­tio­nie­rung von Bau­ern an­geht. Seit Jahr­zehn­ten ver­su­chen rechts­kon­ser­va­tiv​e Po­li­ti­ker mit allen Mit­teln mehr Markt zu verhindern.

 

56% des Einkommen der Bauern sind Staatssubventionen
Im OECD-Schnitt beziehen Bauern rund 18% ihres Einkommens aus Steuergeldern. In der Schweiz sind es mit 56% mehr als dreimal so viel. Rechtskonservative Politiker unterbinden seit Jahrzehnten mehr Markt in der Landwirtschaft. Das gilt insbesondere für Poliker der SVP, die sonst immer weniger Staat fordert und Staatsangestellte gerne Mal als “Staatsschmarotzer”​ bezeichnet

 

Wei​tere Erhöhung der Landwirtschaftsausgab​en beschlossen
In der ersten Session des neuen Parlaments wurde im Nationalrat bereits eine weitere Erhöhung dieser Milliardenausgaben beschlossen. Neben der SVP, deren Vertreter im Nationalrat besonders häufig den Beruf des Bauern ausüben, haben auch die Mehrheit der CVP und der FDP dieser antiliberalen Erhöhung zugestimmt. Besonders erstaunlich ist dieser antiliberale und marktfeindliche Entscheid der selbsternannten liberalen Partei FDP. Neben der SP und den Grünen haben diese marktwidrige Erhöhung auch die Grünliberalen deutlich abgelehnt. Es zeigt sich immer mehr, dass die GLP die einzig wahre liberale Partei ist.

 

Mehr Markt statt Protektionismus
Anstat​t mit Milliarden den freien Markt zu verhindern und die Schweizer Bauern mit protektionistischen Massnahmen gegen aussen abzuschotten, wären dringend Reformen nötig, die eben diesen freien Markt ermöglichen. Dazu gehört auch ein Freihandelsabkommen und der Abbau von Handelschranken.

 

Mythos von der Anbauschlacht
Viele Schweizer, insbesondere aus den Reihen der SVP, haben den Mythos von der Anbauschlacht noch nicht überwunden und glauben immer noch an die Notwendigkeit einer völlig realitätsfremden unabhängigen Nahrungsmittelversorg​ung der Schweiz.

An alle die es noch nicht gemerkt haben: Wir leben nicht mehr in den 1940er Jahren, sondern in der globalisierten Welt, des 21. Jahrhunderts.

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Comments to: Kommunistische Verhältnisse in der Schweizer Landwirtschaft
  • Februar 25, 2012

    Jawohl, Herr Peter Schlemihl, wir leben im 21 Jahrhundert.
    Globale​ Verflechtungen Politischer Art, globale Vernetzung der Kommunikation, als Grundlage für globale Produktion, welche nur duch den internationalen Transport funktioniert.
    Das Szenario, der Handel Transport kam zum erliegen, Grund: Treibstoffknappheit.

    Wenn die Schifffahrt, die Flugzeuge, die rollende Landstrasse zum Stillstand kommen, spätestens nach einer Woche merken wir es spürbar, dass etwas nicht mehr stimmt.

    Nach drei Monaten sind wir gut beraten, Parks und Fussballfelder für eine Anbauschlacht bereit zu stellen.
    Man ist dann auch gut beraten, für den nächsten Winter warme Sachen und Heizmaterial bereit zu stellen.
    Bricht die Lieferung fossiler Brennstoffe so ein, wird man versuchen mittels EL-Energie Lücken zu schliessen. Da aber das Verhältnis 75 zu 25 steht, wird man auch EL-Energie rationieren müssen.

    Es kann nun jeder selber über den Bauernstand denken was er will.

    Von Ihnen Herr Peter Schlemihl möchte ich lesen, wie sie so einer Krise begegnen würden?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      1. Ihr Szenario ist äusserst unrealistisch, da Treibstoffknappheit nicht einfach so von einem Tag auf den anderen eintritt sondern über Jahrzehnte.

      2. Selbst wenn es so wäre, wäre es eine völlige Illusion zu meinen die Schweiz könnte selbst genügend Lebensmittel herstellen (da können Sie noch so viele Fussballfelder umpflügen…).

      Sel​bst während des 2. Weltkriegs war das bei weitem nicht der Fall. Auch wenn dieser Mythos bis heute aufrechterhalten wird…

      Die Lebensmittelversorgun​g in Europa und weltweit funktioniert nur über grenzüberschreitenden​ Handel! Die einzige Möglichkeit in diesem unrealistischen Szenario wären Transporte über das gut ausgehaute europäische Schienennetz, aber sicherlich nicht, dass jedes Land für sich selbst alles anbaut…

      3. Aber ich gebe Ihnen recht. Wir müssen in den nächsten Jahrzehnten versuchen unsere Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen massiv zu verringern. Leider ist es ja unter anderem gerade die SVP, die diesbezüglich immer alles verhindert und bremst.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schlehmil Sie sind ein sehr aktiver Theoretiker der bis jetzt nicht gemerkt hat, dass die Gefahr eines Kollapses des ganzen Systems immer näher rückt.
      Der grenzüberschreitende Handel kann praktisch jederzeit zum Erliegen kommen – wenn eben die Grenzen der Machbarkeit überschritten werden und der Stress im System selbst und in der geschlauchten Bevölkerung zu gross wird.
      Die Zeiten für intellektuelle Planspiele zum eigenen geistigen Amüsement laufen ab.

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  • Februar 25, 2012

    Marktwirtschaft und Selbstverantwortung scheinen für einige bürgerliche Politiker betreffend Landwirtschaft Fremdwörter zu sein. Da mutiert der glühende Wettbewerbsanhänger zum Kommunisten.

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    • Juli 19, 2021

      Ja Selbstverantwortung scheint für rechtskonservative Politiker und Bürger eine Fremdwort zu sein, wenn es um die Landwirtschaft geht…

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  • Februar 26, 2012

    Wenn wir mit unseren kargen, wie knappen Böden, die Agrarwirtschaft nicht subventionieren würden, dann müssten wir einfach noch mehr Lebensmittel aus dem Ausland importieren!! Ich weiss nicht ob dies im Interesen der Linken sein kann, da wir so noch abhängiger und erpressbarer werden, aber wir vor allem auch unsere Umwelt noch mehr belasten, mit noch mehr LKW-Schwerverkehr und Lufttranporten!! Die vielen Umweltgesetze der Linken und Grünen machen die Lebensmittelproduktio​n auch immer teurer!! Und was die Linksgrünen wieder vergessen: Die Landwirtschaft wäre auch ohne die Bauern subventioniert, weil zur Landwirtschaft auch der Unterhalt von Wiesen und Weiden gehört ( z.B Lawinen-, Erossions und Hochwasserschutz), der ohne die Bauern dann einfach von Gemeindearbeitern gemacht werden müsste, die bekanntlich vom Staat sind!! Mit einem durchschnittlichen Einkommen von 40.000 Franken im Jahr ist ein Bauer noch allemal viel billiger, als ein Gemeindearbeiter!! Vom teuren und aufgeblähten Sozi-Beamtenapparat wollen wir erst gar nicht reden!!

    Aber eben, durch das wiederholen der ewigs gleichen Leier wird diese nicht wahrer!! Sie sollten besser mal dafür sorgen, dass nicht andauernd Luxusprodukte, die absolut nicht überlebensnotwenig sind, ständig subventioniert werden, wie gerade wieder das Preisdiktat bei den Büchern!! Ferner gibt es auch Bauern bei der SP und der GP!! Einige davon sitzen dann sogar noch im Berner Bundesparlament!! Aber alles kein Problem, wenn man dann bei Maya Graf/GP die Öko Bauern und die alternativen Energien subventionieren soll…ist das jetzt auch eine Kommunistin??

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    • Juli 19, 2021

      Herr Anderegg

      1. Eine hoher landwirtschaftlicher Selbstversorgungsgrad​ ist für die Schweiz weder sinnvoll noch erforderlich noch machbar! Es ist wesentlich sinnvoller die Märkte zu öffnen und noch mehr zu importieren. Gleichzeitig bieten sich für innovative Schweizer Bauern auch viele Möglichkeiten für den Export. Aber dafür brauchts Innovation und nicht Staatssubventionen!

      2. Ob das im Interesse der “Linken” ist, weiss ich nicht und ist mir auch egal. Fakt ist, dass beispielsweise Zucker aus Mittelamerika trotz der langen Transportwege die bessere CO2-Bilanz aufweist als Schweizer Zucker!

      3. Lawinenschutz und Hochwasserschutz wird schon heute NICHT über Landwirtschaftssubven​tionen finanziert. Es ist ein Märchen zu behaupten Bauern würden da einen grossen Beitrag leisten. Lawinenwälder werden von staatliche bezahlten Förstern bewirtschaftet und nicht von subventionierten Bauern!

      4. Was das Preisdiktat für Bücher betrifft, bin ich mit Ihnen absulut einig! Ich bin ein klarer Gegner der Buchpreisbindung!

      ​5. Interessanterweise ist es aber eben so, sich die Bauern von SP und Grünen für mehr Markt einsetzten und gegen die Erhöhung der Landwirtschaftssubven​tionen stimmten. Ganz im Gegensatz zu den übrigens wesentlich zahlreicheren SVP-Bauern!

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Anderegg Wen ein Bauer aufgibt, dann streiten sich die anderen um sein Land. Die Produktion wird nicht kleiner! Klar würde die Berglandwirtschaft aufgegeben, das ist jedoch Produktionsmässig vernachlässigbar. Jeder Bauer mehrere hundert Hektaren bewirtschaften. Bei einer Marktwirtschaft gäbe es keine Höfe mit weniger als hundert Hektaren.
      Ein Bauer der noch steuerbares Einkommen erzielt, den kenne ich nicht. Die Abzugsmöglichkeiten sind fasst unbeschränkt.

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    • Juli 19, 2021

      1.Ihre Spezies ist aber immer die erste, die eine laute Rhetorik schwingt wegen der Umweltverschutzung!! Ich möchte dann mal sehen wie es nur heraus kommt, wenn alle Grundnahrungsmittel grösstenteils per LKW und Flugzeug aus dem Ausland herangeführt werden müssen!! An der Infrastruktur und am Gotthard wäre dann das Verkehrschaos perfekt und die Umweltemissionen wären noch viel grösser als uns heute lieb wäre!! Dann haben Sie nämlich für den Konsumenten auch noch viel höhere Preise, da längere und kompliziertere Transportwege, wenn Sie schon ständig die hohen Preise kritisieren!!

      Natü​rlich ist es sinnvoll wenn man bei den elementarsten Dingen wie der Lebensmittelversorgun​g einen hohen Selbstversorgungsgrat​ aufweist!! Nur jene die in die EU möchten und eine noch erpressbarere Schweiz wollen argumentieren so wie Sie!! Ich habe das längst durchschaut!! Und da viele Länder bei Finanzstreitigkeiten mit der Schweiz noch gleichzeitig einen Wirtschaftskrieg vom Zaun reissen, mit Strafzöllen, blockierten Freihandelsabkommen, Erpressungen und verknüpften Forderungen und Geschäften, wäre eine totale Abhängigkeit von sämtlichen Lebensmitteln aus dem Ausland das dümmste und teuerste was es gibt!!

      Und die Möglichkeit, dass wir dann mit dem Import bei dieser Abhängigkeit noch viel mehr an Gen-Fud bekommen, würde auch massiv steigen!! Aber gerade die Linken sind hier bei den genmanipulierten Produkten ansonsten doch immer so kritisch?? Mit einem hohen Selbstversorgungsgart​ ist hier der Missbrauch in diesem Bereich viel kleiner. Bei einem Lebensmittel aus Holland oder Deutschland kann ich viel schlechter überprüfen, ob dieses tatsächlich genfrei ist oder nicht!!

      3.Unsinn was Sie da wieder erzählen Herr Lohmann. Wenn z.B der Bergbauer regelmässig bei den Weiden das Gras schneidet ( teils von Hand), dann gibt es dort im Winter für den Schnee weniger Gleitflächen, sprich weniger Lawinen!! Natürlich ist das auch eine Investition in den Lawinen- und Gefahrenschutz!! Und wer, wenn nicht die Bauern, würde die Wiesen und Grasflächen regelmässig mähen?? Ohne die Bauern müssten das einfach vollumfänglich die Gemeinden übernehmen!! Und dann müssten wir einfach wieder viel mehr für die Gemeinden und Gemeindearbeiter bezahlen, wo ein Bauer mit 40.000 Franken Jahreseinkommen uns dann wesentlich billiger kommt!! Und für die Bergkantone( wie BE) müssten wir dann einen noch viel grösseren Interkantonalen Finanzausgleich leisten!!

      Und dummerweise haben Sie auch noch vergessen, dass auch die Bauern oftmals Waldbesitzer sind und in den Berggebieten Lawinenschutzwäler besitzen!! Das hegen und plegen dieser Wälder ist auch hier viel billiger durch den Bauer, als wenn es ein teuerer Gemeindeangestellter macht!! Der Bauer ist eben oftmals mehr als nur ein Bauer!! Und ohne die schlecht bezahlten Bauern, müssten die Gemeinden mit den teueren Gemeindearbeitern sämtliche Strassen selber von Schnee und Eis befreien, wo mancherorts die Bauern dazu einen substanziellen Beitrag leisten!!

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Anderegg Das mit den Lawinen ist eine weiter Geldverschwendung. Da baut einer sein Haus und erwartet vom Staat den Lawinenschutz. Wo bleibt das die Eigenverantwortung? Baue nicht unter einem Lawinenhang.
      Niemand ist gezwungen dort zu leben. Wir haben jedoch ein perverses System, wo jeder überall bauen kann und dann die Allgemeinheit den Schutz garantieren muss. Ich fühle mich als Steuerzahler von diesen Leuten erpresst. Das nennt sich den Finanzausgleich an die Randregionen, damit einige Egoisten dort leben können. Warum wird mit massiven Subventionen die Besiedlung aufrechterhalten? Die Jobs die es dort gibt sind Subventioniert und die Infrastruktur ebenso. Eigentlich kostet da jeder Bewohner den Staat Millionen. Warum werden diese Gebiete nicht aufgegeben?

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    • Juli 19, 2021

      Aber Herr Meier, es waren doch Ihre Leute, die eine grenzenlose Einwanderung wollten!! Aber wo sollen nur diese vielen Menschen in Zukunft nur wohnen in diesem kleinen Land?? Das fördert ja geradezu die Zersiedelung und das Bauen in immer weitere Gefahrenzonen hinein!! Und mit der angeblichen Klimaerwärmung ( siehe Steinschlag), bzw. Klimaveränderung, wo es u.a wieder kältere Winter geben soll, bei anhaltender Masseneinwanderung, werden diese Gefahrenzonen gewiss nicht kleiner!! Wenn nun selbst viele Alpentäler im Berner Oberland immer stärker besiedelt werden, haben Sie schon heute keinen Platz mehr für ausgedehnte Überschwemmungszonen,​ weil dort immer mehr Leute leben!! Logisch stehen dort die meisten Häuser viel zu nah an den Flüssen und Wildbächen!! Die grossen Sachschäden nach den letzten Überschwemmungen im letzten Jahr sollten eine Warnung sein und uns diese Diskrepanz deutlich vor Augen führen!!

      Und wie gesagt kommt der ganze Landschaftsunterhalt und Gefahrenschutz uns bedeutet teuerer, wenn die Bauern hier dazu nichts mehr leisten, weil es sie nicht mehr gibt!! Dann wird das für die Gemeinde viel teurer, mit zusätzlichen Aufgaben und Angestellten!! Bei einem durchschnittlichen Monatslohn für einen Gemeindearbeiter von 6000-7000 Franken nicht ganz billig.

      Das jemand der nur 40-50.000 Franken im Jahr verdient, keine oder nur sehr wenig Steuern bezahlt, ist eigentlich logisch und normal bei unserem Steuersystem!! Und warum darf dann der Landwirt nicht auch sämtliche Steuerabzüge geltend machen, wie dies bei anderen Personen auch erlaubt ist?! Schon ein komischer Einwand dagegen den Sie hier haben.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Anderegg Die Einwanderung findet in den Städten und Aglos statt und nicht in den Bergen. Die grossen Sachschäden sind tatsächlich eine Warnung. Die jedoch von niemanden ernst genommen wird. Denn Bauland zu verkaufen ist lukrativ. Die Verluste, den Schutz, das kann der Steuerzahler bezahlen. Da eine Einzonung an einer Gemeindeabstimmung angenommen werden muss. Dann verstehe ich nicht, warum nicht die Gemeinde die Schutzkosten übernimmt. Aber das wäre Selbstverantwortung und die wird überall kleingeschrieben.

      ​Ein Bauer darf selbstverständlich alle Steuerabzüge machen, die ihm erlaubt sind. Genauso wie jeder andere. Nur soll sich keiner über das angeblich kleine Bauerneinkommen beklagen. Denn da werden Äpfel mit Birnen verglichen. Ein Bauer hat wesentlich mehr Abzüge als jeder Lohnempfänger und sogar als jeder Selbständig erwerbende.

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt nicht Herr Meier, die Einwanderung findet eben nicht nur in den Städten und Aglos statt, sondern neuerdings auch schon in solchen Landregionen wie Thurgau ( seit kurzem schon den 250.000 Einwohner) und Freiburg!! Und selbst in vielen Alpentälern wird immer mehr gebaut: Oberengadin, Goms, Reusstal, Interlaken, Brienz, Meiringen, Zweisimmen, Hasli, Gstaat usw!! Davon sind längst nicht alles nur Zweit- und Feriendomizile!! Der ausländische Manager lässt sich eben zum wohnen vermehrt auch gerne in solche Regionen nieder und nicht bloss in den städtischen Gebieten!! Lötschberg-Tunnel und NEAT werden das noch zusätzlich begünstigen!! Und auf Grund der hohen Preise, Verkehrsprobleme und dem Gedränge, wird man zwangsläufig auf immer mehr Landgebiete ausweichen müssen!! Das sehen wir bereits schon heute und hier wird auch laut diverser Studien die Bevölkerung noch massiv zunehmen, wie dies etwa für das Goms prognostiziert wird!!

      Die Bauern verdienen im Durchschnitt aber auch nur 40-50.000 Franken im Jahr, also so um die 4000 Franken im Monat, während der Durchschnittslohn in der CH bei über 6000 Franken liegt!! Die Zahlen sind hier schwarz auf weiss, Ihre Polemik und Geringschätzung der Bauern rein ideologischer Natur und nicht auf Faken bassiert.

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe nichts dagegen wenn jemand ins Goms ziehen will. Nur soll er gefälligst die Infrastrukturkosten selber übernehmen.
      Das wir immer mehr Landgebiete bebauen müssen ist nicht zwangsläufig. Das ist Kantönligeist zusammen mit einer nicht existierenden Raumplanung. Allerdings betrachte ich Kantone wie den Thurgau nicht als Landgebiet. Eigentlich ist das ganze Mitteland nicht mehr Landgebiet. Das ist mehr oder weniger Aglo.

      Fakt ist. Die Bauern fühlen sich in der SVP gut Vertreten, ebenso in den anderen bürgerlichen Parteien. Die haben aber nicht die Kapitalismusüberwindu​ng im Programm wie die SP.

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    • Juli 19, 2021

      Bei den Linken&Netten ist halt alles immer ein wenig Aglo&urban:-)

      Das mit den zusätzlich anfallenden Infrastrukturkosten in diesen Gebieten kann ja nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch diese Gebiete immer mehr besiedelt werden, da das Mittelland schon heute zu wenig Platz bietet!! Schon nur auf Grund der hohen Preise und Enge kann im Mittelland in Zukunft gar nicht mehr jeder Einwanderer hinziehen. Folglich wird dann immer mehr in Gefahrenzonen der Alpentäler hineingbaut, was alles halt auch mit der Masseneinwanderung zu tun hat, für die Sie plädieren, aber dessen Negativfolgen hier schön bei Seite lassen!! Die Geister die Sie heraufbeschworen haben werden Sie eben nicht mehr los. Da sollte man schon vorher etwas mehr überlegen vor der Abstimmung…den Leuten in der Schweiz kann man dann auch nicht vorschreiben wo sie zu wohnen haben!!

      Selbst in Bergkantonen wie Nidwalden, Graubünden, Wallis und Bern wird bis 2035 die Einwohnerschaft ums bis 5% anwachsen!!

      Aber zurück zum Thema: Ich möchte mal die Linken sehen, wie die Gemeinden und Gemeindearbeiter all das übernehmen müssten, was bisher die Bauern machten!! Dann können wir überall die Steuern massiv erhöhen!! Und ich möchte dann von links-grün auch kein Gejammer hören, wenn wir sämtliche Grundnahrungsmittel aus dem Ausland holen, um damit unsere Umwelt noch mehr zu belasten, weil wir keine eigenen Bauern mehr möchten!! Also bitte mal etwas studieren und eine seriöse Kosten-Nutzenrechnung​ machen!! Landschaftsunterhalt wäre bei uns ohnehin subventioniert. Die Frage ist einfach wer hier diesen Unterhalt machen soll?? Mit unseren Bauern kommen wir da immer noch am billigsten weg, fast schon ein Trinkgeld, was diese von uns erhalten, wen man dies in Relation zur Entwicklungshilfe und Zahlungen an den IWF nimmt!!

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    • Juli 19, 2021

      Man kann den Leuten nicht vorschrieben wo sie wohnen möchten. Aber man kann die Selbstverantwortung fördern. Wer eine Lawinenverbauung für sein Haus braucht, der soll das gefälligst selbst bezahlen. Was Sie verlangen ist Sozialismus! Ich habe Sie als rechtstehende Person hier im Forum erlebt. Da sollte die Selbstverantwortung gelebt werden. Das heisst auch, ich übernehme die Kosten in meiner Gemeinde per Gemeindesteuern und lasse das nicht von dem anderen Bezahlen.

      Das Problem ist, das wir keinen Landschaftsunterhalt benötigen.. Das ist eine reine CH-Erfindung. Der Rest der Welt kann darauf verzichten.
      Also kein Unterhalt = massiv gespart

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    • Juli 19, 2021

      Herr Anderegg

      Hören Sie doch auf mit dem Märchen, Bauern würden etwas zum Lawinenschutz beitragen. Häufig ist sogar das Gegenteil der Fall: Wegen Bergbauern entstehen neue Kosten für Lawinenverbauungen.

      Die Kosten für die Pflege der Bannwälder tragen schon heute die Gemeinden und Kantone (unterstützt durch den Bund). Auch Lawinenverbauungen werden durch den Staat finanziert.

      Würden​ die Bergbauern wegfallen, würden diesbezüglich keinerlei Mehrkosten anfallen. Im Gegenteil, es würden sogar Kosten wegfallen, weil am keine abgelegenen Höfe mehr schützen müsste…

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    • Juli 19, 2021

      Falsch, wegen dem Massentourismus und der Zersiedelung entstehen immer neue Kosten für Lawinenverbauungen, während die angestammten Bauern grösstenteiles schon seit Generationen in lawinengeschützen Zonen leben!!

      Und Bauern sind auch Besitzer von Bannwäldern, die ebenfalls als Lawinenschutz gelten, die sie unterhalten und pflegen, was der Allgemeinheit und dem Tourismus wieder zu gute kommt ( von deren Anteil am Winterdienst ganz zu schweigen). Irgend jemand muss das wieder machen, wenn wir nicht noch mehr Lawinen, Murgänge und Steinschläge wollen, die uns in unserer Wirtschaftlichkeit und Sicherheit gefährden!! Diese Gefahren zu verkleinern und die Landschaft zu unterhalten gibt es leider nicht um sonst!! Subventionieren müsste man diesen Unterhalt ohnehin, egal ob für den Bauern oder Gemeindearbeiter, wo hingegen die Bauern die eindeutig günstigere Variante darstellen!!

      Es ist dann auch nicht wahr, dass der Rest der Welt auf einen Landschaftsunterhalt ( der nie ganz gratis ist ) verzichten kann!! Ansonsten würde z.B die Sahara sich noch viel schneller und grösser ausdehnen!! Überlegen Sie mal etwas!! Auch hier muss man mit Palmwäldern und Palmfächern künstlich eingreifen, was nie und nimmer Gratis ist!! Ansonsten hätten wir noch viel mehr ” Klimaflüchtlinge “, Landflucht und Überbevölkerung!

      Wenn wir die Agrarwirtschaft nicht subventionieren würden, dann müssten wir einfach noch mehr Grundnahrungslensmitt​el aus dem Ausland importieren!! Ich weiss nicht ob dies im Interesen der Linken sein kann, da wir so noch abhängiger und erpressbarer werden, aber wir vor allem auch unsere Umwelt noch mehr belasten, mit noch mehr LKW-Schwerverkehr und Lufttranporten!! Die vielen Umweltgesetze der Linken und Grünen machen die Lebensmittelproduktio​n auch immer teurer!!

      Aber wohl haben solche Leute wie Lohmann-Meier ein Interessen daran, dass wir uns noch mehr vom EU-Ausland abhängig machen sollten, um der linken EU-UDSSSR als faule Frucht beitreten zu können!! Der Umweltschutz gilt dann für Linksaussen plötzlich auch nichts mehr!!

      Die Landwirtschaft wäre wie gesagt auch ohne die Bauern subventioniert, weil zur Landwirtschaft auch der Unterhalt von Wiesen und Weiden gehört ( z.B Lawinen-, Erossions und Hochwasserschutz), der ohne die Bauern dann einfach von Gemeindearbeitern gemacht werden müsste, die bekanntlich vom Staat sind!! Mit einem durchschnittlichen Einkommen von 40.000 Franken im Jahr ist ein Bauer noch allemal viel billiger, als ein Gemeindearbeiter!! Dieser kostet im Schnitt nämlich über das doppelte von einem Bauernsalär!! Würde es hier keine Landwirte mehr geben, die dafür durch mindestens die Hälfte an Gemeindearbeitern ersetzt würden, gemessen am heutigen Bauernstand, dann würden wir kostenmässig kaum besser dastehen!!

      Die Linken sollten besser mal dafür sorgen, dass nicht andauernd Luxusprodukte, die absolut nicht überlebensnotwenig sind, ständig subventioniert werden, wie gerade wieder das Preisdiktat bei den Büchern!! Oder dann die Sache mit den subventionierten Alternativ-Energien wie Windräder und Solarpanles! Ferner gibt es auch Bauern bei der SP und der GP!! Einige davon sitzen dann sogar noch im Berner Bundesparlament!! Aber alles kein Problem, wenn man dann die Öko Bauern und die alternativen Energien subventionieren soll!! Also bitte mal etwas studieren bei der elementaren Grundversorgung und eine seriöse Kosten-Nutzenrechnung​ machen!! Aber das Ziel der Linken ist ja das wir uns in allen Bereichen vom Ausland abhängig machen lassen und erpressbarer werden!! Ich habe das schon lange durchschaut!!

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  • Februar 26, 2012

    Ja Herr Schlemihl, wie auf ihrem Logo steht: “Es gibt keinen Gott, gutes Tun ist menschlich”

    Die Natur des Menschen ist es aber, auch Krieg zu führen. Wenn ich richtig orientiert bin, wurde noch nie an so vielen Orten Krieg geführt wie gerade jetzt. Dass dies Glücklicherweise gerade eben nicht in Europa der Fall ist, ist doch nur ein Zufall und kann jederzeit anders sein. Jedenfalls waren wir in Europa schon lange nicht mehr so nahe an sozialen Unruhen wie heute. Wie sich solche weiterentwickeln können sehen wir gerade in den arabischen Ländern.
    Leider ist auch der Krieg Bestandteil der Natur des Menschen!!

    Zu den Subventionen der Landwirtschaft: ich bin auch dafür, dass die Subventionen abgebaut werden. Ich sehe auch Möglichkeiten wie dies bewerkstelligt werden könnte. Dies bedeutet aber, dass alte Strukturen aufgebrochen werden und die schweizer Landwirtschaft ihre Prioritäten ändert. Wenn wir sehen was den Erfolg der schweizer Wirtschaft ausmacht, dann wissen wir auch, was zu tun ist: Der Begriff heisst: “Swiss Quality”

    Somit möchte ich hier einen Vorschlag zur Diskussion stellen: Die ganze schweizer Landwirtschaft stellt ihre Produktion um auf:

    -Biologische Landwirtschft
    -Gente​chfreie Landwirtschaft

    Wen​n wir dies erreichen, könne die Märkte auch für landwirtschaftliche Produkte geöffnet werden. Ich bin überzeugt, dass es auf dieser Welt genug Konsumenten gibt, die für kontrollierte, qualitativ hoch stehende Produkte der Landwirtschaft mit den entsprechenden Standards unter dem Begriff “Swiss Quality” auch die entsprechenden Preise zu bezahlen würden.

    Jetzt gibt es aber auch noch einen anderen Aspekt: Unsere Landschaft muss bewirtschaftet werden. Wenn dies nicht geschieht verliert das Tourissmussland Schweiz ihre Identität. Auch wollen wir in den Bergen wandern und die Natur geniessen. In einem Urwald ist dies nicht so einfach. Somit muss däfür gesorgt werden, dass die Landschaft der Schweiz ihren Charakter behält. Wie weit diese Kosten von der Allgemeinheit oder sogar direkt vom Tourissmus getragen werden und wie dies geschieht kann man sicher mal hinterfragen. Aber es muss ein Weggefunden werden, die Funktion der Landschaft im aktuellen Stand zu erhalten.

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Steiner

      Ich bin teilweise mit Ihnen einverstanden, gewisse Behauptungen von Ihnen sind allerdings falsch:

      1. Die Welt ist zurzeit so friedlich wie schon lange nicht mehr. Insbesondere im Afrika südlich der Sahara wurden in den letzten Jahren zahlreich Konflikte beendet:

      a) Das südliche Afrika (Südafrika, Namibia, Botswana) besteht heute nach der Überwindung der Apartheid aus demokratischen Rechtsstaaten.
      b) Die jahrzehntelangen Bürgerkriege in den ehemaligen portugiesischen Kolonien Angola und Mocambique sind vorbei.
      c) Die Situation in Westafrika hat sich massiv stabilisiert.
      d) Ruanda und Burundi sind heute friedlich und stabil.
      e) Der Sudan hat sich nach der Abspaltung vom Südsudan stabilisiert.


      2. Dass es in West- und Mitteleuropa derzeit so friedlich ist, ist keineswegs Zufall sondern ist dem erfolgreichen Friedensprojekt “Europäische Integration” zu verdanken. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts gab es in keinem anderen Kontinent so viele Kriege wie in Europa. Seitdem das Friedensprojekt ins Leben gerufen wurde, gab im entsprechenden Gebiet keine Kriege mehr!

      Auch die Schweiz profitiert, da sie heute von friedlichen Rechtsstaaten umgeben ist. So sicher war die Lage für die Schweiz noch nie!!!

      3. Was die landwirtschaftlich Produktion betrifft, bin ich mit Ihnen mehrheitlich einverstanden. Eine Marktöffnung bietet eben viele Chancen für Produzenten, die auf Innovation, umweltgerechte Produktion und Qualität setzen. Nur die Marktöffnung braucht es jetzt! Sonst werden sich diese veralteten und marktfeindlichen Strukturen nie ändern!

      4. Wenn Sie etwas für den Tourimus tun wollen, dann müssen Sie Nationalparks- und Naturschutzgebiete errichten und möglichst wenig in die Natur eingreifen. Die landschaftspflegenden​ Bergbauern sind viel zu teuer und tragen kaum etwas zum Schweizer Tourismus bei!

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    • Juli 19, 2021

      Aber Herr Schlemihl-Wrobel, wie viele Staaten hat der Kontinent Afrika?? Es sind 54, der ganze Kontinent hat weit mehr als 1 Milliarde Einwohner!! Die von Ihnen sogenannten demokratischen Länder ( 3-4) haben zusammen nur 53 Millionen Einwohner, Botswana und Namibia je nur 2 Millionen Einwohner!! Was wollen Sie uns damit nur sagen?? Soll das etwa von Relevanz und Erneuerung in Afrika zeugen!?

      Die bevölkerungsreichen Länder Afrikas sind da nicht einmal darunter!! In Nigeria etwa, dem bevölkerungsreichsten​ Land Afrikas, nehmen seit dem Ende Abachas die Spannungen zwischen Christen und Muslimen immer mehr zu, keine Demokratisierung und Frieden, dafür Christenverfolgung!! Im Senegal wird dann wieder bei den Präsi-Wahlen geschummelt, wie schon zuvor in Simbabwe ( Altmarxist Mugabe) Mauretanien und Kenia!! In Ägypten ist es trotz dem ” Arabischen Frühling ” heute viel schlimmer als unter Mubarak!! In Libyen und Tunesien ist auch noch nichts gegessen!! In Mali und Tschad kommt es andauernd zu internen Aufständen und Rebellionen!! Der Westsahara Streit ist noch immer nicht gelöst!!

      Angola ist dann heute auch noch keine Demokratie, sondern eine sozialistische Diktatur unter der MPLA!! Mit einem Staatskapitalimus wie in China!! Gleich werden auch die Leute behandelt!

      Zwische​n Sudan und Südsudan gibt es heute grosse Spannungen!! Im Südsudan gibt es heute auch viele bewaffnete Konflikte!!

      Sie sollten sich wirklich besser über Afrika informieren, bevor Sie uns einen ” Afrikanischen Frühling ” vorgaukeln der keiner ist!!

      Das wir in Europa seit 67 Jahren ” nur ” die Balkan- und Kaukasien-Kriege hatten, ist nicht das Verdienst der EU!! Nach so einem grossen Krieg liegt es in der Natur der Sache, dass man nicht sogleich wieder einen neuen Krieg beginnt, bzw. sind die Völker auch alleine auf die Idee gekommen, ohne EU, dass man den Nachbar in Zukunft nicht mehr bekriegen soll!! Dafür haben die Franzosen als Teil Europas in Vietnam und Algerien Krieg geführt!! Gerade die Deutschen und Franzosen mögen sich auch heute nicht besonders gut!! Was Merkel-Sarkozy sagen ist eine Sache, was ihre Völker denken etwas anders!! Zudem haben wir in der EU die grösste ( und hausgemachte ) Krise seit ihrem bestehen!! Ich wäre da an Ihrer Stelle nicht so naiv um das noch zu bejubeln!!

      ” Der Traum von einem vereinten Europa hat keine Aussicht, verwirklicht zu werden. Man macht kein Omelette aus harten Eiern. “
      Charles de Gaulle

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    • Juli 19, 2021

      Herr Anderegg,

      Bitte richtig lesen!

      1. Ich habe von Afrika SÜDLICH DER SAHARA gesprochen. Ägypten, Tunesien, Lybien und Westsahara liegen nicht südlich der Sahara, meiner guter Herr Anderegg…

      2. Ich habe gesagt, dass Afrika südlich der Sahara heute so friedlich ist, wie noch nie in den letzten Jahrzehnten. Ich habe nicht behauptet, dass schon alles perfekt ist.

      Afrika südlich der Sahara macht aber grosse Fortschritte. Von den rund 45 Staaten sind rund 10 Staaten demokratische Rechtsstaaten. Weiter 10 Staaten sind Wahldemokratien mit Einschränkungen was die Rechtsstaatlichkeit betrifft.

      Ich habe auch nie behauptet Angola sei eine Demokratie, sondern dass der Bürgerkrieg zu Ende sei und die Situation stabiler. Nochmals: Bitte richtig lesen!

      3. “Sie sollten sich wirklich besser über Afrika informieren, bevor Sie uns einen ” Afrikanischen Frühling ” vorgaukeln der keiner ist!!”

      Ich kenne rund 30 afrikanische Staaten persönlich. In wie vielen afrikanischen Staaten waren Sie schon Herr Anderegg?

      4. “Nach so einem grossen Krieg liegt es in der Natur der Sache, dass man nicht sogleich wieder einen neuen Krieg beginnt”

      Ach so deshalb gab es nach dem 1. Weltkrieg auch keinen 2. Weltkrieg mehr, nicht wahr, Herr Anderegg.

      Leider historisch komplett falsch! In Europa gab es während Jahrhunderten dauernd Kriege.

      5. Europa ist heute so friedlich wie noch nie. Die Schweiz ist heute von so friedlichen Staaten umgeben wie nie zuvor! Das haben wie der Europäischen Integration zu verdanken! Da sind sich alle Historiker einig!

      6. Ja, Herr Anderegg, de Gaulle hat sich mit dieser Aussage gewaltig in die Nesseln gesetzt. Zum Glück für ihn muss er nicht mehr miterleben, wie sehr er sich balmiert hat und wie daneben er lag.

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    • Juli 19, 2021

      Was Sie nicht alles erzählen, nun sind es von 3-4 demokratischen Staaten ” südlich der Sahara ” plötzlich deren 10 🙂 Welche denn, wenn ich fragen darf?? Südlich der Sahara ist nicht ganz Afrika, während die von Ihnen genannten ” demokratischen ” Länder in Afrika ( südlich der Sahara), nicht repräsentativ sind, da dort nur ein Bruchteil der afrikanischen wie subsaharischen Bevölkerung lebt!! Das nehmen Sie aber als Gradmesser?! Das wäre das gleiche, wie wenn man sagen würde, dass in der arabischen Welt Tunesien und der Libanon in Sachen Demokratie uns am nächsten sind und repräsentativ, aber bevölkerungsmässig irrelevant, so lange das bevölkerungsreiche Ägypten und Saudiarabien nicht demokratischer werden!! Es geht sogar eher rückwärts!! Und als in Angola der Krieg beendet war, gab es dafür weiterhin Bürgerkriege in Liberia und Siera Leona! Über die schlechte Lage im bevölkerungsrichen Nigeria und im Südsudan schweigen Sie natürlich!

      Für Ihr junges Alter kennen Sie aber schon sehr viele afrikanische Länder persönlich;-) Aber das eigene Land aus dem Sie angeblich stammen kennen Sie dann dummerweise nicht… Aber Hauptsache Sie können uns vom Kap unten immer gute Ratschläge und Anweisungen erteilen…

      Im 1. Weltkrieg gab es 10 Millionen Tote, im 2. aber 55 Millionen Tote!! Also mehr als 5,5 mal so viele Kriegstote im 2 WK wie davor im 1 WK!!! Logisch war nach dem letzten WK die Versuchung viel kleiner, nach 25 Jahren wieder nicht gleich den nächsten Krieg zu beginnen!! Mit den ” Pseudo-Friendesprojek​t der EU hatte das rein gar nichts zu tun, sondern eher mit der Vernunft und den hohen Blutzoll im 2.WK!! Die kriegsbeteiligten Völker hatten das selber eingesehen, dazu brauchte es keinen de Gaulle oder Adenauer!!

      Aber vor allem gab es keinen grossen Krieg mehr, weil die beiden grossen Militärblöcke sich gegenseitig abschreckten und so mit neutralisierten!! Mit der EU hat das rein gar nix zu tun, sondern viel mehr mit der NATO und den Warschauer Packt!! In früheren Zeiten gab es auch schon längere Phasen von Stabilität in Europa, wo es selbst Allianzen zwischen deutschen und französischen Königshäusern gab!!

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Anderegg

      Ich bitte Sie nochmals richtig zu lesen!

      Ich habe geschrieben, dass es im SÜDLICHEN AFRIKA die Demokratien Südafrika, Botswana und Namibia gebe (die Zahl 3-4 stammt übrigens von Ihnen und nicht von mir). Ich habe nie geschrieben, dass dies die einzigen Demokratien seien.

      Im gesamten AFRIKA SÜDLICH DER SAHARA (nicht gleich südliches Afrika) sind es aber rund 20 Staaten mit demokratischen Wahlen. Rund 10 Staaten davon sind demokratische Rechtsstaaten. Neben den bisher genannten gehören auch Ghana, Benin, Mali, Kapverden, Mauritius, Lesotho und Sambia dazu.

      Mein guter Herr Anderegg, hauptverantwortlich für den Frieden und den Wohlstand im heutigen Europa ist die Europäische Integration!

      Das Europa des Nationalismus und der Nationalstaaten hat den Kontinent ins Verderben geführt. Ohne Teilüberwindung des Nationalismus wäre dieser Frieden nie zustande gekommen!

      Dann nennen Sie mir doch eine Friedensphase in Europa, die fast 70 Jahre andauerte!

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  • Februar 26, 2012

    Die Planwirtschaft ist zudem Asozial. Dank den Subventionen sind viel zu viele Arbeitsplätze erhalten geblieben. Nun sitzen wir in der Falle. Jede Subventionskürzung führt zu überproportional grosser Arbeitsverlust. Da kein Politiker das riskieren will, bleiben die Subventionen bestehen. Zudem kenne ich keine Bauer der mit dem jetzigen System eine Zukunft sieht. Jeder weiss, dass nur die wenigsten überleben können. Solange die Subventionen fliessen, wird weiter gemacht. Dabei arbeiten viele bereits Teilzeit. Diese müssten aufgeben und ihr Land an die wenigen Grossbauern verkaufen. Wir haben also Bauern, die wissen, dass sie nie überleben könnten. Und andere die überleben könnten, aber am Wachstum gehindert werden. Am Schluss haben alle keine Perspektive.

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    • Juli 19, 2021

      so so, aber dann Studenten, Bücher und ” alternative ” Energieformen zu subventionieren ist keine Planwirtschaft und nicht asozial?? Würde man das nicht machen, dann würden hier noch viel mehr Firmen bankrott gehen, die Solarpanels produzieren, oder kleine Buchläden die hier die Zeitenwende verpennt haben!!

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  • Februar 26, 2012

    Über die komparativen Vorteile durch Handel informiert dieser sehr informative Artikel von Vimentis (sehr gut und verständlich erklärt!):

    http://​www.vimentis.ch/conte​nt/docs/komparativerv​orteil_handel.pdf

    ​Diese komparativen Vorteile ergeben sich nicht nur beim Handel zwischen zwei Bauern sondern auch beim grenzüberschreitenden​ Handel. Sehr lesenswert!

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  • Februar 27, 2012

    Es ist schon erstaunlich, ja fast amüsant, mit was für haarsträubenden “Argumentationen” die antiliberalen daher kommen, um die marktfeindlichen Milliardensubventione​n in der Landwirtschaft zu rechtfertigen.

    Es gibt u.a. 3 Gründe weshalb in der Schweiz die dringend notwendigen Reformen und Marktöffnungen nicht stattfinden:

    1. Der Mythos von der “Selbstversorgung”.​ Viele Schweizer glauben immer noch an die völlig realitätsfremde und sinnlose “Selbstversorgung” der Schweiz. Diese gab es im 2. Weltkrieg nicht und sie heute erst recht unrealistisch!

    2. Die Bauern sind im Parlament massiv übervertreten (vor allem bei der SVP). Diese SVP-Bauern haben natürlich ein Interesse sich selbst möglichst hohe Subventionen zuzusprechen.

    3. Weil man während Jahrzehnten Reformen verschlafen hat und so durch die Milliardensubventione​n künstlich und marktwidrig Arbeitsplätze aufrechterhalten hat, sind jetzt bei einem Abbau der Subventionen natürlich Arbeitsplätze gefährdet.

    Wir haben heute die Situation, dass wir viel zu viele Bauern haben für die Grösse des Marktes und wir diese Bauern “künstlich” am Leben erhalten.

    Weiter wird durch das konkurrenzfremde System jede Innovation unterbunden. Wieso soll man auch innovativ sein als Bauer, wenn sowieso jeder seinen Teil vom Staat bekommt.

    Auch werden den wenigen innovativen Bauern durch mangelnde Marktöffnung gegen aussen (fehlendes Agrarfreihandelsabkom​men) Chancen genommen.

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    • Juli 19, 2021

      Die Innovativen Bauern sogar werden massiv bestraft. Alle die z.Bsp. wegen der Milchmarktliberalisie​rung ihren Hof umgebaut haben, sitzen nun in der Tinte.

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  • März 18, 2012

    Abgeschottete Märkte wie Landwirtschaft und Gesundheitswesen haben immer die Tendenz, unwirtschaftlich zu sein. In Abhängigkeit vom Tropf der Subventionen und des Schutzes vor Konkurrenz würden sie im freien Spiel der Marktkräfte wahrscheinlich einbrechen. Die Befürworter der Abschottung arguentieren einerseit mit den Nachteilen der Topographie und Kostenindex, mit dem drohenden Verlust eines heimischen Gewerbes (Autarkieverlust), aber meistens mit der Qualität, die angeblich durch den Protektionismus besser sein soll. Mit der Angst vor schlechter Qualität gelingt es der neokorporativen Lobby, die Geldströme aufrecht zu erhalten und immer wieder höhere Beiträge des Staates zu einzufordern. Eine Auswirkung davon sind endlos steigende Krankenkassenprämien.​

    Neben allen hehren Zielen für Ökologie und eine bessere Schweiz – die ich teile – darf man den direkten Nutzen nicht vergessen. Dazu muss sich jeder Konsument zuerst selber an der Nase nehmen: Ist das “Billigere” automatisch das qualitativ “Schlechtere”, wie uns immer gesagt wird? Ist etwas hochsubventioniertes automatisch etwas “Besseres und Gerechteres”? Ist mehr öffentliche Gewerbe- und Bauernschutz nachhaltiger und sozialer als weniger? Bringt der Protektionismus dem Konsumenten wirklich den versprochenen Mehrwert?
    http://www​.ortho-portal.ch/0-Sc​hutz-des-Kleingewerbe​s.html

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  • April 6, 2014

    “In der Schwei­zer Land­wirt­schaft herr­schen kom­mu­nis­ti­sche Verhältnisse. Die Schweiz gehört zu den Spit­zen­rei­tern welt­weit was die Sub­ven­tio­nie­rung von Bau­ern an­geht. (…)”

    In den ehemaligen kommunistischen Diktaturen gab es nie eine solche Subventionierung. Auch in den noch bestehenden kennt man keine Subventionierung der Bauern, im Gegenteil. Subventionen werden in Demokratien von “bürgerlichen” Mehrheiten durchgesetzt.

    Die Subventionierung sollte schon lange durch tatsächlich erbrachte Leistungen an die Öffentlichkeit ersetzt werden : Landschaftsschutz und Wegpflege sowie Erhaltung von Bauten, alten Rassen, alten Sorten …

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