1. Aussenpolitik

Konflikt: Ukraine – Russland – EU/USA;

Christlich-abendländi​​​​​​sches Russ­land oder is­la­misch-a­ra­bi­s​​​​​​cher Raum­?— Wel­ches die­ser bei­den ist der rich­tige Part­ner für West-Mitteleuropa?

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Was zur Zeit in den westlichen Monopolmedien über Russland berichtet wird (insbesondere im Zusammenhang mit dem Ukraine- Konflikt) ist meistens gelogen. Tatsache ist, dass die USA selber diesen Konflikt geschürt hat: Angefangen mit der Absetzung des ukrainischen Präsidenten Janukowitsch.

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Sieh​e Gegenberichte aus Youtube: http://www.klagemauer​​​​​​.tv/index.php?a=​s​h​o​w​t​odaybroadca​st​&b​lo​ck​id​=384&i​d=2​389​&au​top​lay​=​true​ , http://www.youtube.co​​​​​​m/watch?v=0bt1Px​v​j​L​s​o​ , http://www.youtube.co​​​​​​m/watch?v=e6aPKL​o​e​v​H​8​ , http://www.youtube.co​​​​​​m/watch?v=sQZ_yj​i​t​z​1​0​ .

 

Es geht in Wahrheit in diesem Konflikt um Rohstoffe und geostrategische Positionen. Die USA wollen nichts Anderes, als die NATO erweitern auf Kosten der bis jetzt unabhängigen Pufferstaaten zwischen NATO und Russland. Moldawien, Ukraine und Weissrussland waren bis anhin solche Pufferstaaten. Seit dem Mauerfall 1989 hatte sich die NATO ohnehin schon widerrechtlich osterweitert: Polen, Baltikum, Tschechei, Slowakei, Rumänien, Bulgarien. Diese NATO- Osterweiterung war zwischen Reagen und Gorbatschow nicht vorgesehen.

 

N​​​​​ach der Ablösung Jelzins durch Putin sah sich Russland einer erweiterten NATO gegenüber, die keineswegs Anstalten machte, sich wie der Warschauer Pakt aufzulösen, obwohl dies folgerichtig gewesen wäre. Russland wurde also so von den „Westmächten“ hintergangen. Bis Anfang 2004 (orange Revolution) hielten sich aber auch die Westmächte (NATO) an die ungeschriebene Abmachung, wenigstens die damals schon unabhängigen Pufferstaaten der alten Sovietunion (Moldawien, Ukraine, Weissrussland) in Ruhe zu lassen, was eine gewisse Stabilität und ein Stillhalten zwischen Russland einerseits und der NATO andererseits bewirkte (bis etwa Oktober 2013).

 

Dies ist in jüngster Vergangenheit leider nicht mehr so! Insbesondere ab Nov. 2013 nicht mehr.

 

Auch die geplante Raketenstationierung der USA an der Ostgrenze der NATO hat schon unnötigerweise einen neuen West- Ost Konflikt heraufbeschwört, der gar nicht hätte stattfinden müssen. Damals gab es überhaupt keine Bedrohung durch Russland. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit in den 90 er Jahren (Mauerfall und kurz danach), wo Michel Gorbatschow vom „gemeinsamen Europäischen Haus“ sprach. Er meinte damit natürlich ALLE europäischen Staaten des christlichen Abendlandes, von Island und den Azoren im Westen bis und mit Russland im Osten.

 

Dieser​​​​​ jetzt neue, unnötige, wiederaufgeflackerte „West- Ost Konflikt“ wurde gezielt durch die USA gesteuert, da die USA auf keinen Fall will, dass sich alle europäischen Nationen aussöhnen. Denn dann wäre „ihre Rolle in Europa“ obsolet geworden. Die westlichen Staaten Europas als Wirtschaftsmacht und die osteuropäischen Staaten mit Rohstoffreichtum wären ein gutes Tandem gewesen, das problemlos die Wirtschaftsmacht USA von ihrer 1.Position ausgehebelt hätte. Vor Allem aber auch kulturell hätten diese christlich-abendländi​​​​​​schen Staaten Europas gut zusammen harmoniert.

 

V​​​​​or einem solchen „Europäischen Tandem“ fürchtet sich die USA noch heute wie „der Teufel das Weihwasser“!

Desha​lb hat uns die USA auf „clever- perfide Weise“ in diesen Konflikt hineingesteigert und uns ungefragt mitgezogen, um so Europa weiterhin gespalten zu halten. Ein so gespaltenes und geschwächtes Europa nützt nämlich nur den USA, die selber immer mehr ihre „Felle davon schwimmen sieht“. — Es gibt ja bereits den Schanghai Club SCO, bestehend aus Russland, China, Indien und anderen zentralasiatischen Staaten.

 

Auch​​​​​ wäre zukünftig der Handel zwischen West-Mitteleuropa und Osteuropa vermehrt mit den Währungen Euro und Rubel (statt Dollar) abgewickelt worden.

 

Eine Achse Paris, Berlin, Moskau (und ein evtl. assoziiertes Peking) wäre der „Albtraum schlechthin“ für die USA gewesen.

 

Dies​​​​​e nimmt nun lieber ein gespaltenes und geschwächtes Europa in Kauf, wo dann die Westeuropäer sich noch mehr in die Erdölabhängigkeit der islamisch- arabischen Länder hineinbegeben „müssen“; statt Oel und Gas sinnvollerweise aus Osteuropa zu beziehen, was eine engere Zusammenarbeit aller europäischen Länder bewirkt hätte.

 

Brisan​​​​​terwe​ise nimmt die USA demnach lieber eine Bedrohung Europas durch die islamischen Länder in Kauf (Oelabhängigkeit, Islamisierung durch Einwanderung), als dass sich das historisch gewachsene christlich- europäische Abendland von den Azoren im Westen bis an den Ural im Osten näher gekommen wäre. Denn diese West- Ost Annäherung wäre ganz sicher sinnvoller, als das jetzige Szenario einer Politik der erneuten europäischen Spaltung durch die USA!

 

Dieses heraufbeschworene Szenario (für uns Europäer ungewollt!) durch die USA herbeigeführt ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer, denn die islamischen Staaten, welche uns die USA wahrscheinlich als Ersatzbündnispartner (alternative Rohstofflieferanten) „verkaufen“ wollen, werden sich als die viel grössere Gefahr für das christlich- abendländische Europa entpuppen, als wir es hier gerne wahrhaben wollen!

 

Dieses Verhalten der USA beweist, dass es ihnen absolut gleichgültig ist, ob West-Mittel- Europa sich durch falsche „Partner“ (islamischer Kulturkreis), die ganz andere Wert- und Rechtvorstellungen haben als die uns ähnlich gesinnten Osteuropäer; vereinnahmen und überrollen lassen muss, nur um temporär- „geostrategischen rein wirtschaftlichen Interessen der USA“ zu genügen.

 

Kult​​​​​urell​es Flair und diesbezügliches Feingefühl, welche möglichen Partnerstaaten zusammenpassen könnten, hatten die USA nämlich noch nie! Denn sie haben ja selbst kaum eine eigene Kultur entwickelt. Es geht ihnen nur um Wirtschaftsexpansion (möglichst viele Nationen in ihr Schlepptau zu nehmen) und sonst um gar nichts Anderes!

 

Sieh​​​​​e: http://www.youtube.co​​​​​​m/watch?v=XVXYq6​M​S​m​w​A​ , http://www.youtube.co​​​​​​m/watch?v=Bn2-9o​J​c​T​w​4​ .

 

Diese falsche, von den USA uns ungefragt aufgezwungene „Partnerschaft mit den arabisch- moslemischen Ländern“ wird sich aber als viel tödlicheren Bumerang für West- und Mittel- Europa erweisen, als wenn wir mit den Russen enger zusammenarbeiten würden!!—

 

D​​​​​enn die Staaten des islamischen Kulturkreises sind für Europa definitiv keine Partner, da diese die Vernichtung des Europäisch- christlich- abendländischen Kulturkreises beabsichtigen!!!

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V​on daher wäre es für die europäischen Länder klug, sich möglichst wenig oder gar nicht in eine wirtschaftliche und rohstoffmässige Abhängigkeit von solchen (islamischen) Ländern hinein zu begeben!

 

Oder​​​​​ ist für die USA eine Bedrohung Europas durch den Islam das harmlosere Szenario als eine Zusammenarbeit mit Russland? Eine aus meiner Sicht verheerende Falscheinschätzung.

 

Die jetzige Situation zeigt deutlich auf, dass die europäischen Nationen diese Geschicke wieder selber in ihre eigenen Hände nehmen müssen, ohne fremde Schulmeisterei jenseits des Atlantiks! Wir Europäer müssen wieder selber erkennen, welche Partner für uns die Richtigen sind und auch langfristig wirklich zu uns passen (nicht nur wirtschaftlich, sondern auch weltanschaulich- kulturell !!). Wir dürfen uns nicht mehr durch fremde, weit weg vom Geschütz operierenden Mächten ausserhalb Europas manipulieren zu lassen, wie dies zur Zeit geschieht!

 

Diese widernatürliche unnötige erneute Spaltung Europas durch die USA herbeigeführt, könnte uns noch in einen verheerenden 3.Weltkrieg hineinführen; und dies abermals auf europäischem Boden. http://www.youtube.co​​​​​​m/watch?v=pLVGWH​t​S​q​S​E​ .

 

Ein durch jetzige Konflikte (Ukraine) gebeuteltes Europa wäre dann (nach einem Krieg, den wir hier alle nicht wollen!), eine leichte Beute der jetzt schon aufrüstenden islamischen Staaten, die dann keine Skrupel mehr hätten, in ein solch geschwächtes Europa einzufallen!

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Wolle​n wir das wirklich? Oder ist es nicht an der Zeit, dass die Menschen der Europäischen Nationen endlich erwachen und diese sich als falsch erweisende, aufgezwungene „Weichenstellung durch die USA“ durchschauen und das Szepter (der Partnerwahl, Wirtschaftsbeziehunge​​​​​​n und kulturelle Identität) wieder selbst in ihre Hände nehmen würden?–

 

Ich​​​​​ denke, dass dies aus gesamteuropäischer Schau heraus bitter nötig wäre!

 

Auch sollte sich die Schweiz nicht mehr an weiteren Sanktionen von EU/USA gegen Russland beteiligen. 

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Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Konflikt: Ukraine – Russland – EU/USA;
  • Mai 15, 2014

    Was mich in letzter Zeit im Zuge der Ukrainekrise ärgert:

    Es erheben sich viele prorussische Stimmen (ich rede hier jetzt nicht von denen, die nur ein Verständnis für die russische Sicht der Dinge zeigen. Ich rede von Leuten, die unseren und auch Westeuropas Freund in Russland sehen. Es sind meist Leute, die Zeter und Mordio schreiben, wenn sie glauben, hier würde ein µ von der direkten Demokratie abgewichen und die EU und die USA seien der Inbegriff einer diktatorischen bösen Hegemonialmacht.

    Bei so viel Russlandseligkeit empfahl man in den “guten alten” Zeiten ein Billet Moskau einfach.

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    • Juli 19, 2021

      Sie wollen aber nicht etwa behaupten, die EU und die USA wären annähernd so direktdemokratisch wie die Schweiz. Diese sind nämlich im grobschlächtig- rudimentären Majorzwahlsystem stehen geblieben: In der EU wird immer noch Vieles vom (nicht vom Volk gewählten) Ministerrat entschieden; auch die Gewaltenteilung lässt zu wünschen übrig. In den USA und auch in England und z.Teil in Frankreich haben die Bürgerinnen und Bürger praktisch nur die Möglichkeit, zwischen 2 Grossen Parteien oder Blöcken zu entscheiden. Demokratiepolitisch wirklich sehr mager!

      Dieses widerspiegelt nicht die Meinungsvielfalt der Bevölkerung wieder. Durch das, dass diese Länder schon lange auf einem demokratischen Weg sein müssten, haben sie sich demokratiepolitisch erstaunlich langsam “fortentwickelt”. Sie müssten eigentlich längstens viel weiter sein und mindestens schon bei den Proporzwahlen angekommen sein.
      Die USA hat sogar noch eine unsinnige “Zwischenschaltung” mit “Wahlmännern”, die dann alle “Elektoren” verpflichten, einem einzigen Kandidaten ihre Stimme zu geben (= Verstärkung eines undemokratischen Einblockdenkens!). Kleinere, innovative Parteien und Gruppierungen haben in einem solchen System praktisch null Chancen, jemals ihre Ideen ins Parlament zu bringen.

      Anders ist dies in Russland und China. Diese beiden Länder haben keine demokratische Tradition, waren mehr oder weniger immer entweder monarchistisch gestaltet (Zar in Russland; Kaiser in China), oder dann zu totalitären Regimes hinübergekippt (Stalin in der Sovietunion; Mao Zse Tong in China).

      Doch seit dem Mauerfall 1989/90 und dem Zusammenbruch der Sovietunion änderte sich die Situation in Russland dramatisch (dank Gorbatschow). Eine enorme demokratische Entwicklung (ja sogar Proporzwahlen) fand nun in der Russischen Föderation statt.
      Natürlich kann man die Russische Demokratie noch nicht mit einer westeuropäischen Demokratie vergleichen. Aber mit den plattgewalzten Majorzsystemen der USA und evtl. auch England kann sie sich durchaus messen.
      Eigentlich “gschämig” für die USA, die sich in dieser langen Zeit “demokratischer Entwicklung” seit ihrer Gründung kaum weiter entwickelt hat.

      Ein weiterer Vorteil Russlands ist, dass sie seit der Demokratisierung eine klar christlich-abendländi​sche Identität pflegen, während die USA und viele EU- Länder von diesem abrücken und einer identitätslosen Multikulti- Zerfallsgesellschaft,​ welche nicht einmal mehr das Fundament des Staates: die Familie, hochachten will.
      Lieber wollen diese sog. westlichen Staaten widernatürlichen “Subkulturen” (Abtreibung, Homoparaden und der Gentechnologie mit den daraus resultierenden Menschenpatenten) mehr Platz einräumen und die Familie (mit Schutz auch der ungeborenen Kindern) und natürlichen, nachhaltigen Anbau- und Ernährungsmethoden abwerten.
      NB. bemerkt: Russland ist nach dem Zerfall der Sovietunion etwa im Jahre 2001 zum Getreideexporteur geworden (ohne Gentech!). Dies wird von den gentech- und Hochfinanzfreudigen Medien hier im Westen nicht gerne erwähnt. Ist aber Tatsache. Während die Landwirtschaftspoliti​k im westlichen Europa immer einseitiger (Monokulturmässiger) wird.
      Dies ist wahrlich kein Fortschritt für eine Gesellschaft!

      Gott​lob gehen Russland, Weissrussland, Ungarn und bis vor Kurzem auch noch die Ukraine und auch andere Länder diesen falschen Weg nicht.
      Darum könnten wir hier in diesem Aspekt von Putins Russland eine gehörige Scheibe dazulernen. Hut ab.

      Bei den Chinesen ist es demokratiepolitisch beim Alten geblieben. Die undemokratische, kommunistische Regierung blieb an der Macht, hat sich aber wirtschaftspolitisch zum praktisch kapitalistischsten Staat durchgemausert (mit all den negativen Folgen einer gnadenlosen Ausbeutung der eigenen Bevölkerung). China ist auch ein anderer Kulturkreis und würde nicht gut zu einer europäischen Handelsgemeinschaft passen. Genau so wenig, wie die undemokratischen, islamischen Länder, an die uns die USA binden möchten (an Stelle Russlands).

      Deshalb empfehle ich denen, diese Zusammenhänge nicht sehen wollen, ein Billet Mekka einfach!— Ab ins Scharia- Mittelalter!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Noser

      das hat mit SVP nichts zu tun. Herr Wobmann ist von den SD.

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    • Juli 19, 2021

      Wenigstens in diesem Punkt ist Hr.Kernen der Frau Palettier weit voraus!

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    • Juli 19, 2021

      Ihren Ärger, Herr Kernen, kann ich gut verstehen. Es ist völlig plump, die geopolitischen EU- und USA-Bemühungen abzulehnen und dann gelichzeitig nach dem Prinzip der Feind meines Feindes ist mein Freund, die geopolitischen Bemühungen Russlands hochzujubeln.

      Und wenn man irgendwie über Demokratie diskutiert, so ist es wirklich leicht vermessen, Russland, Weissrussland (!) oder die Ukraine als leuchtende Vorbilder zu präsentieren. Denn auch wenn Putin als Führer Russlands gewisse Fortschritte für sein Land erzielt und gute Entscheidungen trifft, so tut er dies in autokratischer Weise. Im Fall von Herrn Lukaschenko kann man ja nicht mal von guten Entscheidungen sprechen.

      Für die Schweiz gilt es, dafür zu sorgen, dass sie in keiner Weise in die laufenden und künftigen Konflikte hineingezogen werden kann. Dazu brauchen wir eine starke Demokratie und eine starke Armee.

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    • Juli 19, 2021

      Die EU ist nicht Europa, und die USA ist gegen Europa, sonst würde sie nicht diese Politik der Spaltung (Europäer gegen Europäer) betreiben. Schlimmer noch; sie nehmen es bewusst in Kauf die West-Mitteleuropäer als Frass vor die Füsse der Jihadisten zu werfen.
      Dies wird durch einen innereuropäischen Krieg bewerkstelligt (EU gegen Russland) und das so geschwächte Europa wird dann eine leichte Beute für die islamischen Staaten (unsere wirklichen Feinde!) sein. Ausserdem haben diese ja schon eine “5.Kolonne” (Paralellgesellschaft​s- Ghettos) hier in Europa installiert, die ebenfalls jederzeit zuschlagen können.

      So lange die Europäer selber dies nicht merken und sich diese Husarenstücke bieten lassen, werden sie Opfer dieses perfiden Kalküls der USA und den Jihadisten.

      Noch etwas, Hr. Knall:
      In einem gewissen Sinne sind diese oben von ihnen genannten Länder tatsächlich Vorbilder (natürlich längst nicht in jedem Bereich).– Aber: Lieber ein Autokrat, der gute und weise Entscheidungen für sein Volk trifft; als laue und schlafende “Demokraten”, die uns in den Abgrund führen und aktiv den moralischen und Wertemässigen Zerfall des christlich-abendländi​schen Europas unterstützen!

      Einz​ig mit dem letzten Abschnitt Ihres Schreibens gehe ich mit Ihnen einig!— Bewahrung unserer Souveränität, Bewaffnete Neutralität (mit Ja zum Gripen), direkte Demokratie und Föderalismus sind unsere Eckwerte, die es auch heute noch wert sind, dass man sie erhält und verteidigt.

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    • Juli 19, 2021

      Man kann doch nicht fundiert argumentieren, Herr Wobmann, die USA würden Europa in Westen und Osten spalten!

      Diese Divergenzen hat es schon immer gegeben. Denken Sie nur an West- und Ostrom, an die Hunnen und Mongolen, die den Westen überrannt haben, an Napoleon der in die andere Richtung zog, an die beiden Weltkriege und schlussendlich an den kalten Krieg im zwanzigsten Jahrhundert.

      Offenbar gibt es Länder, die mit unterschiedlicher Regierungsformen dem Willen ihrer Bürger entsprechen (oder ihn halt unterdrücken). Dieser Tatsache gegenüber ist Kenntnisnahme angebracht. Aber Vorbild für die Schweiz kann trotzdem kein autokratisches oder totalitäres Staatsgebilde sein.

      Weder Weissrussland noch die EU…

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    • Juli 19, 2021

      @ H. Knall
      Ich würde sogar sagen, dass die USA (allerdings auch eine gewisse Zeit lang die Sovietunion) sehr wohl eine Politik der Spaltung Europas betrieben hat und auch heute noch betreibt! Im 1.Weltkrieg intervenierten sie militärisch zu Gunsten der Entende- Mächte (England, Frankreich, Italien, Serbien, Russland) gegen die Mittelmächte (Deutsches Kaiserreich, Oesterreich- Ungarn, Bulgarien, Osmanisches Reich). Im 2. Weltkrieg dann zu Gunsten der Alliierten (England, Frankreich, Polen, Russland) gegen die Achsenmächte (Deutsches Reich, Italien, Japan). Danach wurde mit dem eisernen Vorhang Europa sehr lange gespalten gehalten; bis zum Mauerfall 1989! Erst dann kam wieder Bewegung in die Europäische Politik und die Landkarte veränderte sich abermals.
      Ich bleibe dabei: eine Aussöhnung der Europäischen Nationen nach der Idee Gorbatschows (gemeinsames Europäisches Haus) wäre der „Alptraum schlechthin” für die USA gewesen und hätte ihre Rolle in Europa obsolet gemacht!

      Was aber nach dem Mauerfall neu dazukam war, dass sich gemäss Samuel Huntington eine grundlegende Neugestaltung der Weltpolitik fürs 21. Jahrhundert abzeichnete (mit den 8 Weltkulturen), welche bis heute andauert und auch noch länger so anhalten wird. Siehe http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Kampf_der_Kul​turen .
      Sie hat eben diese im Kalten Krieg vorherrschende West- Ost- Denkweise ersetzt, weil sie einfach realitätsnaher und vielmehr den Tatsachen entspricht, als die alten Denk- Kategorien aus dem „Kampf der Wirtschaftsdogmen“.

      Nach dem 2. Weltkrieg herrschte eine „Bipolare Weltordnung“ (West- Ost- Denken) bis 1989 vor. Dann versuchte die USA im Zuge der Auflösung des Warschauer Paktes eine „monopolare Weltordnung“ zu errichten, wo sie als einzige Weltmacht das Sagen gehabt hätten. Bis 2008 wäre es ihnen fast gelungen.
      Gottlob misslang dies, sonst hätten wir heute eine Neoliberale Weltdiktatur unter USA- Vorherrschaft!—

      Da​nn aber kam 2007/8 die Finanzkrise und die Georgienkrise, welche eine Zäsur für die USA war und aufzeigte, dass die USA gar nicht so allmächtig sind, wie sie immer wieder behaupten! — Diese Zäsur läutete die „Multipolare Weltordnung“ ein, die bis heute und hoffentlich auch noch in Zukunft andauern wird.

      Sehr bald nach dem Mauerfall kam das wirtschaftlich aufstrebende China und Indien (beides Atommächte) in die Reihen der Grossmächte und auch Russland erholte sich nach der Jelzin- Ära dank der Entschlossenheit und geschickten Aussenpolitik Putins wieder und stieg erneut zur Riege der Grossmächte auf. Auch die EU versuchte eine Zeit lang wenigstens eine eigene Wirtschaftsmacht zu werden, wurde dann aber von den USA wieder zurückgepfiffen und hängt nun wieder an deren Schürzenzipfel. Und auch in den islamischen Ländern gab es so etwas wie eine Renaissance, die allerdings dem Islamismus Auftrieb verschaffte.

      Gerad​e diese alten Divergenzen haben dafür gesorgt, dass das christlich- abendländische Europa immer geschwächt blieb und so andere aussereuropäische Mächte die Weltpolitik bestimmten. Gerade eine EU ist eben gar nicht in der Lage, ja sogar der Hinderungsgrund, dass solche Divergenzen innerhalb Europas ausgeräumt werden. Vor allem dann, wenn sie wie heute ihre christlich- abendländischen Wurzeln verleugnet und damit gerade DAS gemeinsame Element Europas, was das kulturelle Europa ausmacht, wegignorieren will. Auch als Wirtschaftsunion bedient sie immer nur die Interessen und Ansichten der USA und politisch ist sie mit ihrem zentralistischen Hang in eine Sackgasse geraten, weil sie den Nationalstaatsgedanke​n durch eine Union des Einheitsdenkens ohne geschichtlichen Rückhalt auslöschen will und somit den selben kulturlosen Multikulti- Einheitsbrei anstrebt, wie die USA.

      Fazit: Wir Europäer werden erkennen müssen, dass das Modell USA (Multikultigesellscha​ft auf Basis von Zuwanderern) nicht auf Europa übertragbar ist, gerade wegen den verschiedenen Volksgruppen, Sprachen und Nationalitäten, die hier einheimisch sind!!!

      Ihr letzter Satz kann ich sogar unterschreiben, denn die Schweiz als Sonderfall ist demokratiepolitisch einzigartig und am weitesten Vorangeschritten. In diesem Aspekt kann uns kein anderes Land Vorbild sein.

      Trotzdem gibt es eine Gruppe von Staaten hier in Europa, die durch eine gewisse Haltung (NICHT das Staatsgebilde) die christlich- abendländische Identität Europas besser erhalten, als die zur Zeit westlich- dekadent orientierten, alten EU- Länder (leider auch unsere Schweizer Regierung), die durch einen Multikulti- Säkularismus und vorauseilendem Gehorsam dem Islam gegenüber ihre eigene Identität verleugnen und so zum Niedergang Europas beitragen.
      Was ich damit meine, können Sie am Besten bei einer Rede Putins am Valdai- Forum im Jahre 2013 hören, dessen Link mit deutschen Untertiteln ich nun hier einposte. http://www.youtube.co​m/watch?v=Dv32-PuW1XQ​

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  • Mai 16, 2014

    Herr Wobmann, besten Dank für Ihre Darlegungen.

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  • Mai 16, 2014

    Und der nächste Verschwörungstheoreti​ker…

    klagemaue​r.tv und ähnliche Links verraten jeden Spinner!

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    • Juli 19, 2021

      Und die gläubigen Leser und Konsumenten der Mainstreemmedien verraten jeden naiven Siebenschläfer und Konformist in politischen Belangen!

      Ich jedenfall bin lieber ein “Spinner” als naiver Siebenschläfer!

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  • Mai 18, 2014

    @ Walter Wobmann,

    Vielen Dank für Ihre sehr interessanten & sehr mutigen Gedankengänge, BRAVO.

    Dafür habe ich volles Verständnis, kann Ihnen auch in grossen Teilen zustimmen.
    Kürzlich hat doch die russische Duma (Parlament) ein Gesetz verabschiedet, das in christlicher abendländische Manier die Ehe (zwischen Mann & Frau) schützte, indem sie ein Gesetz verabschiedete, was eine legaliesierung einer HOMO-Ehe untersagt. Die Begründung; Sie wollen sich nicht von der westlichen Dekadenz leiten lassen, deren Werte am zerfallen seien.

    Ein natur- & schöpfungsgemäss noch denkfähiger Mensch kann dem wohl kaum noch widersprechen, es sei denn er sei selber Homosexuell.

    Also aufgepasst, die Russen (christlich orthodox) haben uns im Westen, zumal in dieser Beziehung, ganz offensichtlich auch bereits überholt.
    Auch befreien sie sich in Russland zunehmend aus dem Korsett der kommunistischen Gewaltherrschaft, der Gleichmacherei, während zumindest die EU in diese Gleichmacherei mehr & mehr versinkt. Die EU wird doch zunehmend zentralistisch, von wenigen Kommissaren, die sich immer mehr Machtbefugnisse anmassen, immer undemokratischer beherrscht.

    Vaclav​ Klaus, Ex-Präsident der Tschechoslowakei meinte ja demzufolge auch sehr treffend; “Die beschleunigte Vertiefunng demokratischer Defizite & die Steigerung der Frustration in grossen Teilen der europäischen Bevölkerung erlangen politisch kaum Aufmerksamkeit. Das macht mich nervös. Europa ist eine postdemokratische & postpolitische Einrichtung. Das sieht man auch am Umgang der EU, mit der Schweizer Volksabstimmung zur Einwanderung. Die EU-Spitzenpolitiker wollen uns ein Kontinentaldenken aufzwingen. Sie wollen den Nationalstaat unterdrücken & staatliche Grenzen auflösen. Um den Zusammenhalt der heutigen Nationen zu schwächen, propgagieren sie eine massive & uneingeschränkte Migration.

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    • Juli 19, 2021

      Machen Sie sich keine falschen Vorstellungen, Herr Hottinger! Die Zitate von dem was Vaclav Klaus über die EU gesagt hat, sind natürlich berechtigt und verdienen Aufmerksamkeit.

      Ab​er seien Sie sich gewiss, dass gerade Vaclav Klaus niemals in die neuerdings modischen Beweihräucherungen und Lobpreisungen des nach wie vor autokratischen Regimes in Russland einstimmen würde…

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    • Juli 19, 2021

      @ Hans Knall,

      Das habe ich ja auch nirgends behauptet resp. gesagt. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass sich Russland aus dem kommunistischen, zentralistischen Korsett befreit, was nicht ganz von Heute auf Morgen geht, die EU hingegen mehr & mehr in ein zentralistischen System hinein sich manövriert. Das finde ich sehr schade, weil so was endet nie gut, immer mehr Machtanmassung über andere.
      Kurt Schuhmann hat ja nach dem Krieg die Montanunion zwischen Frankreich & Deutschland auf die Beine gestellt, ein Vorläufer, der Beginn eines vereinten Europa. Wirtschaftlich verflochten, führen selbst ehemalige Feinde in Zukunft eben so keine Kriege mehr gegeneinander, was Dutschland & Frankreich gelungen ist.

      2. Ich frage mich, warum macht die EU & die NATO immer noch Front gegen das von Kommunismus befreite Land ? Wäre – anstatt die Raketen vertragswidrig an die Grenzen von Russland zu verschieben – nicht eine wirtschaftliche Vertiefung der Zusammenarbeit EU – Russland jetzt endlich nicht viel vernünftiger, als so eine Provokation, Konfrontation & somit möglicher 3. Weltkrieg ?

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    • Juli 19, 2021

      Eine solche Machtfülle wie sie der Präsident Russlands auf sich vereint, Herr Hottinger, gibt es in keinem Land, das als demokratisch bezeichnet werden dürfte. (Frankreich ist zwar nahe dran…).

      Der Eindruck, dass sich Russland aus dem zentralistischen Korsett befreien würde, trügt mit Sicherheit. Dass die EU hingegen immer zentralistischer und undemokratischer wird, ist allerdings nicht wegzureden.

      Die NATO ist aufgrund ihres definierten Zweckes als militärischer Gegenpol zum damaligen Warschauer Pakt, seit dem Ende des kalten Krieges eigentlich obsolet. Sie ist aber inzwischen zum US-Instrument für geopolitische Hegemonie mit dem Ziel der „Beherrschung des Euro-Asiatischen Kontinentes“ (Zbiginiew Brzezinski, Die einzige Weltmacht) umfunktioniert worden.

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    • Juli 19, 2021

      @ Werter Hans Knall,

      Da sind wir uns ja nun 100 % einig, gutes Votum von Ihnen, Bravo.

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    • Juli 19, 2021

      @ H.Knall

      Nicht nur Frankreich ist nahe dran, sondern auch die USA sind noch näher dran oder sogar darüber hinaus! Der US- Präsident hat so eine grosse Machtfülle, dass er sogar mittels Veto Gesetze von Kongress und Senat stoppen kann. Ausserdem besitzt der Präsident seit den Patriot- Acts sogar noch Sondervollmachten; mit denen er kritische Bürger verhaften und internieren kann (sog. FEMA- Camps).

      Und demokratiepolitisch hinkt die USA bereits hinter Russland (seit 1992) her:
      Während 1992 in Russland eine demokratische Verfassung mit MEHRPARTEIEN- SYSTEM und Proporzwahlen installiert wurde, gibt sich die USA, Grossbritanien und Frankreich immer noch mit Mayorzwahlen zufrieden, welches viel ungenauer und nicht die Meinungsvielfalt der Bevölkerung wiederspiegelt. Siehe: http://demokratie.ges​chichte-schweiz.ch/wa​hlsysteme-majorz-prop​orz.html und https://www.ch.ch/de/​wahlen2015/zum-50-mal​/vom-majorz-zum-propo​rz-wie-kam-es-1919-zu​r-ersten-proporzwah/ .
      1918 wurde in der Schweiz das Proporzwahlverfahren eingeführt.

      Ich will nicht behaupten, dass nun in Russland alles “Paletti” ist. Von einem demokratischen System wie hier in der Schweiz ist Russland noch meilenweit entfernt. Aber es darf sich durchaus mit anderen Demokratien auf der Welt messen.

      Und; was noch viel matchentscheidender ist: Russland mit seinem (zwar noch mangelhaften) demokratischen System steht WEIT ÜBER dem von Saudiarabien und anderen ölexportierenden moslemisch- arabischen Staaten!!!—
      Hier ist das Resultat eines Vergleichs mit Russland offensichtlich!

      Di​es wird aber bei der derzeitigen Russlandhetze von den “westlichen Mainstreemmedien”, wenn`s um Wirtschafts- Sanktionen gegen Russland geht, absichtlich unter den Tisch gekehrt!

      Oder ist diesen US gesteuerten Medien schon mal in den Sinn gekommen, gegen Saudiarabien, Quatar, Bahrain, Kuwait, arabische Emirate, Sudan, Lybien, … Wirtschaftssanktionen​ zu ergreifen, weil diese die Menschenrechte verletzen und kein demokratisches System haben? Und sogar teilweise den Islamischen Kalifatsstaat unterstützen, den die USA z.Zt. bombardiert?

      Wolle​n wir wirklich mit diesen Staaten die besseren Wirtschaftsbeziehunge​n pflegen, als mit Russland?
      Das wäre nämlich so nach USA lesart!!
      Das ist doch völlig abstrus und hirnrissig!
      Und: vor allem gegen die Interessen von Gesamteuropa gerichtet (Russland gehört sogar zu Europa)!

      Teile und Herrsche, scheint offenbar wieder die neue Politik der USA in Europa zu sein!

      Gerade deshalb sind Ihre Aussagen im letzten Abschnitt zum Thema NATO und Brzezinski besonders brisant! Ich kann sie voll unterschreiben.

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