1. Sicherheit & Kriminalität

Korpskommandant Blattmanns Irrtum

Korpskommandant Blatt­manns Irrtum!

Die Gruppe GIARDINO unterstützt das Referendum „Nein zur Halbierung der Armee“, da sie nicht der verfassungsmässigen Hauptaufgabe der Schweiz entspricht (Art. 58):

– ​ „Kriegsverhinderung“,​ d.h. so stark zu sein, dass der Aufwand für einen Angreifer zu hoch ist. Im 2. Weltkrieg prüften alle in Westeuropa kämpfenden Mächte – auch die USA – einen Angriff auf unser Land. Alle kamen zu einem negativen Schluss (Generalstab der USA: „Der Erfolg (eines Angriffes) sei zweifelhaft“). So wurde uns der Einbezug in den Krieg erspart.

– ​ Und falls wir doch angegriffen werden: „Verteidigt sie das Land und seine Bevölkerung“.

Warum kann Korpskommandant Blattmann mit Bezug auf das Referendum in einem ausführlichen Interview in der NZZ vom 5.04.2016 behaupten, die Armee laut WEA könne diesen Auftrag erfüllen? Weil sich laut ihm „die Bedrohungslage und damit auch die Definition von Verteidigung verändert hat“. Politik und Armeeführung haben einfach die Bedrohungslage so definiert, dass sie der nicht mehr kriegstaug-lichen WEA Armee entspricht. Das ist so, als würde eine Stadt beschliessen, Feuer könnten nie mehr höher als 5 Meter hoch brennen und ihre Feuerwehrautos durch Handspritzen ersetzt.

Die WEA stützt sich auf den Sicherheitsbericht 2010. Die USA sagen in ihrem neuesten Strategiebericht 2015, ihr eigener aus dem Jahr 2011 sei durch die seitherige Entwicklung völlig überholt. Noch nie seit 40 Jahren sei die Lage so unvorhersehbar gewesen wie heute, Kriege zwischen Staaten seien wahrscheinlicher geworden, Konflikte könnten sehr lange dauern und die USA könnten sich den Luxus nicht leisten, sich nur auf eine Bedrohung zu konzentrieren.

Diesen​ Luxus leistet sich die Schweiz, in dem uns die Verantwortlichen glauben machen wollen, es gäbe nur noch kleine „hybride“ Kriege und die Zeit der grossen Kriege sei vorbei. Dabei unterstellt KKdt. Blattmann GIARDINO, noch an Panzer-kriege zu glauben. Dabei sieht GIARDINO die Bedrohungslage so wie die USA: alles ist möglich!

In der WEA-Debatte der letzten Jahre wurden deshalb nie Bedrohungen des ganzen Landes diskutiert. Ohne in Details zu gehen: Was täte die Schweiz im Falle sehr grosser Spannungen, gar militärischer Zwischenfälle in Europa, wenn die USA/NATO unseren mitten im NATO-Gebiet liegenden Luftraum benützen, in einer raschen Aktion unsere Alpentransversalen zur Sicherung ihres Nachschubs in Besitz nehmen, russische Luftlandetruppen als Antwort den Flughafen Kloten besetzen und in Frankreich gewalttätige grosse Unruhen ausbrechen würden? Während unsere nur noch rund 30’000 Soldaten umfassenden Kampftruppen laut Armeeführung „schnell“, d.h. innert zehn Tagen, noch am Mobilisieren sind, können solche Aktionen fremder Heere bei uns schon stattgefunden haben. Was tun unsere Soldaten, wenn sie endlich bei deren Stellungen ankommen? Vom Schutz aller Städte, Dörfer und wichtiger Einrichtungen (z.B. Atomkraftwerke) ganz zu schweigen.

Zum Vorwurf, GIARDINO glaube noch an Panzerkriege, die Frage: Warum baut Russland in seinem Westen die 1. Garde-Panzerarmee wieder auf? Warum hat das Land 2800 Kampfpanzer, darunter höchst moderne, und tausende von Schützen-panzern, gepanzerte Artillerie u.a. Warum üben dort dauernd sehr grosse Verbände (bis zu 155’000 Mann) den Einsatz innert dreier Tage aus dem Stand, oft über weit mehr als tausend Kilometer? Warum unterhält es 4 Luftlandedivisionen? Warum verlegen die USA in diesen Tagen eine Panzerbrigade nach Europa, die doppelt so viele Panzer hat, wie die Schweizer Armee?

Die Aussage im NZZ Leserbrief vom 5. 04.2016 „Sinnlere Bestandsdiskussion“ stimmt. Grosse Bestände, die nicht gut ausgerüstet sind, sind nutzlos. Aber das können wir ja ändern. Aber ungenügende Bestände können überhaupt nichts erreichen. Und übrigens: Warum kann Finnland im Kriegsfall 400’000 Mann mobilisieren? Warum unterhält Singapore, in der Grösse dem Kanton Glarus entsprechend, eine gut ausgerüstete Armee von 220’000 Mann, eine grosse Luftwaffe und Flotte? Warum braucht Israel 175’000 Mann plus 565’000 Reserve? Warum mobilisierte Frankreich nach den Attentaten 100’000 Soldaten und Polizisten. Man könnte noch viele Beispiele von Ländern anführen, die keine Illusionen, dafür grosse Armeen unterhalten.

GIARDINO​ fordert die Beibehaltung der seit dem Jahr 2000 bereits auf einen Drittel reduzierte Armee. Neben den mechanisierten Brigaden, soll sie auch über starke Infanterieverbände und wieder über Gebirgstruppen verfügen (Warum hat Chinas 2 Millionen-Mann Armee starke Gebirgstruppen aufgebaut?). Sie soll wieder voll ausgerüstet sein, über leistungsfähige Feuer-, Panzerabwehr- und Fliegerabwehr-mittel und eine kriegsgenügende Luftwaffe verfügen. Ohne diese Mittel, können wir nicht verhindern, in einen nächsten Krieg oder grossflächige, chaotische, mit Gewalt verbundene Zusammenbrüche in Europa mit einbezogen zu werden. Unsere Politiker können dann in Ruinen und bei Massengräbern sitzend ausrechnen, ob eine verfassungsmässige Armee nicht unendlich viel billiger gewesen wäre.

(Referendumsbög​en gegen WEA: www.armee-halbierung-​nein.ch)

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Comments to: Korpskommandant Blattmanns Irrtum
  • April 8, 2016

    Nicht neu, aber halt noch mal: Die Nazis planten, die Frauen und Kinder der Stadt Basel und Schaffhausen zusammenzutreiben und den tapferen Männern im Reduit das Ultimatum zu stellen: Aufgabe, oder Abtransport der Zivilbevölkerung nach Osten in ein Lager!
    Wie lange hätten die da widerstanden, widerstehen können? Denn man hätte ja weitere Städte mit Zivilisten zur Erpressung nehmen können, Zürich, Lugano, Winterthur …… Herr Frick, da klappen Ihre Kriegsspielchen nicht mehr. Oder sind Sie der Meinung, die Nazis hätten das nicht gemacht? Vielleicht aus Gründen der Menschlichkeit oder der Fairness?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner
      Wie Sie selber sagen, Sie wiederholen sich.
      Wieso?
      Die Nazis sind nicht mehr.
      Der 2. Weltkrieg ist vorbei.
      Was bezwecken Sie mit Ihren albernen Fragen?
      Wollen Sie uns sagen, dass es die Armee nicht braucht?
      Werden Sie konkreter!

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    • Juli 19, 2021

      Es braucht sicher nicht die alten Ideen und Heere, die Herr Frick noch vorschweben. Nazis gibt es noch mehr als es uns lieb sein kann, Herr Krähenbühl und wenn Sie schreiben, der 2. Weltkrieg sei vorbei, heisst da ja auch, dass wir keine so geartete Armee brauchen.

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    • Juli 19, 2021

      “Nazis gibt es noch mehr als es uns lieb sein kann, Herr Krähenbühl…” Schön, wie Sie das sagen, Herr Barner.

      Aber sagen Sie uns doch endlich, wie denn Ihrer Ansicht nach eine Schweizer Armee “geartet” sein soll, junger Mann, der sich angeblich so gut in der Schweizer Geschichte auskennt?

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    • Juli 19, 2021

      So, wie es heute vernünftige Politiker und die Armeespitze definieren! Klein, schlagkräftig und zweckmässig! Es braucht keine Fricks, die in alten Geschichten schwelgen und in einem verzerrten Geschichtsbild leben. Wir leben heute!

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  • April 10, 2016

    Sehr geehrter Herr Barner,

    Könnten Sie mit bitte die Quelle für diese witzige Geschichte nennen? Vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick

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    • Juli 19, 2021

      Sie finden diese Geschichte witzig? Na gut, sie steht ja auch nicht in den Schweizer Geschichtsbüchern. Aber da stand bis vor ein paar Jahren auch nichts vom Generalstreik in der Schweiz, immerhin wahrscheinlich dem einzigen Anlass, an dem das Schweizer Militär auf Menschen geschossen hat, allerdings nur auf Brüder, auf das eigene Volk, das sich allerdings erfrechte, AHV, IV, Frauenstimmrecht. Sold und solchen linken Kram zu verlangen.
      Ob die Soldaten im Reduit es witzig gefunden hätten, wenn die SS im Unterland ihre Angehörigen als Geiseln genommen hätten? Es gab ja genug da zurückgelassene Schweizerbürger. Das war die Achillesferse des Reduitplanes, den man aber in der Schweiz sicher nie bekanntmachen durfte. All die Heldensagen hätten ja nicht mehr gezogen. Aber solange in Schweizer Bank-Tresoren genug Nazigold gebunkert wurde, war man ja als Versicherung für diverse Nazigrössen sicher. Das war einfacher. Tönt aber schlechter…..

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Barner.

      Wenn Ihre Geschichte über die angeblichen Pläne der Deutschen, nicht in den Geschichtsbüchern steht, woher haben Sie sie dann? Nennen Sie mir bitte die Quelle. Oder haben Sie die Geschichte selber erfunden?

      1962 schrieb ich eine grössere Arbeit “Sozialdemokratie und Landesverteidigung”. Dort können Sie lesen: “Am 11. November 1918 wurde die direkte Massenaktion ausgerufen, der unbefristete Generalstreik……”.​ Ich hatte diese Information in Büchern und Akten gefunden, die vorher geschrieben worden waren. Aber in Ihrem Kommentar behaupten Sie, “Aber da stand bis vor ein paar Jahren auch nichts vom Generalstreik in der Schweiz”. Wahrscheinlich haben Sie den Generalstreik mit den Demonstrationen von 1932 verwechselt, bei denen ungklücklicherweise 13 Demonstranten in Genf erschossen und mehr als 60 verletzt wurden. (Übrigens war vorher in Zürich ein Soldat bei Demostrationen ums Leben gekommen). Aber auch über das wurde schon lange und ausführlich geschrieben. Und wollen Sie nicht noch das Argument brauchen, unser direkter Vorfahre, Kain habe seinen Bruder Abel erschlagen? Sollen wir in Zukunft wehrlos sein, weil 1932 ein unanehmbarer gewaltsamer Einsatz der Armee gegen Streikende stattfand?
      Also nochmals: Auf was für Quellen stützen Sie ihre verschiedenen Behauptungen?

      Ich kenne auch den zweiten Weltkrieg sehr gut. Warum die von Armeegegnern immer wieder aufgewärmte Behauptung, die Armee habe mit der Konzentration der meisten Kräfte im Réduit die Bevölkerung im Mittelland im Stich gelassen, von den Deutschen ganz anders gesehen wurde, habe ich auf einem meiner Beiträge auf vimentis schon vor längerer Zeit berichtet und Ihnen damals auf Ihren Kommentar dazu ausführlich persönlich geantwortet.

      Ich habe sehr wenig Zeit und kann nicht auf Geschichten eingehen, die nicht belegt werden können.

      Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick

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    • Juli 19, 2021

      Nein, Herr Frick, ich habe nichts verwechselt!
      Zeigen Sie mir, in welchem Geschichtsbuch für Schulen bis in die Neuzeit auch nur 1 Zeile über den Generalstreik 1918 hier in der Schweiz stand! In den offiziellen Geschichtsbüchern, nach denen dem Schweizer die Geschichte gelehrt wurde, fehlt das total. Klar, warum! Dass eine Oberschicht mehr wusste, ist anzunehmen, schliesslich stand sie ja auch hinter den Schüssen auf unbewaffnete Schweizer Demonstranden.
      Interessant ist aber jetzt auch, wenn man schaut, wann das Schweizer Militär gegen das eigene Volk eingesetzt wurde. Heute kann man das googeln. Wo, Herr Frick, erzählt man etwas davon in den Schulen oder wo steht davon in Lehrbüchern? Sie haben aber Recht, Herr Frick, in Schweizerischen Schulbüchern findet man nichts über solche Taktiken der SS gegen das Stachelschwein Schweiz! Damit würden ja auch alle tapferen Heldengeschichten der Rütli-Generation entlarvt. Aber das heisst nichts, denn erst jetzt findet man ja auch das:
      1868: Militärmobilisation gegen streikende Basler Bandweber
      1869: Aufgrund von Bauarbeiterstreiks in Lausanne und Genf sowie eines Uhrmacherstreiks in Genf
      1871: Der Zürcher Tonhallekrawall wird durch die Armee aufgelöst. Mehrere Tote.
      1875: Streik der Stollenarbeiter im Gotthardtunnel. Armeeeinsatz: 4 Tote, 12 Schwerverletzte.
      188​9/90: Nachdem im Tessin nacheinander Liberale und Konservative putschen, werden Truppen aufgeboten.
      1893: Gegen die Berner Käfigturm-Manifestati​on („Käfigturmkrawall“) werden Truppen aufgeboten. Mehrere Verletzte.
      1896: Rekruten und Soldaten werden gegen die „Italiener-Unruhen“ in Zürich eingesetzt.
      1897: Truppen ziehen mit scharf geladenen Gewehren und blanken Säbeln durch die Strassen Luzerns. Grund: Bauarbeiterstreik.
      1​898: Erneut Truppen in Genf auf Pikett gegen streikende Bauarbeiter.
      1899: Zum Schutz der Unternehmer beim Streik der Tunnelarbeiter im Simplon.
      1901: Erneut Streik im Simplon. Truppen „schützen arbeitswillige Arbeiter“. 4 verletzte Arbeiter.
      1902: Massives Truppenaufgebot gegen Genfer Generalstreik. Kavallerieattacken und Bajonettangriff; 50 Verletzte. – Aufmarsch gegen einen Bauarbeiterstreik in Basel.
      1904: Niederschlagung eines Tunnelarbeiterstreiks​ im Ricken (SG) und eines Maurerstreiks in La Chaux-de-Fonds.
      1905​: Truppen gegen streikende Giessereiarbeiter in Rorschach und gegen einen Bauarbeiterstreik in Locarno.
      1906: Einsatz gegen streikende Metallarbeiter und Maurer. Zahlreiche Verwundete.
      1907: Truppenmobilisierung gegen den Generalstreik der Metallarbeiter in Hochdorf (LU), gegen streikende Maurer in St. Maurice, gegen den Waadtländer Generalstreik sowie gegen den Streik beim Bau der Berninabahn in St. Moritz und Pontresina.
      1912: Aussperrung organisierter Arbeiter durch Truppen während des Zürcher Generalstreiks.
      1913​: Truppenaufgebot während des Streiks der Tunnelarbeiter in Grenchen.
      1915: Truppen lösen im Tessin deutschfeindliche Demonstrationen auf.
      1916: Truppen lösen in Lausanne Demonstration nach einem Prozess gegen einen Obersten auf. Ebenfalls in Lausanne werden fünf streikende Typografen militärisch zur Arbeit und damit zum Streikabbruch gezwungen. Zur Verhinderung von Demonstrationen am „Roten Sonntag“ werden in der ganzen Schweiz Truppen aufgeboten. Eine Demonstration in La Chaux-de-Fonds wird mit scharfer Munition aufgelöst.
      1917: In Chippis VS werden streikende Aluminiumarbeiter militärisch aufgeboten und zum Streikbrechen gezwungen. Bewaffneter Angriff der Truppen auf Streikende. Mehrere Verletzte. Ein geplanter Generalstreik wird verboten und Truppen werden aufgeboten. Truppenverlegungen nach Bodio und Biasca, wo Arbeiter der Gotthard- und Nitrowerke streiken. 2300 Soldaten im Einsatz gegen Munitionsarbeiter; 4 Tote. 2’300 Soldaten in Zürich gegen streikende Munitionsarbeiter; 4 Tote. Im Zürcher Arbeiterquartier Aussersihl brechen Unruhen aus. Zürich wird im November militärisch besetzt und der Belagerungszustand wird verhängt. Bei Unruhen in Lausanne werden Truppen stationiert.
      1918: Zur Maifeier in Zürich werden Truppen aufgeboten. 8. Juli: Strassenkämpfe in Biel. Truppen greifen ein. Mehrere Verletzte, 1 Toter. – Landesstreik im November: Insgesamt werden 95’000 Mann aufgeboten, 3 Tote in Grenchen und mehrere Verletzte in Zürich, Biel und Grenchen.
      1919: Streik der Basler Färbereiarbeiter und Generalstreik in Basel mit Waffengewalt unterdrückt. Aus Militärcamions wird in die Menge gefeuert: 5 Tote, mehrere Verletzte. – Generalstreik in Zürich. Truppen fahren auf. 1 Toter, mehrere Verletzte.
      1929: Zur Verhinderung des kommunistischen „Roten Treffens“ werden im Tessin Truppen auf Pikett gestellt. Das Treffen, das nun in Basel stattfinden soll, wird durch Truppen verhindert. Der „Internationale Kampftag gegen den Faschismus“ wird in der ganzen Schweiz verboten. Truppen werden zusammengezogen. In Basel bei Auseinandersetzungen mehrere Verletzte.
      1930 Truppenaufgebote gegen kommunistische Kundgebungen und Treffen in Baden, Zürich, Basel und Schaffhausen.
      1932: In Genf Truppeneinsatz gegen Demonstranten (Unruhen von Genf 1932). Am 9. November werden zur Verhinderung von Ausschreitungen zwischen Teilnehmer einer faschistischen Grossveranstaltung und der kommunistischen Gegendemonstration Rekruten aufgeboten. Als diese von Teilnehmern der kommunistischen Gegendemonstration angegriffen werden, erteilt der Platzkommandant den Feuerbefehl. 13 Tote, über 65 Verletzte. Aus Solidarität mit den Opfern sind in der ganzen Schweiz Kundgebungen geplant. Truppenmobilisierunge​n in der Waadt, in Bern, in Freiburg. Der Zwischenfall in Genf hat zur Folge, dass der Einsatz von Rekruten als Aktivdienst-Einheiten​ verboten wird.
      1945: Truppenaufgebot gegen eine verbotene kommunistische Kundgebung in Bern. – Die Wut der Demonstranten richtete sich gegen bekannte Faschisten im Tessin. Deshalb werden Truppen aufgeboten und gegen Demonstrationen eingesetzt.
      1964: Um eine jurassische Demonstration an der Expo 64 zu verhindern, werden in Lausanne Truppen bereitgestellt.

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    • Juli 19, 2021

      Halt, Herr Nabulon, was ist da eine Lüge? Bitte genau, welches Datum, welcher Anlass ist gelogen?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Helmut Barner,
      Eine Lüge ist eine nicht der Wahrheit entsprechende Aussage. Wenn man absichtlich Fakten und Tatsachen entsprechend verdreht, es nicht besser weiss und vom hören sagen weitergibt. Dafür gibt es ja den Spruch, vom hören sagen lernt man Lügen.

      Ich denk mir, Herr Helmut Barner, sie wissen ganz genau, was Wahrheit ist, was Lüge ist. Und entschuldigen sie mich, einfach Dinge zu schreiben die einem grad so passen, um etwas zu bewirken, was auch immer, find ich absolut daneben. Was ich genau von solchen Personen halte, welche dies so tun, schreib ich hier nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Und nein ich spiele hier nicht ihren Pausen Clown!

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    • Juli 19, 2021

      Es wäre halt gleich fair, zu sagen, was da gelogen sein soll. Denn die Liste habe ich gegoogelt. Falls sich da eine Lüge versteckt, müsste man reagieren. Falls nicht, versuchen Sie nur mit dem Lügenvorwurf von Tatsachen abzulenken – was sehr fies wäre! Was also ist an diesen Tatsachen gelogen?

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  • April 12, 2016

    Herr Barner, wieso schweigen Sie?

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