1. Gesundheitswesen

Krankenkassenreform in der Schweiz

Bei einer Behandlung im Spital tragen die Krankenkassen nur die Hälfte der Kosten. Die andere Hälfte wird auf die Kantone umgelegt. Wird eine ambulante Behandlung durchgeführt, übernimmt die Krankenkasse hingegen die kompletten Kosten. Dies führt zu ungeliebten Nebenerscheinungen, weshalb angestrebt wird, das Gesundheitswesen in diesem Bereich zu vereinheitlichen. Besonders die Kantone sind von diesem Vorstoß nicht begeistert und fordern ihre Rechte ein.

Der Vorschlag kommt von der Gesundheitskommission​​​ des Nationalrats kurz SGK. Damit sollen primär alle anfallenden Kosten für Behandlungen, sowohl stationär und ambulant, von den Krankenkassen getragen werden. 25,5 Prozent der Nettokosten kommt jedoch als Zuschuss der Kantone. Soweit der Vorschlag, der gerade bei den Kantonen nicht unbedingt für Zuspruch sorgt. Sie fürchten um zu wenig Mitspracherecht und steuerliche Geltendmachung.

Die Kantone haben zwischen den Jahren 2012 und 2015 circa 7,5 Milliarden Franken für das bisherige System ausgegeben. Kommt die einheitliche Finanzierung, wäre dies weder für die Kantone noch für den Versicherer mit zusätzlichen Kosten verbunden. Auch die Versicherungsnehmer haben in keinster Weise einen Nachteil, haben diese auch immer die Möglichkeit einen Krankenkassenvergleic​h in Anspruch zu nehmen. Bei der ersten Abstimmung zum Entwurf stimmten 15 für diesen Vorschlag und nur 7 dagegen. Daher geht es nun in den nächsten Schritt die Vernehmlassung.

Hinte​​​r diesem Vorschlag stecken verschiedene Ziele. Zum einen soll die ambulante Behandlung mehr gefördert werden, da diese häufig günstiger ist. Laut SGK ist es zudem mit diesem System möglich, die Behandlung im Spital mit in die bisherige Versorgung zu integrieren. Auch soll eine Stabilisierung der Anteile der Krankheitskosten, die über Prämien und Steuern laufen, erreicht werden. Eine Einordnung in einen passenden Tarif, der Sache angemessen, steht ebenfalls auf der Zielliste.

Die Idee, dass die Kosten im Gesundheitswesen einheitlich geregelt sind, ist schon älter. Jedoch wurde diese von einer Initiative der Aargauer CVP aufgegriffen. Die Nationalrätin Ruth Humbel brachte die Integration der Behandlung, wie auch die Einheit der Kosten im Jahr 2009 wieder ins Spiel. Die Kantone konnten in der bisherigen Zeit jedoch nicht für diesen Vorschlag gewonnen werden und übten sich in Gegenwehr. Besonders geht es dabei um den Punkt der Mitsprache und der Möglichkeiten der Besteuerung. Es bleibt abzuwarten, ob dieses Gesetzt genehmigt wird und die ambulante Behandlung tatsächlich der stationären Behandlung gleich gestellt wird.

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Comments to: Krankenkassenreform in der Schweiz
  • April 20, 2018

    Den Zahler-Mythos entschlüsseln, zeigt auf die korrekte Lösung. SRF Arena diskutiert auf dem Wissen aus betreuter Bildung (Betrug)! Es fehlt kein Geld. Wenn Bereiche im Lebensunterhalt nachhaltig ansteigen, muss die Kaufkraft erhöht werden. Die Ersparnisanteile in gewissen Erwerbseinkommen sind das Krebsgeschwür des Kapitalismus! Die einseitige Verteilung kann nicht mit Angebotssenkung beantwortet werden:
    Die Vorstellung, dass der Staat noch bei Trost ist, wenn er die Wirtschaft verpflichtet, Geld für eine Bedingungslose Grundsicherung bereit zu stellen, es also ohne Gegenleistung auf Antrag verteilt ist mit den gelehrten Alltagserfahrungen unvereinbar. Mit diesen müsste also mit grosser Radikalität gebrochen werden. Und die Bedingungslose Grundsicherung, auch Helikoptergeld genannt, ist hier nun ein besonders plastisches Beispiel, dasselbe gilt für die direkte Staatsfinanzierung über die Notenbank.

    Kleine Veränderung statt großer Reform
    Eines aber wäre sicher zu erwarten: Wenn die Bürger verstehen würden, dass der Staat als Schöpfer des Geldes so viel davon erzeugen kann wie er braucht, um das Gemeinwohl zu fördern, dann wären einige Politikmaßnahmen sicher bei der Bevölkerung sehr unpopulär. Schon heute ist die Austeritätspolitik mächtig unpopulär. Wenn die Bevölkerung allerdings wüsste, dass sie unnötig ist, da der Staat keiner Budgetrestriktion unterliegt, wäre sie politisch nicht mehr realisierbar.
    Natürl​ich – all dies bedeutet nicht, dass der Staat unbegrenzt Geld ausgeben soll – und ausgeben kann! Ein Staat kann nur die Güter erwerben, die ihm seine Bürger gegen die Landeswährung bereit sind zu verkaufen. Wenn nichts mehr verkauft wird, kann auch der Staat sein Geld nicht mehr in Umlauf bringen. Zahlt der Staat immer höhere Preise, um doch noch an Güter zu gelangen, kann es zu unerwünscht hohen Inflationsraten kommen.

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    • April 21, 2018

      Gesundheit kann man nicht nur alleine auf Geld beziehen, auch bei korrekt umgesetztem Fiat Geldsystem sollte es keine unnötigen, gar riskante Behandlungen geben, nicht immer wieder neue Medikamente für die gleichen Krankheiten mit neuen Risiken, nur um letztendlich Arbeitsplätze und Einnahmen zu generieren, auch keine Überbehandlung.

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    • April 21, 2018

      Emil Huber

      Es fehlt trotzdem kein Geld! Mit meinem Einspruch, wollte ich signalisieren, dass es keine Klassenmedizin braucht, nur weil Geld fehlen soll.
      Die Ethik steht auf einem anderen Blatt. Darum soll jeder Mensch über seinen Körper entscheiden können. Der Staat hat keinen Einfluss zu nehmen. Geld darf nie der Entscheidungsgrundlag​e bilden. Jeder Mensch soll die Möglichkeit ausnutzen können, welche im gesetzlichen Rahmen angeboten werden!

      Selbstbest​immung heisst das Spiel für alle Menschen und nicht das Geld bestimmt den Grad der Selbstbestimmung!

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    • April 22, 2018

      Herr Georg Bender,
      es kann doch jeder Mensch über seinen Körper entscheiden.

      Es sind die Anderen, Krankenhäuser, Ärzte, Chirurgen, KK Versicherungen welche entscheiden, ob sie das bezahlen, oder den Deal für das Geld eingehen.

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    • April 22, 2018

      Herr Werner Nabulon

      Es sind nicht die Anderen. Sie entscheiden, welche Leistungen Sie aus den Angebot wählen! Die Kosten sind der Geldertrag und Geld kann bekanntlich der Staat bedarfsgerecht drucken, oder die Wirtschaft, also wir alle mit der zugeordneten Kaufkraft abdecken. Im Umsatz an den End- Verbraucher oder Nutzer sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren enthalten.

      Lesen und begreifen? Geld fällt nicht vom Himmel. Es wird gedruckt und gegen Leistung oder Rechtsanspruch individuell verteilt. Die Ration muss einfach einen ordentlichen Lebensunterhalt abdecken. Weil Geld seit jeher aus dem Nichts, bedarfsgerecht gedruckt werden kann, kann es nicht fehlen!

      Zahler-Myt​hos als Betrug erkennen würde den Geist beflügeln?
      Vielleich​t erklärt der Pfarrer von der Kanzel, die Geldwahrheit, es wäre eigentlich auch seine Aufgabe? Schönen Sonntag!

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    • April 23, 2018

      Sicher sind es die Krankenhäuser und die Ärzte, plus Krankenkassen, die Entscheiden, ob sie für das Geld eine OP an mir machen oder nicht.
      Ich bin nicht der Staat, der Geld druckt

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    • April 23, 2018

      Ärzte in Spitälern sind einfache Angestellte mit Lohnverhältnis.
      Über​ die Löhne entscheiden Bürokraten.

      Extrem​fall USA:
      Dort ist der ganze Pharma- und Medizinalsektor in den letzten 20 Jahren quasi explodiert. Allerdings sind praktisch nur Bürokraten neu eingestellt worden. Die Zahl der Ärzte und Fachleute nahm eher ab.

      Beleg auf Anfrage.

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    • April 23, 2018

      Herr Georg Bender,
      Jaja, Geld fällt nicht vom Himmel, sondern wird bedarfsgerecht gedruckt. Das habe ich verstanden.
      Dazu weiss ich, so wurde ich halt erzogen, Abtrocknen als Junge, oder Rasenmähen, sonst eine Arbeit machen, dann gabs zum “grundtaschengeld” noch etwas dazu.

      Und Leider kam der Staat noch nie zu mir, brachte einfach einen Sack voller Geld mit. Ja..
      Sondern dieser “Betrug” wie sie ihn nennen, der Staat wollte wissen was und wie viel ich gearbeitet habe, verdient habe, Steuererklärung, und dann wollten sie die Steuern. Und wissen sie was?
      Das System, man soll Arbeiten für sein Geld, finde ich nicht so schlecht. Hingegen, dass man aus allerlei (angeblich) Menschenfreund offene Grenzen hat und Leute reinholt die zu Billig Löhnen arbeiten, hier im Land, ausgenommen werden, das find ich schlecht.

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    • April 23, 2018

      Herr Werner Nabulon

      Der Staat (Erwerbstätige) kommt vielleicht nicht direkt zu Ihnen, aber er generiert das Geld in den Wirtschaftskreisläufe​n, damit Ihre Türen gekauft werden können. Wir lassen das von ihm ausgegebene Geld nur wieder zu ihm zurückbuchen! Wie Ihre Ausgaben wieder zu Ihnen zurückgebucht wird solange die Arbeit nachgefragt wird.
      Geld- und Wirtschaftskreislauf heisst das Spiel welche man wie, das Rasenmähen uvam auch begreifen sollte?

      Der Mythos Zahler in der Verfassung als Betrug verankert und von Vorbetern unterstützt, wuchert als Krebsgeschwür im Hirn und ermöglicht sämtliche Manipulationen der Ökonomen und Regierenden. Selber denken statt kopieren, könnte die “Krankheit” besiegen!

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    • April 23, 2018

      Herr Giorgio Plaz

      Es ist immer das System, welches die Menschen für sich beeinflussen. Im Vergleich dazu ist in der Finanzbranche eine Atombombe eingeschlagen! Die enorme Geldschöpfung wird so verteilt, wie es die Bürokraten (Ökonomen) nach dem Prinzip der Wertschöpfung, organisieren. Wäre J.B. Say umgesetzt worden, würde die Produktivkraft (Bürokraten in den unteren Stufen) für eine bessere Verteilung sorgen. Es ist das System und wie es umgesetzt wird!

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    • April 24, 2018

      Sie sind gar nicht fähig zu lesen, sondern NUR zu rezitieren, oder zu begreifen, was auch getan wird, der Machtgeile Mensch wird das System wieder für sich nutzen.

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    • April 24, 2018

      Werner Nabulon

      Ich begreife das Gelesene. Der Mensch soll die Angebote nutzen. Diese sollen allen Menschen nutzen können und dürfen. Geld spielt, wie ich mehrfach erwähnt habe (begreifen) keine Rolle. Die Einschränkungen der Angebote ist Sache der Verantwortlichen!
      “F​ühren” mit Intelligenz und nicht mit Unterdrückung, für Sie scheinbar schwer vorstellbar?

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    • April 24, 2018

      Herr Georg Bender,
      Ich bin immer offen für Gespräche und Ideen. Ist die Idee gut, wird sie umgesetzt. Das nenn ich führen mit Intelligenz, nicht mit Unterdrückung.

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    • April 24, 2018

      Herr Werner Nabulon

      Wenn man Ursache und Wirkung verwechselt stimmt Ihre Aussage! Warum soll ein Leben in Würde im Einklang mit der Natur und Umwelt nicht eine gute IDEE sein?

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    • April 25, 2018

      Herr Georg Bender,
      Ich verwechsle Ursache und Wirkung nicht.
      Die Ursache ist die “der Mensch” wie er tickt, seine Art, er ist derjenige der alle diese Systeme macht.
      Es ist “der Mensch”, der nach Macht strebt, der Gewinner sein will. P.S. Auch in der Tierwelt muss man Gewinner sein, um zu überleben.
      Wir Menschen können, da wir uns weiter entwickelt haben, mit all unserer Technik und Zivilisation erlauben, die “Schwachen” mitzutragen, …

      Leben im Einklang mit der Natur würde auch heissen, wir akzeptieren dass Schwache nicht weiterleben können, wir lassen die Natur walten, mit Ihren Regeln.
      Da kommen sie und fragen dann recht schnell, wie viele so “Naturverbundene” (zu Recht) so barbarisch können wir nicht sein.
      Die Ursache von alle dem, wenn sie richtig überlegen, ist der Mensch. Nicht die Systeme die er geschaffen hat. Zudem verstösst genau der Mensch, (nach Ihren Angaben) gegen das Recht, hat Richtlinien erlassen (Zahler Mythos) die sogar ungesetzlich, zumindest aber falsch sind.
      Machen Sie ein anderes System, und der gleiche Mensch wird wieder dagegen verstossen…!
      Sie können allen Essen und Trinken geben, man wird ihnen Chip einpflanzen und sie weiter beherrschen. Wenn man sich das gefallen lässt. Jene die das nicht akzeptieren werden in den Untergrund abtauchen.
      Schauen sie in die Vergangenheit, was da mal einer gepredigt hatte, Jesus, wäre in Ordnung, würde man sich daran halten. usw…

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    • April 25, 2018

      Eine Ursache ist zum Beispiel, dass wir exotische Waren essen, trinken, konsumieren, welche dazu noch billig sein müssen.
      Also der Konsument hier, (sehr viele Natur liebende Gesundheitsfanatiker)​ essen das gerne im Müesli, verlangen das.
      Es ist bekannt, dass eben diese Ware, inkl auch Schnittblumen an Orten angebaut werden, wo sonst Nahrungsmittel angebaut würden.
      Hören wir mit diesem Billig und Geiz ist Geil Konsum auf. Verweigern wir alles in Nahrungsmitteln, Palm öl etc, was nicht rein gehört.
      Der nicht reparierbare Schrott, der Billig verkauft wird, max 3 Jahre lebt..usw. Das Händy was alle 6 Monate veraltet ist. Digital Datentransfer was eigentlich niemandem nutzt. Oder das Jammern eben heute der Presse, dass Printmedien abgebaut werden. Oder dass reklamiert wird, wenn die Märchen schreiben und die Leser Motzen.
      Das sind Ursachen.

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    • April 25, 2018

      Es ist wieder der Mensch, der angeblich herausgefunden hat, Global Warming, dass wir Schuld seien an der Klimaerwärmung. Längst hat sich das zu einem “Glauben” entwickelt, der Fanatisch verfolgt wird.
      Nichts von dem was vorgelogen wurde an Hand von Szenarien ist eingetroffen. Aber es wird massig abgezockt, schon lange verdienen die Elite Milliarden an diesem neuen “Glauben”. Das sind die Fakten.
      Da würde ich mal mit dem Denken anfangen.

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  • April 21, 2018

    Wenn man die modernste Spitzenmedizin, Unsinn wie homöopathie oder jeder Kanton sein Universitätsspital mit der besten Spezialabteilung will, kostet das eben Geld.

    Wer dafür protestiert, dass sein Spital in der Nähe auch weiterhin alles anbietet, muss dies bezahlen.

    Mit der Überalterung und den steigenden Kosten in diesen Bereich wird es auch nicht billiger werden.

    Zu viele Interessenträger haben weiterhin den Wunsch, sich maximal zu bereichern. Der Kantönligeist begünstigt den Wunsch auch ein supermodernes Spital zu besitzen im eigenen Kanton.

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    • April 21, 2018

      Herr Jan Eberhaart

      Wir leben im 21. JH.! Wir wissen, dass Geld bedarfsgerecht und unendlich geschöpft werden kann. Wen die Versorgung des Menschen durch Dezentralisierung besser umgesetzt werden kann, dann drucken wir halt das notwendige Geld.

      Wenn der Rückfluss für viele Erwerbende den Rahmen sprengt, so liegt es nicht am Angebot, sondern an der Verteilung der Gelschöpfung!

      Wie haben Sie meinen Kommentar, welcher die Realität beschreibt (Wasser ist nass), bewertet?

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    • April 21, 2018

      @jan eberhart

      “Unsinn wie homöopathie”
      Dieser “Unsinn” macht gerade mal 0.6% aus:

      “Homöopathisc​he Heilmittel haben einen Anteil von 0,6 Prozent an den Medikamentenausgaben der Schweizer, schätzt Walter Stüdeli vom Verband für komplementärmedizinis​che Heilmittel”

      Falsch​ finde ich, dass man Homöopathie zur Naturheilkunde zählt, wie es viele tun:

      https://www.n​etzwerk-homoeopathie.​eu/kurz-erklaert/145-​argument-die-homoeopa​thie-ist-doch-naturhe​ilkunde

      Die wirkliche Naturheilkunde wie Naturmedizin im allgemeinen Verständnis nutzt die Wirkung real vorhandener “natürlicher” Dinge wie Luft, Sonne, Wasser, körperliche Bewegung, Pflanzenauszüge (Phytotherapie), Ernährungsumstellung (Diätetik) und dergleichen.
      Wirkung​en der so verstandenen Naturheilkunde sind wissenschaftlich belegbar, d. h. sie können grundsätzlich reproduziert oder falsifiziert werden.
      Auch Entgiftungskuren, Erde (Lehm) Colon-Hydro-Therapie,​ Heilfasten könnte man dazu zählen.
      Doch da bezahlt die Grundversicherung wenig bis nichts, ist halt kein profitables Geschäft für die Pharma Industrie und Ärzte. Auch das ehemalige pflanzliche Herzmittel “Strophanthin” ist kaum mehr bekannt, obwohl die Wirkung nachgewiesen ist:

      http://www.he​rzinfarkt-alternative​n.de/haufig-gestellte​-fragen/was-kann-ich-​zur-vorbeugung-tun/st​rophanthin-die-vergeu​dete-chance/

      Dann verschwenden Ärzte und Pflegepersonal viel Zeit mit aufgeblähter Administration. Chirurgen führen Operationen aus wirtschaftlichen Gründen durch. Statt dass man auf bewährte, Langzeit erprobte Medikamente zurückgreift kommen immer wieder neue, nicht Langzeit erprobte auf den Markt mit allen Risiken. Die Forscher, Chemiker etc. der Pharma müssen ja auch Arbeit haben…die abgelaufenen Patente sind nicht der Hauptgrund.
      Man sollte sich auch fragen, wozu es für die gleiche Krankheit so viele Medikamente gibt.
      Auch die Medien leisten ihren Beitrag, indem sie ständig Ängste schüren vor allem möglichen Krankheiten, auch Angst ist halt ein gutes Geschäft.
      Ich sehe da nur eine Antwort: Alles dreht sich nur noch um das Geld, auch wenn dabei der grösste Unsinn herauskommt.

      Es gäbe viel zu ändern, im “Gesundheitswesen” welches wohl eher Krankheitswesen heissen sollte, mit Gesundheit verdient man halt kein Geld.

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    • April 21, 2018

      Herr Emil Huber

      Sie beschreiben die Symptome um das liebe Geld! Es ist Mittel zum Zweck. Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel, heisst es. Damit ist eigentlich alles auf den gemeinsamen Nenner gebracht.

      Das Krankheitswesen ist nun mal ein “blühender” Wirtschaftszweig, welche dem Menschen, ein langes Leben ermöglichen soll. Wenn das Angebot das Leben nicht gefährdet, so muss man die Leistung ermöglichen. Es darf nicht sein, dass die Regierenden oder Schulmedizin die Formen der Alternativmedizin bestimmen. Die einzige Entscheidung liegt beim Menschen selbst. Dabei spielt die Ethik eine sehr grosse Rolle! Die Leistungserbringer im Krankheitswesen sollten ihren fairen Geldgegenwert erhalten.
      Im Wissen, dass Geld nicht die Ursache sein kann, um eine Leistung nicht zu empfangen, führt von Unterdrückung hin zu Eindämmung der Begehrlichkeit.
      Die Führung-und Entscheidungsgrundlag​en für diesen Paradigma Wechsel, erfordert ein anderes Denkmuster, als es bis heute gelehrt wird.

      Das Machbare muss eingedämmt werden, damit ein Leben in Würde möglich ist. Der Mensch kann über sich zu bestimmen ohne den Mitmenschen zu brüskieren. Die wirtschaftliche Basis (Kaufkraft) misst sich an dem Lebensstandard welche die Gesellschaft demokratisch bestimmt, darüber hinausgehende Absicherung ist und bleibt Privatsache. Die Zuordnung der Kaufkraft richtet sich nicht an der Wertschöpfung sondern an der Produktivkraft! In der Produktivkraft sind die Auswirkungen auf die Natur, Umwelt und Lebensqualität enthalten!

      Die Ökonomie muss sich neu erfinden resp. endlich denken lernen!

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  • April 22, 2018

    Im Grunde ist doch jeder froh, dass man ohne Frage der nach der Finanzierung eine Behandlung bekommt und man sich keine Sorgen machen muss, dass die Krankenversicherung nicht zahlt oder man Schulden machen muss.

    Wenn man Krebs hat, möchte jeder die bestmöglichste Behandlung, egal wie teuer.

    Jeder wird alt und einmal kank und nicht jeder ist Millionär und zahlt sowas aus der Portokasse.

    So ein System kostet eben.

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  • April 22, 2018

    Nun ist das Problem, dass man unerhört hohe KK-Prämien zwangsweise zu bezahlen hat.
    Wenn man bestimmte Leistungen oder Medizin braucht, heisst es immer öfters, dies ist nicht KK-Pflichtig und muss selber bezahlt werden. Da muss ich einen Grossteil meines Einkommens der KK abliefern und darf meine Behandlung selber bezahlen, das finde ich toll.

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  • April 22, 2018

    Die Hauptursache für die Fantasieprämien der Krankenkassen hat ein Arzt auf Politnetz meiner Ansicht nach sehr anschaulich erklärt:
    http://www.​politnetz.ch/artikel/​23565-krankenkassenpr​aemien-das-sorgenkind​/kommentar/425062

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    • April 23, 2018

      Ist Jäger wirklich ein Arzt ?

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    • April 23, 2018
    • April 23, 2018

      Das alles kostet so viel, weil die Idee von Humanitärer Hilfe schon lange zum wie kann ich am meisten Verdienen übergegangen ist.
      Ich wollte ja einmal Krankengeräte Massageliegen, Betten, Rollstühle handeln, aber nicht zum 5 Fachen Preis, wie das die Lobby macht. Niemand war daran Interessiert. Es wird ja bezahlt.

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    • April 23, 2018

      Und nun die Gretchenfrage?

      Wer (politisch) ist Krankenkasse, Spitäler, Aerzte, Pflege…Christliche und sogenannt Soziale…Denkende


      Geht weiter Kindergarten, zur Schule und Universitäten, in denen es genau so unverschämt viel Kostet…wieder Christliche und Sozial …Denkende

      Geht weiter Im Asylbereich, auch da wird abgesahnt was es nur zu holen gibt…nebst dem dass man sich die “Arbeit” in Form von Flüchtlingen ins Land holt…etc..

      Wenn man das bemerkt hat und dagegen angehen will, ist man Fremdenfeindlich und Asozial..

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    • April 23, 2018

      Die Asylanten sind Ihr Sündenbock, was ist mit den Profiteuren, die sollten Sie auch nennen. Die Börsianer der Pharma und Medizintechnik, die Dividendenempfänger, die Verwaltungsräte welche 2x im Jahr an eine Sitzung kommen und dafür 120’000 einstreichen, wie mir einst gesagt wurde. Bitte bei der Wahrheit bleiben!

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    • April 24, 2018

      Herr Emil Huber, wenn sie genau lesen und verstehen sind hier im Land ansässige die das verursachen. Jedoch sind hier viele gar nicht fähig, genau zu lesen.

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  • April 23, 2018

    Anderer Faktor z.B höher als gesetzlich geforderte Reserven der Krankenkassen, offenbar um möglichst viel Gewinn zu machen:

    “Der Bündner Krankenversicherer ÖKK hat das Jahr mit einem Gewinn von 33,5 Millionen Franken abgeschlossen, wie CEO Stefan Schena bestätigt. Der Gewinn lag damit deutlich über dem Budget und dem Vorjahresergebnis. Rund 24 Millionen Franken des Gewinns stammen allerdings aus Kapitalerträgen. Im Versicherungsgeschäft​ hat ÖKK rund zehn Millionen Franken verdient.”

    https:/​/www.suedostschweiz.c​h/wirtschaft/2018-04-​17/buendner-versicher​er-schreibt-millionen​-gewinn

    Es wäre nichts dagegen einzuwenden, würden die KK die Gewinne in Form von Prämiensenkungen weitergeben!

    Manch​mal gehen die Investitionen aber auch in die Hose:
    Schwarzmalerei​ um Krankenkassen-Reserve​n
    saldo 02/2009 vom 3. Februar 2009

    “Jahrelang haben die Versicherten zu hohe Krankenkassenprämien bezahlt. Die Kassen konnten so Reserven von 4 Milliarden Franken anhäufen. Jetzt haben sie 800 Millionen davon an der Börse verloren – und drohen mit Prämienaufschlägen bis zu 20 Prozent.”

    https://​www.ktipp.ch/artikel/​d/schwarzmalerei-um-k​rankenkassen-reserven​/

    Dann kommt natürlich auch noch das Allerweltsheilmittel Privatisierung dazu:

    Schönheitsop​erationen statt gesunder Kinder
    Seit Jahren treibt der Zürcher Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (FDP) seine neoliberale Agenda voran. Mit Erfolg: Ende Oktober entschied der Kantonsrat, das Kantonsspital Winterthur zu privatisieren.
    Die bürgerliche Mehrheit im Zürcher Kantonsrat hat Ende Oktober beschlossen, das Kantonsspital Winterthur (KSW) in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln und dadurch für private Investoren zugänglich zu machen.

    https://ww​w.woz.ch/1645/grundve​rsorgung-in-gefahr/sc​hoenheitsoperationen-​statt-gesunder-kinder​

    Und was wollen Investoren? Gewinne sehen, auf Kosten der Kranken, Beweis, dass das Gesundheitswesen zum grossen Geschäft verkommen ist, was tut die Politik dagegen?
    Man sucht lieber nach Sündenböcken wie Asylanten, Überalterung etc. das Volk glaubt ja alles.

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