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Kurzbeitrag – JA zur Revision des Epidemiegesetzes

Grundsätzliches:

Am 22.09.2013 stimmen wir über die Revision des Epidemiegesetzes ab. Klare Regeln und eine bundesweit einheitliche Lösung sollen die öffentliche Gesundheit schützen.

Darum JA:

  • Eine bundesweite Lösung macht Sinn. Einerseits weniger Bürokratie, ausserdem nehmen Krankheiten weder vor Landesgrenzen noch Kantonsgrenzen halt
  • Die Lebens- und Reisegewohnheiten haben sich in letzten 40 Jahren massiv verändert. Das aktuelle Gesetz stammt aus dem Jahre 1970
  • Verbesserte Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantone
  • Der Bund kann in einer besonderen Lage ein Impfobligatorium aussprechen. Bis jetzt hatten diese Kompetenz die Kantone
  • Das neue Gesetz sieht eine Zusammenarbeit zwischen Bund und der WHO vor
  • Neu wird eine Meldepflicht für ansteckende Krankheiten eingeführt. Der Grund ist, dass bei Spitalinfektionen und Antibiotikaresistenze​n schneller und strukturiert reagiert werden kann
  • Der Datenschutz ist stets garantiert und geregelt


Widerlegung der Argumente der Gegner:

  • Es kommt zu keinem “Impfzwang”. Doch es ist bei Personen in der Gesundheitsbranche möglich, dass das Personal geimpft wird, ober aber eine Maske trägt. Oder aber nicht zur Arbeit darf.
  • Es kommt zu keinem Zwang durch die WHO. Diese hat nur beratenden Charakter, diese hat keine Weisungsbefugnis über die Mitgliedstaaten
  • Das neue Gesetz ist kein Eingriff in die Individualität der Bürger oder in den Föderalismus der Kantone. Freiheit hört bekanntlich da auf, wo die Freiheit der anderen beginnt.


Zitat Enea Martinelli (BDP Bern):

“Jeder hat das Recht, sich selber anzustecken, aber niemand hat das Recht, jemand anderen anzustecken.»

Aus diesen Gründen JA am 22.09.2013 zur Revision des Epidemigesetzes

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Kurzbeitrag – JA zur Revision des Epidemiegesetzes
  • September 10, 2013

    Guten Abend Herr Landrat Bürgi

    Teile ihre Meinung ganz und gar nicht.

    Schon vergessen:

    http://​www.vimentis.ch/d/dia​log/readarticle/epg–​-ziel-des-bundes-phar​ma-und-entouragen/


    Die Gesundheit gehört niemandem ausser jedem Menschen selber. Kein Blankocheck an Parma und Entouragen.

    Werden​ nach verzweifeltem Versuch (Tamiflu) letztlich vernichtet zahlt die Bevölkerung, bei allfälligen Impfschäden (gem. Abstimmungsbüchlein)=​ wird auch dies der Allgemeinheit aufgebürdet.

    Die WHO/BAG und Entouragen erhalten einen Blankocheck, bei Impfschäden löst es bestenfalls Juristenfutter aus und die Betroffenen zahlen mehrfach!

    Nein, unser Körper gehört uns und sonst niemandem.

    NEIN rEpG am 22.09.2013

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  • September 10, 2013

    Das Zitat von Frau Martinelli, Herr Bürgi BDP, ist unsinnig.

    Wo könnte man denn noch zu seinem Recht kommen sich anzustecken, wenn einem doch niemand anderer anstecken darf… ?

    Es ist ebenso unsinnig wie zu behaupten, man würde sich impfen lassen, um niemanden anzustecken! Mit der Impfung kann man definitionsgemäss nur sich selber vor Ansteckung schützen (d.h. wenn die Impfung nützt).

    Wer sich nicht impft, nimmt also nur das Risiko auf sich, sich selber anzustecken. Und wer sich impft, kann ja dann nicht mehr von ungeimpften angesteckt werden, oder?

    Der Punkt den ich nicht verstehe ist das festgebissene Bemühen, die WHO und das BAG vertraglich mit solchen persönlichen Bürger-Entscheidungen​ zu betrauen. Welche Leistungen erhält denn die Schweizer Bevölkerung für die Abtretung dieser Kompetenzen?

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  • September 10, 2013

    Herr Bürgi

    Sie widersprechen sich ja selbst in Ihrem Beitrag. Nach Ihnen kann der Bund ein Impfobligatorium aussprechen und anschliessend sagen Sie, dass es kein Impfzwang gäbe (ausser vielleich, dass jemand der sich nicht impfen lassen will, von der seiner Arbeit ausgeschlossen werden könne). Hallo?!
    Die WHO fungiert nur beratend? Ja, und doch befolgt man di Ratschläge des Beraters, vorallem wenn man keine Probleme mit Ihm will. Unsere Regierung wird wohl alles tun, was die WHO sagen wird, um ja den Frieden zu wahren.
    Also haben wir schlussendlich doch das Diktat.

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  • September 15, 2013

    Netter Versuch Herr Bürgi

    Was Sie da schreiben ist nicht die Wahrheit. Sie wiederholen lediglich Herrn Bersets Propaganda ohne einen einzigen Beweis für Ihre Pro-Argumentation darzulegen. Das ist eines Landrats doch nicht würdig.

    Haben Sie das Gesetz gelesen? Kennen Sie die Internationalen
    Gesu​ndheitsvorschriften 2005 (WHO)?

    Allem an weder das eine, noch das andere, sonst würden Sie als wahrheitsliebender und aufrichtiger Politiker den obenstehenden Text nicht hier hereinstellen.

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