1. Sonstiges

Legalisierung von Cannabis & Kiffen ?

Hier soll mal auf­ge­zeigt wer­den, wie z.B. für die Le­ga­li­sie­rung von Dro­gen (Can­na­bis), z.B.  von der grünen Nationalrätin, Frau  Pre­licz-Hu­ber Ka­tha­ri­na, doch tatsächlich im Na­tio­nal­rat ge­for­dert wur­de, mit der Schy­zo­phre­nen Begründung, man könne damit die Ju­gend­li­chen schützen, und die­ses “Kif­fen” sei ja so­wieso schon so weit verbreitet. Die Ju­gend müsse doch nicht kri­mi­na­li­siert wer­den ect., Her­gott noch­mal, sind denn un­sere Po­li­ti­ker von allen guten Geis­tern ver­las­sen, hier mit einer Le­ga­li­sie­rung von Can­na­bis, also “Kif­fen” un­sere Jun­gen Men­schen für die Ge­sell­schaft erst recht un­taug­lich zu ma­chen. Oder dient dies, so frage ich mich ersthaft,  al­leine der Me­di­ka­tion-­In­dus​​­trie und der Sozialisierungsindust​​rie,  welche  doch davon wie­der stark pro­fi­tie­ren würden. Viel­leicht lässt sich aber auch so die jedem ge­sun­den Volks­emp­fin­den ent­ge­gen­lau­fen­de​n​, z.T. in Bern ge­trof­fe­nen Entscheide gut erklären, weil schon zu viele dort eben­falls mit Can­na­bis “be­kifft” sind ?

 

Entkriminalisie​​rung von Cannabis

Eingereicht​​ von

 

Einger​​eichter Text

Gestützt auf Ar­ti­kel 160 Ab­satz 1 der Bun­des­ver­fas­sung und Ar­ti­kel 107 des Par­la­ments­ge­set­z​​es rei­che ich fol­gende par­la­men­ta­ri­sche​​ In­itia­tive ein:

Das Betäubungsmittelgeset​​z ist so zu ändern, dass straffrei bleibt, wer:

a. psychoaktive Substanzen der Hanfpflanze konsumiert;

b. Hanfpflanzen für den Eigenbedarf besitzt oder erwirbt.

Zudem soll sichergestellt werden, dass Vorschriften über den Anbau, die Herstellung, die Ein- und Ausfuhr von sowie für den Handel mit psychoaktiven Substanzen der Hanfpflanze erlassen werden. Dem Jugendschutz muss angemessen Rechnung getragen werden.

Begründung

​​Die Volksinitiative “für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz” wurde am 30. November 2008 verworfen, und gleichzeitig wurde die Änderung des Betäubungsmittelgeset​​zes angenommen. Der Erwerb, Besitz und Konsum von psychoaktivem Cannabis bleiben damit weiterhin kriminalisiert. Statt in der Verfassung soll die Frage nun auf Gesetzesebene geregelt werden.

Hanf ist eine alte Schweizer Kulturpflanze, die noch heute vielseitig genutzt wird. Vor dem Verbot in den Siebzigerjahren war auch der Konsum normal. Das “Appenzeller Pfiffeli” zeugt davon. In den letzten zwanzig Jahren hat sich der Konsum von Cannabis trotz Verbot massiv verbreitet und wieder eine gewisse gesellschaftliche Akzeptanz erhalten. Denn Cannabis ist wie Alkohol ein Genussmittel und zudem wegen seiner entspannenden Wirkung ein anerkanntes Heilmittel beispielsweise bei Rheuma oder Multiple Sklerose. In der Botschaft des Bundesrates vom 9. März 2001 wurde festgehalten, dass die geltende Gesetzesregelung deutliche Schwächen zeigt. Es herrschen ein uneinheitlicher, kostenintensiver Gesetzesvollzug und ein kaum zu kontrollierender Graumarkt. Die Entkriminalisierung wurde deshalb vorgeschlagen.

Präve​​ntion und Jugendschutz sollen dazu dienen, die Gefahren potenzieller Suchtmittel wie Alkohol, Tabak und Cannabis einzudämmen. Der Besitz oder der Konsum von Cannabis soll Konsumentinnen und Konsumenten jedoch nicht kriminalisieren. Dies widerspricht dem weltweiten Diskurs über Cannabis als Heilmittel und auch der Bundesverfassung (Recht auf persönliche Freiheit, Art. 10). Die Entkriminalisierung des psychoaktiven Cannabis hingegen schafft klare Leitplanken, macht Schluss mit der Rechtswillkür und ermöglicht präventives Handeln. Sie schafft ein überflüssiges Verbot ab, das nichts bringt, viel kostet und Hunderttausende von Konsumentinnen und Konsumenten kriminalisiert. Statt jährlich Milliarden in den Schwarzmarkt zu pumpen, soll dieses Geld dem Staat in Form von Steuern zufliessen.

 

1​​4.3425 – Postulat

Kontrollier​​te Cannabis-Abgabe

Eing​​ereicht von

 

Einreichungsda​​tum11.06.2014Eingere​i​cht imNationalratStand der BeratungenIm Rat noch nicht behandelt

Eing​​ereichter Text

Der Bundesrat wird beauftragt, die Aktivitäten der Kantone und Städte sowie die entsprechenden internationalen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Cannabisregulierung aktiv zu verfolgen und darüber Bericht zu erstatten. Dabei informiert er periodisch die Kantone, Städte und interessierte Kreise über die verschiedenen nationalen sowie internationalen Entwicklungen. Der Bundesrat ist aufgefordert, zuhanden des Parlamentes bis 2017 einen Bericht mit Schlussfolgerungen und Empfehlungen für das weitere Vorgehen zu verfassen.

Begründun​​g

In der Schweiz konsumieren rund 6 bis 8 Prozent der über 18-Jährigen gelegentlich oder regelmässig Cannabis. Mit der Einführung des Ordnungsbussenmodells​​ per 1. Oktober 2013 wurde der Besitz und Konsum kleinster Mengen (unter 10 Gramm) entkriminalisiert. Der Erwerb dieser Kleinstmengen ist nach wie vor unkontrolliert und passiert im Drogenmilieu. Der illegale und internationale Drogenhandel kann damit nicht ausgeschaltet werden.

Einzelne Schweizer Kantone und Städte (Kanton Genf, Kanton Basel-Stadt, Stadt Zürich, Stadt Bern) wurden nun aktiv und haben Arbeitsgruppen eingesetzt, um nach Lösungen für eine kontrollierte Cannabis-Abgabe zu suchen und entsprechende Pilotversuche durchzuführen.

 

**​*****

Drogenkon​sumenten werden durch Drogenkonsum daran gehindert, gesellschaftlich angemessen zu funktionieren.

 

He​rr Er​ich FROMM, Psychotherapeut gibt dazu die treffenden, fachlichen Antworten wie folgt; Freuds Definition von psychischer Gesundheit ist in Wirklichkeit eine gesellschaftliche Definition. Sie zielt auf eine Normalität im gesellschaftlichen Sinne ab. Es geht darum, dass der Mensch der gesellschaftlichen Norm gemäss funktioniert; dementsprechend ist auch die Definition des Symptoms eine gesellschaftliche; Ein Symptom liegt dann vor, wenn es für den einzelnen schwierig ist, der gesellschaftlichen Norm gemäss zu funktionieren. Deshalb wird der Konsum von Drogen als schweres Symptom angesehen, das uwanghafte Rauchen dagegen nicht, obwohl des vom Psychologischen her das gleiche Phänomen ist. Gesellslchaftlich gesehen gibt es eine grossen Unterschied, denn wenn jemand bestimmte Drogen nimmt, dann hindern diese ihn in vielen Situationen daran, gesellschaftlich angemessen zu funktionieren. Jemand kann sich zu Tode rauchen – wen kümmert es ? Stirbt er an Lungenkrebs, dann ist dies kein gesellschaftliches Problem. Die Menschen sterben so oder so. Und wenn jemand mit fünfzig Jahren an Lungenkrebs stirbt, dann ist er gesellschaftlich gesehen auch nicht mehr wichtig. Immerhin hat er die gewünschte Zahl von Kindern gehabt, hat seine Arbeitskrat der Gesellschaft zur Verfügung gestellt und sein Bestes getan. Sein Rauchen und der Lungenkrebs sind uninteressant, weil sie die genannten gesellschaftlichen Funtionen nicht stören.

Das Drogen konsumieren hingegen ist der gesellschaftlichen Funtion des Menschen abträglich.

Und ich dachte bislang immer, es sei gerade die Aufgabe der Räte/Innen, der Politiker/Innen dafür Sorge zu tragen,  die Rahmenbedinungen zu schaffen, dass unsere jungen Menschen gesellschaftlich angemessen funktionieren können.

Quell​e;

ht​tp://www.parlam​ent.c​h/d/suche/seiten​/res​ultate.aspx?colle​cti​on=CV&f_thesaurus_​1_​text_opt=Drogenlega​l​isierung&f_thesaurus​​_1=L05K0105050402&f_t​​hesaurus_1_opt=0&f_t​h​esaurus_1_boolop=AN​D

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Comments to: Legalisierung von Cannabis & Kiffen ?
  • Oktober 25, 2014
  • Oktober 26, 2014

    Canabis für die medizinische Behandlung wie in Israel ja. Die Legalisierung süsslicher Nebelschwaden nein. Davon haben wir tatsächlich zuviele ‘Schwadenentscheide’ in Bern, mit jeder Garantie.

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  • Oktober 26, 2014

    Naja – Schwierige Sache

    Auf der einen Seite stimmt’s, dass viele Konsumieren und wenn man es legalisieren würde, wäre man dadurch nicht mehr wegen einer Tüte gleich im Register. So wäre einfach die Gefahr, dass dann Papa-Staat auch wieder Abgaben draufhaut wie schon bei Zigi’s und Spirituosen. Das wird vermutlich auch der Grund sein, dass man es legalisieren möchte.

    Auf der andern Seite muss man solche “Drogen” nicht unbedingt noch einfacher in der Beschaffung machen. Und solange es offizell Strafbar ist, kann der Staat keine Gebühren/Abgaben drauslegen.

    Also da müsste ich wenn’s zu einer Abstimmung käme schon mehrmals darüber Schlafen….. 😉

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  • Oktober 26, 2014

    Das haben wir den linken Gutmenschen zu verdanken, die linken Parteien verharmlosen die Drogen seit Jahrzehnten. Sie wollen die Drogen legalisieren und vom Staat mit einer Drogenbürokratie kontrollieren lassen. Ziel der rot-grünen Politiker​ ist nicht die Abstinenz, sondern der Aufbau einer staatlichen Betreuungsinfrastrukt​​​ur. Derweil steigen die Kostenfolgen des Drogenkonsums weiter in die Höhe: Bereits heute zahlt die Volkswirtschaft über 4 Mrd. Franken pro Jahr. Die SP würde am liebsten alle Drogen legalisieren, es ist ein echter Graus.

    Und gleichzeitig wollen die Linken alle Grenzen auftun für alle. So kommen
    immer mehr illegale und gewaltbereite Ausländer in unser
    Land. Drogenhandel, Zwangsprostitution, Kriminalität und
    Gewalt sind die Folgen. Traurig aber wahr.

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    • Juli 19, 2021

      “Sie sind ja noch jung Herr Gurtner und müssen noch viel lernen, deshalb entschuldgit *lol* 🙂 Man ist halt froh um die Batzeli und tut dafür alles. “

      Und ich bin schon “alt” und bin trotzdem froh, dass die Jungen Ihr Wissen und Einstellungen haben. Mit solchen Aussagen wie “jung und Unerfahren” haben die “Alten” halt noch nicht bemerkt, dass sich die Zeit geändert hat und ein anderes Denken vorhanden ist.

      Einfach nur ein doofer Spruch.

      Viele Jungen sind Weitsichtiger als manch alter angeblich Weiser..

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  • Oktober 26, 2014

    Dann verbieten wir auch gleich die Volksdroge Nr. 1 (den Alkohol). Dieser ist unter Einbezug des Umfeldes gefährlicher als Heroin. Pöpelnde/aggressive Betrunkene habe ich bereits oft gesehen/davon gelesen. Aber einen aggressiven Joint-Raucher? Nein, noch nie. Ebensowenig über Tote beim Autofahren nach einem gerauchten Joint. Jedoch unter Einfluss von Alkohol schon…

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser

      Aussage ist nicht korrekt: Es gibt sehr viele Unfälle unter Einfluss von Drogen. Und auch Ihnen Alkohol ist keine Droge. Bitte nachschlagen was der Unterschied ist, und warum Drogen problematischer sind als Süchte.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer. Na ja, da ist “Schucht Schweiz” anderer Meinung… http://www.suchtschwe​iz.ch/infos-und-fakte​n/substanzen-und-such​t/ und auch Alkis wollen/brauchen die “Bewusstseinsveränder​ung http://www.alkohol-en​tzug-beratung.at/tag/​bewusstseinsveraender​ung / http://www.kenn-dein-​limit.info/news/artik​el/verwirrte-gedanken​-und-gefuehle-wissens​wertes-zum-thema-alko​holrausch.html .

      Dass auch unter Einfluss von anderen Substanzen Unfälle geschehen, streite ich nicht ab. Doch ansonsten bleibe ich bei meiner Aussage.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser

      Für Sucht-Schweiz ist alles Sucht was süchtig macht. Obwohl Cannabis nicht bewiesen ist, dass es süchtig macht.

      Aber Sie sollten sich wirklich mal informieren wo der kleine aber wichtige Unterschied ist. Ich habe vor kurzen mit einem Polizeipsychologen genau das Gespräch geführt. Auch ich war vorher der Meinung, dass Sucht, Sucht ist.

      Aber ist halt eben nicht so und wäre jetzt zu detailliert Ihnen zu erklären was ich gelernt habe im Unterschied. Auch ich bin grad bei Alkohol eher skeptisch bei der Unterschiedsdefinitio​n. Aber dieser Polizeipsychologe hat mir das sehr gut und einleuted erklärt, und es gibt halt da immer noch einen “kleinen” Unterschied.

      Ein​fach gesagt – Bei Alkohol werden Sie wieder nüchtern und können sein wie vorher. Auch bis Sie süchtig sind ist das nicht vom Bewusstein gesteuert, sondern von der Gewohnheit. Bei Drogen ist es ab dem ersten Joint bereits schon eine Veränderung im Bewussein durch Abhängigkeit. Und genau da liegt die Problematik der Diskussionen um Drogen. Denn nicht alle Drogen verhalten sich gleich (immer im Reinzustand nicht gestreckt).

      Daher auch meine Zurückhaltung aber eher Zustimmung bei Cannabis, denn da hat man bisher keine Abhängigkeitsveränder​ung festgestellt, sondern höchstens eine Suchtveränderung.

      ​Auch Fess-Sucht ist eine Sucht die in der Gewohnheit verändert. Das Prinzip ist etwa das gleiche wie bei Drogen, man frisst, damit man sich gut findet.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist eine saublöde, erst in letzter Zeit aufgekommene, politisch korrekte Mode geworden, jegliches unkontrollierte Verhalten als Sucht zu erklären. Es ist ein Teil der allgemeinen Pathologisierung von allem was nicht dem Mainstream entspricht.

      Bereits in der Schule schwirren in allen Klassenzimmern flächendeckend die Psychologinnen und Linguistinnen und Therapeutinnen herum, die überall Auffälligkeiten feststellen und amtlich behandeln wollen.

      Auf der einen Seite wird den Kindern zum Beispiel eine sexualisierte Perversionen-Normalit​ät vorgelebt und offiziell eingetrichtert, um dann auf der anderen Seite die zunehmende „Sexsucht“ der Erwachsenen zu beklagen.
      So wird es auf allen Ebenen immer mehr irgendwie Süchtige geben, die unter staatlicher Obhut von staatlich „ausgebildeten“ Suchttherapeuten in geeigneten, staatlich finanzierten, staatlichen Institutionen therapiert und umerzogen werden.

      Wer ist da eigentlich krank?

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    • Juli 19, 2021

      “politisch korrekte Mode geworden” ?? Korrekte??

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  • Oktober 26, 2014

    Meine Partei ist zwar für die Legalisierung des Cannabis. Ich persönlich bin da eher zurückhaltend, weil die Bewusstseinserweiteru​ng bei einzelnen Personen zu einer Psychose führen kann. Ärzte warnen auch vor solchen Folgen. Wobei ich könnte mir vorstellen, wie in Barcelona sogenannte Cannabis-Bars mit registrierten Konsumenten einzuführen. Die öffentliche Kifferei und der Strassenhandel wären dann trotzdem verboten.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Kneubühl

      Sie haben ausgeführt, warum Drogen nicht mit Alkohol und anderen Süchten vergleichbar ist. Es ist “lediglich” der kleine Unterschied, dass Drogen eine Bewuss-Seinsveränderu​ng prodzieren.

      Könnte​ mir auch vorstellen, dass man in Regionen verteilt so Canabis-Baren zulässt und den öffentlichen oder die “Strassennutzung” untersagt bleibt.

      Hat aber ein kleines Umsetzungsproblem. Wer ist berechtigt eine solche zu eröffnen. Wem gibt man diese Berechtigung und soll das mit Kontigenten definiert werden? Das würde eine gewalts-Diskussion auslösen, da es sich hier um irrsinniges Umsatzvolumen handelt und somit auch um viel Geld.

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    • Juli 19, 2021

      Sucht ist Sucht! Führt Alkohol nicht auch zu einer Bewusstseinsveränderu​ng? Drogen Alkohol und andere Süchte zeigen den genau gleichen Verlauf.

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    • Juli 19, 2021

      Eine Bewusstseinserweiteru​​ng ist das Gegenteil einer Psychose, Herr Kneubühl.

      Oder meinen Sie, dass die Wirkung eines Tschoints bei gewissen Leuten das Bewusstsein dermassen erweitert, dass ihnen plötzlich klar wird, dass sie eigentlich total Plemplem sind?

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    • Juli 19, 2021

      Nein Herr Knall, ich habe in meiner Jugend auch hie und da mit meinen Freunden gekifft. Es ist eine Droge die in minimer Form wie LSD wirkt. Bewusstseinserweiteru​ng bedeutet, dass man nachdenklicher wird und demnach in die Passitivität senkt. Nebensächliche Sachen treten in den Fordergrund. Menschen mit ängstlicher Prägung sind besonders gefährdet, wenn sie übermässig und jeden Tag kiffen und bilden sich in deren Wirkung noch ein, dass der Cannabis oder in Marrokko gesagt, ‘Al Hashish’ ein Wundermittel sei. Für die Psyche auf jeden Fall nicht. Eine Psychose ist eine erweiterte Form einer Panikattacke und die Panikattacke ist die erweiterte Form von Angstzuständen. Angstzustände können durch THC verursacht werden.

      Alkohol ist ein Mittel um nicht viel denken zu müssen und die Probleme auf eine gewisse Zeit beiseite gelegt werden können. Deshalb haben wir soviele Süchtige und Agressive durch Alkohol, weil diejenige oder derjenige nicht in der Lage ist eine schwierige Situation besonnen anzupacken. (Alles Ungemütliche auf andere Personene oder bei Seite schieben)

      Das Suchtpotenzial von Cannabis ist sehr gering gegenüber dem Alkohol.

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    • Juli 19, 2021

      Finde ich nicht, Herr Kneubühl.

      THC hat vielmehr die Wirkung eines „Öffners“ von unter Verschluss gehaltenen psychischen Möglichkeiten aller Art. Verkorkste Leute haben deshalb damit zu rechnen, dass halt auch bereits angelegte Ängste oder Frustrationen oder sonstige seelische Angeschlagenheiten zum Vorschein kommen.

      Im Gegensatz dazu können gesunde Geister eben auch viel Tiefsinniges, Freudiges oder Mitfühlendes freilegen. Es können Dinge ins Bewusstsein gerufen werden, die sonst unentdeckt bleiben würden.

      Alkohol hingegen hat, in grösseren Mengen die Wirkung des „Zumachers“. Wie Sie sagen, Alk bewirkt das Ausschliessen von erkannten oder latenten persönlichen Problemen aus dem Bewusstsein.

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    • Juli 19, 2021

      Entschuldigen sie bitte Herr Hans Knall,
      Diese Psychoschiene die sie da angeben ist einfach nur lächerlich.

      Das Problem des “Verkorkst” ist die “Erziehung” “Hirnwäsche”, was man den Kindern mit gibt auf den Lebensweg an ist gut ist böse…ist schön ist gruusig…usw.

      Mit​ Sinnes verändernden Substanzen wie THC oder auch LSD kann man diese “Ängste” ETWAS zurückdrängen..meines​ Erachtens die Gefahr der Sucht, weil man etwas lockerer drauf ist, also eher eine psychische Abhängigkeit…

      We​nn dann durch diese Lockerheit die Idee hochkommt, ich kann fliegen, andere Irre Gedanken…

      Wollen​ wir nicht besser aufhören, die jungen als Verkorkste zu erziehen? Mit Lügen aufhören als Agnostiker denke ich da speziell an etwas, die sich in 2000 Jahren als normal gebildet haben? Neuste Lügen…IPCC Berichte…
      Auf der Anderen Seite sind wir sicher, dass gewisse Normen und Regeln dem guten Zusammenleben dienen, und schwache Schützen…

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  • Oktober 27, 2014

    Legal, Illegal, sch….egal….!

    W​enn man “legalisieren würde” hätte man eine bessere Kontrolle, über den dann Legal verkauften Stoff.

    ABER, wie bei Alkohol oder Tabak, wird ja neben dem Legal verkauften, ebenso Illegal geschmuggelte oder gebranntes verkauft.

    Was sicher auf dauer nicht funktioniert, sei es beim Tabak, Cannabis, oder Alkohol, mit Repressionen auf die Dauer meinen, man kriege solche Probleme in den Griff.
    Was auch nicht funktioniert, nur der Staatskasse, aber nicht der “Gesundheit dient” siehe Rauchverbote, Repressionen gegen Raucher, es ruiniert die Süchtigen nur.
    Treibt sie in die Arme von Kriminellen Organisationen, mehr nicht.

    Also: weder kann man die Menschen vor Drogenkonsum und Rausch schützen, noch kann der Staat auf dauer mit seinen Zöllen diese Abzocken.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist genau wie Sie sagen, Herr Nabulon, wenn die Legalisierung gleichzeitig mit Kontrolle und Steuerabzocke einhergeht, dann bleibt mit Sicherheit ein lukrativer Schwarzmarkt (Schmuggel, Steuerbetrug usw) bestehen.

      Wenn Cannabis aber „richtig“ legalisiert würde, (gemeint ist das Gegenteil von verboten!), dann gäbe es auch keine „illegale“ Ein- oder Ausfuhr, Handel, Anbau oder Konsum mehr.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall,
      Überall da wo andere Länder oder Menschen andere Wertvorstellungen haben, sprich, eine Grenze besteht, auf der einen Seite ist der Konsum legal, auf der Anderen Illegal, entsteht Schmuggel…

      In Arabischen Ländern ist der Alkohol, die Prostitution, deren Bewohner die sich es leisten können, im Nachbarland ihren Bedürfnissen nachgehen..

      In dem Sinne, nicht nur Cannabis, etwas richtig Legalisieren, gleiche Rechte überall, Thema Frauenrechte, dass sind eben solche Fantasien die beim Konsum entstehen…
      Geben wir hier den Alkohol richtig frei, Produktion und Konsum unterliegen ja tausend Gesetzen, Tabak ebenso, nicht einmal das schaffen wir ja..

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  • März 31, 2016

    Der Cannabis Konsum / Handel / Anbau sollte aus folgenden Gründen legalisiert werden:

    + Die schweizer Bauern können Hanfplantagen anlegen. Es wird eine Hanfsteuer ähnlich der Tabaksteuer erhoben und das Endprodukt im Laden an Volljährige verkauft.

    + Das Psychose Risiko wird durch einen kontrollierten niedrigen THC Gehalt gesenkt (Der THC Gehalt wurde während den Jahren stetig raufgezüchtet, weshalb es in den letzten Jahren mehr Psychose – Fälle gab als noch zu Bob Marley Zeiten).

    + Der Schwarzmarkt wird wohl nicht ganz verschwinden jedoch massiv einbrechen. Kriminellen Banden (Albanische Zwischenhändler, kriminelle Rockerbanden à la Hells Angels) wird der Boden unter den Füssen weggezogen.

    + Die Polizei kann sich vermehrt auf die restliche Kriminalitätsbekämpfu​ng konzentrieren. Es ist allgemein bekannt dass das Aufwand / Ertrags – Verhältnis bei der Cannabisbekämpfung unglaublich schlecht ist.

    + Kiffer Tourismus à la Amsterdam.

    Als negativer Punkt fällt mir nur ein eventuell erhöhter Schmuggel aus der Schweiz ein.

    Dass Cannabis gefährlicher ist als Alkohol ist Augenwischerei und schlichtweg falsch. Dass Alkohol legal ist und Cannabis nicht ist deshalb ein paradoxer Zustand und deshalb aufzuheben (sprich: entweder beides legalisieren oder beides verbieten).

    Schlus​sendlich müssen wir entscheiden: Soll der Staat (und somit wir alle) vom Cannabis profitieren oder nur die kriminellen Banden?

    Noch eine kleine Anmerkung: Versuchen Sie einmal den Alkohol zu verbieten. Dabei ist mit einem Widerstand nie dagewesenen Ausmasses zu rechnen. Weshalb existiert dann ein so grosser Widerstand bei der Legalisierung von Cannabis?

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  • März 31, 2016

    Liebe Forum-Teilnehmer/Inne​n;

    1. Ist es nicht höchst bedenklich, wenn sogar Parlamentrier/Innen heute energisch versuchen z.B. Cannabis jetzt zu legalisieren. Dies auch noch mit der lapidaren, sehr schyzopfrenen Begründung; “Dem Jugendschutz (!) müsse angemessen Rechnung getragen werden ? “. Cannabis ist nämlich schon deutlich schädlicher als Tabak. Cannabisrauchen ist einer britischen Studie zufolge mehr als sechs mal schädlicher für die Lungen als Tabakkonsum. Schon drei Joints mit reinem Cannabis richteten so viel Schaden an wie eine ganze Schachtel Zigaretten, erklärten Vertreter der “British Lung Foundation” unter Berufung auf eine neue Untersuchung. Werde das Cannabis z.B. mit Tabak vermischt, verstärkten sich die schädigenden Effekte noch. Das im Cannabis enthaltene Teer weise 50 % mehr Krebs erregende Stoffe auf als Tabak, hiess es weiter. Das Inhalationvolumen bei Cannabis sei bis zu vier Mal höher als bei Tabak, erklärte die Geschäftsführerin der Stiftung, Helena Shovelton. Dadurch gelange mehr giftiges Kohlenmonoxid und Teer in die Lungen. Der Studie zufolge haben die Risiken beim Cannabisrauchen seit den 60er Jahren erheblich zugenommen. So sei der durchschnittliche Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC), dem psycho-aktiven Wirkstoff von Cannabis, in den vergangenen 40 Jahren um etwa das 15-fache gestiegen und nehme voraussichtlich weiter zu.

    2. Leichte Drogen sind bekanntlich auch ein optimales Mittel um später leichter auf schwere Drogen wie Heroin umzusteigen, denn die Hemmschwelle ist klein, es wird zwangsläufig verständlicherweise immer eine grössere “Wirkung” verlangt. Eine spätere Therapie ist auch nur sinnvoll, wenn der Betroffene selber will, ohne diesen Willen ist eine Behandlung vollkommen zwecklos. Und selbst wenn, gestaltet sich die Behandlung mühsam und langwierig. Schwierig ist auch die Diagnostik, da sich die Persönlichkeitsstrukt​ur kaum noch oder nur sehr “verwaschen” darstellt. Bildlich ausgedrückt; Der Gefühlskörper erscheint wie eine mürbe gewordene Gummiblase, welche Inhalte unkontrolliert nach aussen fliessen lässt und die Gefühlsinhalte der Umgebung ungeprüft einfliessen lässt. Eine Hierarchisierung der Symptome fällt schwer.

    3. Tatsache ist auch, dass Spinnen welche mit Drogen “gefüttert/infisziert​” wurden, kein brauchbares Netz
    zu produzieren mehr i.d. Lage waren. Dementsprechend vermögen Jugendliche i.d. Gesellschaft auch nicht mehr angemessen zu funktionieren. Sie wirken dann wie “weggetreten”. Wie alles sind Drogen auch nicht – n u r – schlecht. Für einen reifen weisen ausgewachsenen ” Mann” können diese durchaus zur Rechtfertigung einer gesteigerten Erwartung hinsichtlich der Theorie, derzufolge die Droge auf das Feld dessen führe, was “Mind of Large”, “Bewusstsein mit grosser Reichweite” genannt wird. Bei den Indianern z.B. war dies bei Einigen Häuptlingen mit Sicherheit der Fall.

    4. Vgl. auch Literatur; ENZYKLOPÄDIE der PSYCHEDELISCHEN DROGEN, Peter Stafford, Volksverlag,

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Zu Punkt 1:
      “Seit 1993/94 ist die Gefährlichkeit von Cannabis in zahlreichen weiteren wissenschaftlichen Studien untersucht worden, die den “Slogan” des EGA, dass Cannabis nicht schädlicher sei als Alkohol oder Tabak, bestätigt haben.
      Dass Cannabis inzwischen 15-mal stärker geworden sei, ist eher eine Erfindung der Cannabis-Repression als eine botanische Tatsache. Hanf, der auf natürliche Weise im Garten und auf dem Acker gezogen wird, erreicht bestenfalls bis zu 3% des psychotropen delta-9-THC.
      Wie Tabak enthält auch der Rauch von Cannabis Teer und karzinogene Stoffe – dies soll hier nicht bestritten werden.”
      Quelle: http://www.chanvre-in​fo.ch/info/de/Vom-Mar​chen-Cannabis-sei-gif​tiger.html

      Ansonst​en gebe ich Ihnen recht dass Cannabis konsumieren schädlich für die Gesundheit ist. Aber das ist rauchen und trinken ebenfalls. Kein Grund dies deswegen zu kriminalisieren.

      Z​u Punkt 2: Die Meinung dass Cannabis Konsum leichter zu Konsum von schweren Drogen führt, teile ich nicht. Es gibt vielleicht Einzelfälle aber generalisieren kann man dies nicht.

      Zu den Spinnen: Würde man diesen Alkohol geben könnten diese auch keine Netze mehr bauen oder würden sogar sterben. So what? Dieser Punkt ist als Argument untauglich.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Zoller,

      Sie schreiben; “Hanf, der auf natürliche Weise im Garten und auf dem Acker gezogen wird, erreicht bestenfalls bis zu 3% des psychotropen delta-9-THC.”

      Sie wissen sicher auch, dass auch Opium auf “natürliche Weise” auf dem Acker gezogen wird.

      Drogen und Alkohol kann man auch nicht in den gleichen Topf werfen.

      Ich hatte einen Angestellten, sehr gut und nett, bis er anfing zu kiffen, seitdem war er nicht mehr zu gebrauchen, ich musste ihm kündigen.

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    • Juli 19, 2021

      “Sie wissen sicher auch, dass auch Opium auf “natürliche Weise” auf dem Acker gezogen wird. “
      Ja das weiss ich. Was wollen Sie mir jetzt genau damit sagen?

      “Drogen und Alkohol kann man auch nicht in den gleichen Topf werfen”

      Drogen generell nicht. Aber Cannabis als einzelne Droge schon!

      “Ich hatte einen Angestellten, sehr gut und nett, bis er anfing zu kiffen, seitdem war er nicht mehr zu gebrauchen, ich musste ihm kündigen.”

      Was definitiv sein Problem ist und nicht das der Politik.

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  • April 1, 2016

    Herr Hottinger, was ist für Sie der Unterschied zwischen kiffen und Alkohol trinken? Auch Alkohol kann massiven Einfluss auf das gesellschaftliche funktionieren von Personen haben. Alkohol ist in beliebigen Mengen legal erwerbbar.

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  • April 1, 2016

    An den legalen Drogen sterben Tausende von Menschen pro Jahr.

    http://www.suchts​chweiz.ch/aktuell/art​icle/todesursachen-un​d-dahinter-liegende-g​ruende/

    Wenn ich dagegen “Todesursache Cannabis” in die Suchmaschine eingebe, finde ich gerade mal zwei Fälle, bei denen das erst vermutet, danach aber wieder relativiert wurde

    http://www.z​eit.de/wissen/gesundh​eit/2014-02/cannabis-​kiffen-tod-marihuana-​rechtsmedizin

    Ich sehe in der Legalisierung hauptsächlich Vorteile

    -die Konsumenten können sicher sein, dass der Stoff nicht gestreckt wurde
    -die Dealer verlieren einen Teil ihrer Geschäftsgrundlage
    -​der Staat (Steuerzahler) muss kein Geld ausgeben, um Kiffer zu jagen
    -der Staat kann sogar mit dem Verkauf Geld verdienen und damit die AHV finanzieren (analog zur Tabaksteuer)

    Der einzig mögliche Nachteil ist, dass von der Legalisierung ein falsches Signal ausgehen werden könnte, nämlich dass Cannabis total unbedenklich oder gar gesund sei. Aber das ist eine Frage der Kommunikation. Man muss klar auf die Risiken aufmerksam machend kommunizieren, dass Autofahren im bekifften Zustand verboten ist ect.

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  • April 18, 2016

    Zwischen 300’000 und 500’000 Menschen konsumieren in der Schweiz regelmässig Cannabis. Geschätztes Marktvolumen: bis zu einer Milliarde Franken. Um diesen lukrativen Markt unter staatliche Kontrolle zu bringen hat der Basler Drogenexperte und Agronom Thomas Kessler ein Regulierungskonzept erarbeitet. In der aktuellen Debatte erhält das Modell nun Auftrieb. Denn die Städte Bern, Basel, Zürich und Genf planen Pilotprojekte in Richtung Legalisierung. In Bern sollen beispielsweise ausgewählte Apotheken Cannabis verkaufen: Die Stadtregierung will versuchsweise, den Konsum für rund 1000 Berner legalisieren.

    Schw​eizer Bauern wittern hier leine ukrative Einnahmequelle, berichtet die «Schweiz am Sonntag» Während des Forschungsprojektes wird mehrheitlich Hanf aus ausländischer Produktion verwendet, etwa aus Holland. Das müsste nicht sein, zeigt Kesslers Modell. Die Schweizer Berggebiete eignen sich für den Hanf-Anbau ideal. Die Hanfpflanze ist robust und hat gerade in Graubünden eine lange Tradition als Faser- und Medizinalpflanze. Heute beträgt die Anbaufläche jedoch nur 20 Hektaren und ist ein Nischenprodukt in der Landwirtschaft.

    Ke​ine Legalisierung durch die Hintertür

    Bundesra​t Alain Berset zeigt sich offen für die Vorhaben. Sobald eine Stadt ein Projekt erarbeitet habe und ein Gesuch einreiche, werde sein Departement prüfen, ob es eine Bewilligung erteilen könne, sagte Innenminister Berset im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Gleichzeitig verneint er, dass mit solchen Pilotprojekten eine Legalisierung durch die Hintertür eingeführt wird. Es sei klar, dass es «nur um befristete Versuche gehen kann, die wissenschaftlich begleitet werden und klare Fragen beantworten sollen». Eine generelle Legalisierung erlaube das Gesetz nicht.

    Berset räumt ein, dass sich das Volk 2008 gegen eine Cannabis-Legalisierun​g aussprach. Gleichzeitig habe es aber ein Gesetz gutgeheissen, das Ausnahmebewilligungen​ für wissenschaftliche Forschungsprojekte ermöglicht. «Das Signal war eindeutig: keine Legalisierung, aber auch keine Denkverbote. Diesen Rahmen werden wir einhalten.»
    Der Freiburger Bundesrat will die Versuche auch keineswegs als Signal verstanden wissen, dass der Cannabis-Konsum unproblematisch sei. «Fakt ist, dass mehr als ein Fünftel der Bevölkerung Erfahrung mit Cannabis hat. Also können wir nicht einfach wegschauen, sondern müssen ohne Scheuklappen auch neue Ideen prüfen.»

    Dutzende Bauern wollen mitmachen

    Für die Zeit der Pilotprojekte wären Schweizer Bauern interessiert, Hanf anzupflanzen. Bei der Berner Sozialdirektorin Franziska Teuscher (Grüne) haben sich Dutzende Bauern gemeldet, die gerne am Pilotprojekt mitarbeiten würden. «Das hat mich überrascht», sagt Teuscher. Man müsse nun anschauen, wie rasch die Landwirte die Pflanzen ziehen könnten und unter welchen Voraussetzungen.

    «​Zwar fokussieren wir uns auf die kontrollierte Abgabe von Cannabis, doch idealerweise stammt der Hanf aus der Schweiz», sagt Teuscher. Für Sandra Helfenstein, Sprecherin des Schweizer Bauernverbands, steht fest: «Die Landwirte würden die Nachfrage decken – sobald es die Gesetzeslage erlaubt.» Wegen der gesunkenen Preise für Zuckerrüben oder Futtergetreide könne dies attraktiv sein.

    http://www.h​andelszeitung.ch/poli​tik/schweizer-bauern-​wollen-cannabis-zuech​ten-1052737

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