1. Umwelt, Klima & Energie

LENKUNGSABGABEN: ENERGIEVERBRAUCH STATT EINKOMMEN BESTEUERN?

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  • September 24, 2019

    8. Mai 2019

    Um den Anteil der fossilen Brennstoffe zu reduzieren, werden in der Schweiz gegenwärtig je Tonne Kohlendioxid (CO2) 96 CHF erhoben. Das Aufkommen dieser Lenkungsabgabe fliesst gegenwärtig noch über Nachlässe bei der teuren Krankenversicherung zu zwei Dritteln an die Haushalte zurück, ein Drittel geht in Programme zur energetischen Gebäudesanierung. (Nach cicero.de)

    Das schafft Akzeptanz und ist ein erster Schritt zur ökologischen Steuerreform.

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    • September 24, 2019

      “Der Ertrag aus der ökologischen Steuerreform würde für die Senkung der bisherigen Einkommenssteuern verwendet, also an die Haushalte und die Unternehmen zurückverteilt. “

      Erneut einfach ein Einnehmen und vielleicht zurück geben?

      Wenn man eine solche Steuerreform umsetzen möchte, muss man nicht umverteilen, sondern nach Aufwand oder Umweltbelastung einziehen. Mit solchen Umverteilungen werden lediglich grosse Diskussionen über den Verteilschlüssel entstehen.

      Eine effiziente und klare Refinanzierung kann nur bestehen, wenn jede Steuergruppe seine Anteile bezahlt und auch mittels Rückführung gefördert wird.

      – Jeder Steuer- Abgabenzahlende bezahlt genau das was er muss – zusätzlich eine in % abgestimmte Abgabe für Förderung von Umweltziehlen, welche dann explizit in diese Zurückfinanziert wird. Zb. Umweltfreundliche Wohnregionen usw.

      – Liegenschaftsbesitzer​ bezahlen Liegenschaftssteuern und eine Umweltabgabe, welche reinvestiert wird in Liegenschaftumweltsan​ierung

      – Firmen bezahlen Geschäftsteuern und eine Umweltabgabe, welche reinvestiert werden in Firmenumweltsanierung​

      – Fahrzeugbesitzer bezahlen Strassensteuern und eine Umweltabgabe, welche reinvestiert wird in z.B. ÖV, umweltfreundliche Mobilität usw.

      Alles andere ergibt nur erneut ein neues Kässeli mit vielen Begehrlichkeiten, weil die Rückführung nicht klar geregelt ist. Jedes Amt streitet dann um höhere Anteile.

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    • September 24, 2019

      Herr Dany Schweizer

      Die Abläufe als Spielerei erkennen, würde die Politik relativieren!
      Nur eine einzige Bedienung muss erfüllt sein: Die aus der Geldschöpfung zugeordnete Kaufkraft als Gegenwert der gegenseitigen Leistungserbringung, muss die Bedürfnisse für ein ordentliches Leben abdecken!

      Es bezahlt niemand irgendetwas; denn das Geld ist im Preis der Leistung enthalten. Die Geldschöpfung “finanziert” die Systeme!

      Es ist immer besser, die Begehrlichkeiten zu dämmen, als wie heute zu unterdrücken!

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  • September 24, 2019

    Nochmals zum Nachdenken!
    Es gibt nur eine korrekte Steuer- und Sozialreform! Rückfluss der Staats- und Sozialausgaben über den Umsatz an den Endbegünstigten! Alles andere bedient den im Denkvermögen infizierten Virus Zahler!
    Wieso will man einfach nicht begreifen und redet immer nach dem Mund von viruserkrankten Obrigkeiten?

    Der Staat ordnet seine Ausgaben, willkürlich über Substrate zurück. Dieser Pflichtpreis ist in den gegenseitigen Leistungserbringung einkalkuliert! Mit dem uns aus der Geldschöpfung zugeordneten frei verfügbaren Gegenwert der Leistung oder Ersatzanspruch decken wir unsere Bedürfnisse ab!
    Die zugeordnete Kaufkraft und Preise bestimmen unser Verhalten. Wenn eine Leistung verteuert wird, muss an einem anderen Ort eingespart werden!
    Man kann die Umwelt nicht mit Markt verbessern; denn das notwendige Geld wird gedruckt!
    Die junge Schwedin sagte in New York zu Recht: Hört auf das Klima zu ökonomisieren! Ändert endlich was! Für Investitionen druckt das notwendige Geld! Fertig!

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  • September 24, 2019

    oha..der Weltuntergang steht also kurz bevor..!!..rette sich wer kann…!!..die kleine Schweiz kann das nicht!..sie wird mit dem Rest der Welt untergehen,ob wir hier Oeko-Steuern einziehen oder es am besten so belassen, wie es ist..!!..kommt schlussendlich auf das Selbe raus..!..es kommt mir vor,wie wenn ein schwerkranker Patient,der sich noch etwas “Zeit” zum Leben erheischt indem er nochmals eine Therapie über sich ergehen lässt,die ihm nochmals ein halbes Jahr” Aufenthalt” auf diesem Planeten ermöglicht.Wie lächerlich ist denn das alles!!..und wieviele Weltuntergänge durch Leute aller Schattierungen wurden vorausgesagt,und sind schon an Mutter Erde vorbei gehuscht..???…..und​ siehe da es passierte nichts..!!..es wird auch dieses Mal nichts passieren,…!!…rei​n gar nichts,ausser dass man Menschen dazu anhält,ihr sauer verdientes Geld,wie das die Uriella schon getan hat,an sie abzutreten und schon ist der Weltuntergang wieder in weite Ferne gerückt..!!..nun frage ich aller Ernstes,was eigentlich in den Schulen noch gelernt wird,oder gaffen alle nur auf ihr Handy,wo ja alles schon geschrieben steht!Wozu darum noch etwas lernen,wenn man neuerdings alles im PC ablesen kann..!!..eben u.a. auch diese Weltuntergangs-Szenar​ien…!!..schön,wenn andere für einem denkenn!!..das haben.. schon Stalin und Hitler und andere auch getan..!..und es ist nicht gut herausgekommen..!!

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  • September 25, 2019

    Auch für die ö­ko­lo­gi­sche Steu­er­re­form gehen Junge uns Alte auf die Strasse: Am Samstag, dem 28. September 2019, findet in der Schweiz erstmals nationale Klima-Kundgebung statt. Zum ersten Mal seit Beginn der regionalen Klimademos und Klimastreiks reisen an diesem Tag Menschen aus der ganzen Schweiz zu einer gemeinsamen Kundgebung nach Bern – viele per Velo. Tausende werden diesem Aufruf folgen.

    Ab 13.30 Uhr
    Treffpunkt auf der Schützenmatte (direkt neben dem Hauptbahnhof Bern)

    Ab 14.00 Uhr
    Demonstrationszu​g bis zum Bundesplatz (mit anschliessendem Programm)

    Die Klimademo wird nicht von Parteien organisiert, sondern von der Klima-Allianz. Die Allianz wird unterstützt von vielen Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Entwicklung und Kirche sowie von Gewerkschaften.

    http://www.klima-​allianz.ch/
    https://​www.v​iment​is.ch/d/d​ialog/​readar​ticle/k​lima-no​tstand/​
    htt​ps://www​.vimenti​s.c​h/d/dialo​g/readart​i​cle/fuer-e​in-gesunde​​s-klima–d​ie-gletsc​he​r-initiat​ive/

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  • September 29, 2019

    Die Energie muss nun durch Lenkungsabgaben stark belastet werden. Es betrifft nicht erneuerbare Energieträger wie Kohle, Uran, Erdöl, Gas, aber auch Elektrizität aus Wasserkraftwerken mit mehr als einem Megawatt Leistung.

    Die Lenkungsabgaben werden pro Kopf über die direkten Steuern erstattet, d. h. die Steuern werden durch die Rückzahlungen gesenkt. Auch Nicht-Erwerbstätige kommen also in den Genuss der Erstattungen.

    Die Eckpfeiler und Schritte dieses Umbaus der direkten Steuern müssen die eidg. Räte festlegen. Die Veränderungen müssen in regelmässigen und voraussehbaren Schritten eingeführt werden. Nur wenn Unternehmen und Private wissen, wie hoch die Steuerersparnisse werden, schafft dies Anreize, tatsächlich Energie einzusparen.

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  • März 6, 2020

    Unter dem Begriff “Ökologische Steuerreform” wurden von der originalgrünen SP bereits 1998 die folgenden Forderungen eingebracht:

    a) die Reduktion der Umweltbelastung durch die Verteuerung schädlicher, vorab nicht-erneuerbarer Energieträger (CO2, Kernenergie) oder der Energie überhaupt;

    b) die graduelle Entlastung des Faktors Arbeit von faktorspezifischen Abgaben, durch Ersatz von bestehenden oder Vermeidung von neuen Lohnnebenkosten;

    c​​) die Sicherung der Sozialwerke durch eine ökologisch wirksame Diversifizierung des Beitragssubtrats.

    ​​d) die Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz durch teilweise oder ganze Verwendung des Abgabenaufkommens aus Lenkungsabgaben.

    M​​ehr hier:
    https://www.re​​chsteiner-basel.ch/f​i​leadmin/user_upload​/Z​weispaenner.pdf

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    • März 7, 2020

      Umweltbelastung gibt es noch in anderen Formen.
      Geplante Obsoleszenz, hier in diesem Film hervorragend erklärt.

      Kaufen für die Müllhalde: Geplante Obsoleszenz – arte Thema auf arte vom 15.02.2011

      https:/​/www.youtube.com/watc​h?v=xaQyoAt6O58

      Un​d warum geplante Obsoleszenz?
      Es geht dabei um Wirtschaftswachstum, Umsatz, Gewinne und natürlich um Arbeitsplätze. Designer, Entwickler, Forscher etc. wollen in einer Welt, wo die Arbeit glorifiziert wird beschäftigt sein. Nicht oder weniger arbeiten gilt immer noch als grosse Sünde. Lieber umweltzerstörende Arbeit mit viel Stress als ein Anteil bedingungsloses Einkommen und Arbeitszeitreduktion.​

      Aber was ist mit den Sünden der Umwelt? Um die kümmern sich Manager und Ökonomen nämlich nicht, sie leben nach dem Motto “Nach mir die Sintflut”.
      Wachstum ohne Ende auf einer Welt mit endlichen Ressourcen?
      Hauptsac​he, die Zahlen der imaginären Zahlenwelt Ende Jahr sind tiefschwarz im Plus und der Umsatz wächst und wächst.
      Ausbaden dürfen es spätere Generationen. Was wohl in 100 Jahren in den Geschichtsbüchern stehen wird?

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  • März 7, 2020

    Um den CO2-Ausstoss zu senken, werden in der Schweiz auf dem Verbrauch von bestimmten Energieträgern bescheidene Lenkungsabgaben erhoben. Diese Abgaben können nicht als Ökosteuern bezeichnet werden, weil sie an die Bevölkerung erstattet werden: Die Einnahmen der Lenkungsabgaben werden allen Einwohnerinnen und Einwohnern über die Krankenkasse erstattet. Jede in der Schweiz versicherte Person erhält den gleichen Betrag.

    Lenkungsabgaben werden auf flüchtigen organischen Verbindungen sowie auf fossilen Heizstoffen erhoben, jedoch nicht auf den Treibstoffen Benzin und Diesel. Bei den Treibstoffen sollte das Reduktionsziel bisher mit dem sog. “Klimarappen” erreicht werden. Es wird aber völlig verfehlt.

    Lenkungs​abgaben sind einer Ökosteuer vorzuziehen, weil eine Abstimmungsmehrheit nur mit der Rückzahlung an die Bevölkerung erreicht werden kann. Sie müssen aber massiv erhöht werden und neu auch Benzin, Diesel und Kerosin belasten.

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  • März 9, 2020

    27. Februar 2020

    Wie eine gfs-Umfrage im Auftrag von swisscleantech zeigt, ist das Wissen der Bevölkerung über die Lenkungsabgaben gering: Zwei Drittel sind fälschlicherweise der Ansicht, in der Schweiz werde bereits eine CO2-Abgabe auf Benzin und Diesel erhoben. Tatsächlich gibt es heute nur eine winzige CO2-Lenkungsabgabe auf fossilen Brennstoffen (Heizöl und Erdgas). Aber nur 28 Prozent der Befragten wissen, dass bisher nur zwei Drittel der Abgaben an die Bevölkerung erstattet werden.

    Pro Kopf und Monat wird aktuell auf er Rechnung der Krankenkasse der Betrag von 6,45 Franken abgezogen, mit dem kurzen Vermerk «Verteilung des Ertrages aus Umweltabgabe (VOC und CO2) an die Bevölkerung». Darin ist zur allgemeinen Verwirrung auch noch die weit unbekanntere Lenkungsabgabe auf flüchtige organische Verbindungen (volatile organic compounds, VOC) integriert, die zur Bildung von bodennahem Ozon (Sommersmog) beitragen.

    Wie die gfs-Umfrage zeigt, nimmt die grosse Mehrheit der Bevölkerung von dieser winzigen Erstattung von monatlich 6,45 Franken pro Familienmitglied keine Notiz, auch nicht von den rund 310 Franken pro Jahr für eine vierköpfige Familie.

    Nach:
    in​fosperber.ch/Umwelt/C​O2-Lenkungsabgabe-War​um-das-Wissen-so-geri​ng-ist

    Man sieht, das sind keine Lenkungsabgaben, die diese Bezeichnung verdienen und etwas bewirken. Man müsste angesichts der Klimakatastrophe das Hundertfache der bisherigen “Lenkungsabgaben” verlangen, dann könnte man auch das Hundertfache erstatten. Nur das würde zu einem Umdenken führen.

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  • März 9, 2020

    3. März 2020

    Der Nationalrat behandelt im Rahmen der Revision der CO2-Gesetzgebung die Einführung einer Lenkungsabgabe auf Flugtickets. Die Koalition Luftverkehr Umwelt und Gesundheit (KLUG) fordert eine höhere Obergrenze und die Besteuerung auch der Transfer- und Transitpassagiere.


    https://www.verkehrs​​club.ch/politik/aktu​e​lle-kampagnen/detai​l/​artikel/klug-will-​ein​e-wirksame-flugti​cket​abgabe/

    Eine Obergrenze von 120 CHF wäre viel zu tief angesetzt und vermöchte keine Wirkung zu entfalten, vor allem nicht bei Langstreckenflügen in höheren Klassen.

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  • April 26, 2020

    Die eidg. Räte müssten jetzt wirksame Lenkungsabgaben beschliessen. Im neuen Nationalrat wäre nun u. U. eine Mehrheit möglich: In Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes, welche die eidgenössischen Wahlen 2019 geprägt haben, wird im Nationalrat aber immer noch kein Weg an den Mitteparteien vorbeiführen. Grüne, SP und GLP kommen zusammen auf 83 Stimmen. Hier wird es darauf ankommen, ob die Neuausrichtung der FDP betreffend Massnahmen gegen die Klimaerwärmung Koalitionen eröffnet. Bei der Umsetzung von konkreten Klimaschutzmassnahmen​​ ist man aber immer noch sehr weit voneinander entfernt.

    Z. T. nach:
    file:///Users/​​Rolf/Desktop/Schweiz​%​20nach%20den%20Wahl​en​:%20Die%20gestärkt​e%2​0Linke%20braucht%​20Ve​rbündete.html


    Die FDP-Fraktion benötigt die Unterstützung der SP bei Entscheiden, welche die EU betreffen. Die FDP wird in ökologischen Fragen Gegenrecht halten müssen.

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    • April 26, 2020

      Oberli schreibt:
      “Die FDP-Fraktion benötigt die Unterstützung der SP bei Entscheiden, welche die EU betreffen. Die FDP wird in ökologischen Fragen Gegenrecht halten müssen.”

      Sau – Häfeli sucht Sau- Deckeli

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