1. Wirtschaft

Löhne in systemrelevanten Branchen und Berufen erhöhen!

Die Co­ro­na-­Krise zeigt uns deut­lich auf, wel­che Bran­chen und Ar­beitsplätze für un­sere Grund­ver­sor­gung sys­tem­re­le­vant sind. Das sind in ers­ter Linie die Kran­ken­pfle­ge, die Land­wirt­schaft, die Lo­gis­tik, der De­tail­han­del und natür­lich das Hand­werk. Die Löhne in die­sen Bran­chen und Be­ru­fen soll­ten schon lange ge­genü­ber jenen in den Bürobe­ru­fen zu­le­gen, um im Lehr­stel­len- und Ar­beits­markt ein Gleich­ge­wicht zu er­rei­chen. Psy­chi­sche Be­las­tung, kör­per­li­che An­stren­gung, schmut­zige Hände und Ar­beit im Freien müs­sen kom­pen­siert wer­den. Die ent­spre­chen­den Löhne haben sich trotz Markt­wirt­schaft grundsätz­lich nicht markt­kon­form be­wegt.

Dies gilt auch für die Top-Kader grosser Unternehmungen. Ihre überrissenen Löhne und Vergütungen sind als Anreiz für diese Positionen unnötig und nur Ausdruck des Filzes, der die grossen Unternehmungen beherrscht. Die Top-Leute schanzen sich gegenseitig Top-Positionen und Top-Saläre zu.

Die verknöcherten Lohnstrukturen in der Schweiz müssen aufgebrochen werden.​

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Comments to: Löhne in systemrelevanten Branchen und Berufen erhöhen!
  • April 11, 2020

    Wenn die Löhne besser werden sollen, was absolut richtig ist,..
    -Aufhören mit Brot und Spielen, (gemäss Römer) und diese Top Sportler (achte jeden der das macht) aber vergöttern, auf Händen tragen, und mit Ihnen Handeln wie mit Sklaven, …nein

    -Weitere Promis, die angeblich gut Singen, Schauspielern, Theater machen, Doofe bis Dumme Sprüche klopfen auf den Bühnen, auf der Leinwand..sonst im Leben aber nichts auf die Reihe brachten…näää

    -C​hirurgen die Schönheitsopes machen, Busen, Füdli, Nase, dem Jungbrunnen nachrennen,

    -Börsianer, die eigentlich Kasinospieler sind, zocken, uns ruinieren, dazu die CEO die Aktionäre die alle Arbeiten global verlagert haben, so dass dieses Dilemma entstehen konnte…

    Die Liste wäre noch recht lang, mal schauen ob da Vernunft einkehrt…

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  • April 11, 2020

    Ich habe lange vor dieser Krise, die Neuordnung der Geldzuordnung verlangt.
    Die Leistung am und für den Menschen selbst, ist mehr wert als jede einfältige Geldberatung. Die praktiziere Zuordnung ist von Adam Smith, ich meine Jahrhunderte her!

    Banken sind nicht systemrelevant, wenn die Geldschöpfung korrekt organisiert würde. Auch das Phantom Zahler solle auch verschwinden!

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  • April 11, 2020
    • April 12, 2020

      “Die Kunst der Wirtschaftspolitik ist, den richtigen Mix von Marktfreiheit und staatlichen Leitplanken zu finden. Sowohl die neoliberalen Marktfundamentalisten​ wie auch die Totalverächter des Marktes sind Sektierer. Beide Haltungen zerstören den Frieden in der sozialen Marktwirtschaft.“ (Rudolf Strahm in reformiert. Nr. 5/ Mai 2018, Seite 6)

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    • April 13, 2020

      Die Kunst der Wirtschaftspolitik besteht darin, einfache Gesetze zu erlassen. Die Handwerker arbeiten lassen, sind (sollten) ja Fachleute sein, deren Bibel das Brachenfachbuch ist, Statik, richtige Materialien, Ingenieure, Statiker, Architekten oder Designer als Wegleitung, (die aber eine gute Erstausbildung im Beruf haben müssen), dass sie überhaupt wissen, von was sie reden.

      All der Schrott was in den letzten Jahrzehnten an sich immer wieder verändernden Sicherheitsbestimmung​en und Normen gegeben hat, braucht es alles nicht.

      Aber, ist wie beim Virus, lieber in Deckung, lieber etwas übervorsichtig, TJA aber dabei übersieht man die ECHTEN Probleme, und steht vor dem Schrebenhafen

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    • April 13, 2020

      Ich meine, was will ein HSG Abgänger oder Jurist was auch immer ein Erbsenzähler eine Firma führen, er /sie versteht einzig, wenn überhaupt, was von Zahlen, dann ist Ende Gelände..

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  • April 15, 2020

    Ja, systemrelevante Jobs sollten entsprechend entlöhnt werden! Doch da folgen die Sparmassnahmen (Parlament gesteuert) im Gesundheitswesen und nicht jedes Portemonnaie kann jeden fairen Löhn tragen (Einkauf von Lebensmitteln).

    Ja, überrissene Löhne und Boni fehlen einer Firma für anderes.

    Doch sind Bürojobs wirklich «minderwertig»? Z.B. wollen Bauern subventioniert werden und die Ausgaben von Sozialgeldern soll auch geprüft werden (nebst anderem mehr).

    Aus meiner Sicht hat jeder Job seine Berechtigung und sollte ein Ein-/Auskommen ermöglichen. Sprich fair entlöhnt werden.

    Spricht man über die Wirtschaft, stellte mir zudem folgende “kleine Fragen”: Nach “bloss” einem Monat und einer gefühlten Ewigkeit haben Firmen bereits finanzielle Probleme? Dann muss wohl was mit der Finanzierung nicht stimmen? Es sei denn, jene benötigen den «Kick» um sich von Monat zu Monat zu hangeln?

    Kurzarbei​t, weniger Geld beim Einkauf, Strom inkl. ev. reduzierter Miete etc. sollten das Budget auch entlasten. Die Infrastruktur bleibt erhalten und nach danach wieder hochgefahren werden. Dann benötigt es auch wieder Mitarbeiter.

    Mit etwas Kreativität (Gesangsunterricht online so gut es geht; Take-away; Online-Shops etc.) geht es auch für einige Unternehmen. Oder ist die Digitalisierung da zu schnell?
    Homeoffice ist eine gute Alternative für jene Jobs, welche die Möglichkeit haben. Die Technologie ist vorhanden und wird ev. zu wenig genutzt? Dazu braucht es allerdings entsprechende Regeln und Gesetzgebung (Schutz Gesundheit/Umwelt und Datenschutz etc.) und Vorbilder. Vorbild wie z.B. das Parlament, welches aus meiner Sicht nicht einen riesigen Raum mieten sollte um “zu tagen” und mit Steuergeldern bezahlt wird? Denn offenbar hat dies einen Effekt auf die Natur/Umwelt, welche etwas «aufatmen» kann resp. scheint zu können. Zukunftsweisend für die Energiewende und wie sie gelingen kann?

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    • April 16, 2020

      Und warum fehlen die Fachkräfte sehr oft in diesen systemrelevanten Berufen? Warum müssen diese immer mehr im Ausland gesucht werden?

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    • April 16, 2020

      Die müssen im Ausland gesucht werden, weil A)die Arbeit sehr schlecht bezahlt wird, B)sehr hart sind, körperlich, da geht man lieber ins Fitness, C) gibt noch viele Gründe wie, meine Kinder sollen es einmal besser haben wie ich , denken…

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