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Medien: Mit Crashnachrichten gegen Aktienanlagen

Mit re­gel­mäs­si­gen Cras­h-Nach­rich­ten wird den klei­nen Leu­ten der Ak­ti­e­ner­werb vermiest.

Ich warte schon lange auf den Tag, an dem die Medien den seit Jahren andauernden Aufschwung des Aktienmarktes mit gleicher Vehemenz kommentieren wie dann, wenn er kurzfristig „abstürzt“. Ich frage mich: Ist das Schlechtreden des Aktienmarktes eine Strategie der Linken und der Banken? Sollte man den Leuten nicht schon in der Schule die Funktion des Eigenkapitals erklären? Wollen wir wirklich, dass sich immer mehr ausländische Staaten oder Fonds unsere Aktiengesellschaften unter den Nagel reissen? Sollen doch die “Reichen” das Risiko der Aktien tragen; der Rest holt sich dann den Gewinn daraus via Umverteilung

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Comments to: Medien: Mit Crashnachrichten gegen Aktienanlagen
  • August 16, 2019

    Dass die Aktienmärkte immer wieder crashen, ist eine logische Folge der unbegrenzten Geldmengenausweitung.​
    Wenn alle jede Menge Geld völlig kostenlos erhalten, entsteht zuerst natürlich eine muntere Aktivität und ein optimistisches Wuseln, das eine Zunahme der Wirtschaftstätigkeit vorspiegelt.
    In Wahrheit wird aber der Grossteil dieser Geldflut in unrentable, schlechtgeführte oder nicht markttaugliche „Unternehmen“ gesteckt, die sich eben nach relativ kurzer Zeit als Flop herausstellen.

    Auf der anderen Seite gibt es für Geld praktisch keine andere Möglichkeit als es in reale Unternehmen (also Aktien) zu stecken, damit nicht die Inflation den Wert wegfrisst. Alternativ bleiben noch Immobilien (ebenfalls mit der deutlichen Gefahr einer Blasenbildung) oder: Physisches Gold! Für die reale Wertaufbewahrung nach wie vor DAS bewährte Instrument.

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    • August 16, 2019

      80% dieser “Geldflut” landet aber gemäss Christoph Pfluger im Kapitalmarkt zu den über 350’000 Finanzprodukten statt in der Realwirtschaft.
      So wird also nicht so viel Neugeld in unrentable, schlechtgeführte oder nicht markttaugliche „Unternehmen“ gesteckt.

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    • August 17, 2019

      Was, Herr Huber, glauben Sie denn, was „Finanzprodukte“ sind? Das bekannteste von ihnen sind die Fonds. Das sind einfach Sammelbecken für „Kleinbeträge“ die dann ebenfalls in Aktien und Obligationen usw gesteckt werden.
      Zudem gibt es auch noch praktisch reine Wetten auf jegliche beliebige Entwicklung der zugrundeliegenden Werte oder Indizes, welche einen Haufen Geld binden. Aber das ist ein Glück!
      Denn wenn plötzlich das gesamte Schwemmgeld in „die Realwirtschaft“ fliesst, wird es eben wie gesagt wegen der unglaublichen Übermenge von Geld gegenüber echten Werten alle Produkte entweder unbezahlbar teuer oder eben wertlos machen.
      Man konnte ja erleben, wie in der Weimarer Republik ein Brot plötzlich am Morgen eine Million und am Abend bereits eine Milliarde gekostet hat und alle Menschen über Nacht mittellos wurden. Genau das steht uns erneut bevor. Nur dass heute noch viel mehr an Werten zerstört wird.

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    • August 17, 2019

      Wenn mehr von dem “Schwemmgeld” in die Realwirtschaft fliessen würde bräuchte es auch weniger Neugeld, könnte ja sein, oder?
      Die Frage die sich stellt ist warum wird ständig neues Geld geschöpft und trotzdem wird bei Staat und Wirtschaft ständig über fehlendes Geld geklagt?
      Da können Zentral- und Privatbanken mit Draghi in der EU noch so viel Geld “drucken” die Wirkung verpufft wenn der Grossteil im Casino des Grosskapitalismus versickert und die Milliardäre und Konzerne jedes Jahr ein paar Millionen oder gar Milliarden mehr haben.
      Das einzige was dann bei den Staaten zunimmt sind die Schulden, da Geld=Schulden sind.

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  • August 16, 2019

    Die Crashpropheten sind überall nicht nur bei den Aktien, sondern auch bei der Altersvorsorge.Und es gibt da immer welche, die von den Ängsten in der Bevölkerung profitieren und damit auch Geld “verdienen”.

    Was man sich bei den Aktien mal fragen sollte woher denn das Geld für Dividenden, Gewinne herkommt?
    Vielleicht​ aus dem Produktpreis, da dieser neben allem andern auch das Geld für die Dividenden der Aktionäre enthält, erarbeitet von der Belegschaft der Unternehmer?

    Man könnte sich daher fragen ob es nicht gescheiter wäre die Aktien abzuschaffen und um den Anteil welche uns die Dividenden kosten stattdessen die Löhne für alle Arbeitnehmer zu erhöhen statt über den Umweg Aktien zusätzliches Geld auszuzahlen?

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    • August 17, 2019

      Was glauben Sie denn, Herr Huber, was „Aktien“ sind? Es sind Anteilsscheine die dem Inhaber bescheinigen, einen Anteil an einem Unternehmen zu besitzen. Wenn Sie die Aktien abschaffen würden, dann gäbe es keine Unternehmen mehr, ausser vielleicht noch Einmannbetriebe.
      Niemand wäre so blöd und würde sein Geld in eine Unternehmung stecken oder eine solche aufbauen, wenn er keine Aussicht auf einen Gewinn (Dividende) hätte. Immerhin riskiert ein Aktionär auch, dass er sein Geld verlieren kann, wenn die Arbeitnehmer und die Betriebsleitung keinen Mehrwert erarbeiten.

      Dividenden sind also keinesfalls „zusätzliches Geld“ das ausbezahlt wird. Dividenden sind die Entschädigung für die Eigentümer von Unternehmen. Es sind „die Früchte“ der Investitionen.

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    • August 17, 2019

      Es soll auch noch Genossenschaften geben.
      Statt Geld von Aktien könnten auch die Banken zinsfreies Geld für Unternehmen bereitstellen und nur dann Gewinne einfordern, wenn auch das Unternehmen Gewinn macht.
      Aber die Banken lassen das Geld ja lieber in Ramschpapiere fliessen.
      Zudem zu Ihrer Aussage, die Zentralbanken würden “Geld drucken” weit über dem Wertevolumen, ist sowieso völlig falsch.
      Die Zentralbanken drucken lediglich das Bargeld, welches an der Gesamtgeldmenge nur einen kleinen Teil ausmacht, der grösste Teil neues Geld entsteht von den Privatbanken durch Kreditvergabe und Investitionen.

      Hie​r nochmals, auch wenn Sie sehr lernresistent sind, ein paar Fakten:

      https://ww​w.planet-wissen.de/ge​sellschaft/wirtschaft​/geld/pwiewieneuesgel​dindieweltkommt100.ht​ml

      https://www.you​tube.com/watch?v=nHMq​_PFkrho&feature=youtu​.be

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    • August 17, 2019

      „Drucken“, Herr Huber, ist nur eine Bildlichmachung der Vorgänge. Aber ob nun das Geld in Papierform gedruckt wird oder ob es sich nur durch einen Tastendruck manifestiert, spielt für meine Aussage keine Rolle.
      Egal auf welche Art, es existiert ganz einfach mehr Geld als Güter dafür gekauft werden können. Und das nennt man Inflation. Da können Sie Links anbringen soviel Sie wollen. An den grundlegenden Gesetzen der Wirtschaft ändert sich nichts denn die bestehen unabhängig davon, ob jetzt irgendwelche Neunmalgescheiten irgendwelche Theorien aufstellen, die suggerieren wollen, dass zuerst Geld existieren würde und erst danach Güter.
      Weil bei den Gesetzen der Ökonomie handelt es sich nicht um Theorien oder um Experimente. Die existierten schon lange bevor es so genannte „Experten“ oder gar „Wissenschaftler“ gab, die sich mit kruden Thesen selber einen runterholen wollen.

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  • August 17, 2019

    Trotz der gelegentlichen Crashs geht es mit den Aktienmärkten seit Jahren insgesamt nach oben. Also doch nicht alles nur Blasenbildung!

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    • August 17, 2019

      Natürlich geht es mit den Aktienmärkten „seit Jahren insgesamt nach oben“, Herr Schneider.
      Das rührt daher, dass die Wirtschaft eben produziert und immer wieder neue Unternehmen gegründet werden, die ebenfalls produzieren. So wird logischerweise das Aktienvolumen insgesamt erhöht, was sich dann am „Gesamtwert“ der an den Börsen gehandelten Anteile niederschlägt.

      Das Problem ist damit aber nicht behoben. Denn die Zentralbanken „drucken“ nach wie vor ein Vielfaches an Geld im Vergleich mit der Vergrösserung des Produkte- respektive Wertvolumens, welches in der gleichen Zeit von der Wirtschaft hergestellt wird.
      Diese Geldschwemme überflutet mit der Zeit die erarbeiteten Werte, die ja eigentlich die Grundlage für die entsprechende Geldherstellung darstellen sollten. Stattdessen wird eben Geld gedruckt, das keine Entsprechung in Produkten und Werten findet. Deshalb wird dieses Überschussgeld einfach auf alle Produkte (Preise) verteilt, was man auch als Inflation bezeichnet. Oder Geldentwertung.

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    • August 17, 2019

      Japan betreibt diese Pollitik seit 30 Jahren ohne gorsse negative Folgen in dieser Zeit, allerdings mit einem vorangehenden Crash des Immobilien- und Aktienmarktes Ende der 80er Jahre.

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