1. Gesellschaft

Mehr Frauen in die Politik!

Meine Rede zum Frau­en­streik vom 14. Juni 2019 auf dem Place Ge­or­gette Py­thon­ne.

Liebe Frauen, liebe solidarische Männer!

Als ich mit 25 in den Grossen Rat Basel-Stadt kam, gehörte ich zu den jungen, motivierten und selbstbewussten Frauen, die überzeugt waren, dass wir keine Frauenbewegung mehr brauchen, dass mir alle Möglichkeiten offen stehen und ich die gleichen Chancen habe, wie meine männlichen Kollegen.

Bald darauf nannte mich ein Grossratskollege dann zum ersten Mal «Meidli» – Mädchen. Ich war das nette Mädchen von nebenan, das zufällig in den Grossen Rat nachrückte aber nicht eine Politikerin, mit der Mann sich auf Augenhöhe sah. Es war nicht das letzte Erlebnis dieser Art.

In den Verwaltungsräten, in denen ich sass und sitze, ist es mir zum Beispiel unzählige Male passiert, dass ein Vorschlag von mir für utopisch, unrealistisch oder nicht kompetent abgetan wurde. Sobald derselbe Vorschlag später von einem Kollegen eingebracht wurde, war er innovativ, vorausschauend und vernünftig und wurde selbstverständlich sofort akzeptiert.

Ich bin ab und zu bösem Sexismus begegnet – viel öfter hingegen nettem Sexismus. Es hat eine Weile gedauert, bis ich die netten Kommentare der älteren Herren zu meiner Kleidung oder meinem Aussehen – jedoch kaum zu meiner Kompetenz oder meinem Wissen einordnen konnte und merkte, dass es eben auch eine nette Art von Sexismus gibt, dass diese aber genau so wenig angebracht ist.

Und deshalb – weil ich in meinen über zehn Jahren politischer Karriere immer wieder merken musste, dass ich nicht automatisch die gleichen Chancen habe, dass ich mir meine Glaubwürdigkeit hart erarbeiten muss und dass ich nicht gleich ernst genommen werde wie meine teilweise sogar jüngeren Kollegen, deshalb ist mir heute sonnenklar: es braucht eine starke Frauenbewegung! Es braucht Euch! Wir wollen an unserer Kompetenz gemessen werden, nicht an der Rocklänge.

Mein aktuellstes Beispiel für die Ungleichbehandlung von Mann und Frau: Eine Frau, die im Mutterschaftsurlaub ist und Erwerbsausfallsentsch​ädigung erhält, riskiert die gesamt Mutterschaftsentschäd​igung zu verlieren, wenn sie an einer Parlamentssitzung teilnimmt, das schreibt das Bundesgesetz über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft vor. Das gleiche Gesetz erlaubt einem Militärdienstleistend​en Urlaub für die Ausübung seines politischen Mandats zu nehmen, ohne dass er irgendein Risiko eingeht, seine Erwerbsausfallsentsch​ädigung zu verlieren.
Ich finde ganz klar: Eine Parlamentarierin soll die Möglichkeit haben, an wichtigen Abstimmungen teilzunehmen, ohne zu riskieren, ihre Entschädigung zu verlieren. Vielleicht hat als das Gesetz geschrieben wurde, noch niemand daran gedacht, dass auch Mütter mal in einem Parlament sitzen könnten. Heute ist das glücklicherweise Tatsache und wird hoffentlich immer häufiger werden. Es ist also dringend nötig, das Gesetz anzupassen! Die Antwort des Staatsrats auf eine Anfrage im Grossen Rat, ob er dieses Anliegen unterstützt, mehr Frauen in die Politik zu bringen, kam vor einigen Tagen: null Hinweis darauf, dass irgend eine Relevanz haben könnte; null Anzeichen für irgend ein Problembewusstsein. Eine Haltung, wie sie von einem Männergremium aus den 60-er Jahren stammen könnte!

Damit es in der Politik ein Umdenken zu mehr Gleichberechtigung gibt, kann ich Euch sagen: Wir brauchen mehr Frauen in der Politik!!!!
Im Kanton Fribourg haben wir Frauen genau eine Vertreterin im Staatsrat (14,3%). Von 110 Grossratsmitgliedern sind nur 34 Frauen (30%). In den Freiburger Gemeinderäten gibt es 25% Frauen und in den Generalräten 29%. Das reicht einfach nicht – wir brauchen mehr!

Und im Nationalrat – auch da sind es nur 30% – erst recht. Und zwar nicht nur bei Linken und Grüne, sondern auch in bürgerlichen Parteien! Gegen den Entscheid von Nationalratspräsident​in Marina Carobbio, für den Frauenstreik heute 15 Minuten Sitzungspause zu machen, gab es aus dem rechtsbürgerlichen Lager tatsächlich Widerstand. Für ein WM-Fussballspiel hingegen wollten die gleichen Leute vor einigen Jahren die Sitzung zwei Stunden unterbrechen!!! Wäre es für ein Frauenfussballspiel gewesen, hätte man ja noch darüber diskutieren können.

Deshalb liebe Frauen – liebe solidarische Männer, wählt Frauen! Und, liebe Frauen, macht selber Politik! Wir brauchen Euch!

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Mehr Frauen in die Politik!
  • August 28, 2019

    > Jedoch kaum zu meiner Kompetenz oder meinem Wissen einordnen konnte und merkte, dass es eben auch eine nette Art von Sexismus gibt, dass diese aber genau so wenig angebracht ist.

    Leider sieht man den allerwenigstens Frauen ihre Kompetenz und ihr Wissen auf den ersten Blick schon an. Eher das Gegenteil ist doch der Fall, es sind die primären Sex-Merkmale, mit welchen sich zumindest die Frauen der vereinigten Männerschaft präsentieren, die über primäre Sex-Merkmale verfügen.

    Und das Erste, worüber auch andere Frauen reden, wenn eine Neue auftaucht, ist doch das Erscheinungsbild, über, wieviel sie hat, und wo plaziert, und ob sich irgendwas bemängeln liesse, was Einem selber dann wieder mehr Selbstvertrauen verschafft. Der Intellekt aber kommt erst sehr viel später zur Geltung, bei der absoluten Mehrheit zumindest, sei es Frau, oder Mann.

    Verwechseln Sie daher besser nicht Dinge, nur, weil etwas davon Sie selber vielleicht nicht betrifft. Und gehen Sie in einer Beurteilung nie von sich selber aus, wenn etwas eine andere Person betrifft, wir sind halt einfach so, die Männer wie auch die Frauen, und die Natur schenkt halt leider nicht mit Allen Menschen gleich viel, und das immer auch noch an den gleichen Orten.

    Und wer als Frau mit ausgeprägteren primären Sex-Merkmalen ausgerüstet ist, wird sich im Leben mit Sicherheit anders verhalten, und auch anders denken, als Eine, die sich, zum Beispiel, eher nur durch ihren Intellekt und nette Art eine Position erarbeiten kann. Daher ist das Theater mit der Gleichstellung und Gleichberechtigung ja wirklich nur Theater, und mehr noch nur verkappter Neid der Besitzlosen. Keine einzige attraktiv ausgestattete Frau dieser Welt, die wirklich begriffen hat, um was es echten Leben geht, wollte Gleichstellung, oder gar Gleichberechtigung, es würde ja nur ihre eigene Position, und ganz speziell als (begehrenswerte) Frau, schwächen.

    Bei den Männer ist es ja auch nicht viel anders, nur in etwas anderer Form. Aber wer wollte denn schon gleich sein, so, wie die anderen Knaller ….

    Es braucht nur eine etwas ganzheitlichere Betrachtungsweise. Die Männer, die Sie anmachten, meinten es wahrscheinlich nicht einmal persönlich, es gehört eher halt nur zum Spiel. So, wie es die Medien tagtäglich bringen, über die Schönen, die Reichen, und die Begehrenswerten dieser Welt.

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  • August 28, 2019

    Nun, Frau Ballmer, Sie haben es in den Grossrat geschafft, Sie wurden in Verwaltungsräte aufgenommen, Sie haben zehn Jahre politische Karriere gemacht und sind Sprecherin im Frauenstreikkomitee.
    Und jetzt jammern Sie, dass sie nicht genügend Machtpositionen zugeteilt bekommen und behaupten immer noch, es sei für Frauen fast unmöglich verantwortungsvolle Posten zu bekleiden, weil sie in ihrer beruflichen Entwicklung von den Männern diskriminiert würden…!

    Vielleich​t wäre es an der Zeit, sich mal Gedanken darüber zu machen, ob es vielleicht doch an Ihnen selber liegt, wenn Ihre Vorschläge und Sexismusinterpretatio​nen nicht gleich mit Feuer und Flamme begrüsst werden.
    Wir wollen nicht an der Rocklänge gemessen werden, empören Sie sich. Wie ist denn das bei Ihnen? Haben Sie ihre Posten nun wegen Ihrer Rocklänge erreicht, oder wegen Ihrer Kompetenz?
    Am besten bebildern Sie den Eindruck, den man von Ihnen bekommt, wenn Sie erkären, dass Sie zwar bereit wären eine Sitzungsunterbrechung​ für ein Frauenfussballspiel oder eben den Frauenstreik „zu diskutieren“ nicht aber für ein WM-Fussballspiel der Männer.

    Klar dass Sie bei dieser Ideologie-Verkrustung​ jeden „solidarischen Mann“ brauchen…

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    • August 29, 2019

      Verkrustet?

      Als Frau, mein lieber Herr Knall, kann ich aber leider sehr gut nachvollziehen was Frau Ballmer meint. Denn ich erlebte und erlebe das genau so! Tut wohl fast jede Frau! Und das liegt wenn denn an mir, wohl grad daran das ich meinem Mann stehe und trotzdem unverkennbar weiblich bin.
      Es gibt einfach immer noch genug Männer, die können mit dem einem wie dem anderen, tatsächlich einfach nicht umgehen! Ob’s am sing oder sung liegt? Keine Ahnung, interessiert mich offen gestanden auch nicht. Das sind für mich einfach nur Witzfiguren, aber keine “Männer”. Privat kann ich da auch wirklich nur noch müde lächeln und amüsiert zusehen, wie ihm der Käfig im Tassli gefriert, sollte er es tatsächlich wagen sich mit mir anzulegen.
      Aber es ist wirklich zum kotzen, wenn ihnen immer wieder genau solche “Weicheier” denn Tag versauen, sich querstellen, sie ausbremsen, lieber irgendwelche Nilpen profilieren die sie anbiedern. Weil sie Frauen wie uns, einfach nicht gewachsen sind? Die brauchen ein Huschelig das sie anhimmelt, um sich als richtiger Mann zu fühlen. Und auf dessen Rock sie sabbern können, weil der Drache zuhause…?

      Das hat nichts damit zu tun, wenn mein Kollege mir ein Kompliment für meinen neuen Rock macht. Das ist eine Frage von Klasse und Stil. Man hat oder eben nicht!

      Sprüche wie: “Wie schön mal auf eine Frau zu treffen, die nicht nur gut aussieht sondern auch noch was im Kopf hat.” Das ist kein nettes Kompliment. Das ist nur dämlich. Aber solche Typen, meinen das ernst! Meitli nennt mich heute zwar keiner mehr, behandeln tuen sie einem aber noch genau so. Und das habe ver… Echt nicht nötig, das muss ich mir nicht bieten lassen.
      Und so wundert es ja eigentlich nicht, dass manche Frauen auf Hardcoremanze machen und ihre Weiblichkeit möglichst kaschieren. Mit Kurzhaarschnitt, Halbschuhen und fetter Uhr. Da gibt es zumindest keine zweifelhaften Komplimente und Jöhhh s’Meiteli mehr. Dafür aber wohl genug andere, von den selben unterbelichten Dödeln.

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    • September 8, 2019

      Ich nehme an, Frau Stutz, Ihr Kommentar ist als lustige Parodie auf jene Frauen zu verstehen, die sich darüber aufregen wenn ihnen Männer vermeintlich unangemessene Komplimente machen.

      Eine Parodie auf Frauen, die im eigenen Sprachgebrauch gleichzeitig klarstellen, was sie von Männern halten: Die können mit der Weiblichkeit nicht umgehen, es sind Witzfiguren über die man nur müde lächeln kann. Es sind Weicheier die einem den Tag versauen, sich querstellen, Frauen ausbremsen und lieber irgendwelche (männlichen) Nilpen profilieren. Die sind Frauen wie Ihnen nicht gewachsen. Die wollen auf Ihren Rock sabbern um sich als Mann zu fühlen. Und es sind nur dämliche unterbelichtete Dödel…

      Und da gibt es tatsächlich Männer, die solche Frauen ohne Grund wie pubertierende Meitli behandeln…? Unerklärlich. Und das im 21sten Jahrhundert!

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  • August 29, 2019

    Welchen Mehrwert hat es, auf biegen und brechen mehr Frauen in die Politik holen zu wollen?
    Es braucht vor allem kompetente Personen in der Politik, seien es Männer oder Frauen.

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  • August 29, 2019

    Solange noch Parlamentarier gewählt werden und keine farblosen Technokraten, solange wird der Wähler per kumulieren, panachieren oder leerer Liste die Hauptverantwortung tragen, wer gewählt wird und wer nicht.

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  • August 29, 2019

    Wenn, Frauen lieber nicht in der Öffentlichkeit Parolen von “Fachleuten” herumtragen, (die möglicherweise nicht stimmen) und deshalb darauf verzichten, solche Positionen zu besetzen, finde ich, sollte man diese Ansichten respektieren.
    Genau gleich, wenn sich eine Frau lieber der Familie widmet, den Mann das Geldverdienen lässt, dafür darüber entscheidet, wie es ausgegeben wird. Nenne ich moderne Emanzipation.
    Die Menschen das machen lassen, wofür sie selber befinden, ist es Wert, sich einzusetzen.

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  • August 29, 2019

    Jeder Mensch hat einen weiblichen (Anima/Yin) und einen männlichen (Animus/Yang) Anteil in sich, unabhängig von seinem körperlichen Geschlecht. Es gibt Frauen, bei denen der männliche Anteil sehr stark ist, ich denke da z.B. an die unselige eiserne Lady und Frau Martulla-Blocher. Es braucht nicht mehr Frauen in der Poliik, sondern mehr Anima/Yin in unserer so männlich dominierten Regierung.

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    • August 29, 2019

      Schon noch interessant, Frau Votava, Ihre Esoterik-Variante zur Betrachtung der Kandidaten die gewählt werden sollen.

      Wer allerdings den politischen Aspekt einbeziehen will, ist erstaunt über die Tatsache, dass offensichtlich in Kandidaten mit einer linken Untertanen-Einstellun​g bedeutend mehr Yin-Anteile hineininterpretiert werden, während ausgerechnet den bewiesenermassen erfolgreichsten Frauen die weibliche Anima abgesprochen wird.

      Ich hege den leichten Verdacht, dass die Yin und Yang-Geschichte einfach ein weiterer hilfloser Versuch ist, irgendeine negative Schmähung gegen die SVP unterzubringen, ohne diese direkt nennen zu müssen.
      Das wäre ja alles noch ziemlich lustig, aber das traurige daran ist, dass es sich nach wie vor um das einzige kindische „Argument“ handelt, welches die Linken und Netten vorbringen: „gegen die SVP zu sein“…

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    • August 29, 2019

      Also jetzt muss ich protestieren, Herr Knall. Ich habe kein einziges Wort gegen die SVP geschrieben, überhaupt war mein Kommentar nicht politisch. Ich wollte nur klarstellen, dass Frau nicht automatisch gut und Mann nicht automatisch schlecht ist.
      Und was die SVP betrifft, ich bin meist, aber nicht generell gegen sie. So habe ich z.B. seinerzeit die No-Billag-Initiative unterstützt, leider vergeblich.

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    • August 29, 2019

      Tschuldigung Frau Votova, aber…

      “Die unselige eiserne Lady und Frau Martulla-Blocher.”? Nein, erwähnt haben Sie es mit keinem Wort. Aber unselig? Aus der Nummer kommen Sie nicht mehr raus! Frauen dieses Kalibers haben und hatten schon immer aus gutem Grund Erfolg und die anderen eben nicht. Es sind starke Frauen, die ihren Mann stehen. Aber was bitte, ist denn daran unselig?! Wie weit glauben Sie den, würden all die Yings ohne Yang kommen? Mit Emotionen führen Sie kein Unternehmen und auch keine Regierung. Höchstens einen Kindergarten. Und genau da, gehört dieser Yin Yang Quatsch auch hin! Politisch nicht esoterisch. Aber mit Räucherstäbchen allein, überlebt man nun mal einfach nicht lang.

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    • August 29, 2019
    • September 7, 2019

      Also diese mit weiblichen Genen versehenen “Männer” (nichts gegen Frauen die mag ich sehr) aber diese Lenor weichgespülten Männer, die hinter den Emanzen her rennen, mit denen kann ich nichts anfangen. Nicht wählbar.

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    • September 27, 2019

      Dann Herr Nabulon Cedric Apero im AG nicht in den SR wählen, er sieht sich als bessere Emanze !

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  • August 29, 2019

    Alles kein Problem, wenn Frauen auch ihren Platz in der Politik einnehmen. Nur wenn dies über Quotenquengelei erreicht werden soll wird es schnell mal undemokratisch und so was ist abzulehnen.

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  • September 4, 2019

    “eine saubere Lösung für unser Energie- und Klimaproblem (…)”

    Wie Sie wissen, Frau Ballmer, stehen wir vor einer weltweiten Klimakatastrophe. In der ersten Session müssen die Räte ein Notstandsgesetz beschliessen, damit der Bundesrat und die Katastrophenorgane selbstständig dringende Massnahmen in die Wege leiten können.

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    • September 7, 2019

      Die einen schreiben wir stehen davor, die weiteren schreiben es ist zu spät, die nächsten wir sind mittendrin können noch Gottähnlich am Klima / Wetter herum schrauben…

      Die einen schwören auf E Mobilität, Rechnen haben sie nie gelernt, das ist für diese PoltikerInnen zu schwierig, denn ohne Wohlstands Einbusse, sprich effiziente Energie Einsparungen von gut 65% können wir das Kind nicht stemmen. Punkt.

      Wenn wir schon untergehen, dann bitte in Wohlstand, nicht in der Höhle.

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    • September 7, 2019

      Dann sind alles Informationen Interessant, was geschieht wenn ein E Fahrzeug einen Unfall hat, und brennt, was geschieht wenn die Hohen Windräder Feuer fangen, im Sturm umkippen, was geschieht wenn die Solaranlage das Haus anzündet, wenn die Dämmung nicht kontrollierbare Brände verursacht, die Dämmlobby das kennt, aber Unbedenklichkeit vorlügt, ja es sind tausende Fragen, die es zu lösen git.

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    • September 10, 2019

      Aber Oberli skandiert lieber Parolen, ohne Verstand und Wissen darum, ob es überhaupt stimmt.

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  • September 10, 2019

    ..Es bräuchte mehr sehr gute Frauen in der Politik..!..und es bräuchte mehr sehr gute Männer in der Politik..!!! Haben wir das..??????

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    • September 10, 2019

      Wenn eine Frau oder ein Mann sehr gut ist, haben diese Personen auch sehr viel Verstand, sind erfolgreich in dem was sie tun, und schlicht zu Intelligent, in diesem Politik Zirkus mitzuwirken.

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    • September 27, 2019

      Ja das sehen wir bei der Bundesanwaltschaft, die Kantone schieben ihre unfähigen Juristen zum Bund ab.

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  • September 14, 2019

    Frau Ballmer

    Ich weiss nicht, was für ein “Sensibelchen” Sie sind, wenn Sie sich an der Bezeichnung “Meitli” in solcher Weise brüskieren. Sie stellen somit Ihr Ego zu stark in das Zentrum. Denken alles was Sie nicht erreichen würden, hätte mit Ihrem Geschlecht zu tun.

    Wenn Sie tatsächlich in der Politik bestand haben möchten, sollten Sie zuerst lernen, solche Ausdrücke nicht persönlich zu nehmen. Erkennen, dass Politik für das Volk ist, und nicht weiblich oder männlich ist.

    Sie aber scheinen sich persönlich “Angegriffen” weil Sie eine “Frau” seien, weil man Sie “Meitli” genannt hat. Das scheint mir absolut der falsche Grundsatz zu sein, in der Politik bestehen zu wollen oder können.

    Sensibelch​en können wir nicht “gebrauchen” in der Politik. Wir brauchen Menschen mit Verstand. Es müsste aber zuerst Jemand beweisen können, dass der Verstand männlich oder weiblich ist.

    Und ja – ich habe im Text weiblich nicht immer zuerst vermerkt, sondern gemischt, denn es ist lediglich eine Gniggeform, dass Frau zuerst im Text erscheinen soll. Warum auch immer. Gleichberechtigung wäre das sicherlich nicht, aber der “Mann” akzeptieren das einfach als Gniggeform. Mir pers. ist es auch egal, wenn Mann die Frau zuerst durch die Türe lässt, zuerst im Text vermerkt usw. Aber mir ist es nicht egal, wenn man als Frau pausenlos hier deklariert, wie “arm” und “verschupft” man sei, weil man eine Frau sei, und die täglichen Privilegien die Frau hat, nicht mehr sehen möchte.

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  • September 16, 2019

    Offenbar ist aber die Gleichberechtigung der Frauen für die Medien kein Wahlkampfthema, Frau Ballmer, so beim Fernsehen: In den Wahl-Arenen sind von 21 Eingeladenen nur 8 weiblich, und die Gleichstellung der Frau wird als Thema unterschlagen.

    Am 14. Juni ist in der Schweiz eine halbe Million Frauen auf die Strasse gegangen. Die Demonstrantinnen forderten mehr Geld, Zeit und Respekt. Das war die bisher grösste politische Demonstration in der Geschichte der Schweiz. Dass die Politsendung die Gleichstellungs-Frage​​ vor den eidg. Wahlen nicht thematisiert, ist stossend.

    Eine Sendung, die den Anspruch hat, das führende politische Debattenforum zu sein, darf eine der dringlichsten Fragen der heutigen Zeit nicht einfach übergehen. Es geht nicht nur um die Lohndiskriminierung sondern u. a. auch um fehlende Krippenplätze und Elternzeit.

    https:​//www.vimentis.ch/d/d​ialog/readarticle/mit​machen-am-8-maerz-dem​-internationalen-tag-​der-frau/

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  • September 23, 2019

    Frau Ballmer

    Was verstehen sie unter “bösem” Sexismus und was unter “nettem” Sexismus? Was verstehen Sie überhaupt unter Sexismus und wo ziehen Sie die Grenzen zwischen bösem und nettem?

    Verstehen Sie unter Sexismus, dass nur Frauen “Verstand” haben? Wenn ich Ihren Text lese, dann scheint das der Fall zu sein.

    Ich rufe die Leute auf: wählt Frauen UND Männer und zwar vor allem fähige. Da spielt es keine Rolle, ob jemand Frau ist und es spielt keine Rolle, ob jemand Mann ist.

    Wenn nur Frauen gewählt werden sollen, nur weil es halt Frauen sind, dann ist das ebenfalls Sexismus.

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  • September 27, 2019

    Guten Tag Frau Mirjam Ballmer, besten Dank für den Beitrag. Ich hoffe, dass sich auch hier etwas verändert wird alte Zöpfe abschneiden können.

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    • September 27, 2019

      Die meisten Zöpfe, Herr Mosimann, tragen Frauen mit sich herum. Man könnte mit „abschneiden“ grad mal bei Greta anfangen…

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    • Oktober 3, 2019

      Herr Knall, Greta hat in ihrem kurzen Leben einiges mehr erreicht als Sie, das ist wohl die Wahrheit, diese ist manchmal nur schwer zu ertragen.

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    • Oktober 13, 2019

      Herr Mosimann

      Ob Greta in der Tat mehr erreicht hat, stelle ich hier einfach mal in den Raum.

      – Fakt ist nun mal, dass eine 16-jährige kaum in der Lage ist so gezielt und effizent eine weltweite Kampagne zu steuern.

      – Fakt ist auch, dass nicht die ältere Generation Ihr die Kindheit geklaut hat, wie Sie das behauptet. Sondern mit Ihrer Aktion und Demonstationen hat sie sich selber die Kindheit geklaut.

      – Fakt ist auch, dass die sog. geklaute Kindheit auf der Grundlage basiert, dass grösstenteils diese demonstrierenden Jugendlichen, immer den neusten Trends nachgelaufen sind, die es der Wirtschaft ermöglicht, in den heutigen Massen, Händys (mit massiven Serveranlagen usw) zu installieren und nutzen.

      Wenn ich also den “Fall Greta” so resumiere, kann ich mit Bestimmtheit hier sagen, dass ich mehr als nur froh bin, das nicht erreicht zu haben, was sie getan hat.

      Denn schlussendlich hat sie in der Klimafrage nur demonstriert, beschuldigt usw, aber konkrete Änderungen wurden keine aufgezeigt, ausser dass man pauschalisiert einfach verbieten soll. Lsungsvorschläge sind absolut keine entstanden, ausser….

      … es wurde der Politik und Grossindustrie erneut in die Hände gespielt. Das Volk muss jetzt alles “Alte” sozusagen vernichten und Neues kaufen. (die unsinnigste Variante – Resourcenvernichtung im grössten Stil). Die Politik hat dank Greta nun erneute Grundlagen, dass Steuern und Abgaben entwickelt werden können, welche nicht der Umwelt nützen, sondern den Staatskassen.

      Somi​t ist kein Klimaschutz entstanden, sondern eine Wirtschaftsförderung und Staatskasseneinnahme.​

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  • September 27, 2019

    Frauen Ja, aber keine Grünen !

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  • November 10, 2019

    Ich hatte ja noch Verständnis für Frau Ballmer bis ich den Ausdruck “Netten Sexismus” gelesen habe. WIE BITTE??? Also, also, also nur so nebenbei bevor ich weiterfahre. Meine Kolleginnen hatten auch schon Komplimente gemacht über meine neuen Hosen, oder mein neuer Haarschnitt. Ich fühlte mich geschmeichelt.
    HIMME​​​L! Welche Handlungen werden als nächstes als frauenfeindlich abgestempelt, damit diese Neo Feminismus ihr Existenz rechtfertigen kann? Hey, hier ein paar Vorschläge!

    – zB wenn man einer Frau die Hand gibt -> Aufforderung zur intime Berührung mit den Händen! SEXISTISCH!
    – zB wenn man einer Frau fragt, ob es ihr gut geht -> Meint wohl die Fruchtbarkeit! SEXISTISCH!
    – zB wenn man einer Frau hilft etwas Heruntergefallenes aufzulesen -> Versuch, die Kopfhöhe auf Gürtellinie zu bringen! SEXISTISCH!

    Über Putin kann man denken, was man will, aber er geht jedenfalls sehr effizient um mit solchen Geschwüren der Gesellschaft.

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    • November 11, 2019

      Darum gibt es Religionen, in denen die Frau nicht alleine auf die Strasse geht, man gibt ihr nicht die Hand, man spricht sie nicht an, man kann sie nicht anschauen, da alles verdeckt ist….nur die Augen sieht man knapp…

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