1. Ausländer- & Migrationspolitik

Migranten; Schweiz neu auch Durchstation zu Deutschland

Die Schweiz wird zu­neh­mend zur rei­nen Durch­gang­sta­tion für Mi­gran­ten aus Ita­lien kom­mend die nach Deutsch­land wol­len.

Sie fol­gen dem Lock­ruf Mer­kels,

aber Deutsch­land nimmt die Schweiz des­halb schon in die Pflicht.

Die Zahlen zeigen den Trend: 3098 Personen hat die Bundespolizei Weil im Jahr 2016 diesbezüglich registriert, im Vorjahr war es noch rund die Hälfte. Seit die Balkanroute geschlossen wurde, reisen vermehrt Menschen über das Mittelmeer nach Italien und versuchen von dort aus, über die Schweiz nach Nordeuropa zu gelangen. Sie stellen dafür zuerst an der Schweizer Südgrenze einen Asyl­antrag und tauchen dann unter. Über 8000 Personen sind landesweit letztes Jahr während eines Asylverfahrens von der Bildfläche verschwunden. Andere Flüchtlinge gelangen unregistriert in die Schweiz und reisen genauso unbemerkt weiter. Von Basel aus benutzen sie das Basler BVB Tram welches die Schweizer Einkaufstouristen von Basel nach Weil in Deutschland bringt.

Für die Schweiz bedeutet das rein finanziell: 3098 Durchreisende 2016 bei Basel zu 30’000.00 Kosten im Jahr pro Migrant = CHF 92’940’000.00 Millionen weniger Asylkosten für die Schweiz. Italien spielt trotz Schengen- & Dublinverträgen dieses Spiel mit der Schweiz ja schon lange, natürlich ohne dass die Verantworliche Bundesrätin S. Sommaruga je merklich etwas dagegen unternommen hätte. Ja sie will offensichtlich immer ganz nett sein, koste es was es wolle, wir haben ja diese 7,2 Milliarden Gesamtkosten die ihr Asyl-Chaos die ganze Schweiz (Gemeinden, Kantone und den Bund) jährlich finanziell belasten angerichtet, jedenfalls die Verantwortung dafür.

Vorwurf D an die CH: Schweiz stehle sich aus der Verantwortung

Bei einzelnen deutschen Politikern kam letztes Jahr Unmut auf. Hinter vorgehaltener Hand beschwerte man sich, die Schweiz stehle sich aus der Verantwortung und lasse zu viele Menschen unkontrolliert weiterreisen. Gemeinsam berieten die beiden Länder in der Folge im letzten Herbst über einen Aktionsplan, mit dem sie die “irreguläre Weiterreise” auf der Route Italien-Schweiz-Deuts​​chland verhindern wollen. Zum einen werden in diesem Rahmen die gemeinsamen ­Patrouillen im grenzüberschreitenden​​ Zugverkehr beibehalten.

Die Schweiz wird aber auch anderweitig in die Pflicht genommen.

So sollen Asyl­suchende in Schweizer Zentren dazu verpflichtet werden, einen Ausgangsschein bei sich zu tragen, wenn sie die Empfangs- und Verfahrenszentren verlassen. Wenn grössere Gruppen von Migranten an einen neuen Ort gebracht werden müssen, soll dies zudem begleitet durchgeführt werden, um ein Untertauchen zu verhindern. Flüchtlinge, die an der Schweizer Südgrenze Asyl beantragen, werden laut dem Aktionsplan ausserdem künftig prioritär in Zentren “weniger nah” an der deutschen Grenze untergebracht.

Der Tages-­Anzeiger hat vor Kurzem das Polizei­revier Weil besucht und mit dem dortigen Leiter Dietmar Goeritz gesprochen. Die Asylsuchenden kommen teilweise gezielt hierher, sagte dieser gegenüber der Zeitung. Man finde bei ihnen immer wieder professionell aufgemachte Wegbe schreibungen mit Fotos vom Tram und dem Revier darauf. Wer dort Asyl beantragt, wird an die Aufnahmestelle nach Karlsruhe verwiesen. Die 88 aktuell Eingereisten haben alle um Asyl gebeten. Die Minderjährigen unter ihnen wurden den Jugendämtern in den Landkreisen Lörrach und Freiburg zugewiesen.

Ja ganz im Gegensatz zur Schweiz gegenüber Italien seit Jahren überhaupt nicht macht Deutschland jetzt der Schweiz doch Beine, was gegenüber dem EU-Mitgliedsland Italien für Deutschland aber anscheinend noch Tabu war. Der Tages-­Anzeiger hat vor Kurzem das Polizei­revier Weil besucht und mit dem dortigen Leiter Dietmar Goeritz gesprochen. Die Asylsuchenden kommen teilweise gezielt hierher, sagte dieser gegenüber der Zeitung. Man finde bei ihnen immer wieder professionell aufgemachte Wegbeschreibungen mit Fotos vom Tram und dem Revier darauf. Wer dort Asyl beantragt, wird an die Aufnahmestelle nach Karlsruhe verwiesen. Kein Verantwortlicher kommt aber auf die Idee, dass diese Migranten 5’000.00 bis 12’000.00 “Reisegebühr” an die Schlepper wohl kaum aufzubringen i.d. Lage sind. Dies ist für jeden einzelnen Schlepper ein Millionengeschäft.

Fr​au Sommaruga hat anscheinend keine Ahnung was die Menschen i.d. ganzen Schweiz mehrheitlich von ihrem Verhalten als Verantwortliche Migration denken. Deshalb hier mal einige Lesermeinungen im Original:

Charly Labusan

Immer wieder das Gezänke um sichere oder unsichere Herkunftsländer. Die Menschen sind aus Ländern geflohen, wo es Zonen gibt in denen Menschen sich bekämpfen, wo es aber auch Zonen gibt, in denen Menschen Fussball spielen bzw. aus sicheren Ländern wie Marokko, Tunesien oder der Türkei.
Was diese Menschen sich in ihren Ländern gegenseitig antuen, ist zuerst ihr eigenes Problem, und wird erst dann ein europäisches Problem, wenn sie ihre Konflikte nach Europa tragen. Also sind diese angeblichen “Flüchtlinge” konsequent abzuschieben, denn in den Heimatländern gibt es für diese Menschen, vor allem für die Männer, viel zu tun. Sie sollen ihre Heimat verteidigen und das zerstörte Land wieder aufbauen.

Ferdinand​ Bohn

Bei 100 Flüchtlingen pro Woche und 52 Wochen im Jahr sind es 5.200 . Ein ganzes grosses Dorf, das Deutschland neu bauen darf. Und die Bewohner dieses neuen Dorfes kamen durch nur einen kleinen Grenzabschnitt mit der Strassenbahn, zur hellen Freude Merkels und ihrer Befürworter.

Heinri​ch​ Baur.

Deutschland schrumpft! Aus diesem Grund müssen Sportvereine in Ostdeutschland reihenweise geschlossen werden.

E. Hartmann

Der Vergleich von Italienern und Spaniern mit den Schwarzafrikanern ist ein Affront ersteren gegenüber. Die Schwarzafrikaner hat niemand (ausser Merkel und Sommaruga) gerufen. Sie sind nicht ausgebildet, viele Analphabeten, oft sehr frech und aggressiv. Die sind nicht gekommen, um zu arbeiten. Bietet man einem eine Stelle an, geht er evtl. zwei Tage, danach ist er erschöpft und müde…. Arbeiten ist für die ein Fremdwort im Gegensatz zum Fordern. Kein Wunder, dort arbeiten die Frauen…. Der Vergleich ist genau so unsinnig, wie der, Flüchtlinge des 2. WKs oder 1968 mit den heutigen zu vergleichen.

Peter Balzli

Ich wiederhole mich gerne, da mein Beitrag nicht veröffentlicht wurde, obwohl er korrekt war. Das ist die typische Pressemanipulation.Ta​​tsache ist dass Sommaruga die Verstärkung der Grenze zur Italien hintertreibt und nicht will, dass sie verstärkt werden soll. Deutschland wirft heimlich ca. 50 Grenzschützer an die Schweizer Grenze um die Asylanten zurück in die Schweiz zu treiben. Und Deutschland hat diese zu sich gerufen. Das faule Spiel Deutschlands sollte gerade die Presse aufdecken, statt zuzudecken. Mit jedem solcher Artikel sinkt Eure Glaubwürdigkeit weiter gegen Null.

peps müller

Wir sind von sicheren Ländern umgeben. Es gibt also keinen Grund, dass irgendein Mensch in der Schweiz Asyl beantragen darf. Jeder und Jede, die hier ankommt, kann dies, weil ein anderes Land sich nicht an die Verträge gehalten hat, die es mit uns hat!

Carmine Cucciniello

Marokko verdient an den im Ausland lebenden rund 7 Mia. im Jahr. Geld welches von diesen Menschen nach Marokko überwiesen wird. Alles klar?

Alain Mohler

“Die Schweiz in der Pflicht” Wie sagte man und vor der Schengen/Düblin-Absti​​mmung, es können keine Flüchtlinge mehr in die Schweiz gelangen, weil sie von Schengen-Staaten umgeben ist. Wann müssen Politiker die das Volk vorsätzlich anlügen endlich die Konsequenzen übernehmen?

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Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Migranten; Schweiz neu auch Durchstation zu Deutschland
  • März 1, 2017

    … und was sagt Frau Sommaruga eigentlich zu dem Leserbrief von “peps müller” ?
    Da wäre ich sehr auf eine Antwort von ihr gespannt!
    Sie, welche so Vertragsgenau ist, und uns Schweizer ständig mit Verträgen bombardiert!

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  • März 2, 2017

    Meines Erachtens müsste Frau Sommaruga in Österreich einen Kurs besuchen müssen, über die genaue Einhaltung von Schengen/Dublin!
    Da käme dann das grosse AHA – Erlebnis!

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  • März 13, 2017

    Im Aargau tauchen zwei von drei abgewiesenen Asylsuchenden unter

    Über kurz oder lang wird sich Europa vor den hereinströmenden Menschen abschotten müssen. Ob man das will oder nicht. Ob das human ist oder nicht für unsere naiven “Gutmenschen”. Echte Flüchtlinge ja, Scheinasylanten nein.

    Schon die Millionen Flüchtlinge, die man bereits in Europa hat, wird man nicht verkraften. Es wird konsequenterweise Konflikte geben, denn derart fremde Kulturen „ticken“ ganz anders. Irgendwann wird man einen Riegel vor weiterer Immigration schieben müssen.

    Man braucht Initiativen, um den Menschen in Afrika/ & dem nahen Osten das Leben vor Ort – in IHRER HEIMAT – lebenswerter zu machen. Statt das Chaos, das dort herrscht, nach Europa zu importieren, muss man dazu übergehen, die Ordnung die hier herrscht, in diese Gebiete zu exportieren. Für diese Menschen Lebensnotwendige Infrastrukturen müssen aufgebaut werden. Die jährlichen Auslagen i.d. Schweiz von enormen 5.8 Milliarden für grossmehrheitlich Wirtschafts migranten (nur eine kleine Minderheit von ca. 2 bis 4 % sind echte Flüchtlinge) könnten dort in diesen Ländern gemäss Kaufkraft das 20 bis 25-ig fache bewirken, wahre Wunder hervorbringen also.

    Auch nur Kooperationen mit Staaten, die dazu bereit sind ihre Menschen wieder zurück zu nehmen. Aufbau von lokaler Wirtschaft und funktionierende Verwaltung. Enge Kooperationen mit Partner-Städten oder Ländern in Europa, davon könnten beide Kulturen nur profitieren.
    Aufklär​ung und Bildung gegen religiöse Wahnvorstellungen setzten. Verdienstmöglichkeite​n vor Ort müssen geschaffen werden und nicht mehr einfach Bargeld überweisen, mit dem wieder Schlepperlöhne finanziert werden.

    http://www​.aargauerzeitung.ch//​aargau/kanton-aargau/​im-aargau-tauchen-zwe​i-von-drei-abgewiesen​en-asylsuchenden-unte​r-130953972

    In die Welt kann man nicht mehr auswandern, kein Fleckchen ist unbesetzt, es bleibt nur noch übrig, ein gedanklicher Eremit zu sein. Nicht im religiösen Sinne, die Wortwurzel reicht weiter als in das Mittelalter der Klöster zurück. Die Begrifflichkeit Denkeremit ist passender, als vom Gedankenexil zu sprechen. Exil wäre auch Flucht, sich selbst aussperren. Der Denkeremit wandert gedanklich dort, auf einem Weg, den die andern gar nicht kennen. Er ist nicht vertrieben, er hat seinen Denktrieb angenommen und sich selbst auf den Denkweg begeben.

    © Stefan Dehn
    (*1982), Denkeremit

    Quelle:​ Dehn, Der Denkeremit, 2015

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