1. Wirtschaft

Mindestens 6 Wochen Ferien

Die immer höhere Belastung am Ar­beits­platz und der zunehmende Druck bringt viele Ar­beit­neh­mer an ihre Leistungsfähigke​it. Das ga­ran­tierte Mi­ni­mum von vier Wo­chen Fe­rien ist zu tief. Somal viele pri­vi­le­gierte Bran­chen (Ver­si­che­run­gen-­​Ban­ken etc.) be­reits schon 5-6 Wo­chen Fe­rien gewähren, muss sich der “klei­ne” ein­fa­che Ar­beit­neh­mer mit 4 Wo­chen begnügen.

Ich bin für 6 Wochen Ferien für alle Arbeitnehmer!!

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Mindestens 6 Wochen Ferien
  • Januar 22, 2012

    “Die immer höhere Belastung am Ar­beits­platz und der zunehmende Druck bringt viele Ar­beit­neh­mer an ihre Leistungsfähigkeit.”​

    Könnte es nicht sein, dass die Konkurrenzsituation unter den Arbeitnehmer dazu führt, dass diese ausbrennen? Arbeitgeber ersetzen älterere, nicht mehr ganz gesunde Arbeiter, welche nicht 150% Leistung erbringen, schnell mit jüngeren Zuzüger. Daher ist die Personenfreizügigkeit​ zu überdenken. Oder wohin sollen diejenigen, welche zu wenig invalid sind für eine Rente und zu krank sind um 150% Leistungsfähigkeit? Direkt in die Sozialhilfe?

    Auf jeden Fall nützt bei einer hohen Belastung einer zusätzlichen Ferienwoche rein gar nichts, insbesondere weil die Ferien normalerweise nicht in der Hochsaison der Branche genommen werden kann.

    Gestalten wir doch das Arbeitsrecht weiterhin liberal. So können schon heute Verträge mit 6 Wochen Ferien ausgehandelt werden. Man kann aber auch einfach 70-80% arbeiten und hat so mehr Freizeit bzw. Ferien.

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  • Januar 24, 2012

    Ich teile Ihre Meinung nicht Herr Ruckstuhl, sondern jene von Parteikollegin Rickli, womit die SVP hier wieder etwas gespalten ist…

    Man muss einfach folgendes wissen: Wir können schon mehr Ferien haben. Aber wenn wir den Sozialstaat noch weiter ausbauen möchten, dann kostet das auch wieder zusätzliches Geld, womit wir dann mit 6 Wochen Ferien all unseren Sozi-Luxus noch schlechter finanzieren können als bis anhin! Also bitte einmal etwas studieren, zusätzliche Annehmlichkeiten gibt es nämlich nicht zum Nulltarif!!

    Wir können schon weniger als die Franzosen arbeiten, aber nicht die selben Ansprüche wie diese haben und trotzdem nicht mehr arbeiten!! Ich würde mich zwar freuen über mehr Ferien, aber ich werde trotzdem dagegen stimmen, weil ich nicht noch mehr an Sozi-Abgaben zahlen will, weil eine Woche Ferien für alle schon einen grossen Einfluss auf das BIP verursacht! Besser wäre es wenn man von Branche zu Branche zwischen Gewerkschaften und Firmen 6 Wochen Ferien verhandelt! Zumal dann einige Leute in diesem Lande kaum was arbeiten und auch noch 6 Wochen Ferien erhielten!!

    Und wenn die Linken schon eine dumme Klappe wegen der Frankenstärke und dem ständig schwachen BIP-Wachstum haben, dann müssen wir erst recht nicht mehr Ferien haben! Dann können wir nämlich erst recht nicht mehr mit der Konkurrenz im Ausland mithalten,die vielfach nicht mehr Ferien haben als wir! Und für viele Leute die trotzdem noch mehr Ferien möchten liegen unbezahlte Ferien finanziell auch noch drin!!

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    • Juli 19, 2021

      Auch ich teile die Meinung von Herrn Ruckstuhl überhaupt nicht. Ihre Meinung Herr Anderegg dagegen schon. Sehr gut geschrieben. Ich finde es aber begrüssenswert immer wieder wie die SVP auch die einzige Partei darstellt, welche die Mitglieder unterschiedlicher Meinung sein dürfen und können. Nicht so wie in anderen Parteien wo alle gleich maschieren müssen, insbesondere bei den Linken.

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  • Februar 1, 2012

    Die Idee der 6 Wochen Ferien ist nicht neu. Ich wäre dafür, wenn die Arbeitnehmer diese auch tatsächlich erhalten würden. Ich behaupte, die Arbeitsbedingungen müssten dafür eindeutig besser werden.
    Kürzlich hörte ich von einem in der Schweiz arbeitenden Ausländer, gemäss Vertrag 4 Wochen Ferien jährlich zugute zu haben. Er habe jedoch genau 1 Woche nehmen dürfen. Erst mal die Verträge einhalten und die Arbeisplätze schärfer auf Lohndumping kontrollieren anstatt solche unrealisierbaren Forderungen!

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  • Februar 25, 2012

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