1. Umwelt, Klima & Energie

Mühleberg: stilllegen oder weiter Atomstrom produzieren?

Es ist schon so: Be­trof­fen­heit hält in der

Bevölkerung eine​ ge­wisse Zeit an und ist

berechenbar,​ ihre Halbwertszeit sinkt.

Das ist bedauerlich. Dumm aber ist es,

wenn Politiker noch immer auf das falsche

Ross setzen, d.h. Solar- und andere Alternativ-

e​ner​gien nicht konsequent fördern, sondern

diese Quellen behindern und nicht ​​genügend

darin investieren. Deutschland und Österreich

sind hier viel radikaler beim Umbau der Energie-

versorg​un​g. Statt sinnlose Kampfjets braucht

es ein Engagement für die alternative Strom-

produktion.

Und​ ein Berechnungs-Fehler bei den Möglichkeiten der

Wasserkraftnutzu​​ng lässt nichts Gutes ahnen:

unvorsichtige​​, vorschnelle Schätzungen ist nicht, was

es braucht im Geschäft des Ausstiegs aus der Atom-

energie, Energieministerin Leuthard!

 

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Comments to: Mühleberg: stilllegen oder weiter Atomstrom produzieren?
  • April 5, 2012

    Alternative Energien brauchen mehr Zeit – da kann man nicht heute die AKWs abstellen und morgen die Solarpanels und Windräder an.

    In der Zwischenzeit tun wir gut daran die Basis zu verbessern – das Stromnetz. In Deutschland sind die Netze so aufgebaut, dass man den Strom von den zentralisierten Meilern verteilen kann. Wenn man jedoch diese AKWs abstellt, dann stimmt die Strom-Logistik nicht mehr. Dh es wird schwierig Windstrom vom Norden in den Süden zu transportieren und/oder Solarstrom vom Süden in den Norden.

    Leider weht der Wind nicht immer dann wenn die Sonne nicht scheint und umgekehrt. Die besten alternativen Energiequellen nützen nichts, wenn man den Strom nicht richtig verteilen kann.

    Alternative Energien können auch nur funktionieren, wenn sie wirtschaftlich sind. Dafür müssen die anderen Energiequellen teurer werden, man muss alternative in Neubauten vorgeben (wie heute Minergie).

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  • April 5, 2012

    “Dumm aber ist es, wenn Politiker noch immer auf das falsche Ross setzen, d.h. Solar- und andere Alternativenergien nicht konsequent fördern, sondern diese Quellen behindern”

    Da ist es nicht fair Dolchstosslegenden zu konstruieren um das Scheitern der Energiewende zu erklären. 80% der Politiker wollen die Energiewende. Die ETH und die Bundesstellen sind immer noch begeistert davon. Nur niemand von obigen bringt es fertig eine konkrete Planung öffentlich vorzulegen, woraus ersichtlich ist wann wo was gebaut werden soll. Sobald es konkret wird, blockieren sich die Grünen mit dem Heimatschutz selbst. Sobald irgendwo ein Panel oder eine Windrad gebaut werden soll wehren sich die Anwohner.

    “Alte​rnative Energien können auch nur funktionieren, wenn sie wirtschaftlich sind.”

    Wirtschaft​lich sind nicht bestimmte Energien, sondern Anwendungszenarien. Daher macht es keinen Sinn Solarpanels in Nebellöcher zu installieren und Windräder an Orten, wo der Wind nicht weht. Wenn in Deutschland eine Überproduktion an Windenergie hat (negative Preise wegen der Abnahmeverpflichtung!​), so ist es sicherlich nicht geeignet weitere Windräder in der Ostsee aufzustellen.

    Wäre​ es in unseren Breitengraden nicht besser die Warmwasserversorgung durch Sonnenkollektoren sicherzustellen?

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