1. Sicherheit & Kriminalität

Müssen Polizisten den Schweizer Pass haben?

Heute dis­ku­tier­ten wir im Gros­sen Rat zwei Vorstösse, wel­che ver­lang­ten, dass nur Schwei­zer Bürgerinnen und Bürger im Kan­ton Bern Po­li­zis­ten wer­den dürfen. Das ak­tu­ell gültige Ge­setz sieht übrigens auch gar nichts an­de­res vor. Ich be­zweifle, dass der Pass etwas über die Taug­lich­keit eines Po­li­zis­ten aus­sagt, aber da die Ansprüche an Po­li­zis­ten oh­ne­hin so hoch sind, dass man damit fast au­to­ma­tisch auch die Be­din­gun­gen einer Einbürgerung erfüllt, be­rei­tet mir die For­de­rung keine grosse Mühe. Wer Po­li­zist wer­den will, muss sich halt einbürgern las­sen. Aus Sicht der An­ge­stell­ten hat die­ses Kri­te­rium ganz klar den Vor­teil, dass es den Markt trotz allem  klei­ner macht und somit For­de­run­gen nach höheren Löhnen er­leich­tert. Das Re­kru­tie­ren von neuen Po­li­zis­ten wird es aber trotz­dem er­schwe­ren, da wegen den von den bürgerlichen Par­teien durch­ge­s­tier­ten Steu­er­sen­kun­gen kein Geld für höhere Löhne vor­han­den ist. Der kurz­fris­ti­gen Erhöhung der  Si­cher­heit sind diese Vorstösse aus Rei­hen der SVP damit si­cher nicht förderlich.

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Comments to: Müssen Polizisten den Schweizer Pass haben?
  • September 7, 2011

    Auch ich bin der Meinung, dass ein Schweizer Polizist Schweizer Bürger sein muss, ob eingebürgert oder nicht, ist Nebensache.

    Ich sehe jedoch sehr grosse Vorteile von eingebürgerten Polizisten. So verstehen sie z.B. die Sprachen von Ausländern und können dadurch einen sehr hohen Dienst an der Schweiz leisten.

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  • September 8, 2011

    Die St. Galler Polizei fahndet seit Neuestem mit einem nigerianischen Hauptkommissar nach Drogenhändlern.

    «Ich staune, wie viele Afrikaner hier in St. Gallen herumlungern», sagt der Hauptkommissar aus Nigeria, der seit dieser Woche mit der Stadtpolizei St. Gallen durch die Innenstadt patrouilliert. In grüner, nigerianischer Polizeiuniform marschiert der schwarze Drogenfahnder durch St. Gallen. Seine Postur ist unübersehbar: Er ist gross, er hat eine imposante Körperstatur. Was die Dealer durchaus einschüchtern könnte.

    «Ich verstehe nicht, wieso der Mann hier leben darf, ohne einem Beruf nachzugehen», sagt der Nigerianer, «und auch nicht, wieso die Schweiz so viele dieser Leute ins Land lässt». Er und seine St. Galler Kollegen sind überzeugt, dass der Afrikaner im Drogenhandel tätig ist.

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